Gratulation, lieber Bartschi!

Klaus-Dieter „Bartschi“ Bartsch wird am heutigen 16. November 60 Jahre alt.

Alles Gute zum 60.! Foto: wsw

Werder (Havel), 16. November 2018 – „Wenn ich auf dem Sportplatz stehe und 20, 40 oder 80 Kinder sehe, dann bin ich auch wieder 20 Jahre alt“. Sagt Klaus-Dieter Bartsch, der heute 60 Jahre alt wird. Herzlichen Glückwunsch!

„60 ist ja auch bloß eine Zahl“, sagt er. Obwohl die Zipperlein gegenüber der 30 schon mehr geworden sind. Aber er hat ja noch Ziele: „Mit 60 bin ich ja noch nicht alt! Ich stehe jeden Morgen auf und will etwas erreichen“. Er hat viele Ideen, ist rastlos, will immer viel schaffen. Dabei hat der Tag auch für ihn nur 24 Stunden …

Schon in seinem lesenswerten Sonntagsfragebogen „Mein Werder“ nannte er es als seinen größten Wunsch, den Kindern eine Perspektive zu geben – im Leben und im Sport. Und das versucht er seit vielen Jahren mit aller Kraft. Als Chef des Stadtsportbundes, in seinem Job im Bereich Sport der Stadtverwaltung und natürlich als Präsident des Werderaner FC 1920 e.V..
„Ja, mein Herz schlägt für den Fußball – aber ich bin Vereinsvorsitzender – natürlich schlägt mein Herz für den Fußball. Aber immer werde ich alle Vereine fördern, besonders im Kinder- und Jugendbereich. Obwohl ich keine eigenen habe – Kinder sind das Schönste, was es gibt“. Das ging im jüngst bei der Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison auf dem Tannenhof so recht zu Herzen, als er die Kinder aus dem Trebbiner Kinderheim und die aus dem SOS Kinderdorf Brandenburg sah.

Bartschi, wie er eigentlich von der ganzen Stadt angesprochen wird, ist der, der den jährlichen Umzug zum Baumblütenfest moderiert und die Stellplätze organisiert – wer sonst? Er kennt alle Vereine und die meisten Vereinsmitglieder mit Namen. Er hat den Umzug zum 700. Jubiläum der Stadt moderiert, er eröffnet Fußballcamps – das Moderieren liegt ihm, er macht es gern. Er begrüßt seit Jahren die Gäste im Frack und mit Zylinder beim Baumblütenball – auch dabei spricht er nur die Gäste nicht mit Namen an, wenn er ihm kurz entfallen ist. Er begleitet die amtierenden Blütenkönigen bei ihren Terminen in der Stadt und anderswo. Er spielt für die Kitas und die halbe Stadt alljährlich den Weihnachtsmann. Sein Telefonverzeichnis mit den vielen Kontakten ist wohl eines der wichtigsten der Stadt. Wird er um Hilfe gebeten, legt der liebenswürdige Tausendsassa mit dem großen Herz sofort los.

Das war schon so, als er kurz nach der Wende Platzwart auf seinem geliebten Arno-Franz-Sportplatz wurde, als er später den Job im Rathaus annahm und das war auch schon lange im WFC so. Hier ist er inzwischen Präsident und in all den turbulenten Jahren mit Ab- und Aufstiegen hat er dem Verein die Treue gehalten und gibt immer alles. Bartschi ist eigentlich in Werder „Mister Ehrenamt“. Sein Vorbild ist Werner Große, dem er viel zu verdanken hat. Der holte ihn vom Fußballplatz ins Rathaus.

Wer weiß schon, dass er in Strausberg geboren wurde? Die meisten halten ihn für einen waschechten Werderschen, für ein „Werderaner Original“ – ein Kompliment. Als kleiner Steppke kam er dann in die Blütenstadt. Sein „Einheit Werder“-Spielerpass stammt aus dem Jahr 1969 – Fußball war schon damals sein Leben. Als sich herausstellte, dass er nie einer Weltklassemannschaft angehören würde, wurde er Schiedsrichter und später auch Trainer, bis er schließlich Chef des WFC wurde. Gut, dass er Job und Ehrenamt verbinden kann, da greift eins ins andere. Vielen Ehrungen wurden ihm zuteil, die Plakette zum 700. Jubiläum der Stadt Werder (Havel) gehören dazu und Bartschi wurde als „bedeutsamer Bürger der Stadt“ auch „verewigt“ auf dem einzigartigen Werder-Wimmelbild, das der Illustrator und Karikaturist Peter Menne zeichnete.

Wir wünschen alles Gute, insbesondere beste Gesundheit und immer viel Kraft für alle Pläne. Werder kann stolz sein, Dich zu haben! (wsw)