Gravierender Tierschutzverstoß

Foto: Veterinäramt Potsdam-Mittelmark.

Bad Belzig, 22. Mai 2018 – Wie das Landratsamt Potsdam-Mittelmark mitteilte, beklagt das Veterinäramt wieder einmal einen gravierenden Tierschutzverstoß: Beim Bereitschaftsdienst am 11. Mai 2018 wurde in Saarmund eine ausgesetzte Katze gemeldet. Es handelte sich um ein keine 24-Stunden altes Katzenbaby. Es wurde in eine Plastikmülltüte gesteckt und damit einfach in ein Gebüsch geschmissen. Ein Anwohner ärgerte sich über den weggeworfenen Müll, wollte diese Tüte dann beseitigen und merkte, dass sie anfing zu zappeln. Bei dieser Tat handele es sich den Informationen zufolge zumindest um eine Ordnungswidrigkeit, wenn nicht sogar um eine Straftat. “Sollte jemand sachdienliche Hinweise geben können, sind wir natürlich dankbar“, so das Veterinäramt PM.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es von den verschiedenen Tierschutzvereinen im Landkreis, wie unter anderem dem TIERE e.V., der Fellnasenhilfe Niemegk, der Tierrettung e.V., tierisch belzig e.V., Berliner Katzenschutz e.V., Katzenhilfe Lehnin und einigen weiteren Angebote gibt, die helfen wilde Katzen einzufangen und kostenlos zu kastrieren, damit es nicht zu einer weiteren Vermehrung der Katzen kommt. Auch die Ordnungsämter sind Ansprechpartner, wenn es zu einer Häufung von vielen
wilden Katzen kommt. (wsw)