Grundschulerweiterungen in Werder und Glindow

CDU: 350.000 Euro im Nachtragshaushalt für konkrete Bauplanungen zur Erweiterung der Grundschulen Karl Hagemeister und Glindow

Werder (Havel), 22. Februar 2019 – Steigende Baukosten, nötige Sanierungen, Straßenausbau, Spielplatzbau oder der Ausgleich von wegfallenden Beiträgen wegen der neuen Kita-Elternbeitragssatzung – die Stadt Werder (Havel) braucht einen Nachtragshaushalt. Wie hier berichtet steigen die Aufwendungen im Ergebnishaushalt von 52 auf 55 Millionen Euro. Der Nachtragshaushalt, der den Stadtverordneten in der März-Sitzung zur Entscheidung vorgelegt wird, soll am Ende dennoch ausgeglichen sein.

Die CDU in der Stadtverordnetenversammlung von Werder (Havel) fordert nun in einem aktuellen Änderungsantrag zum in Aufstellung befindlichen Nachtragshaushalt der Stadt die Ergänzung von weiteren 350.000 Euro für konkrete Bauplanungen zur Erweiterung der Werderaner Grundschulen. Nachdem die Carl von Ossietzky Grundschule bereits erweitert wurde und der größte Einwohnerzuwachs in Werders Kernstadt und Glindow stattfindet, stehen dabei die Grundschule Glindow und die Karl Hagemeister Grundschule im Fokus. Die zusätzlichen Mittel für die Planungsleistungen sollen dem Willen der CDU-Fraktion aus der nicht benötigten Kreisumlage gedeckt werden.

Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Kreilinger gestern dazu informierte, sei die Summe erforderlich, um unverzüglich mit den Planungen der konkreten baulichen Umsetzungen beginnen zu können. Kreilinger: “Es ist sinnvoll, dass Schulbauten fundierte Untersuchungen vorausgehen. So wenig wie wir Engpässe wollen, so wenig wollen wir in 10 oder 15 Jahren dastehen und uns fragen müssen, was wir mit den ganzen Bauten machen. Deshalb ist akzeptabel, dass die Stadt zunächst von der Firma Complan umfassende Untersuchungen durchführen hat lassen. Aber auch wenn diese Untersuchungen noch nicht in jedem Detail fertig sind, sind wichtige Ergebnisse bereits klar absehbar: Es gibt Ausbaubedarf und die bestehenden Standorte eignen sich für einen Ausbau. Deshalb darf jetzt nicht länger gewartet werden”.

Zusätzlich zu den 100.000 Euro, die auf Antrag der CDU bereits für allgemeine Untersuchungen im Haushalt waren, sollen deshalb die neuen Mittel von 350.000 Euro ganz konkret die baulichen Planungen bis zum Bauantrag für die Ausbauten anschieben.

Fraktionschef Hermann Bobka: “Nachdem die Grundschule Carl von Ossietzky (CvO) bereits ausgebaut wurde und Werder sowohl aktuell als auch mit Blick auf die Regionalplanung künftig vor allem in der Kernstadt mit Glindow wächst, stehen jetzt die Grundschule Glindow und die Karl-Hagemeister Grundschule im Fokus. Die Zeit von der Bauplanung bis zur nutzbaren Fertigstellung ist heutzutage leider auch bei dringend benötigten öffentlichen Versorgungseinrichtungen sehr lange. Deshalb ist ein weiteres Zuwarten nicht vertretbar.” Dabei sei das ein weiterer Baustein nach der bereits erfolgten Erweiterung an der CvO. Bestehe darüber hinaus weiterer Bedarf, käme auch ein Ausbau in Töplitz und ein weiterer Ausbau der CvO  auf die Tagesordnung. (wsw)