Hoffnungen auf Baumblütenfest 2022 in Werder

Werder (Havel), 15. Juni 2021 – Nach der Entspannung der Corona-Lage und den Fortschritten bei der Impfkampagne wächst in Werder (Havel) die Hoffnung, im kommenden Jahr wieder ausgelassen das Baumblütenfest nach einem neuen, der Region, dem Obstbau und den Traditionen verpflichteten Konzept feiern zu können. Die Vorbereitungen dafür laufen auf vollen Touren, so der 1. Beigeordnete Christian Große.

„Nach dem fünfstufigen Einwohnerbeteiligungsverfahren und dem Beschluss der Stadtverordneten für das neue Konzept haben wir uns an die Arbeit gemacht.“ Anfang des Jahres sei nach umfangreichen Vorbereitungen eine neue Veranstaltungs-GmbH gegründet worden. Unlängst habe sich der Aufsichtsrat konstituiert, Vorsitzender ist der Stadtverordnete Stephan Hübner.

Nach dem Abschluss der Bewerbungsgesprächen solle voraussichtlich im August diesen Jahres der Geschäftsführerposten des neuen kommunalen Unternehmens besetzt werden. „Die Auswahl obliegt dem Aufsichtsrat“, so Christian Große. Bis dahin führt er selbst die  Geschäfte.

Das Sicherheitskonzept für 2022 sei in den finalen Abstimmungen und die ersten inhaltlichen Abstimmungen zur Festgestaltung liefen ebenfalls. Im Auftrag der neuen GmbH werde zudem bis zum Spätsommer ein Marketingkonzept für das neue Baumblütenfest erarbeitet. „Die Aufgabe lautet, unter dem alten Namen Baumblütenfest unser neues Konzept zu verkaufen“, so Christian Große.

Anfang Juni habe die ersten Sitzung des Arbeitskreises Baumblütenfest stattgefunden. Damit wird die Arbeit des ehemaligen „Koordinierungskreises Baumblüte in den Höfen und Gärten“ als Begleitgremium des Festes fortgeführt.

„Der Arbeitskreis soll die Festakteure vernetzen und eine gemeinsame Planung zwischen Stadt und Zivilgesellschaft ermöglichen“, sagt der 1. Beigeordnete. Er solle auch die Umsetzung gemäß der im Bürgerbeteiligungsverfahren erarbeiteten Inhalte sicherstellen und die Stadt bei der Evaluierung und Weiterentwicklung des Baumblütenfestes beraten.

Die Mitglieder des Arbeitskreises wurden im Dezember 2020 von der Stadtverordnetenversammlung benannt. Themen der ersten Sitzung waren unter anderem die Einführung eines Pfandbechersystems, die Festsetzung von Standards für die Verkaufsstände und die Definition von Qualitätsstandards für den Verkauf von Obstwein. (wh)