HWK-Präsident Robert Wüst besuchte Friseurmeisterin Diana Leikauf

Robert Wüst und Diana Leikauf, Copyright: HWK Potsdam_Katja Wolf

Werder (Havel), 2. Juni 2020 – Im Rahmen von zwei Betriebsbesuchen am 26. Mai besuchte der Präsident der Handwerkskammer Robert Wüst am vergangenen Dienstag auch Friseurmeisterin Diana Leikauf in Werder (Havel). Robert Wüst wollte sich ein Bild davon machen, wie Handwerksbetriebe in Westbrandenburg mit der Corona-Krise umgehen.

Die schwierigsten Tage der Krise hat Friseurmeisterin Leikauf wahrscheinlich hinter sich. Nach den Schließungsanordnungen schickte sie ihre Mitarbeiter vorübergehend in Kurzarbeit. Als Überbrückung der Ausfälle erhielt sie unkompliziert die beantragten Soforthilfen des Landes Brandenburg. Die Hilfen seien super gewesen, aber sie hätten nicht ausgereicht, so die Unternehmerin. Sie investierte relativ früh in Trennwände zwischen den Frisierplätzen, in Desinfektionsmittel und Masken.

Dazu kommt: Trotz Kundenansturm kann sie das Pensum, das sie vor der Krise gefahren hat, aufgrund der hohen Hygieneanforderungen aktuell nicht bewältigen. „Im Interesse unserer Betriebe haben wir uns in den letzten Wochen immer wieder für Erleichterungen und Soforthilfen eingesetzt. Dass das Hilfsprogramm so schnell angelaufen ist, ist ein Erfolg auch unserer Bemühungen. Jetzt gilt es, das Handwerk weiter zu unterstützen und die schlimmsten Folgen für unsere Betriebe abzuwenden“, fasste Robert Wüst die Situation zusammen. (wsw, hwk)