Immer mehr Corona-Fälle an Kitas und Schulen

Die Zahl der Quarantäneanordungen für Klassen und Gruppen in Werderaner Einrichtungen ist in den vergangenen Tagen stark gestiegen

Werder (Havel), 8. November 2021 – Das Corona-Geschehen an Schulen, Horteinrichtungen und Kitas in Werder (Havel) hat in den vergangenen Tagen sprunghaft zugenommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Schon Ende letzter Woche mussten Gruppen der Werderaner Früchtchen und Stadtstrolche nach Anordnung des Gesundheitsamtes des Landkreises Potsdam-Mittelmark in Quarantäne geschickt werden. Ebenfalls betroffen waren zwei Klassen der Grund- und Oberschule Carl-von-Ossietzky und zwei Klassen der Karl-Hagemeister Grundschule. Hintergrund waren jeweils positive Corona-Testungen bei einzelnen Kindern oder Mitarbeitern.

Am Sonntag, 7. November, sind Eltern nun über die Quarantäne-Anordnung für eine komplette Gruppe in der Kita Havelzwerge informiert worden. Außerdem wurde die Quarantäne für zwei weitere Klassen der Karl-Hagemeister-Grundschule angeordnet, die eine integrierte Kindertagesbetreuung hat. Vor dem Hintergrund steigender Ansteckungszahlen wird in den kommenden Wochen mit weiteren Quarantänemaßnahmen in den Einrichtungen gerechnet. Die Stadt stellt in ihren kommunalen Kitas den Eltern weiterhin auf Anfrage kostenlose Corona-Schnelltests zur Verfügung.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass die zehntägige Quarantäne für enge Kontaktpersonen laut Allgemeinverfügung vom 20. September in Verbindung mit der 3. Umgangsverordnung des Landes Brandenburg auf fünf Tage verkürzt werden kann. Voraussetzung ist ein negativer PCR-Test. Bei Corona-Fällen an Schulen und Kitas reicht für die Verkürzung der Frist auch ein nachgewiesener Schnelltest.

Impf-Appell der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Manuela Saß appelliert nach den jüngsten Entwicklungen erneut an alle Werderanerinnen und Werderaner, sich den Corona-Impfschutz zu holen. „Der Appell geht an alle und insbesondere an Menschen, die in ihren Berufen viele Kontakte zu anderen Menschen, zu Kindern und Älteren haben.“ Gegebenenfalls solle der Empfehlung der Staatlichen Impfkommission für eine Booster-Impfung gefolgt werden. Auf der Seite www.werder-havel.de/impftermin sind die Kontakte Werderaner Impfärzte veröffentlicht. Außerdem gibt es dort Informationen, wo man sich in der Region auch ohne Termin impfen lassen kann.

Für Geimpfte wie Ungeimpfte gelte zudem, sich weiter an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten. „Wir haben es in dieser Welle mit der besonders ansteckenden Delta-Variante zu tun. Das sollten wir bei allen Vergleichen mit den früheren Corona-Wellen nicht aus dem Blick verlieren“, so Manuela Saß.

(wh)