Laga 2022 in Beelitz – Startschuss für Parkprojekt

Beelitz, 3. Dezember 2018 – Am Mittwoch (5. Dezember) übergibt Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger den Zuwendungsbescheid für die Umgestaltung des Parks an der Nieplitz als zukünftigen Kern des Ausstellungsgeländes der 7. Brandenburgischen Landesgartenschau 2022 an Bürgermeister Bernhard Knuth. Das teilte das brandenburgische Ministerium mit.

Vogelsänger: „Auch wenn wir uns im kommenden Jahr erst einmal auf eine interessante und mit großem Engagement vorbereitete 6. Brandenburgischen Landesgartenschau in Wittstock freuen können, müssen wir jetzt schon die Projekte für deren Nachfolgerin in Beelitz in den Blick nehmen. Für die eine oder den anderen mag das Frühjahr 2022 noch lange hin sein. Die Erfahrung lehrt aber, dass rund dreieinhalb Jahre Vorlauf für Investitionen in diesem Umfang notwendig sind, um pünktlich zum Eröffnungstermin die Erfolgsgeschichte der Landesgartenschauen vor einem großen Publikum fortschreiben zu können.“

Beelitz ist Brandenburgs Spargelhauptstadt. Als Gastgeberin der 7. Brandenburgischen Landesgartenschau – der „Laga“ – will die mittelmärkische Kleinstadt dem Weiß der Spargelstangen viele bunte Farbtupfer hinzufügen. Dazu gehören nicht nur Blumen, Zierpflanzen oder gestaltete Grünflächen, sondern auch die städtische Infrastruktur und Gebäude. Die historische Altstadt wurde bereits mit Fördermitteln des Landes umfassend saniert. Die Nieplitzwiesen werden bereits heute als öffentlicher Erholungs- und Veranstaltungsraum genutzt. Sie grenzen unmittelbar an die historische Altstadt.

Am Übergang der Stadt in die Landschaft soll ein attraktiver, landschaftlich geprägter Park mit Erholungsflächen, Veranstaltungsorten und infrastrukturellen Einrichtungen entstehen, der auch nach Abschluss der Schau den Bedürfnissen einer wachsenden Stadt und steigenden Gästezahlen gerecht wird. Die EU-weite Ausschreibung der Planung ist nach Mitteilung der Stadt erfolgt, so dass nun die Planungsleistungen vergeben werden können, ehe dann die eigentliche Umgestaltung – Landschaftsgartenbau, Außenanlagen, Wegebau, technische Anlagen – erfolgt. Die förderfähigen Gesamtkosten für die Mittel der Ländlichen Entwicklung aus dem LEADER-Programm werden mit 1,3 Millionen Euro angegeben, eine Million Euro davon gibt das Land aus Landes- und EU-Mitteln dazu. (mlul/wsw)