Liebe Werderanerinnen und Werderaner …

Christian Große und Manuela Saß, Foto: Björn Stelley

die Zeit wird mittlerweile in Wellen eingeteilt, wir befinden uns in der vierten Corona-Welle. Der schöne Sommer war leider nur ein kurzes Aufatmen. „Trotz Distanz verliert unsere Stadt nicht ihren Glanz“ war das Motto, als wir am ersten Adventswochenende die Altstadt besonders weihnachtlich illuminiert haben. Im weiteren Sinne können wir – über viele gemeinsame Corona-Einsätze hinaus – im Jahr 2021 auf einige sehr erfolgreiche Projekte und Weichenstellungen zurückblicken.

Zuallererst ist unsere Havel-Therme zu nennen. Im Sommer hat sie den Betrieb aufgenommen und einen wunderbaren Start hingelegt. Die Entscheidung, neben der Therme einen hochattraktiven Familienbereich anzulegen, hat sich schnell als richtig erwiesen.

In Glindow hat der Bau des Evangelischen Bildungscampus‘ begonnen. Der Baustart für Ergänzungsbauten für unser Ernst-Haeckel-Gymnasium und die Grundschule Karl Hagemeister wurde vorbereitet und in der Adolf-Damaschke-Straße entsteht eine neue Kita. 

Die Sanierung der Moosfennstraße wurde abgeschlossen und Radfahrer können seit einigen Wochen sicher auf einem Radweg von Glindow nach Klaistow fahren. Die neue Fahrradbrücke über den Zernsee wächst und wird nächstes Jahr vollendet. Und nach einem jahrelangen Kampf scheint auch das Planfeststellungsverfahren für die beiden Tunnel am Stadtbahnhof auf dem Weg zu sein.

Das Jugend- und Familienzentrum „Haus am See“ hat erfolgreich die Arbeit aufgenommen. Und dank der Förderzusage des Landes kann demnächst mit der Sanierung des für unsere Obstbauern unentbehrlichen Brauchwasserwerks begonnen werden.

Beispielhaft für das ehrenamtliche Engagement in Werder (Havel) möchten wir die Beteiligung unserer Feuerwehrleute an den Hilfseinsätzen im Ahrtal nennen. Mit sehr hohem Krafteinsatz ist auf vielen Ebenen trotz Pandemie das Vereins-, Kultur- und Sportleben weiter aufrechterhalten worden. Dem Zusammenhalt in der Stadt und den Ortseilen hat das in dieser Zeit besonders gut getan.  

Denn für viele Familien, besonders auch für viele Kinder und Jugendlichen, ist das vergangene Jahr nicht leicht gewesen. Der Zauber von Weihnachten hebt sich vom Rest des Jahres ab, auch 2021. Genießen Sie die Feiertage und nutzen Sie sie, um Kraft zu tanken. Es wird erneut ein anderes, aber dennoch glanzvolles Fest sein.

Ihnen, Ihren Familien und Freunden besinnliche Feiertage – und für das Jahr 2022 vor allem Gesundheit.

Ihre Manuela Saß, Bürgermeisterin        
Ihr Christian Große, 1. Beigeordneter