Manchmal kommt es anders als man denkt

Werder (Havel), 14. August 2020 – In einem Alter, in dem man normalerweise beruflich zurücktritt und sich an seinem wohlverdienten Ruhestand erfreut, nimmt Knut Kasprowski noch einmal ordentlich Fahrt auf. Der 68-jährige Geschäftsführer der K & K Plus Gebäudereinigung hat seinen Arbeitseinsatz um weitere zwei Jahre verlängert. „Mit 70 ist dann aber endgültig Schluss“, hofft der Werderaner Unternehmer. 

Ganz freiwillig ist die Arbeitsverlängerung jedoch nicht. „Leider ist die Zusammenarbeit mit meiner Nachfolgerin nicht wie geplant zustande gekommen. Ich habe die Firma, die ich vor 30 gegründet habe, eigentlich schon in sicheren Händen gewusst, doch am Ende kam es dann doch ganz anders. Im Leben geht es leider nicht immer nur geradeaus, das mussten wir in der letzten Zeit bitter feststellen. Und so muss ich auf dem Weg zur Rente nochmal einen kleinen Umweg nehmen.“ 

Für die Kunden ändert sich jedoch nichts. „Wir werden weiterhin so professionell arbeiten wie bisher und unseren Bestands- und Neukunden stets mit der gewohnten Expertise zur Seite stehen“, versichert Knut Kasprowski. Auch die Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmer Jörg Prengemann hat weiterhin Bestand und Knut Kasprowski geht sogar noch einen Schritt weiter. „In Zukunft werden wir unseren Geschäftsbereich auch in Brandenburg an der Havel noch ausweiten“, verrät der 68-Jährige voller Tatendrang. 

Es sind genau diese Bereitschaft, neue Wege zu gehen, und die Leidenschaft für das Unternehmen, die Knut Kasprowski auszeichnen und bei seinen Angestellten als Chef so beliebt machen. In diesem Jahr ist K & K Plus von ehemals zwei auf zehn Mitarbeiter gewachsen und das ganze Team steht geschlossen hinter seinem Geschäftsführer. „Ich freue mich, ein so tolles Team an meiner Seite zu wissen und bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür, dass sie die Unannehmlichkeiten in der letzten Zeit so professionell und kollegial gemeistert haben.“ 

Eigentlich hatte sich Knut Kasprowski bis vor kurzem jeden Mittwoch frei genommen, um sich schon einmal auf den geplanten Ruhestand vorzubereiten. Nun sitzt der K & K Geschäftsführer wieder jeden Tag in der Woche auf seinem Chefsessel und lenkt, wie in den vergangenen 30 Jahren auch, die Geschicke seines kleinen, erfolgreichen Unternehmens. (wsw)