Mein Werder (141): Stefan Andreas Beer

Heilpraktiker Stefan Andreas Beer hat seine Praxis Santulana am Plessower See. Alle Fotos: privat

Kurz & knackig

Name: Stefan Andreas Beer
Alter: 54 Jahre
Wohnort: Am Plessower See 32 A in Werder
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Seit Juli 2006


Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben?
Wir haben zwei erwachsene Söhne und drei Enkeltöchter.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist ein Idyll vor den Toren Berlins. Wer in grüner Natur mit vielen Seen leben möchte und trotzdem nicht auf die Annehmlichkeiten der Großstadt verzichten will, ist hier genau richtig!

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich arbeite als Heilpraktiker in eigener Praxis in Werder.

Rummel oder Muckergarten?
Muckergarten, ganz klar. Den Rummel auf der Insel überlasse ich, vor allem am Wochenende, gerne den feiernden Massen.

Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Das kann ich so gar nicht beantworten. Meist setzen meine Frau und ich uns aufs Fahrrad und fahren über die Höfe und lassen es uns gut gehen. Auch die eigene Terrasse ist während der Baumblüte kein so schlechter Ort.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Mein Favorit ist der Schlehenwein.

Sie – ganz speziell

Sie sind schon oft nach Indien gereist und haben die Leidenschaft für dieses Land in Ihr Berufsleben integriert. Wie kam es dazu?
Meine Frau und ich sind sehr gerne in Werder zuhause, verreisen aber auch mit Begeisterung. Andere Kulturen kennen zu lernen, erweitert den eigenen Horizont, man wird immer wieder daran erinnert, dass die allermeisten Menschen, egal wo auf dem Erdball, friedlich und freundlich sind, und ihr eigenes Leben so gut wie möglich gestalten wollen, ohne dabei anderen Menschen zu schaden.
Unsere häufigen Indienreisen haben einen familiären Hintergrund: Unser Sohn Janosch lebt seit Jahren in Panjim / Goa und ist inzwischen dort auch mit seiner indischen Frau Milosha glücklich verheiratet. Bei den vielen Besuchen in diesem unbeschreiblichen Land konnte ich tiefe Einblicke in Ayurveda und speziell in die verschiedenen ayurvedischen Massageformen gewinnen. Ich bin von dieser Massageart so überzeugt, dass es für mich keine Frage war, diese in meine Praxis in Werder zu integrieren.

Was ist das Besondere an der Ayurveda-Massage-Technik?
Die Ayurveda Massage ist Teil einer uralten indischen Gesundheitslehre, nach welcher es drei wesentliche Konstitutionstypen gibt: Vata, Pitta und Kapha. Jeder Mensch hat diese drei Konstitutionen in sich, meist in ungleicher Gewichtung. Durch die Massage wird dazu beigetragen, dass ein Ausgleich zwischen den Konstitutionen hergestellt wird, quasi eine Art Harmonisierung. Dies wird einerseits durch die passende Massagetechnik, andererseits durch die Auswahl eines passenden Öls erreicht. Nach der Massage fühlt man sich ausgeglichen , erholt und freut sich über eine samtweiche Haut.

Ein großes Stichwort in Ihrer Praxis ist die Bio-Resonanztherapie in Ihrer Praxis. Können Sie uns bitte erklären was das ist?
Die BICOM-Bioresonanztherapie ist ein modernes Naturheilverfahren, durchgeführt mit einem medizintechnischen Gerät, welches ausschließlich von Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten und Heilpraktikern betrieben werden darf. Es handelt sich hier um ein biophysikalisches Verfahren, das unter anderem die Selbstheilungskräfte des Körpers stärkt. Ich setze diese Therapie bei verschiedenen Beschwerden ein, zum Beispiel Allergien, Neurodermitis, chronische Schmerzen, chronische Müdigkeit, Darmproblemen, depressiven Verstimmungen oder auch zur Raucherentwöhnung. Aber auch im vorbeugenden Bereich kann man mit der Bioresonanztherapie viel erreichen, zum Beispiel eine Stärkung des Immunsystems.

Ist diese Therapieform auch für Kinder geeignet?
Da die Therapie absolut schmerzfrei ist, kann man diese Frage klar mit „ja“ beantworten.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Wissen Sie, ich mag die Menschen unabhängig von ihrer Position in unserer Gesellschaft oder ihrer Herkunft. Wenn Menschen engagiert für die Gemeinschaft sind, im Großen und auch im ganz Kleinen, sich hilfsbereit und menschlich geben, lerne ich sie auch gerne kennen. Berühmtheit an sich ist für mich kein Kriterium, das etwas über die Person aussagt.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari. Ein lebendig und teilweise humorvoll geschriebenes Buch über uns Menschen. Krimis liegen da aber auch immer.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Menschen, die viel riskiert und auch viel verloren haben, um anderen zu helfen und / oder Unrecht zu bekämpfen. Zum Beispiel Martin Luther King, Nelson Mandela und Gandhi.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder –Serie? Warum?
Ja, habe ich. Die Serie „Pfarrer Braun“ in der Besetzung mit Ottfried Fischer als Pfarrer. Ich liebe den feinen Wortwitz, mit dem der mitunter doch recht weltliche agierende Pfarrer seine Kriminalfälle löst.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich mag Tiere sehr gerne. Wir selbst leben mit zwei Katzen zusammen, für einen Hund hätten wir leider nicht genug Zeit.