Mein Werder (147): Diana Leikauf

Diana Leikauf ist Friseurmeisterin und Inhaberin des Salons Hairconcept in Werder (Havel). Foto: wsw

Kurz & knackig

Name: Diana Leikauf
Alter: 45
Wohnort: Werder
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Seit 1979.
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben?
Einen Sohn, einen Stiefsohn und eine Stieftochter.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder hat einen unglaublich hohen Lebenswert.
Eingebettet in eine wunderschöne Seenlandschaft mitten im Grünen bietet die Stadt alles, was das Herz begehrt. Die Inselstadt mit ihren idyllischen Fischerhäuschen strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Friseurin mit Leidenschaft und im Privaten widme ich mich meiner Familie und meinen Freunden.

Was würden Sie lieber machen?
Tatsächlich fühle ich mich rundum wohl, wenn ich aber etwas mehr Zeit hätte, würde ich gerne meinen Lieblingssport, das Surfen intensivieren.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Am liebsten bin ich im Hohem Weg und genieße den wunderschönen Ausblick auf die Havel aus dem Garten von Familie Matznick.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ganz besonders den Holunderblüten-Obstwein. 

Sie – ganz speziell

Wir haben nicht nachgerechnet – aber feiern Sie in diesem Jahr nicht ein besonderes Jubiläum mit Ihrem Friseursalon?
Ich bin seit dem 1.10.1995 selbstständig, das heißt wir nähern uns mit großen Schritten dem Vierteljahrhundert der Selbständigkeit, auf ich die ich gerne zurückblicke.

Wenn Sie an die Anfänge zurückdenken – woran erinnern Sie sich gern?
Der erste Schritt in die Selbständigkeit war eine sehr aufregende und spannende Zeit. Sie war von vielen neuen Erfahrungen geprägt.

Und was war so richtig doof?
Am Anfang macht man sicherlich aus Unerfahrenheit Fehler. Diese waren aber wichtig, um zu lernen und mich weiter zu entwickeln.

Waren Sie nicht seinerzeit auch jüngste Friseurmeisterin des Landes? War das Ihr Traumberuf?
Ich wurde mit 21 Jahren Friseurmeisterin – zunächst war es nicht mein Traumberuf. Ich wollte ursprünglich Tierärztin werden. Als „Wendekind“ war damals die Unsicherheit groß und da schien ein Handwerksberuf sinnvoll und sicher. Einmal angefangen habe ich die Vielseitigkeit dieser Tätigkeit erfahren. Es erfüllt einen immer wieder, mit Menschen kreativ zu arbeiten, sie zu verwöhnen und mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu verabschieden.

In Ihrem Team arbeiten viele Mitarbeiterinnen schon viele Jahre – das spricht für eine gute Atmosphäre – zum Arbeiten und im Miteinander. Wie erreichen Sie das?
Wir bieten viele individuelle Arbeitszeitmodelle an, um auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Kolleginnen einzugehen. Darüber hinaus darf ich sagen, dass wir eine sehr familiäre und freundschaftliche Beziehung pflegen – es wird viel gelacht und alle haben gegenseitig immer ein offenes Ohr für private Gespräche.
Darüber hinaus ist mir die finanzielle Anerkennung der Arbeit meiner Kolleginnen wichtig. Es ist eine sehr herausfordernde Beschäftigung, die entsprechende Anerkennung verdient.

Suchen Sie noch Mitarbeiterinnen?
Wir haben eine stetig wachsende Nachfrage und würden gerne unser Team vom Salon Hairconcept vergrößern. Insofern suchen wir neue Mitglieder für unsere kleine Friseurfamilie, die nicht nur mit uns arbeiten, sondern auch lachen, weinen und feiern.

Wir in Werder sind ja immer stolz auf unsere Königinnen – Sie waren auch Baumblütenkönigin. 1994 – erinnern Sie sich gern an das Jahr und was ist Ihnen nachhaltig im Gedächtnis geblieben?
Es war eine aufregende uns spannende Zeit, aus der sich nachhaltige Freundschaften entwickelt haben, die bis heute noch Bestand haben.

Diana als Baumblütenkönigin.

Seit vielen Jahren unterstützen Sie sowohl den Karnevalsverein als auch die jeweilige Baumblütenkönigin mit Ihrer Profession. Warum und wie kam es dazu?
Ab der vierten Klasse tanzte ich bereits in der Garde vom KCW Werder. Dadurch entstand die Bindung zum Verein. Durch die Selbständigkeit fehlte mir dann allerdings die Zeit zum regelmäßigen Training und dadurch kam die Idee, durch Make-up und Styling der Garden noch mitzuwirken und zu unterstützen. Seit geraumer Zeit nimmt mich aber meine Familie mehr in Anspruch.
Dadurch, dass ich mich im Jahr nach meiner „Regentschaft ☺“ selbständig gemacht habe, wollte ich die nachfolgenden Baumblütenköniginnen mit meinen Erfahrungen und mit meiner Profession begleiten.
Besonders wichtig war es mir aber, auch meine Heimatstadt und das Baumblütenfest zu unterstützen.

Diana Leikauf mit Baumblütenkönigin Peggy Sinning beim Blütenball. Foto: wsw
Diana Leikauf mit Baumblütenkönigin Christin Schiffner beim Blütenball. Foto: wsw

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten – welche wären das?
Am wichtigsten ist mir Gesundheit für meine Familie.
Dass meine Kinder gesund und stark im Leben stehen und ihren Lebensweg meistern.
Ich bin sehr stolz auf unser Team und würde mir noch viele schöne Jahre zusammen wünschen.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Robby Naish.

Welche Fragen würden Sie ihm stellen?
Ich würde mich gerne über sein Leben und Surfen austauschen.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Stadt der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs – leichte Kost.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Meine Mutter Veroika Pritzschke. Sie ist ein Vorbild in Hingabe, Liebe und Aufopferung für ihre Familie und ihren Beruf.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder –Serie? Warum?
„Sieben Minuten nach Mitternacht – A Monster Calls“ von Juan Antonio Bayona.
Ein unglaublich bewegender Film, spannend, gruselig, aber mit einem tiefen psychologischen Einblick in die Seele eines beindruckendes Kindes, welches die wohl schwerste Zeit seines jungen Lebens meistert.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Wenn überhaupt, dann ist es mein Organisationstalent. Familie, Job, Büro und meine vielfältigen anderen Interessen unter einen Hut zu bekommen.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, sehr. Seit frühester Kindheit hatte ich immer einen Hund. Zwischendurch waren es auch Mal zwei Shettland Ponys, Katzen, Hasen und sogar Enten. Mittlerweile sind es nur noch zwei Hunde, mit denen wir viel Spaß haben.