Mein Werder (168): Michaela Scheeg

Kurz & knackig

Name: Michaela Scheeg
Alter: 42
Wohnort: Werder OT Glindow
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Seit 2006
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? Mein Mann und ich haben 2 Kinder (9 und 11).

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder bietet eine traumhafte Natur und damit wunderbare Möglichkeiten, Wassersport zu machen oder spazieren zu gehen. Die Blütenstadt ist perfekt zum Leben und Arbeiten und liegt nah an Potsdam.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Geschäftsführerin des Instituts für Innovations- und Informationsmanagement. Wir sind ein An-Institut der Technischen Hochschule in Brandenburg und wir haben in diesem Jahr das Digitalwerk ins Leben gerufen. Im Digitalwerk in Werder (im Bahnhof) zeigen wir UnternehmerInnen und HandwerkerInnen mit welchen digitalen Lösungen sie künftig noch erfolgreicher oder nutzerfreundlicher arbeiten können. Wenn wir nicht gerade kostenlose Workshops oder Veranstaltungen im Digitalwerk machen, dann entwickeln wir digitale Lösungen oder beraten Unternehmen bei ihren Digitalisierungsfragen.

Was würden Sie lieber machen?
Nichts, das ist wirklich spannend und abwechslungsreich. Wir haben tolle Kunden und sehr spannende Projekte.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Am Wochenende fahren wir am liebsten mit dem Fahrrad in die Gärten und besonders gerne auf die Elisabethhöhe. Und natürlich geht es mit den Kindern auch einmal auf den Rummel.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich trinke ganz gerne Rum, aber zu einer schwarzen Johanna sage ich natürlich nicht nein.

Sie – ganz speziell

Seit Mitte Januar finden wir am Bahnhof das Digitalwerk. Was genau erwartet die Unternehmen hier?
Alle UnternehmerInnen und HandwerkerInnen können sich bei uns kostenlos zu digitalen Themen informieren. Angefangen bei Themen für Einsteiger, z.B. wie macht man Videos, um Produkte oder Leistungen im Internet besser zu vermarkten, oder wie kann man generell im Internet besser gefunden werden.

Im nächsten Workshop am 4.4.19 soll es darum gehen, wie Kunden einfach selbst digital Termine vereinbaren können, damit die UnternehmerInnen nicht immer angerufen werden. Dieser Workshop findet von 10-13 Uhr statt und es sind noch Anmeldungen möglich. Für Fortgeschrittene bieten wir auch Workshops zu Themen wie digitales Aufmaß, Augmented Reality oder 3D-Druck an. Wir freuen uns auch über alle UnternehmerInnen, die nur mal kurz auf einen Kaffee und Ideenaustausch reinschauen.

Wenn Sie Digitalisierung und deren Wichtigkeit kurz und knapp beschreiben müssten, welche drei Argumente würden Sie anbringen?

  • Die benötigten Informationen sind durch Digitalisierung immer aktuell, schnell und zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
  • Es gibt heute viele Lösungen, die dafür sorgen, dass das Kundenerlebnis in Summe besser wird.
  • Neue digitale Technologien sorgen oft für Wettbewerbsvorteile.

Warum haben Sie sich für den Standort in Werder entschieden und welche Veranstaltungen/Themen stehen demnächst auf der Agenda?
Werder ist perfekt, hier gibt es zahlreiche innovative Unternehmen und natürlich auch eine große Zahl an Handwerksbetrieben. Der Standort am Bahnhof ist super, da er zentral gelegen ist und auch die Räumlichkeiten gerade für Workshops großartig sind.
Alle Workshops sind bei uns auf der Webseite zu finden, dort kann man sich auch anmelden. Wer Workshop- oder Veranstaltungswünsche hat, kann sich gerne bei uns melden.

Die vielen Bahnreisenden sind doch sicher neugierig, was sich hinter den Fensterscheiben verbirgt und kommen doch auch sicher mal rein, um zu schauen. Gibt es die ein witzige Anekdote dazu?
Da vorher der An-/Verkauf in der Halle war, kommen hin und wieder Menschen, die uns ihre gebrauchten Dinge geben wollen, das führt natürlich immer wieder zu lustigen Situationen.
Ansonsten schauen natürlich ganz viele Menschen den ganzen Tag durch die Scheiben rein, das ist auch lustig.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Tim Brown (Wissenschaftler) Sarah J. Maas (Schriftstellerin)

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Ein eReader mit dem Buch „Das Reich der 7 Höfe“ und in Buchform „Digitalisierung des Spiels: Games, Gamification und Serious Games“ und „Gamify: How Gamification Motivates People to Do Extraordinary Things“.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ich mag und bewundere Ray Eames für ihre Designentwürfe, ebenso Matteo Thun für seine Hausentwürfe. Beruflich finde ich die Ansätze von Tim Brown und die Ideen von IDEO sehr spannend.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder –Serie? Warum?
Ich schaue selten fernsehen, eher mal mit den Kindern einen Film.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Leider nein. Aber ich kann ganz gut kochen …

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, wir haben zwei fabelhafte Katzen.