Mein Werder (169): Stephan Gramlich

Kurz & Knackig

Name: Stephan Gramlich
Alter: 39
Wohnort: Havelauen in Werder
Haben Sie Kinder? Wir haben zwei Jungs (13 und 6)

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist ein hübsches, kleines Städtchen fernab des Großstadtrummels in Berlin. Mit viel Wasser, viel Grün – einfach herrlich zum Entspannen. Trotzdem gibt es in Werder (fast) alles, was man zum Leben benötigt.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich arbeite bei der Bundespolizei in Berlin. Wenn ich nicht arbeiten bin, verbringe ich möglichst viel Zeit mit meiner Frau und den Kindern. In der Freizeit engagiere ich mich in der Feuerwehr Phöben und gehe zweimal in der Woche zum Krav Maga-Training. 

Was würden Sie lieber machen?
Meine Arbeit macht mir viel Spaß, sodass ich mit meiner jetzigen Situation zufrieden bin, obwohl der Schichtdienst sehr anstrengend ist. Mehr Zeit zum Verreisen wäre schön.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ich mag alles, was in der Nähe der Havel liegt, hauptsächlich den Uferweg in den Havelauen und die Insel.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Jeder Gast sollte sich einmal die Insel angeschaut haben, sie am besten einmal umrundet haben. 

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Auf der Baumblüte mag ich am liebsten den Hohen Weg mit seinen gemütlichen Gärten mit der schönen Aussicht und dem leckeren, selbst hergestellten Obstwein. Wenn eine gute Band spielt, gehe ich auch mal auf die Regattastrecke. 

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Er sollte nicht zu süß sein, ich kann Quitte und schwarze Johanna empfehlen. 

Sie – ganz speziell

Wie lange sind Sie schon Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Phöben und warum?
In die Jugendfeuerwehr bin ich mit zehn Jahren eingetreten, im Anschluss war ich viele Jahre im aktiven Dienst in der Feuerwehr der Gemeinde Niedergörsdorf (Teltow-Fläming). Mit dem Umzug nach Werder habe ich den Feuerwehrdienst erst einmal an den Nagel gehangen. 

Nachdem ich aber im letzten Jahr beim Osterfeuer in den Havelauen und beim Dorffest in Phöben gesehen habe, wie sehr sich die Feuerwehr um den Nachwuchs kümmert und wie groß der Bedarf an tatkräftiger Unterstützung ist, habe ich mich entschieden, wieder mitzumachen. Seit Oktober 2018 bin ich dabei. 

An welches Ereignis erinnern Sie sich besonders gerne zurück und gab es auch einen Einsatz, der Ihnen nicht nur aus positiven Gründen im Gedächtnis geblieben ist?
Für ein Fazit ist es noch zu früh, ich bin ja erst ein gutes halbes Jahr dabei. Die Einsätze, die ich bislang hatte, zeigen aber, dass man gebraucht wird. Zudem gibt es interessante Ausbildungsdienste und die Kameradschaft wird großgeschrieben.  

Wie viele Männer und Frauen sind zur Zeit in der Freiwilligen Feuerwehr Phöben aktiv und gibt es hier Nachwuchsprobleme? 
In der Ortsfeuerwehr Phöben sind derzeit 15 Kameradinnen und Kameraden aktiv. Über Verstärkung würden wir uns sehr freuen, damit im Einsatzfall das Löschfahrzeug immer voll besetzt ausrücken kann. Gerade am Tage gibt es hier Engpässe. Von den Havelauen aus kann das Gerätehaus in Phöben schnell erreicht werden – man muss ja nicht an einer Schranke warten. Also würden wir uns freuen, noch mehr Bewohner der Havelauen begrüßen zu dürfen. 

Sie sind am 18. April mit Ihren Kameraden wieder beim Osterfeuer der Auenländer GmbH in den Havelauen vor Ort. Worauf dürfen sich die kleinen und großen Besucher freuen?
Der Nachwuchs kann sich beim Löschangriff versuchen. Dazu gibt es Erbseneintopf aus der Gulaschkanone. 

Sind Sie auch bei anderen Festen und Veranstaltungen dabei und können Sie uns hier einen kleinen Überblick geben?
Der Feuerwehrverein Phöben veranstaltet zusammen mit der Ortsfeuerwehr eine Vielzahl an Festen: vom Knutfest im Januar über den Fasching im Februar, das Osterfeuer, die Beachparty im Juni, das Dorffest im September bis hin zum Eisbeinessen im November ist immer etwas los. 

Sie wohnen in den „Havelauen“. Welches Potenzial sehen Sie für diesen noch relativ jungen Werderaner Stadtteil?
Durch die vielen Zuzüge der letzten Jahre müssen die Havelauen aus meiner Sicht noch zu einem Stadtteil zusammenwachsen. Dafür sind Veranstaltungen wie das Osterfeuer und das Havelauenfest sehr gut geeignet. Außerdem denke ich, dass sich noch viel mehr Bewohner der Havelauen aktiv in der Feuerwehr engagieren könnten, sei es in Phöben oder in der Innenstadt. Durch viel Fleiß und Geld sind schöne Häuser entstanden. Im Notfall muss jemand zur Stelle sein, um diese Errungenschaften vor dem Verlust zu bewahren.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Also zunächst wünsche ich mir für meine Familie und mich Gesundheit. Was die Havelauen anbetrifft, fehlt es an einer Stammkneipe „um die Ecke“, wo man sich mit Freunden treffen, Karten spielen und Fußball schauen kann. Die Uferpromenade wäre dafür sehr gut geeignet. Und natürlich wünsche ich mir, dass die Entwicklung Werders voranschreitet und wir in einigen Jahren die Therme und den Bahntunnel nutzen können. 

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Keine Ahnung, mir fällt da wirklich keiner ein.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Also einen guten Roman kann ich nicht empfehlen, bei mir liegen Bücher zu den Themen Geschichte und Technik auf dem Nachttisch. 

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ehrlich gesagt, habe ich keine.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? 
Meine absolute Lieblingsserie ist Game of Thrones, ich freue mich schon auf die finale Staffel, die demnächst startet.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Keine Ahnung, wahrscheinlich ist es so gut verborgen, dass ich selbst nichts davon weiß. 

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Wir haben zu Hause einen schwarzen Kater namens Bertie. Sein Lieblingsplatz ist genau vor der Eingangstür. Wir müssen ziemlich aufpassen, morgens nicht über ihn zu stolpern.

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