Mein Werder (182): Christiane Küstner

Christiane Küstner ist die neue Kirschkönigin 2019/20, Foto: privat

Kurz & Knapp

Name: Christiane Küstner
Alter: 32
Wohnort: Werder
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Seit 1986 mit einer dreijährigen Unterbrechung in Ferch
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? Ich habe keine Kinder und möchte derzeit auch keine Kinder.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
als Erlebsnisstädtchen

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Medizinprodukteberaterin und telefonische Kunderbetreuerin in einen Sanitätshaus.
Außerhalb meiner Arbeit bin ich viel mit meiner Kamera unterwegs, treffe mich mit der Familie, den Freunden und besuche naheliegende Feste, Restaurants, Bars und genieße die Augenblicke.
Und nun werde ich dazu noch ein ganzes Jahr dem Königinnen-Amt meine Freizeit widmen.

Was würden Sie lieber machen?
Im Moment möchte ich nichts anderes machen – mir macht meine Arbeit Spaß, ich fühle mich wohl und habe tolle Kollegen. Für meine Freizeitgestaltung bin ich immerhin selber verantwortlich und gestalte diese so, wie ich es gern habe.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja, ich bin gern am Wasser – entweder findet ihr mich auf einer der Bänke an der Ziegelei oder auch mal an der Regattastrecke in Werder beim Eis naschen.

Rummel oder Muckergarten?
Beides – als Werderanerin gehört es sich, den Rummel zu besuchen und abends den Bands zu lauschen und mitzutanzen. Die Muckergärten werden selbstverständlich auch mit dem Radel abgefahren. Es muss doch der Wein unterm Obstbaum gekostet werden.

Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
… dort, wo gerade gute Musik läuft

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Dieses Jahr hat mir besonders gut die schwarze Johannisbeere von Rzegotta geschmeckt.
Ansonsten bevorzuge ich keinen speziellen Obstwein, ich entdecke jedes Jahr wieder eine neue Lieblingssorte.

Sie – ganz speziell

Wie haben Ihre Verwandten und Freude darauf reagiert, dass Sie Kirschkönigin wurden?
Da es wirklich keiner wusste, gab es einen ganz großen „Wow“-Effekt. Mich haben sehr viele Glückwünsche erreicht – somit sehe ich die Resonanz positiv.

Das Kleid wurde schon traditionell von Manu Giese entworfen., Foto: wsw

Das Kleid hat wie schon traditionell Manu Giese genäht – durften Sie mitbestimmen, wie es aussieht?
Oh ja, wir waren uns sehr schnell einig, in welche Richtung wir uns bewegen – sie sah mich anfangs als „Ronja die Räubertochter“ und ich sah mich als „Cruella de Vil“ – und dann kam der Stehkragen. Wir waren so überzeugt davon, dass wir alles weitere darauf aufbauten. Nur Hand in Hand und mit dieser guten Zusammenarbeit kann solch ein Projekt funktionieren.

Welche Veranstaltungen / Termine haben Sie in der nächsten Zeit, wo dürfen sich die Leute auf Sie freuen?
Mein erster großer Auftritt und meine offizielle Krönung waren gestern beim Kirsch- und Ziegelfest. Ansonsten freue ich mich über viele Einladungen und Veranstaltungen, die ich besuchen kann.
Über Facebook „Kirschkönigin Glindow“ werde ich rechtzeitig bekannt geben wo ich zu sehen bin.

Als Kirschkönigin unterstützen Sie auch ein besonderes Projekt. Welches ist das und warum ist Ihnen das wichtig?
Mein Projekt sind meine eigenen entworfenen Postkarten. Ich habe Postkarten von Glindow gestaltet und drucken lassen. Es gibt derzeit acht verschiedene Motive von Glindow und es werden weitere auch aus Werder dazukommen. Jede Postkarte für sich zeichnet den Ort Glindow aus. Auf den Rückseiten stehen auch wertvolle Informationen zu den Motiven. Diese Postkarten sind bei und nach dem Kirsch- und Ziegelfest gegen eine angemessene Geldspende bei mir, im Heimatmuseum Glindow und auf dem Erzeugermarkt der Familie Giese erhältlich. Die Spendengelder gehen an die Kameradinen und Kameraden der Feuerwehr zusammen mit der Jugendfeuerwehr und dem Förderverein e.V. der Ortsfeuerwehr Glindow und an den Zuckerbaum e.v
Es ist in meinen Augen für jedermann gedacht: für Jung, für Alt, für Sammler, für Brieffreundschaften und für den Tourismus. Dieses Projekt ist eine gute Mischung zwischen sozialem Engagement und der Leidenschaft zu dem Ort Glindow.
Ich hoffe auf großen Zuspruch und dass ich am Ende meiner Amtszeit zwei große Schecks überreichen kann.

Die Postkarten hat Christiane Küstner selbst entworfen. Sie werden für den guten Zweck verkauft., Foto: privat

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen? 
Da fällt mir tatsächlich keine ein.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Tim Pieper und die Tiefe Havel

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Viele Menschen beeindrucken und inspirieren mich. 
Von vielen anderen kann man unheimlich viel lernen. 
Eine Vorbildperson gibt es für mich nicht.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -Serie? Warum?
Ich bin ein großer Marvel Filme Fan.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Sicherlich liegt weit verborgen ein Talent, wenn ich es entdecke, sage ich Bescheid 🙂

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Tiere sind Bestandteil unserer Erde – man sollte sie mögen.
Ich habe eine verrückte Katze Names Lotti.