Mein Werder (190): Elke Jäger

Kurz & Knackig

Name: Elke Jäger
Alter: 65
Wohnort: Werder OT Phöben
Haben Sie Kinder? Ja, einen erwachsenen Sohn und eine erwachsene Tochter und zwei Enkelkinder, die mir die größte Freude und viel Spaß bereiten.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Als wunderschöne Kleinstadt mit viel Wasser und Grün, man hat immer das Gefühl, im Urlaub zu sein.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Nachdem ich über 40 Jahre Kitaleiterin und Erzieherin in der Kita in Phöben war, darf ich jetzt im Ruhestand sein. Ich bin aber weiterhin Vorsitzende im Heimatverein Phöben, und singe im Geltower Frauenchor. Viel Spaß und Arbeit habe ich auch in meinem großen Garten. Am schönsten finde ich es aber, wenn ich mit meinen Enkeln etwas unternehmen kann.

Was würden Sie lieber machen?
Eigentlich bin ich ganz zufrieden, als Rentner kann man das tun, was einem Spaß macht. Ich bräuchte nur mehr Zeit, um die vielen Ideen, die ich noch habe, umzusetzen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Phöben, den Sandberg, die Havelauen, die Uferpromenade – es gibt so viele schöne Orte!

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
auf der Inselstadt, auf der Bismarkhöhe, auf der Havel und auf dem Havelradweg

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Am liebsten bei mir im Garten, aber ich mache auch jedes Jahr mit dem Heimatverein mit viel Spaß beim Baumblütenumzug mit.

Sie – ganz speziell

Der Heimatverein Phöben e.V. hat sich 1997 gegründet. Sie waren eines der Gründungsmitglieder und sind selbst seit 1999 Vereinsvorsitzende. Welche Aufgaben hat der Heimatverein Phöben e.V.?
Der Heimatverein möchte ein Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt als Phöbener vermitteln. Wir bemühen uns, viele Möglichkeiten zu schaffen und zu unterstützen, bei denen sich Einwohner treffen, unterhalten und miteinander feiern können. So führen wir einmal im Monat einen Nachmittag durch, an dem sich die Senioren treffen, unterhalten, Neuigkeiten austauschen, aber auch an früher erinnern.
Wir erforschen zudem die Phöbener Geschichte und unterstützen die Erarbeitung einer Dorfchronik, die zum 700-jährigen Jubiläum im ersten Teilen erschien.

Wie hat sich das Vereinsleben in den letzten 22 Jahren verändert?
Wir waren bei der Gründung vor 22 Jahren 30 Mitglieder. Mit viel Elan und Herzblut ging es ans Werk. Aber wir werden alle älter, einige Mitglieder sind schon verstorben oder können altersbedingt nicht mehr so aktiv sein, also kämpfen wir immer um neue Mitglieder, die gern bei uns im Verein mit agieren wollen.

Der Heimatverein Phöben e.V. ist die treibende Kraft für die Durchführung des beliebten Dorffestes. Worauf dürfen sich die Besucher in diesem Jahr beim Dorffest am 7. September freuen?
Es ist das 25. Dorffest. Wir sind richtig stolz darauf. Alle Vereine arbeiten schon das ganze Jahr im Festkomitee an der Vorbereitung. Wie in den letzten Jahren wird es wieder ein Drachenbootrennen geben, an dem Mannschaften aus den umliegenden Orten teilnehmen, und Phöben seinen ersten Platz vom Vorjahr verteidigt. Dieses Rennen wird wieder von den Phöbener Originalen „Frieda und Mathilde“ begleitet.
Für die Kinder sind eine Hüpfburg, Basteln und Schminken auf dem Platz, aber auch die großen Wasserbälle sind wieder mit dabei. Um 19.30 Uhr findet unser traditioneller Fackelumzug durchs Dorf statt. Für das leibliche Wohl sorgen wie immer unsere Vereine. Tolle Musik ist auf dem Platz und lädt zum Tanzen ein. Als Höhepunkt ist am späten Abend eine Lasershow geplant. Es ist ja immerhin das 25. Dorffest!

Neben dem Dorffest organisieren Sie auch andere Events. Können Sie uns hier einen Überblick geben?
Im Sommer organisieren wir ein Kinder- und Familienfest und auch unsere Halloweenparty ist im Ort schon zur Tradition geworden. Wenn es das Wetter im Winter hergibt, ist auch unser Eisgaudi angesagt. Die Vorbereitung und das Mitmachen beim Baumblütenumzug sind für uns auch immer ein großer Spaß und in der Weihnachtszeit beteiligen wir uns an der Durchführung der Seniorenweihnachtsfeier im Ort und unterstützen den Kitaförderverein bei seinem Weihnachtsmarkt.

Wie wichtig ist Ihnen die Vereinsarbeit und welche Wünsche haben Sie für die Zukunft des Vereins?
Der Heimatverein ist ein Teil meines Lebens, der mich sehr erfüllt. Es macht mir Spaß, mich mit Menschen zu treffen, Gespräche zu führen, Ideen zu haben und zu entwickeln, wie man das Leben im Dorf bunter und interessanter gestalten kann. Dafür wünsche ich mir für meinen Verein noch viele aktive Mitgestalter und für unsere Mitglieder Gesundheit und weiterhin Freude an unserer Arbeit

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Gesundheit, noch viel Schaffenskraft und ein glückliches Alt werden

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Greta Thunberg. Ich finde es beeindruckend, wie so ein junges Mädel begeistert und wachrüttelt.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Ich habe keinen Nachtisch und lese auch nicht im Bett. Ich lese aber gern, z.B. Ken Follett „Die Tore der Welt“, aber auch Bücher von Charlotte Link, Sahra Lark oder Charlotte Roth. Im Moment lese ich „Das letzte Sakrileg“ von Stephanie Parris. Bei langen Autofahrten oder langweiliger Hausarbeit höre ich auch gern Hörbücher.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Nein

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Mamma Mia

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ich habe viel ausprobiert, aber noch kein wirkliches Talent gefunden.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Beide