Mein Werder (218): Marian Rick und Hagen Scheefers

Die beiden Werderaner Marian Rick und Hagen Scheefers haben sich ihren Traum erfüllt und mit "Infinity X" ihr erstes eigenes Produkt auf den Markt gebracht., Foto: wsw

Kurz & Knackig

Name: Marian Rick und Hagen Scheefers (geb. Ziemer)
Alter: 34 und 37 Jahre
Wohnort: Werder und Fernwald
Wie lange leben Sie schon in Werder?
M: Seit 2002
H: Ich habe circa 35 Jahre in Werder gewohnt
Haben Sie Kinder?
M: Nein
H: Ja, drei.

Über unsere Blütenstadt

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
M: Werder ist eine idyllische Stadt mit vielen Seen, in der direkten Nachbarschaft von Berlin und Potsdam.
H: Werder, das. Substantiv, Neutrum. Bedeutung: Insel in einem Fluss. Demnach müssten wir richtigerweise sagen: das Werder in der Havel! Das Werder ist der schönste Teil der Stadt, der auch am meisten zu bieten hat. In einem Moment befinden sich dort Bühnen und zehntauschend tanzende Menschen. Im nächsten Moment sind Stille und eine Sommeridylle, die mit einem Spaziergang durch die Schrebergärten eine heilende Wirkung zu haben vermag. Ein Traum.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
M: Ich habe 2019 mit meinen Geschäftspartner Hagen Scheefers Infinity X gegründet und studiere – nach meinem erfolgreichen Studium in Biotechnologie und Ernährungswissenschaften – parallel Sportmanagement. In meiner Freizeit mache ich viel Sport oder bin mit meinen Hund Raphael unterwegs oder sogar beides gleichzeitig, wenn ich mit Raphi joggen bin.
H: Die technische Infrastruktur einer digitalen Bank im Mittleren Osten entwerfen. Mit einer AI die Kreditentscheidung automatisieren. Die Regulierung von Finanzderivaten umsetzen. Das sind nur ein paar Beispiele aus meinem Alltag als Senior Manager bei einer der führenden Unternehmensberatungen der Welt. In meiner parallel-Rolle als Performance Manager bin ich für Motivation und Erfolg einiger Mitarbeiter zuständig. Seit neustem bin ich zusätzlich Co-Founder von Infinity X und Co-Autor des Buches: „Infinity X State of Mind – Wie man sich auf Montagmorgen freut“. Den Rest der Zeit verbringe ich mit meinen drei Kindern und meiner Frau, auf dem Golfplatz und im Fitnessstudio.

Was würden Sie lieber machen?
M: Ich wüsste eigentlich nicht, was ich lieber machen würde. Mit der Selbstständigkeit, kann ich mein Interesse für Ernährung und Sport in meinen Beruf mit einbringen.
H: Als Performance Manager und als begeisterter Leser von schier unzähligen Büchern zu diesem Thema, bin ich in der Lage, nahezu alles am liebsten zu machen. Das ist auch das Geheimnis von „wie man sich auf Montagmorgen freut“. Aktuell verkaufen wir das Buch jedoch nicht direkt. Man erhält einen Zugangscode beim Kauf eines unserer Produkte.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
M: Am liebsten bin ich im Stadtpark mit meinen Hund Raphael. Dort können wir zusammen die Natur genießen und nette 2- und 4-Beiner treffen.
H: Die ehemalige Straße der DSF, die heutige Gluckstraße. Dort bin ich aufgewachsen und kann immer neue Erinnerungen zum Leben erwecken.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
M: Natürlich bei Sauberkunst, die aus Seife kleine Kunstwerke machen. Im Duval, wo man einen netten Abend verbringen kann und als Frau natürlich bei den Mädels von Inselglück.
H: Im Frühling in den Schrebergärten der Insel bzw. des Werders 🙂 Im Sommer am Plessower See. Im Herbst sollte jeder einmal an der Weinernte teilgenommen haben. Im Winter empfehle ich die sogenannte Todesbahn im Stadtpark, bei Schnee.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
M: Am liebsten bin ich auf der Bismarckhöhe in den Gärten von Dr. Lindicke. Dort schmeckt zum einen der Wein am besten und zum anderen kann man dort trotz Baumblüte in Ruhe die Sonne bei einem Glas Wein genießen
H: Direkt vor der Bühne der Regattastrecke.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
M: Quitte, weil er nicht ganz so süß ist.
H: Kirsche

Sie – ganz speziell

Sie haben das Produkt „Infinity X“ auf den Markt gebracht. Was kann man sich darunter genau vorstellen und können Sie uns kurz den Weg von der Idee zum fertigen Produkt erläutern?
M: Bei Infinity X handelt es sich um ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sowie zur Stärkung des Immunsystems. Kurz um sind die Produkte von Infinity X Multipräparate auf rein natürlicher Basis. Wenn ich den Weg von der Idee zum fertigen Produkt mit einem Wort beschreiben sollte, dann wäre dieses Wort wohl anspruchsvoll. Um ein eigenes Produkt umsetzen zu können, muss man sich mit vielen Bereichen auseinander setzen, mit denen man nie gerechnet hätte. Aber am Ende sind natürlich alle Mühen vergessen, wenn man dann zum ersten Mal sein eigenes Produkt in den Händen hält.
H: Mit einer schwerwiegenden Krankheit, motivierter, kraftvoller und immunstärker wie lange nicht mehr: das war der Auslöser zur Gründung von INFINITY X. Hier ein kurzes Beispiel: Ich stand an der Kasse und konnte die Euromützen nicht bis acht zusammenzählen, da meine Konzentrationsfähigkeit massiv gestört war. Nach der Einnahme der Zusammensetzung unseres heutigen Produkts musste ich einmal 18,87 EUR bezahlen. Prompt habe ich aus meinem Münz- und Schein-Wirrwarr erkannt, dass ich den Betrag von 24,37 EUR zusammenbekomme, um dann exakt einen fünf Euroschein und ein 50 Centstück zurückzuerhalten. Es war wieder wie früher, bzw. wie weit vor meiner Krankheit. Hatte ich vorher noch jede kleinste Krankheit mitgenommen, schien ich dem fortan zu trotzen. Im Fitnessstudio habe ich relativ unmittelbar eine Leistungssteigerung verzeichnet. Ich war wieder „Fit wie früher“, um meine Lieblingsbeschreibung für unser Produkt zu verwenden. Jedem, der dieses Gefühl gerne erreichen möchte, dem kann ich unser Produkt wärmstens empfehlen.

Seit Ende Februar ist „Infinity X“ im Edeka Markt von Katrin Schneider erhältlich, seit September 2019 online bei Amazon. Wie wurde das Produkt von den Kunden angenommen?
M: Unser Problem ist momentan noch unser Reichweite und dass die Leute nicht nach unseren Produkten suchen, weil sie diese nicht kennen. Die Leute, die sich genauer mit unseren Produkten beschäftigen und es einfach mal probieren, sind durchweg begeistert und nehmen unsere Produkte gut an. Aktuell ist die Situation etwas schwierig, weil sich die Menschen viel mit dem Coronavirus auseinander setzen müssen und eher Vorräte für den Notfall kaufen. Dabei sind besonders unsere Regenerate Versionen gut für das Immunsystem, genau das müssen wir jetzt klar herausstellen.
H: Die Bestätigung für die Leistung des Produkts befindet sich in den Wiederbestellungen. Beim Messpunkt 29. Februar konnten wir bereits mehr als 25% Bestandskunden auffinden. Eine andere Bestätigung ist, dass wir den Amazons Choice Titel für „OPC Kur“ und „Testosteron Kur“ besetzen. Das ist auch sinnvoll, da ein systembiologisch optimiertes Produkt natürlich auch für Testosteron funktioniert, jedoch parallel gleichsam das Immunsystem stärkt und den Fokus verbessert. Wir haben jedoch das Problem, dass unser Produkt keinem Markt folgt und sehr erklärungsintensiv ist. Hier habe ich zwar ein paar Facetten beschrieben, jedoch ist es nur ein Ausschnitt von dem, was wir berücksichtigt haben. Am Ende des Tages stellt sich die Frage, wie ein Kunde diese Aspekte vor dem Edeka Regal herausfindet. Daher müssen wir verstärkt über Social Media unsere Nachricht an den Mann bringen.

Sie kennen sich aus der Jugend und sind nun auch Geschäftspartner. Wie funktioniert die gemeinsame Zusammenarbeit
M: Die Zusammenarbeit funktioniert perfekt. Wir sind zwar nicht immer einer Meinung oder haben dieselbe Sicht auf alle Themen, aber wir sind beide Freunde von einer sachlichen Diskussion und so setzen sich immer die besseren Argumente durch. Bis jetzt sind wir bei jedem Thema zu einem Ergebnis gekommen, mit dem wir beide mehr als zufrieden waren.
H: Die beiden Besserwisser von damals haben sich also zusammengeschlossen. Dank der Offenheit von Marian und meiner Kompetenz als Performance Manager finden wir immer viele Ansätze und anschließend einen guten Weg in der Mitte.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
M: Das Unternehmen Infinity X bekannt machen, ist natürlich mein größtes Ziel für die nähre Zukunft.
H: Ich möchte Menschen aufzeigen, wie Sie sich auf jeden Montagmorgen freuen können. Das ist meine persönliche Frage nach Glück. Hierzu möchte ich das passende Werkzeug bereitstellen, insbesondere ein Nahrungsergänzungsmittel und ein Buch mit entsprechenden Modellen. Die Maßnahmen für dieses Ziel werden dynamisch gehalten und agil entwickelt, daher wird kein konkreter Plan aufwendig entwickelt, um diesen anschließend wieder zu verwerfen.

Was wir sonst noch wissen wollen

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
M: Ein schönes eigenes Haus, eine bodenständige tolle Frau und ein paar Kinder
H: Wünsche münden in der Tatsache, Wünsche zu bleiben und in Unzufriedenheit zu enden. Wünsche machen demnach unglücklich. Sie sind ein Erwartungswert, der nie getroffen werden kann. Ich wünschte mir, dass die Welt in Frieden lebt; öffne Montagmorgen meine NewsApp und der Tag ist gelaufen. Lieber setzte ich mir ein hohes Ziel, das meinem Leben einen zusätzlichen Sinn zuschreibt.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
M: Kontra K, weil er mich motiviert, das Beste aus mir herauszuholen.
H: Das wären die Nobelpreisträger für Medizin von 2017 Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young. Die drei erhielten die Auszeichnung für ihre Erkenntnisse in der Chronobiologie. Unser Produkt ist bereits auf den circadianen Rhythmus dieser Theorie optimiert, d.h. den Tag-Nacht-Rhythmus des Stoffwechsels, und wird künftig auch saisonale Aspekte berücksichtigen. Ein direkter Draht zu diesen Herren wäre mit Sicherheit eine große Bereicherung für dieses Projekt.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
M: Simplify your life. Ein Buch, das sich damit beschäftigt, den Alltag optimaler zu gestalten, um mehr Freizeit und weniger Stress zu haben.
H: Mein Lieblings Buch ist „Wie funktioniert die Welt?: Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit stellen die brillantesten Theorien vor“ und die dazugehörige Serie. Auf meinem Nachttisch liegt mein Handy mit einem Abo von Blinkist. Dort werden Bücher auf 15 Minuten Kernaussagen reduziert: ein wahrer Life-Changer!

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
M: Meinen Vater, er hat sich aus eigener Kraft von einem Hilfsarbeiter bis an die Spitze eines Großkonzerns hochgearbeitet und ist dabei bodenständig und menschlich geblieben. Wenn ich erfolgreich werde, möchte ich so sein wie er.
H: Ich habe viele kleine Minivorbilder. Um ein paar Beispiele zu nennen: Von meiner Frau lerne ich scheinbar unlösbare Aufgaben mit links zu meistern. Mein Freund Patrick ist mein Vorbild für Priorisierung und sofortige Umsetzung von Themen und Ideen. Von Marian lerne ich viel über Biologie und Ernährung. Von den Partnern meiner Unternehmensberatung lerne ich komplexe Situationen zu verstehen, menschliche und super-schematische.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
M: Mein Lieblingsfilm ist bis heute Fight Club mit Brad Pitt. Das ist ein gesellschaftskritischer Film, der so genial und durchdacht konzipiert ist, dass man immer wieder etwas Neues in dem Film entdecken kann.
H: Die Macht der Bilder, Situationen und Szenen von Breaking Bad halte ich für unschlagbar.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
M: Meine Mum ist freischaffende Künstlerin und dieses Gen schlummert auch in mir. Wenn ich mich mit Kunst beschäftige, kommt am Ende meist etwas raus, das mich selbst erstaunt. Doch leider hatte ich bis jetzt nie Zeit, dieses Talent auszubauen und richtig gut zu werden.
H: Ich schlage einen Golfball an guten Tagen jenseits der 280 Meter. Das ist ein komplettes Fußballfeld weiter als es viele vermögen. Mein Ziel sind jedoch 300 Meter oder anders, weiter als der PGA Durchschnitt von Tiger Woods. Das ist jedoch kein Talent. Das sind eine Schlägerkopfgeschwindigkeit von 185 km/h mit einem Abschlagwinkel von 2%, einem Smash Faktor von 1,4, eine ziemlich abgestimmte kinetische Kette und ein entsprechender Workoutplan. Die 300 Meter sind eines meiner persönlichen H.U.L.K. Ziele. Dabei handelt es sich um ein Zielmodell, bei dem talentartige Leistungsniveaus möglich werden.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
M: Ich hatte mal eine Katze und habe jetzt einen Hund. Sein Name ist Raphael und er ist mein Ein und Alles. Er ist ein englischer Windhund und ist eine perfekte Begleitung beim Joggen.
H: Ich grüße die Werderaner Hundegruppe. Auch diese Gruppe zeichnet unser wunderbares Werder aus.