Mein Werder (224): Jens Schüring

Kurz & knackig

Name: Jens Schüring
Alter: 43
Wohnort: Werder
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit 2016
Haben Sie Kinder? Ja, zwei Töchter

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Eine Perle mitten im Havelland, nah genug an Berlin und Potsdam, aber weit genug weg, um Wald, Wiese und Wasser fernab aller Hektik der großen Städte zu genießen. Und wir leben wirklich dort, wo andere Urlaub machen!

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Beamter und arbeite im Auswärtigen Amt, wo ich mich derzeit mit der Förderung von Film, Literatur und Übersetzungen sowie der Digitalisierung beschäftige.

Was würden Sie lieber machen?
Eigentlich bin ich im Auswärtigen Amt sehr zufrieden; würde ich noch mal vor dem Studium stehen, würde ich statt Jura doch eher Medizin wählen, da dies meinen Interessen und Fähigkeiten am nächsten gekommen wäre…

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Das Strandbad Werder sowie die wilden Badestellen am Plessower See und Zernsee.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Meine Top 3:
1. Auf der Insel und dort ein Eis essen
2. Mit einem Boot/SUP auf dem Wasser
3. Mit dem Fahrrad auf dem Panorama- oder Havelradweg.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Eher Muckergarten.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Obstwein ist mir leider zu süß, ich trinke dann lieber lokale Biere.

Sie – ganz speziell

Sie sind aktiver Spieler beim TTV Werder e.V. Können Sie uns erzählen, wie Sie selbst zum Verein gekommen sind und was das Vereinsleben ausmacht?
Nachdem ich in letzter Zeit viel Tennis und Fußball gespielt habe, hatte ich wieder Sehnsucht nach meiner alten Jugendliebe Tischtennis und da es in Werder einen großen Verein gibt, habe ich mich diesem Ende 2016 angeschlossen. Seither bin ich dabei geblieben, da mir der sportliche Wettkampf und vor allem die Gemeinschaft und die netten Leute viel Spaß machen und einen guten Ausgleich zum stressigen Job bieten.

Auf welche sportlichen Erfolge sind Sie besonders stolz?
Früher habe ich einige Pokale und Urkunden vor allem im Tischtennis, der Leichtathletik und dem Fußball gesammelt, was mir aber heute nicht mehr so wichtig ist. In Erinnerung ist mir aber noch, dass meine Schwester neidisch auf meine Urkunden war und sich irgendwann einfach welche bei mir nahm, meinen Namen durchstrich und ihren draufsetzte und diese dann voller Stolz in ihrem Zimmer aufhing 🙂

Neben dem Tischtennis sind Sie auch gerne mit dem Fahrrad oder auf dem SUP unterwegs. Woher kommt Ihre Leidenschaft für Sport und teilt Ihre Familie Ihre Begeisterung für Bewegung?
Ich habe schon immer viel Sport gemacht, einfach weil man dadurch ganz viele interessante Menschen kennenlernt und den eigenen Bewegungsdrang – vor allem wenn man einer sitzenden Tätigkeit nachgeht – stillen kann. Zum Glück teilt meine Familie dieses Hobby, unter anderem bei gemeinsamen Fahrrad- und SUP-Touren. Und meine beiden Töchter sind bei den Pirates Cheerleadern aktiv und spielen in der Schule Handball.

Sie sind im Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de aktiv. Was kann man darunter genau verstehen und wie organisiert sich das Netzwerk?
Nebenan.de ist ein virtuelles Nachbarschaftsnetzwerk für ein gutes Miteinander und eine lebendige Gemeinschaft. Dort registriert man sich mit seinem Namen und kann sich dann dort z.B. mit Nachbarn austauschen, gemeinsame Veranstaltungen planen, Hilfe anbieten oder mit alten Sachen einen Flohmarkt veranstalten. Auch für ältere Menschen, die über keinen Internetanschluss verfügen, ist eine kostenlose Hotline für Hilfe-Gesuche eingerichtet, welche über 0800-8665544 erreichbar ist. Das Hilfegesuch wird dann an hilfsbereite Personen aus der Nachbarschaft weitergeleitet, die dann helfen können, indem sie z.B. in Corona-Zeiten den Einkauf übernehmen.

Warum finden Sie, ist es so wichtig, dass sich Menschen organisieren, um anderen zu helfen?
„No man is an island“ – kein Mensch ist eine Insel, das ist ja schon lange bekannt. Ich denke, wir wissen einfach, dass wir soziale Wesen sind, die die Nähe zu anderen suchen und spüren, dass das Engagement für andere auch uns selbst nützt und Sinn stiftet. Gerade in der jetzigen unübersichtlichen Zeit tut es gut zu wissen, dass wir alle – egal ob jung oder alt – in einer Gemeinschaft zusammenhalten und füreinander da sind.

Als zweifacher Vater und begeisterter Sportler ist bei Ihnen bestimmt immer etwas los. Wobei können Sie sich entspannen und erholen?
Mit einem guten Buch oder cooler Musik in der Hängematte im eigenen Garten.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Zufriedenheit, Gesundheit und Frieden für alle.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Ich hätte gerne den inspirierenden Nelson Mandela getroffen, der aber leider schon tot ist.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Es könnte alles anders sein“ von Harald Welzer und „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Mein Vater, der auch in schwierigen Zeiten nie aufgegeben, sondern immer weitergemacht hat; und generell alle Menschen, die sich für andere einsetzen und nicht nur reden, sondern machen.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Meine drei Lieblingsfilme (allesamt Klassiker) sind „Forrest Gump“, „Didi der Doppelgänger“ und „Bang Boom Bang“.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ich liebe Karaoke (würde allerdings nicht behaupten, dass ich sonderlich gut singen kann).

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich bin kein großer Haustierfreund, aber wenn, dann würde ich für einen Hund plädieren (aber bitte nicht meinen Kindern verraten 🙂