Mein Werder (269): Kristin Stein

Kurz & Knackig

Name: Kristin Stein
Alter: 33 Jahre
Wohnort: Werder
Wie lange leben Sie schon in Werder? Schon immer. Ich habe jedoch drei Jahre für die Ausbildung in Regensburg verbracht und bin aber direkt danach wieder zurück in die Heimat!
Haben Sie Kinder? Ja, einen Sohn, der 3 Jahre alt ist.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Unser Werder ist schon ein hübsches Fleckchen zum Wohnen. Es gibt ruhige Ecken zum Entspannen, wo man viel Natur erleben kann, und gleichzeitig ist unter normalen Umständen so einiges los, weil sich kulturell ganz viel entwickelt hat in den letzten Jahren.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Fotografin und meistens in meinem Geschäft am Bahnhof anzutreffen, wenn ich nicht unterwegs bin für einige Aufträge.

Was würden Sie lieber machen?
Zu Beginn meines Abiturs bin ich durch ein Projekt am Oberstufenzentrum auf die Idee gekommen, mich intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen. Seitdem bin ich dabei geblieben und ich könnte mir auch nichts anderes mehr vorstellen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ich bin zur Zeit sehr oft mit meinem Sohn auf den Spielplätzen unterwegs, ansonsten fahre ich gern mit dem Fahrrad herum, um alle schönen Ecken im Blick zu haben.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf jeden Fall auf der Insel und dann aber jede Gasse bitte ablaufen!

Rummel oder Muckerhaften? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Es gehört beides irgendwie dazu.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
So viel vertrage ich gar nicht, aber wenn probiere ich immer mal was Neues aus.

Sie – ganz speziell

Als Fotografin begleiten Sie Ehepaare, werdende Eltern und Familien bei ihren wichtigsten Momenten im Leben. Gibt es ein Erlebnis, an das Sie besonders gerne zurückdenken?
Nach über neun Jahren waren schon sehr viele unterschiedliche Menschen bei mir. Ich freue mich, viele Familien schon seit Jahren begleiten zu dürfen, von der ersten Schwangerschaft über Hochzeitsbilder und dann noch eventuell weitere Geschwister, das ist wirklich sehr spannend.

Wir haben auf Ihrer Homepage gesehen, dass Sie auch Bildbearbeitung für historische Fotos anwenden. Erzählen Sie uns etwas darüber?
Es gibt viele alte Schätze bei meinen Kunden zu Hause, die sie mir vorbeibringen und ich die Möglichkeit habe, diese wieder sichtbar zu machen. Es sind oft Bilder von Familienmitgliedern, die vor kurzem oder schon länger verstorben sind, die sie dann gerne verschenken oder für die Beerdigung benötigen. Aber ich habe auch schon einige historische Gegenstände fotografiert, die nun wiederum in Museen zu sehen sind.

Gibt es ein Motiv, das Sie besonders gerne vor der Linse haben?
Das werde ich tatsächlich oft gefragt von meinen Kunden, allerdings gibt es wirklich nicht das eine Motiv, weil mir die Abwechslung sehr gefällt und es somit nicht langweilig wird.

Allein mit dem „Knipsen“ von ein paar Fotos ist Ihre Arbeit nicht getan. Wie kann man sich Ihre Arbeit vorstellen, wenn man Sie z.B. für eine Hochzeit bucht?
Bei Hochzeiten ist natürlich ein persönliches Vorgespräch wichtig. Wie sind die Vorstellungen vom Brautpaar und was ist alles geplant? Am eigentlichen Hochzeitstag ist viel Aufregung dabei und nach der Trauung ist die Stimmung dann immer entspannter und ich versuche, den schönsten Tag im Leben vom Brautpaar in Bildern festzuhalten.

Anschließend beginnt dann die Arbeit, die mehr Zeit in Anspruch nimmt. Ich gehe alle Bilder durch, treffe die Bildauswahl und verleihe durch entsprechende Bildbearbeitung den Hochzeitsbildern noch mehr Glanz. Natürlich steht die Natürlichkeit dabei immer im Mittelpunkt.

Wenn die Bilder dann fertig sind und sich die Kunden das erste Mal die Bilder anschauen, kam es sogar schon mal vor, dass die eine oder andere Träne vergossen wurde, aber natürlich nur vor Freude!

Womit verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Freizeit bedeutet Familienzeit für mich und meinen kleinen Sohn. Im Sommer sind wir viel auf der Insel bei meinen Eltern im Schrebergarten zum Austoben und auch Entspannen.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Ich wünsche mir viel Gesundheit für alle in dieser schwierigen Zeit und dass ein normaler Alltag bald wieder möglich ist. Den dritten Wunsch lasse ich noch offen!

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Die meiste Zeit lese ich meinem Sohn Kinderbücher vor. Aber im Moment lese ich „Goldstein“ von Volker Kutscher.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Ich bin offen für fast alles. Besonders unterhaltsam fand ich aber den „Tatortreinger“ – etwas makaber, aber auch mit viel Humor.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Bisher habe ich es wohl noch nicht entdeckt.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich mag Tiere sehr gern, oft sind sie auch bei Familien-Fotoshootings dabei, weil sie ja auch ein volles Familienmitglied sind. Privat habe ich jedoch keine Zeit für Haustiere.