Mein Werder (283): Antonia Renond

Kurz & Knackig

Name: Antonia Renond
Alter: 41
Wohnort: Werder
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit 15 Jahren
Haben Sie Kinder? Ja, zwei.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine herrliche kleine Stadt, in der man alles, hat was man braucht. Eine wunderschöne Landschaft mit vielen Seen, die zahlreiche Freizeitaktivitäten ermöglichen. Eine idyllische Altstadt mit Urlaubsatmosphäre, Kulturangeboten, eine große Auswahl an Restaurants und charmanten Kaffees und mit vielem mehr..

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin seit dem 1. Juni 2021 die Betriebsleiterin im Kaffee Kontor Werder und im Hotel Prinz Heinrich. Da ich beide Lokalitäten schon seit längerer Zeit begleite, weiß ich bereits, dass mich ein tolles, motiviertes Team erwartet und es wird definitiv spannend und abwechslungsreich. Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung.

Was würden Sie lieber machen?
Genau das. Ich arbeite da, wo andere Urlaub machen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Als erstes natürlich die Insel. Ich habe hier alles, was mich glücklich macht. Meine Familie, freundliche Nachbarn, kleine romantische Gassen mit restaurierten Fischerhäusern, die Havel vor der Haustür und Kaffees wie Restaurants für die Gaumenfreude.
Nach Feierabend oder am Wochenende lasse ich sehr gern die Seele baumeln auf meinem SUP auf der Havel.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Insel und mit dem Floss bzw. SUP auf dem Wasser. Die Ruhe und Zufriedenheit, die man dort spürt, schenkt einem viel Kraft und Lebensfreude. Anschließend empfiehlt sich ein erfrischendes Getränk zum Beispiel im Café Garten des Prinz Heinrichs mit Blick auf das Wasser 😉

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Früher habe ich am Markt gewohnt und mochte die Jazz Musik, die unter der Woche gespielt wurde. Es war sehr angenehm, nicht zu laut und überlaufen wie an den Wochenenden. Das hätte ich gern wieder.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Knupperkirsche

Sie – ganz speziell

Sie sind die neue Betriebsleiterin im Kaffee Kontor Werder und im Hotel Prinz Heinrich. Zuvor waren Sie Stellv. Einrichtungsleiterin im Pflegeheim am Zernsee. Können Sie uns Ihren Werdegang etwas erläutern?
Das Gastgewerbe ist mir mehr oder weniger in die Wiege gelegt worden. Ich bin zwar in Frankreich geboren und aufgewachsen, aber meine Mutter ist gebürtige Österreicherin. Sie kommt aus dem wunderschönen Skiort St. Anton am Arlberg. Meine Großeltern hatten ein kleines Hotel, in welchem ich oft meine Ferien verbracht habe. Dort habe ich das Gefühl für Gastfreundschaft hautnah miterlebt.

Meine berufliche Laufbahn habe ich bei der internationalen Hotelkette Hilton gestartet. Dort war ich acht Jahre im Vertrieb tätig. Erfahrungen konnte ich auch im Eventmanagement und im Einzelhandel sammeln.

Da diese Tätigkeiten, die unter anderem mit Reisen verbunden sind, mit kleinen Kindern schwer zu kombinieren waren, habe ich mich entschlossen, eine weitere kaufmännische Ausbildung zu absolvieren und begann diese 2018 im Pflegeheim am Zernsee. Trotz negativer Erfahrungen und traurigen Erlebnissen, bedingt durch die Corona-Pandemie, habe ich dort sehr viel gelernt und bin sehr dankbar für diese Zeit. Aber am Ende musste ich doch feststellen, dass mein Herz für das Gastgewerbe schlägt…

Als Betriebsleiterin sind Sie u.a. für das Personal verantwortlich. Welche Tätigkeiten zählen noch zu Ihrem Aufgabenbereich?
Diese Funktion ist sehr vielschichtig. Neben der Verantwortung für das Personal müssen die Betriebsabläufe koordiniert und kontrolliert werden, um unseren Gästen und Kunden ein hohes Maß an Service und Qualität anzubieten.

Sie sind gebürtige Französin und leben auf Werders schöner Insel. Fühlen Sie sich in Werder zu Hause?
Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich an meine ersten Tage in Werder denke. Damals waren meine Deutschkenntnisse nicht optimal und ich war mit dem „Brandenburger Charme“ nicht vertraut. Es war hin und wieder holprig. Jetzt ist Werder tatsächlich mein Zuhause geworden, absolut! Ich bin so froh, hier zu leben und fühle mich hier heimisch.

Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft des Kaffee Kontors und des Hotels?
Weiterhin solch angenehme Stammgäste, natürlich Wachstum und dass das Team so erfolgreich und wohlwollend zusammen arbeitet wie bisher.

Womit verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Mit meiner Familie, bei einem Dinner mit Freunden, relaxend oder sportlich unterwegs auf meinem SUP oder gern auch auf einer Hängematte in meinem Garten mit einem Buch.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Auf jeden Fall Gesundheit für meine Liebsten und auch für mich.
Ein schnelles Ende der weltweiten Pandemie.
Ein kleines Ferienhäuschen wäre natürlich super, bleibt aber wahrscheinlich ein Traum

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Ich freue mich immer, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Die Personen muss nicht berühmt sein. Jedes Leben ist spannend und ich höre gern zu.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Derzeit „Die Kuh, die weinte“, kleine buddhistische Kurzgeschichten von Ajahn Brahm und „Les aéroststats“ von Amélie Nothomb. Ich liebe diese Schriftstellerin.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Meine Mutter ist mein Vorbild. Mit knapp 75 ist sie ein sehr aktiver, lebensfroher, positiv denkender Mensch.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Zurzeit schaue ich die Serie “Little fires everywhere“ und der Film „Capernaum: Stadt der Hoffnung“ hat mich sehr bewegt.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Tja, bestimmt! Aber noch liegt es im Verborgen. Ich mache mich aber gleich auf die Suche!

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich liebe Tiere. Wir haben seit einem Jahr eine süße kleine Katze.