Mein Werder (292): Steffi Schönefeld

Kurz & Knackig

Name: Steffi Schönefeld
Alter: 31
Wohnort: Derwitz
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit meiner Geburt
Haben Sie Kinder? Nein, noch nicht.


Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Auf der Insel ist es wunderschön und man kann einige schön Ecken entdecken. Da, wo die meisten Besucher ankommen, also am Bahnhof, ist es leider nicht so schön. Aber sobald man Richtung Wasser und Insel kommt, ist es ein bisschen wie Urlaub.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin hauptberuflich Biologisch-technische Assistentin und nebenberuflich Tierfotografin im Raum Berlin/Brandenburg.


Was würden Sie lieber machen?
Mein großer Traum war es eigentlich immer, Veterinärmedizinerin zu werden. Aber mit meinem jetzigen Beruf und meiner Nebentätigkeit bin ich auch zufrieden.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Im Stall in Phöben bei meinem Pferd und mein Zuhause in Derwitz 😉 Ansonsten in der Stadt direkt auf der Insel die Regattastrecke, von dort aus kann man schöne Sonnenuntergänge sehen.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Bismarckhöhe, tolle Aussicht über die Stadt.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Auf jeden Fall Muckergarten, die vielen Menschen auf dem Rummel sind nichts für mich. Außerdem wird mir auf einer Kinderschaukel schon schlecht.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Schwarze Johanna

Sie – ganz speziell

Steffi, Sie sind Tierfotografin. Wie ist Ihre Leidenschaft für die Tier-Fotografie entstanden und können Sie uns kurz Ihren Werdegang bis zur Selbstständigkeit skizzieren?
Ich habe seit 2012 mein eigenes Pferd und wir hatten auch immer in der Familie einen Hund. Ich wollte so gerne schöne Bilder von meinen Tieren haben. Mein Freund hat eigentlich damals eher fotografiert und hatte seine erste eigene Spiegelreflexkamera. Diese habe ich mir dann geschnappt und  habe einfach geübt mit jedem Tier, das mir irgendwie vor die Linse kam. Mithilfe von Videos bei Youtube, Fachbüchern und auch einigen Coachings bei Gabrielle Boiselle oder Natalie Große von Purrpaws Fotografie habe ich mir dann nach und nach immer mehr Wissen sowohl beim Fotos machen als auch in der Bildbearbeitung angeeignet. Die Nachfrage wurde dann immer größer, sodass ich beschloss, meine Fotografie als Kleingewerbe anzumelden im letzten Jahr.

Die Fotos, die Sie von Hunden, Katzen und Pferden machen, sind ganz wundervoll. Worauf müssen Sie beim Shooting mit zumeist unberechenbaren Tieren achten und wie kann man sich so ein Shooting genau vorstellen?
Am allerwichtigsten ist es, Ruhe zu bewahren und auszustrahlen. Meist ist es auch für die Kunden und das Tier das erste Shooting ihres Lebens. Sie sind nervös und aufgeregt. Man muss ihnen ein gutes Gefühl und Zeit geben, sich an die Situation zu gewöhnen. Ich weiß vor dem Shooting immer genau, was ich für Bilder an welcher Location machen möchte, das gibt den Besitzern Sicherheit. Die meisten vertrauen mir und lassen sich gerne von mir leiten. Man trifft sich am vereinbarten Ort, lernt sich erstmal kennen, erfragt ein bisschen was über die Tiere und dann fangen wir ganz locker erstmal mit Portraits der Tiere an, dann kann der Besitzer schon mal sehen, worauf es ankommt und fühlt sich dann deutlich wohler und sicherer, wenn er mit an der Reihe ist.

Fotografieren Sie zum Beispiel auch Schildkröten oder Hamster? 🙂
Ich habe schon mal Waschbären fotografiert. Aber in der Regel sind es eher Hunde, Pferde und Katzen.

Gibt es ein Shooting, an das Sie sich besonders gerne zurückerinnern?
Ja, das war im letzten Winter. Ein Pferd an einem Wintermorgen, nach Neuschnee und Frost. Es war sehr früh morgens und die Stimmung war einfach atemberaubend. Es war super kalt aber einfach Traumhaft schön.

Sie fotografieren auch Tiere gemeinsam mit ihren Haltern. Bieten Sie auch Porträtshootings nur für Menschen an?
Nein, ich habe mich komplett der Tierfotografie verschrieben. Ich habe auch schon drei Hochzeiten fotografiert, aber nur für sehr gute Bekannte oder Familie.

Gibt es eine Kulisse, die Sie besonders gerne für Ihre Shootings aufsuchen?
Am liebsten gehe ich mit Hunden in den Wald oder in die Heide bei uns in der Nähe. Mit Pferden ist man da immer etwas eingeschränkter, da muss man meist das nehmen, was in der Umgebung ist.

Wie verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Entweder im Stall bei meinem Pferd oder mit meinen zwei Hunden und meinem Freund bei einem Spaziergang.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Gesundheit für meine Familie, meine Tiere und mich!!! Viiiele Pferde und Hunde und einen eigenen kleinen Hof, wo die Tiere dann alle mit uns leben könnten. 😉

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Jessica von Bredow Werndl, sie ist eine großartige Dressurreiterin.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm und „Das Glück der Erde“ von Jessica von Bredow Werndl

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ja, in der Fotografie habe ich so einige aber eine Dame beeindruckt mich besonders, Anne Geier aus Österreich. Eine großartige Künstlerin. Sie macht etwas, was leider kaum noch ein Tierfotograf macht, sie fängt die Landschaft mit ein auf ihren Bildern, was in Österreich natürlich auch nicht ganz so schwer ist.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Stranger Things auf Netflix, die hatten wir innerhalb von ein paar Tagen durchgeschaut.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Bestimmt 😊, ich weiß es nur nicht, weil es noch verborgen liegt.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich liebe Tiere, aber mein Herz schlägt definitiv für Hunde.