Mein Werder (294): Silvana Werner

Kurz & Knackig

Name: Silvana Werner
Alter: 47
Wohnort: Werder
Wie lange leben Sie schon in Werder? seit 22 Jahren
Haben Sie Kinder? Ja, eine 21-jährige Tochter und einen 24-jährigen Sohn sowie eine Enkeltochter (5 Monate)


Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine perfekte Kleinstadt zum Leben oder Erleben mit gaaanz viel Wasser.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich arbeite als Erzieherin im Haus der Athleten, Sportpark Potsdam.


Was würden Sie lieber machen?
Die Arbeit macht Spaß, ich hätte aber auch nichts gegen ganz viel Zeit für Vanlife und paddeln. Hauptsache meine Arbeitsstelle ist mit Board zu erreichen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Mein Zuhause natürlich und ein Ort auf dem Wasser, wo ich mich ab und zu sonne – den werde ich aber nicht verraten.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Insel, dem Weinberg, in den Glindower Alpen, am und im Plessower See, in Töplitz und in der Havel-Therme.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Vor den Bühnen mit Livemusik, zum Beispiel auf dem Markt. Eine Radtour zu den Plantagen mag ich auch sehr.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Schwarze Johannisbeere

Sie – ganz speziell

Sie sind bei jedem Wetter mit Ihrem SUP unterwegs. Welche Tages- und Jahreszeiten sind Ihnen für Ihre Ausflüge auf dem Wasser am liebsten?
Ein besonderes Vergnügen ist für mich die Stimmung bei Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Paddeltouren, weil das Licht so schön ist und man meist allein auf dem Wasser ist. Ich liebe Touren im Winter oder Herbst, die Havel ist dann schön klar und es fahren fast keine Boote. Bei warmen Temperaturen genieße ich es, Sonne, Wind und Wasser auf der Haut zu spüren und natürlich das Schwimmen.

Was müssen Anfänger beachten, wenn sie sich zum ersten Mal auf ein SUP trauen?
Am besten plant man das erste Mal bei warmen Temperaturen, damit man nicht verkrampft und Angst hat, ins Wasser zu fallen. Man beginnt kniend auf dem Bord und wenn man ein bisschen gepaddelt ist und sich sicherer fühlt, dann stellt man sich so breitbeinig wie möglich hin, mit dem Griff zwischen den Füßen. Dann Konzentration, die Arme durchstrecken und los geht’s … Für die ersten Versuche ist es ratsam, in Ufernähe zu bleiben und keine weiten Touren zu planen. Und am besten besucht man einen Kurs.

Welche ungewöhnlichen Orte konnten Sie schon mit Ihrem SUP erkunden und welche Tour rund um Werder mögen Sie am liebsten?
Mit dem SUP habe ich so viele unfassbar schöne Orte erkundet, zum Beispiel Höhlen in Portugal und Sardinien, die Florida Keys, El Gouna in Ägypten. Bei uns gibt es keinen Urlaub ohne Board. In Werder liebe ich es, mit meiner Freundin um die Insel zu paddeln, oder die Ruhe in der Wublitz zu genießen. Auf meinem Weg zur Arbeit nach Potsdam ist der Wentorfgraben immer wieder das Highlight und der Petzinsee zum Schwimmen.

Sie sind generell sehr sportlich. Wie ist Ihre Leidenschaft für Sport entstanden?
Mein Interesse am Sport entwickelte sich erst, als meine Kinder im Grundschulalter waren. Ich habe mir ein Mountainbike gekauft und dann kam immer mehr dazu. Zum SUP bin ich durch Tilo Grahl von Surf&Sail gekommen. Ich habe ihn gesehen und wollte es auch erlernen. Ich habe dann 2013 mit meiner Tochter einen Kurs bei ihm gebucht und seit dieser Inselrunde ist SUP meine Leidenschaft. In der Coronazeit habe ich mir viele neue Sportgeräte angeschafft, sie helfen etwas gegen den Corona Frust.

Gibt es noch ein anderes Hobby, dem Sie in Ihrer Freizeit gerne nachgehen?
Im Garten mit der Familie chillen, Landpaddling (Longboard mit Stick zum Abstoßen), Reisen mit meinem Mann in unserem Bulli und diverse andere sportliche Betätigungen. Ich lese auch sehr gern.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Gesundheit für die Familie, eine lebenswerte Zukunft für die heranwachsenden Generationen ohne Corona und Naturkatastrophen und lange fit bleiben.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Mady Morrison – Sie ist eine Yogalehrerin, nicht so ganz berühmt, aber eine tolle Frau, die mich inspiriert.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Sardinien mit dem Wohnmobil“ und ansonsten lese ich gern Liebesromane.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Meine Großeltern, sie sind seit 70 Jahren verheiratet.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
„Wie ein einziger Tag“

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Das Kind sein zu bewahren, aber wahrscheinlich übertreibe ich es auch manchmal.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich bin eher ängstlich und habe kein Tier.