Mein Werder (296): Yentl Rahimkhani Sagvand und Eric Sack

Kurz & Knackig

Name: Yentl Rahimkhani Sagvand und Eric Sack
Alter: 33 und 56
Wohnort: Werder OT Phöben
Wie lange leben Sie schon in Werder? Yentl lebt seit 2002 in Phöben, ursprünglich kommt sie aus Berlin. Eric lebt seit 2001 in Werder, zuerst auf der Insel und 2018 sind die beiden dann in Phöben zusammengezogen.
Haben Sie Kinder? Noch keine gemeinsamen Kinder.


Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder (Havel) – mediterranes Flair inmitten des Landes Brandenburg. Wunderschöne und historische Altstadtinsel mit kleinen Restaurants, Eiscafés und Läden, die zum Verweilen einladen. Das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands mit erlesenen Weinen, Kirsch und Apfelplantagen, die die Straßen säumen, und nicht zu vergessen Schul’tzens Siedlerhof, wo man einen feinen hausgebrannten Gin und erlesene Whiskys aus der Glina Whisky Destillerie genießen kann.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Yentl arbeitet bei einem unabhängigen Versicherungsmakler in Töplitz, danach geht es zum Pappelhof in Phöben, wo Yentl den Reitschulbetrieb leitet.
Eric arbeitet bei einem Matratzenhersteller in Brandenburg als Einkaufsleiter, und auch Eric ist nach Feierabend auf dem Pappelhof anzutreffen.


Was würden Sie lieber machen?
Wir haben eine gesunde Mischung zwischen unserem Berufsleben und der Freizeit gefunden. Aber mal so sechs Wochen Karibik …

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Auch wenn es sich komisch anhören wird, aber wir sind am liebsten auf dem Pappelhof in Phöben. Hier finden wir Ruhe und Entspannung, und treffen Freunde und Familie.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Selbstverständlich müssen Gäste die Insel gesehen haben, aber auch die Bismarckhöhe, den Yachthafen in den Havelauen …

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Rummel muss nicht sein, kann aber …. Gerne sitzen wir zur Baumblüte entspannt in den Muckergärten auf dem Hohen Weg.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Eric: Guinness im Colonial Cafe bei Christian.
Yentl: Lieber mal ein Rotkäppchen.

Sie – ganz speziell

Sie beide sind die Vorsitzenden des Reit- und Fahrverein Phöben e.V. Können Sie uns etwas über die Geschichte des Vereins, seine Ziele und seine Mitgliederstärke erzählen?
Gegründet wurde der „Reit- und Fahrverein Phöben e.V.“ (ehemals Pappelhof Phöben e.V.) im Jahr 1998 und hat inzwischen weit mehr als 100 Mitglieder. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Dies erfolgt durch die Pflege und Förderung des Amateurreitsports, der reiterlichen Jugendarbeit, Unterstützung der aktiven Mitglieder am Reitsport und Veranstaltung von Vereinsmeisterschaften und Turnieren.
Schwerpunkte unserer Vereinsarbeit bestehen hauptsächlich in der Ausbildung von Reitern in vielen Disziplinen des Reitsports, der Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang mit Pferden aber auch die Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden. Ohne das Engagement unserer Sponsoren könnten wir unsere Aufgaben, die Förderung des Turnierreitsports und der Jugendarbeit sowie die Ausrichtung unseres überregionalen Reitturniers, so nicht durchführen.

In Ihrem Verein kann man von klein auf das Reiten und den Umgang mit Pferden erlernen. Wie sieht der Einstieg in das Reiten genau aus und ab wann können kleine Pferdenarren und Reiterinnen zu Ihnen kommen?
Reitanfänger werden zunächst geführt, um ein Gefühl für die Bewegungen des Pferdes und das eigene Gleichgewicht zu bekommen. Das Pferd trägt dabei einen Gurt mit Griffen, an denen sich der Reitanfänger festhalten kann. Danach wird an der Longe geritten. Dabei geht das Pferd an einer „langen Leine“ um den Reitlehrer herum. So kann der Reitlehrer das Tempo und die Gangart des Pferdes begutachten. Nach einigen Longenstunden geht es dann in eine Anfängergruppe mit mehreren Reitern. Parallel zur Reitstunde lernt der Reiter die Grundlagen im Umgang mit dem Pferd, wie Pflege, Versorgung, Führen und Vorbereiten. So baut sich der Reitunterricht bei uns auf. Unsere jüngsten „Reiter“ sind vier Jahre alt.

Am 18. Und 19. September findet das Dressur- und Springturnier auf Ihrer Anlage statt. Worauf dürfen sich die Besucher freuen?
Ja, der 18. und 19. September 2021 stehen in Phöben wieder ganz im Zeichen des Reitsports. Reiter und Pferde aus Berlin und Brandenburg haben die Möglichkeit, in unterschiedlichen Prüfungen ihr Können unter Beweis zu stellen. Am Samstag, dem 18. September, stehen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr die Dressurprüfungen auf dem Plan.
Am Sonntag, dem 19. September, werden die Springreiter ebenfalls in der Zeit von 8 bis 18 Uhr für spannende Wettkämpfe sorgen.
Interessierte Besucher sind herzlich willkommen. Der Besuch der Wettkämpfe ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl sorgt das Catering-Team vom Pappelhof. Weitere Infos hierzu gibt es hier.

Sind noch weitere Veranstaltungen für dieses Jahr geplant?
Auf Grund der Corona Pandemie konnten wir in 2020 unser Turnier leider nicht durchführen und haben in diesem Jahr sehr spät das Dressur- und Springturnier geplant. Von daher haben wir keine weiteren öffentlichen Veranstaltungen für 2021 geplant. Nichtsdestotrotz, werden wir nach unserem diesjährigen Turnier die Planung für 2022 beginnen und hoffen, dass wir im kommenden Jahr mehr Veranstaltungen anbieten können.

Womit verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Freie Zeit? Auf dem Pappelhof.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Gesundheit für die ganze Familie und unsere Tiere, ein sorgenfreies Leben, und der dritte wird nicht verraten.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Eric: Barack Hussein Obama II und Gregor Gysi

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Da liegt leider kein Buch. Da steht nur ein Wecker.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Eric: Gregor Gysi, weil er ein unglaublicher Rhetoriker mit exzellentem Wissen ist.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Einen Lieblingsfilm oder -serie haben wir nicht wirklich, denn wenn wir abends vom Reitstall nach Hause kommen, chillen wir noch ein wenig und genießen die Ruhe in Phöben.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Leider nicht wirklich, sonst wären wir schon beim „Bohlen“ aufgetreten.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Das ist einfach zu beantworten, wir lieben unsere Jack Russel Hündin „Pummelfee“, eine kleine Prinzessin, die langsam in die Jahre kommt.