Mein Werder (31): Peter Jäger

Name: Peter Jäger
Alter: Ich bin 64 Jahre alt
Wohnort/Ortsteil: 
Phöben
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? – Seit meiner Geburt bin ich Phöbener
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? – Ich habe zwei Kinder und zwei Enkel

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Da ich nun das Rentenalter erreicht habe, kann ich mich 
voll und ganz meinen Hobbies – Heimatgeschichte, Geologie, Archäologie und Fotografieren widmen, die mich stark in Anspruch nehmen.
 Das Erstellen einer Dorfchronik zur 700-Jahrfeier von Phöben 
hat mich ausgiebig beschäftigt und vielleicht gibt es noch eine neue Auflage. Auch Haus und großer Garten wollen gepflegt werden.

Was würden Sie lieber machen?
Am liebsten halte ich mich in der freien Natur auf.
 Dort kann ich gleichzeitig meinen Hobbies nachgehen
, die mich quer durch Deutschland führen.

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist sehr schöner Ort, von Wasser und Wald umgeben. Ein Muss ist der Besuch der Historischen Inselstadt.


Was ist das Besondere an Ihrem Ortsteil?
Phöben liegt direkt an der Havel, sowie dem bewaldeten Wachtel- und Hackeberg, also eine besonders schöne Lage. Der Havelradweg führt direkt durch Phöben.
 Im Ort befinden sich ein Wasserwanderrastplatz sowie eine Fischerhütte mit Gastronomie.
 Im Umland von Phöben befinden sich eine Poloreitanlage mit einem Hotel und eine große Golfanlage.

Wie sind sie zum Fotografieren gekommen – das ist ja auch ein kostspieliges Hobby, wenn man so professionell arbeitet, wie Sie das machen?
So richtig bin ich zur Fotografie erst nach der Wende gekommen. Nun bot sich die Möglichkeit, an die entsprechende Technik zu kommen und an Informationsmaterial, sei es Internet oder Fachliteratur. 
Am Anfang sollte auch die kostengünstige Variante ausreichen, um sich dann nach und nach an die Profitechnik zu wagen.
Man kann aber auch mit einfacher Technik und Übung gute Ergebnisse erreichen.
 Besonders haben es mir Sonnenauf- und Untergänge angetan, Sternenfotografie sowie Zeitrafferaufnahmen. 
Da heißt es schon mal früh aufstehen oder abends durchhalten.

Sie sind ja auch der Ortschronist von Phöben – welche sind da Ihre Aufgaben?
Nun, der Titel Ortschronist wurde mir im Laufe der Zeit verliehen.
 Die mir selbst gestellte Aufgabe heißt, die Geschichte von
 Phöben zu erforschen, aufzuschreiben und fotografisch
 zu dokumentieren.
 Dabei waren mir der Phöbener Heimatverein sowie viele Phöbener mit Information und Material behilflich.
 Suchen-Sammeln-Sichern.
 Als Ergebnis konnte ich dann eine Ortschronik erstellen.

Der Heimatverein, dessen Vorsitzende Ihre Frau Elke ist, feiert im kommenden Jahr sein 20-jähriges Jubiläum – gibt es schon Planungen?
Nach meinen Informationen ist das Jubiläum in Planung, da ich aber nicht Mitglied im Heimatverein bin, kann ich keine Auskunft dazu geben.

Zuvor aber wird Anfang September das Dorffest gefeiert, sind Sie da auch involviert? Wenn ja, wie? Worauf dürfen sich die Gäste freuen?
Am 3. September steigt nach einer Pause im vorigen Jahr das 22. Dorffest. Die Vorbereitungen dazu sind im vollem Gange. Diesmal dürfen sich die Gäste auf ein Drachenbootrennen freuen.
Die Mannschaften kommen aus den umliegenden Gemeinden und natürlich auch aus Phöben. Auch für die Kinder gibt es wieder viel auf der Festwiese an der Havel. Besonders der traditionelle Fackelumzug durch das Dorf wird sie erfreuen. Abends wird dann die Band „TOR 11“ für gute Stimmung sorgen. Ich werde wieder versuchen, alles auf Bildern festzuhalten.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Es müssen keine berühmten Personen sein. 
Experten auf den Gebieten, die meinen Hobbies betreffen.

Welche Fragen würden Sie ihr stellen?
Ich würde versuchen, alles zu erfragen was ich nicht weiß, nicht verstehe und in Büchern bzw. Internet nicht finden kann.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Um ehrlich zu sein, es sind acht Sachbücher, die meine Hobbies
 betreffen.
 Ein Buch ist von Rebecca Gable, “Das Haupt der Welt”.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Direkte Vorbilder habe ich keine, ich messe mich eher an meinen 
erreichten Zielen.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ja, als Kind konnte ich sehr gut zeichnen, damit habe ich im
 letzten Winter wieder angefangen. 
Auch am Gitarrenspielen versuche ich mich wieder.

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