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Mein Werder (318): Sven Pabst

Kurz & Knackig

Name: Sven Pabst 

Alter:  40 

Wohnort: Werder (Havel), Eisenbahnstraße

Haben Sie Kinder? 

Eine Tochter Emilia fast 9 Jahre.
Einen Sohn Finjo 4 Jahre

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)
 Eine aufstrebendes und im Wandel stehendes Städtchen. 

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben? 

Eine kleine verträumte Stadt, welche von Wasser umgeben ist. Wo im tiefen Blätterlaub die Knupperkirschen glühen. Frei nach Fontane blaue Havel, gelber Sand, Schwarzer Hut und braune Hand, Herzen frisch und Luft gesund und Kirschen wie ein Mädchenmund. Kurzum wir wohnen da wo andere Urlaub machen. Eins der schönsten Fleckchen auf dieser Erde. 

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag? 

Ich bin Fachintensiv- und Anästhesiepfleger. Ich bin während meiner Arbeitszeit im OP, begleite Patienten während der Narkose und stehe an der Seite des Narkosearztes und wache über den Patienten während der Operation. Weiterhin gebe ich Weiterbildungen zum Thema Reanimation bei Erwachsenen, an Säuglingen sowie an Kleinkindern und Kindern. Weiterhin kümmere ich mich um den gesamten Maschinenpark der Anästhesie. Also ein ganz normaler Krankenschwesternjob. Weiterhin gebe ich für die JUH Erste-Hilfe-Kurse 

Was würden Sie lieber machen? 

Nüscht

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo? 

In meinem Garten mit meiner Familie. Mehr brauche ich nicht. 

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein? 

Auf dem Turm der Bismarckhöhe und auf dem Wasser muss man eine Runde um die Insel gedreht haben. 

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte? 

Hmmm, ich bin kein Rummelfan, mir wird immer so schnell blümerant. Aber da mittlerweile die Kinder die Fahrgeschäfte für sich entdeckt haben, muss ich immer mit der wilden Maus mit. Danach fühle ich mich wie ein Gummitier. Ansonsten waren wir immer gerne auf dem Markt. Schön gesellig bei netter Musik und nem kleinen Obstwein. Ansonsten wenn mal die Zeit ist, eher in einem Garten.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie? 

Schwarze Johannisbeere von Weinzer. Ein Obstwein der eher ein Dessertwein ist. Nicht zu süß, eine etwas trockenere Note hat und sehr sehr bekömmlich ist. 

Sie – ganz speziell 

Was ist Ihre Aufgabe bei der Werderaner Feuerwehr? 

Ach ich bin eher ein kleines Licht bei der Feuerwehr. Bin kein Überflieger bei der Feuerwehr. Scherzenshalber sage ich immer, dass ich von Feuerwehr keine Ahnung habe. Was ich aber mag ist die Förderung der Kinder und Weitervermittlung von Wissen. Daher bin ich der Jugendwart des Löschzuges 1 der Kernstadt. In unserer Jugendfeuerwehr befinden sich derzeit 28 Kinder von 7 bis 15 Jahren. Die Mädchen und Jungen sind in zwei Gruppen nach Alter unterteilt. Ich begleite die kleinere Gruppe und wir erlernen auf spielerische Art und Weise den Umgang mit feuerwehrtechnischem Material und dessen verbundenen Aufgaben. Weiterhin bin ich noch der stellv. Stadtjugendwart. Die Arbeit des stellv. Stadtjugendwartes heißt Leitung und Lenkung sowie die Organisation von sieben Jugendfeuerwehren und 125 Kindern. Denn jede Ortswehr in unserer Stadt hat eine Jugendfeuerwehr, die von Jugendwarten geleitet wird. Gemeinsam organisieren wir Veranstaltungen wie zum Beispiel Gemeinschaftsausbildungen, Feiern und so weiter. Eine Arbeit die viel Zeit und Energie abverlangt. Die Feuerwehr respektive die Kameradinnen und die Kameraden leisten ca. 250 – 300 Einsätze im Jahr, umso wichtiger ist es für adäquaten Nachwuchs zu sorgen. Das Interesse der Kinder zu wecken, zu stärken und schauen das die Kinder vielleicht sogar dann irgendwann auch zu den Aktiven Wechseln. Leider ist es so, dass aus verschiedensten Gründen nur 1 Kind von 10 zu den Aktiven wechselt. 

Was hat Sie dazu bewegt zur Feuerwehr zu gehen? 

Feuerwehr hat mich schon immer interessiert. Ich lebte eine Zeit lang in Bremen. Da war ich kurz davor in die Berufsfeuerwehr einzusteigen. Aber irgendwie fehlte mir damals der Mut. In Werder zurück, trat ich irgendwann in die Freiwillige Feuerwehr ein. Tja und nun bin ich hier und die werden mich jetzt nicht mehr los. 

Gibt es einen Einsatz, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist? Erzählen Sie uns davon! 

Mein erster Gedanke ist nein! Darüber werde ich nicht berichten um keine Wunden aufzureißen. Aber im Nachhinein, warum soll man nicht darüber Worte verlieren. Wenn wir raus müssen, kommt manchmal Leid und Not sehr eng zusammen. Ich bin nicht so der Typ der viel Nachhause mit nimmt. Das bringt schon alleine der Job mit sich. Jedoch ist jeder Einsatz mit Todesfolge immer etwas sehr Bedeutsames, es verdeutlicht sehr, wie kurz ein Leben sein kann. Gerade suizidale Einsätze sind immer sehr berührend. Jedoch ein Einsatz ist für uns alle einer der schwersten gewesen. Der Einsatz auf dem Abschnitt von Lehnin wo zwei Kameraden ihr Leben verloren hatten, war wirklich sehr sehr schlimm. Auch wenn Hab und Gut verloren geht, wie bei der Familie in Plessow, dass ist schon immer recht schwierig, besonders wenn man diejenigen auch noch kennt. 

Haben Sie auch noch andere Freizeitaktivitäten als die Feuerwehr? Erzählen Sie uns mehr! 

Ach ich habe noch einige Baustellen. Ich bin nebenher noch etwas in der Karl- Hagemeister-Grundschule engagiert. Ansonsten habe ich noch meinen Garten. In dem warten ganz viele Hühner auf mich. Gerade ziehe ich die Weihnachtsbraten und leckere Broiler für den Sommer und Herbst im Brutschrank heran.
Im Garten bauen wir viel Obst und Gemüse an. Mir ist total wichtig, dass meine Kinder wissen wo was herkommt, dass gutes Essen Arbeit macht und es sich aber auch lohnt dafür zu arbeiten.
Was sind Ihre Pläne für bzw. mit Werders Jugendfeuerwehr?
Aufgrund der Pandemie war es den Kindern aufgrund der gesetzlichen Lage zum Schutz der Einsatzabteilung, nicht gestattet an Jugendfeuerwehrdiensten und gemeinsamen Aktionen teilzunehmen. In unserem Fokus steht der normale Regelbetrieb. Ich Stadtjugendwart möchte ich das alle Jugendfeuerwehren enger zusammenschmelzen. Wir eine große gemeinsame starke Truppe werden.
Als Jugendwart der Kernstadt haben wir in diesem Jahr ein ganz besonderes Projekt. Wir möchten am diesjährigen Umweltpreis im Scala Kino teilnehmen und dort unser Projekt des Nistkastenbaus vorstellen.
Ansonsten wollen wir alle samt mit viel Spiel und Spaß beim Thema bleiben und uns soweit festigen.
Weitere Dinge sind in Planung aber noch nicht wirklich Spruchreif.

Bei weiteren Informationen bitte melden unter: jw-werder@feuerwehr-werder.de

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das? 

Mehr Energie für meine Projekte
Das ein Tag mehr Stunden hat
Schlaf 

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Ich würde gern mit einigen Leuten nen Bier trinken und mich mit denen einfach mal entspannt unterhalten. Kurt Krömer, Flake der Keyboarder von Rammstein, Dr. Pop und Marco Michael Wanda, Kevin Russell, Stephan Weidner, Matthias Röhr, Peter Schorowsky 

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch? 

Kurt Krömer – Du darfst nicht alles glauben was du denkst.
Dr. Pop ́s Musikalische Sprechstunde
Fahrradreparaturen für große und kleine Reparaturen

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?

Meine Frau, ich hätte gern ihre Gelassenheit und Weitsicht. 

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? 

Ich habe seit Ewigkeiten nichts auf in der Flimmerkiste gesehen. Ich mag eher gute Musik. 

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ja, ich kann sehr sehr gut müde sein. 

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Ja meine Hühner und Wachteln. Für nen Hund habe ich keine Zeit und ja ne Katze ist auch süß macht aber nicht satt. 

Ihr möchtet auch ein Interview machen?

Ihr wollt auch in dieser Liste auftauchen? uns erzählen, was Euch den ganzen Tag beschäftig oder welches Herzensprojekt ihr gerade voranbringt. Schickt uns eine Mail an info@wirsindwerder.de Wir freuen uns auf Eure Geschichte.

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