Ministerin präsentiert neuen Landesnahverkehrsplan

Potsdam – 30. August 2018 – Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat heute in Potsdam den neuen Landesverkehrsplan (Link zum pdf des Landesverkehrsplans) vorgestellt. Die wesentliche Funktion der Landesnahverkehrsplanung ist, die Mobilität der Menschen in der Region zu sichern und eine hohe Standortqualität für Wohnen und Wirtschaft zu gewährleisten.

Nicht alle Wünsche jedoch wurden erfüllt. Besonders die Pendler nach Brandenburg an der Havel, nach Potsdam oder Berlin müssen sich weitere Jahre gedulden, bis die Taktverdichtung des RE1 in Kraft tritt. Erst im Dezember 2022 soll der Regionalexpress 1 – und dann auch nur in der Hauptverkehrszeit – drei- statt zweimal fahren. Traurig sind die, die sich alltäglich in überfüllte Züge drängeln müssen. Andere werden in der Blütenstadt pragmatisch feststellen, dass es aufgrund der ohnehin extrem häufigen Schließzeiten der Schranke in Werder (Havel) nicht noch zu einer weiteren Verschlechterung kommt.

„Der Landesnahverkehrsplan 2018 stellt die Weichen für 10 Millionen mehr Zugkilometer in den kommenden zehn Jahren. Das heißt, wir werden mehr Linien einrichten, mehr Züge auf die Schienen bringen, die Infrastruktur ausbauen und die Qualität des Angebots verbessern.  Wir wollen aber nicht nur ein größeres, sondern auch ein qualitativ besseres Angebot machen, mit einer besseren Vertaktung von Bussen und Bahnen, W-LAN in den Zügen und mehr Barrierefreiheit. Um dies alles zu erreichen, brauchen wir Investitionen in die Infrastruktur, die wir bereits angeschoben haben. Der neue Landesnahverkehrsplan ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der Mobilitätsstrategie 2030“, so die Ministerin. (wsw)


Landesverkehrsplan (Link zum pdf des Landesverkehrsplans)