Mit Bacchus durch das Havelland

Am 15. und 16. Juni findet die 25. Brandenburger Landpartie statt / Vier Weinberge öffnen mit vielen anderen Betrieben während der Genießertour "Wie Gott im Havelland - Bacchus lässt grüßen" ihre Tore

Vertreter der Genießertour "Wie Gott im Havelland – Bacchus lässt grüßen", Fotos: wsw

Werder (Havel) OT Phöben, 11. Juni 2019 – Bei schönstem Frühsommerwetter lud am Freitag, dem 7. Juni, Jens-Uwe Poel auf seinen Phöbener Wachtelberg ein. Gemeinsam mit dem Werderaner Wachtelberg und Galgenberg, dem Weingut Klosterhof Töplitz und dem Königlichen Weinberg am Klausberg im Park Sanssouci ist der Phöbener Wachtelberg eine der Stationen bei der Genießertour “Wie Gott im Havelland – Bacchus lässt grüßen”, die anlässlich der 25. Brandenburger Landpartie am 15. und 16. Juni stattfindet.

Vom Wachtelberg in Phöben hat man einen tollen Ausblick

Bei der Brandenburger Landpartie öffnen auch in diesem Jahr wieder über 200 Landwirtschaftsbetriebe ihre Tore für Interessierte, die einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens werfen wollen. Die Besucher können direkt vor Ort Tradition und Moderne erleben und regionale Produkte genießen. Organisiert wird diese tolle Veranstaltung vom Verband pro agro, dem Landesbauernverband, dem Brandenburger Landfrauenverband und vielen Partnern. Über die Jahre hat sich die Brandenburger Landpartie zur publikumsstärksten Aktion im Land entwickelt. Es gibt Hof- und Dorffeste, Stallbesichtigungen, Feldrundgänge, Kutschfahrten. Und für Essen und Trinken wird auch gesorgt.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich in jedem Jahr die Genießertouren. Die Genießertour “Wie Gott im Havelland – Bacchus lässt grüßen” ist insgesamt 40 Kilometer lang und natürlich nicht nur am 15. und 16. Juni für Genussfreunde befahrbar. An diesem dritten Wochenende im Juni lassen sich die zahlreichen Gastgeber aus Landwirtschaft und Landurlaub aber besonders viel einfallen. Gemeinsam haben es sich die Genießertouren zum Ziel gesetzt, Gäste mit dem Besonderes zu beeindrucken und dafür Natur, Kulinarik, Handwerkskunst und Kultur miteinander zu verknüpfen. Das Land Brandenburg bietet so viele kleine versteckte Wunder, auf den Genießertouren kann man diese Schätze entdecken.

Auf dem Wachtelberg in Phöben, der übrigens wie der Werderaner Wachtelberg seinen Namen nicht den kleinen gefiederten Vöglein zu verdanken hat, sondern dessen Wortstamm “Wach” so viel wie “Warte/Ausblick” bedeutet, kamen am 7. Juni Vertreter der teilnehmenden Weinberge zusammen, um gemeinsam mit Bacchus für die Genießertour zu werben. Ebenfalls vor Ort waren Vertreter des Landkreises, der Stadt Werder (Havel), Ortsvorsteher und Mitglieder des Weinvereins Werder (Havel).

v.l.: Jens-Uwe Poel, Frank Wolenski, Bacchus, Andreas Kramp und Manfred Lindicke

Erstmals öffnen die vier Weinberge gemeinsam an diesem Wochenende ihre Tore. “Das Ziel ist, dass die Menschen den Wein aus Werder bewusst wahrnehmen. Und wer weiß, vielleicht werden die feinen Tropfen aus Werder ja auch mal zum Hauswein für Berlin und Potsdam”, schmunzelt der 1. Beigeordnete des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Christian Stein (CDU). Manfred Lindicke ergänzt: “Um Landschaft und Leute kennenzulernen, gehört der Wein einfach mit dazu. Die Gäste können vor Ort sehen, wie der Wein produziert wird.”

Und natürlich sollen sich die Besucher der Genießertour auch einen Eindruck von dem köstlichen Geschmack machen. Auf dem Phöbener Wachtelberg erhielten wir Kostproben von einem 2017 Cabernet Blanc aus dem Hause Lindicke und von einem 2017 Souvignier Gris der Familie Poel. Beide Weine schmeckten hervorragend und der Ausblick vom Phöbener Wachtelberg bot zusätzlich Genuss für die Augen.

Nach einer kleinen Stärkung mit Köstlichkeiten der Hofkäserei Hennig ging es im Anschluss mit dem Katamaran hinüber auf die Insel Töplitz. Hier kann man am 15. und 16. Juni auf dem Weingut Klosterhof Töplitz unter anderem den Weinkeller besichtigen und eine Führung auf dem Weinberg machen – gerne auch mit einem liebevoll gepackten Picknickkorb mit Wein und kleinen Speisen.

Weitere Stationen der Genießertour “Wie Gott im Havelland – Bacchus lässt grüßen” sind u.a. die Fontane Klause, der Yachthafen Ringel, der Fischerhof Berner und das Obstbaumuseum. Insgesamt ist die Tour 40 Kilometer lang, mit dem Fahrrad braucht man etwa vier Stunden (ohne längere Stopps). (wsw)