Nachgefragt beim Immobilien-Fachmann

Interview mit Andreas Güthling über die Entwicklung der Bodenrichtwerte in und um Werder (Havel)

Werder (Havel), 27. März 2019 – Wir haben hier über den „Quantensprung“ der Bodenrichtwerte für den Kaufpreis je Quadratmeter in und um die Blütenstadt berichtet. Seit 1. März sind die neuen Richtwerte unter www.boris-brandenburg.de für jeden zugänglich.

Schaut man in die Nachbargemeinden, wie beispielsweise nach Michendorf oder Caputh, wird schnell deutlich, dass diese Preisentwicklung hier schon früher begonnen hat. Warum das so ist, haben wir uns von Andreas Güthling, dem Geschäftsführer von VON POLL IMMOBILIEN, erklären lassen.

„Diese Entwicklung hing in Werder etwas hinterher und jetzt wurde der Nachholbedarf angeglichen“, erklärt uns Andreas Güthling und verweist darauf, dass es in Werder, gemessen an der doch hohen Eigentumsquote von ca. 75 Prozent, relativ wenig neues Bauland und somit auch relativ wenig Grundstücksverkäufe gegeben habe, die für die Berechnung des Bodenrichtwertes herangezogen werden konnten.

Dass Werder immer beliebter wird, war zwar an steigenden Verkaufszahlen zu erkennen, jedoch werden Bestandsimmobilien für die Ermittlung des Bodenrichtwertes völlig außer Acht gelassen. Werden beispielsweise Immobilie und Grund zum „Paketpreis“ verkauft, ohne den Wert für das Grundstück separat auszuweisen, bleiben auch diese Verkäufe bei der Ermittlung unberücksichtigt.

Einige Bereiche von Werder, in denen die Preise schon immer höher lagen, werden zudem nicht ausgewiesen. Das gilt zum Beispiel für die Inselstadt, die eine besondere Wohnlage auszeichnet und für die als Sanierungsgebiet gar kein Bodenrichtwert angezeigt wird. Bei Grundstücken mit Wasserzugang ist die Nachfrage so stark, dass Käufer teilweise den drei- bis fünffachen Bodenwertpreis dafür bezahlen. „Ähnlich wie die Insel sind die begehrten Wasserlagen auch gesondert zu betrachten“, so Andreas Güthling.

Die Immobilienpreise werden sich auch in Zukunft weiter entwickeln, ist sich der Kaufmann sicher. Er glaubt aber nicht daran, dass die Sprünge in den nächsten Jahren vergleichbar hoch ausfallen wie in 2018. „Der Berliner und der Potsdamer Markt sowie die anhaltend starke Nachfrage nach Wohneigentum werden auch Werder weiter mit nach oben ziehen und das gleichbleibende Zinsniveau wird in den kommenden Jahren noch für günstige Finanzierungsbedingungen sorgen“, so Andreas Güthling.

Alle, die bereits stolze Eigenheim- oder Grundbesitzer sind, können sich glücklich schätzen, denn der Wert erhöht sich damit und sichert dem ein oder anderen Eigentümer die Altersvorsorge ab. Wer noch auf der Suche ist, sollte sich beeilen und vor allem auch die Ortsteile oder gar Nachbargemeinden wie Groß Kreuz oder Beelitz in Betracht ziehen. „Im Ortsteil Glindow zum Beispiel ist der Bodenwert mit rund 100 Euro je Quadratmeter noch unterbewertet, was sich aber wahrscheinlich in Zukunft noch ändern wird“, tippt der VON-POLL-Geschäftsführer.

Auch der Bereich Eigentumswohnungen befindet sich insbesondere in Werder im Aufwind. Dabei ist das Delta zwischen Neubau- und Bestandsimmobilien mit einer Höhe von rund 2.000 Euro auf den Quadratmeter signifikant. (wsw)

Über VON POLL IMMOBILIEN Werder

Mit ihrem Büro Unter den Linden sind VON POLL IMMOBILIEN Ihr Ansprechpartner zu allen Fragen rund um Immobilien. Das fünfköpfige Team ist regional verankert und konzentriert sich mit dem Werderaner Büro auf den lokalen Markt. In allen Bereichen der Immobilienwirtschaft ist VON POLL IMMOBILIEN sowohl regional als auch überregional bestens vernetzt. Von Poll Immobilien bietet Eigentümern kostenlose Immobilienbewertungen von einem Sachverständigen an, um eine reelle Marktpreiseinschätzung zu ermöglichen. Das Team rund um Andreas Güthling steht Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.

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