Neue Sprechstunde der Bürgermeisterin / Dank an Werderaner für’s Abstand halten

Werder (Havel), 9. April 2020 – Einwohner von Werder (Havel) können Bürgermeisterin Manuela Saß ab sofort jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr zu kommunalen Sachverhalten zur Corona-Pandemie und zu anderen städtischen Themen kontaktieren. Die erste Sprechstunde wird am Dienstag, den 14. April, stattfinden, die Telefonnummer lautet (03327) 783 388. In der Sprechstunde soll es unter anderem um die Maßnahmen der Stadtverwaltung Werder (Havel) zur Corona-Pandemie, aber auch um andere Themen, Fragen oder Vorschläge zur Stadtpolitik gehen.

Dazu erklärt Bürgermeisterin Manuela Saß:

„Auch nach viereinhalb Wochen wird die Corona-Pandemie von vielen von uns als unwirkliche Situation empfunden, von der allerdings eine wirkliche Bedrohung ausgeht. Mit meinem 1. Beigeordneten Christian Große und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Werder (Havel) tun wir, gemeinsam mit unserer Werderaner Ärzteschaft, alles, um die Gesundheitsgefahren für die Werderaner Bevölkerung einzudämmen. Die neue Sprechstunde der Bürgermeisterin soll ein weiterer Baustein dazu sein.

Trotz all unserer Maßnahmen haben wir in unserer Stadt neben vielen Covid-19-Fällen leider auch drei Menschenleben zu beklagen, die durch die schnelle Ausbreitung des tückischen Virus’ verloren gegangen sind. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen, denen ich mein tiefempfundenes Beileid aussprechen möchte. Einmal mehr verbinde ich das mit dem Aufruf an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und gemeinsam auf Abstand zu bleiben.

Viele Werderaner haben die Notwendigkeit dafür längst verstanden, dafür möchte ich Danke sagen. Wir erleben in dieser Situation eine großartige Hilfsbereitschaft und einen wunderbaren Zusammenhalt in unserer Stadt und bekommen neben tatkräftiger Unterstützung viele wertvolle Handlungsempfehlungen von den Bürgern. Mich freut ganz besonders, dass auch ein großer Teil unserer Kinder und Jugendlichen die massiven Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit außerordentlich tapfer in Kauf nimmt.

In sehr vielen Gesprächen und Telefonaten mit den Einwohnern habe ich festgestellt, dass die Werderaner neben der unmittelbaren Gesundheitsgefahr auch weitere Themen des kommunalen Lebens bewegen. Der neue Alltag in dieser Ausnahmesituation verlangt uns mit seinen Einschränkungen einiges ab. Auch für die Stadtverwaltung ist das eine Sondersituation, der sich die Mitarbeiter mit enormem Einsatz stellen. Die Sprechstunde soll dazu dienen, über solche kommunalen Themen ins Gespräch zu kommen.

Leider ist es noch zu früh für eine Entwarnung. Deshalb bitte ich alle Einwohner weiter um ihre Unterstützung und ihr Durchhaltevermögen und wünsche mir, dass wir recht bald stolz darauf sein können, wie Werder (Havel) die Corona-Krise gemeistert hat.” (wh)