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Orangerie am See

Sanddorn Collage 2


Orangerie am See Sanddon Garten (1)

Adresse: Fercher Straße 60, 14542 Werder (Havel) OT Petzow
Kontakt: Telefon 033 27 – 5448673 E Mail: info@sandokan.de
Web: www.sanddorn-garten-petzow.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr: geschlossen, Sa & So: 10-18 Uhr

 


Genießen Sie regionale und frische Küche rund um den Sanddorn direkt  auf dem Gelände des Sanddorn-Garten Petzow

Ob drinnen oder draußen – die „Orangerie am See“ verwöhnt Sie mit mit herzhaften Leckereien sowie mit Kaffee- und Kuchenspezialitäten. Selbstverständlich spielen dabei auch unser Bio-Sanddorn und weitere frische Zutaten aus unserem Garten und der Region eine Hauptrolle. Die „Orangerie“ sorgt mit ihren Spezialitäten für besondere Geschmackserlebnisse in reizvoller Umgebung.

Für private Feiern stellen wir Ihnen gerne unsere Räumlichkeiten und weiteren Service zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an.

„Kunstinsel Werder“ am 20. und 21. August

Kunsthandwerkermarkt

Werder(Havel), 05.August 2022- Kunsthand-Berlin lädt ein zum jährlichem Kunsthandwerkermarkt, am 20. und 21. August von 11-18 Uhr, auf der Insel Werder.
55 Aussteller zeigen Unikate und Einzelstücke – hergestellt mit viel Liebe in kleinen Ateliers und lokalen Werkstätten. Die Kunsthandwerker sind direkt vor Ort und freuen sich darauf mit den Besuchern in Gespräch zu kommen. Dabei sind unter anderem Guido Kohl mit seinen Gewürzmühlen aus Potsdam und Los Martin Wine Wood Creations mit ihren stylischen Wohnaccessoires aus edlen Weinkisten. Endlich wieder Kunst zeigen dürfen – das liegt den Künstlern am Herzen. Gleichzeitig öffnen regionale Künstler ihre Schaffensorte zu den „Tagen des offenen Ateliers“ in Werder. (KH)

Die Kunstinsel Werder, Am Markt, 14542 Werder (Havel)

Parken vor der Inselbrücke

Eintritt frei

Ein Verein stellt sich vor …. MC WERDER HAVEL e.V.

Name des Vereins: MC Werder/Havel e.V.

Gründungsdatum: 04.03.1972

Mitgliederstärke: 109 (93 Erwachsene, 16 Kinder/Jugendliche)

Webseite: https://mc-werder-havel.de/

Einblicke

Bitte erzählen Sie uns kurz etwas über die Vereinsgeschichte!

Das heutige Vereinsgelände am Ufer der Havel in Werder war ursprünglich eine Ziegelei; die Reste des Ringofens sind als historisches Industriegebäude heute noch erhalten. Wassersport wird hier schon seit Anfang der 1930er Jahre betrieben. Der Seemann Gustav Pahl, der noch Kap Hoorn unter Segeln umrundete, gründete 1930 sein Bootshaus Hansa. Der Bau des heute bestehenden großen Bootsschuppens erfolgte im Jahr 1938. Gustav Pahl betrieb sein Bootshaus und seinen Bootsverleih für Paddel- und Ruderboote bis 1972. Dann verkaufte er das Gelände an die Stadt Werder, die den Startschuss für den MC Werder/Havel ermöglichte. Der Verein begeht in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Nach der Wende erfolgte die Umwandlung in einen eingetragenen Verein –den MC Werder/ Havel e.V.– einen staatlich anerkannten gemeinnützigen Verein zur Förderung des Wassersports. 

Wie hat sich der Verein im Laufe seines Bestehens entwickelt?

Das Besondere an unserem Verein ist, dass hier praktisch jede Art von Wassersport willkommen ist und aktiv betrieben werden kann. Ob Motorbootfahrer, Segler, Ruderer, Kajakfahrer, Paddler, SUPler -alle finden hier einen Platz für ihre Ausrüstung und können ihren Sport ausüben.  Ursprünglich gegründet für Motorbootfreunde hat sich der MC Werder in den letzten 30 Jahren zu einem breit aufgestellten Wassersportverein mit einer sportlich aktiven Mitgliederschaft entwickelt. Durch die Vielfalt an Booten können die Sportmöglichkeiten, die die wunderschöne Wasserlandschaft von Werder und Umgebung bietet, wirklich ausgeschöpft werden. Sportfreunde mit Motorbooten fahren z.B. Wasserski oder nehmen an Tourenwettbewerben teil. Mit den vielseitigen Segelbooten, inklusive den Segel-Trimaranen lassen sich Touren z.B. zum Göttinsee machen (wo man bei Karibik-farbenem Wasser oft den ganzen See für sich allein hat) oder durch das Caputher Gemünd nach Potsdam und zurück nach Werder durch den Wentorfgraben. Mit privaten und vereinseigenen Kajaks und Ruderbooten geht es zu sportlichen Ausfahrten rund um die Insel in Werder, in den Glindower See oder in die Wublitz. 

Wer kann in Ihrem Verein mitmachen?

Der Verein hat zwar begrenzte Kapazitäten, und es gibt Wartelisten, aber grundsätzlich sind alle im Verein willkommen, die sich für Wassersport begeistern, ob mit oder ohne Boot. Die Mitgliedsbeiträge sind moderat. Elitäres Gehabe und Hochnäsigkeit finden im Verein keinen Platz. Der MC Werder / Havel e.V. bietet auch Wasserwanderern Möglichkeiten zur Rast und Übernachtung in Werder / Havel.  Es stehen ständig mehrere Plätze für Gastboote sowie Gästezimmer für Kleinbootfahrer und Plätze zum Zelten zur Verfügung. 

Um den Anteil von weiblichen Mitgliedern zu erhöhen, wurde 2019 eine Frauensportgruppe (‚Schlickschnitten‘) gegründet, die im Sommer wöchentliche Kajaktouren durchführt und sich in den Wintermonaten mit einem regelmäßigen Gymnastikprogramm auf dem Vereinsgelände fit hält. Das Konzept hat sich als sehr erfolgreich erwiesen; inzwischen machen 12 Frauen bei den Schlickschnitten mit. 

Gibt es eine Kinder- und Jugendabteilung? 

Der MC Werder/Havel betreibt eine Kinder- und Jugendgruppe, die sich einmal pro Woche mit unserem Jugendwart, Per Salzwedel, trifft, um mit vereinseigenen Kinderkajaks, SUPs und einem Segelboot vom Typ Optimist den Jüngsten den Wassersport nahe zu bringen. Der MC Werder/H e.V. ist außerdem im Stadtsportbund organisiert.

Unser Verein engagiert sich auch für den Schulsport der Stadt Werder. Im Jahr 2020 wurde ein Kanadier für 8 bis 10 Personen inkl. Zubehör wie Schwimmwesten auf Vereinskosten gekauft, um als Verein einen aktiven Beitrag für einen attraktiven Schulsport in der Stadt zu leisten. Gleichzeitig wurde mit dem Ernst-Haeckel Gymnasium ein Kooperationsvertrag geschlossen. Die Corona-Pandemie hat den Start im letzten Jahr zwar verhindert, aber in diesem Jahr – genauer gesagt am 8. Juni 2022 – hat der Sportunterricht auf dem Wasser begonnen. 

Welches waren die größten Erfolge, die Ihr Verein bisher feiern konnte?

Entsprechend der Vielfalt  der vertretenen Wassersportarten hat der Verein sportliche Erfolge auf verschiedenen Ebenen vorzuweisen. Unsere Motorbootsportler haben wiederholt erste bis dritte Plätze in den Wettbewerben des Landesmotorbootsportverbandes Brandenburg seit 2012 erreicht, zuletzt 2021 durch die Bootscrew Reitzig-Schiffner als Sieger. Unsere Segler vertreten durch Sportfreund Rex Rychlitzki und Sohn Marino haben bei diversen Segelregatten vordere Platzierungen erzielt, u.a. 2017 bei der YES (Young Europeans Sailing) in Kiel. Unter den Paddler besonders hervorzuheben ist der Erfolg von Sportfreund Jürgen Adolf, der einfach mal so vom Kanzleramt in Berlin über Kopenhagen nach Stockholm und schließlich nach Helsinki gepaddelt ist, insgesamt mehr als 2000km, und tatsächlich nur einmal gekentert ist… 

Gibt es eine gute Seele oder Mitglieder in Ihrem Verein, die sich ganz besonders engagieren?

Der Verein hat viele gute Seelen. Die Verwaltung des Vereins und die Erhaltung des Geländes funktionieren fast ausschließlich ehrenamtlich. Besondere Erwähnung verdient aber unser kürzlich zum Ehrenmitglied ernannter Sportfreund Achim Lenz, der immer ansprechbar und hilfsbereit ist, und für alle und alles, was mit dem Verein zu tun hat, ein offenes Ohr hat. Er kann einen auch mal hart anknurren, beißt aber nie wirklich böse zu. 

Ausblicke

Welche Veranstaltungen sind für das Jahr 2022 geplant?

Wie in jedem Jahr fand auch in 2022 ein Tag der offenen Tür auf dem Vereinsgelände für alle Wassersportinteressierten aus Werder und Umgebung statt, und zwar am 21. Mai. Die Veranstaltung war gut besucht. Die angebotenen Sportarten zum Mitmachen (SUP, Kajak,Paddeln, Segeln, Motorboot) wurden rege nachgefragt.

Eine weitere größere Veranstaltung wird das ebenfalls jährlich stattfindende Schuppenfest sein, am 6. August, diesmal zu einem besonderen Anlass, dem 50-jährigen Bestehen des Vereins. Dazu wird ein Bootskorso und eine Segelregattta veranstaltet. 

Welche Wünsche und Ziele gibt es für die Zukunft?

Schaut man auf dem Vereinsgelände nach links und rechts, sieht man nur noch kommerzielle Bootsanleger. Wassersport für alle so wie wir ihn beim MC Werder betreiben ist bei diesen Anbietern nicht möglich. Der Verein ist ein Glücksfall für den Wassersport und ein Aushängeschild der Stadt Werder.  Der Verein wünscht sich in seiner Vielfalt auch in Zukunft erhalten zu bleiben ein Verein für jung und alt und für Wassersportenthusiasten jeglicher Couleur. Die Entwicklung, die der Verein hinter sich hat mit der Öffnung von einem reinen Motorbootclub zu einem echten Wassersportverein hat viele neue Mitglieder angezogen und zu einer diverseren und im Schnitt jüngeren Mitgliederstruktur geführt. Wir wünschen uns, dass diese positive Entwicklung in die Zukunft fortgeschrieben werden kann. (mcw)

Mit dem ÖPNV durch die Mittelmark

Werder(Havel), 22.Juli 2022- Das 9-Euro-Ticket bietet bis zum 31. August 2022 den günstigen Tarif – wir auch darüber hinaus die passenden Verbindungen zu interessanten Orten der Region. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von uns begeistern!

Mit der Kulturbus-Linie 607 geht es am Wochenende und feiertags von Potsdam aus auf Entdeckungstour rund um den Schwielowsee. Das Schloss Caputh, die Petzower Parklandschaft mit der Schinkel-Kirche oder das Einsteinhaus sind ebenso einen Besuch wert, wie die Naturlandschaft an diesem Ort voller Geschichte(n) vor den Toren Berlins.

Die PlusBus-Linie 641 fährt täglich auf der ErlebnisRoute zwischen Beelitz und Werder (Havel) mit Anschluss an die Zugverbindungen des RE1 in Werder (Havel). Ob Baumkronenpfad, Barfußpark, Erlebnis- und Spargelhof Klaistow, Haveltherme oder die historische Inselstadt Werder hier findet Jede und Jeder ein besonderes Freizeiterlebnis.

Die Burgenlinie 572 fährt täglich zur Burg Eisenhardt, zur Burg Rabenstein, zum Schloss Wiesenburg und zum Naturparkzentrum in Raben durch den Naturpark Hoher Fläming. Für Besucher aus Richtung Berlin ist der Anschluss an den RE7 am Bahnhof Bad Belzig abgestimmt. Der gut ausgeschilderte Burgen- wanderweg und der Internationale Kunst- wanderweg kreuzen mehrfach den Weg der Burgenlinie.hhha

Mit dem regiobus-Wochenendnetz noch mehr Potsdam-Mittelmark entdecken!

Gezielte Linienverknüpfungen am Wochenende und feiertags lassen Sie ohne Umstieg zum Beispiel von Potsdam über Beelitz zum Kloster Lehnin oder von Werder (Havel) zur Barock- kirche Golzow, dem Schloss und Schulmuseum Reckahn und Brandenburg an der Havel fahren. An vielen Bahnhöfen besteht zudem Anschluss an die Züge des Regionalverkehrs. (regiobus)

Unser Kundencenter Bahnhof Werder (Havel)

Wer mehr Informationen und Tipps erhalten möchte, kann sich gern durch unsere Mitarbei- terinnen des Kundencenters direkt im Bahnhof Werder (Havel) beraten lassen.

Die Öffnungszeiten sind:
Mo. Fr. 5:30 bis 17:30 Uhr (außer feiertags).

 

Letzte Bauphase für Fahrradbrücke beginnt

Werder(Havel), 21.Juli 2022- Die letzte Phase der Arbeiten für die neue Fuß- und Radwegbrücke über den Großen Zernsee zwischen Potsdam und Werder beginnt. Für die Umsetzung der noch auszuführenden Arbeiten sind jedoch weitere Sperrungen erforderlich.

Die derzeitige Sperrung endet zum Wochenende am Freitag, 29. Juli, um 13.30 Uhr. Folgende Regelungen gelten für den Zeitraum vom Montag, 1. August, bis Freitag, 29. September:

  • Sperrung montags bis donnerstags von 6.30 Uhr bis 18 Uhr
  • Freitags gilt die Sperrung von 6.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Danach kann die Baustelle jeweils am Wochenende bis Montag früh 6.30 Uhr passiert werden.

Eine komplette Vollsperrung erfolgt für den Einbau der Asphalttragschicht für alle Wegebeziehungen von Montag, 22. August, 6.30 Uhr, bis Freitag, 26. August, 13.30 Uhr. Danach ist der Bereich über das Wochenende wieder passierbar.

Einzelne Wegebeziehungen auch tagsüber zu öffnen, ist nur möglich, wenn in den entsprechenden Abschnitten keine Bautätigkeiten erfolgen. Hintergrund sind die engen Platzverhältnisse und die Art der durchzuführenden Arbeiten. Auf den betroffenen Wegestrecken sind Umleitungsschilder zur besseren Führung von Ortsunkundigen aufgestellt worden. Gesperrte Bereiche werden auch weiter mit zusätzlichen Sicherungsposten geschützt.

Die offizielle Verkehrsfreigabe ist im Oktober 2022 geplant. Im Oktober werden dann auch die Pflanzungen für die Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen der Maßnahme vor Ort durchgeführt. Zur Entlastung der Nutzer während der Sperrzeiten besteht als Alternative auch die Bahnverbindung Bahnhof Potsdam Park Sanssouci nach Werder (Havel).

Informationen zu Verkehrseinschränkungen, die Regelung zu den Sperrungen im Überblick und weitere Informationen zum Baugeschehen finden Interessierte weiterhin auf: https://www.mobil-potsdam.de/de/aktuelle-verkehrsthemen/radwegbruecke-potsdam-werder-havel/. (LP)

FILTERHAUS zählt zu Deutschlands 1000 besten Restaurants

Werder(Havel), 20.Juli 2022 – Das Ambiente ist schon etwas ganz Besonderes. Das Backsteingebäude am Havelufer wurde mit viel Gespür für Design saniert und ausgestattet, bevor im Jahr 2019 das Restaurant FILTERHAUS erstmalig seine Pforten öffnete. Neben funkelnden Kronleuchtern, kupfernen Stil-Elementen und einem guten Service, ist es insbesondere die Küche, die seither für die Erfolgsgeschichte des Hauses verantwortlich ist.

Seit Beginn an ist das Konzept bezahlbare Spitzenküche anzubieten, die satt macht
und bezahlbar ist. “Genusshandwerk” ist die Überschrift, die sich wie ein roter Faden durch Getränke- und Speisekarte zieht. Auch der renommierte Restaurantguide “Gault Millau” würdigt dieses Konzept und zählt das Restaurant auf dem Gelände der Vulkanfieber Fabrik seit Eröffnung lückenlos zu einem der 1.000 besten Restaurants in Deutschland. Wer sich von der Entscheidung des Gault Milau selbst überzeugen möchte, kann dies von Donners- tag bis Sonntag tun. Eine Reservierung wird empfohlen. Insbesondere im Sommer ist das Restaurant mit seiner weitläufigen Terrasse eine beliebte Location für Hochzeiten und Familienfeiern. Zu Beginn des Jahres wurde die Terrasse mit einem Glasschiebesystem umrahmt sodass sie nun auch im Winter für Feiern zur Verfügung steht.(wsw)

Mühlenfest in Werder (Havel) am 13. August

Werder(Havel), 19.Juli 2022- Die Vorbereitungen für das traditionelle Mühlenfest in Werder (Havel) laufen auf Hochtouren. Am 13. August 2022 wird bereits die 29. Auflage auf dem Festgelände rund um die Bockwindmühle auf der Insel gefeiert. Zwischen 13 und 24 Uhr wird es bei freiem Eintritt ein buntes Programm geben, das unter anderem die ortsansässigen Vereine mitgestalten.

Die kleinen Gäste dürfen sich auf eine Hüpfburg, einen Ballonkünstler und Spiele freuen. Musikalisch wird es zunächst am Nachmittag zwischen 14.30 und 17 Uhr beim Auftritt der Dixielandband „Alte Wache“. Ab 19 Uhr spielt die Potsdamer Band „GehROCK“ handgemachte Rockmusik. Abgerundet wird das musikalische Programm durch den „Partykanzler“ Martin Martini. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Verein zur Förderung des historischen Weinbaus im Raum Werder Havel e.V. wird außerdem mit einem regionalen Wein-Angebot auf dem Fest vertreten sein.

„Dass wir das Mühlenfest nach der langen Zeit der Einschränkungen wieder unbeschwerter feiern können, freut uns sehr. Alle Werderanerinnen und Werderaner sowie Gäste unserer Stadt sind herzlich dazu eingeladen“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Vor zwei Jahren musste das Fest pandemiebedingt ausfallen und im vergangenen Jahr erfolgte der Einlass über ein Anmeldesystem.

Entstanden ist das Werderaner Mühlenfest ursprünglich aus der Idee, den Inselbewohnern etwas für ihre Entbehrungen während der Zeit des Baumblütenfestes zurückzugeben. „Inzwischen gilt es als heimliches Lieblingsfest der Einheimischen“, so die Bürgermeisterin. Auch in diesem Jahr unterstützt die EMB Energie Mark Brandenburg das Fest als Sponsor.(wh)

 

Grannen bei unseren Haustieren – unterschätzte Gefahr

Werder(Havel), 19.Juli 2022- Für Hundebesitzer ist es wahrscheinlich einer der schönsten Anblicke überhaupt, wenn der vierbeinige Liebling beim Spaziergang ausgelassen umhertollt, auf Wiesen springt und die Felder erkundet. Aber Achtung! Zu dieser Jahreszeit lauern heimtückische Gefahren in der Natur, die sogenannten Grannen.

„Tierbesitzer haben schon von den Grannen gehört, aber viele wissen nicht um die ernstzunehmende Gefahr der kleinen Pflanzenteilchen”, weiß Tierärztin Dr. Inga Vetrella aus der Tierarztpraxis in den Havelauen. „Es ist wichtig die Leute aufzuklären, damit sie eventuelle Anzeichen einer verirrten Granne bei Hunden oder Katzen erkennen und handeln können“.

Aber was sind eigentlich Grannen? An den Ähren vieler Getreidearten befinden sich diese kleinen borstigen Pflanzenteile, die dazu da sind das Korn zu umhüllen. Das gefährliche an den Grannen sind die kleinen Widerhaken, mit denen sie sich an unsere Kleidung oder eben an das Fell unserer Haustiere heften.

Besonders im Frühjahr und Sommer können die Grannen gefährlich für unsere Vierbeiner werden, in dem sie als Fremdkörper in das Tier eindringen und dort dann lokal schwere Entzündungen hervorrufen können. Je nachdem wo sich die Granne festsetzt, können unterschiedliche Symptome auftreten.

Einmal durch die Nase eingeatmet, ist die Granne von außen nicht mehr zu sehen. Niest ihr Haustier häufig nach einem Spaziergang oder hat es sogar blutigen Nasenausfluss, könnte es sein, dass sich ein kleiner Eindringling in der Nase befindet. Im Auge stecken sie häufig unter der Nickhaut, dem sogenannten dritten Augenlid der Tiere. Hier ist ein übermäßiges Kratzen am Auge oder Zusammenkneifen des Auges ein typisches Symptom. Eine weitere beliebte Lokalisation sind die Ohren. Die Grannen können tief bis vor dem Trommelfell gelangen und führen dann zu einem vermehrten Kopfschütteln, Kopfschiefhaltung und Kratzen am Ohr.

Aber nicht nur bereits vorhandene Körperhöhlen sind ein attraktives Ziel für diese Pflanzenteile, sondern auch dünne Hautstellen, wie beispielsweise zwischen den Zehen, an den Achseln oder in den Leisten. In diesem Fall sind langhaarige Rassen etwas benachteiligt, da sich in langem Fell Grannen leichter verfangen und schwerer sichtbar sind. Von dort aus können sich Grannen durch die Haut ins Gewebe bohren. Auch hier rufen sie lokale Entzündungen hervor und können weite Strecken unter der Haut wandern. Damit dies nicht passiert, sind regelmäßige Kontrollen nach dem Spaziergang ratsam, sodass die unerwünschten Pflanzenteile abgesammelt werden können, bevor es zum Eindringen in die Haut kommt.

Sollte eine Granne entdeckt werden, die tatsächlich schon in der Haut steckt und sich nicht ganz leicht entfernen lässt, sollte in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.
Hier kann Ihrem Liebling mit den richtigen Utensilien und Geräten sowie im Ernstfall auch chirurgisch geholfen werden.

“Wir haben hier in unserer Praxis in letzter Zeit viele Patienten mit Grannen behandelt. Uns ist es einfach wichtig, dass Herrchen und Frauchen die Symptome kennen und im Zweifelsfall zuordnen können. Umso schneller können wir den Haustieren helfen”, sagt Dr. Vetrella.

Seit Juli 2015 ist die Tierarztpraxis in den Havelauen von der Landestierärztekammer Brandenburg als Weiterbildungsstätte zum Fachtierarzt für Kleintiere anerkannt und bietet Praktika für Studenten der Tiermedizin an. Das Team freut sich immer über engagierte junge Leute, mit denen das breite Fachwissen geteilt werden kann und für die das Wohlergehen der kuscheligen Patienten eine Herzensangelegenheit ist.

Sprechzeiten

Mo        9-12 Uhr u. 15-20 Uhr

DI-FR.   9-12 Uhr u. 15-18 Uhr

SA.       10-12 Uhr

OP-Zeit MO-FR 12-15 Uhr

Mielestraße 2, 14542 Werder (Havel)

 Tel: 03327 7274702

 

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Ein besonderer Schultag

Werder(Havel), 18.Juli 2022- Geltow, “Ich fand es toll, dass ich selbst grillen durfte. Zu Hause darf ich das nicht.”oder “Zum Kochen gehört putzen.” und “Es fühlte sich komisch an, die Teigmasse mit den Händen zu kneten.” sind nur ein paar von vielen Erkenntnissen, die die Klasse 4b der Meusebach-Grundschule in Geltow während eines ganz besonderen Schultages machen konnte. Die Grillninjas besuchten die Kids zum gemeinsamen Grillen.

Das Grillteam der Grillninjas kommt in Schulen, um Kindern gesundes Essen beim Grillen vorzustellen. Rein vegetarisch – keine Wurst, kein Steak, kein Kartoffelsalat! Spannende Rezepte und leckere Zutaten sowie drei große Gasgrills wurden von den Grillninjas mitgebracht. “Wir waren sehr aufgeregt, denn es wartete ein großes Naschen auf uns. Wir durften alles selbst machen – Gemüse schneiden, Flammkuchen zubereiten, die vegetarische Burgermasse kneten und sogar grillen. Zum Schluss durften wir natürlich alles kosten. Es hat echt gut geschmeckt!” erzählen die Kinder aufgeregt. Die Überraschung war das Dessert – Obstcrumble mit selbstgemachtem Erdbeereis.

Dieser Schultag war gelungen. Es wurde viel und lecker gegessen und vor allem aber auch jede Menge dazu gelernt. “Wir können jetzt Zutaten verarbeiten, verschiedenste Gemüse- und Obstsorten schnippeln, vegetarische Burger herstellen, alles genau abmessen und Rezepte lesen und noch vieles mehr.” lautet das stolze Fazit des Tages. Das Beste aber ist, jeder hat mitgewirkt und kleine oder große Arbeiten übernommen.

Nur im Team konnte erreicht werden, dass alle am Ende fünf verschiedene Gänge verspeisen durften.

Darauf ist die Klasse mächtig stolz und möchte sich herzlich für diese tolle Aktion bei dem Team der Grillninjas bedanken.

Text: Jette Märtner, Schülerin & Frau Kemp, Klassenlehrerin der 4b

Bilder: Claudia Hach

Mein Werder (325) Falk Schneider

Kurz & Knackig 

Name: Falk Schneider

Alter: 44

Wohnort: Plessow

Wie lange leben Sie schon in Werder?: Seit 2008

Haben Sie Kinder: Ja, drei Kinder. Sohn (14), Tochter (9), Sohn (1)

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?

Werder ist eine kleine gemütliche und familienfreundliche Stadt in Mitten der Natur und umringt von einer herrlichen Seenlandschaft. Die Stadt bietet Kultur, viel Sport und abwechslungsreiche Gastronomie, sowie liegt sie nicht weit entfernt der Metropolen Berlin und Potsdam.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?

Ich arbeite als Elektroingenieur auf der zivilen Seite der Bundeswehr und bin mit meinen Mitarbeitern zuständig für den reibungslosen Betrieb von technischen Anlagen in Bundeswehrliegenschaften in Berlin und Potsdam.

Was würden Sie lieber machen?

Elektroingenieur ist schon mein Traumberuf, jedoch wäre für mich neben dem Betrieb von technischen Anlagen auch der Bereich Forschung & Entwicklung, sowie der Bereich Robotik sehr interessant. Ich habe es früher im Studium geliebt Roboter selber zu konstruieren, zusammenzubauen und zu programmieren.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?

Auf jeden Fall die Insel, auf der man entweder entspannt an der Regattastrecke im Gras liegen kann oder in den Gastronomien entlang des Ufers die Seele baumeln lassen kann.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?

Insel, Weinberg, Zur Baumblüte auf den Obstplantagen

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?

Ich persönlich definitiv entspannt in den Muckergärten! Mit den Kids auch gern mal auf dem Rummel.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?

Da bin ich eigentlich recht flexibel, in diesem Jahr war es jedoch meist die schwarze Johannisbeere die den Weg in meine Gläser gefunden hatte.

Sie – ganz speziell

Welche Position haben Sie in der Feuerwehr?

Aktuell bin ich noch Truppmann, die Truppführerausbildung findet jedoch im September statt.

Was machen Sie sonst in Ihrer Freizeit?

Zusätzlich zur Feuerwehr und Familie spiele ich in der zweiten Männermannschaft des Märkischen Golfclubs Potsdam, zudem laufe ich gern um unseren schönen Plessower See herum. Im Winter fahren wir auch zu gern in die Berge zum Skifahren.

Was hat Sie dazu gebracht zur Feuerwehr zu gehen?

Am Anfang die Überredungskünste meines Ortswehrführers, aber auch die Möglichkeit sich sozial zu engagieren, anderen Leuten in Not zu helfen und Vorbild für die eigenen Kinder zu sein, die schließlich auch in der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Plessow sind.

Haben Sie wünsche für die Zukunft der Feuerwehr?

Ich wünsche mir allgemein, dass alle Ehrenämter zukünftig mehr Zulauf haben und die Menschen nicht immer nur immer an sich und das eigene Wohl denken. Für unsere Feuerwehr sind schon sehr viele Wünsche in Erfüllung gegangen, was vorrangig das Ergebnis der tollen Arbeit in der Stadtverwaltung im Bereich Brandschutz ist. Ich bekomme oft den Neid anderer Gemeinden in meiner alten Heimat im Spreewald zu hören, wenn ich von den neuen Gerätehäusern und der neuen Fahrzeugtechnik erzähle.

Was macht Ihnen bei der Feuerwehr besonders Spaß?

Die Arbeit im Team und die Kameradschaft macht schon sehr viel Spaß, aber auch nach dem Einsatz das Gefühl etwas Gutes getan und anderen Menschen geholfen zu haben. Als Kind hat doch jeder Junge mal geträumt wie der kleine Drache Grisu zu sein und Feuerwehrmann zu sein. Nun ist dieser Kindertraum wirklich Realität geworden.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?

Ich wünsche mir noch viele schöne Reisen durch die ganze Welt und den vielen verschiedenen Kulturen, natürlich Gesundheit für meine Familie & mich und dass die Menschen endlich zur Vernunft kommen und überall auf der Welt friedlich miteinander leben

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?

Bernhard Langer (Deutschlands bester Golfspieler ever) und mit ihm eine Runde Golf spielen.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?

Aktuell „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von Steven Hawking.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?

Bernhard Langer und Oliver Kahn – Bei beiden vor allem wegen ihrer mentalen Stärke in schwierigen Situationen und unter enormen Druck.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? 

Ganz aktuell „Top Gun – Maverick“, habe den ersten Teil vor 36 Jahren schon geliebt.

Haben Sie ein verborgenes Talent?

Nicht, dass ich wüsste. Hat sich wahrscheinlich bisher sehr gut verborgen.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Ich würde nicht sagen, dass ich Tiere liebe, aber mögen schon. Für eigene Tiere fehlt mir aber einfach auch die Zeit, um mich artgerecht um sie kümmern zu können.

400 Masters – Ruderer in Werder

Werder(Havel),14.Juli 2022– Über 400 Ruderer der Altersklassen ab 27 Jahre, aus mehr als 40 Rudervereinen aus ganz Deutschland, ermittelten an einem sonnigen Wochenende im Juni auf der Werderaner Föhse die Sieger und Platzierten des Masters-Championat des Deutschen Ruderverbandes.

Bei glänzender Stimmung und bestem Wetter genossen es die Athleten endlich wieder auf dem „Sattelplatz“ aufeinander zu treffen, sich auf der Regattastrecke zu messen danach am reichhaltigen Kuchenbuffet zu stärken. Die Schirmherrin und Bürgermeisterin Manuela Saß ließ es sich trotz des anstehenden Wahlsonntags nicht nehmen, am Samstag die Medaillen und „Pokale“ zu überreichen und den Ruderern für ihre Leistungen herzlichst zu gratulieren.

Einige von ihnen legten am Wochenende gleich vier Mal im Einer oder in ihren Mannschaftsbooten vor dem applaudierenden Publikum am Siegersteg an und freuten sich über die Glückwünsche von den Vereins und Ehrenvorsitzenden, der Präsidentin und der Doppel-Olympiasiegerin. Diese konnte wiederum auch einem Doppel-Olympiasieger gratulieren, denn Dr. Thomas Lange gewann mit seinem Zweierpartner Lars Komorowski für den Ratzeburger Ruderclub sowohl den Vorlauf als auch das Finale des Männer Doppelzweiers der Altersklasse D (50 Jahre und älter).

Erfolgreichster Verein der Regatta war der SV Energie Berlin und auch der ausrichtende Ru- der-Klub Werder (Havel) freute sich über zwei Siege von Michael Wolter, die er im Doppelvie- rer in Renngemeinschaft mit den Sportlern aus Neuruppin, Brandenburg und Berlin erruderte. Zum Ende des ersten Regattatages wurden, am Getränkestand des beliebten „Partyservice Paul“, noch lange die Rennen ausgewertet und Pläne für das Masters-Rudern geschmiedet.

Nach zweijähriger Pause war das, wegen der anstehenden Euro-Masters-Regatta, mit einer geringeren Teilnehmerzahl veranstaltete Masters-Championat ein guter Einstieg für die Sportler und das engagiertes Regatta-Team des Ruder-Klub Werder (Havel).

Ohne die zuverlässige Unterstützung der Stadt Werder (Havel), des Havel-Regatta-Vereins und dort besonders Steffen Christgau vom Ärzte-Team der Kliniken Beelitz GmbH wäre dies nicht annähernd so gut gelungen.

Wir sagen allen seit Jahen zuverlässigen Partnern und Förderern herzlichen Dankund freuen uns auf unsere Havel-Ruder-Regatta im Herbst! (uh)

Neuer Glanz auf der Riegelspitze

Werder(Havel),13.Juli 2022– Entengeschnatter, Froschkonzerte und die Biber in Sichtweite: Der Campingplatz Riegelspitze hat in diesem Jahr seine 60. Saison. Es gibt ihn seit 1962. Damals wurde in den Obstplantagen gezeltet. Seit 1972 hatte Heidrun Kinkel den städtischen Campinglatz geleitet und ihn nach der Wende mit großem Erfolg privatisiert. Längst hat ihre Tochter Fanny Kinkel die Geschäfte übernommen. Mit Bürgermeisterin Manuela Saß hat Fanny Kinkel das Band zu einem neuen Sanitärgebäude durchschnitten. Es ersetzt einen Vorgängerbau aus den 70er-Jahren. Moderne WCs, Duschen, einen Waschmaschinenraum und eine Küche gibt es jetzt, praktisch und schön gestaltet. Gäste des benachbarten Strandes können die Außen-WCs und die Kaltwasserdusche nutzen.

„Für uns ist das ein weiterer Meilenstein“, sagte Fanny Kinkel. Ähnlich große Investition habe es zuletzt 2008 mit den neuen Sanitäranlagen und der neuen Rezeption gegeben. Der Campingplatz gehört zur Vier-Sterne-Kategorie und Fanny Kinkel hofft, bei der nächsten Kategorisierung in die neue 4-Sterne-Superior-Klasse zu rutschen.

„Da müssen sie aufpassen, dass es nicht fünf Sterne werden“, kommentierte Bürgermeis- terin Saß schmunzelnd. Die Bürgermeisterin beglückwünschte die Campingplatzmannschaft zu der neuen Investition. Der vielfach preisgekrönte Campingplatz gehöre mit seiner hervorragenden Halbinsellage im Glindower See zu den wichtigsten touristischen Leistungsträgern in Werder. (wh)

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Werder(Havel), 12.Juli 2022- Auschwitz – Fassungslos standen die Schüler*innen der Carl-von-Ossietzky Oberschule vor den riesigen Vitrinen mit Schuhen, Brillen, Beinprothesen und Koffern. Die 3,5 stündige Führung durch das Stammlager und durch Auschwitz-Birkenau wurde mit viel Interesse, Disziplin und Anstand wahrgenommen und hat die Klasse emotional sehr berührt. Auschwitz war das größte der deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis. Mehr als 1,1 Millionen Kinder, Frauen und Männer verloren dort ihr Leben. Das Projekt „Gegen das Vergessen“ trug mehr als der gewöhnliche Unterricht zur Bildung historischen Bewusstseins bei. Mit der Vorbereitung in der Schule und dem Gedenkstättenbesuch wurde Wissen anschaulich vermittelt und neue Wege für entdeckendes

Lernen und eigenständiges Forschen eröffnet. So konnten Schüler*innen selbstständig Er- kenntnisse zur deutschen und internationalen Geschichte entwickeln. Während des Projektes, das vor- und nachbereitet wurde, entstand ein Film, in dem sich die Schüler*innen gegen das Vergessen und für eine Erinnerungskultur der deutschen Geschichte engagieren. Der Trailer von Janusz Wiśniowski auf youtube zeigt wie interessiert sich die Schüler*innen dem Thema gewidmet haben. Der ausführliche Film mit Interviews und Hintergründen ist bereits in Entstehung. Finanziert wurde das Projekt durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.  (cvo)

hier gehts zum Video>>

E-Sport-Profis zu Gast in Werder (Havel)

Werder((Havel), 12.Juli 2022- Wie viel verdient eigentlich ein E-Sport-Profi? Wie läuft es in der virtuellen Bundesliga? Und wie wird man als Talent entdeckt? Rund 50 Kinder und Jugendliche nutzten am vergangenen Freitagnachmittag die Gelegenheit, sich im Werderaner Jugendclub mit zwei Profis aus dem E-Sports-Team von Hertha BSC auszutauschen und an den Konsolen gegen sie anzutreten.

Ausgetragen wurde bei dem Event auch das Spiel um den dritten Platz sowie das Finale des vorangegangenen Werderaner FIFA-2022-Turniers, das der Jugendclub veranstaltet hatte. Der Sieger des Turniers konnte im Anschluss gegen einen der Profis antreten. Gemeinsam mit der Stiftung Job als Träger der Einrichtung sowie den E-Sportlern von Hertha BSC hat die Stadt Werder (Havel) mit dem Event „Beat The Pro“ einen weiteren Vorschlag aus dem Zukunftshaushalt umgesetzt.

Bürgermeisterin Manuela Saß und Werders mobiler Jugendsozialarbeiter Sebastian Bak eröffneten die Veranstaltung. Wer sich danach nicht für eines der Finalspiele an der Gamingstation vorbereitete oder über die Schulter schauen wollte, konnte den dreifachen deutschen Meister Cihan Yasarlar und seinen Teamkollegen Tom Bismark mit Fragen löchern.

„Das Wichtigste ist immer Spaß“, sagte Cihan Yasarlar, der E-Football zunächst beim FC Schalke 04, dann bei RB Leipzig und beim VfL Bochum spielte, ehe er vor etwa einem Jahr zu Hertha BSC wechselte und neben seinem Dasein als Spieler auch als Trainer agiert. Der 29-Jährige aus Berlin-Neukölln erklärte, wie wichtig es ist, beim Zocken vor dem Bildschirm regelmäßig Pausen einzulegen. Das Gaming an der Konsole lasse sich sehr gut mit dem Spielen auf dem Platz kombinieren, bestätigte auch Tom Bismark. Beide Spieler sind Teil der E-Sport-Akademie von Hertha BSC, aus der neue Profis hervorgehen.

Auf dem Gelände zwischen dem Havelufer und dem „Haus am See“ hatte das E-Sport-Team aus Berlin eine Torwand, eine „Speed-Kick-Anlage“, mit der die Schuss-Geschwindigkeit gemessen werden konnte, sowie ein Glücksrad aufgebaut. Zwischendurch schaute das Maskottchen des Berliner Vereins „Herthinho“ vorbei und stellte sich für Fotos zur Verfügung.

„Für uns war dieses Event eine völlig neue, aber sehr schöne Erfahrung. Unser herzlicher Dank gilt den Beteiligten von Hertha BSC für diesen tollen Besuch in ihrer Partnerstadt“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß. Klaus-Dieter Bartsch, Vorsitzender des Stadtsportbundes, ergänzte: „Mich hat am meisten beeindruckt, dass sich die Profis so viel Zeit für die Jugendlichen genommen und vor allem nicht nur mit ihnen an den Konsolen gesessen haben. Am Ende standen sie zusammen am Kicker- und Billard-Tisch.“(wh)

 

Ein Zeichen für den Frieden

Werder(Havel), 12.Juli 2022- Anlässlich des heutigen Flaggentages hat Bürgermeisterin Manuela Saß am Morgen die Flagge des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ gehisst. „Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, nicht nur ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt, sondern auch ein Zeichen für den Frieden zu setzen“, sagte Manuela Saß. Vertreterinnen und Vertreter einiger Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung waren der Einladung zum Hissen der Flagge am Rathaus gefolgt. „Ich freue mich, dass wir immer mehr werden“, erklärte die Bürgermeisterin.

Kurz nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine wehte die Flagge als Symbol des Friedens und der Freiheit in diesem Jahr schon einmal am Werderaner Rathaus. „Dieser Krieg sorgte und sorgt noch immer für entsetzliches Leid. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedsstädten von Mayors for Peace unterstützen wir weiterhin alle internationalen Anstrengungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden“, so Manuela Saß.

Der Flaggentag geht zurück auf ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, als hauptsächliches Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde. Seit 2017 ist die Stadt Werder (Havel) Mitglied des Bündnisses „Mayors for Peace“.

 

Hintergrund: 

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 800 Städte in Deutschland. Rund 500 Städte in Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr am Flaggentag.(wh)

 

 

El Salvador zu Gast in Werder

Werder(Havel), 11.Juli 2022– Da ist sie endlich” – Antonia Weinhardt steht am 7. Juni mit einem selbst- gemalten Schild am Flughafen BER und schaut vorfreudig auf die Schiebetüren. Der Flieger aus El Salvador ist schon gelandet und der Moment des ersten Sehens in Live, also nicht via Facetime, ist endlich gekommen. Immer wenn sich die Türen öffnen – erwartungsvolle Blicke – und dann kommt Mariana auf die Familie zu. Zwar etwas müde, aber bester Laune. Vierzehn Stunden ist die Dreizehnjährige alleine aus ihrer Heimat, dem Departamento La Libertad in El Salvador, angereist, wohnt nun drei Wochen bei den Weinhardts in Werder und besucht in der Zeit die 6. Klasse der Töplitzer Grundschule. “Den ersten Kontakt zur Familie haben wir im Februar dieses Jahres aufgenommen und eigentlich war es bis zum Schluss nicht zu 100 Prozent klar, ob es auch wirklich alles klappt”, erzählt Mama Katharina Weinhardt. Zustande gekommen ist alles durch eine ehemalige Schulfreundin von Papa Gunnar. Bereits seit einigen Jahren arbeitet Melanie Seeger aus Glindow als Lehrerin an der “Deutschen Schule San Salvador”. Hier besucht Mariana aktuell die 8. Klasse. Der Lehrplan der Privatschule sieht für jeden Schüler dieser Altersstufe einen Auslandsaufenthalt vor. Dass an der Schule auch Fächer wie Mathematik auf Deutsch gelehrt werden, merkt man sofort, wenn man sich mit Mariana unterhält – Deutsch beherrscht sie fast auf Muttersprachniveau – die Sprachbarriere ist also kein Problem. “Das Sprachniveau ist wirklich stark und macht es für uns und auch Lehrer und Freunde natürlich einfacher, mit Mariana ins Gespräch zu kommen”, lacht Katharina. Auf dem Weg nach Werder staunt Mariana über die mehrspurige Autobahn “So stelle ich mir die Zukunft vor”, erklärt sie.

Dank der warmen Temperaturen muss sie sich nicht lange akklimatisieren und so klingelt am nächsten Morgen auch schon der Wecker und es geht in die Töplitzer Inselschule.Dass sie dort direkt von den 200 Schüler*innen begrüßt wird, war im ersten Moment ein kleiner Schock. Genau an dem Tag versammelten sich nämlich alle auf dem Schulgelände, um die Siegerehrung vom Sportfest zu machen. Da ließ es sich der stellvertretende Schulleiter Herr Wäschke natürlich nicht nehmen, die weitgereiste neue Schülerin vorzustellen. “Ich wurde sehr lieb und herzlich von allen in der Schule empfangen”, ist Mariana dankbar. Mit Antonia an ihrer Seite konnte sie sich schnell an das ungewohnte Umfeld gewöhnen. “Hier hat man viel mehr Freiheiten als bei uns in El Salvador. Man kann sogar das Schulgelände alleine verlassen”, antwortet sie auf die Frage, was ihr am besten an der Schule hier gefällt. In ihrer Schule zu Hause undenkbar, schließlich zählt ihr Heimatland aufgrund hoher Mordraten und viel Bandenkriminalität zu einem der gefährlichsten Länder weltweit. Die Schule ist entsprechend gesichert, das Gelände abgeriegelt und überall gibt es Kameras. Im Unterricht hat Mariana keine Schwierigkeiten mitzuhalten: “Eigentlich habe ich das schon alles zu Hause gelernt.” Umso größer ist die Freude über die kreativen Angebote, wie zum Beispiel Töpfern – so etwas würde sie sich an ihrer Schule auch wünschen. Dass sie sich hier wohlgefühlt hat, zeigte sie allen Anwesenden beim großen Abschlusskonzert der Schule, bei dem auch Mariana ein Gedicht zum Besten gab. Neben den vielen Eindrücken in der Schule waren auch die Nachmittage mit tollen Erlebnissen gespickt. Fußball, Reiten und Shopping standen auf dem Plan und im Garten in den Havelauen wurden fleißig Flickflacks gemacht, um nicht aus der Übung zu kommen. Als Turnerin sorgt Mariana mit ihrem Können für staunende Augen und Applaus. Die Mädels verstehen sich gut, Mariana hat zwar auch ihren eigenen Rückzugsort im Haus, meistens jedoch sind sie zusammen in Antonias Zimmer. Bei beiden stehen Serien und Filme mit Schauspieler Elyas M`Barek hoch im Kurs die treffen anscheinend den internationalen Nerv bei jungen Damen 😉

Natürlich standen auch Besuche in Potsdams Park Sanssouci und Berlin auf der Agenda. Eine Tour mit dem E-Scooter vorbei am Brandenburger Tor hat Mariana besonders beeindruckt und auch der Blick vom Fernsehturm über die Hauptstadt wird ihr sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Bei einem Currywurst-Stopp fand sie dann auch ihr deutsches Lieblingsgericht. “Königsberger Klopse finde ich aber auch sehr lecker”, erzählt sie. Wenn sie wieder zu Hause ist, freut sie sich besonders auf “Pupusas” – eine Art Tortilla, gefüllt mit Käse und Bohnen. Am letzten Wochenende vor der Abreise war der Besuch bei den “Titanen der Rennbahn” ein krönender Abschluss der drei Wochen in Werder.

“Es war wirklich eine tolle Erfahrung für unsere ganze Familie”, ist Katharina ein bisschen wehmütig darüber, dass die drei Wochen schon vorbei sind. Antonia und Mariana sind sich einig und wollen in Kontakt bleiben. Und wer weiß, vielleicht kreuzen sich die Wege der beiden Mädchen noch einmal, wo auch immer auf dieser Welt. (wsw)

Die ersten Erzieher*innen feiern Abschluss

Werder(Havel), 08.Juli 2022- am Oberstufenzentrum Werder (Havel) hielten vor kurzem die ersten dreizehn frisch gebackenen Erzieher*innen ihre Ausbildungsurkunden in den Händen. Die tätigkeitsbegleitende Ausbildung gliedert sich in einen Theorie und einen Praxisteil, der jeweils mit zwei beziehungsweise drei Wochentagen für einen guten Ausgleich innerhalb der Ausbildung sorgt. Mit Beendigung der dreijährigen Ausbildung erhalten die Absolventen dann sogar drei Abschlüsse. Sie dürfen sich nun staatlich anerkannte Erzieher*in nennen und haben gleichzeitig mit dieser Qualifikation auch den Fachschulabschluss im Sozialwesen in der Tasche. Erst im vergangenen Jahr wurde zudem beschlossen, dass diese beiden Titel außerdem durch einen “Bachelor Professional im Sozialwesen” ergänzt werden. Also drei auf einen Streich. Unter den Auszubildenden be- fanden sich erstmalig auch drei Erzieherinnen, die den praktischen Teil an städtischen Einrichtungen absolviert haben. Das Programm, das vor drei Jahren aufgelegt wurde, trägt damit nun die ersten Früchte. Das Besondere daran – die Azubis sind bei der Stadt angestellt und werden für 20 Stunden nach TvöD vergütet.

In den Einrichtungen, in denen sie während der drei Jahre rotieren, werden sie nicht dem Betreuungsschlüssel zugerechnet und kümmern sich als zusätzliche Betreuer um die lieben Kleinen. Das ist nur möglich, weil die Stadt diese Kosten übernimmt und sich die Ausbildung nicht, wie die meisten anderen Kommunen, vom Land fördern lässt.

“Mit diesem Konzept nimmt Werder ganz klar eine Vorreiterrolle ein” erklärt der verantwortliche Abteilungsleiter des OSZ Ralf Schönbrunn. Jährlich werden nun fünf weitere Erzieher*innen nach diesem Modell ausgebildet.

„Die personelle Besetzung ist für unsere Einrichtungen eine Herausforderung geworden. Da brauchte es gute Ideen. Wir freuen uns sehr, dass wir die ersten drei Auszubildenden in unsere eigenen Häuser übernehmen konnten und wünschen ihnen einen guten Start“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß.

Wer sich für die am Oberstufenzentrum angebotene Ausbildung interessiert, muss sich zum einen bis Ende Februar um einen Schulplatz am OSZ bewerben und sich außerdem um einen praktischen Ausbildungsplatz bemühen. Dies kann die Stadt Werder (Havel) selbst oder eine Kita in freier Trägerschaft sein.(wsw)

100 Jahre SG Töplitz 1922 und ein Event jagt das Andere!

Töplitz, 07.Juli 2022- Am 25.06.22 wurde das Jubiläumsfest bei traumhaften Temperaturen zum vollen Erfolg und nun kommt die Bundesliga nach Töplitz. Turbine Potsdam Frauen spielt gegen unser Männerteam am 16.07.2022 um 14:00 Uhr!
Aus Erfahrung der letzten zwei Spiele rechnen wir mit vielen Gästen und bitten euch rechtzeitig zu erscheinen.
Wir werden unser Team anfeuern und die Fußballstunden bis 18:00 Uhr genießen.
Für kühle Getränke und Mittagsversorgung ist gesorgt!
In der Halbzeitpause wird es eine Möglichkeit geben Autogramme der Nationalspielerin von Mazedonien – Natasa Andonova – zu bekommen.
Sie spielte von 2011-2015 bei Turbine Potsdam, anschließend  beim FC Rosengard, Paris Saint German, FC Barcelona und seit 2019 bei Levante UD!
Wir freuen uns auf die Möglichkeit dieses Freundschaftsspieles und haben uns für die 5,00€ Eintritt etwas besonderes, als Eintrittskarte, einfallen lassen. (mb)

Mehrere Baustellen in den Sommerferien

Baustellen

Werder(Havel), 04.Juli 2022- Während der Sommerferien werden an einigen Stellen im Werderaner Stadtgebiet wieder Straßen ausgebessert und andere Baumaßnahmen durchgeführt. Verkehrsteilnehmer müssen daher mit Einschränkungen rechnen.

Lietzes Weg / Brandenburger Straße: Für notwendige Arbeiten am Gasnetz vom 25. Juli bis 7. August wird die Verkehrsführung in diesem Bereich verändert. Die Brandenburger Straße muss in diesem Abschnitt voll gesperrt werden. Umleitungen erfolgen stadteinwärts über die Moosfennstraße und stadtauswärts über den Lietzes Weg.

Direkt im Anschluss wird der Lietzes Weg für die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche voll gesperrt. Diese Baumaßnahme soll planmäßig am 20. August abgeschlossen sein. Der Verkehr wird stadtauswärts wie gewohnt über die Brandenburger Straße geleitet. Stadteinwärts bleibt die Umleitung über die Moosfennstraße bestehen.

Kesselgrundstraße: Im Kreuzungsbereich der Kesselgrundstraße / Phöbener Straße werden ab dem 7. Juli Erschließungsarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich zwei Wochen dauern sollen. In diesem Zeitraum ist die Einfahrt aus der Phöbener Straße in die Kesselgrundstraße verboten. Eine Umleitung über die Kemnitzer Straße wird ausgeschildert.

Wachtelwinkel: Im Wachtelwinkel wird auf einem Straßenabschnitt zwischen Kölner Straße und Am Weinberg eine Baustelle eingerichtet. Dort soll die Fahrbahn erneuert, ein Gehweg angelegt und eine neue Bushaltestelle errichtet werden. Voraussichtlich beginnen die Arbeiten am 11. Juli. Eine genaue Terminierung ist bisher noch nicht bekannt, die Arbeiten sollen sich aber auf den Zeitraum der Sommerferien beschränken.

Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Werder (Havel) weist außerdem darauf hin, dass während der Sommerferien im gesamten Stadtgebiet vermehrt mit Einschränkungen zu rechnen ist, unter anderem auch wegen des voranschreitenden Breitbandausbaus. Hierbei werden aber keine Umleitungen notwendig sein. (wh)

Mein Werder (324) Christian Sachse

Kurz & Knackig

Name: Christian Sachse

Alter: 39 Jahre

Wohnort: Werder (Havel)

Wie lange leben Sie schon in Werder bzw. welche Verbindung haben Sie zu Werder (Havel)?

Mit Werder (Havel) bin ich schon viele Jahre verbunden. 2007 kam ich als Mitarbeiter (damals noch als Rettungsassistent) der Malteser Rettungswache in die Stadt und habe viel Zeit – beruflich wie privat – in Werder verbracht. 

Seit 2017 wohne ich nun auch mit meiner Familie in der schönen Blütenstadt und kann es mir gar nicht mehr vorstellen, wie es vorher anders gewesen ist.

Haben Sie Kinder? Ja, eine Tochter die schon fünf Jahre alt ist.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?

Eine Kleinstadt, die für jeden etwas zu bieten hat. Neben idyllischen Gassen auf der Insel, viel Wasser drumherum und einer super Infrastruktur, ist Werder eine tolle Stadt zum Leben.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?

Seit 2007 arbeite ich als Rettungsassistent/ Notfallsanitäter auf der Lehrrettungswache Werder. Dort habe ich gut elf Jahre die Abteilung für Aus- und Fortbildung geleitet um neues Rettungsdienstpersonal auszubilden. Bereits während dieser Zeit habe ich gemerkt, dass die Schulmedizin viel kann, aber auch ihre Schwächen hat. Gerade wenn es um eine ganzheitliche Betrachtung geht, gibt das unter Zeitdruck stehende Gesundheitssystem wenig Raum. 

Schließlich habe ich mich parallel für ein Studium der Komplementärmedizin und Naturheilkunde entschieden. So fand das Bachelorstudium in Berlin statt, während das Masterstudium in Idstein absolviert wurde. 

Während des Studiums habe ich mich wissenschaftlich engagiert und an einigen Forschungsprojekten, u.a. in der Naturheilkunde der Charité im Immanuel Krankenhaus Berlin-Wannsee, teilgenommen. So lernte ich in unterschiedlichen innerklinischen Bereichen die Schulmedizin mit naturheilkundlichen/ komplementärmedizinischen Ansätzen zu verknüpfen.

Viele oft schwer chronisch kranke Patienten zeigten sehr gute Behandlungserfolge, konnten aber Therapien, wie die Ganzkörperhyperthermie (künstliche Überwärmung) aufgrund von einem fehlenden ambulanten Angebot nur stationär durchführen lassen. Daher kam mir die Idee eine Praxis als Heilpraktiker zu eröffnen. 

Aktuell promoviere ich zum Dr. rer. medic. an der Charité -Universitätsmedizin Berlin und hoffe auch diese Forschungsarbeit bald erfolgreich abzuschließen.

Was würden Sie lieber machen?

Nichts…

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?

Der Weinberg auf dem Wachtelberg.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?

Auf der Insel, aber auch auf dem Wasser. In der Therme und auf dem Wachtelberg. Auf der Bismarckhöhe und in den blühenden Obstplantagen… 

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?

Muckergarten

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?

Schwarze Johannisbeere

Sie – ganz speziell

Sie eröffnen eine HeilkundePraxis was genau wird da angeboten? 

Die HeilkundePraxis Werder bietet neben Akupunktur, Aderlass, Blutegeltherapie und bspw. Neuraltherapie ein spezielles physikalisches Therapieverfahren an. So wird es in der Praxis die Möglichkeit der Hyperthermie-Behandlung geben. Bei der Hyperthermie wird der ganze Körper, oder auch nur Teile des Körpers, mittels wassergefilterter Infrarot-A-Strahlung überwärmt. Das Verfahren ist nicht vergleichbar mit einem Saunagang, da bei der Sauna nur die Körperoberfläche, nicht jedoch der Körperkern erwärmt wird. Für diese Form des künstlichen „Fiebers“ gibt es bereits zahlreiche klinische Studien, welche die Wirksamkeit für bestimmte Einsatzgebiete untersucht haben. Zu den Krankheitsbildern gehören u.a. Arthrose, Fibromyalgie, Depression, Neurodermitis, Reizdarmsyndrom und chronischer Rückenschmerz. 

Was haben Sie vorher gemacht?

Wie schon erwähnt, arbeite ich im Rettungsdienst, habe Komplementärmedizin studiert und bin wissenschaftlich tätig.

Wie kamen Sie auf den Standort Werder? 

Ursprünglich wollte ich die Praxis mit einer Ärztin in Potsdam eröffnen. Leider kamen unterschiedliche Umstände dazwischen, was ein Umdenken erforderte. Viele Freunde und Bekannte sprachen mich an und meinten, warum ich die Praxis nicht alleine in Werder eröffnen wolle, schließlich würde das Gute doch so Nahe liegen.

Was machen Sie sonst noch in ihrer Freizeit zum Ausgleich? 

In der Freizeit reise ich gerne. Vor der Zeit mit unserer Tochter reisten meine Frau und ich um die Welt. Nun mit Kind erkunden wir viele lokale Orte und Regionen. 

Zudem bin ich Mitglied im Tennisclub Werder, um einen kleinen sportlichen Ausgleich zu schaffen (wenn es die Zeit erlaubt).

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?

Gesundheit, Sicherheit und Stabilität auf unserer Welt, Zufriedenheit unter den Mitmenschen

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?

Das ist eine gute Frage, über die ich bisher noch gar nicht nachgedacht habe. Ganz spontan würde mir Roger Federer einfallen. Er könnte mir bestimmt noch ein paar Tipps für mein unregelmäßiges Tennisspiel geben.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?

Ungebremst leben von Heidi Hetzer. Ein großartiges Buch mit sehr interessanten Ansätzen für den eigenen Alltag…

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?

Direkte Vorbilder habe ich eigentlich nicht. Allerdings sehe ich bestimmte Menschen als Vorbilder an. So habe ich auf vielen Reisen – gerade in die ärmeren Länder dieser Welt -immer wieder eines festgestellt. Auch wenn die Menschen dort wenig haben und aus unserer Sicht sehr arm sind, wirken sie oft zufrieden, offen und hilfsbereit. 

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?

Notruf California (Originaltitel „Emergency“)

Haben Sie ein verborgenes Talent?

Ich glaube nicht, aber wer weiß…

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Im Grunde mag ich jegliche Tiere. Hunde sind jedoch besonders beliebt. Wir haben im „Familienrat“ schon häufiger über einen Hund als neues Familienmitglied nachgedacht…

6 Jahre Kita Abenteuerland in den Havelauen

Werder(Havel), 27.Juni 2022- Kinder wie die Zeit vergeht! Bereits sechs Jahre ist es her, dass die Kita Abenteuerland ein liebevolles Umfeld für die kleinen Abenteurer in den Havelauen ist. Der Geburtstag wurde am 10. Juni gebührend gefeiert. Bei Musik und Programm sowie Speis und Trank verbrachten zahlreiche Kinder und ihre Eltern einen schönen Nachmittag im blühenden Garten. Für besonders strahlende Augen sorgte Justin Lehman Friese, der das Karina Abenteuerland live imGarten sang und dabei ganz besondere Unterstützung erhielt. Plötzlich tauchte Kita Maskottchen “Foxi” der Fuchs auf der kleinen Bühne auf und brachte den Kindern sogar Geschenke aus dem Zauberwald mit. Das Foxi die Feste der Kita besucht, hat schon seit langem Tradition. Der kuschelige Fuchs hat seinen Namen natürlich von den Kindern erhalten und wurde von den kleinen Abenteurern ordentlich gekuschelt. Laute “A ́s” und “O ́s” entlockte ein Zauberer den staunenden Kids, die große Hopseburg und schöne Spiele sorgten außerdem für Kurzweil und gute Laune. Einen großen Blumenstrauß überreichte Karina Eggert, Trägerinder Kita, an Manina Piehler und Andrea Lehmnann Friese, die beide bereits seit fünf Jahren Teil des Teams der Kita sind. “Ich bedanke mich außerdem bei allenMitarbeitern für die wundervolle Arbeit, die sie hier tagtäglich leisten”, fügt Karina Eggert hinzu. Während sich die bunten Wipfel zahlreicher Girlanden sanft im Wind bewegen, erfüllt das Lachen der Kinder die Herzen – was für ein schöner Ort – da wären wir selbst gern noch einmal Kind (wsw)

Braumanufaktur hat Standort Werder in Betrieb genommen

Werder(Havel), 24.Juni 2022- Auf dem letzten freien Gewerbegrundstück in den Havelauen wird nach einer corona-bedingt längeren Bauzeit seit Mai gearbeitet. Die Potsdamer Braumanufaktur hat ihre neue Außenstelle in Betrieb genommen, um den Hauptstandort am Forsthaus Templin in Potsdam zu entlasten und der Expansion des Unternehmens Rechnung zu tragen. In Werder (Havel) wird seit einigen Wochen naturbelassenes Biobier für alle Geschmäcker abgefüllt.

Ein 27.000 Liter fassender Tankwagen bringt einmal wöchentlich das handwerklich gebraute Bier vom Forsthaus Templin in die Havelauen. In der neuen Betriebsstätte kommt es in die bekannten Bügelflaschen des Unternehmens. Auch wenn dieser „Hopfensaft” ein handwerkliches Produkt ist: Abgefüllt wird er vollautomatisch. 8.000 Flaschen pro Stunde schafft die Abfüllanlage, es gibt Luft nach oben.

Bürgermeisterin Manuela Saß ließ sich die Technik am Dienstag vom Geschäftsführer der Braumanufaktur, Jörg Kirchhoff, bei einem Vor-Ort-Termin erklären. Die Abfüllanlage reinigt die Flaschen, macht das Bier durch Erhitzung und Abkühlung haltbar, füllt es in die gereinigten Flaschen, schließt die Deckel und etikettiert. Sie sortiert die Flaschen in Kästen und diese auf Europaletten. Von dort aus müssen sie dann nur noch vom Gabelstapler an ihren Lagerplatz und weiter in den Einzelhandel und die Bioläden der Region gebracht werden.

„Am Standort in Werder gibt es Platz genug, um auch Jungbier reifen zu lassen oder in ferner Zukunft sogar einmal Bier zu brauen“, sagte Diplom-Braumeister Kirchhoff. Dazu seien weitere Investitionen erforderlich, mit denen das Unternehmen aufgrund des Ukraine-Konfliktes und der unsicheren Lage am Gasmarkt aber vorerst noch warten möchte.

Die Stadt Werder (Havel) fühlt sich der Braumanufaktur seit Langem verbunden. Seit dem Jahr 2004 braut das Unternehmen unter seinen zahlreichen Manufakturbieren wie der bekannten „Potsdamer Stange”  auch das historische „Werdersche Bier”. Dessen „prickelndes Wesen“ hatte Theodor Fontane in seinen Wanderungen einst in einem „Intermezzo“ gewürdigt.

Bürgermeisterin Saß wünschte Jörg Kirchhoff für die Entwicklung der Braumanufaktur alles Gute. Um anderen regionalen Gewerbetreibenden wieder Spielräume bei der Standortwahl zu verschaffen, plant die Stadt die Ausweisung eines neuen, 80.000 Quadratmeter großen Gewerbegebietes in Glindow. „Für mich gehört das zu den wichtigsten Projekten der nächsten Jahre“, betont die Bürgermeisterin.(wh)

5 Tonnen CO2 beim Stadtradeln gespart

Werder(Havel), 23.Juni 2022- Karbonrahmen, elektronische Schaltung und Klickpedale: Bürgermeisterin Manuela Saß staunte bei der Stadtradeln-Prämierung am Dienstagabend vor dem Lindowschen Haus nicht schlecht. Daniel Leo, einer der Preisträger, kam mit seinem Rennrad und in passender Kluft angeradelt. „Am Ende kommt es auf die Geschwindigkeit an“, sagte der Werderaner. Für ihn ist Radfahren kein Mittel zum Zweck, sondern eine Leidenschaft. 17.000 Kilometer hat er seit Beginn seiner Hobby-Karriere vor vier Jahren auf dem Rad zurückgelegt.

Ein kleiner Bruchteil davon ging nun auf das Stadtradeln-Konto der Stadt Werder (Havel): Daniel Leo sammelte 861 Radkilometer in dem Aktionszeitraum vom 15. Mai bis 4. Juni und hat damit die drittbeste Einzelleistung erzielt. Den zweiten Platz belegte Stephan Schönfeld aus Werder (Havel), ebenfalls Hobby-Rennradler, mit 1.011 Kilometern. Jährlich komme er bei seinen Touren in etwa auf 10.000 Kilometer, sagte er.

Einzel-Sieger wurde Arne Sievers, der in den 21 Tagen ganze 1.080 Kilometer sammelte. Er ist für das Team der Karl-Hagemeister-Grundschule angetreten, an der er unterrichtet. Extra für die Stadtradeln-Aktion pendelte er von seinem Wohnort Berlin-Friedenau per Fahrrad nach Werder. Eine Fahrt dauerte fast zwei Stunden. Hürden gab es obendrein: „Gleich am ersten Tag fiel sechs Kilometer vor der Schule die Tretkurbel ab. Zum Glück nahm mich ein netter Busfahrer mit“, erzählte der Lehrer.

Der Ehrgeiz wuchs von Tag zu Tag, zusätzlich angekurbelt durch einen starken Mitstreiter in seinem Team. Das Team der Karl-Hagemeister-Grundschule mit 41 Radlern holte letztlich auch den Gruppensieg mit insgesamt 5.816 Kilometern, gefolgt von den „Werderaner Cycoholics“, zu denen auch Stephan Schönfeld und Daniel Leo zählen, mit 5.075 Kilometern und dem Team „Verkehrswende Werder“, das auf 4408 Kilometer kam.

„Insgesamt hat Werder (Havel) 33.563 Kilometer erradelt. Ich finde, diese Bilanz kann sich sehen lassen, noch dazu für die Premiere“, sagte die Bürgermeisterin. „Vielen Dank an alle 182 Teilnehmer, die so fleißig mitgemacht haben.“ Mit dieser Gesamtleistung konnten nach Angaben der Stadtradeln-Kampagne fünf Tonnen CO2-Emission vermieden werden.

Die drei besten Einzelradler haben neben Stadtradeln-Urkunden in Gold, Silber und Bronze Gutscheine für Wollings Zweirad-Center in Glindow von der Bürgermeisterin erhalten. Der Sieger kann sich dort für 50 Euro neu ausstatten, der Zweitplatzierte für 35 Euro und der Drittplatzierte für 25 Euro.

Auch im kommenden Jahr wird die Stadt Werder (Havel) wieder beim Stadtradeln mitmachen. Für Daniel Leo ist das Ziel schon klar. Er will seine Leistung aus diesem Jahr überbieten, getreu seinem Motto: „Eigene Grenzen überwinden, sich neue Ziele setzen, immer wieder neue und liebe Menschen kennenlernen. Das ist es, was das Radfahren ausmacht.“ (wh)

Ein Verein stellt sich vor ….. Ortsanglerverein Werder (Havel)

Werder(Havel), 23.Juni 2022- Am 28. Dezember 1948 findet unter dem Vorsitz des 1. Vorsitzenden vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) Ortsvorstandes Werder (Havel) die Gründungsversammlung der Angelsektion Werder (Havel) statt. An jenem Tag treffen sich 28 interessierte Angler, um eine Angelsparte innerhalb der Sportgemeinschaft „Vorwärts“ Werder (Havel) zu gründen. Seither werden Angelwettbewerbe zur gemeinsamen sportlichen Betätigung und Festigung des Vereinslebens durchgeführt.

In gesamter Vereinsgeschichte können die Sportfreunde ein Gelände direkt an der Havel/ der Föhse nutzen. Angeln direkt vom Ufer, Anlegen von Angelkähnen, Fischverarbeitung oder Feiern von traditionellen Festen war und ist damit immer in unmittelbarer Wassernähe möglich.

Die politische Wende in der Deutschen Demokratischen Republik und Wiedervereinigung 1990 stellen die Existenz der Ortsgruppe mehrmals in Frage, eröffnen aber auch völlig neue Möglichkeiten für die Vereinsarbeit. Obwohl über 50 Sportfreunde 1990/91 ihren Austritt erklären und das Vereinsgelände von einer Immobiliengesellschaft aufgekauft wird, bleibt der Verein weiterhin bestehen. Dem engagierten Wirken und vereinten Auftreten des geschäftsführenden Vorstandes von 1990 ist es zu verdanken, dass die Ortsgruppe weiter existiert. Umbenennung, Anmeldung als gemeinnütziger Sportverein und die verabschiedete Vereinssatzung sind Grundlage dafür, dass 115 angemeldete Vereinsmitglieder sich auch weiterhin einer sportlichen Heimat gewiss sein können. Für die Mitglieder gilt, dass das Angeln mehr ist als nur Fische aus dem Wasser zu ziehen. Angeln buchstabiert sich durch:

Aktion
Natur
Gemeinschaft
Erholung
Leidenschaft & Lebensfreude Nutzen

Die Satzung gibt den Charakter des Vereins wie folgt vor: „Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Verbreitung und Verbes- serung der waidgerechten Angelfischerei(…).“

Wie hat sich der Verein im Laufe seines Bestehens entwickelt?
Den Verein zeichnet ein beständig buntes Vereinsleben aus. Die Wurzeln hierfür sind in dem immer wieder unermüdlichen Engagement der Vorstandschaft zu finden. Planungstalent, Ideenreichtum und gekonntes Zusammenführen von vorhanden Ressourcen fachkundiger Vereinsmitglieder, viele helfen- de Hände aber auch nicht müde werdende Sponsoren des Vereins sind Basis hierfür. Das zeigt sich auch in der Mitgliederzahl. Aus den anfänglich 48 Mitgliedern hat sich nach Höhen und Tiefen die Mitgliederzahl bei ca. 120 eingependelt. In den letzten drei Jahren ist das Interesse am OAV fast explodiert. Aktuell zählt der Verein inklusive Kindern und Jugendlichen 154 Mitglieder. Bemerkenswert ist, dass diese Mitglieder auch aktive Mitglieder sind. Dies wird alljährlich durch persönliches Erscheinen bei der Kassierung zu Jahresbeginn dokumentiert und findet in reger Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen im Laufe des Jahres eine Fortsetzung.

Wer kann in Ihrem Verein mitmachen?

Jede und jeder mit Interesse am Angeln kann in unserem Verein Mitglied werden oder mit Worten der Satzung gesprochen: „Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person ab Voll- endung des 18. Lebensjahr werden, welches die Satzung anerkennt und danach handelt. (…)“. Wer unserem Verein beitreten möchte einfach mit einem der Vorstandsmitglieder

Kontakt aufzunehmen oder am besten gleich zu einer unserer Mitgliederversammlung oder den Vereinsnachmittagen donnerstags (April–Oktober) zwischen 16 und 18 Uhr auf dem Vereinsgelände in der Adolf-Damaschke-Str. 35-37, 14542 Werder (Havel) vorbeikommen. Details sind im Internet unter www.anglerver- ein-werder.com zu finden.

Gibt es eine Kinder- und Jugendabteilung?

Ein besonderes Augenmerk des Vereins gilt der Förderung der Kinder und Jugendlichen. Erfreulicherweise hat sich ein außerordentlich engagiertes Betreuerteam gefunden, das es möglich macht, ca. 30 Kindern und Jugendlichen die Faszination des Angelns zu vermitteln. Dem Nachwuchs den Umgang mit unserer wertvollen Natur nahezubringen ist ein Schwerpunkt der Kinder- und Jugendarbeit im Verein. Die Gruppe trifft sich in der Sommersaison immer mittwochs auf dem Vereinsgelände und geht einmal im Jahr auf große Fahrt in ein Angelwochenende. Immer wieder unterstützen „Spezialisten“ aus dem Verein bei der Betreuung. Knotenkunde, Lockfutter, Karpfenangeln, Fischkunde sind nur ein paar Beispiele aus dem Themenkatalog der Gruppe.

Welches waren die größten Erfolge, die Ihr Verein bisher feiern konnte?
Besonders stolz ist der Ortsanglerverein auf das Vereinsgelände mit Vereinsheim in der Adolf-Damaschke-Straße. Der Stadtsportbund hat dem OAV 2003 das Gelände an der Havel zur Verfügung gestellt, auf dem in unzähligen Arbeitsstunden ein Vereinsheim errichtet wurde. Heim und Gelände werden fortlaufend in Schuss gehalten und sind die Basis des Vereinslebens. Die vereinseigene Steganlage bietet Bootsliegeplätze für 60 Boote und ermöglicht die Ausübung unseres Hobbys auf dem Wasser.

Gibt es eine gute Seele oder Mitglieder in Ihrem Verein, die sich ganz besonders engagieren?
Den Verein zeichnet ein hohes Maß an Engagement aller Mitglieder aus. Rege Beteiligung an den Vereinsnachmittagen immer donnerstags in der Sommersaison machen die Pflege des 2000 m$ großen Vereinsgeländes erst möglich. Ganz besondere Verdienste für den Verein haben sich neben den Gründungsmitgliedern der Ehrenvorsitzende Wolfgang Hinze und die Ehrenmitglieder Detlef Ehrlich und Rudi Schmoldt erworben. Sie haben den Verein über viele Jahre auch durch schwierige Zeiten geführt und dafür gesorgt, dass der Verein so gut dasteht.

Welche Veranstaltungen sind für das Jahr 2022 geplant?
Neben den traditionellen Veranstaltungen wie Hegeangeln, Monatsversammlungen, Angler- vergnügen, Essen aus der Gulaschkanone und vielem mehr, fand am 09.04.2022 beim Ortsanglerverein Werder (Havel) zum ersten Mal ein „Grundelhegeangeln“ statt. Dabei wurden gezielt Schwarzmundgrundeln gefangen und dem Gewässer entnommen. Die Schwarzmundgrundel ist ein sogenannter Neozoon, eine zugewanderte Fischart, die heimische Fische verdrängen könnte. Zudem feierte der Verein erstmals ein eigenes Baumblütenfest auf dem Vereinsgelände.

Dies ist Zeugnis dafür, dass der Verein immer wieder neue Ideen entwickelt, sich den Wünschen seiner Mitglieder anpasst, um so auch weiterhin ein attraktiver Bestandteil in der Vereinslandschaft der Stadt Werder (Havel) zu sein. Einen festen Platz im Jahresplan hat auch der Umwelttag, der am 15.09.2022 stattfinden wird. An diesem Tag befreien die Sportfreunde des OAV im Revier die Uferbereiche von Abfällen. Details und Aktualisierungen im Veranstaltungskalender sind über die Internetseite des Vereins einsehbar.

Welche Wünsche und Ziele gibt es für die Zukunft?
Leben und Handeln im Einklang mit der Natur ist die Voraussetzung für ein lebenswertes Leben. Dazu will der OAV einen kleinen Beitrag leisten. Der Förderung der Jugend kommt in diesem Sinn eine besondere Bedeutung zu. Wir wünschen uns auch ein harmonisches Zusammenleben der verschiedenen Gruppen und Vereine am und auf dem Wasser. (oav)

Stadt Werder legt Vorranggebiete für Wohnraumförderung fest

Werder(Havel), 22.Juni 2022- Mit der Ausweisung neuer „Vorranggebiete Wohnen“ hat sich die Stadt Werder (Havel) in vier Stadtquartieren die Förderung belegungsgebundener Wohnungen durch das Land Brandenburg gesichert. Ebenso wird die Möglichkeit von Baudarlehen oder Förderungen durch das Land bei der Schaffung von Wohneigentum vereinfacht. Die Stadtverordneten bestätigten am Donnerstagabend einstimmig eine entsprechende Beschlussvorlage der Stadtverwaltung.

Als „Vorranggebiete Wohnen“ können Abrundungen von innerstädtischen Sanierungs- und Entwicklungsgebieten sowie weitere nachhaltig stabile Stadtgebiete definiert werden. Sie müssen zentral gelegen, gut an die städtische Infrastruktur angebunden und für den Wohnraumbedarf geeignet sein. Ohne diesen Status ist eine Wohnungsbauförderung durch das Land nicht möglich.

Schon im Februar letzten Jahres hatte das Land nach Antragstellung der Stadt die Jugendhöhe und den Finkenberg als „Vorranggebiete Wohnen“ bestätigt. Im Bereich Schubertstraße sind sind durch die kommunale HGW auf dieser Grundlage bereits zwei erste Mietwohnhäuser gefördert worden.Nach der Bestätigung durch das Land und den Beschluss der Stadtverordneten kommen nun vier weitere Quartiere hinzu:

1.Das Vorranggebiet Wohnen Bahnhofsumfeld umfasst einen Großteil des Geltungsbereiches des Rahmenplanes „Bahnhofsumfeld“ mit zu entwickelnden Flächen nördlich und südlich des Bahnhofes. Es wird im Süden durch die Friedrich-Schmahlfeldt-Straße begrenzt, im Osten durch die Adolf-Damaschke-Straße und Straße Am Zernsee, im Norden ebenfalls durch die Straße Am Zernsee und Kesselgrundstraße, im Westen durch die Phöbener Straße. Der Rahmenplan Bahnhofsumfeld wurde am Donnerstag ebenfalls von den Stadtverordneten einstimmig bestätigt.

2.Das Vorranggebiet Wohnen Scheunhornweg umfasst das bestehende Wohngebiet Scheunhornweg und wird im Norden durch die Straße Am Gutshof, Scheunhornweg, im Osten durch die Havel und im Westen durch die Potsdamer Straße begrenzt und erstreckt sich nach Süden bis einschließlich der Potsdamer Straße 144.

3.Das Vorranggebiet Wohnen Hamburger Ring / Wachtelwinkel umfasst das Wohngebiet am Hamburger Ring und erstreckt sich von der Potsdamer Straße im Osten bis zum Wachtelwinkel im Süden und schließt im Westen das Wohngebiet Am Wachtelberg ein. Im Norden verläuft die Gebietsgrenze hinter der Bestandsbebauung südlich der Brandenburger Straße.

4.Das Vorranggebiet Wohnen Moosfennstraße / Kugelweg wird durch die Straßen Moosfennstraße, Berliner Straße und Kugelweg begrenzt.

Die Stadt möchte mit den „Vorranggebieten“ die Umsetzung bezahlbaren Wohnraums fördern. Die Festlegung als Vorranggebiet Wohnen ist auch Fördervoraussetzung für zum Beispiel barrierefreie, generationsgerechte Anpassungen und Modernisierungen.(wh)

 

Kitaneubau mit 200 Plätzen im Zeitplan

Werder(Havel), 22.Juni 2022- Nach Schwierigkeiten bei der Auftragsvergabe sind die Bauarbeiten für den Neubau der Kita in der Adolf-Damaschke-Straße wieder voll im Zeitplan. „Aktuell werden die Fundamente verlegt, noch im Juni sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein“, informiert HGW-Geschäftsführer Thomas Lück.

„Im Juli / August soll dann, wie im Bauablaufplan vorgesehen, mit der Montage der Module begonnen werden“, so Thomas Lück weiter. „Damit haben wir Zeit wieder aufholen können, die durch eine sehr schwierige Lage in der Baubranche nach dem Baustart zunächst verloren gegangen war.“

Die Kita mit 200 Plätzen soll im Januar kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen. Als Träger wurde die Independent Living-Stiftung gewonnen, die hier ein Konzept mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, ökologisches Bewusstsein, Naturverbundenheit und Regionalbezug umsetzen möchte.

Anmeldungen für die neue Kita sind bei der Stadtverwaltung Werder möglich. Die Kitaverwaltung wird die Anträge an den Träger weiterleiten. Das Anmeldeformular ist im Dienstleistungs-A-Z der Stadt zu finden: Kitaplatz anmelden im Dienstleistungs-A-Z, als Wunschkita sollte die „Neue Kita von Independent Living“ im Formular vermerkt werden.(wh)

Werderaner Handballnachwuchs kann sich sehen lassen

Werder (Havel), 21.Juni 2022– Der HV Grün-Weiß Werder hat in der zurückliegenden Saison 2021/22 mit sieben Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb des Kreises Potsdam Mittelmark teilgenommen. Die über 120 Nachwuchsspieler**innen waren sehr erfolgreich und hatten im Wettkampf- und Trainingsbetrieb viel Spaß und Freude.

Besonders erfolgreich war der männlichen D- Bereich (Altersklasse 11/12), mit den Trainer*innen Madeleine Rouvel, Jürgen Rückborn, Paula Rouvel, Philipp Rouvel, Chantal Lochotzke. Der HV Grün- Weiß Werder nahm in dieser Altersklasse gleich mit drei Mannschaften an der Meisterschaft teil. Davon konnten sich zwei Teams Plätze auf dem Siegerpodest sichern.

Mit 259:158 Toren (+101) und 22:2 Punkten wurde ein Werderaner Team stolzer Kreismeister und ein Team sicherte sich den Bronzeplatz in der Tabelle. Dazu allen Spielern und Trainer*innen herzlichen Glückwunsch!

Eine aufregende und durchwachsene Saison hatte auch die männliche Jugend C (Altersklasse 13/14) mit ihrem Trainer Max Thieme und Trainerin Vivian Fröhlich. Mit 12 Siegen, 1 Unentschieden und sieben Niederlagen beenden sie die Saison auf einem guten fünften. Tabellenplatz. Mit zehn Siegen, einem Unentschieden und sieben Niederlagen beendete die E Jugend (Altersklasse 9/10) die Saison 21/22 und belohnt sich mit einem guten 4. Platz in der Tabelle. Das Team und die Trainerinnen Madeleine Rouvel und Chantal Lochotzke können sich darüber freuen. Die erst zur Rückrunde neuformierte weibliche D-Jugend (Altersklasse 11/12) hatte im Jahr 2022 die Herkulesaufgabe, die gesamte Saison innerhalb nur weniger Wochen zu absolvieren. Insgesamt 13 Spielerinnen zwischen 10 und 13 Jahren zeigten unter der Anleitung ihrer Trainerinnen Laura Mattern, und Tjorven Noll tolle Leistungen und konnten als eine der jüngsten Mannschaften der Liga einen beeindruckenden 4. Platz belegen.

Die sportliche Entwicklung der jungen Mädchen in der kurzen Zeit ist beeindruckend und sorgte zu Saisonende auch gegen die Spitzenmannschaften für enge und spannende Spiele. Die Basis für einen erfolgreichen weiblichen Nachwuchshandball in Werder ist somit gelegt. Die jüngsten Handballer*innen des Vereins, die Minis (bis 8 Jahre) waren mit Ihren Trainer*in Chantal Lochotzke und Rene Papert ebenfalls sehr aktiv und können auf ihre sportlichen Leistungen stolz sein. Mit vielen gewonnenen Spielen verabschieden sie sich aus der Saison 2021/2022 und trainieren bereits jetzt schon fleißig für das kommende Sportjahr.

Neben dem erfolgreichen Abschneiden der Kids, gibt es auch einen Wermutstropfen. Die männliche Jugendmannschaft der Altersklasse 15/16 musste mitten in der Saison aus dem Spielbetrieb der Brandenburgliga zurück gezogen werden. Es waren, nach zehn Spieltagen, die Spielerausfälle so groß, dass keine spielfähige Mannschaft mehr zusammen gekommen ist.

Zum Abschluss der Saison wurde gemeinsam im Strandbad Werder gefeiert. Dabei wurde gegrillt und die erfolgreiche Saison Revue passiert. Auch einige kleine Auszeichnungen wurden vergeben.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende und alle Spieler*innen freuen sich auf die Ferien. Aber auch da ruht nicht der Handballsport. Insge- samt 25 Handballer*innen werden vom 18. bis 22.07. an einem Sommercamp, welches schon traditionell im Strandbad Werder stattfindet, teilnehmen. (HVGWW)

Hannes fährt zur Europameisterschaft

Werder (Havel), 20.Juni 2022– Seit sieben Jahren betreibt Hannes aktiv den Kanurennsport, die dynamischste Wettkampfdisziplin des Kanusports. Ziel hierbei ist es, so schnell wie möglich eine festgelegte Strecke auf einem stehenden Gewässer mit einem Kanu zurückzulegen. Hannes gebraucht hierfür den Bootstyp Canadier, in dem man sich kniend mit Hilfe eines Stechpaddels fortbewegt. Mit einem speziellen Steuerschlag wird die Richtung des Bootes bestimmt, damit laufen die weitgehend oenen Boote auch ohne Steueranlage geradeaus. „Ich habe bis zur sechsten Klasse Fußball gespielt, erst bei Glindow, dann in Deetz und zum Schluss in Werder. Aber so richtig war es nicht das passende für mich“, erinnert sich der Elftklässler. „Durch einen Freund der Familie, Thomas Hanisch, bin ich dann auf das Kanufahren aufmerksam geworden und nach dem ersten Training war meine Leidenschaft für diesen Sport auch schon entfacht.“ Nach dem Besuch der Karl-Hagemeister-Grundschule zog es Hannes dann an die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ und er wurde Mitglied im Kanu-Club Potsdam im Olympischen Sportclub Luftschiffhafen e.V. Seitdem dreht sich bei dem 17-Jährigen alles ums Paddeln. Trainiert wird hier fast täglich und das bis zu vier Stunden am Tag. „Mein Wecker klingelt früh um 5:45 Uhr und meist bin ich erst gegen 19 Uhr zu Hause”, verrät Hannes. Dass dabei nicht viel Zeit für Freunde und Freizeit bleibt, war dem jungen Mann aber von vornherein klar. Schließlich müssen dann am Abend auch noch die Hausaufgaben erledigt werden, denn auch die schulischen Leistungen müssen an der Sportschule stimmen. „Wenn man erfolgreich Leistungssport betreiben möchte, muss man hierfür auch einiges investieren. Und der Kanusport ist sehr zeit und materialintensiv“, weiß Papa Eckhard Müller.

Bereits im März nahm Hannes an einem Sichtungsevent in Duisburg teil und stach mit seinem Können aus der Masse als Bester seiner Altersklasse heraus und hält nun eine Fahrkarte für die EM vom 23. bis 26. Juni in Belgrad und für die WM vom 1. bis 4. September in Ungarn in der Hand. Bei beiden Wettbewerben wird er mit Teamkollege Patrick Pelzer im Zweier-Canadier auf der Olympischen Strecke (500m) antreten. Eine Besonderheit beide paddeln mit rechts, was es noch schwieriger macht das Kanu gerade zu halten. “In der aktuellen Altersklasse haben wir einen Überschuss an Rechtspaddlern”, erklärt Papa Eckhard weiter. Wenn es dann bald in die nächste Stufe geht, kippt der Trend und Hannes hat als Rechtsfahrer gute Chancen auch hier weiterhin erfolgreich zu sein.

Bis zu den Wettkämpfen stehen jetzt noch einige Trainingslager und auch ein verstärktes Samstagstraining an. Im letzten Jahr erreichte Hannes übrigens zwei stolze 7. Plätze bei der WM in Portugal und auch bei den bevorstehen den Events ist mit einen Erfolg zu rechnen. Hannes hat jedenfalls mit viel Disziplin, Verzicht und hartem Training einen guten Grundstein dafür gelegt.

Leider ist es bei dem Kanusport ähnlich wie bei den anderen Randsportarten, die immer noch unterrepräsentiert und somit auch nicht so interessant für Sponsoren sind. Einer der das Talent von Hannes schon lange erkannt hat, ist der Geschäftsführer des Möbelhaus C.H.R.I.S.T. aus Werder. “Es kommt nicht immer auf die Werbewirksamkeit an ich freue mich einfach über das Engagement und den Ehrgeiz dieses jungen Mannes. Da ist die Unterstützung dann einfach Ehrensache”, erzählt Christian Doeppner. Wer die Wettkämpfe von Hannes Live verfolgen möchte, kann dies im Internet auf dem Youtube-Kanal von Planet Canoe tun. Wir drücken Hannes ganz feste die Daumen und wer weiß, vielleicht sehen wir ihn dann in zwei Jahren bei den Olympischen Spielen wieder. (wsw)

E-Sports-Turnier mit Hertha-Profis in Werder (Havel)

Hintere Reihe: (L-R) Tom Bismark, Eren Poyraz, Cihan Yasarlar, Leroy Richter Vordere Reihe: (L-R) Kai Bayer, Marina Preradović und Christoph Strietzel während des eSport Fotoshootings am 19.09.2021 in Berlin, Deutschland. (Foto von Jan-Philipp Burmann/City-Press GmbH)

Werder(Havel), 17.Juni 2022- Zocken, chillen und grillen bei „Beat the Pro“: Am 8. Juli stehen die Zeichen im Werderaner Jugendclub im „Haus am See“ auf Gaming. Von 15 bis 19 Uhr können Interessierte die Profis des E-Sport-Teams von Hertha BSC kennenlernen und bei „FIFA 2022“ gegen sie antreten. Auch der dreifache deutsche Meister Cihan Yasarlar wird vor Ort sein.

Mit diesem Event setzt die Stadt Werder (Havel) in Kooperation mit Hertha BSC und der Stiftung Job als Träger des Jugendclubs einen weiteren Vorschlag aus dem Zukunftshaushalt um. Gewählt worden war die Idee, ein Videospielturnier zu veranstalten. Im Jugendclub wird daher vor dem Event vom 5. bis 7. Juli eine FIFA-Turnierwoche stattfinden. Ausgetragen werden dabei alle Spiele von der Vorrunde bis zum Halbfinale.

Beim Event-Tag am 8. Juli wird dann Werders beste Spielerin oder Werders bester Spieler das Finale gegen den Hertha-Profi Cihan Yasarlar bestreiten. Die technische Ausstattung wird sowohl für das Turnier als auch beim Event gestellt. Entspannt ausklingen soll der Abend bei Gegrilltem und Livemusik am Havelufer des Jugendclubs. Der Eintritt ist frei.

Die Teilnehmerzahl für das Turnier ist begrenzt. Anmeldungen für die Turnierwoche nimmt Jugendsozialarbeiter Sebastian Bak bis zum 24. Juni per Whatsapp unter 0176-1004 9835 entgegen. Wer die Anmeldung verpasst hat, kann trotzdem am 5. Juli vorbeischauen und mitmachen, wenn noch Plätze frei sind.

„Wir danken den Beteiligten von Hertha BSC herzlich für die Unterstützung bei dem Event und freuen uns, den Kindern und Jugendlichen diese besondere Möglichkeit bieten zu können“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Werder (Havel) ist seit acht Jahren Partnerstadt des Berliner Fußballvereins. (wh)

Eine Feuerwehr stellt sich vor ….. Jugendfeuerwehr Werder (Havel)

Werder (Havel),16.Juni 2022– Kaum eine Feuerwehr ist so engagiert wie die Jugendfeuerwehr in Werder. Erst vor kurzem gewannen sie den Jugendumweltpreis, verliehen vom Landkreis Potsdam-Mittelmark. Doch nicht nur in Werder gibt es eine Jugendfeurwehr, sondern auch in den anderen Ortsteilen.

Zur Stadt Werder (Havel) gehören drei Löschzüge, Löschzug 1 Werder (Havel) Kernstadt, Löschzug 2 die Ortsteile Glindow Plessow, Plötzin und Derwitz, Löschzug 3 Töplitz Phöben und Derwitz. Zu jeder dieser Ortswehren gehören neben einer Einsatzabteilung und einer Alters- und Ehrenabteilung auch je eine eigene Jugendfeuerwehr.

Die Jugendfeuerwehren werden jeweils von Jugendwarten geleitet und organisiert. Die Jugendwarte haben verschiedenste Qualifikationen, wie zum Beispiel Truppführer oder die Fortbildung zum Jugendleiter. Die Jugendwarte und Jugendwartinnen sind langjährig erfah- rene Kamerad*innen, welche auf spielerische Weise ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Kinder und Jugendlichen weitergeben.

Aufgabe der Jugendwarte ist neben der eigenen Fort- und Weiterbildung, die Sicherung des Nachwuchses für die Freiwilligen Wehren der Blütenstadt. Gern möchten wir die einzelnen Jugendfeuerwehren und dessen Jugendwarte kurz vorstellen.

Die Jugendfeuerwehr der Kernstadt Werder (Havel) wurde am 1. Januar 2008 gegründet. Derzeit befinden sich 26 Kinder in der Obhut der Jugendwarte. Aktueller Jugendwart ist Sven Pabst, der seit vielen Jahren mit der Jugendarbeit hier betreut ist. Die Werderaner Jugendfeuerwehr zeichnet sich durch verschiedene Gruppen aus. Die Gruppe der Jüngeren im Alter von 6 bis 12 Jahre erlernt auf einer spielerischen Art und Weise die Grundfähigkeiten des Feuerwehrwesens. Die Gruppe der 12- bis 16-Jährigen geht detaillierter auf den Feuerwehralltag ein. Wie wird ein Löschangriff aufgebaut, wie heißen die unterschiedlichen Trupps und welche spezialisierten Aufgaben haben diese. Die Jugendfeuerwehr der Kernstadt kümmert sich mit viel Liebe und Hingabe um die ihnen anvertrauten Schützlinge. In diesem Jahr haben die Jugendwarte ein buntes Programm um die Jugendfeuerwehr gestrickt. Es finden neben den Ausbildungsdiensten auch zahlreiche Tagesaktivitäten statt.

Die Jugendfeuerwehr endet für alle Kinder mit dem 16. Lebensjahr. Dann müssen sich die Kinder entscheiden, ob sie in die Einsatzabteilung wechseln möchten. Viele Kinder verlassen spätestens jetzt die Jugendfeuerwehr, um sich auf die Schule konzentrieren zu können. In der Regel wechselt eins von zehn Kindern in die Einsatzabteilung.

Die Jugendfeuerwehr in Glindow wurde 1986 gegründet und trug zunächst den Namen “Junge Brandschutzhelfer”. Nach der Wende wurden die Aktivtäten aufgrund mangelnden Interesses stillgelegt. Im Jahr 2006 wurde die Jugendfeuerwehr wieder ins Leben gerufen. Damals wie heute kümmert sich Jugendwart Heiko Schlunke um die Glindower Kinder und Jugendlichen.

Derzeit verfügt die Jugendfeuerwehr über 5 Mädchen und 13 Jungs im Alter von 6 bis 16 Jahre. Unterstützt wird Heiko von der Jugendwartin Beate. Die Jugendfeuerwehr nimmt Kinder ab sechs Jahren auf. Die Ausbildung in der Glindower Jugendfeuerwehr findet in einer Gruppe statt. Hier lernen die kleineren von den größeren Kindern. Heiko ist stolz, wie sich die Kinder gegenseitig unterstützen. Den Kindern ist neben dem Feuerwehrwissen der gemeinsame Spaß sehr wichtig und natürlich freuen sie sich darüber, hier ihre Freunde tref- fen zu können. Für dieses Jahr haben sich die Jugendwarte noch einige tolle Sachen überlegt. Die Kinder werden einen Kuchenbasar mit Flomarkt organisieren, um ein bisschen Geld für eine besondere Reise, die im nächsten Jahr statt finden soll, zu sammeln. Weiterhin ist der Besuch der Polizei zum Tag der offenen Tür geplant. Heiko ist sehr glücklich, durch die Pandemie keine Kinder verloren zu haben. Trotz einem geringen Kontakt hielten die Kinder zu ihrer Jugendfeuerwehr und das zeichnet die Jugendfeuerwehr besonders aus. Auch nach steinigen Zeiten finden die großen und kleinen Kamerad*innen immer wieder zusammen.

In der Ortsjugendfeuerwehr Plötzin werden von der ehemaligen Stadtjugendwartin Jane Lubinas zehn Kinder betreut. Von den zehn Jungkammeraden sind drei Mädels mit vollem Eifer bei den Ausbildungsdiensten dabei. Die Jugendfeuerwehr wurde am 12. August 1999 durch Kamerad Günther Wilke gegründet und freut sich bis heute über wissbegierige und feuerwehrinteressierte Kinder. Das Motto der Jugendfeuerwehr lautet „Wir sind die Helden von morgen“. Die Jugendfeuerwehr ist sehr stolz darauf, dass trotz der Coronabedingungen alle am Ball geblieben sind. Jane bemühte sich sehr, mit dem Onlineunterricht die Feuerwehr weiterhin interessant zu machen. Je nach Kalendermonat treffen sich die Kinder mit Jane entweder an einem Freitagnachmittag oder an einem Samstagvormittag. Mitmachen dürfen alle Kinder ab dem sechsten Lebensjahr. Jugendfeuerwehr in Plötzin heißt neue Freunde kennenlernen, Spiel & Spaß, Anfassen und Ausprobieren der Feuerwehrtechnik, Menschen helfen mit Kenntnissen der Ersten Hilfe und ohne Angst einen Notruf absetzen zu können. Ein besonderes Highlight wird die zweitägige Kanutour sein. Besondere Aktivitäten sind auch gemeinsame Übungsdienste mit der Einsatzabteilung sowie gemütliche Abende bei Bratwurst und Stockbrot.

Die größte Jugendfeuerwehr der Stadt Werder (Havel) befindet sich im wunderschönen Plessow. Die Jugendwartin Julia Häußler und ihr Team aus verschieden Kameraden und Kameradinnen kümmern sich aufopferungsvoll im Augenblick um 31 Sprösslinge. Die Jugendfeuerwehr Plessow nimmt Kinder schon ab dem sechsten Lebensjahr auf. Die Löschzwerge vom sechsten bis zum neunten Lebensjahr erlernen auf eine spielerische Art und Weise den ersten Umgang mit feuerwehrtechnischem Material sowie dessen Anwendungszwecken.

So wird aus vier Schläuchen und einem Ball schnell mal ein Zweifelderspielplatz. Die größere Gruppe von zehn bis sechzehn Jahren intensiviert das Gelernte. Dass die Ausbildung in Plessow Früchte trägt, hat die Jugendfeuerwehr schon mehrfach unter Beweis gestellt. Zum einen ist in Plessow der stärkste Mitgliederzuwachs zu verzeichnen und zum anderen hat vor vielen Jahren ein Mitglied der Jugendfeuerwehr einen sehr großen Schaden am Plessower Feuerwehrgebäude abwenden können. Damals geriet das ehemalige Gerätehaus der Plessower Feuerwehr in Brand. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr hat den Brand schnell entdeckt und so konnte dieser schnell eingedämmt werden.

Auf die Frage hin, was ihre Jugendfeuerwehr auszeichnet, entgegnete die Jugendwartin Julia sofort „Spaß“! Die Ausbildung soll viel Spaß machen ohne Spaß macht es keinen Sinn. Denn die Arbeit mit der Jugendfeuerwehr ist nicht nur für die Kameradinnen und Kameraden Teamarbeit. Auch für die Kinder soll neben dem Spaß der Teamgeist gefördert werden. In der Feuerwehr lernt man von klein auf, dass es ohne Teamarbeit nicht geht. Jeder muss sich im späteren Ernstfall auf den anderen verlassen können. Da auch die Plessower Kinder während der Pandemie zum Schutz der Einsatzabteilung ganz weit hinten anstehen mussten, hat sich das Jugendwartteam um Julia ganz viel Schönes überlegt. Es soll ein Sommercamp geben und Besuche im Kino und im Schwimmbad.

Die Phöbener Jugendfeuerwehr, gegründet am 17. Juli 1993, hat gerade zwölf Kinder im Alter zwischen acht und sechszehn Jahren in der Ausbildung. Alle Kinder ab dem achten Lebensjahr sind bei der Jugendfeuerwehr willkommen. Wichtig sind den Phöbenern Jugendwarten der Spaß an der Feuerwehr und die Kameradschaftlichkeit. Die Kinder der Jugendfeuerwehr freuen sich in diesem Jahr besonders auf die nächsten Stadtmeisterschaften im Löschangriff nass, sowie auf die geplanten Tagesausbildungen. Durch die Pandemie konnten keine Dienste mehr angeboten werden, was für die Jugendarbeit ein herber Rückschlag war, berichtet der Jugendwart Stefan. Neben Stefan kümmert sich auch der Jugendwart Ramon mit um die Ausbildung der Kinder. Die Jugendfeuerwehr des Ortsteiles Phöben bietet den Kindern eine abwechslungsreiche Ausbildung bei dem Umgang mit Feuerwehrtechnik sowie viel Spaß bei Sport und Spiel.

Die am weitesten abgelegene Jugendfeuerwehr wurde am 1. Januar 1993 durch den damaligen Ortswehrführer gegründet. Die Ortswehr in der Ortslage Töplitz befand sich zum damaligen Zeitpunkt aufgrund eines Mitgliederschwundes im Wandel. Die Jugendfeuerwehr wird heute durch den Kameraden Frank Huber und seine Jungkameradin Michelle geführt.

Derzeit verfügt die Jugendfeuerwehr Töplitz über zwei Jugendgruppen. Eine Gruppe im Alter von zehn bis 13 Jahren und eine ab 13 Jahren, welche neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch an einer Jugend- Sanitätsgruppe mitwirkt. Interessierte Kinder unter 13 Jahren kommen bei der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz. Die Freiwillige Feuerwehr bietet in der Töplitzer Schule eine Feuerwehr AG für die jüngeren Kinder an. Die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Frank hat sich der Gemeinschaftsausbildung verschrieben. Kinder sollen lernen, dass es nicht nur um jeden Einzelnen geht, sondern um alle. Die Ausbildung versteht sich als Teamausbildung, keiner ist extra gestellt. Was zählt ist das Team und nur als Team kann man Großes bewegen und bewirken. “Ein großes Standbein, um ein Team zu werden, ist die Kameradschaftlichkeit. Gegenseitige Hilfe ist in der heutigen Zeit ein großes Gut”, weiß Frank zu berichten. Leider verstehe sich die Generation mehr und mehr als Einzelkämpfer. Umso mehr sind der Jugendfeuerwehr um Frank und Michelle die Hilfsbereitschaft und das Teamplay wichtig. Rettungsassistent Frank bildet mit großer Leidenschaft die Jugendlichen nicht nur im feuerwehrtechnischen Wesen fort, sondern auch im Sanitätsdienst. Beispielsweise werden die Heranwachsenden zur Absicherung bei eigenen Veranstaltungen wie Osterfeuern, Feierlichkeiten oder Zeltlagern an der Seite von den aktiven Kameraden eingesetzt. So lernen die Kinder die Bedeutung eines Teams in der interaktiven Zusammenarbeit. Frank fügt dem noch hinzu, dass die Jugendarbeit ein wichtiger Motor im sozialen Umgang mit den Jugendlichen ist. Dies wird nicht nur durch die Ausbildung gewährleistet, sondern auch durch viel Spiel und Spaß. Auch in Töplitz war es während der Pandemie schwierig mit der Kontaktaufnahme, da nicht alle die technischen Möglichkeiten haben, um beispielsweise an einer Onlineausbildung oder Videokonferenzen teilzunehmen. Die Jugendfeuerwehr trifft sich in Töplitz an verschieden Tagen. Zum einen trifft sich an vordefinierten Samstagen die Sanitätsgruppe und an Dienstagen die Gruppe der unter 13-Jährigen und an Freitagen die Gruppe der über 13-jährigen Jugendlichen.

Die Ortsjugendfeuerwehr in Derwitz, die am 1. Juni 1993 gegründet wurde, ist mit sechs Kindern, davon ein Mädchen, die kleinste Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet. Der betreu- ende Ortsjugendwart ist Patrick Josewski. Hier sind Kinder ab der ersten Klassenstufe herzlich willkommen. Patrick hat sich eine interdisziplinäre Jugendarbeit auf die Fahnen geschrieben. Hier sollen die Kinder auch mit und von den Großen lernen. Selbstverständlich kommen Spiel- und Spaß auch bei Jugendwart Patrick nicht zu kurz. Im letzten Jahr konnten durch die hervorragende Jugendbetreuung zwei Kinder in die Einsatzabteilung übernommen werden.

Dadurch, dass die Kinder und Jugendlichen zum Schutze der Werderaner Einsatzabteilung und damit auch zur Sicherheit aller Werderaner Einwohner komplett zurückstecken mussten, haben die Jugendwarte mit ihrer Wiederaufnahme einen großen Wunsch der Kinder erfüllt. Hervorzuheben ist, dass alle Betreuer stets den Kontakt mit den Kindern gesucht haben und durch dieses Engagement wurden in der gesamten Stadt nur wenige Abgänge vermeldet. Die Kinder, wie die Jugendwarte blieben am Ball. Teilweise hatten die Jugendwarte Probleme, die Kinder durch die entsprechenden technischen Voraussetzungen zu erreichen. Jedoch ließen die Jugendwarte es sich nicht nehmen, die Kinder auch mal zu besuchen.

Ihr wollt Sven, Jane, Heiko und Beate, Patrick, Julia, Ramon und Stephan, Frank und Michelle kennenlernen? Dann nehmt gern Kontakt mit dem Stadtjugendwart Sven Pabst auf. Es wird versucht, den Kindern nun vieles verlorene wiederzugeben. Wer die Kinder- und Jugendwarte unterstützen oder selbst Mitglied werden möchte, kann sich ebenfalls gern bei Sven Pabst melden oder einen aktiven Kameraden oder die Feuerwehrvereine direkt ansprechen. (sp)

jw-werder@feuerwehr-werder.de

Sven Pabst – 0162 3881329

Die Potsdamer Garten Gestaltung GmbH gewinnt Unternehmerpreis

Werder(Havel),14.Juni 2022– „Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe“ ist einer der Leitsätze, die sich die Potsdamer Gartengestaltung aus Werder (Havel) auf die Fahne geschrieben hat. Dazu gehört im Betrieb unbedingt auch: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie! Am 18. Mai wurde die Potsdamer Gartengestaltung mit dem Unternehmerpreis „Familienfreundlich in Potsdam-Mittelmark“ ausgezeichnet, in der Kategorie „50+ Mitarbeitende“.

Bereits seit 2012 wird der Unternehmer-Preis jährlich vom Landkreis Potsdam-Mittelmark verliehen. „Wir wurden 2017 zum ersten Mal mit diesem Unternehmerpreis ausgezeichnet. Damals noch in der Kategorie bis zu 50 Mitarbeitende. In den letzten fünf Jahren ist unser Betrieb gewachsen: über 70 sind im PGG-Team “an Bord”. Wir werden weiterhin Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren!“- sagt Jens Biewendt, Geschäftsführer der Potsdamer Gartengestaltung GmbH.

Sabine Biewendt, Geschäftsführerin und Ansprechpartnerin für Ausbildung / Duales Studium in der PGG, fügt hinzu: „Unsere Philosophie ist einfach: Wer mit seinem Team auf Augenhöhe kommuniziert, wer in die Zusammenarbeit Zeit und Mittel investiert, wird Personal haben, dass sich mit seiner Firma identifiziert und stolz darauf ist, dabei zu sein!“ Angestellte, die aus der Elternzeit kommen, können beispielsweise ihre Arbeit zunächst in Teilzeit wieder aufnehmen, die sie mit der Geschäftsführung nach ihren Bedürfnissen vereinbaren, sofern es in den Betriebsablauf passt. Eine spätere Vollbeschäftigung ist jeder- zeit möglich. Sabine Biewendt weiter: „Heute sagen wir Danke – für den Unternehmerpreis des Landkreises Potsdam-Mittelmark und die Auszeichnung „Familienfreundlich in PM“ – denn dafür stehen wir jeden Tag – vom Azubi bis zum Chef – stets familienfreundlich und auf Augenhöhe zur Weiterentwicklung unseres gesamten Teams.“ Das Unternehmen stellt eine Arbeitskleidung für seine Mitarbeiter, die angenehm zu tragen und schick ist, Reparatur ist im Service eingeschlossen. Unsere Azubis tragen ihre Betriebskleidung voller Stolz im Berufsschulunterricht. (pgg)

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