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Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes in Werder

Bei diesem Spielplatz wären wir auch gerne noch einmal Kind :-)

Ab 1. August sollen auch Werderaner Eltern vom Gute-Kita-Gesetz profitieren. Kinder von Wohngeldempfängern, von Empfängern von Leistungen zur Grundsicherung und Sozialhilfe, von Empfängern von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und von Empfängern von Kinderzuschlag zum Kindergeld werden beitragsfrei in die Kita, in den Kindergarten und den Hort gehen können. Ergänzend zu dieser Vorgabe des Bundes werden in Brandenburg alle Eltern, die weniger als 20.000 Euro netto jährlich verdienen, beitragsfrei gestellt. Das Kindergeld wird nicht als Einkommen angerechnet.

„Ab Ende Juli werden alle Werderaner Eltern, die von den neuen Regelungen erfasst sind, neue Beitragsbescheide erhalten“, informiert Bürgermeisterin Manuela Saß. Anders als in den sozialen Netzwerken teilweise propagiert müssen dazu zumindest für alle kommunalen Kitas in Werder (Havel) keine Anträge an das Rathaus gestellt werden. „Anhand der vorliegenden Unterlagen wird die Stadtverwaltung selbst ableiten, welche Eltern beitragsfrei gestellt werden können“, informiert die Bürgermeisterin. (wh)

Nächtliche Fahrstreifensperrung vom 22. bis 25. Juli

Werder (Havel), 22. Juli – Aufgrund der Herstellung der Induktionsschleifen für eine neue Verkehrsbeeinflussungsanlage kommt es vom 22. bis zum 25. Juli zu nächtlichen Verkehrseinschränkungen zwischen dem AD Potsdam und der Rastanlage Michendorf. Jeweils von 20 bis 5 Uhr steht in beiden Fahrtrichtungen im Bereich der Arbeiten nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.(wsw)

Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ als Puppenspiel mit Marionetten in Bliesendorf

Bild: Marion-Etten-Theater

Werder (Havel), 22. Juli – Das „Marion-Etten-Theater“ von Claudia und Hans Serner aus Lindenberg in der Prignitz gastiert am 13.09. mit einem Puppenspiel für Klein und Groß im Gemeindezentrum Bliesendorf, Dorfstraße 10. Das Stück wurde frei nach dem Gedicht „Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane inszeniert. Eigens gebaute Marionetten und Handpuppen spielen die Geschichte um den freigiebigen Ahnherr Hans Georg von Ribbeck aus dem mittelalterlichen Rittergeschlecht derer von Ribbeck, der die Früchte seines Birnbaumes an die Kinder seines Dorfes verschenkt. Sein Sohn Otto Karl Friedrich missbilligt das verschwenderische Verhalten seines Vaters und versucht, es mit allen Mitteln zu verhindern. Wie alle wissen, die das Gedicht in der Schule lernen mussten, ist ihm das -selbst über den Tod des Vaters hinaus- nicht gelungen.  

Claudia und Hans Serner ehren mit dem Stück auf ganz besondere Art den 200. Geburtstag von Theodor Fontane (1819-1898). Die Zuschauer dürfen sich auf eine humorvolle, fantasieanregende und berührende Vorführung freuen. Karten zum Preis von 3 Euro können direkt bei Eveline Kroll (Telefon 03327 40842) oder am 10. und 11.08. von 11-17 Uhr im Heimatmuseum Glindow erworben werden. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. 

Eine Veranstaltung des Ortsbeirates Bliesendorf und des Heimatvereins Glindow (bw)

Mein Werder (184): Hubert Balczerowski

Kennt sich mit Bier bestens aus: Hubert Balczerowski ist als "Hopfen Hubert, Biersommelier" bekannt., Foto: privat

Kurz & Knackig

Name: Hubert Balczerowski
Alter: 39
Wohnort: Werder
Haben Sie Kinder? Ja, drei

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Man lebt dort, wo andere Urlaub machen, zwischen Seen, umringt von Wäldern. 

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Ingenieur und Biersommelier und beschäftige mich mit Technik und Bier. Als Sommelier bin ich immer auf der Suche nach spannenden und einzigartigen Bieren für meine Tastings.

Was würden Sie lieber machen?
Ich würde nichts ändern, denn ich lebe meinen Traum!

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Auf dem Boot mitten auf dem Plessower See!

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Mit einem Eis in der Hand eine Runde um die Insel laufen.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Definitiv abseits des Rummels, schön weit außerhalb die Ruhe und ein Kaltgetränk genießen.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich mag Früchte, sowohl im Bier als auch im Wein, je trockener der Wein und je weniger Zucker er enthält, desto besser.

Sie – ganz speziell

Sie sind als „Hopfen-Hubert, Biersommelier” bekannt. Vom Wein kennt man den Beruf des Sommeliers, für Bier ist er eher ungewöhnlich. Wie sind Sie dazu gekommen, Biersommelier zu werden, und können Sie uns kurz Ihren Werdegang schildern?
Ich habe im Alter von ca. 12 Jahren mit meinen Eltern eine Milch-Blindverkostung gemacht, weil mir die Milch in der Glasflasche aus dem Ökomarkt viel besser schmeckte. Blind verkostet wurde der Unterschied noch deutlicher – auch bei meinen Eltern. Am Tisch war ich immer der Nörgler, weil mir vieles nicht geschmeckt hat oder ich die Zusammenstellung nicht optimal fand.
Mit der Volljährigkeit bin ich geschmacklich beim Bier hängen geblieben und habe alle Sorten gekauft, die ich kriegen konnte. Nach der Milleniumwende habe ich dann eine Internetseite betrieben, wo ich alle probierten Biere bewertet habe. Doch nach Jahren des Rumreisens und Probierens war das Ergebnis, was die Vielfalt angeht, doch sehr ernüchternd und Craft Bier gab es so gut wie noch nicht.
Als ich mir dann 2015 eine halbjährige Auszeit genommen habe und nach Asien flog, bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich mir Fragen über den Sinn des Lebens gestellt habe und meine Frau meinte, ich soll doch das machen, was ich am misten liebe. Dann hab ich mich online auf einer thailändischen Insel zur Diplom-Biersommelier-Ausbildung angemeldet, die ich dann 2016 absolviert habe. Seitdem veranstalte ich Biertastings und bringe Leuten quer durch Deutschland – im Zuge der Craft-Bier-Revolution – guten Geschmack näher.

Ihre Message ist deutlich: „Sie lieben Bier!” Gibt es auch Momente, in denen Sie das Hopfengetränk nicht mehr sehen und schmecken können?
Es gibt auch Bierstile ohne Hopfen, z.B. Grutbiere oder ein Sahti aus Finnland. Aber grundsätzlich gibt es immer einen passenden Bierstil zu jeder Situation und ich kann mir viel vorstellen, aber ein Leben ohne Bier ist für mich nicht möglich.

Sie bieten unter anderem Bier-Events und Bier-Tastings an. Erzählen Sie uns mehr davon?
Für die meisten ist Bier ein Pils bzw. ein helles, gefiltertes Getränk mit einer Schaumkrone, um die 5% vol. abgepackt im 20er Kasten für um die zehn Euro. Deutschland ist historisch gesehen biertechnisch sehr industriell geprägt und der Bierstil Pils hat mehr als 50% Marktanteil.
Viele Menschen, vor allem Frauen, denen die herben Noten vom Pils nicht passen, sagen dann, dass sie kein Bier mögen. Diese Mauern gilt es für mich aufzubrechen und den Menschen zu zeigen, dass Bier sehr unterschiedlich sein kann und vor allem auch etwas für Frauen ist. Ob fruchtige Sauerbiere, trockene und prickelnde Biere als Aperitif oder holzfassgelagerte Tropfen, die man im Winter genüsslich im Cognacschwenker vor dem Kamin genießt – Bier kann mehr, als die meisten glauben.
Bei meinen Tastings verkosten die Teilnehmer sechs bis acht verschiedene Biere, meistens auch komplett verschiedene Bierstile. Angefangen mit leichten Sauerbieren wie Berliner Weisse oder Gose, über Pale Ales, IPAs bis hin zu Barrel Aged Stouts oder Imperialen Portern, vom alkoholfreien Bier bis hin zum 76,5%-igen stärksten Bier der Welt gibt es viel zu probieren.
Dazu gibt es standardmäßig Fingerfood, optional aber auch passenden Käse oder spezielle Schokoladensorten. Es hängt sehr stark davon ab, was die Teilnehmer sich wünschen, oder sie lassen sich komplett überraschen.
Begleitet mit Info-Unterlagen erzähle ich dazu Geschichten über die einzelnen Bierstile, über die Craft-Bier-Bewegung, die spezifischen Gläser, die richtige Trinktemperatur, räume mit diversen Mythen auf und zum Abschluss gibt’s noch ein kleines Gewinnspiel.
Jedes Tasting hat seinen eigenen Charakter und ist aufgrund der speziellen Zusammenstellung an Bieren und Teilnehmern einzigartig und nicht reproduzierbar, das finde ich großartig, da es nie langweilig wird.

Allgemein bekannt ist, dass man zum Beispiel zu Fisch eher einen Weißwein serviert. Verhält es sich für die verschiedenen Biersorten ähnlich? Welches Bier würden Sie zum Beispiel für ein leichtes Sommergericht empfehlen?
Beim Bier verhält es sich genauso wie beim Wein und bei über 100 Bierstilen und gefühlt unendlich vielen Unterstilen ist die Bandbreite an Optik, Geruch und Geschmack nahezu unendlich, sodass es kein Problem ist, zu jedem Gericht einen passenden Tropfen zu finden. Im Fachjargon wird das Food Pairing genannt. Zur Grillzeit empfehle ich ein IPA, ob West Coast oder New England. Dies harmoniert mit seinen fruchtig-bitteren Noten perfekt mit gegrilltem Fleisch, Vegetarier oder Veganer aber auch Frauen können zu erfrischenden Sauerbieren wie einer Berliner Weisse oder Gose greifen, denn sie passen sehr gut zu knackigen Salaten und anderen rohköstlichen Gerichten. Diese Bierstile leben wieder auf und es gibt hervorragende Neuinterpretationen sowohl aus Deutschland als auch aus dem Ausland.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsgetränk/-bier?
Ich trinke täglich morgens nach dem Aufstehen erstmal einen halben Liter Ingwerwasser mit einem Spritzer Zitrone, das hält mich körperlich und geistig fit. Es gibt so viele leckere Biere, dass ich mich gar nicht auf eins festlegen kann, generell bevorzuge ich ein DIPA, dieses Jahr habe ich den Bierstil Braggot entdeckt und bin hin und weg.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
1. Nach Bali auswandern.
2. Die Welt vom Plastikmüll befreien.
3. Alle Kriege beenden.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Bud Spencer. Ich würde ihm gerne zur Pasta ein passendes Bier servieren.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferriss

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Andi Schweiger. Er macht, was er liebt, und sagt, was er denkt. Diese Leidenschaft und Offenheit finde ich sehr inspirierend.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich liebe alle Tiere, deshalb habe ich keine und versuche auch, keine zu essen.

Das eigene Business macht keine Ferien

Werder (Havel), 19. Juli 2019 – Viele Unternehmen erfassen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeitenden auf Papier. Doch die Folgen dieser „Zettelwirtschaft“ sind ungenaue Angaben, Probleme in der Buchhaltung, verspätete Rechnungsstellung, Chaos durch Verlust der Zettel und vieles mehr.

Bei der Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH in Potsdam werden die Stundenzettel vorwiegend auf Papier ausgefüllt. Am Ende der Woche kommen sie ins Büro, wo alles per Hand abgetippt wird. Wie viele Stunden auf einer Baustelle tatsächlich gearbeitet wurden, erfährt der Bauleiter Christoph Schulze erst nach ein bis zwei Wochen. Mehr als zwei Arbeitstage pro Monat verbringen die Bürokräfte mit dem Abtippen von Stundenzetteln. Das Papierarchiv wächst unaufhaltsam. Christoph Schulze möchte dies nun aber ändern: „Das muss in der heutigen Zeit doch besser gehen“.

Und ob! Wie es besser gehen kann, können Sie im Digitalwerk herausfinden. Im kostenlosen Workshop „Zeiterfassung: einfach, mobil, digital“ am 5. August erleben Sie die Vorteile digitaler Stundenzettel und welche Art der Arbeitszeiterfassung für Ihr Unternehmen die Richtige ist.

Erfahren Sie, wie Sie Arbeitszeiten sicher und genau erfassen und verwalten können – ganz ohne Papierkram im Büro. Der Einstiegs-Workshop richtet sich an alle, die mit Stundenzetteln bzw. Zeiterfassung arbeiten und noch keine bis wenig Erfahrungen mit digitalen Zeiterfassungssystemen haben.

Gemäß dem Motto Anschauen, Anfassen, Ausprobieren werden regelmäßig kostenlose Workshops mit digitalen Anwendungen zur Vereinfachung von Prozessen für Unternehmen aus Handwerk und Mittelstand angeboten.

Alle Einzelheiten zu den Workshops und die Anmeldeformulare finden Interessierte im Internet unter www.digital-werk.org. Für telefonische Anfragen steht Ihnen Luisa Amberg
unter 03327 5658-15 gern zur Verfügung.

Das Digitalwerk befindet sich im Bahnhofsgebäude auf der Eisenbahnstraße 109 in 14542 Werder (Havel). Das Zentrum für Digitalisierung in Handwerk und Mittelstand wird unterstützt durch das Land Brandenburg mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). (dw)

WORKSHOP | 19.08.2019 | Basiswerkzeuge in Excel und Word
Erlernen Sie einen sicheren Umgang und vertiefen Sie Grundtechniken.
Zielgruppe: Mitarbeitende aus Sekretariat, Verwaltung oder anderen Fachbereichen
Für Einsteiger (allgemeiner Überblick)

WORKSHOP | 27.08.2019 | Fachkräfte digital finden
Welche Plattformen eignen sich für die Suche nach Fachkräften?
Zielgruppe: Handwerker_innen und Unternehmer_innen
Für Einsteiger (allgemeiner Überblick)

Ausstellung zum Bauhausjahr im Kunst-Geschoss Werder (Havel)

Werder (Havel), 19. Juli – Zum Jubiläumsjahr „Bauhaus 100“ trägt das Kunst-Geschoss in Werder (Havel) mit einer besonderen Ausstellung bei: Die japanische Künstlerin Aishu Gen stellt bis 1. September ihre vom Bauhausmeister Wassily Kandinsky und von Piet Mondrian inspirierte Arbeit in der Stadtgalerie im Schützenhaus vor. Ausstellungstitel „Form-Licht-Schatten“. Aishu Gen (geb. 1949) lebt in Osaka und hat in Japan, Taiwan, Frankreich, Polen und Deutschland ausgestellt. Sie ist Mitglied der japanischen Künstlergruppe A 21.

Sie bezeichnete es bei der Vernissage am Mittwochabend als große Ehre, im Bauhausjahr in Werder ausstellen zu dürfen. Die klaren, einfachen Formen des Bauhauses würden ihrem Arbeitskonzept entsprechen. Als sie vor 30 Jahren Kandinskys Büchlein „Punkt und Linie zur Fläche“ gelesen hat, sei es wie eine in Worte gefasste und bebilderte Handreichung zu ihrer Zen-buddhistischen Sicht auf die Welt gewesen, sagte Kurator Frank W. Weber.

„Ihre Werke sind eine verständliche, bildliche Umsetzung des Reduktionsgedankens und fördern das Verständnis für die Idee des Bauhauses“, so Weber in seiner Laudatio. Wie in der Bauhaus-Formensprache sehe sie in Dreieck, Quadrat und Kreis die Basis gestalterischen Denkens. Dabei spielt sie bisweilen mit der Dreidimensionalität und deren Licht- und Schattenwirkung.

„Der Urklang der Werke von Aishu Gen wird durch den Starkkontrast von schwarz und weiß erzeugt“, sagte Frank W. Weber. In der japanischen Auffassung stehe weiß für den Beginn und Schwarz für das Ende. Zur Ausstellungseröffnung gab es eine eindringliche Performance der Tänzerin Hiroko Kato mit dem Musiker Masanori Tamaki, die sich diesen beiden Farben und deren Wirkungen widmete.

Bereits vor 18 Monaten hat der Kurator damit angefangen, die Ausstellung mit Aishu Gen zu organisieren und diese im „Verbund Bauhaus 100“ in das Jubiläumsprogramm aufzunehmen. Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar geründet, Deutschland begeht gemeinsam mit Partnern in aller Welt das 100-jährige Jubiläum. Die Japanische Botschaft in Deutschland hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung in Werder übernommen.

Durch die Stadt und durch Spenden von 50 Einzelpersonen ist es zudem gelungen, ein dreisprachiges Katalog-Journal zu erstellen, welches in der Ausstellung für 10 Euro gekauft werden kann. (wh)

Aishu Gen
„Form-Licht-Schatten“
Geöffnet bis Sonntag, 1. September, immer
Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS,
Uferstraße 10, Werder (Havel)
www.kunst-geschoss.de

Die Eier aus dem Automaten

Foto: Clemens Teichmann

Werder (Havel) OT Bliesendorf, 18. Juli 2019 – Bauer Stefan aus Bliesendorf bietet täglich frische Eier aus mobiler Weidehaltung. Die Eier werden ausschließlich regional über Verkaufsautomaten direkt an den Kunden vermarktet.

Die besondere Haltungsform der Hühner, das eigens produzierte Futter und den kurzen Vermarktungsweg werden Sie schmecken und nicht mehr missen wollen. “Unsere Hühner wachsen auf dem Geflügelhof Reinkemeier auf, haben keine gekürzten Schnäbel und werden von klein auf an die Freilandhaltung gewöhnt”, so Stefan Luczkowski.

Das Futter wird mit den eigenen Mahl- und Mischanlagen selbst hergestellt. “Dadurch sehen wir alle ‘Zutaten’ und wissen auch wo sie herkommen. Wir verwenden die von uns selbst und von benachbarten Landwirten produzierten Komponenten”, erklärt Bauer Stefan weiter.

Da Familie Luczkowski Transparenz besonders am Herzen liegt, können Sie sich die Hühner jederzeit anschauen und die Familie auch gerne für Fragen kontaktieren.

Ein Eier-Automat steht im Gartencenter Geltow im Eingangsbereich. Dieser Automat ist entsprechend den Öffnungszeiten des Gartencenters zugänglich.

Automaten, die rund um die Uhr geöffnet sind:

· Karl-Liebknecht-Straße 9 in Glindow Hier können sie einen Besuch unserer Tiere gleich mit dem Eierkauf verbinden.  

· am Kreisverkehr Havelauen in Werder Havel auf dem Gelände der Waschanlage

· Erich-Arendt-Straße 1 in Potsdam vor dem Dachdeckereinkauf

(wsw)

Die „Blühende Gartenstadt“

Ein unermüdlicher Chronist von Werders Geschichte: Dr. Baldur Martin. Foto: wsw

Werder (Havel), 17. Juli 2019 – Unsere Gartenstadt Werder ist in eine wunderschön blühende und grünende Landschaft eingebettet. Um dies zu erhalten und zu fördern, sind vor allem die Einheimischen gefragt. Der eigens hierfür ins Leben gerufene Wettbewerb “Blühende Gartenstadt” zeichnet die Bemühungen der Werderanerinnen und Werderaner für ein schönes Stadtbild aus. Mitglied der Arbeitsgruppe ist unter anderem Baldur Martin. Wir haben ihn zum Gespräch getroffen:

Werder nennt sich „Blütenstadt“. Warum ist ein gartenbaulicher Wettbewerb nötig?
Das blühende grüne Landschaftsbild hat sich über Jahrhunderte durch den nachhaltigen Einfluss der hier lebenden Menschen herausgebildet. Die hier Wohnenden müssen auch zukünftig mitmachen. Fast die Hälfte sind inzwischen Zugezogene. Sie wurden davon inspiriert, im Einklang mit der Natur leben zu können. Das erfordert aber nicht nur Wahrung und Nutzung der Traditionen, sondern auch neben neuen Ideen den sorgfältigen und artgerechten Umgang mit der vielfältigen Natur der Pflanzen.

Welche gestalterischen Besonderheiten bestimmen das grüne Stadtbild?
Auf der Insel sind es die Hausgärten, die zwischen eng gebauten Häuserzeilen auch heute noch das ruhige, abgeschlossene Wohnen im Grünen angenehm machen. Steht eins der hohen Brettertore mal offen, bieten sich dem überraschten neugierigen Auge wahrhaft paradiesische Bilder.

Auf dem Festland ist davon aber kaum etwas zu finden?
Die Bauweise war vom Ende des 19. Jahrhunderts an eine ganz andere. Hinter den Höfen befand sich das blühende und Früchte tragende Obstland. Bei der Fluchtlinienbegradigung blieb zur Straßenseite hin Platz, vorgesehen für mindestens 1,50-2,00 Meter Vorgarten. Diese Vorgärten wurden zum Aushängeschild der Obstbauern und ihrer gärtnerischen Fähigkeiten. Und sie prägen zum Teil bis heute das Stadtgrün. Ziel des Wettbewerbs soll es u.a. sein, diese Tradition wieder zu beleben und fortzuführen. Das trifft auch für die ab den zwanziger Jahren in die großen Gärten hineingebauten Siedlungshäuser zu. Hier bestehen noch viel umfangreichere Möglichkeiten der gärtnerischen Ausgestaltung. Es geht also unter anderem darum, auch Anregungen zu bekommen und diese zu nutzen.

Geht es nur um Vor- oder Hausgärten?
Keineswegs. Es soll alles, was grünt und blüht, für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar sein. Eine alte Weisheit der Werderschen ist: der gepflegte Vorgarten ist der Spiegel für das gesamte Grundstück. Natürlich können in die Bewertung auch Treppenaufgänge, Fenster- bzw. Balkonkästen, Hauswandbegrünung, Solitäre (Einzelbäume), Obstgehölze usw. mit einfließen. Logischerweise hauptsächlich dann, wenn sie ein besonderes gärtnerisches Gesamtbild ergeben.
Wir haben bei uns auch sehenswerte begrünte Gewerbestandorte. Oder denken Sie an die vielen Mehrgeschosser in der Stadt, wo ganze Hausaufgänge liebevoll grün gestaltet sind. Auch deren Leistungen sollen anerkannt werden.

Das Grün ist vorhanden. Viele freuen sich. Reicht das aus?
Leider nein. Die Blütenpracht muss nicht nur bewundert und genutzt werden, sie ist auch zu erhalten, zu pflegen und Neues muss dazu kommen, z.B. heimische, aber trockenresistente Arten oder Pflanzen wie sogenannte „Klimawandel-Bäume“, die von den hier lebenden Insekten geliebt werden. In dieser schnelllebigen Zeit, wo zuerst der Arbeitstag und die Familie zu bewältigen sind, fühlt sich mancher durch zusätzliche Aufgaben überlastet. Er überlässt diese lieber dem Nachbarn. Und übersieht, dass die Beschäftigung mit der Natur auch Ausgleich, Erholung und Erlebnis sein können.

Aber genügt es nicht, wenn es vor der Haustür nur ordentlich aussieht?
Sie meinen die Schottergärten, auch, nicht von mir, aber richtigerweise „Gärten des Grauens“ genannt. Ich finde diese Entwicklung furchtbar, die selbst vor Friedhöfen nicht Halt macht. Auf diesen Flächen wächst nichts mehr, kein Insekt hat dort sein Auskommen, das Wasser verdunstet, der Kreislauf ist unterbrochen. Ich denke, zu Gunsten der Betreffenden, dass es vorzugsweise Gedankenlosigkeit oder mangelnder Sinn für das Gemeinwohl sind. Die Stadt sollte durch Satzung/Ordnungen mit allen Mitteln dagegen vorgehen. In die gleiche Kategorie fällt das „Einmauern“ mit übermannshohen Hecken nichtheimischer Gehölze (z.B. Kirschlorbeer)oder, ganz schlimm, graue Pflastestreifen als Sichtblenden.

Geht nur Werder (Havel) in Richtung der grünen Stadt?
Das wäre nicht machbar. Werder fügt sich in eine zunehmende Kampagne ein, an der auch das Land und der Bund nicht mehr vorbeikommen. Waren es zunächst Absichtserklärungen, so sind es jetzt konkrete Maßnahmen. Denken Sie nur an die Gartenschauen als Beispielgeber. Aus der Bundesinitiative „Grün in der Stadt“ mit einem Weißbuch wurde seit 2017 das Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“, das den Kommunen zur Verfügung steht. Ab 2019/20 ist ein „Bundespreis Stadtgrün“ geplant. Damit sollen vorbildlich umgesetzte Praxisbeispiele bekannt gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen die Reaktion auf die Folgen des Klimawandels und die Sorge um den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Wie läuft der Wettbewerb ab?
Auf jeden Fall ganzjährig. Die Stadtverordneten haben neben einem Grundsatzbeschluss dazu Bewertungskriterien gebilligt. Eine Arbeitsgruppe der Verwaltung führt das Verfahren und steht auch für weitere Fragen zur Verfügung. Die Haushalte wurden über Sinn und Zweck informiert, in besonderen Hinweisen zur Gartengestaltung auch über spezifische Anbaubedingungen in Werder.
Als Anerkennung und Auszeichnung gibt es neben einer Geldprämie eine wertige Schiefertafel mit der Gravur „Blütenstadt Werder – vorbildlicher Garten“. Die ersten fünf Auszeichnungen wurden vor den Stadtverordneten bereits überreicht.

Die ersten Auszeichnungen wurden im März vergeben

Die Kulturbus-Linie 607

Potsdam – Caputh – Ferch – Petzow – Werder (Havel), 16. Juli 2019 – Noch bis zum 20. Oktober 2019 garantiert die Kulturbus-Linie 607 wieder an allen Wochenenden und Feiertagen eine angenehme Reise im 2-Stunden Takt von Potsdam über Caputh, Ferch und Petzow nach Werder (Havel) und zurück. 

Zwischen 8 und 18 Uhr pendeln die als Kultur- und Naturbus gestalteten Fahrzeuge der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH zwischen den schönsten Zielen der Region Schwielowsee und bringen ihre Gäste bequem und sicher wieder zum Anschluss an die S-Bahn und den DB-Regionalverkehr am Potsdamer Hauptbahnhof. Mit dem praktischen Tagesticket kann man von früh bis spät beliebig oft an den Haltestellen aus- und einsteigen, von einem Ort zum nächsten fahren und sich frei seine ganz eigene Sightseeingtour gestalten. 

Natürlich lohnt auch der längere Aufenthalt in der Gemeinde Schwielowsee. Neben dem Schloss und Einsteinhaus Caputh, der Havelländischen Malerkolonie in Ferch oder der Handweberei in Geltow laden gerade in der Sommerzeit viele kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte, Ausstellungen oder kulinarische Events zum Besuch ein. 

Im Service der Schwielowsee-Gästekarte ist u. a. die kostenfreie Nutzung der Kulturbus-Linie 607 sowie der Linien 610 Wildpark-West-Potsdam und 631 Werder (Havel) Geltow-Potsdam inbegriffen. „Freie Fahrt!“ heißt es mit dieser zudem auf der 580er Linie Potsdam-Werder-Bad-Belzig für den Abschnitt Potsdam bis Werder (Havel), Lietzes Weg. 

Es bietet sich also an, das Auto stehen zu lassen und in einem entspannten Ausflug oder Urlaub Kultur und Naturschönheit dieser besonderen Havellandregion zu genießen.

Alle Fahrpläne und aktuelle Fahrinformationen finden Sie auf www.regiobus.pm. (a.l.)

Eingeschränkte Brauchwasserversorgung

Alle Gartengeräte werden geprüft und gereinigt.
Alle Gartengeräte werden geprüft und gereinigt.

Werder (Havel), 16. Juli- Wie die Stadtverwaltung Werder (Havel) mitteilte, gibt es nach einem Rohrbruch im Werderaner Brauchwassernetz zurzeit keine Brauchwasserversorgung in Glindow und Neu Plötzin sowie in einzelnen Obstanlagen auf der Glindower Platte.
Grund ist ein Rohrbruch in der Plötziner Straße Ecke Glindower Gartenstraße. Die Reparatur ist beauftragt, die Arbeiten sollen heute beginnen. Voraussichtlich im Laufe dieser Woche können die betroffenen Leitungen wieder befüllt werden.

Das Brauchwasser dient im Wesentlichen der Bewässerung von gärtnerisch und landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich Glindow. Es wird vom Glindower See aus zu den Plantagen und Gärten gepumpt.(wh)

Der richtige Sonnenschutz

Werder (Havel), 16. Juli 2019 – Je höher die Temperaturen auf dem Thermometer steigen, desto kürzer wird die Kleidung. Sonnenanbeter verbringen am liebsten den ganzen Tag draußen in der Sonne und freuen sich auf eine knackige Sommerbräune. Während unsere Haut in der kalten Jahreszeit durch trockene Heizungsluft und eisige Winde belastet wird, bringt der Sommer mit vielen Sonnenstunden ebenso viele Strapazen mit sich. 

An erster Stelle steht das UV-Risiko. Das Sonnenlicht enthält schädliche ultraviolette Strahlen, die größtenteils durch die Ozonschicht ferngehalten werden. Die gefährlichen UV-Strahlen, die unsere Haut erreichen, regen die Pigmentzellen an, braunen Farbstoff zu bilden. Was sich für uns als schöne Sommerbräune zeigt, ist eigentlich ein natürlicher Schutzmechanismus der Haut. Doch wie jeder Schutzmechanismus kommt auch die Melanin-Produktion der Haut ab einem gewissen Punkt an ihre Grenzen. Gelangt zu viel Sonnenlicht auf die Haut, kann es zu einer Rötung kommen mit Juckreiz, Schmerzen und gelegentlicher Blasenbildung. 

Bei einem besonders starken Sonnenbrand können zudem Fieber, Schwäche und Kopfschmerzen auftreten. Die UV-Strahlen können die Zellen in der Haut so sehr schädigen, dass sie absterben. Diese geschädigten Zellen können schlimmstenfalls auch zu Ausgangszellen für einen Tumor werden. Ihre Nachkommen hören dann nicht mehr auf, sich zu teilen. Der kindliche Sonnenbrand im Alter zwischen null und sechs Jahren gilt übrigens als wichtigster Risikofaktor für den schwarzen Hautkrebs. Wie viel UV-Strahlung ein Mensch verträgt, ist ganz unterschiedlich. Wer sich unsicher ist, sollte einen Hautarzt um Rat fragen.

Zur täglichen Pflegeroutine im Sommer sollte die Verwendung von geeigneten Sonnenschutzmitteln unbedingt dazugehören – nicht nur bei einem Tagesausflug ins Freibad. Die UV-Strahlen belasten unsere Haut auch beim kurzen Mittagssnack im Freien oder beim Relaxen im vermeintlich ungefährlichen Schatten. 

Sonnenschutzprodukte gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Ob als Spray, als Lotion oder als Creme – alle eint, dass sie die schädlichen UV-Strahlen entweder chemisch oder physikalisch aufhalten und so unsere Haut vor Verbrennungen schützen. 

Unsere Haut verfügt über eine gewisse Eigenschutzzeit. Diese gibt an, wie lange die ungebräunte Haut maximal der Sonne ausgesetzt werden kann. Sehr helle Hauttypen können bereits nach weniger als fünf Minuten einen Sonnenbrand bekommen. Der Lichtschutzfaktor auf den Sonnenschutzmitteln multipliziert mit der persönlichen Eigenschutzzeit gibt die maximale Dauer eines Sonnenbades an. 

Beim Sonnenschutz gilt stets die Devise: Viel hilft viel! Cremen Sie sich regelmäßig ein und seien Sie beim Auftragen des Sonnenschutzes nicht zu sparsam. Ein durchschnittlicher Erwachsener benötigt etwa 40 Gramm Lotion/Creme fürs Eincremen des gesamten Körpers. Das heißt, dass eine Sonnenmilch mit 200 ml Inhalt gerade einmal für fünfmaliges Eincremen reicht. Hand aufs Herz: Wie lange hält ein Sonnenschutzprodukt bei Ihnen …? 

Und wer noch Tuben aus dem vergangenen Sommerurlaub im Schrank hat, sollte diese durch neue ersetzen. Meist sind geöffnete Sonnenschutzprodukte nur 12 Monate haltbar. (wsw)

Der Wasserwanderstützpunkt Werder

Blick auf die Terrasse des Restaurants Filterhaus, Foto: wsw

Werder (Havel), 15. Juli 2019 – Vor etwa 100 Jahren wurde die Vulkan-Fiber-Fabrik in der Adolf-Damaschke-Straße in Werder (Havel) errichtet. Wo einst der Verbundstoff Vulkanfiber hergestellt wurde und zuletzt 150 Mitarbeiter beschäftigt waren, befindet sich heute ein attraktiver Wasserwanderstützpunkt mit einem stilvollen Restaurant in historischen Gemäuern. 

Der Standort im Innenbereich der Stadt Werder (Havel) befindet sich mit seiner 120m langen Wasserfront unmittelbar an der Havel, direkt neben dem Personenschifffahrtsanleger und dem Bahnhof Werder (Havel). Diese Lage bietet eine einmalige infrastrukturelle Anbindung des Wasserwanderstützpunktes.

Die Fabrikanlage direkt an der Havel zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen für den Industriebau der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Früher wurde der Verbundstoff Vulkanfiber unter anderem für die Herstellung von Koffern und Knöpfen genutzt als Ersatz für Leder und Gummi. Vulkanfiber ist relativ leicht, zeichnet sich durch eine hohe Stabilität aus, ist elastisch und unempfindlich gegen Öle und Fette. Seinen Namen verdankt der Verbundstoff der Vulkanisation von Naturkautschuk zu Hartgummi. Oberflächlich betrachtet, ähneln sich die Produktionen, sodass der Name Vulkanfiber entstand. Hierbei werden als Rohstoff jedoch Bahnen aus Baumwoll- und/oder Zellulosefasern verwendet. Vulkanfiber zählt zu den ältesten Kunststoffen und ist auch heute noch aufgrund seiner besonderen Eigenschaften hervorragend als moderner Verbundstoff geeignet. Dass er auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt wird, ist ein weiteres Plus. 

Die ehemalige Bottichfreifläche

Errichtet wurde die Vulkan-Fiber-Fabrik 1916 auf einem 34.000 Quadratmeter großen Areal, das im Jahr 1926 hinzugekommene Filterhaus diente dazu, das Wasser aus der Havel für den weiteren Produktionsprozess der Fabrik mittels großer Sandfilter zu filtern. In den alten Industriegebäuden der Werderaner Vulkan-Fiber-Fabrik wird bereits seit 25 Jahren kein Vulkanfiber mehr produziert. In den insgesamt zum Ensemble der Fabrik gehörigen 31 Gebäuden stand seit 1994 die Arbeit still. 

Doch dann kam eines Tages Jörg Maywald nach Werder, sah die denkmalgeschützten Gebäude und verliebte sich sofort in dieses geschichtsträchtige Fleckchen Erde. 1998 erwarb Maywald, der bis 1994 an der Berliner Charité praktizierte, das sanierungsbedürftige Anwesen von der Treuhand. 

„Wir waren sofort von der Lage und der Architektur begeistert und hatten eine Vision“, erinnert sich Jörg Maywald. „Gemeinsam mit meiner Frau und meinem Sohn erstellten wir ein Rahmenkonzept für 20 Jahre und setzten dieses schrittweise um. Darin wurde vor 20 Jahren zum Beispiel der Ausbau des Filterhauses zum Restaurant festgeschrieben.“

Für die Umsetzung dieses Rahmenkonzeptes, gründete sich im Jahr 2000 der Verein „Freunde der Vulkan-Fiber-Fabrik Werder/Havel e.V.“, der auch Träger des Vorhabens ist. Der Verein ist gewerblich tätig und bezweckt die Förderung und Durchführung von Aktivitäten, die dem Erhalt der Baulichkeiten der ehemaligen Vulkanfiberfabrik dienen oder darauf gerichtet sind, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Als Hauptziel setzte sich der Verein die Schaffung eines attraktiven Wasserwanderstützpunktes. „2011 begannen die Planungen für das ehrgeizige Projekt, die Bauarbeiten starteten 2014. Rund 3,6 Millionen Euro haben wir investiert, davon waren 1,1 Millionen öffentliche Zuschüsse von der Investitionsbank des Landes Brandenburg“, erklärt der Berliner.  

Das Hauptangebot des Wasserwanderstützpunktes reicht von Bootsunterkünften, ganzjährigen Serviceleistungen an Booten, einem Verleih von muskelbetriebenen Sportbooten und Fahrrädern, einer Gastronomie im historischen Filterhaus direkt an der Havel, einer attraktiven Havelterrasse mit Überdachung über barrierefreie sanitäre Einrichtungen bis hin zu PKW- und Bus-Parkplätzen. In diesem Zusammenhang wurden auch Erholungsmöglichkeiten für Wasserwanderer auf dem Festplatz wie ein Kinderspielplatz, Ruhebänke und ein Grillplatz im Uferzonenbereich geschaffen. 

Im Ergebnis entstand aus den alten Gebäuden eine attraktive Anlaufstelle für Wasserwanderer, an der Tourismus und bestehende Kleingewerbe miteinander in Harmonie nachhaltig bestehen können und sich gegenseitig nicht stören. Die nächsten Wasserwanderstützpunkte mit einem vergleichbaren Angebot sind in Potsdam und Brandenburg an der Havel.

Am 11. April 2019 konnte nach fünf Jahren Bauzeit der Wasserwanderstützpunkt Werder (Havel) feierlich eröffnet werden. „Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, insbesondere bei den Bauschaffenden, beim Landrat Wolfgang Blasing, bei der Bürgermeisterin Manuela Saß, beim Wirtschaftsminister, beim ehemaligen Bürgermeister Werner Große, und bei den Mitarbeitern der Denkmalpflege“, verkündete Jörg Maywald zur Eröffnung. 

Den krönenden Abschluss des Projektes bildete der Ausbau des denkmalgeschützten Filterhauses zum Restaurant mit Havelterrasse. Im Filterhaus ist die freitragende, hölzerne Dachkonstruktion von besonderer Bedeutung. Die alte Konstruktion wurde mit bauzeitlichem alten Holz instand gesetzt und statisch ertüchtigt. Dann wurde die Oberfläche geschliffen.

Die Zielgruppe des Restaurants Filterhaus umfasst neben Touristen vor allem Einwohner aus Werder, Potsdam und Umgebung. Am Freitag wird Abendessen geboten und am Samstag, Sonntag und an Feiertagen Mittagessen, Kaffee und selbst gebackener Kuchen auf der Terrasse sowie Abendessen. Die Speisekarte beinhaltet Gerichte aus der deutschen Küche, die alle hausgemacht sind. Als besonderes Highlight ist der X-Oven Holzkohlegrill zu erwähnen. Bei Temperaturen zwischen 270 und 370 Grad wird nicht nur das Fleisch auf den Punkt gegart, sondern Fisch, Fleisch und Gemüse bilden eine leckere Kruste und behalten ihre Saftigkeit. 

Der Verein „Freunde der Vulkan-Fiber-Fabrik Werder/Havel e.V.“ rechnet damit, dass sich der Wasserwanderstützpunkt zu einem überregionalen Magneten entwickelt. Doch nicht nur Wassertouristen sind hier herzlich willkommen. Auf dem Grundstück verläuft der beliebte Havel-Radweg, der auch zahlreiche Fahrradfahrer auf das Gelände lockt. Und auch Tagestouristen, die zwischen dem Werderaner Bahnhof und dem Schifffahrtsanleger auf der Insel an der Fabrik vorbeikommen, werden hier Halt machen. (wsw)

Mein Werder (183): Harry Kindt

Harry Kindt ist der Vorsitzende des Katzenheims Glindow und mit Leib und Seele Tierfreund., Fotos: wsw

Kurz & Knapp

Name: Harry Kindt
Wohnort: in Großziethen bei Berlin
Haben Sie Kinder? Ich habe zwei erwachsene Söhne.
Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist sehr ruhig und erholsam.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin seit 2001 ehrenamtlich im Katzenheim Glindow tätig. Hier kümmere ich mich gemeinsam mit meinem Team um kleine und große Katzen und um alle geschäftlichen Belange, die in einem Unternehmen so anfallen.

Was würden Sie lieber machen?
Nichts! Alle Mitarbeiter des Katzenheims Glindow sind mit Leib und Seele bei der Arbeit. Unsere liebe Frau Pietsch ist z.B. schon seit 26 Jahren dabei.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Natürlich meine Katzenstation

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf jeden Fall bei uns! Ob zur Baumblüte, zu unserem Sommerfest oder einfach nur so – wir freuen uns immer über interessierte Besucher.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Um ehrlich zu sein, bin ich kein Baumblütengänger, dafür fehlt mir einfach die Zeit. Wenn ich nicht in Glindow im Katzenheim bin, kümmere ich mich zu Hause in meiner Katzen-Babystation um kleine Fell-Waisen.

Welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich bin kein Freund vom Obstwein und bevorzuge lieber ein kühles Bier. Zum Feierabend hin gönne ich mir sehr gerne auch einen guten Grappa.

Sie – ganz persönlich

Seit 1991 gibt es das Katzenheim vom Berliner Katzenschutz e.V. in Glindow, zuvor war es in Berlin ansässig. Können Sie uns etwas über die Entstehungsgeschichte erzählen?
Im April 1985 hat sich der Verein „Berliner Katzenschutz e.V.“ gegründet und in der Turmstraße in Berlin Moabit ein kleines Tierheim eröffnet. Kurz darauf folgte ein Umzug in die Potsdamer Straße in Schöneberg. Da das alte Fabrikgebäude, in dem sich der Verein niedergelassen hatte, jedoch abgerissen wurde, hat der damalige Ministerpräsident dem Vereinsvorsitzenden Wilhelm Schrader angeboten, das Objekt hier in Glindow zu mieten. Im Jahr 2003 hat Herr Schrader es dann käuflich erworben und ich habe dann mit dem Verein das Grundstück gekauft.

Am 1. November 1999 wurde der Berliner Katzenschutz e.V. Kooperationspartner von „aktion tier – menschen für tiere“. Was bedeutet diese Kooperation und welche Vorteile ergeben sich für das Glindower Katzenheim?
Dank der Kooperation mit „aktion tier – menschen für tiere“ bekommen wir einen hohen Betriebskostenzuschuss, wir werden also großzügig finanziell unterstützt. Damit können wir fast unsere monatlichen Kosten decken. Zudem ist die Tierärztin, die sich um die Katzen kümmert, bei aktion tier angestellt.
Da wir uns sonst nur durch Spenden finanzieren, sichert diese Kooperation unser Überleben. Für extra Ausgaben ist das Geld natürlich trotzdem knapp. Allein der Umbau des Gnadenhofes für unsere Katzen, die nicht vermittelt werden können, hat 36.000 Euro gekostet. Solche Ausgaben sparen wir uns sozusagen vom Mund ab.

Bis zu 100 Katzen und Kater warten im Katzenheim Glindow auf ein neues Zuhause.

Seit dem 11. März 2003 sind Sie der 1. Vorsitzende des Vereins und auch der Leiter des Katzenheims. Was bedeutet Ihnen diese Position und welches Ziel verfolgen Sie bei Ihrer täglichen Arbeit?
Bevor ich 2003 zum Vorsitzenden gewählt wurde, war ich kommissarischer Vorsitzender. Mein Vorgänger musste krankheitsbedingt das Amt leider abgeben und so gab es erstmal die Notwendigkeit für einen neuen Vorstand. Wahrscheinlich hat den Vereinsmitgliedern meine Nase gut gepasst und meine Frau war auch maßgeblich daran beteiligt, dass ich mich zur Wahl stellte und den Vorsitz dann auch erhielt.
Mein größtes Ziel ist die Kastration von Straßenkatzen. Die Vermehrung von frei lebenden Katzen zu verhindern, ist ein Kampf gegen Windmühlen. Aber wir geben nicht auf! In diesem Jahr haben 80 Prozent der verwilderten Katzen, die wir im Katzenheim aufgenommen haben, geworfen. Die Tiere kommen aus Berlin und Brandenburg. Man darf nicht vergessen, dass jedes Tierleid immer die Ursache menschlicher Verantwortungslosigkeit ist.
Vor zwei Jahren haben wir auf dem Rewe-Parkplatz hier in Glindow fünf schwarze Katzenbabys gefunden. Sie wurden einfach weggeschmissen, die Nachgeburt war sogar noch dran. Dank unserer Pflege haben alle überlebt. Gestorben wird immer, aber nicht bei uns!

Im Oktober 2005 wurde Deutschlands erste Babystation für Katzen in Glindow eröffnet. Wofür wird die Station gebraucht?
Zuvor wurden wir belächelt, als wir die Idee einer Babystation zur Sprache gebracht haben. Wir hatten ja auch schon einen extra Platz für trächtige Katzen, doch die Babystation mit insgesamt zehn Boxen bietet für die Tiere einen komfortableren Rückzugsort. Sobald eine Katze, die kurz vorm Werfen ist, an einer Futterstelle in Berlin/Brandenburg gesichtet wird, wird sie zu uns gebracht, sofern wir Platz haben. Die Katze kann dann ganz in Ruhe und Sicherheit bei uns ihre Babys bekommen, wird anschließend kastriert und wieder an ihrer Futterstelle ausgesetzt. Etwa 14 Wochen ist eine Box in der Babystation belegt. Sollten alle Boxen einmal voll sein, können wir auch auf unsere Quarantäne-Station ausweichen. Bisher mussten wir zum Glück noch keine Katzenmama abweisen. Der Irrglaube der meisten Menschen ist, dass Katzenbabys hauptsächlich im Frühjahr geboren werden. Dem ist aber nicht so. Durch das milde Klima gibt es eigentlich das ganze Jahr über Katzen. Eine frei lebende unkastrierte Katze kann bis zu zweimal im Jahr etwa zehn Babys bekommen.

Kleine Katzenwaisen werden von Ihnen per Hand aufgepäppelt. Wie muss man sich das vorstellen?
Gemeinsam mit meiner Frau kümmere ich mich um die kleinsten Kätzchen, die keine Mama haben. Die Babys müssen in den ersten drei Wochen ihres Lebens alle zwei Stunden mit dem Fläschchen gefüttert werden. Das klappt nur im Schichtdienst. Eine Nacht übernehme ich die Versorgung, die nächste Nacht meine Frau. Nach den drei Wochen benötigen die Kätzchen alle vier Stunden Futter bis sie mit etwa sechs Wochen selbst fressen können. Zur Zeit habe ich sieben Kätzchen zu Hause. Im vergangen Jahr waren es insgesamt 24 Katzenbabys, die ich mit der Hand aufgezogen habe und 128 Katzenbabys waren es insgesamt im Katzenheim Glindow. Rechnet man pro Jahr etwa 120 Kätzchen und das über all die Jahre kommt man auf eine ziemlich große Anzahl.

Welche Wünsche für die Zukunft haben Sie für den Berliner Katzenschutz e.V.?
Erstmal hoffe ich, dass wir – meine Mitarbeiter und ich – unsere Arbeit noch lange weitermachen können. Mein größter Wunsch ist, dass endlich die Politik tätig wird. In Groß Kreutz wird die Kastration eingefangener Katzen zum Beispiel übernommen, hier in Werder nicht. Als Grund werden hier die hohen Kosten genannt. Aber wenn die Katzen nicht kastriert werden können, ist die Versorgung der daraus entstehenden Babys natürlich viel höher. Und da beißt sich doch die Katze in den Schwanz.

Manchmal beherbergen Sie bis zu 100 Katzen im Glindower Katzenheim. Geht Ihnen das Schicksal der Tiere nahe? 
Wenn hier im Heim mal eine Katze oder ein Baby stirbt, haben wir alle Tränen in den Augen. Manchmal kommen so schwer verletzte Katzen zu uns, dass man den Tieren einfach nicht mehr helfen kann. In Akutfällen unterstützt uns da Frau Dr. Fehrenberg ganz großartig. Auch wenn ich schon viele Jahre dabei bin, lässt es mich natürlich nicht kalt, wenn man sich von einem Tier verabschieden muss. Wir können leider nicht das Tierleid der Welt besiegen, aber wenn wir jeden Tag unser Bestes geben, um den Fellnasen, die bei uns im Heim sind, zu helfen, ist schon mal ein kleiner Schritt getan.

Was würden Sie sich von anderen Tierbesitzern wünschen?
Ich wünsche mir weniger etwas von den Tierbesitzern, sondern von der Politik, dass das Paderborner Modell endlich umgesetzt wird. Dieses Tierschutzgesetz sieht vor, dass alle Katzenbesitzer, die ihren Tieren Freigang gewähren, verpflichtet sind, die Katze/den Kater zu kastrieren. In 68 Orten gibt es diese Kastrationspflicht bereits, es ist Zeit, dass dies auch bei uns umgesetzt wird!

Ist Ihnen ein Tier während Ihrer langjährigen Tierschutzarbeit besonders im Gedächtnis geblieben?
Uns allen ist besonders der Achsel ans Herz gewachsen, der leider vor kurzem erst von uns gegangen ist. Unser Haus- und Hofkater war einfach einmalig. Mit seinen 14 Jahren ist er bis zum Schluss noch überall ein- und ausgegangen, hat auf den Feldern in der Umgebung Mäuse und kleine Schlangen gefangen und geklaut wie ein Rabe. Bisher haben wir für ihn noch keinen Nachfolger gefunden.

"Es wird höchste Zeit, dass die Kastrationspflicht endlich eingeführt wird", appelliert Harry Kindt.

Was wir sonst noch wissen wollten …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Dass die Kastrationspflicht eingeführt wird.
Dass wir einen Sponsor finden, der uns ins finanzielle Plus führt.
Dass es so weiter geht, wie es bisher gelaufen ist. Wir können zufrieden mit unserer Arbeit sein.

Welche berühmte Person würden Sie gerne einmal treffen?
Erst kürzlich durfte ich Diana Eichhorn von der VOX-Sendung „Hund Katze Maus“ kennenlernen. Sie hat mit ihrem Team am 18. Juni bei uns in Glindow und bei mir zu Hause bei den Waisen- Kätzchen gedreht. Sie ist ein echter Kumpeltyp. Ansonsten würde ich Andrea Berg gerne einmal treffen, sie ist ja auch ein großer Tierfreund. Vielleicht lade ich sie mal zu unserem Sommerfest ein 🙂

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich liebe alle Tiere, aber mit Katzen beschäftige ich mich natürlich am intensivsten. Im bin noch in der Prüfungskommission der IHK tätig und nehme die Prüfungen Tierpfleger, Tierpension und bald auch Zoo ab. Da komme ich mit vielen teils auch exotischen Tieren in Kontakt. Das ist immer sehr spannend. Zu Hause habe ich selbst zehn Katzen. Das sind alles Fälle, die früher gequält wurden. Unser Felix wurde zum Beispiel mit Säure überschüttet. Er benötigte viele Operationen und noch mehr Zuneigung, damit es ihm wieder gut geht.

Wir müssen auf unsere Lieblinge aufpassen

Werder (Havel), 12. Juli 2019 – Gerade jetzt, wo es unheimlich warm draußen ist, müssen auch unsere Fellnasen viel trinken. Worauf Sie beim Spaziergang im Wald und an Gewässern unbedingt achten müssen, erzählt uns Dr. Inga Vetrella von der Tierarztpraxis in den Havelauen.

Warum sollten unsere Hunde nicht aus Pfützen trinken?
Insbesondere kleine Nagetiere tragen die sogenannten Leptospiren, wie die Erreger der Leptospirose heißen, in sich. Sie selbst werden zwar nicht krank, aber sie scheiden trotzdem Leptospiren über den Urin aus. Die Leptospirose-Erreger fühlen sich vor allem in feuchter, milder Umgebung wohl – daher vermehren sie sich in Tümpeln, Teichen und eben in Pfützen besonders gut. Durch das Trinken aus eben diesen Quellen, nimmt der Hund diese Leptospiren driekt auf.

Was sind die Symtome einer Infektion?
Eine Infektion macht sich durch Erbrechen und Durchfall sowie häufiges Harnabsetzen bzw. Harnverfärbungen bemerkbar. Im Verlauf der Erkrankung können sich Haut und Schleimhäute gelblich verfärben. Bei Verdacht auf Leptospirose sollten Sie mit Ihrem Hund sofort zum Tierarzt fahren. Früh erkannt, lässt sich die Krankheit in vielen Fällen mit Antibiotika behandeln, kann aber auch tödlich verlaufen. Achtung: Auch auf den Menschen ist die Leptospirose übertragbar und äußert sich mit grippeähnlichen Symptomen. Um eine Erkrankung zu verhindern, wird die Impfung gegen Leptospirose empfohlen.

Leptospieren sind nicht die einzige Gefahr, die einem Vierbeiner beim Trinken aus vermeindlichem Frischwasser drohen. Blaualgen können beim Hund ebenfalls zu einer Vergiftung führen.
Blaualgen im Wasser vermehren sich insbesondere bei sehr warmen Temperaturen. Hunde, die sich gern im kühlen Nass tummeln, sind am häufigsten betroffen, wenn sie zum Beispiel beim Schwimmen Wasser schlucken. Da man giftige von ungiftigen Algen nicht unterscheiden kann, sollte eine sichtbare Verunreinigung als ernstzunehmende Warnung genommen werden. 

Blaualgen können verschiedene Gifte produzieren, die unterschiedliche Wirkungen im Körper entfalten. Können Sie uns über die Symptome aufklären?
Unterschiedliche Arten von Gift rufen unterschiedlichste Symptome hervor, die von Durchfall, Schwäche, Verfärbung der Schleimhäute, Gelbsucht, Schock, Muskelzittern, Lähmungen, Harnabsatz, starkes Speicheln oder Tränen der Augen bis hin zu spastischen Muskelkrämpfen führen können. Diese Symptome können sehr schnell nach dem Kontakt mit der Blaualge auftreten und innerhalb kürzester Zeit zum Tod führen.

Welche Maßnahmen können ergriffen werden, wenn ein Hund die genannten Symptome aufzeigt?
Bei Anzeichen einer Blaualgenvergiftung benötigt der Hund eine sofortige aggressive Therapie. Wird die Vergiftung sehr früh erkannt, kann eine Verminderung der Giftaufnahme, zum Beispiel durch eine Magenspülung oder die Verabreichung von Aktivkohle, hilfreich sein. Ein spezifisches Gegenmittel gibt es leider nicht. Jeder Hundebesitzer hat die wichtigste Maßnahme selbst in der Hand, in dem er den Kontakt seines Hundes mit blühendem Wasser unbedingt vermeidet.

Was kann vorbeugend getan werden, um unseren Vierbeinern auch im Sommer eine sichere Abkühlung und den Zugang zu frischem Wasser zu ermöglichen?
Auf längeren Spaziergängen kann man sich prima eine Flasche Wasser für den Hund einpacken. Mit ein bisschen Übung klappt das Trinken auch aus der Flasche oder man hat einen faltbaren Trinknapf dabei. Bei Touren am Wasser oder in Wäldern mit Tümpeln und Pfützen können Sie Ihren Hund nur schützen, wenn sie ihn an der Leine führen.

(wsw)

Gut gestärkt durch den Sommer

Werder (Havel), 11. Juli 2019 – Der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite! Die Sonne strahlt vom azurblauen Himmel und die Temperaturen klettern auf dem Thermometer immer weiter nach oben. Doch für manch einen hat der Sommer auch einige Schattenseiten. Temperaturen über 30 Grad können den Organismus und den Kreislauf ganz schön belasten. Einen kühlen Kopf behält man am besten mit leichten Snacks und mit der Erfrischungs-Geheimwaffe Nummer 1: frischem Wasser. 

An heißen Tagen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Die Expertenmeinungen schwanken zwischen 1,5 bis 3 Liter Flüssigkeit, die ein Erwachsener über den Tag verteilt zu sich nehmen sollte. Bei sportlicher Betätigung ist es natürlich entsprechend mehr. Greifen Sie am besten zu Wasser, ungesüßten Tees oder Saftschorlen im Verhältnis 1:3. Um Bauchschmerzen vorzubeugen, sollten die Getränke jedoch nicht zu kalt sein. Ein Flüssigkeitsmangel kann sich z.B. durch Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerz ausdrücken. Am besten ist es, schon zu trinken, bevor man Durst hat.

Neben dem Trinken ist auch eine passende Ernährung an heißen Tagen sinnvoll. Statt drei große Mahlzeiten zu essen, sollte man lieber mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich nehmen. So kann der Körper die Lebensmittel und kleinen Portionen leichter verdauen. Am besten greift man hierbei zu regionalem Gemüse und Obst. Ob roh oder gedünstet – knackiges Gemüse und fruchtiges Obst liefern wichtige Mineralstoffe, die durch verstärktes Schwitzen ausgeschieden werden. Und auch kalte Gemüsesuppen, ein feurig-scharfes Curry, bunte Salate oder mageres Fleisch wie Hähnchen sind bestens für heiße Temperaturen geeignet. (wsw)

Schönheit von Kopf bis Fuß

Werder (Havel), 11. Juli 2019 – Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es das Kosmetikstudio beautypoint von Kerstin Hinterleitner und Nicole Busch nun schon in Werder (Havel). In den Räumlichkeiten in der Brandenburger Straße 20 haben die beiden Powerfrauen mit viel Arbeit und Leidenschaft eine wahre Beautyoase erschaffen!

Die Kosmetikbehandlungen umfassen nicht nur die üblichen Treatments wie Make-Up, Wellness und Maniküre – Nicole und Kerstin kümmern sich bei ihren Kundinnen und Kunden darum, dass sich diese einfach wohl in ihrer Haut fühlen. 

Direkt neben dem beautypoint-Kosmetikinstitut hat Kerstin Hinterleitner ein BeautySpa eröffnet. Hier wird kosmetische Fußpflege der Extraklasse geboten. Das BeautySpa wird von Chantale Damour geleitet, die Kerstin tatkräftig unterstützt. Die Füße tragen uns verlässlich durch den Tag und verdienen nicht nur in den Sommermonaten eine große Portion Pflege. Im BeautySpa sorgt Chantale mit viel Leidenschaft für top gepflegte und trendig lackierte Füße. Hinzu kommen neue Massagetechniken und das neue Calluspeeling aus der Schweiz, das babyzarte Füße zaubert. 

Ganz neu im Angebot der beautypoint-Damen sind Produkte von Energetix. Die Magnete wirken durch die Haut auf das Blut und verbessern die Blutzirkulation, sodass die Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Dadurch können viele Heilungsprozesse beschleunigt werden. Ebenso werden Schadstoffe rascher aus den Zellen abtransportiert. 

Die Selbstheilungskräfte werden angeregt, Stress kann besser abgebaut werden, man schläft besser und hat einfach mehr Energie für seine täglichen Unternehmungen.

Nach einer kurzen Urlaubszeit vom 22. bis 28. Juli meldet sich das Beauty-Trio wieder zurück mit neuen Anti-Aging- und Fruchtsäurebehandlungen sowie vielen tollen Überraschungen! 

Im Herbst plant „Werder mit allen Sinnen“ einen tollen Frauenflohmarkt mit allem, was das Frauenherz begehrt. (wsw)

Ein Blick hinter die Kulissen

Werder (Havel), 11. Juli 2019 – Ein krosser Boden, vieeeel Käse und frische Toppings sind die Zutaten für eine leckere Pizza. Und frisch aus dem Ofen sollte sie sein!
Mit dem Vorurteil, dass es so etwas nur beim waschechten Italiener gibt, räumt das Team um Toni Geißhirt, der seit Anfang Mai neuer Franchisenehmer der Werderaner World of Pizza ist, bei unserem Besuch auf.

Es ist 10 Uhr am Vormittag und die Teigmaschine läuft schon – da staunen wir nicht schlecht. Der Teig wird hier täglich frisch zubereitet und in die Pizzagrößen World, Classic und Jumbo portioniert. Dann ruht er bis zum nächsten Tag, bevor er mit allerhand frischen Zutaten belegt wird. Champignons & Co werden hier nicht etwa als Convenience-Ware angeliefert, sondern frisch geputzt, geschnitten und serviert. Geht nun eine Bestellung ein, setzt sich die Maschinerie in Bewegung. Der Teig wird in Form gebracht und mit Tomatensoße bestrichen. Die Soßen für Pizza und Burger, die Dressings für Salate und viele andere Grundzutaten werden von WORLD OF PIZZA frisch im eigenen Werk in Ludwigsfelde gekocht und gehen von dort direkt in die Filialen.

„Das ist einer von vielen Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass ich mich für das Konzept von WORLD OF PIZZA entschieden habe“, erzählt Toni. Wir kennen den sympathischen jungen Mann in Werder natürlich schon lange. Aus Obstwein-Toni ist nun der Pizza-Toni geworden, der Unter den Linden dafür sorgt, dass hungrige Werderaner mit Leckerem an der Haus- oder Bürotür, auf dem Boot oder in der Gartenanlage versorgt werden.

Bevor er den operativen Betrieb übernommen hat, ist er in der Potsdamer Mutter-Filiale für zwei Monate in die Lehre gegangen, hat alles gelernt, was für den erfolgreichen Betrieb notwendig ist. „Das war schon eine sehr intensive Zeit, in der ich viel gelernt habe“, erzählt Toni weiter, während er den vorbereiteten Pizzaboden mit Mango und Käse belegt. Im Hintergrund heizt der Backofen hoch, in dem die Pizza dann bei 260 Grad für circa fünf Minuten backt, bis sie schön knusprig ist und abschließend, geschnitten und mit den Toppings, wie beispielsweise Serrano Schinken und Ruccola, bestreut wird. Fertig! Wir probieren natürlich sofort und stellen fest: Pizza schmeckt auch vormittags um halb elf schon lecker.

Damit die Pizza dann auch möglichst frisch bei den hungrigen Gästen ankommt, hat der Jungunternehmer in eine moderne Warmhaltetechnik investiert. Spezielle Taschen werden im Laden vorgewärmt und heizen die Speisen dann bis zu einer halben Stunde eigenständig weiter. So ist es möglich, eine Pizza oder einer Burger, wie frisch aus dem Ofen auch bis in entferntere Ortsteile zu liefern. Natürlich kann man sein Essen auch selbst Unter den Linden abholen und wer ganz besonders hungrig ist, nimmt einfach in der kleinen Sitzecke Platz. Unsere Pizza haben wir schon längst verputzt als pünktlich um kurz nach 11 das Telefon klingelt: „Herzlich willkommen bei WORLD OF PIZZA, mein Name ist Toni, was kann ich für Sie tun?“, er zwinkert uns noch zu, während er die erste Bestellung des Tages entgegennimmt. Der Drucker rattert und der Bon landet in der Küche. Fünf Mal Jumbo Pizza mit Käse im Rand. Das Team krämpelt die Ärmel hoch und macht sich gut gelaunt an die Arbeit. „Wie kommt denn eigentlich der Käse in den Rand“ fragen wir im Gehen. „Das verraten wir euch beim nächsten Besuch!“ (wsw)

Reit- und Geländeturnier in Phöben

Werder (Havel) OT Phöben, 11. Juli 2019 – Am 13. und 14. Juli veranstalten die Polo- und Reitanlage Phöben und der Pferdesportverein am Phöbener Bruch e.V. erneut ein Reit- und Geländeturnier. Erstmalig wird in Phöben die Landesmeisterschaft Vielseitigkeit für Reiter aus Berlin & Brandenburg ausgerichtet.
Die Reiter der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Ostprignitz-Ruppin können bei diesem Event erneut an den Kreismeisterschaften Vielseitigkeit auf dem Geländeplatz der Polo- und Reitanlage Phöben teilnehmen.
Täglich ab 8 Uhr wird es am kommenden Samstag und Sonntag sportlich auf der Polo- und Reitanlage Phöben in der Phöbener Chausseestraße 30. Wer sich dieses PS-starke Event nicht entgehen lassen möchte, folgt am besten den Wegweisern des Turniers. Parkmöglichkeiten für PKW stehen kostenfrei zur Verfügung. Besucher sind herzlich willkommen!

Was Sie erwartet:

  • Landesmeisterschaft Vielseitigkeit Berlin-Brandenburg der Altersklasse Reiter (Prüfung 16, Sonntag)
  • Kreismeisterschaften Vielseitigkeit Potsdam-Mittelmark & Ostprignitz-Ruppin (Prüfung 15, Sonntag)
  • Qualifikation zum Bundeschampionat für 5 u. 6 jährige Geländepferde (Prüfung 7 + 14, Samstag)
  • Nürnberger Führzügel Pokal für Junioren (Prüfung 19, Sonntag)
  • Qualifikation Dressur-Pony-Cup 2019 (Prüfung 21, Sonntag)
  • Dressur- und Springprüfungen der Klassen E – L (Samstag)

Wir wünschen den Organisatoren und Besuchern zwei tolle Veranstaltungstage und allen Reitern sportliche Erfolge! (wsw)

Der Obstbau und Fontane

Obstverschiffung zu Werder

Werder (Havel), 10. Juli 2019 – Auch unsere Stadt Werder (Havel) nicht! Hat der Dichter doch einiges zu unserem Städtchen und seinen Einwohnern notiert, was man gerne in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ nachlesen kann.
Aber warum wanderte er eigentlich nach Werder, was hat ihn besonders interessiert an der kleinen Insel inmitten der Havel und was hat er auf seinem Weg hier vorgefunden? Die Gilde der Stadtführer Werder (Havel) e.V. hat sich für uns auf Spurensuche begeben:

Beim Nachschlagen werden wir schnell fündig: das Interesse am Obstbau beginnt schon in seiner frühesten Jugend und hängt mit den Werderschen zusammen, die er beobachten konnte, wenn sie im Sommer täglich auf dem Berliner Markt ihre Ware verkauften.
„Jeden Morgen, auf unserem Schulwege, hatten wir ihren Stand zwischen Herkules- und Friedrichsbrücke zu passieren, und wir können uns nicht entsinnen, je anders als mit ‚Augen rechts‘ an ihrer langen Front vorübergegangen zu sein. … Welche Pfirsiche im Weinblatt! Die Luft schwamm in einem erfrischenden Duft, und der Kuppelbau der umgestülpten und übereinander getürmten Holztienen interessierte uns mehr als der Kommodenbau von Monbijou und, traurig zu sagen, auch als der Säulenwald des Schinkelschen Neuen Museums.“

Markt an der Friedrichsbrücke, Berlin

Es war also die alte Sehnsucht, die ihn antrieb. Die Neugier darauf, was er hier im Zusammenhang mit Obstbau, Obsternte und dem Transport nach Berlin erfahren würde. Die Werderschen erleben, wenn sie am Nachmittag ihre Tienen auf das Schiff nach Berlin brachten. Was waren das für Menschen, die hier lebten und aus dem kleinen Fischerdorf eine bedeutsame Obst- und Gartenbaustadt gemacht hatten?

Fontane kam im Jahr 1869. Werder war zu dieser Zeit eine Stadt mit ca. 4.500 Einwohnern. Seit 1852 gab es eine Eisenbahnstation und seit drei Jahren Gasbeleuchtung auf der Insel. 1858 war der Umbau der Heilig-Geist-Kirche von einem eher unscheinbaren Gotteshaus zu einer „Kleinstadtkathedrale von besonderer Schönheit“ – wie es auch einmal treffend formuliert wurde – abgeschlossen. Der Weinbau, der über lange Zeit große wirtschaftliche Bedeutung hatte, war nur noch in kleinen Resten vorhanden, der Obstanbau war bereits gut etabliert. Im Jahr 1861 wurde die erste Werdersche Obstzüchtergenossenschaft gegründet: Werder hatte sich zur Obstkammer Berlins entwickelt.

Das Leben spielte sich zu dieser Zeit vor allem auf unserer kleinen Insel ab. Dort wohnten die Menschen, dort gingen sie zur Schule, kauften ein und trafen sich abends im Gasthaus um die Ecke. Dort war alles, was man zum Leben brauchte: Post, Kirche, Apotheke, Bäcker und Schuster. Die Vorstadt, wie wir sie heute kennen, gab es in dieser Form noch nicht. Hier sah man nur wenig Bebauung (ca. 50 Häuser), dafür aber an den Hängen von der Eisenbahnstraße zur Bismarckhöhe viele Obstplantagen – vornehmlich Süßkirschen.

Fontane kam mit dem Zug. Es war heiß und windstill an diesem Tag und der Fußmarsch in die Stadt – wie er es beschrieb – kein reines Vergnügen. Auf seinem Weg vom Bahnhof in den Ort bewunderte er die großen Plantagen, die an dieser Wegstrecke lagen: „… Gärten und Obstbaumplantagen zu beiden Seiten; links bis zur Havel hinunter, rechts bis zu den Kuppen der Berge hinauf. Keine Spur von Unkraut; alles rein geharkt; der weiße Sand des Bodens liegt oben auf. Große Beete mit Erdbeeren und ganze Kirschbaumwälder breiten sich aus.“

Was liegt im Fontanejahr also näher, als das Thema „Fontane und der Obstbau“ aufzugreifen und seinem Weg durch die Stadt und über die Insel zu folgen. Werders Gilde der Stadtführer tut genau das an folgenden Terminen in diesem Sommer: 13. Juli, 20. Juli und 17. August.
Die Führungen beginnen immer 16 Uhr an der neuen Tourismusinformation am Plantagenplatz 9 und enden nach ca. 90 min. an der Anlegestelle der „MS Bismarckhöhe“. Dank der Unterstützung durch die Stadt Werder (Havel) und den Landkreis können diese Führungen kostenlos angeboten werden. (gds)

Die tollsten Snacks für coole Kids

Die Wassermelone ist der Sommersnack Nummer 1

Werder (Havel), 10. Juli 2019 – Nicht nur für Kinder gehört ein leckeres Eis zum Sommer einfach mit dazu, schließlich sind die sahnig-köstlichen Erfrischungen an heißen Tagen ein absolutes Muss. Doch wer allzu oft zu den verlockenden Kalorienbomben greift, tut seinem Körper mit dem enthaltenen Fett und Zucker leider nichts Gutes. Wie können die Kleinen trotzdem cool naschen? 

Gefrorene Joghurt-Häppchen

Besonders einfach gemacht sind die gefrorenen Joghurt-Häppchen. Hierfür püriert man einfach Naturjoghurt, griechischen Joghurt oder Kokosjoghurt mit etwas Himbeeren, Erdbeeren oder anderen Früchten. Wer mag, gibt noch gemahlene Vanille oder für die Süße etwas Agavendicksaft hinzu. Anschließend füllt man die Mischung in Eiswürfelformen (am besten aus Silikon) und stellt sie für mindestens vier Stunden in den Gefrierschrank. Herauslösen und wegschlecken!

Früchte-Hörnchen

Eine Eiswaffel in der Hand zu halten, gehört zu den größten Freuden der Kindheit. Wenn anstelle von Eis frische Früchte in der Waffel sind, wird daraus ein einfacher und vor allem gesunder Snack. Die Eiswaffeln kann man in vielen Lebensmittelgeschäften kaufen. Füllen Sie in die knusprigen Hörnchen einfach Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren oder halbierte Kirschen und fertig ist das Früchte-Hörnchen! 

Gefüllte Wassermelone

Kaum eine Frucht ist im Sommer beliebter als die Wassermelone. Mit nur 24 Kilokalorien pro 100 Gramm ist sie ein genussvolles Leichtgewicht und sie liefert gleich noch jede Menge Flüssigkeit mit, besteht die Wassermelone doch – der Name sagt es bereits – zu 95 Prozent aus Wasser. Besonders lecker schmeckt sie, wenn man sie mit Joghurt und Früchten füllt. Hierfür halbiert man eine Babywassermelone und höhlt eine Hälfte etwa zu einem Drittel aus. Das entnommene Fruchtfleisch wird kleingeschnitten und mit Naturjoghurt gemischt. Anschließend füllt man die Mischung zurück in die ausgehöhlte Melone und garniert sie mit gefrorenen Früchten wie Johannisbeeren oder Himbeeren.

Mit diesen leckeren und einfachen Snacks kommen die Kleinsten cool durch den Sommer und auch die Erwachsenen können ohne Reue naschen. (wsw)

Ferienprojektwoche auf der Streuobstwiese

Doreen Bendler vom Zuckerbaum e.V., Foto: wsw

Werder (Havel) OT Glindow, 9. Juli 2019 – Ein dunkelbrauner Labrador schlendert gemütlich durchs Gras, ein Mädchen liegt in einer Hängematte und liest, zwei Jungs naschen eine Wassermelone, während bunte Wimpelketten leicht im Wind wehen. Man fühlt sich inmitten dieser idyllischen Natur sofort entschleunigt und möchte sich sogleich zu den zwei schnatternden Mädchen auf die bunte Decke legen. Was sich die beiden wohl für Geheimnisse zu erzählen haben?

Wir sind zu Besuch auf der Streuobstwiese vom Zuckerbaum e.V. Jeder, der schon einmal von der Arbeit dieses besonderen Vereins gehört hat, weiß, dass jedes Kind, das hier auf den ersten Blick so unbekümmert durch die Wiesenblumen springt, eine traurige Geschichte zu erzählen hat. Der Zuckerbaum e.V. kümmert sich um die gesunden Geschwister schwerst und unheilbar kranker Kinder. Diese sogenannten Schattenkinder kommen im Alltag oftmals zu kurz, weil die ganze Kraft der Familie für die Pflege des kranken Geschwisterkindes benötigt wird. Zwei Brüder zum Beispiel haben einen Bruder zu Hause, der seit zweieinhalb Jahren im Wachkoma liegt. Der Kleine ist gerade einmal viereinhalb Jahre alt. Ein anderes Mädchen mit einem selbstgebastelten Strohhaarband auf dem Kopf trägt eine kleine Schatulle mit Fotos immer bei sich. Darin befinden sich Bilder ihrer bereits verstorbenen Geschwister. Die Last, die auf den kleinen zarten Schultern dieser Kinder liegt, ist unbeschreiblich. Sie müssen viel zu früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Hier auf der Streuobstwiese können sie einfach wieder Kind sein.

In der Ferienprojektwoche vom 1. bis zum 7. Juli hat der Zuckerbaum e.V. gemeinsam mit dem KINDERHILFE e.V. unter dem Motto “Eine Woche nur für MICH” ein tolles Programm für die sieben Mädchen und sechs Jungen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren auf die Beine gestellt. “Zu den 13 Kindern, die hier jeden Tag auf der Wiese sind, kommen noch etwa 15 Helfer hinzu”, erklärt uns Doreen Bendler vom Zuckerbaum e.V. “Es kommen extra freiwillige Helfer aus Bielefeld, Bayern oder Prenzlau, die hier auf der Wiese ihre Zelte aufgeschlagen haben, um uns in dieser Woche zu unterstützen.”

Ohne die Unterstützung der Ehrenamtlichen wäre die Durchführung solch einer Ferienprojektwoche auch gar nicht möglich. Die Küchenfeen bereiten täglich leckeres Essen zu, ein eigener Shuttledienst holt die Kinder, die zum Teil aus Potsdam und Berlin kommen, früh ab und bringt sie nachmittags wieder nach Hause, Zelte müssen auf- und wieder abgebaut werden und den Kindern wird eine Fülle an Aktivitäten geboten, bei denen eine erwachsene, helfende Hand nicht fehlen darf.

So probieren sich einige wagemutige Kids am (gesicherten) Baumklettern, andere Kinder formen im Ton-Zelt in einer Gemeinschaftsarbeit eine große Ritterburg aus Ton, in einem anderen Zelt können die Kinder malen und basteln und auf einer Decke haben vier kleine Mädchen bei unserem Besuch einen “Beautysalon” mit Schminke, Nägel lackieren und Haare frisieren eröffnet. Und wer lieber alleine sein möchte, findet in den vielen Hängematten Platz. Ein Morgen- und Abendkreis mit Doreen rahmte jeden Tag auf der Streuobstwiese inhaltlich ein und in einem täglichen Arbeitskreis konnten die Kinder ihre eigenen Stärken erörtern.

Am ersten Tag der Ferienprojektwoche gingen die Kinder auf eine große Schnipseljagd durch Glindow. Startpunkt war die Wiese an der Glindower Grundschule, von wo es zu Tante Uschi ging. Dort erhielten die Kinder einen Stadtplan und einen ersten Hinweis, der sie in die Obstland-Apotheke führte. Von dort ging es weiter ins Kleine Seerestaurant, wo neben Kirschkernweitspucken auch ein Pizzaessen auf dem Plan stand. Die nächste Station war das Heimatmuseum, gefolgt von der Feuerwehr. Hier durften die Kids sogar in einem Feuerwehrwagen Platz nehmen. Von dort ging es über den Hort Sunshinekids zur letzten Station, dem Spielplatz hinter der Grundschule. Die Kinder, die in fünf verschiedenen Gruppen unterteilt und immer im Abstand von zehn Minuten die Schnipseljagd erfolgreich gemeistert haben, erhielten als Gewinn jeweils ein Puzzlestück pro Gruppe. Zusammengesetzt ergab das Puzzle eine Schatzkarte, die sie zu einer großen Truhe führte. In ihr befanden sich viele kleine Schatztruhen, die die Kinder in ihrer Ferienprojektwoche dekorieren und mit allerlei Erinnerungsstücken füllen konnten.

Nastja Bohlmann vom KINDERHILFE e.V. erzählt uns: “Für die Vorbereitung der Woche haben wir fünf Treffen und etwa eine Million Telefonate gebraucht. Unser Verein arbeitet seit dem letzten Jahr gemeinsam mit dem Zuckerbaum e.V. an der Ferienprojektwoche. Wir brauchten ein Team, das die Woche inhaltlich ausarbeitet, ein anderes Team, das sich das Programm für die Kinder überlegt sowie ein Organisationsteam.” “Und wir mussten natürlich schauen, wie wir das alles finanzieren”, ergänzt Doreen Bendler. Das Essen, die ganzen benötigten Materialien, ein Mietwagen und eine Fahrkostenpauschale für die ehrenamtlichen Helfer, die von weiter weg kommen, sind nur einige Punkte auf der Kostenliste. Sowohl der Zuckerbaum e.V als auch der KINDERHILFE e.V. finanzieren sich allein durch Spenden.

Am Sonntag, dem 7. Juli, fand die große Abschiedsveranstaltung der Ferienprojektwoche statt. An diesem Tag durften auch die Eltern und Geschwister auf die Wiese kommen und sich die ganzen tollen Bastelarbeiten, Bilder und Tonfiguren ansehen, die die Kinder während der vergangenen Tage gefertigt haben. “Wir haben noch so viel Energie für weitere Veranstaltungen dieser Art”, berichtet Doreen. Doch wie bei allem, fehlt es auch hier an Geld. Wer spenden und den Verein unterstützen möchte, findet unter www.zuckerbaum.org und www.kinderhilfe-ev.de die entsprechenden Informationen. “Wir freuen uns aber auch über Spielmaterialien wie Wikinger-Schach oder Bälle. Wer will, kann einfach bei mir anrufen unter 01523 3855319 und nachfragen, was gerade benötigt wird”, schlägt Doreen zum Abschied vor.

Bereits zum siebten Mal fand diese tolle Ferienprojektwoche statt. Hoffentlich ist auch im nächsten Jahr wieder Geld für die Durchführung da. (wsw)

Ab aufs Wasser des Glindowsees

Ein Trend, der von den Gewässern nicht mehr wegzudenken ist: Stand Up Paddling

Werder (Havel) OT Petzow, 9. Juli 2019 – Es ist ein Trend, den Wasserbegeisterte vor gar nicht allzu langer Zeit entdeckt haben und der heute nicht mehr von der Havel und ihren Seen wegzudenken ist. Für diejenigen, die sich zum ersten Mal auf das mit Luft gefüllte Board trauen, ist es anfangs etwas wackelig, aber hat man das mit dem Gleichgewicht erst einmal hinbekommen, ist es einfach Entspannung pur. Die Rede ist vom Stand Up Paddling. 

Beim Stand Up Paddling stellt man sich ungefähr schulterbreit auf das Board und bewegt sich mithilfe eines Paddels geräuschlos übers Wasser. Ungeübte versuchen erst einmal, kniend die Balance auf dem Board zu halten – dies ist vor allem für Kinder eine tolle Variante. Doch hat man den Dreh erst raus, kommt man ziemlich schnell voran. Entlang der Uferzone ist das ein richtiges Abenteuer, bei dem man viel entdecken kann. 

Seit Mai kann man diese lautlose Art des Wassersports auch ganz bequem mieten. „Ich war sofort von dem Konzept begeistert“, erzählt uns Dorothee Berger vom Sanddorn-Garten in Petzow. Auf dem Gelände des Hofes mit Zugang zum Glindowsee steht seit kurzem ein echtes Novum des Wassertourismus‘: eine kolula SUP-Station. In den stylischen Kisten warten 12 SUP‘s darauf, gemietet zu werden. 

Dorothee Berger - hier neben kolula Gründer Steven Bredow - ist von der neuen SUP-Mietstation im Sanddorn Garten in Petzow begeistert., Foto: wsw

Die beiden Gründer von kolula, Lars Ermisch und Steven Bredow, kommen aus der Wassersport-Szene und möchten mit ihrem innovativen und intuitiven Vermietsystem mehr Menschen Lust auf ihr Element machen. Die Kombination aus Wellenreiten und Kanufahren schafft eine echte Freizeit-Alternative für alle, die auf der Suche nach Entspannung oder schweißtreibenden Ganzkörper-Workouts sind oder einfach die wunderschönen umliegenden Seenlandschaften erkunden wollen. 

Stand Up Paddling ist die am schnellsten wachsende Wassersportart der Welt und eine der abwechslungsreichsten. Einzige Voraussetzung: man muss schwimmen können. „Autos, Fahrräder oder Taxen lassen sich schon länger direkt und right now buchen – ab sofort gilt das Prinzip auch für Stand Up Paddle Boards“, erzählt uns Steven Bredow, der gemeinsam mit seinem Partner in den letzten Jahren an der Umsetzung für die Vermietstation arbeitete und in diesem Jahr damit an den Start ging. 

Lars Ermisch blickt auf langjährige Erfahrungen im Sportmanagement großer Marken der Surfszene zurück. Mit-Gründer Steven Bredow ging schon als Leistungssportler des Kanu Clubs Potsdam aufs Wasser und eröffnete seinerzeit die erste Stand Up Paddling Schule. 

Und so funktioniert’s: Online vollautomatische Vermietstation in der Nähe auswählen, Stand Up Paddle Board zur Wunschzeit buchen, Schließfach vor Ort per Link übers Handy öffnen und ohne Wartezeit lospaddeln. „Wir haben es selbst ausprobiert und es ist wirklich super einfach und komfortabel. Für die Kinder ist es natürlich ein riesen Spaß“, erklärt Dorothee Berger.

Wie beim innovativen Schließsystem der Vermietstationen legen die beiden Gründer auch beim Equipment Wert auf Qualität: die Stand Up Paddle Boards sind von der Premium Marke Fanatic und für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Jedes Board ist zusätzlich mit einer Leash, also einer Sicherheitsleine für das Fußgelenk, und einem wasserfesten Beutel fürs Handy oder Geldbörse ausgestattet.

Um die Natur und Seenlandschaften nicht zu gefährden, weisen die Gründer sowohl online bei der Buchung als auch an den Vermietstationen vor Ort auf einzuhaltende Regeln auf dem Wasser und erste Schritte für Neulinge hin. Der Preis für eine Stunde auf dem Wasser beträgt pro Person 14,99 Euro. Derzeit sind Bredow und Ermisch auf der Suche nach weiteren Standorten für die kolula SUP Vermietstationen. 

Im Sanddorn-Garten dürfen die Gäste schon kräftig paddeln und sich nach dem Ausflug aufs Wasser mit einem leckeren Stück Kuchen und einem Kaffee oder einem Eis belohnen. Mehr Infos zu kolula SUP und den Standorten auf www.kolula.com. (wsw)

Stand Up Paddle Board zur Wunschzeit buchen, Schließfach vor Ort per Link übers Handy öffnen und ohne Wartezeit lospaddeln - Das bietet kolula

Werders jüngster Stadtteil

Werder (Havel), 8. Juli 2019 – Knapp 3000 Menschen haben sich bereits für ein Zuhause in den Werderaner Havelauen entschieden. Nördlich der Bahnschienen ist in den letzten Jahren ein beliebter Stadtteil entstanden, dessen Einwohnerzahl sich von knapp 500 im Jahre 2007 bis heute versechsfacht hat. 

Die tolle Lage am Wasser, die naturnahe Umgebung, mehrere Bildungseinrichtungen (Kitas/Schulen), ein Einkaufszentrum, eine Marina sowie kurze Wege zum Bahnhof und den Autobahnanschlüssen machen die Havelauen zu einer höchst attraktiven Wohnlage. Ursprünglich wurden die ehemaligen „Werderschen Wiesen“ 60 Jahre lang militärisch genutzt, bis sie ab 2010 eine komplette Neuausrichtung erlebten. 

2010 gründete sich die Projektgesellschaft Havelauen. Ihr Ziel war es, aus dem vorhandenen Areal einen neuen Lebensmittelpunkt zu machen. Maßgeblich an der Neugestaltung der Havelauen beteiligt, waren die HPG, die TRAX und Strala-Bau. Das Areal, das 2010 von der insolventen MEGA AG abgekauft wurde, setzte sich aus 184.000 Quadratmetern Nettobauland für Wohngebiete, 120.000 Quadratmetern Misch- und Sondergebietsflächen sowie 268.000 Quadratmetern für öffentliche Flächen zusammen.

Die Idee, dieses herrliche Stückchen Erde zum Wohngebiet zu entwickeln, ist aber nicht neu, sondern schon über 100 Jahre alt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab es einen offiziellen Bebauungsplan für die „Werderschen Wiesen“. Es sollte ein üppiger Gartenstadtteil entstehen mit Kirche, Dorfplatz und Wohnhäusern im Landhausstil. Der Beginn des ersten Weltkrieges machte die Umsetzung dieser Pläne jedoch zunichte. 

Während des Wirtschaftsaufschwungs in den Goldenen Zwanziger Jahren wurden die ursprünglichen Pläne um fantastische, ja fast utopische Ideen ergänzt. Die Rede war von einem Klein-Venedig mit befahrbaren Kanälen. Doch diese optimistischen Ziele mussten der Weltwirtschaftskrise weichen. 

Ab Mitte der 1930er Jahre errichtete das von Hermann Goering geleitete Reichsluftfahrtministerium (RLM) auf Teilen der „Werderschen Wiesen“ die Luftkriegsschule (LKS) Werder. Neben den für den Flugbetrieb notwendigen Einrichtungen, wurden auch Lehrsaalbauten und Wohnhäuser für die dort stationierten Ausbilder und Flugschüler errichtet. Bis 1945 wurden rund 1.500 Luftwaffenpiloten in Werder ausgebildet. 

Nach Kriegsende wurde die LKS Werder von den Sowjets als Kaserne genutzt. Nach dem Abzug der Roten Armee im Jahr 1994, fiel das Gelände wieder an die Stadt Werder zurück und die Pläne für die Errichtung eines neuen Stadtteils flammten nach einem fast 100-jährigen Dornröschenschlaf wieder auf. 

Neben den militärischen Altlasten wurde auch der Name entsorgt und die „Havelauen Werder“ waren bereit für eine komplette Umstrukturierung. Zwischen 2010 und 2017 investierten die Unternehmen HPG und TRAX etwa 17 Millionen Euro in die Erschließungsanlagen. Sie bauten mehr als zehn Kilometer Straßen und Verkehrswege, bildeten und erschlossen rund 250 Baugrundstücke zur individuellen Bebauung und schufen Voraussetzungen für den Bau von mehr als 500 Wohnungen in den Havelauen. 

Die Grundstücke sowie die Wohnungen sind äußerst begehrt, sodass nur noch wenige Immobilien zum Kauf/zur Miete angeboten werden. Die Lage direkt an den Ufern von Zernsee, Havel sowie eines großen Bootshafens ist einmalig. Die Havelauen teilen sich in eine Nord- und eine Südhälfte. Im nördlichen Teil befinden sich die Einfamilien- und Reihenhäuser und im südlichen Teil lädt eine Promenade an der Hafenbucht zum Flanieren ein. Diese erstreckt sich an der künstlich angelegten Hafenbucht bis hin zur Therme. 

Wer in den Havelauen ein Zuhause gefunden hat, geht hier auch nicht mehr so schnell wieder weg. Denn die „Auenländer“, wie sich die Bewohner der Havelauen nennen, haben vor der Haustür alles, was sie zum Leben brauchen. (wsw)

Ein Morgen auf der Riegelspitze

Werder (Havel), 08. Juli 2019 – „Guten Morgen“, tönt es freundlich über den Platz. „Bei uns arbeitet man den ganzen Tag mit Menschen, die gute Laune haben. Ist ja schließlich Urlaubszeit“, freut sich Fanny Kinkel, als wir sie an einem lauen Sommermorgen beim Rundgang über den Campingplatz Riegelspitze begleiten. Es ist recht früh und an der großen Badestelle ist es noch ruhig. Am Nachmittag lachen hier Familien mit Kindern, die sich daran erfreuen, so nah am und vor allem auch im Wasser zu urlauben. Und das Angebot hier wächst stetig.

Ganz neu sind zwei Finnhütten, die „Kotas“ genannt werden und ein wenig skandinavisches Flair an die Havel bringen. Bis zu vier Personen finden hier gemütlich Platz, eine kleine Küche und ein kleines Bad sorgen für Komfort. Sie wollten schon immer Mal in einem Zirkuswagen übernachten? Kein Problem! Neben diesem außergewöhnlichem Schlafgemach hat man außerdem die Wahl zwischen Lodges, unterschiedlichsten Ferienhäusern und dem kleinsten Arrangement, den Übernachtungsfässern, die gern von Radwanderern genutzt werden. Nach dem Routinecheck im Sanitärbereich, in dem sich auch ein mit liebevollen Details eingerichtetes Kinder-Badezimmer befindet, steigt uns schon der Duft frischer Brötchen in die Nase. Das kleine Café rundet das Angebot seit letztem Jahr ab und vesorgt die Gäste morgens mit frisch Gebackenem und Kaffee. 

„Jetzt aber schnell – um 8 Uhr öffnen wir die Rezeption“, verabschiedet sich Fanny Kinkel. Auch als Tagesgast kann man den Campingplatz besuchen – für ein kleines Entgeld gibt es echtes Urlabsfeeling und das gleich nebenan. (wsw)

Mein Werder (182): Christiane Küstner

Christiane Küstner ist die neue Kirschkönigin 2019/20, Foto: privat

Kurz & Knapp

Name: Christiane Küstner
Alter: 32
Wohnort: Werder
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Seit 1986 mit einer dreijährigen Unterbrechung in Ferch
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? Ich habe keine Kinder und möchte derzeit auch keine Kinder.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
als Erlebsnisstädtchen

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Medizinprodukteberaterin und telefonische Kunderbetreuerin in einen Sanitätshaus.
Außerhalb meiner Arbeit bin ich viel mit meiner Kamera unterwegs, treffe mich mit der Familie, den Freunden und besuche naheliegende Feste, Restaurants, Bars und genieße die Augenblicke.
Und nun werde ich dazu noch ein ganzes Jahr dem Königinnen-Amt meine Freizeit widmen.

Was würden Sie lieber machen?
Im Moment möchte ich nichts anderes machen – mir macht meine Arbeit Spaß, ich fühle mich wohl und habe tolle Kollegen. Für meine Freizeitgestaltung bin ich immerhin selber verantwortlich und gestalte diese so, wie ich es gern habe.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja, ich bin gern am Wasser – entweder findet ihr mich auf einer der Bänke an der Ziegelei oder auch mal an der Regattastrecke in Werder beim Eis naschen.

Rummel oder Muckergarten?
Beides – als Werderanerin gehört es sich, den Rummel zu besuchen und abends den Bands zu lauschen und mitzutanzen. Die Muckergärten werden selbstverständlich auch mit dem Radel abgefahren. Es muss doch der Wein unterm Obstbaum gekostet werden.

Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
… dort, wo gerade gute Musik läuft

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Dieses Jahr hat mir besonders gut die schwarze Johannisbeere von Rzegotta geschmeckt.
Ansonsten bevorzuge ich keinen speziellen Obstwein, ich entdecke jedes Jahr wieder eine neue Lieblingssorte.

Sie – ganz speziell

Wie haben Ihre Verwandten und Freude darauf reagiert, dass Sie Kirschkönigin wurden?
Da es wirklich keiner wusste, gab es einen ganz großen „Wow“-Effekt. Mich haben sehr viele Glückwünsche erreicht – somit sehe ich die Resonanz positiv.

Das Kleid wurde schon traditionell von Manu Giese entworfen., Foto: wsw

Das Kleid hat wie schon traditionell Manu Giese genäht – durften Sie mitbestimmen, wie es aussieht?
Oh ja, wir waren uns sehr schnell einig, in welche Richtung wir uns bewegen – sie sah mich anfangs als „Ronja die Räubertochter“ und ich sah mich als „Cruella de Vil“ – und dann kam der Stehkragen. Wir waren so überzeugt davon, dass wir alles weitere darauf aufbauten. Nur Hand in Hand und mit dieser guten Zusammenarbeit kann solch ein Projekt funktionieren.

Welche Veranstaltungen / Termine haben Sie in der nächsten Zeit, wo dürfen sich die Leute auf Sie freuen?
Mein erster großer Auftritt und meine offizielle Krönung waren gestern beim Kirsch- und Ziegelfest. Ansonsten freue ich mich über viele Einladungen und Veranstaltungen, die ich besuchen kann.
Über Facebook „Kirschkönigin Glindow“ werde ich rechtzeitig bekannt geben wo ich zu sehen bin.

Als Kirschkönigin unterstützen Sie auch ein besonderes Projekt. Welches ist das und warum ist Ihnen das wichtig?
Mein Projekt sind meine eigenen entworfenen Postkarten. Ich habe Postkarten von Glindow gestaltet und drucken lassen. Es gibt derzeit acht verschiedene Motive von Glindow und es werden weitere auch aus Werder dazukommen. Jede Postkarte für sich zeichnet den Ort Glindow aus. Auf den Rückseiten stehen auch wertvolle Informationen zu den Motiven. Diese Postkarten sind bei und nach dem Kirsch- und Ziegelfest gegen eine angemessene Geldspende bei mir, im Heimatmuseum Glindow und auf dem Erzeugermarkt der Familie Giese erhältlich. Die Spendengelder gehen an die Kameradinen und Kameraden der Feuerwehr zusammen mit der Jugendfeuerwehr und dem Förderverein e.V. der Ortsfeuerwehr Glindow und an den Zuckerbaum e.v
Es ist in meinen Augen für jedermann gedacht: für Jung, für Alt, für Sammler, für Brieffreundschaften und für den Tourismus. Dieses Projekt ist eine gute Mischung zwischen sozialem Engagement und der Leidenschaft zu dem Ort Glindow.
Ich hoffe auf großen Zuspruch und dass ich am Ende meiner Amtszeit zwei große Schecks überreichen kann.

Die Postkarten hat Christiane Küstner selbst entworfen. Sie werden für den guten Zweck verkauft., Foto: privat

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen? 
Da fällt mir tatsächlich keine ein.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Tim Pieper und die Tiefe Havel

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Viele Menschen beeindrucken und inspirieren mich. 
Von vielen anderen kann man unheimlich viel lernen. 
Eine Vorbildperson gibt es für mich nicht.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -Serie? Warum?
Ich bin ein großer Marvel Filme Fan.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Sicherlich liegt weit verborgen ein Talent, wenn ich es entdecke, sage ich Bescheid 🙂

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Tiere sind Bestandteil unserer Erde – man sollte sie mögen.
Ich habe eine verrückte Katze Names Lotti.

Die Urlaubszeit sorgenfrei genießen

Werder (Havel), 6. Juli 2019 – Es ist Urlaubszeit und das bedeutet Ruhe und Entspannung vom Alltag. Für Familien, die einen Angehörigen zu Hause pflegen, stellt sich oft die Frage nach der Versorgung während genau dieser Zeit. Wer ein Familienmitglied in der Häuslichkeit umsorgt, ist meist rund um die Uhr im Einsatz und leistet dabei Großartiges. Eine kleine Auszeit, sich selbst auch mal etwas zu gönnen, ist wichtig und schafft einen Ausgleich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die KARINA Hauskrankenpflege GmbH kann hier unterstützen.

Verhinderungspflege – 42 Tage Anspruch im Jahr

Bei Vorliegen eines Pflegegrades der Stufen zwei bis fünf haben Sie und Ihr Angehöriger Anspruch von  bis zu 42 Tagen der sogenannten Verhinderungspflege. Dabei ist Voraussetzung, dass der oder die zu Pflegende mindestens sechs Monate durch eine private Pflegeperson betreut worden ist. Ob nun für den Urlaub, für das Wahrnehmen eigener Termine oder dem Nachgehen Ihrer Hobbies, die Leistungen der Verhinderngspflege können Sie stundenweise über das Jahr verteilt in Anspruch nehmen. 

Unterstützung im Alltag für mehr Selbstbestimmtheit

Eine weitere Möglichkeit für die Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit von Senioren bei der Gestaltung ihres Alltags, bieten die sogenannten Entlastungsleistungen. Jeder, der einen Pflegegrad hat, hat auch Anspruch auf diesen Gegenwert in Höhe von 125 € pro Monat, egal ob er zu Hause oder in einer Einrichtung betreut wird. 

Unser Vitaltreff

In unserem Vitaltreff bieten wir unseren Seniorinnen und Senioren ein geselliges Umfeld bei gemeinsamen Spielenachmittagen, Kochen, Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten in der Regionn und vielem mehr. Mit unserem Shuttlebus holen wir Sie von zu Hause oder aus der Wohngemeinschaft ab und bringen sie anschließend wieder zurück. Eine willkommene Abwechslung, bei der wir immer gemeinsam entscheiden, wonach uns der Sinn steht. Wir beraten Sie gern, stellen uns auf Ihre Bedürfnisse ein und bieten Ihnen individuelle Unterstützung, um die kleinen und großen Hürden des Alltags zu meistern.

Zur Erweiterung des Teams sucht die KARINA Hauskrankenpflege GmbH jederzeit Pflegefachkräfte, Heilerziehungspfleger (m/w), Pflegekräfte und Hauswirtschaftskräfte. (wsw)

Das Service-Extra bei der GTÜ

Werder (Havel), 6. Juli 2019 – Seit Januar 2017 ist Wolfram Schulz in Werder für die Prüfungen, Abnahmen und Gutachten für des Werderaners liebstes Alltagsgefährt zuständig. Seine KFZ-Prüfstelle befindet sich in der Berliner Str. 105.

Nachdem er viel Berufserfahrung als KFZ Mechaniker sammeln konnte, ließ er sich zusätzlich zum Prüfingineur ausbilden und eröffnete bereits in 2014 sein eigenes GTÜ-Partnerbüro in Werder. 

Ganz neu ist, dass Wolfram Schulz jetzt auch Einzelabnahmen nach Paragraf 19(2) und Vollgutachten nach Paragraf 21 durchführen. Im Februar hat der Bundesrat hierzu Verordnungen geändert, die Ende März in Kraft getreten sind. 

„Um diese Kompetenzen zu erhalten, muss man über eine spezielle Weiterbildung entsprechende Zusatzqualifikationen erwerben“, verrät Wolfram Schulz. Er freut sich sehr, seinen Werderaner Kundinnen und Kunden nun auch dieses Extra an Service anbieten zu können. 

In Werder kümmern sich die Profis aber auch um Untersuchungen und Gutachten nach Unfällen oder anderen Kfz-Schäden. Die Sachverständigen haben dafür die modernste Technik und arbeiten definitiv neutral. Angeboten werden auch Änderungsabnahmen und Oldtimergutachten. (wsw)

Mit dem Fahrrad zu Berners

Werder (Havel), 5. Juli 2019 – „Wir hätten gern Räucherfisch, ein Brötchen mit Bismarckhering und ein Eis.“ – So oder so ähnlich klingen die Sätze, die Fischerfamilie Berner zur Zeit mehrmals täglich hört. Die Arbeit auf dem Hof mit Einfahrt direkt gegenüber der Autobahnauffahrt Richtung Töplitz hat jetzt sieben Tage die Woche geöffnet. Wer mit dem Fahrrad entlang des Havel-Radwegs vorbei kommt, macht hier gern ein Päuschen, lässt die Seele mit Blick auf die Havel baumeln und genießt heimischen Fisch und – ganz neu– auch einen leckeren kukki-Cocktail. Den Räucherofen heizt Nick Berner jetzt täglich an und wer auf den Hof kommt, kann sich dem typischen Räucherduft kaum entziehen. Ein Plätzchen, an dem man gerne verweilt. Als Fischerfamilie durch und durch beginnt der Tag der Berners früh am morgen, wenn die Reusen kontrolliert werden. Der eine oder andere große Wels ging auch schon ins Netz. Natürlich gibt es neben Räucherfisch auch Frischfisch. „Wer gern etwas Frisches für die Pfanne haben möchte, der kann bei uns auch gern Fisch bestellen“, verrät Nick Berner. Wer bei der Fischerfamilie Berner Halt macht, sollte sich die Fischsuppe nach altem Rezept von Papa Wolfgang, der den Fischerhof seinerzeit gründete, schmecken lassen. Neben den ganzen Köstlichkeiten und gekühlten Drinks bietet der cica zwei Hektar große Angelteich allen Petrijüngern die Möglichkeit, ihr Glück auf Karpfen, Barsch & Co zu versuchen. (wsw)

Wir machen euch fit

Werder (Havel), 5. Juli 2019 – Das Training genießen, dabei abschalten und sich nur auf sich selbst konzentrieren! eGym Fitnessgeräte machen das Gerätetraining komfortabel und sicher. Nach einmaliger Anpassung durch unsere geschulten Trainer stellen sich die Geräte in Sekunden automatisch richtig ein. Man muss sich also nicht mehr merken, welche Sitzhöhe bei welchem Gerät passend ist oder mit welchen Gewichten man aktuell trainiert. 

Melden Sie sich einfach an und schon kann es losgehen. Das macht das Training besonders sicher, denn unangemessene Trainingsgewichte oder gesundheitsschädigende Sitzpositionen sind ausgeschlossen. An eGym Geräten trainiert man so bequem, wie noch nie und natürlich nach den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. 

„Wir freuen uns sehr, unseren Mitgliedern neben unserem goßen Cardiobereich und dem abwechslungsreichen Kursangebot auch diese innvoative Form an Fitnessgeräten anzubieten“, freut sich Maik Beyer, der den Club im Werderpark vor 17 Jahren eröffnet hat. Seitdem hat sich in der Branche viel getan, aber der Geschäftsführer ist emsig und hält seinen Club auf dem neuesten Stand und macht es seinen Kunden so komfortabel wie möglich. 

Auch bei heißen Temperaturen ist der Enjoy Fitnessclub angenehm temperiert. So gibt es auch im Sommer keine Ausreden mehr, nicht in den Club zu gehen! (wsw)

Ausstellung in der Kfz-Zulassungsstelle – Prävention von Verkehrsunfällen mit Wildtieren

Im Gutshof in Werder (Havel) befindet sich u.a. die KFZ-Zulassungsstelle des Landkreises. Foto: wsw

Werder (Havel), 3. Juli 2019 – Die Ausstellung des Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg soll die Besucher für die Hintergründe der hohen Anzahl an Verkehrsunfällen mit Wildtieren im Land Brandenburg sensibilisieren. Sie informiert über heimische Wildtierarten und deren Verhalten, über kritische Tages- und Jahreszeiten sowie über stark frequentierte Landschaftstypen und Regionen. Außerdem werden Empfehlungen gegeben, wie Wildunfälle vermieden oder vermindert werden können und was nach einem Wildunfall zu tun ist. 

Mit dem Besuch der Ausstellung sollen Bürgerinnen und Bürger im Land Brandenburg mehr über das Verhalten hiesiger Wildtiere lernen und Anzeichen für möglichen Wildwechsel besser deuten können. Die Ausstellung richtet sich in erster Linie an Kraftfahrer, die durch das erlangte Hintergrundwissen dazu motiviert werden sollen, den kritischen Bereichen/Zeiten mit erhöhter Aufmerksamkeit, angepasster Geschwindigkeit sowie Bremsbereitschaft zu begegnen.

Kartenspiel „Spitz die Löffel“ zu gewinnen

Wöchentlich haben die Besucher der Ausstellung die Möglichkeit, das Kartenspiel “Spitz die Löffel” zu gewinnen. Das Kartenspiel wird begleitend zur Ausstellung verlost.
Dazu liegen im Ausstellungsbereich Gewinnkarten aus, die ausgefüllt in eine aufgestellte Box gesteckt werden müssen. Aus den richtigen Einsendungen wird jeweils einmal pro Woche ein Gewinner ermittelt. Dieser erhält dann auf dem Postweg das unterhaltsame und lehrreiche Kartenspiel. 

Weitere Informationen
Das Kartenspiel des Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg und des Forums Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg vermittelt auf unterhaltsame Art und Weise interessantes Wissen über Lebens- und Verhaltensweisen brandenburgischer Wildtiere. Obwohl vorrangig für Kraftfahrer entwickelt, um für mehr Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit in Hinblick auf Wildtiere und damit verbundene Unfallrisiken im Straßenverkehr zu werben, eignet sich „Spitz die Löffel“ für Jung und Alt.

Hintergrund

Wälder und Felder sind die Lebensräume vieler Wildtiere. Da diese Landschaftstypen ungefähr zwei Drittel der Fläche Brandenburgs ausmachen, kommt es häufig zu Begegnungen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen. Fast jeder fünfte Verkehrsunfall in Brandenburg ist auf einen Zusammenstoß mit einem Wildtier zurückzuführen. Das sind 16.000 polizeilich gemeldete Wildunfälle im Jahr, Tendenz steigend. Die Dunkelziffer bei Unfällen mit geringen Sachschäden ist hoch. 

Zahlreiche Ansätze zur Vermeidung von Wildunfällen sind darauf ausgerichtet, das Queren der Wildtiere zu verhindern bzw. zu lenken. Die Wirkung blauer Wildwarnreflektoren ist umstritten; auch Wildzäune können nicht flächendeckend zum Einsatz kommen. Hinweisschilder auf Wildwechsel und die damit verbundene Herabsetzung des Tempolimits haben oft nur wenig Wirkung auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, denen Experten zufolge häufig das Verständnis für die Sinnhaftigkeit der Geschwindigkeitsbegrenzungen fehlt. Die Wanderausstellung und das Kartenspiel setzen deshalb bei der Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf Gefahrensituationen auf mehr Hintergrundwissen, damit Wild am Straßenrand früher entdeckt und Gefahrensituationen schneller erfasst werden können, und appellieren an ein risikobewussteres Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg wurde ins Leben gerufen, um eine flächendeckende Umsetzung und wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung von Maßnahmen und Projekten der Verkehrssicherheitsarbeit auf regionaler und kommunaler Ebene zu gewährleisten. Es wird gefördert vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.netzwerk-verkehrssicherheit.de. (lpm)

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