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Grußwort von Sigmar Wilhelm

Sigmar Wilhelm. Foto: wsw

Werder (Havel) OT Glindow, 10. Dezember 2019 – Liebe Glindowerinnen, liebe Glindower, 
ich möchte Ihnen im Namen des Ortsbeirates Glindow, der sich nach den Kommunalwahlen in diesem Jahr neu konstituiert hat, ein frohes Weihnachtsfest und persönliches Wohlergehen im kommenden Jahr wünschen. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes zu vertreten und miteinander im Dialog zu bleiben, ist und bleibt die vorrangigste Aufgabe des Ortsbeirates. 

In Glindow hat sich wie in den vergangenen Jahren einiges getan. Ein Meilenstein 2019 war die Fertigstellung des Vereinsgebäudes auf dem Sportplatz. Damit haben sich die Bedingungen für die Sportfreunde und Gäste erheblich verbessert. Unser Dank gilt allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben. 

Das traditionelle Kirsch- und Ziegelfest Anfang Juli war wiederum ein kultureller und fröhlicher Höhepunkt in Glindow. Dem gesamten Team gilt unsere Anerkennung für sein ehrenamtliches Engagement. Wir freuen uns auf das nächste Fest im kommenden Jahr.

Im Fontane Jahr hat sich der Heimatverein dem 200. Geburtstag des Dichters gewidmet. Viele Besucher des Heimatmuseums haben sich für die Ausstellung und Lesungen zu seinen Ehren interessiert. 

Die neue Karnevalssaison, die im Februar 2020 ihren Höhepunkt erreicht, hat am 11.11. einen Einblick in das neue Programm des GCC gegeben. Es ist Ausdruck einer engagierten Vereinsarbeit mit großer Außenwirkung. 

Das vielfältige Glindower Vereinsleben hat eine lange Tradition und wird vom Ortsbeirat unterstützt, weil es wesentlich das kulturelle Leben bestimmt. Bei den Vereinsvorständen und Mitgliedern möchte ich mich im Namen des Ortsbeirates für ihre geleistete Arbeit bedanken. Eine entscheidende Aufgabe für die Zukunft ist die Schaffung eines Veranstaltungsortes für Glindow. Nur mit Unterstützung der Stadt Werder kann es gelingen, dieses Problem zu lösen. Der Wegfall des Deutschen Hauses mit seinem Saal wäre ein herber Verlust, die Vereinstätigkeit erfolgreich fortzusetzen, besonders für den GCC, die Glindower Chöre und weitere Nutzer. 

Abschließend lade ich die Vereinsvorstände der Glindower Vereine zu einem Treffen am 9. Januar 2020 in das „Kleine Seerestaurant“ am Jahn Ufer in Glindow ein. (s.w.)

Mein Werder (204): Sofie Völker

Kurz & Knackig

Name: Sofie Völker
Alter: 24
Wohnort: Werder (Havel)
Wie lange leben Sie schon in Werder? Ich lebe schon insgesamt 19 Jahre in Werder, allerdings mit einer fünfjährigen Pause. Während meiner Ausbildung habe ich drei Jahre in Berlin gelebt und im Anschluss zwei Jahre in Bremen.
Haben Sie Kinder? Nein, noch nicht

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist umgeben von viel Grün und bietet durch die vielen Seen in der Umgang stets einen Zugang zum Wasser. Die Stadt bietet auch eine schöne Altstadt auf der Insel. Es finden viele Feierlichkeiten statt und es ist für jedes Alter etwas dabei. Die Baumblüte, das Winzerfest und das Mühlenfest sind nur einige wenige der tollen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden. Die Menschen sind sehr freundlich hier in Werder und da es eine kleine Stadt ist, trifft man des öfteren ein bekanntes Gesicht. Es gibt viele tolle Restaurants und auch die Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden. Außerdem bietet Werder eine tolle Verkehrsanbindung, um nach Potsdam oder Berlin zu gelangen. Man könnte sagen, dass man hier alles hat, was man braucht, um glücklich zu sein.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich arbeite als Qualitätsbeauftrage im Seniorenheim “Haus am Zernsee” in Werder (Havel). Ich studiere nebenbei, daher komme ich auch nicht drum herum, in meiner Freizeit für die Uni zu lernen. Ansonsten pflege ich die Beziehungen zu meinen Freunden, meinem Partner und meiner Familie, die zum größten Teil ebenfalls in Werder wohnen. Ansonsten würde ich sagen, mache ich all das, was man sonst so mit 24 Jahren macht 🙂

Was würden Sie lieber machen?
Um ehrlich zu sein, würde ich nichts lieber machen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie sich alles ergeben hat.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Im Sommer auf dem großen Steg beim Fischrestaurant “Arielle” direkt an der Havel und im Winter ist ein Spaziergang im Stadtpark sehr schön, besonders wenn Schnee liegt.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Man sollte unbedingt auf der Insel gewesen sein, um sich den schönen Marktplatz, die katholische und evangelische Kirche und die Mühle anzugucken.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Ich bevorzuge die Gärten entlang des Hohen Weges. Auch Schultzens Siedlerhof ist sehr schön und bietet gute Möglichkeiten für einen schönen Nachmittag/Abend.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich trinke am liebsten Birnenwein oder schwarze Johannisbeere.

Sie – ganz speziell

Sie sind seit dem 7. Oktober die Qualitätsbeauftragte im “Haus am Zernsee”. Welche Aufgaben haben Sie genau?
Ich arbeite eng mit den Pflegekräften, der Einrichtungsleitung und der Pflegedienstleitung zusammen. Ich versuche in Zusammenarbeit mit den Pflegekräften, eine gute Qualität der Pflege zu gewährleisten. Ich überwache den Pflegeprozess innerhalb der Einrichtung und die dazugehörige Dokumentation. Ich achte auf die Umsetzung der Pflegestandards und übernehme Mitarbeiterschulungen dieser Standards. Ich führe Fallbesprechungen mit den Mitarbeitern durch, um Lösungen für anfallende Probleme zu finden. Ich achte auf die Umsetzung der Hygienerichtlinien durch die Mitarbeitenden und führe Pflegevisiten bei unseren Bewohnern durch, um zu sehen, wie es ihnen bei uns ergeht. Auch bei Problemen am PC oder sonstigen Unklarheiten habe ich im Tagesgeschäft immer ein offenes Ohr. Eine gute Kommunikation und Unterstützung der Mitarbeiter stehen stets an erster Stelle.

Zuvor haben Sie bei der ambulanten Kinderintensivpflege in Berlin gearbeitet. Können Sie uns etwas hierüber erzählen und warum Sie in ein Seniorenpfegeheim gewechselt haben?
Bevor ich in der ambulanten Kinderintensivpflege gearbeitet habe, habe ich in meiner Zeit in Bremen auf einer chirurgischen Station mit angeschlossenem Darmkrebszentrum gearbeitet, daher bin auch sehr vertraut in der Arbeit mit älteren Menschen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich selbst kann für mich sagen, dass ich an beidem meine Freude habe. Letzten Endes geht es um den Menschen, für den man ein gewisses Maß an Verantwortung hat und versucht ihm zu helfen, seinen Alltag bestmöglich zu bewältigen.

Das Führungsteam im Haus am Zernsee hat sich nicht nur ganz neu aufgestellt, sondern auch sehr verjüngt. Was bedeutet das für die Bewohner des Hauses bzw. für die Arbeit vor Ort?
Es kommt nicht auf das Alter an, sondern auf die Motivation und die Zusammenarbeit des Teams. Ich glaube, wir haben uns zu einem sehr guten Führungsteam zusammen gefunden. Außerdem haben wir tolles Personal, sodass die Arbeit noch mehr Spaß macht. Als Einrichtung arbeiten wir toll zusammen, auch wenn unser Leitungsteam noch nicht sehr lange im Haus ist. Derzeit müssen wir uns alle noch etwas in der Einrichtung zurecht finden und uns mit den Gegebenheiten vertraut machen, aber ich denke, dass wir gemeinsam die Einrichtung voran bringen können. Ich bin gespannt und optimistisch, was die Zukunft bringt.

Im Haus am Zernsee finden auch immer wieder tolle Veranstaltungen mit den Bewohnern und Angehörigen statt. Was steht als nächstes in Ihrem Veranstaltungskalender?
Da ja nun Weihnachten vor der Tür steht, wird es natürlich Weihnachtsfeiern in den Wohnbereichen geben. Auch ein Adventssingen hat bereits stattgefunden. Außerdem veranstalten wir auch in der Vorweihnachtszeit ein Schlemmeressen für die Bewohner und ihre Angehörigen. Am 15. Dezember findet wieder der jährliche Promenadenzauber statt. Da es von uns aus nicht weit ist, wollen wir es möglichst vielen Bewohnern ermöglichen, den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Daher freuen wir uns immer über Freiwillige, die helfen, den einen oder anderen Rollstuhl dort hin zu schieben und die Bewohner zu begleiten. Auch für das nächste Jahr haben wir schon viele Ideen für neue, tolle Veranstaltungen für die Bewohner. Es lohnt sich, ab 2020 auf unserer Homepage vorbeizuschauen.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Ich habe eigentlich nur zwei Wünsche: Ich möchte mein Studium erfolgreich abschließen und die Orte bereisen, die noch auf meiner To-Do Liste stehen.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Derzeit keines, aber wenn bevorzuge ich Bücher von Sebastian Fitzek.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ein direktes Vorbild zu benennen, fällt mir schwer. Ich denke, es gibt viele Vorbilder, von denen man sich das eine oder andere abschauen kann.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Sehr klischeehaft, aber ich schaue gerne Ärzteserien, wie Greys Anatomy oder Dr. House. Aber auch einzelnen anderen Serien bin ich gegenüber nicht abgeneigt.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich liebe Tiere. Ich mag Katzen sowie Hunde, ich selbst sehe mich aber eher mit einem Hund in Zukunft.

Stopp! – Ich möchte das nicht!

"Stopp" sagen, Grenzen setzen! Beim Anti-Mobbing-Song gaben zum Abschluss auch die Experten nochmal alles auf der Bühne., Fotos: wsw

Werder (Havel), 5. Dezember 2019 – Kinder sollen gerne zur Schule gehen, Spaß am Lernen haben und sich in einem gefestigten Klassenverband wohlfühlen. Das wünschen sich wahrscheinlich alle Eltern für ihre Kinder. Doch die Realität sieht leider anders aus. Mobbing kommt in fast jeder Klasse vor und auch abseits der Schulzeit gibt es kaum jemanden, der sich noch nicht mit dem Thema Mobbing beschäftigen musste.

Unter dem Motto “Gesunder Lebensraum Schule / Mobbingfrei – Klasse sein” haben Christine Pohl und Katja Ledder ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen, das Kinder, Lehrer und Eltern für dieses schwierige Thema sensibilisiert. In dreitägigen Workshops setzen sich Grundschüler/innen ab der Klassenstufe 3 in Bewegungs-, Rollen- und Teamspielen, Gesprächen und Workshops intensiv mit Mobbing auseinander und beschäftigen sich mit den folgenden Fragen: Was ist Mobbing eigentlich? Wo fängt Mobbing an? Und wie kann man Mobbing vorbeugen/verhindern und aus dem Schulalltag vertreiben?

Vom 3. bis zum 5. Dezember waren Christine Pohl und Katja Ledder mit ihrem Expertenteam an der Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe zu Gast. Das Anti-Mobbing-Projekt stieß sowohl bei den Kindern als auch bei den Lehrern sofort auf große Begeisterung. Den Höhepunkt der Projekttage bildete der Anti-Mobbing-Abend, der gestern im Scala Kulturpalast stattfand. Es war die erste Veranstaltung dieser Art und Christine Pohl, die Geschäftsführerin der Pohlibri-Verlag UG und Autorin der beliebten “Moppel und Mücke”-Bücher, fehlten angesichts der positiven Resonanz die Worte. Ihre Tochter Katja Ledder, die als stellvertretende Geschäftsführerin und Kursleiterin fungiert, freute sich: “Das zeigt uns, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind.”

In kurzweiligen, äußerst unterhaltsamen und vor allem informativen Vorträgen erläuterten die Mobbing-Experten ihre Motivation für das Projekt und die Arbeit mit den Kindern.

Den Anfang machte Jens Dietz, der als psychologischer Berater/Personal Coach, Teamberater, Mentaltrainer, Heilpädagoge und Erzieher tätig ist. Der 42-Jährige zog die zahlreichen Besucher, die im Scala Platz genommen hatten, sofort in seinen Bann. Sein Anliegen ist, die Kinder in ihrem Sein zu stärken. “Ich gebe den Kids gerne als Aufgabe, etwas über sich selbst zu lernen. ‘Was gibt es an mir, worüber sich andere lustig machen könnten?’ Sobald die Kinder ihre vermeintlichen Schwächen akzeptieren und sie zu ihren Stärken machen, ist ein großer Schritt getan”, so Jens Dietz. Mobbing geschieht immer absichtlich und Mobbing hat viele Facetten. Manchmal ist es auch nur ein Missverständnis, das fälschlicherweise als Hänselei verstanden wird. “Wichtig ist immer, schnell zu reagieren”, mahnt der Experte. “Eltern und Lehrer müssen lernen, wie man Mobbingopfer und auch Mobber erkennt. Hier ist die Kommunikation zwischen Eltern, Kindern und Lehrern entscheidend. Miteinander und nicht gegeneinander heißt hier die Devise.” In verschiedenen Rollenspielen erarbeitet Jens Dietz mit den Kindern, wie sie im Klassenverband miteinander umgehen können. “Wir als Eltern müssen hier als Vorbild fungieren: Wenn wir Interesse an unserem Kind zeigen, zeigt es auch Interesse an seinen Mitschülern.”

Sportlich wurde es im Anschluss mit Uli Turowski. Seit 35 Jahren trainiert er Kinder in Vereinen sowie in Fußball- und Sportcamps und seit über 20 Jahren führt er Fußballcamps bei Vereinen sowie Sport- und Gesundheitstage für Kinder und Jugendliche in sozialen Einrichtungen und Schulen unter dem Motto “Training. Lernen. Leben” durch. “Kinder müssen lernen, dass sie auch Fehler machen dürfen”, so der Coach. “Wir lösten unsere Probleme früher direkt auf dem Spielfeld. Heute ist Mobbing über Social Media einfacher, die direkte Auseinandersetzung fehlt. In verschiedenen Teamgeistspielen übe ich mit den Kindern, wie sie aufeinander eingehen können. Die Teams sind wahllos zusammengestellt und so müssen auch mal Kinder, die sich vielleicht nicht so gerne mögen, an einem Strang ziehen.”

Den Abschluss bildete der Vortrag von Christoph Teege. Er ist Dipl.-Ing.(FH), Autor, Trainer für Speed Reading (Schnelllese-Seminare) und Boxcoach. Erst 2010 fing er mit dem Boxen an und wurde 2016 zum WBU Semipro Boxweltmeister gekürt. Er hilft Kindern und Jugendlichen dabei, ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihren Mut zu steigern, auch mal “Nein” zu sagen. Gerne nutzt er für seine Seminare Parallelen zum Boxsport: “Im Ring steht einem ein ebenbürtiger Gegner gegenüber, beim Mobbing ist dies anders. Wir müssen Kinder ermutigen, starke Persönlichkeiten zu entwickeln, die es nicht nötig haben, andere zu hänseln, und die ihre Freunde beschützen können.” Christoph Teege weiß aber auch, dass manche Mobber einfach nicht aufhören. Doch wie können sich die Kinder gegen solche extremen Angriffe schützen? “Ich zeige den Kindern immer am Ende des Workshops, wie sie sich vor Übergriffen schützen können. Das Wissen darüber, dass man sich im Ernstfall verteidigen könnte, stärkt das Selbstvertrauen der Kinder ungemein.”

v.l.: Katja Ledder, Christoph Teege, Jens Dietz, Christine Pohl, Uli Turowski und Carsten van den Berg

Für einen kleinen Gänsehautmoment sorgte der Chor der CvO. Mit engelsgleichen Stimmen sangen die Schülerinnen und Schüler unter anderem den eigens für das Projekt komponierten Anti-Mobbing-Song, der aus der Feder von Kinderliedsänger Carsten van den Berg stammt. Der Song läuft übrigens auch bei Radio Küken und Radio Teddy – Reinhören lohnt sich!
Über eine besondere Überraschung durften sich die vier Klassenlehrerinnen der teilnehmenden Klassen sowie die Direktorin und die Schulsozialarbeiterin der CvO freuen. Christine Pohl und Katja Ledder überreichten ihnen schöne Plakate und Informations-Material, das sie bei ihrer weiteren Arbeit mit den Kindern gut nutzen können. “Uns liegt Nachhaltigkeit besonders am Herzen, unser Projekt soll auch nach dem Ende noch in guter Erinnerung bleiben und auf die Schüler und Lehrer wirken”, erklärt Katja Ledder.

Mobbing ist wie ein Flächenbrand, der schnellstmöglich im Keim erstickt werden muss. Und gerade in der Grundschulzeit ist Prävention besonders wichtig. Die Kinder sind ein wilder, bunt gemischter Haufen – die einen tragen Markenklamotten, bei den anderen zwickt das Shirt, weil es zu klein ist, aber Geld für ein neues fehlt. Kindern sind solche Unterschiede eigentlich egal, es sind wir Erwachsene, die ihnen (unbewusst) vorleben, was wichtig und schön ist. Mobbing bedeutet, dass eine Person über einen längeren Zeitraum herablassenden Maßnahmen ausgesetzt ist. Was genau ein “längerer Zeitraum” und “herablassende Maßnahmen” bedeuten, ist für jeden Menschen individuell. Umso wichtiger ist es, dass man sein Kind bewusst wahrnimmt und schon auf die kleinste Persönlichkeitsveränderung reagiert. Nur gemeinsam kann man dem Mobbing-Monster den Schrecken nehmen. (wsw)

APM informiert über Änderungen bei der Abfallentsorgung

Foto: Screenshot www.apm-niemegk.de

Werder (Havel), 4. Dezember 2019 – Rund um die anstehenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gibt es kleine Änderungen bei der Abfallentsorgung:

• Restmüll-, Pappe/Papier- und Bioabfallentsorgung

Ihre regulären Leerungstage / … werden an diesen Tagen nachgeholt
Di. 24.12.2019 (Heiligabend) / Di. 24.12.2019
Mi. 25.12.2019 (1. Weihnachtstag) / Fr. 27.12.2019
Do. 26.12.2019 (2. Weihnachtstag) / Fr. 27.12.2019
Fr. 27.12.2019 / Sa. 28.12.2019

• sowie Gelbe Säcke (verantwortlicher Entsorger ist die MEBRA mbH • Tel. 033835-59600)

Ihre regulären Leerungstage / … werden an diesen Tagen vorgefahren!!! und nachgeholt
Mo. 23.12.2019 / Sa. 21.12.2019
Mi. 25.12.2019 (1. Weihnachtstag) / Di. 24.12.2019
Do. 26.12.2019 (2. Weihnachtstag) / Fr. 27.12.2019
Fr. 27.12.2019 / Sa. 28.12.2019

Alle Abfallentsorgungstermine in der 1. Kalenderwoche 2020 verschieben sich aufgrund des Feiertages am 1.1.2020 (Neujahr) jeweils um einen Tag später.

• Sprechzeiten Verwaltung
Die Mitarbeiter/-innen der APM-Verwaltung sowie des APM-Service-Centers sind am 27.12. und am 30.12.2019 nur in der Zeit von 7 Uhr bis 13 Uhr telefonisch zu erreichen.

• APM-Wertstoffhöfe

Die Wertstoffhöfe des Landkreises Potsdam-Mittelmark, mit den Standorten in Niemegk, Teltow und Werder, sind in der Zeit vom 23.12.2019 bis einschließlich 1.1.2020 geschlossen.

Aktuelle Informationen zur Abfallentsorgung erhalten sie immer unter www.apm-niemegk.de .
Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das neue Jahr!
Ihre APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH (apm)

Anti-Mobbing-Abend im Scala

Werder (Havel), 4. Dezember 2019 – Seit gestern findet an der Carl-von-Ossietzky-Schule mit angegliederter Primarstufe ein Anti-Mobbing-Projekt des Werderaner Pohlibri-Verlags statt. Bis einschließlich morgen werden die Schülerinnern und Schüler der Primarstufe in Workshops für dieses schwierige Thema sensibilisiert. Innerhalb der Projektwoche gibt es heute Abend von 18 bis 20 Uhr einen Anti-Mobbing-Abend im Scala-Kino.

„Wir möchten an diesem Abend, gemeinsam mit unserem Expertenteam, der CvO-Schule aus Werder und Vertretern der Stadt Werder, ein Zeichen gegen Mobbing setzen und zum Thema Mobbing aufklären“, sagt Katja Ledder vom Pohlibri-Verlags. „Unser Ziel ist es, Eltern, Lehrer und Schüler zu diesem Thema zu sensibilisieren, um ein besseres und friedliches Miteinander in Schule, Familie und Job zu erreichen“, ergänzt ihre Kollegin Christine Pohl.

Es wird Fachvorträge vom Expertenteam des Verlags geben, u.a. zum Thema: Irgendetwas geht immer – Wie kann ich mein Kind unterstützen, anderen zur Seite stehen und zu einer verbesserten Anti-Mobbing Kultur beitragen. Der Chor der CvO-Schule wird einen Anti-Mobbing Song vortragen. Außerdem wird das Anti-Mobbing-Projekt des Verlags vorgestellt. Interessierte können sich für den Anti-Mobbing-Abend bei Katja Ledder anmelden, Tel. 0172-325 70 99. (wsw)

Niemand muss alleine sein

Werder (Havel), 4. Dezember 2019 – Besonders in der dunklen Jahreszeit und wenn das Fest der Liebe naht, fühlen sich zahlreiche Menschen allein. Viele Familien leben weit verstreut und gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit ist es oft schwer, sich zu treffen. Das Alleinsein kann im schlimmsten Fall zu Depressionen und Demenz führen.

Um dem entgegenzuwirken, haben die Stadt Werder (Havel), die Ernst von Bergmann sozial gGmbH und die wohlvertraut GmbH sowie Dienstleister aus der Region die Aktion „Gemeinsam gegen einsam“ ins Leben gerufen.

Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Hilfestellungen im Haushalt, Begleitungen zu Arztterminen sowie spezielle Angebote in der Vorweihnachtszeit sollen gegen Einsamkeit helfen, besonders bei älteren Menschen. Doch nicht nur Senioren fühlen sich oftmals alleine. Die Aktion hat die Bedürfnisse mehrerer Generationen unter die Lupe genommen und zeigt einen Weg für ein entspanntes Miteinander, einen Weg der Verbundenheit trotz räumlicher Distanz.

Einer dieser Wege ist zum Beispiel die “wohlvertraut-App”, die sich über den App-Store des Handys leicht installieren lässt. Die App unterstützt insbesondere Menschen im fortgeschrittenen Alter bei der Organisation ihres Alltags. In der App kann man aktuelle Termine eintragen, das persönliche Befinden dokumentieren, seine Gefühlszustände und Schmerzverläufe eintragen. Des Weiteren bietet sie eine sichere Ablage von wichtigen Dokumenten sowie die Vernetzung und Ablage von Angehörigenkontakten und Kontakten zu Versorgungspartnern. Zusätzlich können die App-Nutzer Unterstützung für Haushalt, Freizeitaktivitäten und medizinischen Dienstleistungen erhalten. Sie äußern einfach ihre Wünsche und der persönliche Vertraute kann diesen Wunsch sofort oder später anschauen und verwirklichen.

Hinter der wohlvertraut GmbH stehen die Gründer Anne Dressler-Benad und John Benad.

Aktuelle Veranstaltungen und Informationen zur Aktion sind auf der Website www.gegeneinsam.de einsehbar. Bisher unterstützen die Aktion die AWO, die Seniorenresidenz Glindow, das Seniorenheim “Haus am Zernsee”, die Ernst von Bergmann sozial gGmbH, die wohlvertraut GmbH sowie die Stadt Werder (Havel). Weitere Unterstützer und Beteiligte sind natürlich immer herzlich willkommen. (wsw)

Die Jugend möchte mitreden

Werder (Havel), 3. Dezember 2019 – Nicht nur Interressengemeinschaften wie Obstbauern, Anwohner und Anrainer von Insel und Hohem Weg möchten über die Zukunft der Baumblüte mit entscheiden. In den letzten Sitzungen des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur, Sicherheit und Ordnung zum Thema Baumblüte wurde auch immer um die Wünsche der Jugendlichen heiß diskutiert.

Janosch Gärtner möchte sich gern als Vertreter der Jugend bei den relevanten Themen für deren Interessen einsetzen. Der Werderaner ist 21 Jahre alt, gut mit der Jugend vernetzt und bekommt immer wieder mit, was sich seine Altersgenossen so wünschen. Dabei möchte er seine Arbeit nicht nur auf das Baumblütenfest beziehen, sondern auch darüber hinaus Wünsche und Sorgen innerhalb der entsprechenden Gremien an die Stadtverordneten herantragen, um dann gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Er selbst bezeichnet sich als willensstark und kommunikativ und möchte diese Eigenschaften dafür einsetzen, den Interessen der Jugend Gehör zu verschaffen.

Natürlich ist diese ambitionierte Aufgabe auch mit viel Arbeit verbunden und so finden wir es umso bemerkenswerter, dass sich Janosch Gärtner für diese Aufgabe bereit erklärt hat.

Seine Ambitionen habe er der Stadtverwaltung bereits mitgeteilt und hofft nun, dass ein entsprechender Antrag am 12. Dezember in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird und die Jugend in Werder einen Botschafter bekommt. (wsw)

SMG verbreiten Falschinformationen und beschädigen Verhandlungsposition der Stadt

Hermann Bobka.
Hermann Bobka.

Werder (Havel), 3. Dezember 2019 – „Es verwundert schon sehr, wenn die Fraktion der Stadtmitgestalter Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen in den sozialen Netzwerken verbreitet. Das gilt umso mehr, als dann auch noch Falschinformationen verbreitet werden. Dies zeigt einmal mehr, dass die Mitglieder dieser Fraktion nicht an einer positiven Entwicklung der Stadt interessiert sind, sondern ganz offensichtlich nur noch persönliche Befindlichkeiten weiter pflegen wollen.“

Bobka stellt klar: „Die Verwaltung hat den Prüfauftrag der Stadtverordneten umgesetzt und hat das Ergebnis vorgestellt. Das erzielte Verhandlungsergebnis ist auf große, einvernehmliche Vorbehalte im Hauptausschuss gestoßen. Es mag ja sein, dass die SMG später eine andere Meinungsbildung hatten als noch in der Sitzung vertreten wurde, deshalb muss man aber nicht ‘alternative Fakten’ zum Sitzungsgeschehen verbreiten.

Es wurde deutlich, dass zu diesen Konditionen keine weiteren Verhandlungen für die Stadt sinnvoll sind. Deutschland ist kein arabischer Basar. Wenn ein offensichtlich Vielfaches des Verkehrswertes als Kaufpreis gefordert wird, ist eine klare Antwort angezeigt. Eine Antwort, die auch zeigt, dass die Stadt sich nicht durch erpresserische Abrissdrohungen zwingen lässt, einem Eigentümer, der die Immobilie billig erworben und völlig unzureichend instandgehalten hat, einen hohen Gewinn zu verschaffen.

Wer in so einer Situation wie die Stadtmitgestalter Aufregung verbreitet und die Hoffnungen des Eigentümer nährt, aus politischen Gründen würde ihm doch noch ein Kaufpreis gezahlt, der mit dem Wert der Immobilie nichts zu tun hat, schädigt die Verhandlungsposition der Stadt in unverantwortlicher Weise. 

Der jetzt vorliegende Antrag treibt das Vorgehen auf die Spitze und wird daher nicht durch die Werderaner Union unterstützt. Die SMG können gerne weiter verhandeln und das Ergebnis in die Gremien einbringen. Dann werden die Stadtverordneten entscheiden. Bleibt nur zu hoffen, dass die SMG dann wenigstens mit den tatsächlichen Eigentümern verhandeln!“, so Bobka abschließend. (cdu)

Rotary Adventsfeier

v.l.: Dr. C. Felser, Prof. Dr. Clahsen und Gabriele Richter, Fotos: Jürgen Steinberg

Werder (Havel), 2. Dezember 2019 – Am 23 November trafen sich die Mitglieder des Rotary Clubs Werder (Havel) zur Adventsfeier im Restaurant Arielle auf der Insel in Werder und verbrachten dort einen harmonischen Abend mit vergnüglichen und anregenden Gesprächen.

Im Verlauf des Abends gab es für die Mitglieder mehrere bemerkenswerte Highlights. Professor Dr. Harald Clahsen wurde als neues Mitglied in den Club aufgenommen. Das wissenschaftliche Fachgebiet von Professor Clahsen ist die Psycholinguistik, bei der es unter anderem um die Erforschung des menschlichen Spracherwerbs, der Bedingungen für das Produzieren und Verstehen von Sprache sowie der Repräsentation von Sprache im Gehirn geht.

Inga Vetrella und Martin Vogel berichteten von ihren überaus positiven Erfahrungen, die sie am bundesweiten Vorlesetag in den Werderaner Schulen machen konnten.

Mit einer Gedenkminute wurde dem kürzlich verstorbenen Gründungsmitglied Dr. Werner Schrank gedacht.

Die finnische Austauschschülerin Anni Loimu berichtete von der Reise der Distrikts-Austauschschüler nach Paris. Anni wies auch darauf hin, dass die in vielen Ländern der Welt beheimateten und zurzeit in Deutschland bei gastgebenden Familien beherbergten Jugendlichen, die Reise nicht nur als interessant empfanden, sondern auch als sehr willkommene Gelegenheit nutzten, sich international auszutauschen und Freundschaften zu schließen.

Letzter Höhepunkt des Abends war die Anerkennung von Reinhard Stragies als „Paul Harris Fellow“. Diese Auszeichnung wurde von Rotary International für besondere Verdienste von Rotariern – wie auch Nichtrotariern – geschaffen. Reinhard Stragies war offensichtlich darüber auch höchst erfreut und dankbar für die Anerkennung seiner Tätigkeit. (r.s.)

Mein Werder (203): Andrea und Nico Hannemann

Nico und Andrea Hannemann, Fotos: Kathleen Friedrich

Kurz & Knackig

Name: Andrea und Nico Hannemann
Alter: 41 und 43
Wohnort: Bliesendorf
Haben Sie Kinder?: Ja

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Landschaftlich reizvoll (Wasser, Wald, Obstplantagen, ein schöner historischer Stadtkern), wir leben, wo andere Erholung suchen

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Wir sind beide Steuerberater mit Kanzlei in Werder (Havel). Im Dezember 2018 haben wir neue Räumlichkeiten in der ehemaligen Vulkan-Fiber-Fabrik bezogen. Mittlerweile haben wir uns gut eingelebt. In diesem Jahr feiert die Kanzlei ihr 10-jähriges Bestehen. Wir planen aber auch wieder spannende Projekte, wie z.B. die Fortsetzung unserer Infoveranstaltungen, ein Unternehmerfrühstück zu besonderen Themen oder die Zukunftswerkstatt.

Was würden Sie lieber machen?
A: Nichts, denn ich kann mit meiner Arbeit anderen helfen.
N: Nichts, ich habe meine Entscheidung nicht bereut.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
A: Unserer Terrasse, da sitze ich im Sommer bis spät in die Nacht hinein und schaue in die Sterne (soweit das Wetter es zulässt) und entspanne. Der Wald rund um Bliesendorf ist super zum Entspannen und zum Hund ausführen.
N: Auf unserer Terrasse.

Wo muss ein Gast unbedingt gewesen sein?
Auf der Insel, und Bismarckhöhe sowie Fuchsberg bieten einen schönen Blick über die Landschaft. Aber es gibt noch vieles mehr. Zu empfehlen sind auch die Stadtführungen, das haben wir auch schon mit unserem Kanzleiteam gemacht.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Muckergarten natürlich, ein bisschen Rummel fürs Kind muss allerdings auch immer sein.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
A: Holunderblüte und Robinienblüte
N: Robinienblüte und Schwarze Johanna

Sie – ganz speziell

Sie feierten gestern Ihr 10-jähriges Kanzleijubiläum. Herzlichen Glückwunsch! Können Sie uns einen kurzen Überblick über die zurückliegende Dekade geben?
Man kann es vergleichen mit der Geburt eines Kindes, dass dann wächst und zehn Jahre alt ist. Am Anfang war die Idee einer eigenen Kanzlei, welche zufällig auch in einem neunmonatigen Prozess umgesetzt wurde. Der Startschuss fiel am 1. Dezember 2009. Damals gründete ich (Andrea Hannemann) die Kanzlei allein, ein Start bei Null – auf der „grünen Wiese“. Relativ schnell entwickelte sich die Kanzlei und 2010 wurde schon die erste Mitarbeiterin eingestellt. 2011 wurden dann die Kanzleiräume erweitert und nach und nach wuchs das Team. Im Jahr 2015 gründeten wir (Andrea und Nico Hannemann) eine Partnerschaftsgesellschaft. Natürlich gab es auch mal Rückschläge, was ich vergleichen würde mit der Trotzphase. Und wie überall fehlt(e) es oft an Fachkräften. Neben Fachkräften haben wir auch Quereinsteiger eingestellt und dann selbst qualifiziert. In diesem Jahr haben wir mit unserem gesamten Team an einem zweitägigen Zukunftsworkshop teilgenommen. Ziel war es, uns fit für die Zukunft zu machen, über den Tellerrand zu schauen und Ideen zu entwickeln, wie Steuerberatung in der Zukunft aussehen könnte.
In zehn Jahren ist unglaublich viel passiert. Nicht nur die Kanzlei mit dem gesamten Team hat sich entwickelt, auch wir haben uns persönlich weiterentwickelt und sind mit unseren Aufgaben gewachsen. Wir sind dankbar und freuen uns auf neue Herausforderungen.

An wen richtet sich Ihr Steuerberatungs-Angebot?
Wir betreuen Unternehmer verschiedener Rechtsformen und Branchen sowie Land- und Forstwirte. Nico Hannemann hat sich darauf spezialisiert und hat auch die Zusatzqualifikation „Landwirtschaftliche Buchstelle“. Überwiegend sind es Unternehmer, die wie wir auch Chancen in der Digitalisierung sehen und die ein Interesse an moderner, zeitgemäßer Zusammenarbeit haben. Darüber hinaus betreuen wir auch Privatpersonen und unterstützen mit der Erstellung von Einkommensteuererklärungen.

Ebenfalls zu feiern gab es „ein Jahr Kanzlei in der Vulkan-Fiber-Fabrik“. Welchen Vorteil bietet der Standort in der Adolf-Damaschke-Straße?
Für uns als Team ist der Vorteil, dass wir jetzt eine Bürogröße haben, wo wir uns optimal entfalten können. Die Räume sind einfach besser geschnitten. Für uns alle ist es ein ruhigeres Arbeiten. Ein weiterer Vorteil sind bessere Parkmöglichkeiten.

Ihre neue Homepage ist seit kurzem online. Worauf können sich die Besucher der Website freuen?
Die neue Homepage ist modern und erfrischend anders. Sie enthält viel Informatives rund um die digitale Zusammenarbeit mit unseren Mandanten, Impressionen aus unserem Kanzleialltag und unsere Verbundenheit zur Region. Mehr wird jetzt aber nicht verraten. Unsere Empfehlung – einfach mal reinschauen (www.steuerberatung-hannemann.de). Über Lob freuen wir uns und für Kritik sind wir dankbar.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
A: wieder tanzen mit meinem Mann, mehr Zeit für Familie und Freunde, Zeit für mich
N: mit dem Rauchen aufhören :-), private Zeit, eine Werkstatt

Welche berühmte Person würden Sie gerne einmal treffen?
Es fällt uns niemand Spezielles ein. Es gibt so viele interessante Menschen, die nicht berühmt sind. Entscheidend ist nicht, ob man auf Titelblättern von bunten Zeitungen erscheint, sondern das, was man wirklich tut.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
A: “Christina” von Bernadette von Dreyen
N: keins

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Wir haben täglich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun, egal ob beruflich oder privat. Da gibt es beeindruckende Menschen, Menschen, zu denen man respektvoll aufschaut, oder auch Menschen, die uns inspirieren.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
A: “Chocolat”, “Club der toten Dichter”
N: “Avatar”

Haben Sie ein verborgenes Talent?
A: Ich bringe unseren kleinen Garten und die Terrasse ordentlich zum Blühen. Auch Tomaten, Gurken und viele Kräuter haben hier ihren Platz. Ich mag besonders ausgefallenere Sorten, die nicht in jedem Garten vorkommen, wie z.B. Ananaskirsche, mexikanische Minigurken und Limonenbasilikum.
N: Ich bin immer auf der Suche nach technischen Lösungen, um mir das Leben zu vereinfachen oder für die Wohnung selbst zu bauen. Am meisten mag ich Metallarbeiten, aber auch mit Holz habe ich schon einiges gemacht. Wir wohnen in einem alten Haus, da gibt es oft keine Standardmaße, da kann ich mich beim Bauen entfalten. Einige Objekte waren z.B. ein Felgenofen, der zusammen mit einer Grillplatte für leckere Grillspezialitäten sorgt, ein Kratzbaum für unsere Katze und so einiges mehr. Sicher kann man alles irgendwie kaufen, was Zeit spart. Aber wenn ich etwas baue, habe ich ein Ergebnis in der Hand. Das ist ein guter Ausgleich zur Arbeit, wo man das Ergebnis einer Beratung nicht in den Händen halten kann.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
A: Beide gleichermaßen, die Katze wegen ihrer Eigenständigkeit und den Hund wegen seiner bedingungslosen Liebe – sind auch beide bei uns zu Hause.
N: Ich mag Hunde mehr, weil sie weniger Katzenhaare haben 🙂

CDU Fraktion wird Werder (Havel) weiter gestalten

Werder (Havel), 29. November 2019 – Am vergangenen Wochenende traf sich die CDU Fraktion mit den sachkundigen Einwohnern in Kemnitz, um die Schwerpunkte der Legislaturperiode festzulegen.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Herrmann Bobka:

„Wir haben in zwei Tagen sehr intensiv die Herausforderungen der Stadt Werder (Havel) diskutiert. In verschiedenen Vorträgen haben wir uns über die Themen Bildung, Verkehr und Entwicklung unserer Infrastruktur ausgetauscht“, so Bobka. „Für die Mitglieder der Fraktion haben die Investitionen in den Ausbau der Grundschulkapazitäten die größte Bedeutung in den nächsten Monaten. Wir wollen den Standort an der Karl Hagemeister Schule ausbauen und damit die Bedingungen weiterverbessern. Die Investitionen von über 6 Millionen Euro zeigen das es voran geht.“

„Als eines der weiteren Themen ist die Weiterentwicklung des Verkehrskonzeptes kritisch zu begleiten. Wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer in der Stadt Werder (Havel) ihren Platz finden. Eine ideologische Verteufelung wird es mit uns nicht geben. Die Hinweise zum Verkehrskonzept haben wir der Verwaltung mit unseren Anträgen schon an die Hand gegeben“, so Bobka weiter.

„Mit unseren Anträgen zur Ordnung und Sicherheit in der Stadt Werder (Havel) erwarten wir ein entschiedenes Handeln, wenn es um die Beschädigung von öffentlichem Eigentum geht. Hier erwarten wir konsequentes Handeln auch unserer Polizei. Die Zählgemeinschaft aus SPD, Grüne, SMG, Linke und Freie Bürger steht für Stillstand in unserer Stadt. Wir haben in den letzten Monaten erlebt, dass keine Entwicklung gewollt ist und die einzelne Ideologie dieser Truppe zählt. Die Werderaner Union wird sich weiterhin für unsere Stadt einsetzen und der Motor der Entwicklung sein. Darin waren sich alle Mitglieder einig“, so Bobka abschließend. (cdu)

  

Benefizspiel auf dem Werderaner Arno-Franz-Sportplatz

Werder (Havel), 29. November 2019 – Lars Esser und Marius Weck machen momentan beim Zoll im Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung in Plessow ihre theoretische Ausbildung. In ihrer Freizeit sind sie Fußballfans und jagen auch selbst gern dem runden Leder nach.

Aus Aachen stammend, hatten die beiden Fußballverrückten eine Idee, um sich in ihrer Freizeit sportlich zu betätigen. So machten sie sich auf den Weg, um sich mit dem ortsansässigen Fußballverein, dem Werderaner FC, in Verbindung zu setzen. Mit ihren Kolleginnen und Kollegen, von denen ebenfalls viele Fußball spielen, will man gegen die 1. Männermannschaft des Werderaner FC antreten. Beim Werderaner FC und auch bei den Verantwortlichen der Bundesfinanzverwaltung in Plessow stießen die beiden Jungs auf offene Ohren.

Das Ergebnis soll dabei aber nur eine Nebenrolle einnehmen. Die Idee des Fußballspieles ist es, Menschen mit Behinderung etwas Gutes zu tun. So fiel die Entscheidung auf die Oberlinschule in Potsdam, mit der sich dann auch gleich in Verbindung gesetzt wurde.

Die Vorbereitungen laufen nun auf Hochtouren, da das Spiel bereits am Dienstag, dem 10. Dezember, stattfinden wird. Der gesamte Erlös aus Eintrittsgeldern, Getränken und Speisen wird nach Spielende an die Verantwortlichen und Kinder der Oberlinschule übergeben.

Die Gaststätte „Al Lago“ spendiert für die Kids nach dem Spiel eine Riesenpizza. “Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Zuschauer die Idee von Lars, Marius, dem Werderaner FC sowie der Bundesfinanzverwaltung unterstützen. Auch einige Kinder der Einrichtung werden vor Ort sein, um die 22 Akteure vom Spielfeldrand lautstark anzufeuern”, so Klaus-Dieter Bartsch.

Anstoß ist am 10. Dezember um 19.30 Uhr auf dem Arno-Franz-Sportplatz in Werder (Havel) und für das leibliche Wohl der Zuschauer und Fans ist auch gesorgt. Also kommt einfach vorbei und unterstützt die tolle Idee von Lars und Marius! (k.d.b., wsw)

 

Einladung zum Adventsbasar am 30.11.2019 von 14-18 Uhr

Werder (Havel), 29. November 2019 – Die Freie Waldorfschule Werder lädt am 30. November alle Menschen aus Werder und Umgebung herzlich zum alljährlichen Adventsbasar ein. Die Eröffnung der Veranstaltung ist um 13.30 Uhr, der Adventsbasar selbst ist dann von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Aufgrund der gewachsenen Schul- und Kindergartengemeinschaft (und der damit verbundenen größeren Kinder-, Schüler*innen- und Besucher*innenzahlen) findet der Adventsbasar dieses Jahr zum ersten Mal auf dem gesamten Campus in allen Häusern und Jurten etwas statt.

Egal ob Groß oder Klein, es ist wie immer für jeden etwas dabei: Märchenjurte, Schatzsuche, Kerzen ziehen, Kinderlädchen, Schiffchen pusten, Mosaike basteln, Lebkuchen verzieren, Adventskränze- und Gestecke basteln, Papier- und Fröbel-Sterne basteln, Basteln mit Bienenwachs, Lagerfeuer, Stockbrot, Punsch, Grillstand, Restaurant, Teestube, Waffelbäckerei, Café, Bücherstube und nicht zuletzt der Adventsmarkt mit den Marktständen. Die Erlöse fließen in Projekte von Schule, Hort und Kindergarten. (p.l.)

Das erste Adventswochenende steht bevor!

Werder (Havel), 29. November 2019 – Bevor morgen der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz der historischen Inselstadt zum gemütlichen Beisammensein einlädt, findet heute Abend ein kleines „Warm up“ statt. Im Klappstuhlkino auf dem Marktplatz wird ab 19 Uhr der Filmklassiker „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann gezeigt. Sitzgelegenheiten sind bitte mitzubringen!

Am Samstag und Sonntag beginnt das Weihnachtsmarkttreiben dann jeweils um 13 Uhr. Es wird an beiden Tagen ein kleines Unterhaltungsprogramm für Kinder geben, u.a. mit dem echten Werderschen Weihnachtsmann, Ballon-Franki, Kinderkarussell und Puppentheater. Für die Versorgung sorgen u.a. das Colonial Café und die Fleischerei Bothe.

Am Samstag wird ab 17 Uhr die Gruppe Extraleicht erwartet. Am Sonntag gibt es an einem Stand der Tourist-Information Werder u.a. den neuen Werder-Kalender und Tickets für das Weihnachtskonzert mit dem Landespolizeiorchester (8.12., Bismarckhöhe). Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt und zum Klappstuhlkino ist frei. Die Geschäfte in der Altstadt sind am 1. Dezember geöffnet.

Weitere Highlights an diesem ersten Adventswochenende sind:

29.11.-1.12. Fercher Weihnachtsmarkt
29.11. Weihnachtsbasar in Töplitz
30.11. Weihnachtsmarkt in Geltow
30.11./1.12. Schultzens Adventszauber
30.11./1.12. Werderscher Kunstmarkt
1.12. Weihnachtsmarkt in Wildpark West
1.12. Internationales Schlittenhunderennen in Klaistow
1.12. Adventskonzert in der Kirche Töplitz
1.12. Adventskonzert Gemischter Chor Glindow in der Katholischen Kirche Maria Meeresstern, Werder
1.12.-22.12. Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte im Comédie Soleil

Wir wünschen allen Werderanerinnen und Werderanern einen besinnlichen ersten Advent und den Kleinsten viel Spaß beim Öffnen des ersten Adventskalendertürchens. (wsw, wh)

Heimatgeschichtliche Beiträge 2019 erhältlich

v.l.: Erhard Schulz, Dr. Klaus Froh, Manuela Saß und Dr. Baldur Martin, Foto: wsw

Werder (Havel), 27. November 2019 – Pünktlich zum Jahresende bringt der Heimatverein Werder (Havel) wie in jedem Jahr die “Heimatgeschichtlichen Beiträge” heraus. Anlässlich der Vorstellung der 29. Auflage lud die Bürgermeisterin Manuela Saß gestern in ihr Büro ein. Ihr zur Seite waren Dr. Baldur Martin, Dr. Klaus Froh und Erhard Schulz. Mit den Vortragreihen des Heimatvereins gehören die jährlich erscheinenden Heimatgeschichtlichen Beiträge zum wichtigsten Standbein der Werderaner Heimatforschung.

In der 29. Auflage der Heimatgeschichtlichen Beiträge geben acht hochkarätige Autoren wieder Einblicke in die Geschichte unserer Blütenstadt. Neben einem Beitrag über die 140-jährige Geschichte des Obst- und Gartenbauvereins wird auch die wechselvolle Geschichte des Baumblütenfestes mit bemerkenswerten Höhen und Tiefen beleuchtet. Dr. Klaus Froh geht in seinem Beitrag auf die Garnisonsstadt und den Fliegerhorst ein und natürlich wird auch Werders Dichter Christian Morgenstern mit einem eigenen Beitrag bedacht. Als besonderes Porträt stellt Dr. Baldur Martin den Gravitationsphysiker Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Hermann Nicolai vor. Bescheiden und fast unbemerkt, lebt die Koryphäe auf ihrem Gebiet mitten in unserem beschaulichen Werder. Alle Beiträge in dem 64-Seiten starken Heft tragen die persönliche Handschrift der einzelnen Autoren. Das macht den Charme der Heimatgeschichtlichen Beiträge aus.

“Die inzwischen über 2100 vollgeschriebenen DIN A5-Seiten der Heimatgeschichtlichen Beiträge und die 1600 Seiten starke Werder-Chronik sind eine imposante Sammlung Historie für unsere kleine Stadt”, freut sich Dr. Baldur Martin. “Wir haben noch so viele Beiträge, die wir gar nicht unterbekommen.” Im nächsten Jahr wird die 30. Auflage dann auch als Doppelheft erscheinen und auf insgesamt 144 Seiten erfolgreiche Bilanz ziehen.

“Möglich ist dies nur durch die Unterstützung der Stadt Werder (Havel) und der Bürgermeisterin, die seit Beginn ihrer Amtszeit immer ein offenes Ohr für den Heimatverein hat”, freut sich Dr. Klaus Froh über die jahrelange gute Zusammenarbeit. Aber auch die positiven Zusprüche aus der Werderaner Bevölkerung ermutigen die ehrenamtlich Tätigen, sich immer wieder aufs Neue an die Arbeit zu machen. “In den letzten Jahren hat sich ein stabiler und guter Leserstamm herausgebildet. Uns erreichen auch immer wieder Beiträge und Zuschriften von Werderanern”, ergänzt Dr. Baldur Martin. “So gehen uns die Themen nicht aus.” Erhältlich ist die 29. Auflage der Heimatgeschichtlichen Beiträge für 7,50 Euro in der Buchhandlung Hellmich und im Kartenhaus im Werderpark.

Ein großes Anliegen brennt Dr. Baldur Martin, Dr. Klaus Froh und dem Geschäftsführer des Heimatvereins Erhard Schulz beim gestrigen Pressetermin dann noch auf der Seele: Der Heimatverein Werder (Havel) sucht immer wieder neue Mitglieder, die den Verein unterstützen, und auch ein neuer Vorstand wird gesucht. Dr. Klaus Froh möchte seinen Vorsitz im kommenden Jahr abgeben.

“Wir sind ein eher rezeptiver Verein, nur wenige Mitglieder sind selbst aktiv. Die meisten möchten beim Stammtisch oder bei den Werderaner Gesprächen, bei denen wir übrigens durchschnittlich zwischen 50 und 60 Besucher zählen, informiert werden”, erklärt Dr. Baldur Martin. “Uns fehlen aber junge Leute”, ergänzt Erhard Schulz. “Wir haben so viele Ideen, zum Beispiel was unseren Internetauftritt angeht. Aber leider können wir diese zur Zeit technisch einfach nicht umsetzen.” Wir wünschen dem Heimatverein sowohl bei der Vorstandssuche als auch bei dem Werben um neue Mitglieder viel Erfolg. (wsw)

Antrag der Fraktion StadtMitGestalter / Ingo Krüger zum Scala – hier Kaufverhandlungen

Werder (Havel), 27. November 2019 – Die Fraktion StadtMitGestalter/Ingo Krüger hat einen Antrag zur nächsten SVV am 12.12.2019 zur Wiederaufnahme der Kaufverhandlungen für den “Scala-Kulturpalast” eingebracht. Gespräche mit dem Vertreter der Eigentümer GmbH Knut Steenwerth haben dazu geführt, dass die Gesellschaft weiterhin dazu bereit ist, über den Verkauf zu verhandeln, nachdem die bisherigen Verhandlungen seitens der Stadtverwaltung beendet wurden. Die Begründung für die Beendigung waren überhöhte Preisvorstellungen.

“Uns haben die Eigentümer allerdings die Bereitschaft signalisiert, der Stadt entgegenzukommen”, so Fraktionsvorsitzender Elmar Schlenke. “Es ist doch wichtig, dass das Gebäude in gute Hände gegeben wird, um die sinnvolle Nutzung weiterhin zu gewährleisten, anstatt das Kino am freien Markt verscherbelt zu sehen, wo es der Willkür irgendwelcher Bauträger ausgesetzt ist”, so Schlenke weiter.

Bei den Debatten um den Kauf des “Scala” darf es für die StadtMitGestalter/Ingo Krüger nicht nur um den reinen Wert der Immobilie gehen, sondern auch um den sozialen und kulturellen Wert. 

Jeder Bürger dieser Stadt, unabhängig von der eigenen Geschichte, hat eine Verbindung zu diesem Ort. Das Haus hat einerseits eine bewegte Geschichte sowie rege Beteiligung an unserer Gegenwart und sollte uns unbedingt in der Zukunft weiterhin begleiten. Dass es Menschen wie Gösta Oelstrom gibt, die sich mit dem notwendigen Idealismus dafür einsetzen, dieses Gebäude zu beleben, ist eine große Chance. Dieser Ort schafft Gemeinschaft und Begegnung von Menschen, die sich auf andere Weise und an anderen Orten nicht unbedingt begegnen würden. Der Kulturpalast, wie er sich mittlerweile berechtigterweise nennt, verbindet die Vergangenheit auch mit der Zukunft dieser Stadt. Es finden Kinovorstellungen, Konzerte, Schulaufführungen, Vorträge und politische Debatten statt. In städtischer Hand kann das Fortführen des Standortes als soziokulturelles Zentrum gewährleistet werden. (smg)

Werder wird weihnachtlich!

Werder (Havel), 26. November 2019 – So langsam verwandelt sich unsere schöne Blütenstadt in eine Weihnachtswunderwelt. Die ersten Lichterketten leuchten bereits an den Häusern, vereinzelt sind schon Weihnachts- und Schneemänner hinter Schaufenstern zu sehen und auch das eine oder andere Rentier erhellt bereits die Vorgärten.

Der Stern an der Mühle, der traditionell zum Weihnachtspanorama der Insel gehört, leuchtet auch schon. Und die Mühle strahlt seit heute nicht mehr alleine: Die Firma Polz Landschaftspflege und Baumsanierung hat ihr heute eine acht Meter hohe Nordmanntanne vom Werderaner Tannenhof zur Seite gestellt. Die Kinder der Kita Inselstadt beobachteten gespannt, wie der große Weihnachtsbaum vom Transporter angehoben wurde und nach einem kurzen Schweben in der Luft seinen geeigneten Platz bekam. In den kommenden Tagen werden noch weitere Tannenbäume in Werder (Havel) sowie in den Ortsteilen aufgestellt und natürlich auch großzügig mit Lichterketten behangen. Die Vorweihnachtszeit kann also losgehen! (wsw)

Umfrage zur Zukunft des Baumblütenfestes in Werder (Havel)

Werder (Havel), 26. November 2019 – Mit einer Umfrage beginnt in dieser Woche die zweite Stufe des Einwohnerbeteiligungsverfahrens zur Zukunft des Baumblütenfestes. Die Werderaner werden in Postwurfsendungen von der Umfrage informiert. „Mit der Umfrage möchten wir ein möglichst genaues Bild davon ermitteln, was die Werderaner am Baumblütenfest gut finden, was verändert werden soll und welche Ideen es für die Zukunft gibt“, so Bürgermeisterin Manuela Saß.

„Damit wir ein stimmiges Bild bekommen, würde ich mich freuen, wenn sich möglichst viele Werderaner daran beteiligen“, sagt Manuela Saß. Sie betont, dass sich bei der Umfrage auch Werderaner zu Wort melden können, die sich in der öffentlichen Diskussion bislang zurückgehalten haben. „Die Umfrage kann auch gern von Jugendlichen beantwortet werden, wir geben hier nichts vor.“

Die Umfrage steht bis einschließlich 5. Januar 2020 unter www.werder-havel.de/umfrage im Netz. Sie ist anonym und wird mit Befragungswerkzeugen des Berliner IT-Unternehmens QuestionPro durchgeführt. Sie kann an einem Gerät nur einmal durchgeführt werden und wird repräsentativ abgeglichen.

„Zum Abgleich haben wir eine Stichprobe aus dem Melderegister gezogen. Diese Werderaner werden persönlich angeschrieben und bekommen die Umfrage in gedruckter Form“, so der Referent für Einwohnerbeteiligung, Dr. Linus Strothmann. Die Auswertung werde getrennt vorgenommen und beide Ergebnisse veröffentlicht.

Die Umfrage sei auch ein Test für künftige Beteiligungsverfahren. „Es geht um ein einfaches und, wenn wir es erprobt haben, auch schnelles Mittel, Feedback einzuholen“, so Linus Strothmann weiter. Welches Gewicht solchen informellen Formen der Einwohnerbeteiligung beigemessen wird, hätten am Ende die Stadtverordneten zu entscheiden.

Das Einwohnerbeteiligungsverfahren zur Zukunft des Baumblütenfestes ab 2021 soll zwischen Januar und April 2020 mit Workshops fortgesetzt werden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu diesem Einwohnerbeteiligungsverfahren finden Sie hier. (wh)

Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen …

Werder (Havel), 26. November 2019 – Bei strahlendem Sonnenschein und weihnachtlicher Musik vom Ensemble BLECHZEIT wurde am 14. November die Weihnachtsbaumsaison auf dem Werderaner Tannenhof eröffnet. In der festlich geschmückten Scheune funkelten die Lichter am Weihnachtsbaum, die Tische waren mit weihnachtlichen Leckereien bestückt, der erste Glühwein des Jahres wartete darauf, verkostet zu werden, und trotz milder Temperaturen stellten sich schnell eine gewisse Besinnlichkeit und Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Zur Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison haben viele Gäste den Weg auf den Werderaner Tannenhof gefunden, unter ihnen Forstminister Jörg Vogelsänger, der 1. Beigeordnete des Landkreises Potsdam-Mittelmark Christian Stein, Werders 1. Beigeordneter Christian Große, Baumblütenkönigin Madeleine Reichelt sowie die Kirschkönigin a.D. Isabel Kaufmann. Doch trotz politischer und royaler Lokalprominenz waren die eigentlichen Stargäste der schönen Veranstaltung die Kinder vom SOS-Kinderdorf Brandenburg. An sie geht traditionell der erste geschlagene Weihnachtsbaum im Jahr. 25 Kinder leben derzeit in der Sozialeinrichtung in Brandenburg. 

v.l.: Marina Ringel, Isabel Kaufmann, Christian Große, Madeleine Reichelt, Christian Stein, Jörg Vogelsänger und Gerald Mai

Durch die kurzweilige Veranstaltung führte Moderatorin Marina Ringel, die das Wort nach ihrer charmanten Begrüßung an die Gastgeber Karin Lorenz und Gerald Mai übergab. Die beiden freuen sich sehr darüber, dass die Partnerschaft zum SOS-Kinderdorf bereits seit über 25 Jahren besteht. Und nicht nur in Brandenburg kann man einen Baum vom Tannenhof finden. Die Bäume aus Werder finden zum Teil auch im Ausland einen festlich geschmückten Platz. Der Werderaner Tannenhof kultiviert vor allem Nordmanntannen und zehn weitere Weihnachtsbaumarten. Von anfänglich anderthalb Hektar wurde die Anbaufläche auf 68 Hektar erweitert. Die Weihnachtsbäume werden möglichst naturnah angebaut. Die Flächen werden mit Dolomitkalk oder organischen Düngern, meist Stallmist, gedüngt. “Wir haben in diesem Jahr neun Hektar mit Jungpflanzen bepflanzt”, erzählte Gerald Mai. “Hierfür haben wir extra eine neue Bewässerungsanlage mit sechs Kilometern PE-Leitungen und einen neuen Brauchwasseranschluss geschaffen. Die Ökobilanz natürlicher Weihnachtsbäume ist einfach klasse. Wir Landwirte haben ein Herz für Boden und Natur.”

Forstminister Jörg Vogelsänger weiß, wie viel Mühe es macht, Weihnachtsbäume großzuziehen: “Ich pflanze selbst Tannen in meinem Garten an und in diesem Jahr ist wieder eine groß genug, um geschlagen zu werden. Der Tannenhof Werder schafft Arbeitsplätze und Perspektiven in Brandenburg.”

Als letztes Highlight in seinem Terminkalender beschreibt Christian Stein die Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison. „Wir sind ein Landkreis mit großer Gartenbaukultur und der Werderaner Tannenhof ist ein tolles Beispiel dafür. Hier kann sich jeder seinen Wunschbaum aussuchen und wenn der Baum zu Hause dem Partner nicht gefällt, kann man sich ja einen neuen suchen. Also einen neuen Baum“, erzählte er schmunzelnd. 

„Der Werderaner Tannenhof ist eine Erfolgsgeschichte für unsere Stadt und das hängt maßgeblich mit der Familie Mai/Lorenz zusammen“, lobte Christian Große das Engagement der Tannenhofeigentümer. Der nächste Schritt sei nun eine Vergrößerung des Areals, um noch wirtschaftlicher agieren zu können. Die Planungen hierfür laufen bereits.

Mit den Worten Gerald Mais: „Jetzt suchen wir noch eine stumpfe Säge!“ ging es anschließend raus auf die Plantage, wo der Baum für das SOS-Kinderdorf Brandenburg schon darauf wartete, im Beisein von Pressevertretern und Gästen geschlagen zu werden. Zugegeben, besonders anstrengen mussten sich Jörg Vogelsänger und Christian Große beim Baumfällen nicht, die Tanne war im Vorfeld bereits großzügig angesägt worden. Die Freude war dennoch bei allen Beteiligten groß, als die fast sechs Meter große Tanne zu Boden fiel. Die Kinder aus Brandenburg freuten sich sehr über ihren imposanten Weihnachtsbaum, bedauerten aber etwas, dass die große Tanne auf einen kleinen Baum gefallen ist. Doch dem kleinen Tännchen ist zum Glück nichts passiert. 

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung schlemmten nicht nur die kleinen Mädchen und Jungen die in der Scheune servierten Köstlichkeiten. Und ein Besuch im Weihnachtsladen durfte natürlich auch nicht fehlen. Seit September haben die fleißigen Tannenhof-Weihnachtswichtel unzählige Dekorationsartikel ausgepackt und drapiert. Die Christbaumkugeln, Räuchermännchen, Glitzer-Rentiere & Co. kommen zum Teil aus Skandinavien und Übersee, viele Produkte sind echte Handarbeit „Made in Germany“. 

Bis zum 23. Dezember können täglich von 9 bis 17 Uhr die Weihnachtsbäume auf der Plantage in der Lehniner Chaussee 19 geschlagen werden. Für Kurzentschlossene gibt es am 24. Dezember noch die Möglichkeit, von 9 bis 12 Uhr bereits geschlagene Bäume zu erwerben, das Selbstschlagen ist an diesem Tag nicht mehr möglich. (wsw)

Ausstellungseröffnung “UNZEITGEMÄßE BETRACHTUNGEN” mit dem Leipziger Druckgrafiker Patrick Fauck

Werder (Havel), 25. November 2019 – Am Mittwoch, dem 27. November, findet um 19 Uhr die Vernissage anlässlich der neuen Ausstellung in der Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS statt. Der Leipziger Druckgrafiker Patrick Fauck präsentiert unter dem Titel “Unzeitgemäße Betrachtungen” einen soliden, handwerklich fundierten Querschnitt durch die Welt der Druckgrafik.

Der Künstler beherrscht alle druckgrafischen Techniken, vom Hoch-, Tief-, Flach-, Durch- bis zum heute äußerst seltenen Lichtdruck. Die 25.000 Jahre alten Handabdrücke in den französischen Höhlen von Gargas können nach heutigem Erkenntnisstand als die ältesten Druckgrafiken der Welt angesehen werden. Im Laufe der menschlichen und damit einhergehenden technischen Entwicklung hat sich die Druckgrafik stetig weiter entwickelt. Durch die Bearbeitung von Flächen mit Werkzeugen entstand der Holzschnitt. Mit der Materialentwicklung und der Erkenntnis über seine Nutzbarkeit entwickelten sich die Tiefdruckverfahren in immer raffinierteren Drucktechniken. 1798 entwickelte Adolf Senefelder das lithografische Flachdruckverfahren auf Solenhofener Juraschiefer mit bis dahin nie dagewesenen künstlerischen Möglichkeiten. Erst Mitte des letzten Jahrhunderts nutzten Künstler den Siebdruck mit ganz eigener Pop-Art Erscheinung für die Druckgrafik. Der Lichtdruck war vor dem „digitalen Zeitalter“ die höchste Stufe der grafischen Drucktechniken. Die rasterlose sehr feine Kornstruktur gilt bis heute als unerreichte Reproduktionsmöglichkeit.

Grafik sammeln ist nach wie vor ein sehr interessantes Betätigungsfeld für Kunstinteressierte. Die Druckserie und der Bildträger machen die Grafik, gegenüber dem Unikat in der Malerei erschwinglich. Mit etwas Interesse an der Grafik werden Sie sehr schnell wissen, was die Zahlen in arabischer und römischer Schreibweise mit Schrägstrich dazwischen oder E.A. bedeuten. Künstler wie Patrick Fauck sind in unserem digitalen Jetzt Bewahrer des druckhandwerklichen Könnens der Menschheit. Sein jetziger Lebensort Leipzig ist mit seiner langen Tradition der Druckkünste ein prädestinierter Ort für Druckgrafiker und nicht von ungefähr hat Patrick Fauck sein Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig abgeschlossen. “In diesem Sinne freuen wir uns, wenn wir mit dieser Ausstellung Ihre Neugier auf die Welt der Druckgrafik erwecken können und der Künstler die Achtung erhält, die ihm gebührt”, so Kurator Frank W. Weber.

Patrick Fauck reist extra zur Vernissage am 27. November aus Leipzig an. Besucher haben die einmalige Gelegenheit, mit dem Künstler über sein umfassendes Handwerk ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung ist geöffnet vom Donnerstag, 28. November, bis Sonntag, 12. Januar 2020. Von Donnerstag bis Sonntag kann man die Ausstellung von 13-18 Uhr besichtigen, (auch am 2. Weihnachtsfeiertag). Geschlossen ist die Stadtgalerie am 1. Weihnachtsfeiertag und am Neujahrstag. (f.w., wsw)

Mein Werder (202): Marco Winzer

Kurz & Knackig

Name: Marco Winzer
Alter: 38
Wohnort: Töplitz
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit 2012
Haben Sie Kinder? Ja, eine 10-jährige Tochter
Beruf: Trainer und systematischer Berater an der Hochschule der Polizei Brandenburg (derzeit zur Betreuung meiner Tochter beurlaubt)

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist für mich eine lebendige und facettenreiche Stadt. Ein Ort, in dem man gut spazieren gehen und entspannen kann. Besonders die schmucke Altstadt (Insel) kann ich jedem Besucher nur ans Herz legen.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
6 Uhr Aufwachen, aufstehen und dankbar sein, für alles, was ich in meinem Leben habe.
Es folgen ein Workout und eine kalte Dusche😊 sowie eine kurze Meditation. Danach visualisiere ich mir meine Tagesziele.
Nachdem ich meinen morgendlichen Spaziergang mit meiner Hündin erledigt habe, mache ich mich an die anfallenden administrativen Aufgaben, die im Rahmen meines Unternehmensaufbaus anfallen. Hier liegt der Schwerpunkt auf Speaking, Training und Coaching. Da ich zu verschieden Themengebieten Coachings, Seminare und Workshops anbiete, sind diese täglich vorzubereiten, was mir persönlich großen Spaß macht.
Zum Nachmittag beginnt meine wichtigste Tätigkeit, die eines Vaters. Meine Tochter ist der Mittelpunkt meines Lebens und ich genieße jede Minute mit ihr!

Was würden Sie lieber machen?
Oje, gute Frage. Ich führe derzeit das Leben, was ich leben möchte!

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Janny’s Eis 😊

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf jeden Fall in der Altstadt auf der Insel, rund um den Marktplatz und der schicken Mühle. Sofern es das Wetter zulässt, empfehle ich jedem Besucher ein Bootstour um die Insel.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Nach einem kurzen Abstecher in den Trubel auf der Insel geht’s meist mit Freunden auf die Bismarckhöhe, um den Tag ausklingen zu lassen.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Wenn ich Obstwein trinke, was sehr selten vorkommt, dann Schwarze Johannisbeere.

Sie – ganz speziell

Sie waren Polizeibeamter in einer Spezialeinheit und sind jetzt als erfolgreicher Speaker aktiv. Können Sie uns den Weg vom Beamten zum Unternehmer beschreiben?
Während meiner fast 20-jährigen Tätigkeit bei der Polizei u.a. als Trainer und systemischer Berater, habe ich viele Trainings und Coachings durchgeführt. Hier habe ich gemerkt, dass ich über die Gabe verfüge, mich schnell in andere Menschen hineinzuversetzen und diese auf ihrem Weg zu begleiten, sich weiter zu entwickeln und ihre Ziele zu erreichen. Parallel habe ich nebenberuflich begonnen, eigene Trainings und Coaching in der Privatwirtschaft anzubieten und erfolgreich durchzuführen. Die Resonanz der Teilnehmer war atemberaubend.
Um meine eigenen Horizonte zu erweitern, habe ich viel Zeit und natürlich Geld investiert, um an europaweiten Seminaren und Workshops zu verschiedenen Themen der Persönlichkeitsentwicklung teilzunehmen. Während dieser intensiven Zeit, außerhalb der eigenen Komfortzone, habe ich das Speaking für mich entdeckt. Die Bühne gibt mir die Möglichkeit, Menschen emotional zu berühren, zu inspirieren und zu motivieren.

Gab es einen besonderen Moment, an dem Sie wussten: „Ich gehöre auf die Bühne. Die Menschen müssen hören, was ich zu sagen habe!“?
Schon im Kindergarten habe ich gern auf der Bühne gestanden und anderen (Kindern) Geschichten erzählt. Ja, diesen einen, für mich, fast magischen Moment gab es tatsächlich. Ich wurde spontan und völlig unvorbereitet mit weiteren Topspeakern im Rahmen des 1. internationalen Silent Speakerbattle in Stuttgart auf die Bühne gestellt und sollte vor 200 Fachexperten meine Geschichte erzählen. Innerhalb einer Minute galt es, die Experten zu fesseln, was mir mehr als gelungen ist. Ich gewann den Wettbewerb. Der Peoplegrower war geboren!

Beim internationalen Speakerslam in Mastershausen im Hunsrück haben Sie für Ihren Vortrag zu dem Thema „Entscheidungen. Verantwortung. Resultate.“ den Platinum Award gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Können Sie uns den Wettkampf kurz erklären und worum ging es in Ihrem Vortrag?
Dankeschön. In dem Speakerslam galt es, das Publikum zu begeistern und die hochkarätige Jury von Vertretern aus TV, Radio, Presse etc. von der eigenen Redekunst, in einem 4-minütigen Pitch, zu überzeugen. In meiner Rede ging es um die Kunst, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen und warum wir uns oft mit beidem sehr schwer damit tun.

Sie sagen, dass jeder einzelne von uns jeden Tag bis zu 100.000 Entscheidungen trifft. Puh, das sind ja eine ganze Menge! Warum fällt es uns trotzdem manchmal so schwer, bestimmte Entscheidungen zu treffen, wir müssten doch eigentlich ganz gut in der Übung sein.
Ja, das sind wir auch. Den größten Teil dieser Entscheidungen, die wir am Tag treffen ist uns gar nicht so sehr bewusst. Das sind eher alltägliche Dinge wie, „Soll ich nochmal die Snooze drücken?“, „Was esse ich heute zum Frühstück?“, „Welche Socken ziehe ich heute an?“. Es sind eben diese „bestimmten“ Entscheidungen, die uns schwerfallen. Ein Faktor, warum wir nicht entscheiden ist u.a. die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, die Angst vor möglichen negativen Konsequenzen, die Angst vor sozialer Ausgrenzung oder auch die Angst vor finanzieller „Not“.

Hand aufs Herz, gibt es bestimmte Entscheidungen, bei denen auch Sie zweimal überlegen müssen?
Oder drei- oder viermal! Ja, diese Entscheidungen gibt es auch bei mir. Es gibt sogar eine Entscheidung, die ich jetzt sage und schreibe schon sechs Jahre vor mir hergeschoben und immer wieder vertagt habe. Berufliche Umorientierung, ja oder nein? Ich habe mich dafür entschieden! Ansonsten bin ich fest davon überzeugt, dass wir „schwierige“ Entscheidungen oft schon mittels Bauch und Herz getroffen haben, unser Kopf aber versucht, diese rational zu erklären und wir aus o.g. Gründen dann hadern.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
– eine Zeitreise ins Mittelalter 😊
– Gesundheit für mich und meine Familie
– Dass jeder Mensch die Möglichkeit bekommt, sein wahres Potenzial zu entdecken und sein Leben zu leben

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Dalai Lama
Joanne K. Rowling
Angela Merkel

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Es sind ehrlich gesagt gerade drei Bücher:
„Focus“ und „Der Weg zum Topspeaker“ von Hermann Scherer
„Das Cafe am Rande der Welt“ von John Strelecky
„Vergiss das verkaufen“ von Robert Jansen und Martin Sage

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Helmut Schmidt – Für mich war er ein großer Vordenker und eine Art Visionär, ein Menschenfreund.
Mein Mentor Dylan Watts (pg-academa.de) – Dylan ist für mich ein echter „Peoplegrower“, der es wie kein anderer versteht, Menschen in ihre wahre Kraft zu bringen, um ihr volles Potenzial zu entdecken. Für mich steht er für wahres Wachstum und persönliche Freiheit, alles im Leben erreichen zu können.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Harry Potter

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Dann wäre es ja nicht verborgen 😊
Aber ich kann ganz gut Stricken.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Wenn dann sind es eher Hunde. Ich habe selbst eine Bolonka Zwetna Hündin.

Aktuelle Informationen zum Windpark Werder

Diese Fotomontage zeigt, wie es aussehen könnte. Bild: Werderfoto.de

Werder (Havel) OT Bliesendorf, 22. November 2019 – Im September 2019 hat die Firma Notus energy ihren Antrag über 18 Windkraftanlagen geändert und reduziert auf eine Neugenehmigung von sieben Windkraftanlagen. Die sieben Windkraftanlagen sind in der Gemarkung Ferch beidseitig der BAB 10 im Wald geplant. Vier, der geplanten Anlagenstandorte, befinden sich vor der BAB 10, die zwei dichtesten Windkraftanlagen nur 1.000 Meter von Bliesendorf und Glindow/Elisabethhöhe entfernt. Drei, der geplanten Anlagenstandorte, befinden sich zwischen BAB 10 und dem Spargelhof Klaistow. Die Zuwegungen sollen über die Landesstraße 90 erfolgen.

Die Stadt Werder (Havel) hat als Nachbargemeinde mit einer Stellungnahme die Errichtung der Windkraftanlagen weiterhin abgelehnt. “Unsere Nachbargemeinden Kloster Lehnin und Beelitz unterstützen uns und haben eine ablehnende Stellungnahme abgegeben”, so Eveline Kroll, die Sprecherin der Bürgerinitiative Bliesendorf. Keine Einsicht kommt allerdings aus der Gemeinde Schwielowsee, die weiterhin die Errichtung der Windkraftanlagen in dem großen zusammenhängenden Waldgebiet befürwortet, obwohl das für den Schwielowsee eine erhebliche visuelle technogene Entstellung des Landschaftsbildes mit den 244 Meter “Industriegiganten” und mit im Durchmesser 150 Meter sich drehenden großen Rotoren bedeutet.

Eine Zerstückelung des Waldgebietes mit der Errichtung dieser sieben Windkraftanlagen würde durch die technogene Vorbelastung “Tor und Tür” öffnen, für viele weitere Windkraftanlagen, die alle zusammen aus dem wertvollen Waldgebiet einen “Industriepark mit Baumbesatz” wachsen lassen würden. Ein wertvoller ökologischer und strukturreicher Lebensraum würde dann verloren gehen, in dem über 200 Tierarten vorkommen. Besonders seltene und streng geschützte Arten, wie u.a. Wander- und Baumfalke, Rot- und Schwarzmilan, Seeadler, Fischadler und 12 Fledermausarten haben hier ihre Heimat.

Und noch viele andere Gründe, wie Daseinsfürsorge der Anwohner, der Wald als Tourismus und Erholungsraum, der Wald als Frischluftentstehungsort, der Wald als ökologisches System für CO2 Bindung und Wasserspeicher, sprechen gegen die Errichtung dieser “Industriegiganten”. 

Die Bürgerinitiative Bliesendorf kämpt seit sieben Jahren mit vielen Unterstützern aus anderen Ortsteilen und aus der Kernstadt Werder (Havel) gegen dieses geplante Verbrechen an der Natur. “Wenn Sie sich angesprochen fühlen und uns unterstützen möchten, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen über die email info@bi-bliesendorf.de. Jeder, der mitmacht, hilft dem Wald, denn Wald ist Leben!”, appelliert Eveline Kroll abschließend. (e.k., wsw)

Wilhelm Felsch & Karl Lehmgrübner – Kindheit in Werder um 1850

Werder (Havel), 22. November 2019 – Nichts ist spannender als erlebte Geschichte, die Menschen lange vor unserer Zeit schriftlich festgehalten haben. 

Wilhelm Felsch wurde 1827 als Sohn eines in Glindow ansässigen Pferdehirten geboren. „Bei deiner Geburt“, meinte seine Mutter später einmal, „warst du nicht größer als eine Sechsersemmel …“.  Durch eine geschickte Heirat schaffte er den Aufstieg vom einfachen Arbeiter zum Obstmucker im Havelland. Trotzdem lief nicht immer alles glatt in seinem Leben. In seiner Jugend erlitt er in der Werderschen Brauerei einen furchtbaren Unfall, der ihn fast das Leben kostete. Die bittere Enttäuschung über die Tat seines besten Freundes machte ihn einige Jahre später für einige Zeit „Sprachlos“. Trotz aller Widrigkeiten ist er bodenständig geblieben und hat seinen Aufstieg vom einfachen Arbeiter zum Obstmucker im Havelland schriftlich festgehalten. Damit schaffte er es, seine Identität über das physische Leben hinaus dauern zu lassen, genauso wie Karl Lehmgrübner. Der Potsdamer Stadtälteste, geboren 1848 in Berlin, schrieb eine Familienchronik, in der er seine Kindheitserinnerungen aus dem Werder um 1850 aufgeschrieben hat.

Die Leser tauchen auf 165 Seiten mit zahlreichen Abbildungen ein in ein Leben lange vor unserer Zeit, und wer sich die Mühe macht, die Insel Werder zu erkunden, wird vielleicht jene Straßen entlanglaufen, in denen sich die Erlebnisse dieser Zeit zugetragen haben könnten.  

Erhältlich ist das Buch bei der Autorin Ingeborg Lauwaßer, über Havel-Künstler oder zum Werderschen Kunstmarkt, jeweils am 1. und 2. Advent im Lendelhaus. Preis: 13,50 Euro (i.l.)

BOOT & FUN 2019 mit großer Gala-Nacht eröffnet

Werder (Havel)/Berlin, 21. November 2019 – Mit der großen “Gala-Nacht der Boote und Oldtimer” wurde gestern traditionell die BOOT & FUN BERLIN 2019 in der Messe Berlin eröffnet. Unter dem Motto Roaring Twenties tauchten die Besucher zwischen Oldtimern, Youngtimern, klassischen Motorrädern, historischen Booten und modernen Yachten sowie Feuerspuckern, Künstlern und Musikern in das Berlin der 1920er Jahre ein.

In diesem Jahr findet die MOTORWORLD Classics Berlin erstmals parallel zur Boots- und Freizeitmesse statt. Die beiden Veranstaltungen bringen in Berlin die Mobilität auf Straßen und Wasserwegen noch näher zusammen und verbinden das Beste aus zwei Welten. Klassiker-Liebhaber können sich auf die zur Schau gestellten historischen Booten sowie Oldtimer freuen.

Bis zum 24. November bietet Berlins Wassersportmesse auf 85 000 Quadratmetern eine bisher unerreichte Auswahl rund um den Wassersport. Das faszinierende Spektrum an Schiffen reicht von luxuriösen Motorbooten über spektakuläre Segelyachten bis hin zu modernen Hausbooten sowie kleinen Sloepen und bietet somit eine tolle rundum Marktübersicht. Nicht zuletzt gibt es ein eigenes Segment mit hochwertigem Zubehör sowie einen Fun-Bereich für Profis, Einsteiger und Familien. Auf der BOOT & FUN lassen Wassersportbegeisterte das Ende der Saison ausklingen und begeistern sich für die neuesten Trends der kommenden Saison. Angesagte Wassersportarten direkt zu testen, vom Rudern, SUP, Fliegenfischen, Casting oder Kajak und Kanu fahren – alles ist live mitzuerleben.

Zahlreiche Werderaner Aussteller sind ebenfalls vor Ort und bereichern die BOOT & FUN BERLIN 2019 mit ihren tollen Messeauftritten. (wsw, c.t.)

Beschlussvorlage zur Baumblüte in Höfen und Gärten 2020

Werder (Havel), 21. November 2019 – Mit Beschluss der Stadtverordneten vom 19. September wurde festgelegt, dass die Rahmenbedingungen für die Aktivitäten rund um die „Baumblüte in Höfen und Gärten 2020“ mit von den Fraktionen benannten Akteuren, Involvierten und Betroffenen in einem Workshop im Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung erarbeitet werden sollen. Die Ergebnisse sollten in eine Beschlussvorlage der Verwaltung münden, die die Stadtverwaltung nach Auswertung des Workshops jetzt erarbeitet hat. 

In dem Beschlussentwurf sind die Aktivitäten zusammengefasst, die im Workshop vorgestellt und mehrheitlich bzw. einstimmig befürwortet und die durch die Stadtverwaltung hinsichtlich ihrer Machbarkeit geprüft wurden. Der Vorlage zufolge wird die Stadt Veranstalter der Baumblüte in Höfen und Gärten im Festbereich Hoher Weg und Plantagenplatz, die dort am letzten Aprilwochenende und am ersten Maiwochenende 2020 inklusive dem 1. Mai stattfinden wird.

Die Stadt übernimmt die organisatorische Verantwortung, trägt das unternehmerische Risiko sowie die Haftung. Sie wird eine Kostenbeteiligung der wirtschaftlichen Nutznießer festsetzen. Zur Koordination der Aktivitäten der Baumblüte in Höfen und Gärten wird der Vorlage zufolge ein Koordinierungskreis eingerichtet. Er soll dem Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten, der Klärung offener Fragen und der gemeinsamen Außendarstellung dienen. Er soll zudem einen Mindestpreis für alkoholische Getränke festlegen.

Zur Baumblüte in Höfen und Gärten werden der Beschlussvorlage zufolge folgende Aktivitäten durch die Stadt unterstützt:

  1. Öffnen der Höfe und Plantagen am Obstpanoramaweg und im Bereich des Obstpanoramawegs (Organisationshoheit durch den Obst-  und Gartenbauverein)

2.  Blütenrundfahrten (Organisationshoheit durch den Obst- und Gartenbauverein mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel))

3. Öffnen von Privatgärten und Höfen im gesamten Stadtgebiet (Organisationshoheit durch IG Hoher Weg und mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel))

4. Sperrung des Hohen Wegs an zwei Wochenenden und am 1. Mai für den Kfz-Verkehr (Organisationshoheit durch die Stadt Werder (Havel))

5. Bereitstellung einer städtischen Fläche am Hohen Weg für regionale Anbieter (Organisationshoheit durch die Stadt Werder (Havel))

6. Nutzung der Bismarckhöhe für regionale Anbieter und kleine Bühne (Organisationshoheit durch die Stadt Werder (Havel))

7. Eintrittspflichtige Jugendveranstaltung auf der Bismarckhöhe an einem Festtag (Organisationshoheit durch die Stadt Werder (Havel))

8.  Nutzung des Plantagenplatzes als Festgelände Schwerpunkt Familie mit kleineren Fahrgeschäften (Organisationshoheit durch die Stadt Werder (Havel))

9. Baumblütenumzug mit Streckenführung wie zur 700-Jahr-Feier (Organisationshoheit durch Stadtsportbund mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel))

10. Baumblütenlauf (Organisationshoheit durch Stadtsportbund mit Unterstützung durch die Stadt Werder (Havel))

11. Wahl der Baumblütenkönigin (Organisationshoheit durch den Obst und Gartenbauverein)

12. Wettbewerb Goldene Kruke (Organisationshoheit durch den Obst und Gartenbauverein)

13. Durchsetzung von Mindestpreisen für Obstwein (Alle)

14. regionales Gewerbe im Festbereich (Alle)

15. Mehrwegbechersystem

Die Beschlussvorlage zur „Baumblüte in Höfen und Gärten 2020“ ist heute vorab an die Fraktionsvorsitzenden der SVV versandt worden und soll zur Stadtverordnetenversammlung am 12. Dezember eingereicht werden. Das Baumblütenfest fällt in seiner gewohnten Form wie berichtet im kommenden Jahr aus, zur Zukunft des Baumblütenfestes ab 2021 läuft ein Einwohnerbeteiligungsverfahren. (wh)

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„Solange die Bäume in Werder blühen, wird es auch ein Blütenfest geben.“

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Der Prototyp für kombinierte Mülleimer mit Aschenbecher

Die Ergänzung für Zigarettenstummel kann unproblematisch an die bestehenden Abfallbehälter angebracht werden., Foto: wsw

Werder (Havel), 21. November 2019 – Erst im Mai dieses Jahres machte Ingo Krüger in seinem Wahlprogramm auf das Fehlen von kombinierten Mülleimern mit Aschenbechern aufmerksam. Am 2. September stellte die Fraktion SMG/Ingo Krüger dann offiziell den Antrag zur Erweiterung der Kombiabfallbehälter (Abfallbehälter mit Aschenbecher) in Werder (Havel) und deren Gemeinden. Bestehende Abfallbehälter sollen an Standort-Schwerpunkten auf Kombibehälter nachgerüstet werden, da Zigarettenstummel die Umwelt und das Grundwasser belasten, Tiere gefährden, die aus belasteten Pfützen trinken, und die Filter biologisch schwer abbaubar sind.

Im Hauptausschuss, der am 14. November tagte, wurde der Antrag einstimmig in die Stadtverordnetenversammlung am 12. Dezember übergeben. Manchmal mahlen die bürokratischen Mühlen doch schneller als gedacht. Einen Prototypen gibt es nämlich bereits, den die Ziemann Metallbau GmbH aus Werder (Havel) gefertigt hat. Wenn der Antrag auf der SVV final angenommen wird, sollen im Frühjahr des kommenden Jahres am Bahnhof und am Plantagenplatz die Ergänzungen für die Aschenbecher angebracht werden. 50 Euro kostet diese Erweiterung. Dies wäre ein wichtiger Schritt hin zu einem sauberen Werder (Havel). (wsw)

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark verlieh den 11. Jugendumweltpreis

Werder (Havel), 20. November 2019 – Am 16. November wurde zum nunmehr 11. Mal in einer bundesweit einzigartigen Veranstaltung der Jugendumweltpreis des Landkreises Potsdam-Mittelmark verliehen. Über 250 Gäste und Teilnehmer hatten sich im SCALA Kulturpalast eingefunden und erlebten einen bunten Nachmittag voller Überraschungen und großer Emotionen.  

Es wurden zehn Projekte auf der Bühne des Kulturpalastes präsentiert, in denen sich Kinder und Jugendliche einem der wichtigsten Themen unserer Zeit widmeten, dem nachhaltigen Schutz unseres Lebensraumes. 

Die Projekte, die präsentiert wurden kamen von der Anne-Frank-Grundschule („Unser Tümpel-Projekt“), vom EJF – ClaB Stahnsdorf  („Lebenswelten – Vermeidung von Plastikmüll“), von der Freiwilligen Feuerwehr Schwielowsee (Umweltprojekt 2019 der Jugendfeuerwehr Schwielowsee), von der Gesamtschule Treuenbrietzen („Burgwallbrot – Mit einem Brot in die Zukunft“), von der Gesamtschule Treuenbrietzen („Gestaltung Innenhof Johanniter Krankenhaus Treuenbrietzen“), von der Halle36 e.V. („Klimateure – alte und junge Klimaschutzideen neu gedacht“), vom Glindower Kinderhaus Sonnenschein („Schützen können wir die Schmetterlinge nur, wenn wir viel über sie wissen!“), von der Naturwacht („Ein Jahr mit den Junior Rangern im Naturpark Hoher Fläming unterwegs.“), vom OSZ Technik Teltow („Rettet die Bienen“) sowie von der Gemeinde und Familienzentrum Schwielowsee (Nachhaltig in Schwielowsee)

Der Landkreis hatte im Vorfeld Preisgelder im Gesamtwert von 2.500 Euro ausgelobt. Auf Grund der überwältigenden Zahl und Vielfalt der Beiträge wurde dieser Betrag jedoch spontan vor Ort um 1.000 Euro aufgestockt. Die Jury meisterte eine wahrlich schwere Aufgabe und am Ende eines für alle unvergesslichen Tages verliehen Frau Krumrey als Vertreterin des Jugendhilfeausschusses und Herr Schade, Fachbereichsleiter Soziales beim Landkreis Potsdam-Mittelmark, die Preise.

Über den 1. Platz durften sich die 2-6-jährigen Kinder vom Kinderhaus „Sonnenschein“ aus Glindow freuen. In ihrem Projekt beobachteten sie u.a. die Entwicklung von einer Raupe zum Schmetterling. Täglich wurden die Raupen mit großen Lupen beobachtet. Als die Raupen groß genug waren, hängten sie sich in Form eines „J“ an die Decke ihrer Behausung und verpuppten sich. Während des Vorganges des Verpuppens schüttelten sich die Raupen sehr stark, das haben die Kinder gefilmt und sich immer wieder angesehen. Nachdem die Raupen etwa zwei Tage verpuppt waren, wurden sie in einen Netzbehälter gebracht. Nun hieß es, auf das Schlüpfen zu warten. Über die gesamte Projektzeit bastelte jedes der drei größeren Kinder ein sehr umfangreiches Schmettlings-Lap-Book. Die beiden kleineren Kinder bastelten sich ein Bilderbuch über die kleine Raupe Nimmersatt. Die Kinder lernten Lieder, Gedichte und suchten in der Natur nach Schmetterlingen und Raupen. 

Zu der Arbeit an dem Schmetterlings-Lap-Book gehörte auch ein Quiz. Erst nachdem die drei größeren Kinder alle Fragen richtig beantworten konnten, erhielten sie den Orden als Schmetterlings-Experten. 

Als die Schmetterlinge endlich schlüpften, haben die Kinder sie noch zwei Tage in ihrem Netzbehälter beobachtet und gesehen, wie die Schmetterlinge eine Zuckerlösung mit ihren Rüsseln tranken. Die Kinder bastelten sich Schmetterlingsflügel und -masken und bereiteten ein großes Schmetterlingsfest vor. Bei diesem schönen Fest sangen die Kinder Schmetteringslieder, tanzten Schmetterlingstänze, es gab ein leckereres Schmetterlingsfrühstück und dann war es soweit, die Schmetterlinge saßen auf den Fingern der Kinder und wurden dann auf bunte Blumen gesetzt. Von dort starteten sie in ihr Leben in der Natur.

Dieses große Engagement wurde beim Umweltpreis 2019 verdient mit dem ersten Preis belohnt. Aber es gab in guter Tradition an diesem Tag nur Gewinner, denn jeder Beitrag errang ein Preisgeld und erhielt eine Ehrenurkunde. (lpm, wsw)

Die Platzierungen 1-4:

  1. Platz: Kinderhaus Sonnenschein „Schützen können wir die Schmetterlinge nur, wenn wir viel über sie wissen!“
  2. Platz: Naturwacht „Ein Jahr mit den Junior Rangern im Naturpark Hoher Fläming unterwegs“
  3. Platz: Anne-Frank-Grundschule „Unser Tümpel Projekt“
  4. Platz: EJF-ClaB Stahnsdorf „Lebenswelten – Vermeidung von Plastikmüll“

Die Fußballdamen vom WFC suchen Gleichgesinnte

Werder (Havel), 20. November 2019 – Der Fußball in Werder ist endlich wieder weiblich! Seit August gibt es wieder eine Frauenmannschaft des Werderaner FC. Jeden Mittwoch von 19 bis 20.30 Uhr trainieren die 13 Frauen im Alter von 14 bis 40 Jahren auf dem Arno-Franz-Sportplatz auf der Insel.

Trainer der engagierten Fußballdamen ist Andreas Herzog, der selbst seit Jahren eng mit dem WFC verbunden ist. Bereits vor fünf Jahren hat er seine Kompetenz als Trainer einer Frauenmannschaft unter Beweis gestellt und möchte nun auch die neuen WFC-Frauen zu sportlichen Erfolgen führen. “Unser Wunsch ist, dass die Mannschaft auf 16 bis 18 Frauen anwächst, das wäre ideal. Wer Lust hat, sich sportlich in einer lustigen Truppe zu betätigen, ist immer willkommen”, erzählte uns die Mannschaft beim Training. Und Trainer Herzog ergänzte schmunzelnd: “Ablösesummen werden bei Bedarf ausgehandelt.”

Der Ehrgeiz bei den 13 Damen und dem Trainer ist enorm. Wir wünschen der WFC Frauenmannschaft viele Tore und natürlich viel Spaß beim Kicken! (wsw)

Erster Kunde im neuen Bürgerservice Werder (Havel)

Christian Große, Gabriel Opitz und Silke Püchler, Foto: Klix

Werder (Havel), 18. November 2019 – Gabriel Opitz war heute Morgen der erste Kunde am neuen Standort des Bürgerservice Werder (Havel) im Lindowschen Haus. Um Punkt 8 Uhr öffneten sich die Türen im Plantagenplatz 9. Empfangen werden die Bürger hier in einem 30 Quadratmeter großen Wartebereich mit Tresen. Für die Bürgerberatung stehen drei separate, jeweils knapp 20 Quadratmeter große Büros zur Verfügung, womit nun auch der Datenschutz besser gewährt wird. Es gibt 21 Parkplätze und zwei Behindertenparkplätze.

Gabriel Opitz hatte „auf den letzten Drücker“ von seiner Freundin vom Umzug des Bürgerservice‘ erfahren. Er benötigte eine Information zu seiner Steuer-ID. Ihm gefällt, dass die zentrale Anlaufstelle für Dienstleistungen der Stadtverwaltung jetzt in einem sanierten Obstbauerngehöft aus dem 18. Jahrhundert ansässig ist. Der 1. Beigeordnete Christian Große und die Leiterin des Bürgerservice‘, Silke Püchler, nahmen Gabriel Optiz mit den Mitarbeitern in Empfang und überreichten ihm den neuen Werder-Kalender und eine Tasche mit Werder Logo, gefüllt mit Werder-Souvenirs.

Das Lindowsche Haus war seit November 2017 saniert worden, im August ist hier bereits die Tourist-Information eingezogen. Aktuell laufen die letzten Pflasterarbeiten vor dem Gebäude, im Frühjahr soll die Bepflanzung mit Gehölzen und Bäumen folgen. (wh)

Mein Werder (201): Maximilian Schocke

Kurz & Knackig

Name: Maximilian Schocke
Alter: 31 Jahre
Wohnort: Potsdam West
Haben Sie Kinder? Nein, derzeit noch nicht!

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine wunderschöne Stadt im Land Brandenburg, eingebettet zwischen zahlreichen Seen. Werder ist ruhig, verträumt, durchaus auch romantisch und traditionell! Ein wunderbarer Ort zur Erholung und Entspannung.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Küchenchef im Restaurant Filterhaus auf dem Gelände der ehemaligen Vulkan-Fiber Fabrik! Zuvor habe ich die typischen Wanderjahre als Koch bestritten über Göttingen, Sylt, Potsdam und nun hier im wunderschönen Werder. Anfang des Jahres habe ich meinen Meisterbrief als Küchenmeister erworben.

Was würden Sie lieber machen?
Ich kann mir ehrlich gesagt keinen schöneren Beruf vorstellen! Die kreativen Möglichkeiten und die Vielfältigkeit dieses Berufes sind für mich einzigartig. Es ist kein Tag wie der andere und man lernt ständig dazu und es ergeben sich neue Möglichkeiten. Zudem faszinieren mich gute Produkte und Lebensmittel unheimlich, und die Veränderungen, die die Jahreszeiten auf eine saisonale Küche ausüben, sind bemerkenswert! Sicherlich ist es ein sehr anstrengender Beruf, den man mit 100 Prozent Hingabe und Leidenschaft ausüben sollte, da er einen ansonsten nicht erfüllen wird.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Natürlich die wunderschöne Havelterrasse an unserem Restaurant, der Ausblick über die Havel in Richtung Wildpark West und die Inselstadt ist einfach sensationell, egal zu welcher Jahreszeit! Ich bin aber auch sehr gerne auf der Inselstadt und am Plessower See.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Ganz klar muss ein Rundgang um die Inselstadt mit einem Besuch der Bockwindmühle sein. Die Ortsteile Petzow und Phöben sind definitiv auch einen Besuch Wert.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Ich ziehe den Muckergarten vor, da mir der Rummel zu voll und laut ist und ich die Ruhe und Natur gerne mag.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Auf jeden Fall nicht zu süß, von daher eher Rhabarber oder Sauerkirsche.

Sie – ganz speziell

Wie würden Sie die Küche des Filterhauses beschreiben und worauf legen Sie bei Ihrer Arbeit besonders großen Wert?
Unsere Küche ist eine saisonale Frischeküche, die größtenteils deutsch ist. Natürlich haben wir auch Einflüsse aus anderen Ländern, diese sind aber eher sekundär. Wir versuchen, Bekanntem einen neuen Schliff zu geben. Die Auswahl und Qualität der Produkte sind mir sehr wichtig. Wenn möglich kaufe ich regionale Erzeugnisse ein, z.B Havelländer Apfelschwein oder Saarlower Kräuterschwein und Maishühner aus Brandenburg. Unserer Rindfleisch kommt aus Polen und nicht aus Argentinien, ausschließlich Fleisch von der Färse, was super marmoriert ist und somit sehr geschmackvoll! Die Qualität, die wir hier vor Ort kaufen können, ist sensationell und es ist viel umweltfreundlicher als wenn die Produkte von weit her herkommen.

Sie wurden ganz aktuell mit großartigen 14 Punkten im Gault Millau bewertet und zählen damit zu einem der 14 ausgezeichneten Restaurants im Land Brandenburg. Was zeichnet Ihren Stil aus?
Meine Küche ist ehrlich und sehr sorgfältig. Wir stellen alles selbst her und kochen täglich frisch, daher ist unsere Karte auch etwas kleiner, da wir das sonst nicht garantieren könnten. Ich mag schon sehr gerne bekannte Kombinationen, möchte diese aber auf neue Art und Weise präsentieren!

Auf welche weihnachtlichen Highlights dürfen sich die Gäste in der aktuellen Karte freuen?
An den Adventstagen bieten wir auf Vorbestellung ab vier Personen eine klassische, im Ofen geschmorte Ente an mit unterschiedlichen Beilagen. Vorweg gibt es dann zwei verschiedene Vorspeisen, die je nachdem, was der Markt so bietet, wechseln. Danach gibt es noch ein Dessert und wer möchte, bekommt auch den passenden Wein serviert. Das Essen ohne Wein kostet faire 39 Euro pro Person. Das bieten wir mittags auch am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag an. Abends gibt es dann an den Weihnachtstagen ein 3- oder ein 4-Gänge-Festagsmenü für 47 bzw. 56 Euro. Unsere Silvesterparty ist leider schon ausgebucht.

Bei einem Besuch im Filterhaus können Ihnen die Gäste bei Ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Was schätzen Sie an der Nähe zu den Besuchern?
Ich finde es schön, dass unsere Gäste sehen, was wir in der Küche machen. Das schafft eine Transparenz für den Gast und er sieht, dass wir wirklich alles frisch zubereiten. Und natürlich können wir so auch die direkte Reaktion des Gastes sehen, wenn er die Speisen serviert bekommt. Ds ist für uns Köche immer sehr spannend. Wir freuen uns natürlich auch, wenn jemand eine Frage oder Kritik hat und diese direkt an uns stellt.

Wer steht denn bei Ihnen zu Haus am Herd? Kochen Sie privat für die Familie?
Zu Hause kocht hauptsächlich meine Lebensgefährtin Lara Sommer. Ich habe dann in der Küche nichts zu suchen, aber darf dann abwaschen und den Tisch decken 😊 Gelegentlich kochen wir aber auch zusammen, da ich das auch zu Hause gerne mache, dann aber nicht so aufwendig wie im Restaurant.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Leider komme ich hauptsächlich im Urlaub zum Lesen, dann lese ich aber meist Krimis. Ansonsten lese ich eher Fachmagazine und den Spiegel!

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Vorbilder sind für mich meine Mutter, weil Sie sehr ehrgeizig und organisiert ist, und mein Vater, der sehr diszipliniert aber dabei gelassen ist. Des weiteren meine beiden Mentoren Sarah Henke und Sebastian Zier (beides Sterneköche), die einen beispielhaften Umgang mit ihren Mitarbeitern pflegen.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Ich schaue gerne Mord mit Aussicht. Krimis und Thriller mag ich schon sehr!

Haben Sie ein verborgenes Talent
Ich denke ich bin ganz gut im Tischtennis spielen 😊

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Auf jeden Fall Hunde! Ich hatte selbst mal eine Mischlingshündin, leider ist das aus Zeitgründen nicht mehr möglich für mich. Das Pferd „Viou“ von meiner Lebensgefährtin mag ich aber auch sehr gerne. Es „wohnt“ in Phöben und fühlt sich dort sehr wohl!

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