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Mein Werder (199): Hendrik Scholz

Kurz & Knackig

Name: Hendrik Scholz
Wohnort: auf einem Motorschiff vor der Insel von Werder (Havel)
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit 20 Jahren
Haben Sie Kinder? Ich habe einen Sohn, der mit seiner Familie in Mannheim wohnt.

Über unsere Blütenstadt

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist ein genialer Lebensort mit kleinen Schönheitsfehlern. Aber das macht auch den besonderen Charme dieser Stadt aus. Denn etwas, was nur schön ist, wird schnell langweilig.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Werbegrafiker und Inhaber zweier Agenturen. Wir haben Kunden in sechs Bundesländern. Wir vermarkten Produkte und Dienstleistungen im Printbereich und im world wide web.
Zweimal im Jahr bin ich zudem Veranstalter von “Rock ‘n Church” in der Heilig-Geist-Kirche auf der Insel. Und in meiner Freizeit treibe ich intensiv Sport, bei dem dann ab und zu auch mal was “in die Brüche” geht.

Was würden Sie lieber machen?
Nichts. Mein Beruf und meine Freizeit erfüllen mich zu 100 Prozent.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja habe ich, aber den verrate ich nicht 🙂

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Havel, auf der Insel und den Glindower Alpen und natürlich in den neu entstandenen Havelauen am Hafen und der hoffentlich bald fertiggestellten Blütentherme.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Auf jeden Fall in den Gärten.

Sie – ganz speziell

In diesem Jahr fand bereits zum 17. Mal „Rock ‘n Church“ in Werder (Havel) statt. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Rockmusik in einer Kirche aufzuführen?
Ich bin Atheist und habe schon immer bedauert, dass die Kommunikation zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen kaum stattfindet. Was gibt es da für einen besseren Ansatz, als Leute mit Musik zusammen zu führen? Unser leider nicht mehr in diesem Amt tätige Pfarrer Georg Thimme sagte einmal: “Kirche hat schon immer etwas mit Musik zu tun und es steht nirgends etwas darüber, welche das sein muss.” Da ich selbst seit meiner frühesten Jugend Rockmusik einsauge, damals über den RIAS oder den SFB, war die Idee schnell geboren.

Wie hat sich die Resonanz für dieses besondere Event in den letzten Jahren entwickelt?
Es kommen mittlerweile Fans aus mehreren Bundesländeren extra zu diesem Event. Wir haben Besucher aus NRW, Hessen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern … Die Resonanz ist einfach überwältigend.

Welche Erfahrungen nehmen Sie aus den vergangenen 17 Aufführungen von „Rock ‘n Church“ mit?
Eine absolut friedliche und respektvolle Atmosphäre. Mein größter Lohn sind die vielen glücklichen Augen. Freitags und samstags beim Aufbau kommen sehr viele Touristen aus ganz Deutschland. Nach ungläubigen Blicken kommt immer eine große Bewunderung über diese Aktivitäten und die Toleranz der hiesigen Gemeinde. Ich habe schon mehrere Einladungen in andere Gemeinden und Bundesländer bekommen, auch dort diese Konzerte durchzuführen. Da ich das nicht aus kommerziellen Gründen mache, bleibt dieses Event eine Marke, die ausschließlich auf der Insel Werder zu finden ist.

Welche Musik hören Sie gerne und spielen Sie selbst auch ein Instrument?
Ich glaube, der erste Teil der Frage ist schon beantwortet. Seit einem Jahr nehme ich Bongo Unterricht und lerne fleißig diese komischen schwarzen Zeichen auf den fünf Linien. Das Ziel ist, im nächsten Jahr mit meinem wilden Schlagzeuglehrer ein paar Takte des Schlagzeugsolos aus “In a gadda da vida” zu spielen. Ihr könnt gerne jetzt schon mal anfangen zu lachen 🙂

Wir haben gelesen, dass Sie auf einem Motorschiff leben. Können Sie uns hiervon kurz erzählen?
Ich bin auf dem Wasser in Köpenick groß geworden und seit ca. zehn Jahren wohne ich auf einem Motorschiff. Mein gesamter Lebensbereich inkl. Büro befindet sich darauf. Man lernt einfach, sich mit seinem Hab und Gut auf das Nötigste zu beschränken und genießt den Wohlstand des Wenigen.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Ich habe nur einen: Ich möchte gerne so lange wie möglich weiter leben wie bisher. Die zwei restlichen Wünsche gebe ich gern an die weiter, die es nicht so gut haben wie ich.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Jimi Hendrix

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
“So managt die Natur” von Matthias Nöllke. Sehr empfehlenswert, vor allem für Unternehmer.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Oh, da ziehe ich mir zuviel rein. Das wechselt ständig.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Das Verborgene kenne ich ja leider nicht.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja sehr. So sehr, dass ich außer Mücken nichts umbringen kann. Zu der “Entwederoderfrage”: Katzen. Sie machen einfach, was sie für richtig halten. Da fühle ich mich verwandter.

Es läuft wie am Schnürchen – Begehung der Thermen-Baustelle

Werder (Havel), 1. November – Am Mittwoch Abend trafen sich die Ausschussmitglieder des Badausschusses und Vertreter der Stadtverordnetenversammlung an der Haveltherme um sich ein Bild über den derzeitigen Stand, den Fortschritt am Bau und die weiteren zeitlichen Planungen zu machen. Andreas Schauer begrüßte die Gäste, bevor er bei dem anschließenden Rundgang Frage und Antwort stand.

In den letzten Monaten wurde der Anbau für den zusätzlichen Familienbereich und der Außenbereich mit Saunengarten maßgeblich vorangetrieben. Außerdem wurden die Kapazitäten für den Umkleidebereich erweitert, wodurch eine weitere Sonnenterrasse mit Havelblick entstand.

Auch aus dem neu angebauten Familienbereich genießt man den Blick aufs Wasser. Als Highlight wird ein Cabrio-Dach eine Fläche von rund 80 Quadratmetern über einem Mehrzweckbecken freigeben, wenn das Wetter es im Sommer zulässt. Wildbach, Breitrutsche innen und zwei Rutschen, die außen am Gebäude entlang gehen und Kleinkinderbecken lassen keine Wünsche für Familien offen. Dieser Bereich gehört zum Sportbadbereich und bietet mit dem Mehrzweckbecken und dem Sportbecken Kapazitäten für das Schul- und Kitaschwimmen.

Auf Wunsch der Stadt wurden nun auch zum ersten Mal konkretisierte Bilder der Saunen-Landschaft vorgestellt. Insgesamt 14 Saunen werden sowohl im Innen- als auch Außenbereich das größte Angebot im Berliner und Brandenburger Umland schaffen. Eine Alhambra- Eventsauna bietet mit Showaufgüssen Platz für bis zu 150 Besuchern gleichzeitig. Wer lieber im kleineren Rahmen schwitzt, kann dies in den 13 anderen klassischen Saunen und Dampfbädern tun.

Besonders beeindruckend sind die technischen Anlagen, die rund ein Viertel des gesamten Gebäudes einnehmen. Die Pumpentechnik des Vorgängers wurde teilweise übernommen, jedoch ausgebaut, zur Generalüberholung an den Hersteller zurück gesendet und um weitere Technik ergänzt. Allein im Wildbach bewegen die Pumpen rund zwei Millionen Liter je Stunde und das ist nur ein Bruchteil des Volumens, das in der gesamten Therme zusammen kommt. 

Ein ausgeklügeltes Wärmerückgewinnungssystem sorgt dafür, dass keine Wärme ungenutzt entweicht. So werden beispielsweise die Böden in den Saunen durch kaltes Wasser gekühlt, welches dann in erhitzter Form dafür sorgt, die Wege in den Wintermonaten eisfrei zu halten. Auch das eigens erbaute Blockheizkraftwerk bietet ideale Grundvoraussetzungen für einen Energieeffizienten Betrieb und versorgt die Therme sowohl mit Wärme als auch Energie.Der Rutschenturm wird ebenfalls beheizt sein um sowohl kleinen als großen Rutschenfreunden im Winter einen warmen Aufstieg zu ermöglichen. 

Der Controlingbericht der Firma PST, der anschließend im Badausschuss ausgewertet wurde, ist durchweg positiv. Die Fortschritte bewegen sich im geplanten Zeitrahmen, alle vertraglich vereinbarten Komponenten befinden sich in Umsetzung und die Zusammenarbeit mit der schauer & co sei transparent. Damit es auch zukünftig so weiter geht, wurden bereits Zuschläge für die großen Gewerke, wie Fliesen, Sanitär, Elektrik, Saunen und viele weitere erfolgreich vergeben. Die Unternehmen sind getaktet, wie ein Uhrwerk und warten auf den Startschuss der einzelnen Baumaßnahmen. Der kürzlich eingetroffenen Baugenehmigung für den Parkplatz, folgt dann hoffentlich auch bald die positive Rückmeldung zum Thema Seesauna, für die noch im November die Beantragungsunterlagen eingereicht werden sollen. 

Die Zeichen für den vom Zeitplan gesetzten Eröffnungstermin im April 2021 stehen auf positiv. Bereits ab Februar 2021 sollen Regulierungsarbeiten und der anschließende einmonatige Probebetrieb beginnen, bei dem dann die circa 120 Vollzeit-Mitarbeiter mit den Abläufen vertraut gemacht werden, bevor die ersten Gäste Straßenschuhe gegen Badelatschen tauschen und eintauchen in die neue Entspannungs-Oase in Werders Havelauen.(wsw)

Schließzeiten der kommunalen Kitas

Werder (Havel), 1. November 2019 – In den Kindertageseinrichtungen, die sich in Trägerschaft der Stadt Werder (Havel) befinden, sind unter Beteiligung des Kita-Ausschusses Schließzeiten und ein Brückentag für das Jahr 2020 beschlossen worden. Während dieser Zeit ist die Betreuung der Kinder in einer anderen Kindertageseinrichtung der Stadt möglich oder es wird eine Ferienbetreuung angeboten.

Die Ausweichkita wird noch bekannt gegeben. Sollte eine Ausweich-Kita bzw. die Ferienbetreuung in Anspruch genommen werden, benötigt die Kita bis zum jeweiligen Stichtag einen Antrag und eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Die Formulare für Arbeitgeber erhalten Eltern bei der Leitung ihrer Kita. Für eventuelle Rückfragen steht die Einrichtungsleitung gern zur Verfügung. (wh)

Schließtage 2020:
22. Mai – Brückentag / Stichtag: 10. April
20.-31. Juli – Sommerschließzeit / Stichtag:: 31. März
24.-31. Dezember – Weihnachtsschließzeit /Stichtag: 16. November

PS-starke Ausbildung bei regiobus

Steve und Jan sind Auszubildende bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Foto: wsw

Werder (Havel), 1. November 2019 – Der Berufswunsch von Steve stand schon in der zweiten Klasse fest: Er wollte Busfahrer werden. Der heute 21-Jährige hat das geschafft, was sich wohl die meisten Menschen für ihr Berufsleben wünschen: die Erfüllung des Traumberufes. Er ist im zweiten Lehrjahr zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH. 

Zuvor hatte der Neuruppiner bei einem anderen Unternehmen aus der gleichen Branche gelernt, fühlte sich dort jedoch nicht so gut aufgehoben wie jetzt am regiobus-Standort in Werder (Havel). Täglich pendelt er nun zwischen Neuruppin und Werder hin und her. Im zweiten Lehrjahr stehen der Erwerb des Führerscheins der Klasse D sowie das Führen von Kraftomnibussen auf dem Programm. Bald wird Steve also selbst auf dem Fahrersitz eines Busses Platz nehmen können. 

Einen Schritt weiter ist da schon Jan. Der 18-jährige Werderaner befindet sich bereits im dritten Lehrjahr und darf seit Februar dieses Jahres auch schon selbst die 300 PS-starken Busse fahren. „Ein Kindheitstraum war der Beruf des Busfahrers bei mir zwar nicht, aber im Laufe meiner Schulzeit hat sich der Wunsch, Busfahrer zu werden, dann doch immer mehr gefestigt“, verrät er uns im Gespräch. Oft schauen die Fahrgäste noch etwas irritiert, wenn der 18-Jährige hinter dem Steuer sitzt. „Die meisten Busfahrer sind ja doch etwas älter als ich“, erzählt Jan schmunzelnd. 

Den schulischen Teil der Ausbildung absolvieren die Azubis im Oberstufenzentrum Hennigsdorf, die praktische Arbeit findet auf den Betriebshöfen in Bad Belzig, Beelitz, Potsdam, Stahnsdorf oder Werder (Havel) statt. Theorie und Praxis wechseln sich im zwei- und acht-Wochen-Rhythmus ab. 

Auf die Frage, was man für die Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr mitbringen muss, verraten uns die beiden: „Freude am Fahren natürlich, Flexibilität, dreidimensionales Sehen und man sollte ganz gut Kopfrechnen können.“ „Und man darf kein Problem damit haben, seine Kumpels mit dem Bus zur Disco zu fahren“, ergänzt Jan. 

Für eine ganz andere Ausbildung bei regiobus hat sich Antonia entschieden. Die junge Frau macht eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin für Nutzfahrzeuge. Privat hat sie immer schon gerne unter die Motorhaube von PKW‘s geschaut. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel Elektronik sich dort befindet“, schwärmt Antonia. Der moderne regiobus-Fuhrpark mit Bussen von acht bis 21 Meter Länge, teilweise mit Hybridantrieben und Sonderausstattungen, bietet der Auszubildenden vielfältige technische Herausforderungen.  

Zurzeit absolvieren 16 junge Menschen ihre Ausbildung bei regiobus. Herr Wildemann, der die Ausbildungsbetreuung leitet, hat am 16. Oktober mit allen Azubis einen Escape-Room in Berlin besucht. Teambildung wird bei regiobus nämlich großgeschrieben und das schon von Beginn an. „Wir nehmen den Bildungsauftrag der Lehrlinge sehr ernst. Der einstige Lehrling von heute, ist der uns langfristig erhaltene Mitarbeiter von morgen!“, lautet das Motto des Ausbildungsleiters. „Der Umgang mit uns Azubis ist wirklich toll, der Ton immer freundlich“, versichern uns Jan und Steve. 

Dass bereits die Azubis bei regiobus ernst genommen werden, zeigt sich übrigens auch im aktuellen Azubiprojekt: Ein unter anderem für die Fahrten der Auszubildenden bereitgestelltes Fahrzeug wird nach den Ideen der Jugendlichen designt. Hieran arbeiten die Jugendlichen des zweiten Lehrjahres bereits, welche den Van vor kurzem schon zur dienstlichen Nutzung übergeben bekamen. 

Wer jetzt selbst Interesse an einer Ausbildung bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH hat, kann sich unter www.regiobus.pm informieren. Der Ausbildungsbeginn für das kommende Lehrjahr ist der 3. August 2020, der Bewerbungszeitraum läuft noch bis Dezember 2019.  

Wir wünschen den jungen Frauen und Männern weiterhin viel Freude bei ihrer Ausbildung und den (zukünftigen) Busfahrern eine allzeit gute Fahrt! (wsw)

Der Weihnachtsmann kauft lokal

Werder (Havel), 30. Oktober 2019 – Lebkuchen, Dominosteine und Spekulatius in den Supermärkten kündigen es bereits an: Weihnachten steht vor der Tür! In weniger als zwei Monaten wird das festlichste aller Feste wieder mit Gänsebraten, Tannenbaum und Besinnlichkeit gefeiert. Was an Heiligabend nicht fehlen darf, sind natürlich die kleinen und großen Geschenke, die nicht nur Kinderaugen zum Strahlen bringen. Auch wenn es an Weihnachten in erster Linie um die Familie und das gemeinsame Beisammensein geht, freut sich doch jeder auch über ein sorgfältig ausgesuchtes Geschenk von seinen Liebsten.

Mit unserer Weihnachts-Coupon-Aktion, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitung startet, vier Wochen gültig ist und am 26. November mit weiteren Coupons fortgesetzt wird, möchten wir Ihnen ans Herz legen, Ihre diesjährigen Weihnachtsgeschenke lokal bei Geschäften in unserer schönen Blütenstadt zu erwerben. Attraktive Rabatte sorgen hier für das eine oder andere Schnäppchen.

In dieser Ausgabe sind Coupons für folgende Geschäfte zu finden:

Pünktchen & Co.
VS Mode
Naturium Vitalcenter
EMPORIO
Goldschmiede Rammelt
Schau mal rein
surf & sail
La Boom
Inselglück
Sanddorngarten Christine Berger
beautypoint
GaheJuwéle
Theresia Apotheke
Karalus

Unterstützen Sie mit Ihrem Einkauf die Boutiquen, Geschäfte und Gesundheitszentren aus der Region und profitieren Sie selbst auch davon! Viel Spaß beim lokalen Shoppen! (wsw)

Anmelden zur Phöbener Seniorenweihnachtsfeier

Werder (Havel) OT Phöben, 30. Oktober 2019 – Der Phöbener Ortsbeirat lädt die Senioren für Freitag, den 6. Dezember 2019, zur Weihnachtsfeier ab 15 Uhr im Anglerheim, Havelweg 1, ein.

Interessierte sind gebeten, sich bis zum 20. November telefonisch unter 0174/3918626 bei Karin Deichsel oder unter 0178/7113463 bei Elke Jäger für die Teilnahme anzumelden. Auch Transporthilfe kann angefragt werden. (c.m.)

Eine neue Feuerwehr für Plessow

Werder (Havel) OT Plessow, 30. Oktober 2019 – 27 Kameraden und fünf Kameradinnen der Freiwilligen Ortsfeuerwehr dürfen sich auf ihr neues Feuerwehrgebäude im Ortsteil Plessower freuen, das nach dem Vorbild des Glindower Gebäudes gebaut wird. 

Am 11. Oktober traf man sich auf dem Gelände, um die Grundsteinlegung zu feiern. Mit einem Schmunzeln begrüßte Christian Große die zahlreichen Gäste: „Also von Grundsteinlegung kann man hier ja gar nicht mehr sprechen“, lauteten die einleitenden Worte des 1. Beigeordneten, während er sich im Rohbau umschaut, der bereits zu einem Drittel steht. 

Die Gewerke haben richtig Gas gegeben und so soll auch noch in diesem Jahr das Richtfest gefeiert werden. „Wenn es so weiter geht, kann der Grill gleich stehen bleiben“, freut sich Ortsvorsteher Dirk Lutze. Besonders erfreulich ist die Geschwindigkeit für die Kameraden, die seit einem Brand im alten Feuerwehrgerätehaus im September 2016 behelfsmäßig Unterschlupf in der Zollschule am Plessower See fanden. Hierhin schickte der stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk ein besonderes Grußwort des Dankes: „Wir sind in den letzten drei Jahren in der Ausbildunggarage der Zollschule untergekommen und ich danke im Namen der kompletten Ortswehr für die unbürokratische Hilfe und die Geduld.“ 

Ohne diese Hilfe hätten die Kameraden und Kameradinnen die Sicherheit der Bewohner in den vergangenen Jahren nur schwer gewährleisten können. 

Im neuen Haus gibt es Platz für insgesamt drei Fahrzeuge. Auch diese weitsichtige Planung der Stadt lobte Schenk, denn in Zukunft soll noch ein weiteres Löschfahrzeug angeschafft werden, was angesichts der ständige steigenden Einsatzzahlen auch benötigt wird. Im sogenannten Gefahrenabwehrbedarfsplan wurden bereits im vergangenen Jahr Investition in Höhe von 2,67 Millionen Euro nur für den Fuhrpark festgeschrieben. Der Gefahrenabwehrbedarfsplan dient als Grundlage, um Fördermittel des Landes Brandenburg für die Feuerwehren beantragen zu können.

Das neue Haus in Plessow, das voraussichtlich im Oktober 2020 fertig gestellt wird, kostet rund 1,35 Millionen Euro, wovon 400.000 Euro in Form von Fördermitteln geflossen sind.

Auch die Jugendabteilung freut sich über den Neubau, denn die Plessower sind mit 23 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren die Spitzenreiter unter den Werderaner Wehren in Sachen Nachwuchs. Natürlich gibt es auch einen Förderverein, der zu diesem schönen Termin dafür sorgte, dass alle auch etwas Handfestes im Glas und zwischen den Zähnen hatten. Wir drücken die Daumen, dass es mit dem Bau weiter so gut voran geht und freuen uns auf ein Wiedersehen im Dezember zum Richtfest! (wsw)

Ausstellung mit Wolfgang Liebert noch bis zum 3.11.

2006 Mikado 2006, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, im Besitz des Künstlers

Werder (Havel), 29. Oktober 2019 – Die Ausstellung mit Wolfgang Liebert mit Malerei und Grafik zu seinem 75. Geburtstag endet am Sonntag, dem 3. November.
Geöffnet ist die Ausstellung in der Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS noch am Reformationstag sowie am 2. und 3. November jeweils von 13-18 Uhr. Der Künstler Wolfgang Liebert und der Kurator der Ausstellung Frank W. Weber werden an allen Tagen anwesend sein.

Die nächste Ausstellung wird am 27. November um 19 Uhr eröffnet. Es wird der Leipziger Druckgrafiker Patrick Fauck präsentiert. Fauck hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert und beherrscht alle Drucktechniken, vom Flach-, Tief-, Hoch- bis Lichtdruck. (f.w.)

Gestank auf dem Haveldamm

Ketzin (Havel), 29. Oktober 2019 – Wer gerne auf dem Haveldamm mit Rad oder zum Spazieren unterwegs ist, hat in diesen Tage wenig Freude. Ab der Autofähre Ketzin in Richtung Brandenburg schlägt den Entspannungsuchenden ein beißender Geruch entgegen.

Bei einem Blick in den Meliorationsgraben entlang des Weges wird schnell klar, woher der Gestank kommt, denn der gesamte Graben ist gefüllt mit Gülle, die anscheinend über Nacht eingeleitet wurde. Der Gülle-Film erstreckt sich über eine Länge von mehreren Kilometern. Durch die Sperrwerke kann die Gülle nun beim Öffnen in die Havel gelangen. Bleiben diese geschlossen, versickert alles allmählich im Grundwasser.

Eine Nachfrage beim Ordnungsamt Werder wurde an die zuständige Behörde in Ketzin wetergeleitet. Liebe Leser, vielleicht wissen Sie, was es damit auf sich hat? Wir freuen uns darauf, wenn Sie ihr Wissen mit uns teilen. Gern per Email an info@wirsindwerder.de (wsw)

Außerordentliche Blüten-Sitzung

Werder (Havel), 29. Oktober 2019 – Am gestrigen Abend fand die außerordentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung im Schützenhaus statt. Neben den Fraktionen waren auch Interessenverbände, sachkundige Einwohner, Anwohner und Institutionen, die ihren Teil zur Baumblüte in 2020 leisten möchten, eingeladen, ihre Ideen zu präsentieren.

Die “Interessengemeinschaft Hoher Weg” wünscht sich für die Meile auch weiterhin ein Konzept, das sowohl die ansässigen Gärten als auch Stände anderer regionaler und saisonaler Anbieter einbezieht. Wie man die gut 30 lokalen Weinproduzenten hier berücksichtigt, ist noch unklar. Den Hohen Weg als reine Trink- und Fressmeile zu etablieren, sei jedoch nicht der Anspruch. Für den Hohen Weg wünscht sich die Interessengemeinschaft mehrere „Klanginseln“, die für die musikalische Untermalung in Gärten und auf den öffentlichen Plätzen sorgen. Ein etwas größerer Anlaufpunkt für die Gäste könnte der Marienberg sein.

An zwei Wochenenden (25./26. April 2020 und 2./3. Mai 2020) könnte der Hohe Weg für den Verkehr gesperrt und für die Besucher zugänglich gemacht werden. Eine darüber hinaus gehende Öffnung der ansässigen Gärten auf privatem Grund, obliegt den Eigentümern selbst.

Um die allgemeine Infrastruktur wie Müllentsorgung, zusätzliche Toiletten, Sicherheit und die Versorgung mit den Medien Wasser und Strom auf öffentlichem Gelände solle sich die Stadtverwaltung kümmern.

Auch der Plantagenplatz wird in die Überlegungen 2020 einbezogen. Eine Bühne für den Werdertag könne man sich auf dem Platz gut vorstellen. Rundherum sollen kleinere Fahrgeschäfte für Kinder aufgebaut werden und die neue Touristinfo und die anliegenden Schuffelgärten werden mit einbezogen. Dass der Werdertag erhalten bleiben soll, darüber sind sich alle Teilnehmer einig. Die Verwaltung wird dies nun prüfen und bei Machbarkeit der Stadtverordnetenversammlung ein entsprechendes Konzept vorlegen.

Der Stadtsportbund wird sich um die Organisation des Werdertages kümmern und auch den beliebten Baumblütenlauf im Stadtwald veranstalten. Geprüft werden soll auch, wo ein Baumblütenumzug stattfinden kann.

Der Obst & Gartenbauverein wird sich im Jahr 2020 auch weiterhin um die liebgewonnenen Traditionen, wie die goldene Kruke und die Wahl der Baumblütenkönigin, kümmern und möchte die Angebote auf den Plantagen gern ausweiten. Genau hierfür wünsche man sich einen zentralen Ansprechpartner, der zum Beispiel federführend in die Verhandlungen mit der Busgesellschaft zur Ausweitung der Blütenfahrten einsteigt und diese auch am Ende koordiniert. Zusätzliche Parkplätze können laut Verein auf dem Werderaner Tannenhof angeboten werden. Ein entsprechendes Verkehrskonzept und Wegeleitsystem für Panoramaweg und Lehniner Chaussee müsse nun erarbeitet werden.

Sowohl der neu gegründete Förderverein der Baumblüte, als auch die Schausteller möchten auf den Hartplatz nicht verzichten und stellten ihre Ideen für eine abgespeckte Version vor. Beginnend in der Eisenbahnstraße ab Scala Kino sollen Schausteller und Erzeuger in der Kellermannstraße, Unter den Linden und auf dem Hartplatz für eine homogene Mischung sorgen. Eine Sperrung des Bereichs wäre hierfür natürlich notwendig. Eine Verlagerung des Rummels aus der Innenstadt in die Plantagen wurde seitens der Akteuere bereits geprüft, ein geeigneter Standort konnte aber wegen Mangel an Strom und der Festigkeit des Bodens entlang des Panoramawegs nicht gefunden werden.

Zwar waren auch Bürger, die keinen kommerziellen Nutzen aus der Baumblüte ziehen, anwesend, jedoch möchte die Verwaltung auch die breite Meinung der Einwohner, die bei der Versammlung am kommenden Montag auf der Bismarckhöhe abgefragt werden soll, in den nun zu startenden Prozess einbeziehen.

Der Abend war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Viele Ideen wurden im Workshop, den der Bürgerbeteiligungsbeauftragte Dr. Linus Strothmann leitete, zusammengetragen und bilden nun die Grundlage für die weitere Arbeit. Im ersten Schritt ging es bei dem Ausschuss um die „Notlösung“ 2020 – einige Ideen, wie z.B. die Einführung eines Mehrweg-Pfandsystems wurden bereits auf die Blüten-Agenda 2021 gesetzt.

Die Stimmung am gestrigen Abend im Schützenhaus war konstruktiv und sachlich. Alle konnten ihre Ideen einbringen, was wir gerne als gutes Vorzeichen für das Gelingen einer kleinen, aber feinen Baumblüte 2020 in den Höfen und Gärten unter Beteiligung aller Interessengruppen deuten.

Breite Ideensammlung für Neuauflage ab 2021

Auf diese Agenda zielt auch das nun startende Bürgerbeteiligungsverfahren ab, mit dem ein langfristig tragfähiges Konzept entwickelt wird, bei dem Wünsche aus der breiten Mitte der Werderaner Bevölkerung gehört werden und auch Berücksichtigung finden. Der Abend auf der Bismarckhöhe ist der erste Schritt, bei dem die Verwaltung zu den Themen öffentliche Vergabeverfahren, Beteiligungsverfahren und Planung 2020 informieren wird. An einer vierten Station sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Wünsche für die Neukonzeption ab 2021 mitzuteilen.

Um zukünftig auf repräsentative Daten zurückgreifen zu können, startet Mitte November eine mehrstufige Online-Umfrage, bei der man sich rege Beteiligung wünscht, um am Ende eine Grundlage zu haben, die die Wünsche für ein zukunftsfähiges Baumblütenfest ab 2021 vereint. Eine Postwurfsendung mit der Einladung ging in alle Haushalte und kann hier nachgelesen werden.

Für das kommende Jahr wird unter dem Titel „Baumblüte in den Höfen und Gärten“ der nun zu bildende Koordinierungskreis zeitnah seine Arbeit aufnehmen. Er wird dem Fachbereich Marketing unterliegen und soll idealerweise aus Vertretern des Obst und Gartenbau e.V., dem Förderverein der Baumblüte, dem Interessenverband Hoher Weg, Schaustellern und auch Anwohnern der Stadt bestehen. Am kommenden Montag werden die Ergebnisse dieses Abends auf der Bismarckhöhe präsentiert. (wsw)

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Wie die Feuerwehr Phöben um Mitglieder wirbt

v.l.: Norina Schütt, Svenja Drießen, Jens-Uwe Schumann und Andreas Schütt, Foto: Klix

Werder (Havel), 29. Oktober 2019 – Es ist jetzt zwei Monate her, da hat die Feuerwehr Phöben einen Aufruf auf Facebook gepostet, in dem sie dringend um neue Mitglieder warb. Knapp 90 Mal wurde der Aufruf geteilt, die Reichweite war riesig. Doch leider ist der Personalmangel nach wie vor aktuell.

„Wir sind eine lustige Truppe“, sagt Feuerwehrchef Andreas Schütt. „Die Kameradschaft wird großgeschrieben.“ 13 aktive Feuerwehrleute gibt es, von denen leider nur acht für Hilfseinsätze verfügbar sind. Andreas Schütt wirbt mit seinen Leuten deshalb zurzeit aktiv für neue Mitglieder. Dafür hat er gute Argumente.

Die Phöbener Feuerwehr bildet mit den Töplitzer und Derwitzer Kameraden einen von drei Löschzügen der Stadt Werder (Havel). Sie werden zu Wald- und Ödlandbränden, zu Verkehrsunfällen, Sturmschäden oder „Tragehilfen“ des Rettungsdienstes gerufen. Das Löschgruppenfahrzeug 8/6 ist zwar nicht mehr ganz neu, aber gut in Schuss, wie der Stellvertretende Ortsfeuerwehrchef Jens-Uwe Schumann betont.

Doch das ist eben nur eine Seite des Feuerwehrlebens im Dorf. Die Phöbener Feuerwehr gehörte zu den ersten in der Region, die mit einem Knutfest eine neue Tradition begründeten. Jährlich wird ein Feuerwehrball ausgerichtet. Vom Dorffest ist die Feuerwehr nicht wegzudenken, hilft bei der Vorbereitung, begleitet den Fackelumzug und bietet an einem Stand einen Löschtest mit einem Übungsfeuerlöscher an.

Das Eisbein-Essen und der Tag der Offenen Tür sind feste Termine im Feuerwehrkalender, ebenso das Osterfeuer in den Havelauen, wo für die Sicherheit gesorgt wird. Und im Hintergrund wuselt unter dem Vorsitz von Svenja Drießen ein Förderverein mit 60 Mitgliedern, organisiert Kameradschaftsabende und stattet zum Beispiel die Jugendfeuerwehr mit Atemschutzattrappen aus. Wir hatten hier darüber berichtet.

Die Nachwuchsabteilung spielt eine wichtige Rolle in Phöben. Die 15-jährige Norina Schütt erklärt, warum sie mitmacht. Ein Grund: Vier ihrer Familienmitglieder sind bei der Ortsfeuerwehr, ihr Vater ist der Chef. Ein anderer: Für Jugendliche sei es ein tolles Angebot, sich in der Freizeit bei der Feuerwehr zu treffen, an Wettkämpfen und Zeltlagern teilzunehmen und dabei mehr zum Thema Brandschutz und Brandbekämpfung zu erfahren.

„Zehn Leute machen bei der Jugendfeuerwehr mit“, erzählt Norina Schütt. Zweimal im Monat finde die reguläre Ausbildung statt, bei der die Kinderflamme und die Jugendflamme erworben werden können. Eine gute Vorbereitung für die Grundausbildung, die bereits mit 15 Jahren absolviert werden kann.

Norina Schütt ist gerade dabei, um dann mit 16 – dem Mindestalter – nicht nur am Phöbener Feuerwehrleben, sondern auch an regulären Einsätzen teilnehmen zu können. (wsw, wh)

Weitere Informationen und Kontaktdaten zur Feuerwehr Phöben gibt es auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) unter www.feuerwehr-werder.de  oder unter Tel. (03327) 783 350. Interessierte sind eingeladen, am letzten Freitag eines jeden Monats zwischen 18.30 und 21 Uhr zum Gerätehaus zu kommen. Sie können auch einen Zettel mit Kontaktwunsch und -daten in den Briefkasten der Feuerwehr Phöben, An der Feuerwehr 7, stecken. 

Alles neu macht der Oktober

Dr. Anja Gross und Dr. Julia Rakob fühlen sich in ihrer neuen Praxis sichtlich wohl., Fotos: wsw

Werder (Havel), 29. Oktober 2019 – Trotz Bohrgeräuschen von nebenan und Baugerüsten vor den Fenstern hat die Kinderarztpraxis Gross + Rakob bereits vollständig den Praxisbetrieb in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen. Wurde man in der alten Praxis im Ambulatorium in der Bernhard-Kellermann-Straße noch von knalligem Orange empfangen, präsentiert sich das neue Refugium in gedeckten Erd- und Blautönen. An jeder Ecke sind (echte) Birken und Tiere des Waldes versteckt. Specht, Hase und Fuchs sollen die kleinen Patienten animieren, auf Spurensuche zu gehen. So verfliegt die Wartezeit wie im Nu und hübsch anzusehen sind die Tierchen allemal.

„Wir haben die neuen Räumlichkeiten entdeckt, als sich das Gebäude noch im Rohbau befand. Das ermöglichte uns, den Grundriss gemeinsam mit einem Architekten ganz nach unseren Vorstellungen zu entwerfen“, erklärt Dr. Anja Gross und Dr. Julia Rakob ergänzt: „Unsere Erfahrungen aus dem Praxisalltag im Ambulatorium konnten wir bei der Planung der Praxis einfließen lassen.“

Gefunden haben sie das gut 190 Quadratmeter große Immobilien-Juwel Anfang Dezember 2018. Bereits kurz vor Heiligabend war der Mietvertrag auch schon unterschrieben. „Insgesamt hat der ganze Umbau und Ausbau in etwa ein Dreivierteljahr gedauert, wie die Dauer einer Schwangerschaft“, erinnert sich Julia Rakob. Zu schaffen war dies – neben dem laufenden Praxisbetrieb – nur durch professionelle Hilfe durch eine Designerin, einen Architekten, einen engagierten Schreinerbetrieb und viele motivierte Menschen auf der Baustelle. „Und auch der Vermieter war immer höchst kooperativ“, ergänzt Anja Gross lächelnd.

Was in der alten Praxis fehlte oder schlichtweg unpraktisch war, wurde in den neuen Räumlichkeiten nun verbessert. Separate Wartebereiche ermöglichen jetzt die Trennung von Akut- und Terminpatienten. In einem eigenen Wartebereich für Säuglinge sind die Kleinsten ganz unter sich und die eine oder andere Mutti kann hier diskret stillen. Und auch an die jugendlichen Patienten wurde gedacht: „Teens fühlen sich in sehr kindlich gestalteten Wartezimmern nicht angesprochen, für sie haben wir jetzt eine eigene Warte’höhle’ mit altersgerechter Literatur. Nur der Smartphone-Anschluss fehlt noch“, erklärt Julia Rakob schmunzelnd.

Insgesamt fünf Sprechzimmer und eines für hoch ansteckende Patienten sowie ein Labor und ein eigener Raum für Ultraschalluntersuchungen von Hüfte, Bauch und Schädel ermöglichen einen reibungslosen Ablauf. Neben Frau Dr. Gross und Frau Dr. Rakob ist Frau Dr. Katrin Groß-Riemann als dritte Ärztin mit in der Praxis tätig. „Wir haben lange um einen dritten Arztsitz gekämpft und sind glücklich, dass wir nun in Stoßzeiten zu dritt arbeiten können.“ Insgesamt besteht das Team aus zehn Personen. „Wir sind aber auch immer auf der Suche nach weiterem kompetenten Sprechstundenpersonal“, teilen die beiden Ärztinnen im Gespräch mit.

Der Umzug an die neue Adresse wurde notwendig, da nicht nur die kleinen und größeren Patienten immer mehr werden, sondern weil sich auch der Umfang der Behandlungen und die Aufgabenbereiche vergrößert haben. „Die neue Praxis bedeutet für uns beide natürlich eine hohe finanzielle Aufwendung. Aber die Räumlichkeiten wurden gebraucht und werden auch von unseren Patienten gut angenommen“, so Anja Gross. „Es ist eine Investition in die Kinder von Werder und natürlich in eine gute medizinische, kinderärztliche Versorgung.“

Neben dem gewohnten Leistungsspektrum setzt die neue Gemeinschaftspraxis auf ein neues Bestellsystem. So gibt es jetzt eine Schnellsprechstunde und Termine können online vereinbart werden – automatische Terminerinnerung inklusive.

Die Ärztinnen Gross und Rakob wurden beide in Berlin ausgebildet und blicken auf eine jahrelange Erfahrung im Klinikalltag zurück. Die Entscheidung für Werder haben beide ganz bewusst getroffen. Sie schätzen die kurzen Wege hier in der Blütenstadt und gute Netzwerkstrukturen. Die Vernetzung zwischen Praxis und Familienzentrum, Jugendamt, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Kitas und Schulen hier in Werder ist einfach super, betonen die Ärztinnen.

Die neue Kinderarztpraxis besitzt Schwerpunkte im Bereich Allergologie, Entwicklungsdiagnostik, Sonographie sowie Neu- und Frühgeborenmedizin, sie sieht sich aber in erster Linie als Hausarztpraxis für Kinder von Null bis 18 Jahren. „Die ersten Patienten, die ich damals vor etwa 12 Jahren in der Praxis im Ambu behandelt habe, kommen heute mit ihren eigenen Kindern zu uns“, freut sich Anja Gross. Eine bessere Bestätigung der eigenen Arbeit kann es kaum geben. (wsw)

Mein Werder (198): Michel

Kurz & Knackig

Name: Michel
Alter: 10 Jahre alt
Wohnort: Werder (Havel)

Vorwort: Da ich selbst nicht schreiben kann, lasse ich das von meinen Eltern übernehmen, die für mich antworten. Ich bin mir sicher, dass das für euch in Ordnung ist.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würdest du Werder einem Fremden beschreiben?
Werder (Havel) ist eine schöne Stadt umgeben von viel Wasser, einer tollen Landschaft, Wald und somit mit vielen Freizeitmöglichkeiten verbunden.

Was machst du so den lieben langen Tag?
Mein Tag startet sehr früh, um 5 Uhr klingelt mein Wecker. Manchmal bin ich schon vor dem Klingeln wach, manchmal muss mich aber auch jemand wecken. Dann geht es kurz vor Sieben mit dem Fahrdienst in die Schule „Am Norberthaus“ nach Michendorf. Gegen halb vier komme ich am Nachmittag nach Hause und dann steht entweder Physiotherapie an oder ich verbringe den Nachmittag mit meiner Oma. Manchmal muss ich auch zu einem Kontrolltermin zum Arzt wegen der Epilepsie zum Beispiel oder ich darf einfach spielen und entspannen. Abends bin ich dann ordentlich geschafft und immer schon recht früh im Bett.

Was würdest du lieber machen?
Eis essen!

Hast du einen Lieblingsort in Werder – verrätst du uns wo?
Mir ist es nicht so wichtig, wo ich bin, so lange ich von jemandem begleitet werde, der mich mag und auf meine Bedürfnisse achtet. Im Sommer ist es aber die Badestelle am Plessower See.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Ich würde natürlich eine Eisdiele oder einen Buddelkasten empfehlen. Für Erwachsene ist die Insel aber bestimmt interessanter.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist dein Lieblingsort auf der Baumblüte?
Rummel! Der kleine hinter der Brücke an der Uferpromenade am Fuß der Mühle aber auch den traditionellen Baumblütenfest-Umzug darf ich nicht verpassen.

Obstwein trinkst du natürlich noch nicht, gibt es stattdessen einen Saft, den du besonders magst?
Sauerkirsch- und Apfelsaft

Du – ganz speziell

Du kamst mit der Diagnose Angelman Syndrom (AS) auf die Welt. Was ist AS und wie hat die Diagnose dein Leben verändert?
Wikipedia beschreibt das Syndrom sehr griffig: „Das Angelman-Syndrom ist die Folge einer seltenen genetischen Veränderung auf (sic) Chromosom 15 […]. Sie geht oft einher mit psychischen und motorischen Entwicklungsverzögerungen, kognitiver Behinderung, Hyperaktivität und einer stark reduzierten Lautsprachentwicklung.[…]”
Schon sehr bald nach meiner Geburt war klar, dass ich anders als andere Kinder bin und sich meine Entwicklung verzögert. Die Suche nach dem Grund für diese Verzögerung hat leider mehr als zwei Jahre gedauert und wurde durch eine Vermutung einer Ärztin aus dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) in Potsdam überhaupt erst möglich. Nach einer Analyse durch einen Humangenetiker wurde die Vermutung dann bestätigt. Und auch wenn die Diagnose Angelman-Syndrom schon die Hoffnung zerstört, dass eines Tages „der Knoten platzt“, ist es wenigstens eine Diagnose. Das gibt Sicherheit und eine Perspektive, wie ich mein Leben nun gestalten kann. Und ich bin mit meiner Entwicklung noch lang nicht fertig. Die Diagnose hat mein Leben insofern verändert, als dass wir uns jetzt gemeinsam über kleinste Erfolge und Fortschritte freuen und sie feiern, als ob ich gerade eine Fußballweltmeisterschaft gewonnen hätten.

Wie gestaltet sich der Alltag für euch in Werder?
Der Alltag ist in Werder grundsätzlich leicht zu meistern. Ich hatte das Glück, damals einen Platz in einer Integrationskita bekommen zu haben. Es gibt hier eine Kinderarztpraxis, eine Praxis für meine Physiotherapie und eine gute Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Ganz besonders mag ich die Eisenbahn. Ich schaue den Zügen gern bei ihrer Ein- und Abfahrt zu, viel lieber fahre ich aber mit ihnen und entdecke neue und spannende Orte.
Klar freue ich mich über die Spielplätze hier in Werder. Am meisten freue ich mich über Sandkästen. Wenn ich mir aber etwas wünschen dürfte, würde ich mir mehr Spielgeräte wünschen, mit denen ich spielen kann. Wenn Behinderte und Nicht-Behinderte sich ganz selbstverständlich begegnen und kennenlernen können, einfach weil die Umgebung hierzu einlädt, fände ich das sehr schön.
Der Stadtpark soll umgestaltet werden. Vielleicht ist es ja möglich, bei dieser Gelegenheit ein paar Ideen aus Motorikparks einfließen zu lassen. Im Sommer dieses Jahres war ich in Österreich im Urlaub und durfte den Motorikpark Kufstein erleben. Das war toll und für mich ein spannendes und schönes Erlebnis.

Viele Menschen mit AS lieben das Wasser. Gibt es spezielle Therapien für Betroffene?
Das ist sowas von richtig. Ich liebe das Wasser. Jede Gelegenheit hier zu sein, muss einfach genutzt werden.
Delfin-Therapien sind auch für uns Angels super, denn sie helfen uns bei der Verbesserung unserer Motorik. Wie durch ein Wunder sollen sie auch gut für unsere geistige Entwicklungsfähigkeit sein. Leider leben Delfine ganz weit weg und so konnte ich das für mich noch nicht austesten. Aber bestimmt bekomme ich auch noch einmal die Gelegenheit hierzu.

Wir haben gehört, dass du aktiv im Angelman-Verein bist. Kannst du uns kurz den Verein und seine Ziele beschreiben?
Der Angelman-Verein ist super. Durch die Angelman-Elterngruppe bei Facebook helfen sich die Mitglieder gegenseitig, können ihre Sorgen mitteilen und bekommen eine Plattform für ihre Gedanken, Sorgen, Nöte aber auch Erfolge. Hier versteht man sich. Man erhält Ideen und Hinweise, wie mit den kleinen und großen Herausforderungen der Bürokratie umgegangen werden kann. Es gibt Kontaktdaten von Ärzten, die sich mit den Besonderheiten des Angelman-Syndroms auskennen oder Buchtipps, in denen Wissenswertes zu lesen ist. Der Verein organisiert Seminare, Lehrgänge und Treffen, die hilfreich und bezahlbar sind. Ein ganz besonderes Highlight sind die Jahrestreffen aller Vereinsmitglieder und die Regionaltreffen, die dann eher von Angelman-Familien aus den jeweiligen Regionen genutzt werden. Ein toller und unterstützenswerter Verein.

Was möchtest du Eltern mit der Diagnose Angelman sagen?
Eltern mit der Diagnose Angelman möchte ich sagen: Seid glücklich! Denn wenn ihr es seid, können eure Kinder es auch sein. Ihr übertragt euer Glück und eure positiven Gedanken auf eure Kinder.
Mein Entwicklungsweg ist nicht vorgezeichnet. Wir gestalten ihn gemeinsam und ich entwickle mich immer weiter. Ich habe Wünsche, Ideen und Sehnsüchte. Seid offen und teilt euch mit. Geht nach draußen, stellt euch den Blicken und helft Nicht-Behinderten, uns zu erleben und zu verstehen. Angelman ist keine Endstation. Die Diagnose ist der Anfang zu einem anderen Leben. Es ist in den letzten Jahren so viel erreicht worden und so viel will noch erreicht werden. Bleibt geduldig mit mir. Ich brauche länger, Dinge zu verstehen und bin neben der Diagnose und allen Begleiterscheinungen auch ein Kind. Ich mache Phasen durch. In denen ist es mal schwerer und mal leichter, mit mir zu leben.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn du drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

  1. Ich würde meinen Talker (iPad mit Bildkartensoftware) gern schon so gut nutzen können, dass ich immer gleich verstanden werde und meine Wünsche so richtig ausdiskutieren kann.

2. Ich wünsche mir, dass ich nie allein bin.

3. Ich wünsche mir eine Eis-Flatrate

Welche berühmte Person würdest du gern einmal treffen?
Kikaninchen oder Pumuckl

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?
Ich mag Fotoalben egal ob Familienbilder, Urlaubsbilder, Ausflüge

Hast du Vorbilder?
Du meinst wie ein Star? Nein. Meine Bezugspersonen in der Familie und in der Schule sowie meine Therapeuten sind schon meine Vorbilder. Sie zeigen mir, wie ich das Leben meistern kann und sind geduldig an meiner Seite.

Hast du ein verborgenes Talent?
Na klar! Wenn irgendein technisches Gerät leuchten, klingeln, piepen, springen oder fahren kann, finde ich sofort heraus wie es geht… und beweise es auch 🙂

Liebst du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Alle Tiere sind für mich interessant. Umso näher ich ihnen sein kann, desto besser.

Angelman e.V.

Der Angelman e.V. wurde 1993 gegründet und hilft Eltern mit Angelman-Kindern, die Diagnose besser zu verstehen, sie zu akzeptieren und den Alltag mit einem “Angel” neu zu gestalten. Der Selbsthilfeverein wurde von Eltern für Eltern ins Leben gerufen, deren Kinder mit dem Angelman-Syndrom geboren wurden. Schirmherr des Vereins ist Jürgen Vogel. Weitere Infos unter www.angelman.de.
Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden:

Sparkasse Elbe-Elster
Konto: 311 020 5172
BLZ: 180 510 00
IBAN: DE94 1805 1000 3110 2051 72
BIC: WE LA DE D1 EES

Erleben Sie Yachten hautnah bei Allert Marin!

Randy Schirmeister und Marcel Ranke

Werder (Havel), 25. Oktober 2019 – Am 26. und 27. Oktober jeweils von 10 bis 17 Uhr lädt der Yachtspezialist Allert Marin alle interessierten Bootsliebhaber zur Hausmesse ein. Die Besucher können in der 1.600 qm großen beheizten Ausstellungshalle die BAVARIA- und GREENLINE-YACHTEN sowie die aktuellen Gebrauchtboote hautnah erleben. Yachten in Größen von 30 bis 45 Fuß präsentieren sich von ihrer besten Seite und Zeit zum ausgiebigen Netzwerken bei einem kleinen Snack bleibt an den beiden Tagen sowieso. 

Informieren Sie sich in entspannter Atmosphäre und ohne Zeitdruck über die Neuheiten, Produkte, Sonderangebote sowie Liegeplätze, Zubehör, Yachtelektronik und vieles mehr. Lassen Sie sich individuell und kompetent beraten oder fachsimpeln Sie mit Gleichgesinnten und anderen Wassersportlern.

Vor 22 Jahren wurde die großzügige Halle Zur Uferaue 1 in Werder (Havel) unweit der Autobahnauffahrt zur A10 gebaut. Mit den beiden Geschäftsführern Marcel Ranke und Randy Schirmeister beschäftigt das Unternehmen insgesamt 15 Mitarbeiter. “Zwei Mitarbeiter sind bei der Allert Marin GmbH für den Verkauf der Boote zuständig, die anderen Mitarbeiter sind bei der Marina Zernsee GmbH & Co. KG angestellt und verantwortlich für Werkstatt, Service und Hafen”, erklärt uns Marcel Ranke bei unserem Besuch. 160 Liegeplätze bietet die Marina Zernsee in der Bootssaison und in den Wintermonaten sind die 190 Plätze im Außenbereich komplett ausgelastet. Neben dem umfassenden Service für die Hafenlieger und Bootseigner zählt der Verkauf von Neu- und Gebrauchtbooten zum Hauptportfolio des Unternehmens. Seit mehr als 20 Jahren ist Allert Marin Händler für BAVARIA-YACHTEN, im Jahr 2009 kamen die GREENLINE-YACHTEN hinzu. 

“Zu unserer Hausmesse sind natürlich nicht nur Bootsbesitzer herzlich eingeladen”, erzählt uns Marcel Ranke. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Randy Schirmeister freut er sich darauf, an diesen beiden Tagen auf Besucher zu treffen, die die gleiche Leidenschaft teilen wie sie selbst: schöne Yachten und die Liebe zum Wasser! (wsw)

Ausbau der Margaretenstraße beginnt

Werder (Havel), 24. Oktober 2019 – Die Stadt Werder (Havel) und der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland haben die Straßenbauarbeiten sowie die Arbeiten am Trinkwasser- und Abwassernetz der Margaretenstraße beauftragt. Den Zuschlag hat die Bietergemeinschaft STRABAG/ TRP/ TEG  erhalten.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Erneuerung der Fahrbahn und der Straßenentwässerung sowie die Herstellung eines Gehweges und der Zufahrten. Der WAZV betreut die Arbeiten zur Erneuerung der Abwasserdruckleitung sowie des Rückbaus der alten Trinkwasserleitung.

Die Straßenausbauarbeiten beginnen heute mit der Baustelleneinrichtung und sollen planmäßig am 28. August 2020 beendet werden. Die Bauarbeiten werden in drei Bauabschnitten durchgeführt. Begonnen wird mit der Vollsperrung des Verkehrsknotens Straße Am Plessower See/ Margaretenstraße. Bitte umfahren Sie diesen Baustellenbereich weiträumig.

Während der Bauzeit wird die Straße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt sein. Lediglich die Anwohner sowie die Rettungsdienste dürfen die Baustelle befahren. Die Fußgänger werden durch den Baubereich geführt. Die Details werden jeweils vor Ort ausgeschildert.

Wir bitten um die erforderliche Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sowie die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit im Baustellenbereich. Alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um erhöhte Aufmerksamkeit sowie um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gebeten.

Weitere Informationen zu den Bauabschnitten unter werder-havel.de. (wh)

Mit der Lauschtour-App durch Werder und Schwielowsee

Manuela Saß und Kerstin Hoppe, Foto: Werder (Havel)

Werder (Havel)/Schwielowsee, 22. Oktober 2019 – Anlässlich des 200. Geburtstag von Theodor Fontane laden Schwielowsees Bürgermeisterin Kerstin Hoppe und Werders Bürgermeisterin Manuela Saß mit den Kulturland-Projektpartnern von „Fontane am Schwielow“ zur großen Lauschtour ein. An 19 Lauschpunkten erfahren die Besucher mehr über die Sehenswürdigkeiten der Region. Dabei hören sie auch die pointierten Beobachtungen Fontanes, die er in seinen berühmten Reiseberichten hinterlassen hat. Ganz nach seinem Motto: „Man sieht nur das, was man weiß.“

Interessierte laden die Lauschtour-App kostenlos auf ihr Handy (erhältlich im Appstore und im Play Store; auf der Info-Tafel an der Tourist-Information in Caputh befindet sich auch der dazugehörige QR-Code) und starten die Tour „Lauschpunkte am Schwielowsee und in Werder (Havel)“. Ist die GPS-Funktion aktiviert, weist die App per Audiokommentar den Weg und die Minireportagen starten automatisch, wenn sich die Besucher der jeweiligen Sehenswürdigkeit nähern.

So ertönt zum Beispiel vor dem Caputher Schloss ein kurzes „Pling“ und los geht die Beschreibung von Lauschtour-Reporter Marco Neises mit spannenden Hintergrundinfos, kurzweiligen Anekdoten und interessanten O-Tönen – am Schloss von Kastellanin Petra Reichelt. In die frühbarocke Zeit von Kurfürstin Dorothea entführt, erfahren die Zuhörer beispielsweise, wo der VIP-Bereich der feinen Gesellschaft war.

Die Lauschpunkte lassen sich am besten mit dem Fahrrad oder dem Auto erreichen. So laden in Caputh auch das Einsteinhaus und die Stülerkirche, in Ferch das Museum der Havelländischen Malerkolonie und die Obstkistenbühne zur Lauschtour ein. Auf dem Fercher Wiesensteg lässt sich hören und sehen, wo impressionistische Maler wie Karl Hagemeister ihre Motive fanden. Vor dem Fercher Bonsaigarten erfährt man, wie viele Jahre der älteste Bonsai hier auf dem Buckel hat.

Ein Lauschpunkt macht auf den nächsten aufmerksam. Der Einstieg in die Tour ist jederzeit und überall möglich. In Werder (Havel) geht die Entdeckungsreise zur Bockwindmühle und zum Panoramablick an der Inselbrücke. Vor dem Lindowschen Haus wird das Geheimnis der gepflegten Werderaner Gärten gelüftet. Und vor der Heilig-Geist-Kirche erfährt der Lauscher, dass die außen wuchtige Kirche im Inneren zunächst zu klein für die Gemeinde war – und was dagegen getan wurde.

Die Lauschtour ist ein Projekt der Gemeinde Schwielowsee, der Blütenstadt Werder (Havel) und des Landkreises Potsdam-Mittelmark gefördert im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019. Kulturland Brandenburg 2019 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Das Projekt wird auch von den brandenburgischen Sparkassen sowie der Investitionsbank des Landes Brandenburg unterstützt. (wh)

Die 19 Lauschpunkte rund um den Schwielowsee

Caputh – Schloss Caputh
Caputh – Stülerkirche
Caputh – Einsteinhaus
Ferch – Obstkistenbühne
Ferch – Fischerkirche
Ferch – Museum der Havelländischen Malerkolonie
Ferch – Wiesensteg
Ferch – Bonsaigarten
Geltow – Baumgartenbrück
Geltow – Geltower Kirche
Geltow – Handweberei
Petzow – Schloss
Petzow – Schinkelkirche
Petzow – Ziegelhäuser
Werder (Havel) – Panoramablick
Werder (Havel) – Heilig-Geist-Kirche
Werder (Havel) – Bockwindmühle
Werder (Havel) – Lindowsches Haus & Schuffelgärten
Glindow – Ziegeleimuseum

Werder soll “Zukunftshaushalt” bekommen

Dr. Linus Strothmann ist der neue Referent für die Einwohnerbeteiligung in Werder (Havel)., Foto: wsw

Werder (Havel) – Im Dezember 2018 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, in Werder (Havel) einen Bürgerhaushalt von 100.000 Euro einzustellen. Jetzt hat der Referent für Einwohnerbeteiligung, Dr. Linus Strothmann, ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet. Der Vorschlag sieht einen sogenannten Zukunftshaushalt vor.

Das Besondere: Im Zukunftshaushalt können alle Einwohner Vorschläge einreichen. Die Prioritätenliste erstellen dann aber Kinder und Jugendliche. „So wird der Zukunftshaushalt auch zu einem Indikator dafür, was der kommenden Generation wichtig ist“, sagt Linus Strothmann. „Und zu einem Übungsfeld für Demokratie!“

Das Konzept soll im nächsten Hauptausschuss am 14. November vorgestellt werden. Demnach soll einer Vorschlagsphase, in der alle Werderanerinnen und Werderaner – natürlich auch Kinder und Jugendliche – ihre Vorschläge einreichen können, eine Abwägungsphase folgen. In der Abwägungsphase sitzt ein Zukunftsrat zusammen und berät über die eingereichten Vorschläge.

Dem Zukunftsrat sollen die Bürgermeisterin sowie zehn Schüler (ab 7. Klasse) angehören. Die Bürgermeisterin entscheidet mit dem Zukunftsrat, welche Vorschläge für den Zukunftshaushalt einer näheren Prüfung durch die Verwaltung unterzogen werden müssen.

Der Zukunftsrat wird von der Einwohnerbeteiligung der Stadt Werder in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg (http://www.kijubb.de) betreut. Die Abstimmung über die geprüften Vorschläge findet auf der Zukunftskonferenz statt. Die erste Zukunftskonferenz könnte voraussichtlich im Sommer 2020 stattfinden.

Für die Zukunftskonferenz sind alle Werderaner eingeladen. Dort werden die Vorschläge vorgestellt und im Anschluss findet die Abstimmung statt. Stimmberechtigt sind hier dann alle Werderaner Schülerinnen und Schüler. Nach der Abstimmung übergibt der Zukunftsrat die Prioritätenliste den Stadtverordneten. 

Diese entscheiden auf der Stadtverordnetenversammlung abschließend über den Zukunftshaushalt. Die beschlossenen Projekte werden dann im Kalenderjahr 2021 umgesetzt. (wh)

Schrittweise Verkehrsumstellung zwischen Rastanlage Michendorf und AD Nuthetal ab 24. Oktober

Potsdam-Mittelmark, 21. Oktober 2019 – Auf dem rund drei Kilometer langen Abschnitt zwischen der Rastanlage Michendorf und dem AD Nuthetal ist die südliche Fahrbahn der A 10 weitestgehend fertiggestellt. Nun erfolgt die schrittweise Umstellung der Verkehrsführung.

Zunächst wird der Verkehr in Fahrtrichtung AD Nuthetal am Donnerstag, 24. Oktober, auf die Südfahrbahn verschwenkt. Hier verläuft er dann zunächst weiterhin auf drei Fahrstreifen. Für den Verkehr in Fahrtrichtung AD Potsdam ändert sich in dieser Phase nichts. Er verläuft ebenfalls auf drei Fahrstreifen in der jetzigen Lage am äußeren Rand der Nordfahrbahn. Innen werden die endgültigen Fahrbahnmarkierungen aufgebracht.

Um die neue Verkehrsführung einzurichten, wird die A 10 am 24. Oktober von 9 bis 15 Uhr im Bereich der Rastanlage Michendorf in beiden Fahrtrichtungen auf jeweils einen Fahrstreifen eingeengt.

Am Mittwoch, 30. Oktober, wird im zweiten Schritt der Verkehr in Fahrtrichtung AD Potsdam an den inneren Rand der Nordfahrbahn verschwenkt, um die restlichen Markierungen fertigzustellen. Für die Verlegung der Fahrspuren auf der nördlichen Fahrbahn steht am 30. Oktober von 9 bis 15 Uhr nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung AD Potsdam zur Verfügung.

Die Markierungsarbeiten sind witterungsabhängig. Bei schlechtem Wetter können sie sich länger hinziehen oder müssen verschoben werden.

Nach Abschluss der Markierungsarbeiten sollen am Montag, 18. November, im dritten Schritt drei der vier neuen Fahrstreifen der Nordfahrbahn in Betrieb genommen werden. Der innere, vierte Fahrstreifen bleibt in beiden Fahrtrichtungen für notwendige Restarbeiten im Bereich des Mittelstreifens gesperrt.

Voraussichtlich im Februar 2020 werden nach Abschluss der Restarbeiten alle acht Fahrstreifen auf der Nord- und Südfahrbahn zur Verfügung stehen.

Detaillierte Informationen zum achtstreifigen Ausbau auf dem südlichen Berliner Ring finden Sie hier:http://www.deges.de/a10 (deges)

Informationsveranstaltung zur Historie der Baumblüte in Werder (Havel)

Werder (Havel), 21. Oktober 2019 – Am 24. Oktober lädt der CDU-Stadtverband zur Informationsveranstaltung zur Historie der Baumblüte in Werder (Havel) ein. Los geht es um 19 Uhr im Sitzungssaal des Schützenhauses in der Uferstraße 10.

“Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, unseren Ortschronisten Herrn Dr. Baldur Martin für einen Vortrag zur Geschichte der Baumblüte in Werder (Havel) zu gewinnen. Wir, als CDU-Stadtverband, wollen eine sachlich und lösungsorientierte Diskussion führen, um einen Weg zu einer neu ausgerichteten Baumblüte in unserer Stadt zu finden”, heißt es in der Pressemitteilung der CDU Werder (Havel)

Im Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit geben, gemeinsam zu diskutieren und sich auszutauschen. (cdu, wsw)

 

Mein Werder (197): Doreen Recknagel

Kurz & Knackig

Name: Doreen Recknagel
Alter: 38 Jahre
Wohnort: Werder (Havel) OT Glindow
Haben Sie Kinder? Ja, zwei Jungs, knapp zwei und fünf Jahre alt

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist ein toller Ort, den jeder mal besucht haben muss! Ganz besonders wenn die zahlreichen Obstbäume blühen, im Sommer, wenn die Sonne in den zahlreichen Gewässern glitzert oder im Herbst, wenn der Wein auf den Weinbergen geerntet wird. Aber auch im Winter, vor allem wenn die Havel zugefroren ist, lohnt sich ein Besuch in unserer wunderschönen Stadt.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Teamleiterin in einem großen Berliner Unternehmen und verantworte verschiedene Zollthemen, die bei der Ausfuhr von Teilen oder Baugruppen relevant sind. Hier geht es einerseits um die Klärung der EU-Wertschöpfungskette, um mögliche Zollersparnisse zu generieren, andererseits um Erklärungen, die zur Erfassung des tatsächlichen Warenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft dienen.

Was würden Sie lieber machen?
Diese Themen gewinnen nicht nur immer mehr an Bedeutung, sondern sind wegen der ständigen Anpassungen auch immer wieder super spannend. Hinzu kommt, dass ich ein super Team habe. Von daher kann ich mir aktuell keinen anderen Job vorstellen!

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Die Insel: Hier gibt es so viele tolle Orte für jeden von uns. Egal ob allein, zu zweit oder mit der Familie. Und wenn es der Platz auf dem familieneigenen Steg ist.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf unserem Weinberg, der nördlichst weingesetzlich erfassten Reblage der Welt.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Ganz klar der Muckergarten, da ich auch aus einer Muckerfamilie komme. Meine Großeltern hatten selbst einen Obstanbaubetrieb, wo ich früher auch gern mit auf den Plantagen war. Aber auch privat gehört ein Garten mit seinen Leckereien immer für mich dazu.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich mag nicht so süße Obstweine, kann dementsprechend Erdbeerwein so gar nichts abgewinnen. Dieses Jahr fand ich den halbtrockenen Kirschwein bei Lehnst echt lecker!

Sie – ganz speziell

Im letzten Jahr haben Sie aktiv dazu beigetragen, dass der Kita-Elternbeirat Potsdam-Mittelmark gegründet wird. Welche Aufgaben und Ziele verfolgen Sie und Ihre Mitstreiter?
Es ging uns letztendlich darum, dass wir Eltern mittels eines entsprechenden Gremiums in allen wesentlichen, die Kindertagesbetreuung betreffenden Fragen vom örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe gehört werden möchten. In den vergangenen Jahren hat sich viel in der Kindertagesbetreuung und bei den Bedürfnissen der Eltern verändert. Und so galt es, die geltende Kannbestimmung im Brandenburger Kitagesetz mit den Forderungen von uns Eltern zu untersetzen und die Grundlage für Mitbestimmung zu legen. In der Zwischenzeit hat auch die Politik die Notwendigkeit erkannt und die Kreiselternräte ab 1. August 2019 als festen Bestandteil mit entsprechenden Rechten im Kitagesetz verankert. Das freut uns sehr und gibt uns noch mehr die Möglichkeit, uns einzubringen.
Der Elternbeirat vertritt die Interessen aller im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Tagesbetreuung betreuter Kinder sowie ihrer Sorgeberechtigten, insbesondere gegenüber den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe. Weiterhin unterstützen wir die Elternvertreter der Kindertagesstätten und vertreten mit ihnen gemeinsam die Interessen der dort betreuten Kinder und ihrer Eltern auch gegenüber dem jeweiligen Träger der Einrichtung und der zuständigen Kommune.
Ebenfalls motivieren wir die Eltern zur Teilnahme an der aktiven Elternarbeit in der Kindertagesbetreuung sowie in den einschlägigen Gremien im Landkreis Potsdam-Mittelmark, fördern sie dabei und unterstützen den Aufbau demokratischer Mittbestimmungsstrukturen in den Einrichtungen.
Jede Kindertageseinrichtung in Potsdam-Mittelmarkt kann aus ihrer Mitte eine Vertreterin oder einen Vertreter als Mitglied für den KiTa-Elternbeirat Potsdam-Mittelmark wählen und entsenden. Weiterhin engagieren wir uns im Landeselternbeirat.
Unsere Ziele sind einerseits die Verbesserung der pädagogischen, personellen, finanziellen, räumlichen und ernährungsphysiologischen Situationen in den Einrichtungen der Tagesbetreuung, aber auch die Sicherstellung einer angemessenen Finanzierung der Kindertagesbetreuung sowie die Förderung und Unterstützung einer transparenten Vergabe von Kitaplätzen in kommunaler Trägerschaft. Auch die Förderung der Kommunikation, des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen den für die Tageseinrichtungen zuständigen Organen und Fachbereichen im Landkreis PM, den Trägern der Einrichtungen, den Elternvertretern in den Kindertagesstätten-Ausschüssen nach §7 Abs. 1 KitaG, den Sorgeberechtigten und den sonstigen Beteiligten gehört zu unserer Zielsetzung. Ganz wichtig sehen wir die Förderung des Austauschs und der Weitergabe von Erfahrungen und Informationen von Elternvertretern der Einrichtungen für Kindertagesbetreuung im Landkreis Potsdam-Mittelmark untereinander und dafür setzen wir uns ebenfalls fest ein.

Sie haben zwei Kinder, arbeiten beruflich in Berlin und sind im Kita-Elternbeirat Potsdam-Mittelmark aktiv. Wie bringen Sie alle Tätigkeiten unter einen Hut?
Zugegeben ist das manchmal gar nicht so einfach. Allerdings habe ich eine tolle Familie, die mir immer den Rücken freihält und mich von Beginn an immer bei meinem Vorhaben unterstützt hat.
Um im KiTa-Elternbeirat die Arbeit auf möglichst vielen Schultern zu verteilen, haben wir uns bei der Gründung ganz bewusst für einen fünfköpfigen gleichberechtigten Vorstand entschieden. Unsere Vorstandssitzungen halten wir aktuell einmal monatlich via Skype ab, um auch hier möglichst wenig Wegezeiten für jeden Einzelnen zu verursachen.
Aber das wichtigste für mich ist, dass wir nur gemeinsam für unsere Kinder Veränderungen auf den Weg bringen können und das spornt immer wieder aufs neue an.
Viele Themen, die uns und viele andere Eltern gerade beschäftigen, sind so nicht hinnehmbar und müssen gezielt angegangen werden. Werder (Havel) hat beispielsweise den größten Fehlbedarf an Betreuungsplätzen im ganzen Landkreis. Jede Familie ist froh, einen der begehrten Plätze zu erhaschen. ABER laut Kitagesetz haben unsere Kids ab Vollendung des ersten Lebensjahres nicht nur einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz, nein sogar ein Wahlrecht.

Sie sind eine der größten Kritikerinnen, wenn es um Kita-Angelegenheiten in Werder (Havel) und Umgebung geht. Was wünschen Sie sich von den Verantwortlichen für die Zukunft?
Ich wünsche mir mehr Transparenz und dass wir Eltern auch in unserer Stadt im zuständigen Gremium (Ausschuss für Soziales, Sport, Kultur, Bildung und Ordnung) in allen wesentlichen, die Kindertagesbetreuung betreffenden Fragen gehört und nicht – wie so oft – vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Hierzu zählt für mich auch ein von der Stadt organisiertes, regelmäßiges Treffen von Mitgliedern der verschiedenen Kita- und Hortausschüssen. Denn viele Themen betreffen nicht nur die einzelnen von der Stadt geführten Einrichtungen, sondern alle.

Und gibt es auch etwas, dass Sie sich von anderen Eltern wünschen?
Natürlich habe ich auch Wünsche an die Eltern. Sich aktiv für die einzelnen Themen rund um die Betreuung ihrer Kids zu interessieren und nicht gleichgültig die Erziehung an die Einrichtungen zu schieben. Wir haben eine gemeinsame Aufgabe, wo jeder ein Teil einer Erziehungspartnerschaft ist. Nur gemeinsam können wir das Beste für unsere Kinder und die Einwohner Werders von morgen erreichen. Deshalb sollte auch positive Kritik offen an die Einrichtungen herangetragen werden und nicht immer nur negatives.

Wie nutzen Sie Ihre wenige Freizeit am liebsten?
Gern unternehme ich dann mal etwas mit meinem Mann allein. Auch etwas Sport und Treffen mit Freunden gehören dazu. Aber ein entspannter Abend bei einem guten Glas Wein und einer selbst gebackenen Pizza hat auch seinen Charme.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
1) Mehr Zeit für meine Familie
2) Manchmal etwas mehr Zeit für mich
3) Dass unser Baumblütenfest zu seinen Wurzeln zurückkehrt und es wieder ein schönes Familienfest wird, was nicht so negativ in der Presse in Erscheinung tritt. Es gehört nun einmal zu unserer Heimat dazu!

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Hm, keine Ahnung.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Seit langem Sebastian Fitzek „Das Paket“. Nur leider haben immer wieder andere Bücher wie „Die Raupe Nimmersatt“ oder ähnliche Vorrang 😉

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ich, als zweifache Mutter, finde immer wieder beeindruckend, was Alleinerziehende täglich leisten und schaffen. Das beeindruckt mich sehr!

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Serien sind schon lange out, da ich meine Zeit lieber sinnvoller verbringe. Bei Filmen stehe ich nicht auf Horror oder Abstraktes, was so völlig weltfremd erscheint.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Wenn ich mal Zeit habe, nähe ich gern. Damit habe ich begonnen, als unser Großer geboren wurde. Ich habe mir alles selbst beigebracht und finde es nicht nur toll, sondern auch entspannend.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
KATZE! Vor allem unsere dreifarbige Diva Klara, die zweite mussten wir leider vor kurzem über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Bürgermeisterin gratuliert Christopher Linke für Leistung in Doha

v.l.: Klaus-Dieter Bartsch, Ronald Weigel, Christopher Linke, Karin Linke und Manuela Saß, Foto: Werder (Havel)

Werder (Havel), 18. Oktober 2019 – Bürgermeisterin Manuela Saß und Werders Stadtsportbundchef Klaus-Dieter Bartsch haben dem Werderaner Geher Christopher Linke für sein Ergebnis bei der Leichtathletik-WM in Doha gratuliert. Christopher Linke wurde auf der Distanz von 20 Kilometern Vierter –  sein bislang bestes Ergebnis bei einer WM.

„Damit rückt eine Medaille bei der Olympiade in Tokio in Sichtweite“, so Bürgermeisterin Saß, die in ihrer Jugend selbst aktive Leichtathletin war. Sie dankte Christopher Linke dafür, nach seinen zahlreichen internationalen Erfolgen nun selbst in der Wüste von Katar die Fahne von Werder (Havel) hochgehalten zu haben.  

Christopher Linke, der zum kleinen Empfang im Rathaus am 17. Oktober von seinem Trainer Ronald Weigel und seiner Mutter Karis Linke begleitet wurde, erzählte von den extremen Bedingungen des nächtlichen Wettkampfes in Doha. Er erreichte nach 1:27:19 Stunde an der Strandpromenade Corniche das Ziel.

Die Temperaturen seien nachts mit über 30 Grad zwar etwas milder als am Tage gewesen. Dafür sei die Luftfeuchtigkeit aber auf Werte von mehr als 75 Prozent gestiegen. Die Geher hätten sich auf die extremen Bedingungen individuell eingestellt und seien unterschiedlich gut damit klargekommen.

Er selbst habe er nach einer intensiven  Vorbereitung für den Wettkamptag am 4. Oktober ein gutes Gefühl gehabt – das ihn nicht betrügte. Wochen vorher hatte er mit Anpassungstrainings begonnen, zunächst im Trockenraum der Kanuten auf dem Potsdamer Olympiastützpunkt, wo mit zusätzlichen Heizstrahlern und aufgehängten nassen Handtüchern die Bedingungen am Golf simuliert wurden.

Anfangs habe er nach 10 Kilometern auf dem Laufband aufgesteckt. „Aber mit der Zeit ging es immer besser.“ Im Vorbereitungslager in Potchefstroom (Südafrika) habe er weitere  Hitzetrainings  absolviert und  selbst in der Dampfsauna trainiert. „In der Wettkampfnacht machte sich die harte Arbeit dann bezahlt.“

 Christopher Linke lobte die gute Organisation der Weltmeisterschaft in Doha, er habe auch die Stimmung in den Stadien und beim Wettbewerb der Geher positiv wahrgenommen. Ein Teil seiner Werderaner Fangemeinde verfolgte den Wettbewerb derweil im Haus seiner Eltern im Kugelweg in Werder (Havel).

Christopher Linke hat nach einem einwöchigen Urlaub in Mallorca bereits wieder sein Training aufgenommen und bereitet sich nun auf die Olympiade im nächsten Jahr vor. Eine Gold-Medaille für seine Leistung in Katar bekam er am 17. Oktober bereits von Klaus-Dieter  Bartsch. Für ihn war Christopher Linke in Doha der „Sieger der Herzen“. (wh)

Rathäuser am 1. November geschlossen

Werder (Havel), 18. Oktober 2019 – Die Rathäuser der Stadt Werder (Havel) in der Eisenbahnstraße und in der Kirchstraße sowie der Bürgerservice im Schützenhaus, die Bibliothek und das Stadtarchiv bleiben am 1. November geschlossen. Die Öffnungszeit der Stadtbibliothek und die Sprechzeit des Bürgerservice von Samstag, den 2. November, werden auf Samstag, den 9. November, verschoben.

Außerdem bleibt der Bürgerservice im Zeitraum vom 13. November bis 15. November wegen des Umzugs in das Lindowsche Haus geschlossen. Der Bürgerservice ist am neuen Standort am Plantagenplatz 9 dann wieder ab Montag, dem 18. November, zu den üblichen Sprechzeiten erreichbar. (wh)

Ein Nachmittag mit Fontane

Schwielowsee OT Caputh, 18. Oktober 2019 – Am kommenden Sonntag, dem 20. Oktober, wird Hans-Jochen Röhrig, Schauspieler und ehemals langjähriges Mitglied des Ensembles des Hans-Otto-Theaters in Potsdam, um 15 Uhr im Seitenbau des Caputher Schlosses Texte von Fontane lesen. Musikalisch umrahmt wird der vergnügliche Nachmittag Beate Masopust, Gitarre, und Benno Kaltenhäuser, Cello.

Dieser Nachmittag wird zugleich die Finissage der Ausstellung „Hier war Fontane“ mit Lochbildfotografien von Dr. Thomas Wiersberg sein. Veranstalter des gesamten Ausstellungsprojektes und der begleitenden Veranstaltungen ist der Verein Cultura e.V. aus Schwielowsee, der sich dadurch in das regionale Vorhaben „Fontane am Schwielow“ einbringt. Der Eintritt ist frei.

Und wenn Sie am Sonntag schon einmal im Schloss Caputh sind, besuchen Sie doch auch gleich noch die spannende Ausstellung “B.A.R.O.C.K.” von vier zeitgenössischen Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz, Großbritannien und Brasilien. Die Ausstellung ist nur noch bis zum 31. Oktober geöffnet, Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17.30 Uhr.
Die vier internationalen Künstlerinnen haben in langer Auseinandersetzung mit diesem Schlossjuwel an der Havel eigens Werke geschaffen. Die Arbeiten treten bewusst in einen Dialog mit der historischen Ausstattung, sie kommentieren, übersetzen in unsere Gedanken- und Lebenswelt oder provozieren.

Das barocke Zeitalter als eine Epoche der großen Glaubenskämpfe, der Entdeckung und Unterwerfung der Welt aber auch der Verführung der Sinne war eine Zeit der politischen Kunst. Die kritische Auseinandersetzung mit den Folgen von Globalisierung oder die sich immer mehr verwischenden Grenzen von realer und virtueller Welt sind Themen, mit denen sich auch die Künstlerinnen beschäftigen. (wsw, spsg)

“Zusammen für ein Baumblütenfest 2020” im SCALA Kulturpalast

Werder (Havel), 17. Oktober 2019 – Etwa 100 Einwohner (Angabe ohne Gewähr) haben gestern an der Veranstaltung “Zusammen für ein Baumblütenfest 2020” im SCALA Kulturpalast teilgenommen. Ziel des Zusammentreffens war es, gemeinsam Ideen und Konzepte zu erörtern, die ein Baumblütenfest schon im kommenden Jahr 2020 realisieren können. Initiator der Veranstaltung war Sven Schlunke, der am gestrigen Abend auch als Moderator fungierte. Auf der Bühne Platz genommen, haben Niklas Paul, Patrick Plönnig, Dr. Reinhard Schmidt, Jens Rzegotta, Michael Jacob und Paul Mauersberger.

Patrick Plönnig
Patrick Plönnig ist der Initiator der Demonstration “Unsere Stadt – Unsere Tradition, Baumblüte 2020” und hat gestern für den neu gegründeten Förderverein Baumblüte e.V. gesprochen. Hauptanliegen des Fördervereins ist, dass die Stadt Werder (Havel) der Veranstalter des Baumblütenfestes wird. Auch im kommenden Jahr soll es in der Innenstadt einen Festbereich geben. So kann sich der Verein auf dem Plantagenplatz eine Werderbühne vorstellen, auf der Vereine, Schulen und Werderaner die Möglichkeit haben, sich zu präsentieren. Da der Hartplatz der einzige Platz in Werder ist, auf dem ein Rummel aufgebaut werden kann, solle dies auch im nächsten Jahr geschehen. Ein familienfreundliches Rahmenprogramm, gediegene Musik auf der Bismarckhöhe für das ältere Publikum und Hakke-Musik als beliebte “Institution” sollen das Fest auch 2020 für alle Altersgruppen attraktiv machen. Zudem soll die Busroute auf die Obsthöfe bis 22 Uhr ausgeweitet werden, sodass die Besucher der Obstgärten am Panoramaweg auch sicher wieder nach Hause/zum Bahnhof kommen. “Gegeneinander bringt nichts, wir müssen gemeinsam mit der Stadt arbeiten”, so Patrick Plönnig.

Dr. Reinhard Schmidt
Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins fordert, dass auch in 2020 der Abverkauf des vorhandenen Weins gesichert wird. Die Baumblüte sei schließlich ein biologischer Prozess, der jedes Jahr stattfindet. Die Bestände sind da, der Wein ist bereits angesetzt. Vorstellen kann er sich, dass die Schuffelgärten hinter dem Lindowschen Haus wiederbelebt werden könnten. Zudem könnten entlang des Panoramwegs auch andere Händler ihre Waren anbieten, dies müsse nicht zwingend Obstwein sein. Hierfür sind die Blütenfahrten unerlässlich, die auf eine zweite Route ausgeweitet werden könnten. “Im kommenden Jahr wird es den Wettbewerb um die Goldene Kruke sowie die Wahl zur Baumblütenkönigin in jedem Fall geben”, versicherte Dr. Reinhard Schmidt. Und wenn es einen Baumblütenumzug geben sollte, ist der Obst- und Gartenbauverein ebenfalls dabei.

Jens Rzegotta
Dem Obstweinhersteller, der seit zehn Jahren Obstwein auf der Baumblüte verkauft, ist der Schock über die Absage des Baumblütenfestes immer noch ins Gesicht geschrieben. Seiner Meinung nach müsse man im kommenden Jahr auch im Zentrum ein attraktives Angebot für die Besucher schaffen und die Eisenbahnstraße mit einbeziehen. Die Stände Unter den Linden sollen wie bisher aufgebaut werden und auch zusätzlich in der Kellermannstraße. “Die Besucher kommen aus ganz Deutschland nach Werder zum Baumblütenfest. Wir müssen auf Qualität setzen statt Quantität”, so Jens Rzegotta.

Michael Jacob
In vierter Generation ist Michael Jacob Schausteller. Gemeinsam mit seiner Frau, die ebenfalls einer Schaustellerfamilie entstammt – ihre Eltern betreiben den Break Dance auf dem Rummelplatz sowie den Indoorspielplatz in den Havelauen – lebt er in Werder und jedes Jahr zum Baumblütenfest unterhalten sie die Besucher mit Entenangeln und Ballwerfen. “Nicht nur der Obstweinverkauf gehört zum Baumblütenfest, sondern auch der Rummel”, ist sich Michael Jacob sicher. Seine Erfahrungen, die er auf zahlreichen Veranstaltungen gesammelt hat, zeigen, dass alle gut funktionierenden Volksfeste von stadteigenen Betrieben organisiert werden. Dies wünscht er sich auch für Werder. 51 Prozent der Entscheidungskraft/Verantwortung lägen bei der Stadt, die restlichen 49 Prozent können sich z.B. auf verschiedene Vereine und Schausteller aufteilen. “Dann wäre die Baumblüte ein Fest aus der Stadt für die Stadt.”

Niklas Paul
Niklas Paul ist als Vertreter für die jugendlichen Festbesucher an dem Abend dabei. Für ihn ist die Blüte auch immer ein Treffen mit alten Freunden. Und der Rummel gehört für ihn zur Baumblüte einfach mit dazu, schließlich ist er für die Kinder das Größte. Er kritisiert, dass in den Medien meist nur die negativen Seiten der Baumblüte präsentiert werden. “Nicht alle Jugendlichen betrinken sich hemmungslos und nehmen Drogen”, stellt er klar.

Paul Mauersberger
Paul Mauersberger hat die Facebook-Gruppe “Rettet die Baumblüte” ins Leben gerufen, die bereits nach kurzer Zeit auf große Resonanz stieß. “Das macht deutlich, wie wichtig das Baumblütenfest für die meisten ist”, erklärt er. Für ihn müsse die Baumblüte für alle Altersklassen attraktiv werden.

Im Anschluss erkundigte sich Sven Schlunke bei Michael Jacob, ob man den Rummel auch an einem anderen Ort aufbauen könnte. “Weder auf der Bismarck- noch auf der Friedrichshöhe gibt es die Möglichkeit für einen Rummel. Und auf abgelegenen Plätzen, wie zum Beispiel auf dem alten LPG-Gelände an der Hans-Sachs-Straße, fehlt einfach die nötige Infrastruktur. Der Kostenfaktor, den Rummel zu entzerren, wäre enorm. Bis jetzt gibt es die nötigen Anschlüsse nur auf dem Hartplatz. Alles andere würde Millionen verschlingen.”

Er versicherte zudem, dass die Schausteller für ein Baumblütenfest 2020 zur Verfügung stehen würden. Er bekomme jeden Tag bis zu zehn Anrufe von Berufskollegen, verrät er. “Wir kriegen den Hartplatz auf jeden Fall voll – mit Qualität!”

Der nächste Schritt ist jetzt, wie Patrick Plönnig ankündigte, einen offenen Brief an die Stadtverordneten zu schicken, in dem die Ideen für ein neues Konzept geschildert werden. Zudem werde der Förderverein in der außerplanmäßigen Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung am 28. Oktober sprechen. Der Ausschuss soll die Rahmenbedingungen einer Baumblüte in den Höfen und Gärten klären und bis zum 12. Dezember eine Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung vorbereiten. Die Verwaltung wurde beauftragt, für die Baumblüte in den Höfen und Gärten ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten.
Am 4. November findet im Saal der Bismarckhöhe die Einwohnerversammlung um 18.30 Uhr statt. Dort beginnt der Einwohnerbeteiligungsprozess mit einer Information der Bürger.

Die Stadt hat für das kommende Jahr ein stark reduziertes Fest auf den Obsthöfen angekündigt. Die Beteiligten vom gestrigen Abend begrüßen die Entscheidung für eine verkleinerte Baumblüte, jedoch sollen Rummel, Bühnen und Stände wie gehabt in der Innenstadt für Unterhaltung sorgen.
“Alle Überlegungen für eine Neuorientierung des Baumblütenfestes für das kommende Jahr stehen und fallen mit der Frage: Ist die Stadt Veranstalter oder nicht?”, so Patrick Plönnig. Die Antwort darauf gibt es dann vielleicht am 4. November. (wsw)

Löwenstarke Spende für die Havelzwerge

Die kleine Havelzwerge haben sich mit einem Lied und einem Tanz für die großzügige Spende vom Lions-Club Potsdam-Sanssouci bedankt., Fotos: wsw

Werder (Havel), 16. Oktober 2019 – 14 zipfelbemützte Mädchen und Jungen der Kita Havelzwerge hatten gestern einen ganz besonderen Auftritt: Als Dankeschön für eine großzügige Spende des Lions-Clubs Potsdam-Sanssouci haben sie für Vertreter des Lions-Clubs und der Stadt Werder (Havel) Lieder gesungen und getanzt, unter den staunenden Blicken der anderen Kitakinder und Erzieher.

Der Lions-Club Potsdam-Sanssouci hat der Kita Havelzwerge Spielgeräte und ein Tipi aus Holz für den Außenbereich sowie Funktionswände für die Schulung der Fein- und Grobmotorik der Kinder gespendet. Durch diese Unterstützung werden die Spielplätze für die Kinder attraktiver, sie können experimentieren und forschen. Außerdem wird ihnen eine Rückzugsmöglichkeit geboten und das soziale Zusammenspiel wird gefördert.

Die neuen Spielgeräte und das Tipi wurden von den Kindern natürlich mit Begeisterung in Empfang genommen. “Die Kinder haben auch noch ein tolles Plakat gebastelt, um dem Lions-Club Potsdam-Sanssouci danke zu sagen”, verrät Kitaleiterin Bärbel Bachnick.

Die Mitglieder des Lions-Clubs Potsdam-Sanssouci haben eine besondere Aktion zur finanziellen Unterstützung des gemeinsamen Aufwachsens von behinderten und nicht behinderten Kindern in einer dafür besonders ausgestatteten Kita ins Leben gerufen. Seit dem Jahre 2014 konnten rund 20.000 Euro an die Werderaner Integrationskita zugewandt werden. Das Geld kommt aus dem Verkauf der Lions Adventskalender.
Schon zum neunten Mal erscheint dieser Kalender, getragen vom Lions-Club und den örtlichen Betrieben, die mit ihren gespendeten Preisen den Kauf des Kalenders besonders lukrativ machen.

Der Adventskalender wird zum Preis von fünf Euro an Verkaufsstellen in der Stadt Potsdam und der Stadt Werder sowie über die Lions-Mitglieder verkauft. Alle Arbeiten, die mit der Vorbereitung des Kalenders, mit der Einwerbung der Gewinne und dem Verkauf verbunden sind, erfolgen ehrenamtlich. Daher können die gesamten Einnahmen nach Abzug der Produktionskosten dem guten Zweck zugeführt werden.

Jeder Kalender ist nummeriert und zugleich ein Lotterielos. Hinter jedem der 24 Türchen verbergen sich tolle Preise. In diesem Jahr sind in dem Kalender Gewinne in Höhe von rund 11.000 Euro “versteckt”, davon ein Reisegutschein in Höhe von 1.500 Euro als Hauptpreis. Der Adventskalender ist unter anderem im Edeka Markt von Katrin Schneider in Werder (Havel) erhältlich.

Bei dem gestrigen Termin erfahren wir zudem, dass sich der Förderverein der Integrationskita Havelzwerge e.V. erfolgreich gegründet hat. An seiner Spitze stehen Janine Birkner und Diana Marzahn. “Wir sind jetzt natürlich aktiv auf der Suche nach Mitgliedern”, erzählt Diana Marzahn.

Die Integrationskita in der Adolf-Damaschke-Straße ist ein echtes Paradies für die kleinen und großen Kitakinder. Der Innenraum ist großzügig, hell und offen gestaltet, Blümchen stehen auf den kleinen Esstischen und an allen Ecken laden Spielzeuge, ein Bällebad und ein Zelt zum Spielen, Toben und Relaxen ein. Und durch die neuen Spielgeräte vom Lions-Club ist auch der Außenbereich noch attraktiver geworden. (wsw)

Feuer und Flamme für unsere Museen am 26. Oktober

Potsdam-Mittelmark, 16. Oktober 2019 – Bereits zum 15. Mal lädt der Aktionstag “Feuer und Flamme für unsere Museen” interessierte Besucher dazu ein, durch die Kulturlandschaften in Brandenburg zu wandeln. In diesem Jahr steht der 26. Oktober unter dem Motto “Musik und Museen”. An dem Samstag können alle Museumsfreunde einen Tag lang durch die Museen im Fläming, im Havelland, in der Ostprignitz und in der Spreewaldregion streifen. 

Seit „Feuer und Flamme für unsere Museen“ 2005 zum ersten Mal an den Start ging, wurde der Aktionstag zu einem besonderen generationenübergreifenden Kulturevent in unserer Region. Mit verlängerten Öffnungszeiten und zusätzlichen kulturellen und kulinarischen Angeboten freuen sich die Akteure auf die zahlreichen Besucher.

Fast 70 Museen laden dazu ein, den Blick über den Tellerrand zu wagen und damit Neues und Unbekanntes zu entdecken. Die Museen bewahren unsere eigenen kulturellen Identitäten, sie zeigen uns, was uns in einer großen kulturellen Vielfalt als Menschen verbindet.

Natürlich werden die Museen mit ganz besonderen Highlights versuchen, die Besucher zu überraschen. Der Abend wird nicht in einem gewöhnlichen Museumsbesuch enden, sondern Einiges darüber hinaus bereithalten. Das Einzigartige ist das besondere Ambiente, das in den Abendstunden in den ehrwürdigen Museumsräumen und Gebäuden herrscht.

Am Aktionstag gibt es wieder ein umfangreiches und spannendes Programm mit bedeutenden Dauer- und Sonderausstellungen, speziellen Führungen und zahlreichen attraktiven Veranstaltungshighlights wie Lesungen, Mitmachaktionen und eben in diesem Jahr viel Musik.

Zur Orientierung für alle Besucher führt das Programm auf zehn Museumsrouten durch die teilnehmenden Regionalmuseen, Schlösser, Klöster und Burgen. Andere Museen zeigen das gesellschaftliche Erbe von der Garten- und Kleinkunst bis hin zu den technischen Errungenschaften der Automobil- und Flugzeugentwicklung oder Geschichte und Visionen des gesellschaftlich-technischen Fortschrittes. Auch in diesem Bereich können Museumsbesucher einiges an Selbsterfahrung gewinnen.

Und natürlich öffnen auch einige Museen aus Werder (Havel) und Umgebung bei diesem Aktionstag ihre Türen. Brigitte Wilhelm vom Heimatverein Glindow hat uns verraten: “Mit dem Aktionstag ‘Feuer und Flamme’ beendet das Glindower Heimatmuseum im Kietz, wie viele andere Museen, die Saison 2019. Für den Heimatverein war 2019 ein erfolgreiches Jahr. Die aktuelle Ausstellung stand im Zeichen des 200. Geburtstages Theodor Fontanes. Die Führungen des Heimatvereins durch die Glindower Alpen erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Glindower See wurde als ein Angelparadies vorgestellt. 

Das Heimatmuseum ist am 26. Oktober letztmalig in diesem Jahr von 13 bis 17 Uhr für seine Besucher geöffnet. Wer die kleine Sonderausstellung mit Bildern des Potsdamer Landschaftsmalers Max Rüdiger von der Lage (1862-1945) noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen, vielleicht bei einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Um 16 Uhr wechselt der Schauplatz. Mit dem Konzert des Ghospel-Chores aus Fichtenwalde wird in der Glindower Kirche das Museumsjahr beendet. 

Für die Abendveranstaltung mit Fackelumzug und anschließendem Lagerfeuer auf der Festwiese am Jahnufer haben sich verschiedene Vereine und die Freiwillige Feuerwehr auf ein gemeinsames Konzept geeinigt. Der traditionelle Fackelzug beginnt im Anschluss an das Konzert gegen 17.15 Uhr am Heimatmuseum. Er wird vom Spielmannszug Werder musikalisch in Szene gesetzt. Die Feuerwehr Glindow begleitet den Zug und übernimmt die Brandsicherung. Für das Lagerfeuer von 18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr werden aus Sicherheitsgründen drei bis vier Feuerschalen und Körbe zum Einsatz kommen. Der Feuerwehrverein, der Förderverein der Grundschule, der Förderverein der Kita ‘Regenbogen’, der Heimatverein und die Feuerwehr gestalten den Ausklang gemeinsam und sorgen auch für das leibliche Wohl. Die Veranstalter bitten die Gäste aus Gründen der Nachhaltigkeit darum, eigene Trinkbecher mitbringen.”

Zudem beteiligen sich auch das Christian Morgenstern Literatur-Museum auf der Bismarckhöhe, das Lilienthal-Museum Derwitz, das Märkische ZIegeleimuseum Glindow, das Waschhaus im Park Petzow sowie die Bockwindmühle in Werder (Havel) an dem Aktionstag.

Erleben Sie ungewöhnliche Programme in musealen Einrichtungen, wie beispielsweise Taschenlampenführungen, Postkutschenfahrten, Tanz- und Filmvorführungen, Konzerte und Lesungen, Erlebnisgastronomie, Amateurfunken, eine Spritztour mit einem Oldtimer, geführte Wanderungen, Kunst, mittelalterliches Backen und Braten, Vorführungen von historischen Leuchten und alten Motoren, illuminierte Parks und Gärten, Schatzsuche für Kinder, Hörspiel am Lagerfeuer,  modellieren sie mit Ton, u.v.a. Auch für Kinder gibt es viel zu erleben. Und das Beste: Der Eintritt zu allen Häusern ist frei! (wsw, lpm, b.w.)

Rassegeflügelschau am 19. und 20. Oktober in der Turnhalle der Karl-Hagemeister-Schule

Werder (Havel), 15. Oktober 2019 – Seit 71 Jahren dreht sich beim Rassegeflügelzuchtverein RGZV “Hoffnung 1948“ alles um Rassegeflügel. Ob Araucana, Zwerg-Wyandotten, Italiener oder Orpington – beim RGZV begeistern die gefiederten Stars nicht nur durch ihre wohlklingenden Namen.

Die schönsten Exemplare der Vereinsmitglieder und Züchter der Umgebung werden alljährlich in einer großen Schau den staunenden Besuchern präsentiert. Am 19. und 20. Oktober lockt die beliebte Ausstellung wieder zahlreiche Besucher in die Turnhalle der Karl-Hagemeister-Schule auf der Jugendhöhe. 

Besonders bei Kindern sind die Ausstellungen mit den oft farbenfroh glänzenden Schnabeltieren sehr beliebt, aber auch viele Züchter aus der Umgebung nutzen die Möglichkeit zum Fachsimpeln. 208 Tiere werden in diesem Jahr ausgestellt, darunter sind auch Hochzeitstauben.

Geöffnet ist die Ausstellung am 19. Oktober von 9 bis 18 Uhr und am 20. Oktober von 9 bis 15 Uhr. Der Eintritt für Kinder ab sechs Jahren beträgt 50 Cents, Erwachsene zahlen 1,50 Euro.

Als besonderes Highlight dürfen Kindergartengruppen bereits am Freitag die Ausstellung besuchen und den Preisrichtern über die Schulter gucken. Und vielleicht dürfen sie das eine oder andere Rassegeflügel ja sogar einmal anfassen. Wie im vergangenen Jahr findet auch diesmal wieder eine große Tombola statt. (wsw)

Ein Leben in Bildern

Werder (Havel), 15. Oktober 2019 – Einen bestimmten Stil oder eine bestimmte Technik werden Kunstfreunde im Atelier der Künstlerin Oda Schielicke in den Havelauen nicht finden, denn in den Bildern steckt viel mehr als nur Pinselstriche. „Jedes meiner Werke spiegelt mein Inneres oder einen Lebensumstand, in dem ich mich gerade befinde, wider“, erklärt sie mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Die Künstlerin strahlt vor Lebensfreude, hat zu jedem Thema eine flotten Spruch auf den Lippen und schaut, trotz von Krankheit geprägtem Start ins Jahr 2019, positiv und freudig in die Zukunft.

Ihre Ateliergalerie in den Havelauen, der Ort, den sie seit vier Jahren mit Kunst belebt, sie dort erschaffen und auch anderen Künstlern als Plattform geboten hat, wird am Monatsende ihre Türen schließen. Kunst gab es hier nicht nur in Form von Gemälden. Zwischen den wechselnden Ausstellungen begegneten sich hier auch immer wieder Menschen bei Lesungen, Kabarett-Abenden und Konzerten. 

Ihre künstlerische Laufbahn begann Oda bereits vor 20 Jahren in Caputh. Hier hat sie sich durch viele nationale und internationale Aktivitäten einen Namen gemacht. Bis in Galerien in New York und Kaliningrad haben es ihre Werke geschafft. „Es war eine schöne, produktive Zeit mit vielen interessanten Begegnungen, mit Höhen und Tiefen, mit Erfolgen und Durststrecken“, erzählt sie weiter. 

Ihre Begeisterung und Kreativität konnte Oda auch an viele kleine und große Künstler vermitteln und lehren, die ihr auch heute noch die Treue halten. Man hatte gemeinsam viel Spaß. Wer Oda erlebt, glaubt sofort, dass ihre Freude an der Kunst ansteckend ist und dass eben diese Freude etwas ist, das bleibt!

Nicht nur Kreativität, sondern auch viel Fleiß und Ausdauer gehören zu einem erfolgreichen Künstler. Wenn jedoch durch gesundheitliche Gründe die Kraft nachlässt, muss man loslassen können und leichtere Dinge tun. „Die Zeit ist nun reif für meine eigene Malerei. Ich werde zwar die Räume in den Havelauen verlassen, aber ich werde mir meinen eigenen Freiraum schaffen, mit neuen Ideen, Gedanken und Bildern. Mich zurückzuziehen, bedeutet für mich nicht aufzuhören. Jede Nische, jeder Raum, jeder Platz mit Sonne, Licht und Schatten werden mir reichen, meine Staffelei aufzustellen oder meinen Skizzenblock zu zücken.“ Werder zu verlassen, kommt Oda dabei nicht in den Sinn, hier habe sie, neben ihren Caputher Weggefährten, auch viele neue Freunde gefunden, für die sie sich nun mehr Zeit nehmen will. 

Wer noch einmal die Gelegenheit nutzen möchte, in ihrem Atelier zu stöbern, ist am 20. Oktober recht herzlich auf Kaffee, Kuchen und ein Glas Wein eingeladen, bevor das Licht an der Hafenpromenade ausgeht. Über die frei gewordene Zeit von Oda Schielecke freuen sich sowohl die beiden Atelierhunde Friedrich und Toni, als auch die neunjährige Enkelin, die die Kreativität der Oma geerbt hat und irgendwann vielleicht mal in ihre bunten Fußstapfen treten wird. (wsw)

Premiere “Tod eines Handlungsreisenden” von Arthur Miller im Comédie Soleil

Willy Loman (Edward Scheuzger) mit seiner Ehefrau Linda (Michaela Wrona) und im Hintergrund die Geliebte (Karoline Hugler), Fotograf: Diether Godbersen

Werder (Havel), 14. Oktober 2019 – Am Freitag, dem 18. Oktober, findet um 19.30 Uhr die Premiere “Tod eines Handlungsreisenden” von Arthur Miller im Comédie Soleil in der Eisenbahnstraße 210 statt.

Willy Lomans erfolgreiche Zeiten als Vertreter sind lange vorbei. Jetzt, wo er weniger verkauft, lässt ihn seine Firma fallen. Um dem Gefühl der Wertlosigkeit zu entfliehen, flüchtet er sich immer stärker in Tagträume und Lebenslügen, unter denen seine ganze Familie leidet. Bis sich die Ereignisse so sehr zuspitzen, dass es zu einer Katastrophe kommt. Arthur Millers berühmtes Familien- und Gesellschaftsdrama ist in Zeiten von Niedriglohn, Multijobbern und Altersarmut vielleicht wichtiger denn je. Großes, ergreifendes Theater voller schonungsloser Wahrheiten.

Für die Inszenierung des Stückes zeichnet Julian Tyrasa verantwortlich, es spielen Edward Scheuzger, Michaela Wrona, Fabian Raabe, Jochen Weichenthal, Romeo Riemer und Karoline Hugler. Das Bühnenbild ist von Jens-Uwe Behrend, die Kostüme von RUDI.

Die Inszenierung wurde gefördert vom MWFK (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur) des Landes Brandenburg. (wsw, cs)

Weitere Aufführungen

Sonntag, 20.10.2019 um 17 Uhr
Samstag, 26.10.2019 um 19.30 Uhr
Sonntag, 27.10.2019 um 17 Uhr
Freitag, 01.11.2019 um 19.30 Uhr
Samstag, 02.11.2019 um 19.30 Uhr
Samstag, 09.11.2019 um 19.30 Uhr
Sonntag, 10.11.2019 um 17 Uhr
Samstag, 16.11.2019 um 19.30 Uhr
Sonntag, 17.11.2019 um 17 Uhr – zum letzten Mal

Eintrittspreise: 18 € normal  /  12 € für Rentner  /  8 € für Schüler, Studenten, Arbeitslose

Reservierungen: 03327 – 54 72 35 oder kontakt@comediesoleil.de

 

 

Offener Brief zum Thema Baumblütenfest in Werder von Birgit Barth

Werder (Havel), 14. Oktober 2019 – Vor Kurzem erreichte uns ein offener Brief von Birgit Barth zum Thema “Baumblüte”. Immer mehr Werderanerinnen und Werderaner melden sich mit Ideen zur Neuausrichtung des Festes zu Wort. Am Mittwoch, dem 16. Oktober, findet aus diesem Grund eine Diskussionsrunde im SCALA Kulturpalast in der Eisenbahnstraße statt. Ab 18 Uhr können sich alle Interessierten gemeinsam austauschen und ein Konzept erstellen, das bei der Einwohnerversammlung am 4. November vorgestellt werden soll. (wsw)

Offener Brief von Birgit Barth

Ich lebe seit 1976 in Werder und habe im Laufe der Zeit eine enge Verbundenheit mit dieser Stadt entwickelt.
Die Ereignisse der letzten Wochen stimmen mich traurig. Der Kommunikationsweg zwischen den Verantwortlichen der Stadt und den Bürgern war etwas sehr unglücklich. Wahlen abzuwarten und die Einwohner dann vor vollendete Tatsachen zu stellen, zeugt nicht von einem geschickten Umgang mit den Bürgern in politisch sensiblen Zeiten.

Man hat die lauten Stimmen der Gegner des Blütenfestes gehört. Es gibt aber auch eine große Verbundenheit vieler Bürger mit der Tradition des Blütenfestes. Ohne die vielen Freiwilligen wäre ein Festumzug von vier Stunden nicht möglich. Das ist jedes Jahr auch eine Demonstration der Verbundenheit der Menschen zu ihrem Fest. Diese Bürger waren nicht laut und wurden schlicht übersehen.

Es gab zurecht auch viele Kritiken an der Art der bisherigen Durchführung des Festes. Aber das ist nicht neu. Warum wurde der Bürgerbeteiligungsprozess nicht schon vor drei Jahren eingeleitet? Das Baumblütenfest hat für uns Werderaner eine wesentlich größere Bedeutung als die Therme. Wenn wir unsere Obstbauern nicht unterstützen (und viele brauchen die Einnahmen des Baumblütenfestes zum Überleben) und uns auf unsere Traditionen besinnen, werden wir in kurzer Zeit ein charakterloser Vorort von Berlin,  ohne eigene Ausstrahlung. Gerade die Verbindung Obstbau, Wassersport und Landschaftsidylle macht uns doch unverwechselbar und damit auch attraktiv für Urlauber und Touristen. Aber alles hat seinen Preis. Und manchmal gehört dazu auch ein Blütenfest, mit allen Vor- und Nachteilen.

Entsprechend der Größe unserer Stadt hat das Baumblütenfest meines Erachtens inzwischen die Bedeutung für die Region Werder, wie der Rosenmontagsumzug für die Kölner. Auch dort gibt es besorgte Anwohner und Karnevalsgegner – aber eine Absage des Festumzugs kann sich dort niemand ernsthaft vorstellen.

Ein Fünfjahresvertrag läuft nach fünf Jahren aus. Eine neue Ausschreibung und die Bürgerbeteiligung nach Ablauf des Vertrages anzusetzen, halte ich, bei einem Fest dieser Größe, für sehr gewagt.
2020 sehe ich die Sicherheit in unserer Stadt gefährdet. Die Menschen in Ausflugslaune werden kommen. Für die schnelle Variante eines solchen Festes habe ich leider auch keine Vorstellung. Zu den Feierlichkeiten kamen bis zu 100.000 Besucher an einem Wochenendtag. Wenn wir nur 10 Prozent davon hier haben, aber keine entsprechenden Vorbereitungen treffen, dann dürfte das problematisch für die Stadt werden. Ich glaube nicht, dass die Stadtgärten und Höfe solche Besucherzahlen allein bewältigen können. Was wird, wenn eine Handvoll Randalierer entdeckt, dass es zwar Obstwein, aber wenig Sicherheitspersonal gibt?

Da es schon seit Jahren Diskussionen um die Ausgestaltung des Blütenfestes gibt, spuken mir schon seit geraumener Zeit einige Gedanken durch den Kopf.
Im folgenden meine Überlegungen zur Festumgestaltung als Beitrag zu einer hoffentlich regen Bürgerbeteiligung.

Wie ich mir die Baumblüte der Zukunft vorstellen könnte

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass die Stadt ihre Feierlichkeiten in eigener Regie organisiert. Diese Mammutaufgabe den jetzigen Mitarbeitern zusätzlich aufzubürden geht allerdings nicht.

Für 250.000 € (Diese Summe wurde in der Presse genannt. Sie soll für die Durchführung der Organisation an die Firma Wohlthat GmbH jährlich gezahlt wurden sein.) könnte man einen qualifizierten Organisationstab finanzieren, der sich ausschließlich mit dieser Feierlichkeit beschäftigt.

Obstweinfest – Jugendschutz – Eintrittsgeld

Als Veranstalter eines Weinfestes gibt es eine Verantwortung für die Einhaltung der Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Um das zu realisieren, sind Einlasskontrollen zum Festgelände, meiner Meinung nach, nicht zu umgehen.

Kontroll- und Einlasspunkte am Festgelände wären nötig. Da könnte auch das Glasflaschenverbot durchgesetzt werden. Stark alkoholisierten Gästen sollte der Besuch verwehrt werden.

Unbegleitete Jugendliche unter 14 (?) Jahren dürften keinen Zutritt zum Festgelände haben.

Betrunkene Minderjährige müssten „eingesammelt“ werden und von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Der Einsatz sollte in Rechnung gestellt werden.

Das Erheben eines moderaten Eintrittsgeldes von 5 Euro pro Besucher über 16 Jahre halte ich für durchsetzbar. Eintrittsstempel sind auch auf anderen Veranstaltungen üblich. (Das wären Einnahmen von geschätzt 2 Millionen Euro bei 500.000 Besuchern. Diese können einen Teil der Kosten für Sicherheit und Reinigung decken).

Alle Obstweinverkäufer dürften nur an Besucher mit Eintrittsstempel verkaufen. Damit würden wir den Jugendschutz durchsetzen und die Händler bräuchten keine Ausweiskontrollen durchführen.

Weinverkauf an Ständen außerhalb des ausgewiesenen Festgeländes sollte nicht erlaubt werden.

Gaststätten und Höfe außerhalb des Festgeländes sind für die Einhaltung des Jugendschutzes in eigener Regie zuständig.

Unser vergessenes Gelände

Zwischen Eisenbahnweg, Hans-Sachs-Straße und Birkengrundweg/Schönemannstraße haben wir seit 30 Jahren in der Stadt ca. 10 ha brachliegendes Gelände (entspricht fast der Größe des halben Stadtwaldes). Umgeben mit einer Mauer und Brombeergestrüpp schläft dieses Gelände seit dem Rückbau der LPG Gewächshauswirtschaften nach der Wende einen Dornröschenschlaf.

Die Einbeziehung dieses Geländes als Rummelplatz ermöglichte eine völlig neue Streckenführung durch mehr oder weniger grünes Gelände und würde die Innenstadt entlasten.

So könnte man insbesondere der Feierlaune der Jugend Rechnung tragen. Dies würde die problematischen Besucherströme aus der Innenstadt heraushalten. Die Lärmbelästigung würde sich in ein nicht so dicht besiedeltes Gebiet verlagern.

Die alte Hauptzufahrt der LPG war früher über die Hans-Sachs-Straße. Diese Straße kann auf Grund ihrer Breite und Stabilität auch aktuell noch gut von großen LKWs befahren werden. Der Aufbau der Fahrgeschäfte würde den Geschäftsverkehr der Innenstadt überhaupt nicht beeinträchtigen.
Die vorhandene Umfriedung ermöglichte perfekte Sicherheitskontrollen. Das Gelände kann von den Besuchern nur fußläufig erreicht werden. Probleme wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wären ausgeschlossen.

Vorgeschlagene Streckenführung der Festmeile:

K steht für Kontrollpunkt und Kasse

Bahnhof-Eisenbahnweg- K Rummelplatz K Birkengrundweg- Schönemannstraße-

K Friedrichshöhe K K Hoher Weg K ……(Plantagenplatz/ Unter den Linden keine Stände)…….  K Inselbrücke-Rundweg auf Insel-Marktplatz Insel

Rummelplatz (auf ehemaligen LPG-Gelände )

Wenn man für den Eingang den Zaun auf Höhe der alten Umformerstation am Eisenbahnweg öffnet, wäre der Eingang des ersten Festgeländes nach ca. 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof aus erreicht.

Für den Ausgang könnte ein Stück der Mauer im Birkengrundweg am Ende des Geländes geöffnet werden. Die Menschen werden Richtung Kesselgrund den Fußweg über den Birkengrundweg / Schönemannstraße geführt. Dort können sie auf Höhe der Straßeneineinengung die Kesselgrundstraße überqueren und werden über die Schönemannstraße direkt zur Friedrichshöhe geleitet. Dieser Weg führt durch dünn besiedeltes Gebiet, ist gut begehbar und beeinträchtigt die Bewohner der Stadt, wenn überhaupt, dann nur minimal.

Als Zugang für Veranstalter, Sicherheitskräfte und als zusätzlichen Notausgang könnte der Eingang in der Hans-Sachs-Straße dienen.

Als langfristige Alternative könnte ich mir auch ein neues Festgelände um den Bereich der Friedrichshöhe bei den Schönemannsbergen vorstellen.

Friedrichshöhe

Der Vorplatz an der Friedrichshöhe bietet sich für Jugendkonzerte an. Auf der anderen Seite des Hohen Weges böte das Gelände der ehemaligen Schuttkippe auch entsprechend Platz.

Die Treppen zur Eisenbahnstrasse als kurzen Weg vom und zum Bahnhof sind noch in einem verhältnismäßig guten Zustand.

Von der Friedrichshöhe aus besteht der Zugang zu den Stadtgärten und über den Hohen Weg zur Innenstadt.

Ich bin überzeugt, dass ein großer Teil der Jugendlichen, bei dieser Streckenführung und einem entsprechenden Veranstaltungsangebot in diesem Bereich, nicht zur Innenstadt läuft.

Hoher Weg

Die Festmeile auf dem Hohen Weg mit Einbeziehung der Gärten hat in den letzten Jahren wenig Kritik erfahren. Das könnte so bleiben.

Solange die Händler kommen und mit Standmieten die Kosten decken, gibt es aus meiner Sicht keinen Handlungsbedarf.

Die Bismarkhöhe gehört mit Veranstaltungen zum Fest. Ein generationsübergreifendes Unterhaltungsprogramm würde zum familienfreundlichen Ambiente passen.

Plantagenplatz – Unter den Linden – Hartplatz

Am Plantagenplatz und Unter den Linden sollten nur die ansässigen Gastronomen und Händler aktiv werden dürfen. Ob die Händler ihre Geschäfte öffnen oder Verkaufsstände vor der Tür betreiben oder sich nicht beteiligen, sollte den Betroffenen überlassen werden.

Wenn in diesem Bereich kein „Budenzauber“ aufgebaut wird, bleibt die Stadt innerhalb der Woche ein funktionierendes Stadtzentrum.

Der Hartplatz bleibt Parkplatz. An den Wochenenden nur für Schwerbeschädigte mit Ausweis und für Rettungskräfte. Eventuell ist dies ein möglicher Stellplatz für öffentliche Toiletten.

Die Insel

Eines unserer Hauptdiskussionsthemen bezüglich der Baumblütenfeier ist die Insel.

Ich fände es schade, wenn sie nicht mehr zur Feier gehörte, habe aber auch durchaus Verständnis für die Klagen der Anwohner.

Auf der Insel würde ich mir auf unserem schönen Markt Sitzbänke und Tische wünschen, ein gutes Catering am Rand und dezente „Kaffeehausmusik“. Damit lockt man keine Jugend in diesen Bereich. Die Lärmbelastung dürfte sich so für die Anwohner in Grenzen halten und wir haben dort eine familienfreundliche Atmossphäre in der Obstwein mit Niveau genossen wird.

An der Regattastrecke könnte ich mir ein beschauliches Markttreiben ortsansässiger Gewerbetreibender, Vereine und Künstler vorstellen.

Das Riesenrad und ausgewählte Fahrgeschäfte für kleine Kinder könnten am rechten Inselufer weiterhin stehen. Das verträgt sich mit dem familienfreundlichen Konzept.

Ein festgelegter Rundweg über die Insel würde ein Absperren vieler Wohnbereiche ermöglichen und die Bewohner der Insel entlasten.

Die Inselbrücke braucht eine „Dopplung“ für Rettungszwecke. Hier würde ich überlegen, ob ein fester Steg an der Brücke die bisherige Pontonbrücke dauerhaft ersetzt. Das wäre, bei unserer inzwischen dicht bewohnten Insel, wahrscheinlich auch außerhalb der Blüte eine zusätzliche Sicherheit.

Ein sicher umstrittener, aber zu überlegender Vorschlag ist das Anbringen gut sichtbarer  Überwachungskameras in gesperrten Bereichen, damit das Urinieren in diesen Bereichen unterbunden wird.

Die Höfe

Das zusätzliche Einbinden der Höfe und Anlagen außerhalb des Stadtgebietes sollte unbedingt Bestandteil des Konzeptes bleiben.

Der Busverkehr zu den Höfen außerhalb der Stadt wurde gut angenommen. Vielleicht wäre sogar eine dichtere Taktung möglich.

Festumzug

Der Festumzug könnte weiterhin durch die Brandenburger Straße geführt werden. Wenn die Bühne vor der Schule aufgebaut würde und der Zug in die Kellermannstraße und zum Hartplatz geleitet wird, bliebe die Insel unbelastet.

Parkplätze

Vor der Stadt (z.B. Am Strengfeld gegenüber des Zeltplatzes Riegelspitze, in Glindow am Ortseingang, zwischen Kemnitz und der Stadtrandsiedlung) könnte man Parkmöglichkeiten auf Feldern schaffen und einen Shuttleverkehr für die Gäste organisieren. Hier könnte man sich an dem vorbildlichen System des Brücker Titanenrennens (jährliche Pferdeveranstaltung in Brück) orientieren.

Ordnung und Sicherheit

Mobile Straßenabsperrung durch Fahrzeuge könnten Betonpoller und Panzerwagen ersetzen. Mit den Schaustellern, Obstbauern und ortsansässigen Gewerbebetrieben sollten die Möglichkeiten geprüft werden.

Mit zwei LKWs längs der Fahrbahn in Fahrtrichtung können die meisten Straßen für Fahrzeuge „dicht“ gemacht werden. Das „Vorfahren“ eines Fahrzeugs reicht dann aus, um Rettungsfahrzeugen den Weg frei zu machen.

Am Bahnhof für die Rückreise braucht es genügend Ordnungskräfte, um Drängelei auf den Bahnsteigen zu verhindern.Vielleicht könnten dort private Sicherheitsdienste helfen.

Für ausreichend Toiletten, auch außerhalb des direkten Festgeländes, müsste gesorgt werden.

Ein Müllkonzept wird gebraucht.

Denkbar ist Müllvermeidung durch Mehrweggeschirr ähnlich den Glühweinbechern auf Weihnachtsmärkten. Diese werden oft zum Souvenir und Sammelobjekt. Der Verkauf könnte zusätzliche Einnahmen generieren und die Reinigung zurückgegebener Pfandbecher finanzieren.

Pfand auf Plastikweinflaschen und Rückkauf an den Kassen- und Kontrollpunkten könnte „Sammler“ animieren, weggeworfene Flaschen einzusammeln.

Die Hauptstraßen der Stadt dürfte man bei diesem Konzept vom Besucherverkehr weitgehend frei halten und das „normale“ Leben in der Stadt für die Zeit des Baumblütenfestes deutlich geringer als bisher beeinträchtigt werden.

Ich verstehe diese Ausführungen als einen Beitrag zur Diskussion um die Gestaltung des Blütenfestes. Ich bin einfach nur Bürgerin dieser Stadt und kein Fachmann für Festorganisationen. Es ist bestimmt nicht alles bedacht und sicher muss vieles geprüft werden.  Nicht alles wird machbar sein. Aber ohne Wagnis gibt es nichts Neues. Ich bin gespannt auf viele  kluge und interessante Ideen unserer Bürger. Ich wünsche mir eine rege Beteiligung der Menschen unserer Stadt und auch den Mut zu unkonventionellen Träumen und Vorschlägen, damit es in Zukunft wieder eine schöne Baumblütenfeier für alle Werderaner und deren Gäste gibt. (Birgit Barth)

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