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Baumblüten-Horoskop

Widder
Au weia, der Obstwein schmeckt Ihnen in diesem Jahr leider wieder viel zu gut. Schon vor dem offiziellen Baumblütenstart haben Sie sich durch die fruchtigen Sorten probiert und lassen auch während der Festwoche kein Becherchen gefüllt. Vielleicht versuchen Sie, sich ein wenig zurück zu nehmen. Das tut nicht nur Ihrer Leber gut, sondern auch Ihrem Gedächtnis.

Stier
Sie sind immer der/die Erste in der Schlange bei allen Fahrgeschäften. Free-Fall-Tower, Bungee-Jumping oder Sound Machine lassen Ihr Adrenalin schon lange nicht mehr nach oben schnellen. Doch die Baumblüte besteht ja nicht nur aus höher, schneller und weiter: Besuchen Sie doch auch mal die idyllischen, ruhigen Obstgärten. Das wird für Sie vielleicht nochmal eine ganz andere Erfahrung.

Zwillinge
So ein richtiger Fan von der Baumblüte sind Sie nicht. Sie zählen heimlich schon die Tage, bis das Spektakel wieder vorbei ist. Doch Miesepeter kann keiner leiden! Auch wenn Sie Werder lieber ganz für sich allein hätten, atmen Sie in dieser Ausnahmewoche einfach einmal tief durch. Es sind nur neun Tage, die Sie die Blütenstadt mit allerlei Gästen teilen müssen. Bald kehrt auch wieder Ruhe ein!

Krebs
Juchee, endlich findet Ihr absolutes Lieblingsfest wieder statt! Die letzten Tage vor Beginn der Baumblüte haben sich ganz schön hingezogen, doch nun ist endlich soweit! Die Baumblüte ist wie Ihr Wohnzimmer: Sie kennen alle Verantwortlichen mit Namen und wissen, wo es den besten Obstwein gibt. Die Wehmut darüber, dass es bald wieder vorbei ist, können Sie auch mit einem Becher Schwarze Johanna nicht ertränken. Doch Kopf hoch: Nach der Blüte ist vor der Blüte!

Löwe
Löwen sind nicht unbedingt die größten Romantiker, doch insgeheim hoffen Single-Löwen trotzdem darauf, bei der Baumblüte ihrer großen Liebe über den Weg zu laufen. Bei ein, zwei Bechern Obstwein kommen Sie schnell mit dem anderen Geschlecht ins Gespräch. Doch Vorsicht! Nicht jeder meint es auch ernst mit Ihnen! Lassen Sie sich nicht übers Ohr hauen und verlegen Sie die Partnersuche im Zweifel auf die Zeit nach der Blütenwoche.

Jungfrau
“Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät …” Dieses Lied kennen Sie natürlich. Nur unter Protest verlassen Sie den Festplatz und würden am liebsten die ganzen neun Baumblütentage durchtanzen. Doch etwas Ruhe und Entspannung tun Ihnen auch mal ganz gut. Vielleicht nehmen Sie sich im nächsten Jahr Urlaub in dieser Zeit, dann können Sie sich wenigstens tagsüber etwas vom Trubel erholen.

Waage
Sie sind in Topform und fit wie ein Turnschuh! Also geben Sie sich einen Ruck und machen Sie beim Töplitzer Insellauf am 4. Mai mit. Sollten Sie am Tag zuvor etwas zutief in eine Obstweinflasche geschaut haben, helfen ein Bismarckhering, eine Gewürzgurke und ein großes Glas Wasser. Es muss ja nicht gleich der Halbmarathon sein.

Skorpion
Hoch die Hände, Wochenende! Die Baumblütensamstage und -sonntage gehören Ihnen! Sie sind erfüllt mit Elan und Tatendrang und laufen den Obstpanoramaweg zu Fuß ab und auch wieder zurück. Am Abend sind Sie nicht zu bremsen und legen vor der Bühne am Markt eine flotte Sohle aufs Inselpflaster. Gönnen Sie Ihrem Körper nach der Blüte am besten eine gehörige Portion Ruhe!

Schütze
So richtig wollen Sie nicht in den Baumblütenflow kommen. Irgendwie ist der Wurm drin und es kleckert von allen Seiten. Doch denken Sie daran: Rhabarberwein macht keine Kirschweinflecken. Lassen Sie Ihr Lieblingsshirt lieber im Schrank und setzen Sie sich kleine Ziele. Alle Eventhighlights können Sie in der Woche eh nicht mitnehmen. In einem kleinen Blütengarten werden Sie einen alten Bekannten treffen, also halten Sie die Augen offen.

Steinbock
In diesem Jahr möchten Sie es etwas ruhiger angehen. Die großen Bühnen sind nichts mehr für Sie. Bei einem entspannten Ausflug mit dem Rad über den Panoramaweg können Sie die ursprüngliche Seite der Baumblüte besser kennenlernen. Unter blühenden Obstbäumen kommen Sie auf andere Gedanken, können abschalten und die Zeit mit Ihren Lieben genießen. Vorsicht: Die Promille-Grenze gilt auch für Radfahrer.

Wassermann
Ihre Knie zittern schon etwas, aber Sie haben sich fest vorgenommen: Dieses Jahr springen Sie vom Bungee-Kran. Ihre Familie und Freunde werden Ihnen vom Ufer aus zujubeln und für einen kurzen Moment fliegen Sie schwerelos über der Festmeile. Verzichten Sie im Vorfeld besser aufs Mut antrinken, Ihr Magen und die Besucher am Fuße des Kranes werden es Ihnen danken.

Fische
Ein Obstwein in Ehren kann niemand verwehren! Doch allzu oft sollten Sie dennoch nicht nach dem alkoholisch-fruchtigen Werderelixier greifen. Der Kater am nächsten Morgen wird im Alter ja auch nicht besser. Also benetzen Sie Ihre Lippen doch zwischendurch auch ab und an mit einem Wasser, dann ist das Miauen am Folgetag auch nicht ganz so laut.

Wasserpausen am Potsdamer Hauptbahnhof zur Baumblüte

Potsdam, 26. April 2019 – Einen Trinkwasser-Info-Point für Besucherinnen und Besucher des Baumblütenfestes in Werder (Havel) wird es an den beiden Samstagen 27. April und 4. Mai in den Bahnhofspassagen Potsdam geben. Dabei werden in den Stoßzeiten zwischen 12 und 18 Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle für Konsumkompetenz des „Chillout e.V“. und der „salus ambulanz und prävention“ sowie die Koordinatorin für Suchtprävention der Landeshauptstadt Potsdam Besucherinnen und Besucher des Baumblütenfestes vor ihrer Weiterreise über die Wirkungen von Alkohol und Mischkonsum aufklären. „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass vor allem junge Menschen die Wirkung des Obstweins häufig unterschätzen. Daher haben wir uns entschieden, in diesem Jahr den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Präventionsangebot am Potsdamer Hauptbahnhof zu unterbreiten und auf die Thematik und auch Risiken aufmerksam zu machen“, sagt Katrin Hayn, Koordinatorin für Suchtprävention der Landeshauptstadt.

Vom 27. April bis zum 5. Mai 2019 findet das traditionelle Obstweinfest nun bereits zum 140. Mal statt und lockt erwartungsgemäß zahlreiche Besucher an, die auch den Potsdamer Hauptbahnhof nutzen. Am Info-Point gibt es daher neben Aufklärungen zur Wirkung von Obstwein und andere Substanzen (z.B. Cannabis) auch Wasserflaschen mit auf den Weg – versehen mit dem Hinweis, diese ab und an aufzufüllen und zwischen dem Genuss von Obstwein o.ä. eine Wasserpause einzulegen. „Wir werden auch Tipps zum Safer Use von Alkohol und zu einem sicheren Heimweg geben und hoffen, dass die Rettungsstellen sowie Sanitäterinnen und Sanitäter vor Ort in diesem Jahr möglichst wenig zu tun haben“, sagt Katrin Hayn. (lhp)

Alarmübung der Werderaner Feuerwehren

Der Stellvertretende Stadtwehrführer Stephan Kranig mit Feuerwehrleuten im Bereitstellungsraum Kesselgrundstraße, Foto: Klix

Werder (Havel), 25. April 2019 – Zu einer Alarmübung sind am Mittwochabend alle sieben Ortswehren der Stadt Werder (Havel) gerufen worden. Ziel war die Überprüfung der Handlungsbereitschaft der Feuerwehren bei einer Einsatzlage am Stadtbahnhof Werder (Havel). Dazu sind die Feuerwehren mit Sondersignalen in die beiden Bereitstellungsräume im Bahnhofsumfeld beordert worden (Kesselgrundstraße und Otto-Lilienthal-Straße). Hier wurde die Abmarschbereitschaft hergestellt.

„Die Einsatzbereitschaft unserer Freiwilligen Feuerwehren muss auch trainiert werden. Dazu sind gelegentlich solche Praxistests erforderlich“, sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Wirken, bei dem es  häufig darum gehe, Menschen aus Notsituationen zu befreien. Im vergangenen Jahr sind Werders Feuerwehren zu insgesamt 386 Einsätzen ausgerückt. (wh)

Erfolgreicher Frühjahrsputz auf Elisabethhöhe

Werder (Havel) OT Elisabethhöhe, 25. April 2019 – Dem Aufruf des Fördervereins zur Heimatpflege e.V. am 13. April folgten 21 Siedler. Das ist ein guter Erfolg. Auf dem Friedhof Elisabethhöhe wurden die Wege geharkt, die Dachrinne der Feierhalle gesäubert und das Laub zum Kompostieren vorbereitet. Zum Programm gehörte auch das Bereinigen von Straßenrändern, vorrangig diesmal Holzweg und Lange Straße. Auch eine verwilderte Obstanlage wurde vom Unrat befreit. Davon gab es leider genug.

Erfolg ist kein treffendes Wort für Berge von Abfällen, Einwegverpackungen, Glasflaschen, Altreifen, zum Teil mit Felgen, für einen alten Kühlschrank und eine defekte Motorsäge samt Kette. Es ist unbegreiflich und für die fleißigen Helfer nicht nachvollziehbar, warum Menschen sich auf diese verwerfliche Art ihres Mülls entledigen und der Natur Schaden zufügen.

Der Förderverein dankt allen freiwilligen Helfern und Firmen (Gieske sowie Gertner und Fettback), die ihre Arbeitskraft, ihre Technik und ihren guten Willen zur Verfügung gestellt haben. Eine Brotzeit am Ende des Arbeitseinsatzes, spendiert von Pfarrer Uecker, kam bei den Helfen als Dankschön sehr gut an. Die Besucher zur Baumblüte werden eine schmucke Elisabethhöhe vorfinden. Dafür sorgen auch die Anwohner, die ihre Grundstücke gepflegt präsentieren. (bwi)

Regiobus informiert über Änderungen zur Baumblüte

Werder (Havel) 25. April – Kurz vor der Baumblüte planen viele Gäste, wie sie auf dem Gelände und vor allem in die Plantagen kommen. Die regiobus Potsdam Mittelmark sorgt mit ihren Blütenfahrten für die bequeme An- und Abreise zum 140. Werderaner Baumblütenfest. Nachfolgend alle Informationen zum Festfahrplan für die Wochenenden und den 01. Mai sowie die traditionellen Blütenrundfahrten entlang des Panoramaweges.

Blütenrundfahrten

Vom 27. April bis 05. Mai 2018 lädt regiobus zwischen 10:00 und 16:00 Uhr stündlich, am Wochenende und am 1. Mai sogar alle 30 Minuten, zur Rundtour durch die blühenden Obstplantagen am Rande des schönen Havelstädtchens ein. Mit den bequemen Bussen werden bis zu neun verschiedene Höfe privater und gewerblicher Obstzüchter entlang des Werderaner Panoramaweges angefahren.

Zum Blütenticketpreis von nur 6 EUR (3 EUR für Kinder von 6 bis 12 Jahren) erhält man nicht nur den angenehmen Chauffeurs-Dienst für einen Tag. In jedem Bus wird auch eine kleine Audioführung mit interessanten Geschichten zur Stadt Werder (Havel) und den Obsthöfen und Plätzen entlang der Rundtour angeboten.

Verkehr an den Wochenenden (27./28. April und 4./5. Mai 2019) und am 1. Mai

PlusBus-Linie 580 Bad Belzig – Golzow – Lehnin – Werder (Havel) – Potsdam

Die PlusBus-Linie 580 fährt im Zwei-Stunden-Takt zwischen Golzow und Werder (Havel). Alle Fahrten haben in Golzow Anschluss von der Linie 581 aus Bad Belzig und in Lehnin von der Linie 553 aus Nahmitz und Netzen. Auch in diesem Jahr wird es wieder zusätzliche Fahrten nach Werder geben. Am Wochenende beginnen und enden ab 10 Uhr alle Fahrten aus/in Richtung Lehnin an der Haltestelle Am Gutshof.

Außerdem verkehrt die Linie 580 auch in diesem Jahr öfter zwischen Potsdam und Werder (Havel). An den Wochenenden und am 1. Mai verkehren nachmittags zwischen ca. 13:00 Uhr und ca. 17:00 Uhr alle 30 Minuten Busse der Linie 580 von S Potsdam Hauptbahnhof nach Werder (Havel), Am Gutshof. In der Gegenrichtung verkehrt die Linie abends von 20:45 Uhr bis 22:45 Uhr im 30-Minuten-Takt von Werder (Havel) zurück nach Potsdam. Unseren Fahrgästen bieten wir so ein zusätzliches, schnelles Angebot zwischen Potsdam und Werder.

In Werder (Havel) werden von den Fahrten in bzw. aus Richtung Lehnin, Golzow, Bad Belzig zusätzlich die Haltestellen Kugelweg, Moosfennstr. und Strengbrücke bedient. Die HaltestellenLietzes Weg, Brandenburger Str. und Kölner Str. entfallen. Am Festgelände wird für die HaltestelleAm Gutshof eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Buslinie 607 Potsdam – Ferch – Werder (Havel)

Die Linie verkehrt von ca. 9:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr alle 2 Stunden von Potsdam über Caputh und Ferch nach Werder (Havel). In Werder (Havel) beginnen und enden die Fahrten an der Haltestelle Am Gutshof. Auch in diesem Jahr gibt es zusätzliche Fahrten gegen 22 Uhr zurück nach Ferch und Caputh.

Buslinie 630 Kemnitz – Werder (Havel), Bahnhof – Werder (Havel), Werderpark

Aufgrund umfangreicher Sperrungen im Stadtgebiet von Werder verkehren die Busse der Linie 630 nicht an den Wochenenden des Baumblütenfestes und am 1. Mai.

Buslinie 631 Potsdam – Werder (Havel)

Ab ca. 09:00 Uhr verkehren die Busse zwischen S Potsdam Hauptbahnhof und Werder (Havel), Am Gutshof. Bis ca. 12:00 Uhr verkehren die Busse alle 30 Minuten, dann wird der Takt bis ca. 20:30 Uhr auf einen 20-Minuten-Takt verdichtet.
Die Busse fahren innerhalb von Werder ab der Haltestelle Strengbrücke durch die Potsdamer Straße und enden an der Haltestelle Am Gutshof in der Stadtmitte direkt am Festgelände. Die Abfahrt der Linie 631 in Richtung Potsdam erfolgt ebenfalls an der Haltestelle Am Gutshof. Der letzte Bus nach Potsdam fährt Am Gutshof gegen 23:30 Uhr ab. Danach fährt die Linie 631 in den Nächten vor arbeitsfreien Tagen bis ca. 02:30 Uhr stündlich von Werder über Geltow nach Potsdam.

632 Werder (Havel) – Phöben

Die Busse der Linie 632 pendeln in Werder (Havel) zwischen den Haltestellen Zum Havelstrand und Am Gutshof. Die Linie wird dabei in der Stadt über Kesselgrundstraße, Kemnitzer Straße, Brandenburger Straße, Berliner Straße und Potsdamer Straße geführt und ersetzt damit die Linie 631 im Abschnitt Phöbener Str. – Strengbrücke. Der Bahnhof wird in diesem Zeitraum nicht direkt angefahren, ist aber mit einem kurzen Fußweg von der Haltestelle Phöbener Str. zu erreichen.
Die Busse verkehren zwischen ca. 09:00 Uhr und ca. 23:00 Uhr stündlich. Samstags verkehrt von ca. 09:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr jede zweite Fahrt bis Phöben.

Buslinie 633 Werder (Havel) – Glindow – Bliesendorf

Die Linie 633 verkehrt zwischen Werder (Havel), Am Gutshof und Bliesendorf im 2-Stunden- Takt. Ab der Haltestelle Glindower Eck wird die Linie über Berliner Straße und Potsdamer Straße zur Haltestelle Am Gutshof direkt am Festgelände geführt.

PlusBus-Linie 641 Werder (Havel) – Glindow – Fichtenwalde – Beelitz

Erstmalig in diesem Jahr fährt auch die neue PlusBus-Linie 641 im Zwei-Stunden-Takt zwischen Werder (Havel), Am Gutshof und Beelitz, Am Lustgarten. Ab der Haltestelle Glindower Eck wird die Linie über Berliner Straße und Potsdamer Straße zur Haltestelle Am Gutshof direkt am Festgelände geführt. Zusammen mit der Linie 633 ergibt sich zwischen Glindow, Jägerstraße und dem Festgelände ein Stundentakt.

Weitere Hinweise zum Verkehr

Während der Straßensperrungen rund um den Plantagenplatz ist das Haltestellenpaar Werder(Havel), Post für die Linien 631, 632, 634 und 635 in die Kemnitzer Straße in Höhe des Getränkemarkts verlegt. Während der Straßensperrungen auf der Insel wird die Haltestelle Markt auf der Insel nicht von der Linie 630 bedient.

Die Haltestelle Werder (Havel), Am Gutshof wird in die Straße “Am Gutshof” verlegt.

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag fahren die Busse aller Linien nach regulärem Fahrplan. Bei Bedarf werden gegen 23:00 Uhr zusätzliche Rückfahrten auf den Linien nach Potsdam angeboten. (rb/wsw)

My Little Pony startet die Regenbogentour 2019 in Werder

Werder (Havel), 23. April 2019 – Die My Little Pony Regenbogentour 2019 startet! Der Tourauftakt ist am Samstag, den 27. April 2019 ab 11 Uhr beim Baumblütenfest in Werder (Havel) auf dem Plantagenplatz. Die Ponyfreunde begleiten in diesem Jahr die beliebte Sommertour des Kinder- und Familiensenders Radio TEDDY. Bei insgesamt zehn ausgewählten Familien-, Straßen- und Volksfesten können Kinder ihre Helden aus der beliebten Disney Channel-Fernsehserie „Freundschaft ist Magie“ bei sich vor Ort erleben.

An der Mitmach-Station „Malen und Basteln“ können die Kinder Krönchen aus Pappe ausmalen, die sie natürlich gleich aufsetzen dürfen. Ein weiteres Highlight ist die Station „Ponifizieren“: Die Kinder können sich als ihr Lieblingspony verkleiden und anschließend an der My Little Pony-Fotowand fotografiert werden. Für das perfekte Pony-Styling stehen vor Ort allerlei bunte Kostüme und Accessoires sowie Regenbogenschminkstifte bereit. Pinkie Pie, das fröhliche Partypony, ist höchstperönlich als Walking Act vor Ort, um gemeinsame Fotos mit Groß und Klein zu machen. An der Station „Freundschaft“ dürfen die Kinder Postkarten für ihre beste Freundin oder ihren besten Freund individuell gestalten. An jeder Station erhalten die Kinder eine bunte Perle für ihr Freundschaftsbändchen. Haben sie an allen drei Aktivitäten teilgenommen, erhalten sie als Anerkennung eine kleine Belohnung, wie z. B. ein My Little Pony- Malbuch. Außerdem gibt es zum Verweilen eine große Wiese mit den neuesten Spielzeugen aus der My Little Pony-Welt. Hier können Eltern entspannen und Kinder nach Herzenslust mit den Ponys spielen.

Der Eintritt ist natürlich kostenlos.

My Little Pony auf Sommer-Tour

Die Welt von My Little Pony live erleben: Die Ponys machen den ganzen Sommer über mehrfach in deutschen Städten Halt. Alle Informationen zur Regenbogentour 2019 und den Tourstopps gibt es auf der offiziellen Webseite www.mylittlepony-tour.de oder auf Instagram. (Hasbro/wsw)

Schmutzwasserleitungen werden gereingigt

Werder (Havel), 25. April – In den kommenden Tagen werden die folgenden Schmutzwasserleitungen im Bereich Werder (Havel) gereinigt: Am Finkenberg vom 30. April bis 2. Mai; Eichenweg vom 6. bis 8. Mai; Margaretenstraße vom 7. bis 10. Mai. Der WAZV Werder-Havelland bittet Anwohner darum, vorsorglich Maßnahmen gegen eventuell zurückdringendes Abwasser aus dem öffentlichen Kanalnetz einzuleiten (Revisionsschachtdeckel öffnen, Rückstausicherung kontrollieren). Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten sollten alle im Haus befindlichen Geruchsverschlüsse befüllt werden. (wsw)

Flüssiges Gold aus der Bienenwabe

Am 12. April besuchten Schüler der CvO den Berufsimker Richard Kowitz in Petzow. Im Gepäck hatten die Kinder jede Menge Fragen., Fotos: wsw

Werder (Havel) OT Petzow, 24. April 2019 – Am 12. April fand für die Klasse 1a der Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe ein ganz besonderer Wandertag statt. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Behrendt und zwei Elternvertretern besuchten sie den Berufsimker Richard Kowitz in Petzow.

Richard Kowitz imkert seit etwa zehn Jahren und hat etwa 280 Völker überwintert, er imkert jedoch in diesem Jahr nur mit 160 Völkern, die im Sommer jeweils bis zu 60.000 Bienen beherbergen. Angefangen hat alles damit, als ihm sein Großonkel, der ebenfalls Berufsimker war, zwei Völker schenkte. Vorher arbeitete Richard Kowitz als Projektentwicklungsingenieur für Wind- und Solarparks und war viel auf Dienstreisen. Irgendwann wollte er aber wieder zurück zur Natur. Heute ist er mit seiner Drachenberg-Imkerei so erfolgreich, dass er vier Mitarbeiter hat. Dafür dauern seine Arbeitstage während der Saison allerdings auch 14-16 Stunden.

Auch wenn an dem Freitag als die Schüler in Petzow zu Besuch waren, frostige Temperaturen herrschten, hat die Bienensaison schon begonnen. “Sobald die Temperaturen die 10 Grad erreichen, gehe ich an die Tiere heran. Der Bestand dezimiert sich meist über den Winter. Ich helfe den Bienen dabei, gut aus dem Winter in den Frühling zu kommen”, erklärt Richard Kowitz.

Die Kinder staunten nicht schlecht, als der Berufsimker aus den Bienenkästen, den sogenannten Beuten, einen mit Waben gefüllten Rahmen herausnimmt. Unzählige Bienen tummeln sich darauf. “Ich möchte die Bienen so wenig wie möglich stören, den Brutraum lasse ich möglichst unangetastet”, so Richard Kowitz. Damit die Bienen nicht zu aufgeregt sind, wenn sie aus ihrer Beute geholt werden, beräuchert sie Richard Kowitz zuvor mit einem Smoker. Er erklärt: “Feuer ist ein Feind für die Biene, gegen den sie machtlos ist. Wenn ein Brand droht, saugen sich die Bienen im Stock mit Honig voll, um bei akuter Gefahr mit dem ganzen Volk auszuziehen und an einem neuen Standort einen neuen Stock aufzubauen. Durch das Beräuchern mit dem Smoker wird diese Gefahr vorgetäuscht und die Bienen haben somit mit sich zu tun und lassen den Imker weitgehend in Ruhe.” Seine Völker sind recht friedfertig, trotzdem bleiben einige Stiche natürlich nicht aus. “Mein Körper ist das Gift aber mittlerweile gewohnt.”

Bevor die Bienen aus den Beuten geholt werden, bedampft sie Richard Kowitz zur Beruhigung mit dem Smoker.
Hier ist ganz schön was los! Aus rund 60.000 Bienen besteht ein Bienenvolk.
Wenn man die Bienen vorsichtig zur Seite schiebt, werden die mit Honig gefüllten Waben sichtbar.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse die Bienen genau angeschaut haben, zeigte ihnen Richard Kowitz die Station, an der der Honig aus den Waben geschleudert wird. Bis zu 2,5 Kilo Honig befinden sich in einer Wabe. Welcher Honig geerntet wird, hängt von dem Standort der Bienenstöcke ab. Um Nektar zu sammeln, entfernen sich die kleinen Tierchen bis zu fünf Kilometer von ihrem Stock. So positioniert der Petzower seine Bienenvölker zum Beispiel in Ketzin, wo es viel Raps gibt. Höchstens 30 Völker dürfen bei ihm an einem Standort stehen. Wenn etwas passiert, dann sind nur maximal 30 Völker bedroht und nicht alle. Außerdem sei die Konkurrenz unter den Bienen auch zu groß, wenn zu viele an einem Standort sein würden.
Die lukrativen Standorte sind natürlich stark restriktiv. Auf dem Land gibt es aufgrund der Monokulturen nicht so viel Ertrag wie in der Stadt, wo die Baum- und Blütenvielfalt viel größer ist. “Die Suche nach geeigneten Grundstücken ist recht mühsam. Oft stellen auch Imker aus anderen Bundesländern ihre Bienenvölker ohne vorherige Absprache auf öffentlichen Flächen ab. Das ist natürlich ärgerlich. Am liebsten ist mir die Zusammenarbeit mit Privatpersonen”, verrät Richard Kowitz.

Seine Bienenstöcke schützt er durch GPS-Tracker und möglichst eingezäunte Standorte. Bisher ist ihm noch kein Volk entwendet worden. Seine Apis mellifera Carnica, die sogenannten Kärntner Bienen, sind eine natürlich entstandene Unterart der Westlichen Honigbiene. Jährliche Kontrollen der Lebensmittelüberwachung und das Einschicken von Honigproben bestätigen dem Berufsimker die Sortenreinheit des Ertrags und dass seine Völker nicht krank sind. Neben Linden-, Raps-, Robinien- und Heidehonig hat er ab und an auch spezielle Sorten wie Buchweizenhonig im Angebot. Im letzten Jahr erntete Richard Kowitz knapp sechs Tonnen Honig.

Die Kinder wollten von Richard Kowitz wissen, wie der süß klebrige goldene Honig denn eigentlich entsteht. Den feuchten Nektar, den die Bienen auf ihren Flügen zusammentragen, wird in der Honigblase zwischengelagert. Kehrt die Biene heim in ihren Bienenstock, liefert sie den Blaseninhalt an die Stockbienen ab, die wiederum den Inhalt weitergeben. Jedes Mal, wenn der zuckerhaltige Saft aufgesaugt und wieder abgegeben wird, wird ihm Wasser entzogen und er wird mit Enzymen, Eiweißen, Säuren und anderen Stoffen der Bienen angereichert. Von Rüssel zu Rüssel wandert der Honigblaseninhalt von einer Biene zur nächsten. Die Bienen müssen außerdem den Nektar verdicken, da er einen noch viel zu hohen Wasseranteil hat und in diesem Zustand gären würde. Sobald der Wassergehalt bei 30 bis 40 Prozent liegt, wird der verdickte Nektar in leere Wabenzellen verbreitet. Da die Zellen nicht ganz gefüllt werden, wird eine möglichst große Verdunstungsfläche geschaffen. Die Verdunstung wird dann durch Fächeln der Flügel beschleunigt. Bei dem gesamten Prozess sinkt der Wassergehalt von ursprünglich knapp 75 Prozent auf 20 Prozent oder weniger.

Dass Bienen unglaublich fleißige und tüchtige Tiere sind, davon konnten sich die Erstklässler bei ihrem Besuch in der Drachenberg-Imkerei in Petzow persönlich überzeugen. Im Sommer lebt eine Honigbiene nur etwa einen Monat. Doch zum Glück sorgt die Bienenkönigin für ausreichend Nachschub: Bis zu 2.000 Eier kann sie an einem Tag legen.

Die Bienenkönigin ist in dem ganzen Gewusel anhand ihrer Markierung zu erkennen.

Dass die Bienenbestände trotzdem stark zurück gehen, kann verschiedene Gründe haben. Der Primärgrund ist die Varroamilbe, die sich in der verdeckelten Brut im Bienenstock entwickelt und vermehrt. Die Milben schwächen das Bienenvolk stark. Doch auch die zunehmenden Monokulturen und der Einsatz von giftigen Pflanzenschutzmitteln wirken sich negativ auf die Bestände aus.
Richard Kowitz ergänzt: “In der DDR war die Imkerei äußerst lukrativ. Nach der Wende gab es hier einen starken Rückgang, Honig war nicht sehr populär. Somit sind die Bienenvölker stark zurückgegangen, die Nachfrage war einfach zu gering. Doch das Gesundheits- und Umweltbewusstsein und der Bedarf nach gesundem, nachhaltigem und lokalem Honig steigen und somit nehmen auch die Bienenpopulationen langsam wieder zu.”

Das flüssige Gold der Honigbienen, das natürlich je nach Sorte auch eine andere Farbe haben kann, ist sehr gesund. Um Zucker in Nahrungsmitteln abzubauen, wird dem Körper Vitamin E entzogen. Doch Honig liefert die Vitamine zum Zuckerabbau gleich mit!
Bitte merken: Für unter Einjährige ist der Verzehr von Honig absolut tabu! Honig kann Keime eines Bakteriums enthalten, das sich im Darm eines Säuglings ansiedeln und dort ein gefährliches Gift bilden kann. Im schlimmsten Fal droht dem Kind eine Lähmung der Atmung. Für ältere Kinder und Erwachsene besteht diese Gefahr aufgrund der viel robusteren Darmflora nicht mehr.

Zum Abschluss des informativen Wandertages wollten die Kinder von Richard Kowitz noch wissen, wieso Imker meist helle Sachen tragen, wenn sie bei den Bienen sind. “Bären sind in der Natur für die Bienen die größten Feinde. Sobald der große dunkle Meister Petz heranpoltert, sind die Bienen in Angriffsstellung. Um sich gegen den riesigen Feind zur Wehr zu setzen, stechen sie bevorzugt ans Auge, die Nase und den Genitalbereich. Ein Bienenstich hat einen ganz eigenen Duft, um andere Bienen anzulocken. Also wenn man gestochen wird, sollte man die Einstichstelle schnell abreiben, um ein weiteres Stechen zu verhindern. Helle Kleidung wirkt auf die Bienen beruhigend, deshalb tragen wir Imker bevorzugt helle Sachen.”

Richard Kowitz hat natürlich keine Berührungsängste im Umgang mit seinen Bienen.
Doch auch die kleinen Besucher scheuten den Kontakt mit den tüchtigen Tierchen nicht.

Wer jetzt auch in den Genuss des leckeren regionalen Honigs von Richard Kowitz kommen möchte, wird an den Honigautomaten am Werderpark und in Petzow fündig. Der deutsche Honig ist auf dem europäischen Markt sehr hoch angesehen. Als Highlight kann man in den Automaten auch Bienenpollen kaufen. Sie beinhalten durchschnittlich betrachtet rund zwei bis drei Prozent Fettsäuren, drei bis fünf Prozent Vitamine und Mineralstoffe, 30 bis 40 Prozent pflanzliches Eiweiß und 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate. Kaum ein anderes Lebensmittel ist mit allen wichtigen Nährstoffen in solch einer Konzentration gesegnet. Die kleinen Powerpakete enthalten neben den pflanzlichen Eiweißen (Aminosäuren) auch Hormone und Enzyme. Besonders lecker sind sie, wenn man sie auf einen Salat streut oder in einen Naturjoghurt gibt. (wsw)

Retter müssen auch lernen und üben

Gruppenfoto mit Rettungswagen in den Havelauen. Foto: DLRG

Werder (Havel), 23. April 2019 – Ein sonniger Samstagmorgen in Werder, gute Laune-Wetter auch auf dem Stützpunkt der SEG – der Schnellen Einsatzgruppe – in den Havelauen. Während sich andere auf eine Radtour in den Frühling, einen Besuch in der Eisdiele oder vielleicht schon den ersten Grillabend mit Freunden freuen, trafen sich am 23. März hier in der Mielestraße die Kameradinnen und Kameraden von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG. 

Auf private Wochenendplanungen müssen sie oft verzichten. Wenn der Pieper zum Einsatz ruft, wenn es geplante Dienste zu Wasser oder zu Land gibt, oder wenn ein zentraler Ausbildungstag der Sanitätseinheit des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf dem Programm steht.

Den Werderaner Stützpunkt gibt es schon seit den 90er Jahren – die Männer und Frauen sind bekanntermaßen nicht nur auf dem jährlichen Baumblütenfest, sondern auch vielen weiteren Großveranstaltungen in der Region anzutreffen.

In der Halle stehen die blitzblanken Autos in Reih und Glied, eine Tafel an der Wand kündet in einer übersichtlichen Tabelle davon, wer mit welchem Wagen unterwegs ist, war oder sein wird, auf welchem Wagen etwas fehlt und ersetzt werden muss, heute ist hier zum Beispiel von einer fehlenden Rettungsschere zu lesen, mit der man auch schwere Motorradkleidung aufschneiden kann.

Es gibt Büroräume, eine kleine Küche und einen Schulungsraum, in dem die ebenfalls hier stationierten Helfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) gerade frühstücken. „Wenn ihr noch Kaffee wollt …“, wird von nebenan gerufen, „… dann nehmt euch einfach“. Die Zusammenarbeit der DLRG mit dem DRK ist kameradschaftlich. 

Im Büro steht auch eine Couch, wer mal nicht mehr nach Hause kommt – nach der Baumblüte zum Beispiel, wenn der Dienst bis 3 Uhr morgens dauert, kann sich hier ein paar Stunden ausruhen – bis es wieder los geht.

Blitzblank und in Reih und Glied stehen die Fahrzeuge in der Halle in der Mielestraße. Foto: wsw

An diesem Schulungstag begrüßt Verbandsführer Knut Schellhorn die Anwesenden vor der Halle: „Sehe ich bitte mal Zweierreihen?“, mehr fordernd als fragend, aber lächelnd ruft er die Gruppen und Grüppchen zur Ordnung. Zu Gast bei diesem Schulungstag in Werder (Havel) sind Kameraden der DLRG Ortsgruppe Nauen, der DLRG Ortsgruppe Potsdam e.V. sowie die SEG der DLRG Borkheide.

Der Werderaner SEG-Leiter Eddy Benkendorf steht neben dem Verbandsführer Schellhorn und erläutert den organisatorischen Ablauf. Nach der Aufteilung in zwei Gruppen wird sich die eine mit einem Beatmungsgerät und einem Defibrilator vertraut machen, die andere lernt und übt die Beladung eines Gerätewagens Rettungsdienst. „Gegen 14.30 machen wir noch ein Fotoshooting mit einer Drohne und dann wird gegrillt“, kündigt Benkendorf an. „Deshalb gibt es in der Pause um 12 Uhr nichts zu essen – aber ihr habt ja alle gefrühstückt“. Dem leisen Murren hier und da nach zu urteilen ist das nicht bei allen der Fall.

Bevor es dann wirklich losgeht, gibt es noch eine wichtige organisatorische Neuerung zu verkünden. Knut Schellhorn gibt nach zehn Jahren als Einheitsführer der „SEE SanE BHP 25 Landkreis Potsdam-Mittelmark“ – so sperrig kann eine Funktion heißen – das Amt an Eddy Benkendorf ab.

Schellhorn bleibt jedoch bis mindestens Ende des Jahres als stellvertretender Einheitsführer dabei. Ende 2009 hatte er angefangen, damals noch als „Malteser“. Er dankt allen für die Zusammenarbeit und die gemeinsame Zeit und stellt seinen Nachfolger Eddy Benkendorf vor. „Eddy hat Erfahrung, er kommt aus der ‚weißen‘ Schiene, hat noch keine Kinder – das passt erstmal“. Der 28-jährige Werderaner ist derzeit noch in der Weiterbildung vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter. Benkendorf, zuvor nur für Werder (Havel) zuständig, betreut jetzt den ganzen Landkreis. Seine Aufgaben sind die Führung im Einsatzfall, er ist das wichtige Bindeglied zwischen Einsatzleitung und Einheit und verteilt die Aufgaben an die Helfer, legt fest, wer was zu machen hat. „Oberste Aufgabe“, lächelt Eddy, „ist der Überblick aufs Ganze“.  Auch die Zusammenarbeit mit dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes und dem Notarzt ist wichtig. „Die sind in der Regel immer dabei“.

Für die ganze administrative Arbeit braucht es jetzt noch mehr Zeit, das weiß er. Aber dafür geht er nicht ins Büro, das macht er zu Hause. Ein Glück, Freundin Sonja Horn hat dafür nicht nur Verständnis, sie ist selbst aktiv in der DLRG.

Als formellen Akt überreicht Burkhard Hempel von der Fachabteilung des Landkreises noch unter dem Beifall der Gruppen die offizielle Berufungsurkunde für den neuen Einheitsführer der „Katastrophenschutzeinheit Schnelleinsatzeinheit/Sanitätseinheit des Landkreises PM“.

Knut Schellhorn, Eddy Benkendorf, Jens Serbser und Burkhard Hempel bei der Begrüßung der Teilnehmer des Schulungstages. Foto: wsw
Eddy Benkendorf erhält von Burkhard Hempel die Berufungsurkunde des Landkreises. Foto: wsw

Dann schwärmen die Gruppen aus. „Wie lange bist du schon dabei?“, halte ich einen Kameraden kurz auf.  „Seit 20 Jahren“, lächelt Jens-Uwe Ernicke. Der Potsdamer ist quasi beispielhaft für das ehrenamtliche Engagement der meisten Kameradinnen und Kameraden hier. Viele sind seit Jahren dabei, oft über zehn oder 20. „Wenn man sich entschließt, dann bleibt man dabei. Die Gemeinschaft schweißt zusammen, man hilft sich dann auch im Privaten, es entstehen Freundschaften, die über das Ehrenamt hinaus gehen“, sind Ernickes Erfahrungen.

„Schön wäre es, wenn noch mehr Leute aus der unmittelbaren Region mitmachen würden“, sagt er. Allein vier seiner Kameraden kommen aus Berlin. Wenn der Pieper losgeht, brauchen die dann etwas länger. Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach vor Ort. „Montags sind die Leute von der DLRG hier und mittwochs treffen sich abends die Leute von der DRK, fast jedes Wochenende sind Kameraden vor Ort in der Mielestraße“. Retten, sichern, bergen – ob nun bei der DLRG oder beim DRK – Helfer werden gebraucht. „Technisch interessiert sollte man schon sein, aber alles hier kann man lernen“, wirbt Jens-Uwe Ernicke für das wichtige Ehrenamt. Dann muss auch er los.

Jens-Uwe Ernicke vom ebenfalls in der Mielestraße stationierten DRK. Foto: wsw

Konzentrierte Gesichter in der Gruppe derjenigen, die eine Einweisung in den Defibrilator bekommen. Das Gerät mit den vielen Knöpfen ist ein technisches Wunderwerk, ein „Computer”. Genutzt wird es auch für die Diagnose – Blutdruck messen, EKG schreiben, Pulsoximetrie messen. Die Helfer, die das Gerät kennen lernen, müssen es als Unterstützer für den Rettungsdienst bedienen können. „Vor und nach jeder Anwendung an Patienten muss das Gerät auf die Einsatzfähigkeit und -bereitschaft geprüft werden. Gerade bei der Defibrilation! Jedes Mal ein Gerätetest. So sagt es das Medizinproduktegesetz“, betont der Schulungsleiter. „Wie soll das in einer Situation mit 25 Leuten in einer Stunde klappen?, kommt die berechtigte Frage aus der Gruppe. Die Wahrscheinlichkeit, in eine Situation zu kommen, zu defibrilieren, ist selten, sagt der Dozent. Meist wird das Gerät im Einsatz als Monitor zur Überwachung genutzt werden.

Die Geräte haben eine halbautomatische Defibrilatorfunktion – dabei trifft der Computer die Defibrilationsentscheidung. Und nur die darf der erweiterte Ersthelfer nutzen. Die synchronisierte Defibrilation hingegen dürfen nur Notfallsanitäter und Ärzte anwenden.

Außerdem kann das Gerät als externer Schrittmacher – ebenfalls nur Notfallsanitätern und Ärzten vorbehalten – eingesetzt werden. Wichtig für die Truppe hier ist heute, dass sie lernen, mit dem Gerät die Herz- und Kreislauffunktionen des Patienten zu überwachen.

Aufmerksamkeit bei der Schulung an den Defibrilatoren. Foto: wsw
Vielfältig einsetzbar: der Defibrilator, der auch patientenüberwachende Funktionen hat. Foto: wsw
Blutdruck, Sauerstoffsättigung, EKG - bei der Schulung wird geübt, was in der Praxis schnell und sicher gehen muss. Foto: wsw

Während die Gruppe an den Defibrilatoren in der Halle sitzt, wird der Bereich für die zweite Gruppe im schönsten Sonnenschein vorbereitet. Die silbernen Kisten stehen schon schön in Reih und Glied vor der Rasenkante, der Gerätewagen Rettungsdienst steht offen da. Eine „Eine Bierzeltgarnitur fehlt noch“, merkt Eddy an. Denn alle Kisten werden später von den Helfern ausgepackt – um zu lernen, was sie enthalten. „Das macht sich besser am Tisch“, sagt Eddy.

Im Einsatzfall sind die Helfer vielleicht drei Stunden draußen vor Ort, danach muss der Einsatz dokumentiert, die Fahrzeuge wieder gereinigt werden. „So, als ob es gleich wieder los gehen würde“. Das passiert hier bei der SEG selten, auf einer normalen Rettungswache schon. Koffer greifen und Inhalt nutzen – das muss man im Schlaf können. Jeder Griff muss sitzen, ist die nachvollziehbare Forderung von Burkhard Hempel von der Kreisverwaltung. Aber auch seine Arbeit ist wichtig, er ist der „Herr der Kisten“. „Es muss ja auch darauf geachtet werden, dass nichts abgelaufen ist. Infusionen beispielsweise – da greift der Helfer hin und wenn er optisch nichts sieht, dann setzt er das auch ein. Das ist viel Arbeit hinter den Kulissen, immer für Nachschub und Ersatz zu sorgen.

So genannte „Hilfsfristen“ gibt es bei der Werderaner Truppe nicht, „die gibt es definiert nur bei der Berufsfeuerwehr, die freiwillige Feuerwehr lehnt sich an die acht Minuten an. „Wir sind ja eher die ‚zweite Welle‘ der Rettung“, erklärt Hempel. Zeit ist dennoch wichtig, er verweist dabei auch auf die oft von Gaffern oder verständnislosen Verkehrsteilnehmern verweigerte Rettungsgasse. Auch wenn sich viele Leute inzwischen daran würden, ist er der Meinung, dass nicht nur Rettungsgasse, auch 1. Hilfe und Zivilschutz bereits im Grundschulalter vermittelt werden sollten.

Aufbau um dem Gerätewagen Rettungsdienst in der Mielestraße. Foto: wsw
Der Gerätewagen Rettungsdienst - ein- und auspacken muss geübt werden. Routine ist wichtig. Foto: wsw
Eddy Benkendorf - behält die Übersicht und fasst überall mit an. Foto: wsw
Was ist drin? Der Griff in die Kisten aus dem Rettungswagen muss sitzen - und wird bei Schulungen geübt. Foto: wsw

Über den Tisch von Jens Serbser gehen die großen Einsätze der Region. Er ist seit 16 Jahren Einsatzleiter des Landesverbandes des DLRG und Haupteinsatzleiter der Baumblüte, bei Hochwasser, bei der Erlebnisnacht, der Schlössernacht, beim RBB-Lauf … Nach dem monatlichen Zeitaufwand befragt, meint er, dass er aufgehört hat, die Stunden zu zählen. „Wenn man zählt, kommt man ins Grübeln“, lacht er. Der Potsdamer, der beim Zentraldienst der Polizei in der Pirschheide arbeitet und dort für den Digitalfunk verantwortlich ist, kam durch die DLRG zur Polizei.

Auch er ist schon lange dabei. Vor knapp 29 Jahren lud ihn seine Klassenleiterin ein, einfach mal zum Schwimmen mitzukommen. Ihr Mann war damals Geschäftsführer bei der DLRG in Potsdam. Serbser suchte als Geräteturner einen Ausgleich – Schwimmen war perfekt, er blieb dabei.

So viele Jahre – so viele Erfahrungen. Die Wahrnehmung der Leute außerhalb der Helfer sei unterschiedlich. „Die, die Hintergründe kennen, von denen bekommt man mal ein Dankeschön, frische Brötchen beispielsweise auf der Wasserrettungsstation, oder man wird auf ein Eis eingeladen“.

Mit dem Motorrettungsboot war er unterwegs, erzählt Serbser, und holte sich bei Jannys an der Werderaner Inselbrücke ein Eis. „Und der Hintermann sagte dann: ‚Ich bezahle das‘! Da bekommt man Gänsehaut und dann weiß man wieder, genau deshalb mache ich das. Aber es gibt auch welche, die dann auf dem Wasser sagen: ‚Schau an, die fahren hier mit Blaulicht übers Wasser und bekommen tierisch viel Geld‘. Wir sind ehrenamtlich unterwegs und mussten viel lernen, bevor wir aufs Boot durften. Unter anderem Rettungsschwimmer und Sanitätsausbildung. Das ist meine Freizeit, das machen wir auch bei schlechtem Wetter und wenn es kalt ist. Das sehen sie nicht“.

Ähnliche Erfahrungen machen die Helfer bei der Baumblüte, wenn die Leute einen übern Durst getrunken haben und nicht verstehen, dass bloß Hilfe angeboten wird. „Da bekommt man dann schon mal eine Faust ins Gesicht, wird angespuckt oder beleidigt“. Dabei sind die Einsätze bei der Baumblüte gerade für die Ehrenamtler wichtig, „denn hier lernen sie in der Praxis, sammeln unter Notarzt- und Rettungsassistenz- oder Notfallsanitäterbedingungen wichtige Erfahrungen. „Wir sind ja für Massenanfall von Verletzten da und geschult, bei der Baumblüte geht es meist eher um Hilfsbedürftige“. Aber bei dem traditionsreichen Fest können Abläufe geübt werden: Der Patient kommt rein, wird gesichtet, Maßnahmen werden abgesprochen und dann wird er ins Zelt übergeben.
Wichtig ist hier aber immer, dass Einsatzkräfte nicht überfordert werden, gerade bei Einsätzen mit Kindern ist es schwer. Hier werden im Vorfeld nach Qualifikation und Erfahrung die Aufgaben verteilt, ein Polytrauma ist nichts für ganz frische Sanitäter … Auch der Sturz vom Karussell im vergangenen Jahr wurde von erfahrenen Kräften behandelt.

Routine kommt nicht über Nacht und Übung macht den Meister – dafür, dass die Helferinnen und Helfer von DLRG und DRK einen sonnigen Samstag nicht mit der Familie, sondern beim Lernen und Üben verbringen, ist ihnen unser Dank sicher. Noch mehr aber dafür, dass sie dauerhaft so wichtiges ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft leisten. (wsw)

Osterveranstaltungen in Bliesendorf

Werder (Havel) OT Bliesendorf, 22. April 2019 – Am Gründonnerstag fand traditionell das Osterfeuer des Sportvereins Bliesendorf statt. Dank der großartigen Unterstützung der Glindower Feuerwehr konnte das Osterfeuer durchgeführt werden. Das Osterfeuer war wieder sehr gut von den Bliesendorfern besucht und auch viele Gäste aus Elisabethhöhe konnten wieder begrüßt werden. Das nächste feurige Ereignis ist dann das Herbstfeuer des Sportvereins.

Eveline Kroll, Sandra Dahlmann und Frank Weber

Am Ostersonntag, nach dem Ostergottesdienst der Kirche Bliesendorf, fand eine Vernissage “Wurzeln des Lebens” mit den großformatigen Landschaftsbildern der Künstlerin Sandra Dahlmann im Gemeindezentrum Bliesendorf statt. Es ist für unsere Natur nicht erst fünf vor zwölf, sondern bereits fünf nach zwölf. Dementsprechend hielt Kurator Frank Weber die Laudatio bei der gut besuchten Vernissage. Die Landschaftsbilder aus der Heimat sind menschenleer und in beruhigenden Grüntonen gehalten. Als Hintergrund nannte Herr Weber, dass die Natur den Menschen nicht braucht, aber der Mensch braucht die Natur. Er stellte dann sehr eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen dem derzeitigen Landschaftsverbrauch für die Energiewende und einem Nachdenken zum eigenen Handeln z.B. durch Einsparung für den Erhalt der Natur dar. Er bezog dann immer wieder die naturnahen Bilder von Sandra Dahlmann mit ein. Alle Besucher haben sich die eindrucksvollen Bilder bei leckeren Kuchen der Landfrauen angesehen und die Ausstellung auch etwas nachdenklich verlassen. (e.k.)

Unser Werder (171): Michael & Maria Mikalo

Maria und Michael Mikalo. Foto: privat

Kurz & knackig

Name: Michael Mikalo und Maria Mikalo
Alter: 33 und 30 Jahre jung
Wohnort: Phöben und Berlin
Seit wann seid ihr in Werder zu Hause? 
M: Wir sind in Phöben aufgewachsen, nun ist Micha vor kurzem wieder aus der Hauptstadt zurückgezogen.

Habt ihr Kinder oder möchtet ihr gerne welche haben?
M: Micha hat eine kleine Tochter. Sie ist jetzt zehn Monate alt und freut sich ab Herbst auf den Kindergarten. 
M: Maria geht die Familienplanung etwas später an, aber ein/e Cousin/e wäre schon schön. 

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würdet ihr Werder einem Fremden beschreiben?
M:
Bei den meisten konnten wir bisher ganz gut beim Ketchup und Blütenfest ansetzen. Ebenso gut funktioniert, Werder als Obstgarten von Berlin zu beschreiben – reich an heimischen Früchten und malerischen Landschaften. Dann überlegen viele gleich, wann sie nicht mal einen Ausflug machen könnten.
M: … Phöben ist dann folgerichtig das Beverly Hills von Werder.

Was arbeitet/macht ihr so den lieben langen Tag?
M:
Unser Tagesablauf ist zum Glück so vielfältig wie unser Beruf und unsere Auftraggeber. Zumeist treffen wir uns aber morgens im Rechenzentrum und gestalten verschiedenste Dinge – von kleineren Grafiken, einzelnen Plakaten und dem Webdesign bis zur ganzheitlichen Corporate Identity (dem Auftreten eines Unternehmens). 

Was würdet ihr lieber machen?
M:
Im Lotto gewinnen und den lieben langen Tag lazy am Corner schöngeisten. Lit.
M: Sicherlich könnten wir etwas mehr Freiraum für eigene Projekte, Familie und Freunde gebrauchen, aber ansonsten ist das schon unser Traumjob. 

Rummel oder Muckergarten? Wo ist euer Lieblingsort auf der Baumblüte?
M:
Früher war ganz klar die Hauptbühne auf der Insel und alles ringsum der Ort des Geschehens. Heute treffen wir Freunde und Bekannte auf dem Blütenzauber Open Air oder gesellig im Muckergarten. 

Und welchen Obstwein bevorzugt ihr?
M:
Ach, da sind wir leidenschaftslos! Hauptsache nicht zu süß und nicht zu viel.
M: Word. In vino veritas.

Ihr – ganz speziell

“Gute Marken sind wie Geschwister – sie begleiten dich ein Leben lang, du wächst mit ihnen gemeinsam und sie entwickeln sich mit dir.” – So steht es auf der Internetseite mikalo.studio für euer noch junges gemeinsames “Studio Mikalo” – was bedeutet das?
M: Um eine prägnante und konsistente Marke wie beispielsweise Coca Cola zu schaffen, ist es am besten, schon bei der Namensfindung dabei sein zu können und so gemeinsam ein einheitliches Bild der Idee und des Charakters des Unternehmens, Produkts oder der Person zu formen.
M: Ähnlich wie bei Geschwistern – wir wissen da ganz gut, wovon wir sprechen.

Ist es manchmal schwer, mit dem Bruder, mit der Schwester zusammen zu arbeiten. Zofft man sich auf einem anderen Niveau? Wer ist der Chef?
M:
Einen Chef gibt es nicht, wir haben beide unsere Steckenpferde und ergänzen uns ganz gut. Klar kommt es auch schon mal zu dem einen oder anderen kleinen Zoff frei von jeglicher Etikette, aber nach kurzer Zeit lachen wir dann gemeinsam darüber.
M: Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut wir uns gerade auch auf administrativer Ebene ergänzen. Der eine mag keine Präsentation/Technik/Finanzen/Projektmanagement – der andere schon. So richtig „gezofft” haben wir uns eigentlich auch noch gar nicht. Es ist eher ein leidenschaftliches Diskutieren.

Ihr arbeitet im Rechenzentrum Potsdam – hat die Ungewissheit des Standortes Einfluss auf die Kreativität?
M:
Ist die Zukunft nicht immer ungewiss? Soweit ich weiß, ist hier auch noch nichts in Stein gemeißelt.
M: Das Rechenzentrum ist uns bereits in kurzer Zeit mit vielen der Kreativschaffenden ans Herz gewachsen. Hier gibt es einfach einen tollen Platz zum Austausch, für gemeinsame Projekte und schöne Zusammentreffen und das zumindest noch die nächsten drei Jahre.

Sowohl eure Leistungen als auch die Liste der Referenzen ist ja schon beachtlich – könnt ihr einige Projekte nennen, die euch wirklich Kopfzerbrechen bereitet haben?
M:
Der Kopf ist uns uns zum Glück noch nicht zerbrochen, eine Herausforderung ist es jedoch jedes Mal aufs Neue, wenn es darum geht, komplexere Themen anschaulich und gut aufbereitet für den Nutzer zu transportieren.
M: Micha hat beispielsweise bereits ein paar Jahresberichte eines großen Unternehmens gestaltet, die durch eigens entworfene Schaubilder etc. sogar für Außenstehende interessant und informativ werden – obwohl das meistens interne Themen sind.

Und welche waren besonders spannend?
M: Besonders spannend war es bisher, gemeinsam mit weiteren Kreativschaffenden aus verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten und sich so immer wieder gegenseitig zu fördern und zu fordern.
M: Beispielsweise machen wir gerade ein kleines Redesign für eine Künstlerin aus dem Haus.
M: Viel Spaß macht uns zudem die Gestaltung der Hakke-Veranstaltungen seit mehr als zehn Jahren.

Design ist kein geschützter Beruf – was befähigt euch, diesen auszuüben?
M:
Wir haben beide einen Bachelor in Kommunikationsdesign, Maria hat anschließend noch einen Master in Typografie/Grafik gemacht.
M: … und Micha vorher eine Ausbildung als Mediengestalter in Digital- und Printmedien abgeschlossen.
M: Und da wir bereits in verschiedenen Berliner Agenturen gearbeitet haben, sind wir hier ganz gut aufgestellt.

Was bietet Ihr dem Kunden?
M:
Wir bieten nutzenorientiertes Design auf allen Ebenen: Konzeption, Kreation und Umsetzung. Und wir begleiten unsere Kunden und Partner zuverlässig bei der Visualisierung ihrer Projekte und Ideen.
M: … außerdem Kaffee und Kekse.

Für welche Art Kunden arbeitet ihr am liebsten?
M: Am liebsten arbeiten wir mit Auftraggebern, die Herzblut für die Sache haben. Außerdem betreuen wir gern Projekte, die anderen Menschen Freude bringen – sei es in Kunst, Kultur, Freizeit oder im Kleinen.
M: … grundsätzlich sind wir aber offen für Unternehmen und Projekte jeder Branche, solange sie mit unseren Werten vertretbar sind.

Was sind die nächsten Schritte für die Zukunft?
M: Die nächsten Schritte gehen hoffentlich über die Gewinnschwelle zum etablierten Design-Studio! Mittelfristig möchten wir gern unsere Mutter für Bürotätigkeiten mit ins Boot holen.
M: … Dann ist es ein richtiger Familienbetrieb. Außerdem können wir uns vorstellen, mit einigen unserer Bücher an Verlage heranzutreten – da sind im Laufe der Zeit ein paar Sachen zusammengekommen …

Wenn ihr drei Wünsche frei hätten – welche wären das?

  1. Cheats,
  2. Speichern und
  3. Apfel-Z im realen Leben.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würdet ihr gern einmal treffen?
M:
Micha hat zu unserer kleinen Weihnachtsfeier bereits Rahzel, den Weltmeister im Beatboxing, bei einem Instore-Gig in Berlin getroffen …
M: Maria würde gerne Peter Pan treffen und das Nimmerland bereisen – wäre auch ein schöner Ort für eine Dependance.

Welche Fragen würdet ihr der Person stellen?
M: Micha fragte ihn nach einem Foto. Am liebsten hätte er aber wahrscheinlich gleich eine kleine Jam Session veranstaltet.
M: Maria würde Peter Pan nach seinem Schatten fragen.

Welche Bücher liegen auf euren Nachttischen?
M:
Maria liest zur Zeit ein Buch von Balzac, auf ihrem Nachttisch wartet aber schon Scharnow, der Debütroman von Bela B.
M: Micha schafft es momentan zeitlich nicht, etwas anderes als die Nachrichten zu lesen – davon aber reichlich und viel.

Habt ihr Vorbilder? Welche und warum?
M: Klar, Vorbilder und Inspirationen gibt es einige im Kunst-, Foto- und Designbereich. Allen voran muss dieses Jahr (anlässlich des 100. Jubiläums) natürlich Bauhaus genannt werden und dessen Mantra “form follows function”. Dazu zählen dann die bekanntesten Vertreter wie Walter Gropius, Oscar Schlemmer, Marianne Brandt und Paul Klee usw.

Habt ihr einen Lieblingsfilm oder -Serie? Warum?
M:
Micha liebt Star Wars und den ganzen Achtziger-Kram (Zurück in die Zukunft, Ghostbusters, Indiana Jones, etc.). Ansonsten Science-Fiction.
M: Maria lässt sich gerne von neuen, guten Filmen und Serien überraschen, schaut aber genauso gern die Klassiker von Tarantino und Co.
M: Am besten lachen können wir beide über Cartoons wie Family Guy oder Ren & Stimpy. Ach, eigentlich haben wir einen sehr ähnlichen Film- und Seriengeschmack.

Habt ihr verborgene Talente?
M:
Der aufmerksame Leser hat bestimmt gemerkt, dass Micha beatboxen kann und zeitweilig auch ein paar Auftritte mit der TVCrew in Potsdam und Umgebung hatte.
M: Maria hat neben der Gestaltung allerdings noch nicht mal Hobbies – außer mit Freunden um die Häuser zu ziehen und bei Konzerten ganz vorne zu stehen. Was übrigens auch eines ihrer Talente ist: innerhalb von fünf Minuten – vorbei an Moshpits und Pogorunden – ganz vorne an der Bühne bei Konzerten und Festivals zu sein.

Liebt ihr Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
M:
Wir hatten als Kinder und bis zu unserer Jugend einen ganz tollen Schäferhund namens Charly, also einstimmig: Hund.
M: Alpakas sind auch toll.

Der Eingang zum Mikalo-Studio im Potsdamer Rechenzentrum. Foto: privat

8. Aktionswandertag und Waldfest am 19. Mai

Werder (Havel) OT Bliesendorf, 20. April 2019 – Die Bürgerinitiative Bliesendorf lädt herzlich zum Aktions-Familien-Wandertag und Waldfest rund um den Werderaner Wald nach Bliesendorf ein. Die Veranstaltung findet am 19. Mai statt und beginnt um 11 Uhr am Gemeindezentrum Bliesendorf in der Dorfstraße 10. 

Es wird ein kurzes Vorprogramm geben mit musikalischer Unterhaltung von Christoph Wein, Begrüßung und kurzen Ansprachen, Waldliedern und vielen weiteren Überraschungen. Unter anderem wird auch Eselnomade Jan mit seinen beiden Eseln vor Ort sein. 

Zum Aktions-Familien-Wandertag und Waldfest werden in Bliesendorf auch wieder viele prominente Gäste erwartet, wie der 1. Beigeordnete Christian Große, die Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig, der Ortsvorsteher von Glindow Sigmar Wilhelm, weitere Ortsvorsteher, viele Stadtverordnete und Vertreter der Verwaltung aus Werder sowie Mitglieder der verbündeten Bürgerinitiativen. 

Alle Wanderer begeben sich dann gemeinsam mit dem Eselnomaden Jan und seinen zwei Eseln in den Wald. Im Wald werden die Familien mit Kindern durch die Wanderführer Karsten und Gaby Bathe spielerisch die einheimische Natur erkunden. Außerdem bietet der Eselnomade Jan Zirkusjonglage zum Mitmachen an. Der Aufenthalt im Wald dauert hier etwa eine Stunde.

Währenddessen werden die anderen Wanderer mit der Wanderführerin Eva Bogda weiter zu vier Höhepunkten des Waldes laufen, wo es jeweils eine kurze literarische Lesung geben wird. Beide Wandergruppen treffen sich wieder beim Waldfest am Gemeindezentrum. Gesamtdauer der Wanderung und des Aufenthaltes im Wald ca. zwei Stunden. 

Für das leibliche Wohl beim Waldfest sorgen die Bliesendorfer Landfrauen mit selbstgebackenen Kuchen und der Sportverein Bliesendorf mit frisch Gegrilltem. Das Waldfest im Garten des Gemeindezentrums wird begleitet von der Band Purfürst & Wein und es gibt viele Stände mit Informationen “Rund um den Wald” u. a. vom Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.. 

Der Kreativkeller Kirche Bliesendorf bietet Keramiken an. Die Bliesendorfer Jäger informieren über die Natur bzw. die Tiere des Waldes. Ein weiterer Höhepunkt wird die Bilderausstellung “Wurzeln des Lebens” von Sandra Dahlmann sein, die die Natur unserer Heimat auf großformatigen Bildern zeigt. 

Ziel der Aktionsveranstaltung ist es, auf die wichtige Bedeutung des Waldes als ökologisches System für Mensch und Natur hinzuweisen und über die drohenden Auswirkungen der Zerstörung durch die Aufstellung der geplanten, mittlerweile schon 244 Meter hohen Windkraftanlagen im Wald zu informieren. Im ganzen Land Brandenburg wird das Anliegen der Bliesendorger Bürgerinitiative durch die Unterzeichnung der Erklärung keine Windkraft im Wald, größere Abstände zur Wohnbebauung, Aufhebung der Privilegierung und ein sofortiges Moratorium gerichtet an den Ministerpräsidenten Woidke von Bürgermeistern und Ortsvorstehern unterstützt. 

Auch Bürgermeisterin Manuela Saß sowie die Ortsvorsteher von Bliesendorf, Glindow, Plötzin, Phöben und Töplitz haben mit unterzeichnet. “Wir, die Bürgerinitiative Bliesendorf, freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen schönen gemeinsamen Aktionstag für den Erhalt unseres Werderaner Waldes”, so Eveline Kroll. (e.k., wsw)

Verkehrsprognose für die Woche vom 22. bis 28. April

Potsdam, 19. April 2019 – Für alle Pendler kommt hier wieder die aktuelle Verkehrsprognose:

Am Kanal
Für die Erneuerung der Fahrbahndecke wird die Straße am Kanal zwischen Platz der Einheit und Burgstraße jeweils halbseitig gesperrt und jeweils samstags Schienenersatzverkehr gefahren.
Begonnen wird mit der nördlichen Fahrbahnseite innerhalb der Osterferien ab 23. April. Ab Berliner Straße / Humboldtbrücke wird die Fahrtrichtung Platz der Einheit gesperrt und weiträumig umgeleitet – hier erfolgen im Schatten der Sperrungen auch Arbeiten im Kreuzungsbereich Gutenbergstraße / Berliner Straße (s. nächster Punkt).
Ab 30. April erfolgt die Sanierung der südlichen Fahrbahndecke. Hierzu muss die Verkehrsführung gedreht werden und die Fahrtrichtung L40 umgeleitet.
Staugefahr in der Innenstadt!

Berliner Straße
Für Straßensanierung sowie den Umbau des Fußgängerüberwegs über die südliche Berliner Straße wird die Fahrtrichtung Am Kanal innerhalb der Osterferien voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgewiesen.

Friedrich-Ebert-Straße
Für Gleisbauarbeiten wird die Friedrich-Ebert-Straße halbseitig gesperrt. Vom Reiterweg ist die Einfahrt nicht mehr möglich, es wird eine Einbahnstraße von Helene-Lange-Straße in Richtung Reiterweg ausgewiesen.

Lotte-Pulewka-Straße
Für Schachtsanierungen wird die Lotte-Pulewka-Straße in Höhe Wiesenstraße vom 24. April bis 26. April jeweils von 6 bis 13 Uhr voll gesperrt.

B1 Zeppelinstraße
Zur Erneuerung der Fahrbahndecke erfolgt eine halbseitige Sperrung der B1 zwischen Geltow und Potsdam / An der Pirschheide jeweils zwischen 19 und 05 Uhr nachts. Die stadteinwärtige Fahrtrichtung verbleibt auf der B1, die stadtauswärtige Fahrtrichtung wird über Forststraße, Werderscher Damm umgeleitet.

Sternstraße
Für den Bau eines Gashausanschlusses muss die Sternstraße in Höhe Haus-Nr. 9 halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer mobilen Ampel geregelt.

L204
Die L204 wird in den Osterferien zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Paaren und Abfahrt A10 / Potsdam Nord / Uetz voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgewiesen.

Dortustraße
Für Leitungsarbeiten ist die Dortustraße – Fahrbahn Richtung Breite Straße – weiterhin gesperrt werden. Die Fahrtrichtung wird über Yorckstraße, Schlossstraße umgeleitet.

August-Bebel-Straße
In den Osterferien wird in der August-Bebel-Straße zwischen Stahnsdorfer Straße und Filmpark der Geh/Radweg erneuert. Die Straße wird halbseitig gesperrt und eine Einbahnstraße in Richtung Großbeerenstraße eingerichtet. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Konrad-Wolf-Allee
Für Straßenbauarbeiten wird die Konrad-Wolf-Allee zwischen Kirchsteigfeld und Kreisverkehr Robert-Baberske-Straße voll gesperrt.

Leipziger Straße
Für Leitungsarbeiten ist die Einbahnstraße der Leipziger Straße bis zum Leipziger Eck verlängert. Die Einfahrt vom Leipziger Eck ist nicht mehr möglich. Anlieger müssen die Umleitung über Brauhausberg, Leipziger Straße nutzen.

Karl-Liebknecht-Straße
Für Sanierungsarbeiten eines Hauses ist eine Fahrspur der Karl-Liebknecht-Straße an der Kreuzung Rudolf-Breitscheid-Straße gesperrt. Es steht in jede Fahrtrichtung nur noch eine Fahrspur zur Verfügung.

Wetzlarer Straße
Für Markierungsarbeiten sind punktuelle Sperrungen in der Wetzlarer Straße zwischen Fritz-Zubeil-Straße und Großbeerenstraße notwendig. Wir bitten um erhöhte Aufmerksamkeit.

16. RBB-Lauf
Der 16. RBB Lauf findet am 28.April statt. Die Glienicker Brücke ist von 8 bis 13 Uhr voll gesperrt. Im Zuge der Laufstrecke kommt es zu Einschränkungen (Innenstadt, Babelsberg).

Alle aktuellen Informationen zum Verkehrsgeschehen in Potsdam: www.mobil-potsdam.de. (lhp)

Keine privaten Osterfeuer in Werder (Havel)

Werder (Havel), 18. April 2019 – Wie die Stadt soeben mitteilte, sind wegen der hohen Waldbrandwarnstufe die von der Stadtverwaltung Werder (Havel) ausgesprochenen Genehmigungen für private Osterfeuer ausnahmslos erloschen. Darauf weist Werders 1. Beigeordnete Christian Große hin. Mehrere Privatleute hatten Brauchtumsfeuer beantragt, die höher als einen Meter sein sollten. Für solche Feuer benötigt man eine Genehmigung der Ordnungsbehörde, die aber ab Waldbrandwarnstufe vier ihre Gültigkeit verliert. Christian Große empfiehlt dringend, wegen der hohen Waldbrandgefahr derzeit gänzlich auf das Abbrennen von Lagerfeuern auf Privatgrundstücken zu verzichten.

Die Osterfeuer-Tradition werde in Werder trotzdem gepflegt. „In Werder und den Ortsteilen werden eine ganze Anzahl öffentlicher Osterfeuer veranstaltet, die von unseren Feuerwehren sehr gut abgesichert sind.“ Er lud alle Werderaner dazu ein, diese Veranstaltungen zu besuchen. Solche öffentlichen Osterfeuer finden heute Abend in den Havelauen, in Plötzin und Bliesendorf sowie am Ostersamstag auf dem Werderaner Wachtelberg, in Töplitz und in Derwitz statt. Und auch im Sanddorn-Garten in Petzow wird es am Samstag ein beschauliches Osterfeuer geben. Dieses fällt aufgrund der Waldbrandstufe etwas kleiner aus als geplant, aber wir sind uns sicher, dass dieser Fakt dem schönen Ambiente an diesem Abend keinen Abbruch tut.

Wir wünschen euch allen ein schönes Osterfest! Safety first. (wh, wsw)

Bürgertelefon zum Baumblütenfest

Werder (Havel), 18. April 2019 – Für die Zeit des 140. Baumblütenfestes, also vom 27. April bis 5. Mai, wird die Stadtverwaltung Werder (Havel) wieder ein Bürgertelefon einrichten. Den Bürgern wird damit die Möglichkeit gegeben, Hinweise und Probleme rund um das Baumblütenfest direkt an die Stadt Werder (Havel) zu melden. Unter der Nummer 0162-3399 972 ist das Bürgertelefon an den beiden Festwochenenden und am 1. Mai von 10 bis 23 Uhr erreichbar. Darüber hinaus kann es in der Festwoche am Montag und Donnerstag von 18 bis 22 und am Dienstag und Freitag von 16 bis 23 Uhr erreicht werden. Zu den Rathaus-Sprechzeiten können Hinweise direkt an das Ordnungsamt gegeben werden unter Tel. (03327) 783 353. (wh)

Heimatverein Kemnitz führt Frühjahrsputz erfolgreich durch

Werder (Havel) OT Kemnitz, 18. April 2019 – Schon die Kleinsten beteiligten sich – unter fachkundiger Anleitung – am diesjährigen Frühjahrsputz, der alljährlich vom Heimatverein Kemnitz initiiert wird. Besonders erfreulich war in diesem Jahr die hohe Teilnahme von rund 20 Personen, darunter auch einige Neu-Kemnitzerinnen und -Kemnitzer, die besonders fleißig mit dabei waren. So war denn auch ein ganzer 7,5-Tonnen-Container voll bis oben hin mit Müll und Unrat zusammen gesammelt. Unverständlich ist, dass immer wieder viele Dinge dabei sind, die problemlos im Wertstoffhof hätten abgegeben werden können. Und auch, dass Grünabfall nicht in die Landschaft entsorgt werden soll und darf, ist anscheinend bei vielen noch nicht wirklich im Bewusstsein angekommen. Der Heimatverein bedankt sich im Namen aller Bewohnerinnen und Bewohnern bei den fleißigen Müllsammlern! (j.t.)

Die Kruken Gewinner stehen fest

Werder (Havel), 18. April 2018 – 222 Weinproben von 26 Herstellern haben sich in diesem Jahr um die begehrten Kruken beworben. Wir durften bei der Verkostung dabei sein und uns durch die leckeren eingereichten Obstweine probieren. Zur Ermittlung der Sieger wurde das Prinzip der Schulbenotung 1 bis 5 angewendet, Zwischentöne waren möglich.

Welche Weine das Rennen gemacht haben, wurde heute um 16 Uhr im Obstgarten Lapp A Rosa in Bliesendorf verkündet. In Anwesenheit von Bürgermeisterin Manuela Saß, dem 1. Beigeordneten Christian Große, Vertretern des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins und Baumblütenkönigin Peggy Sinning nahmen die Gewinner die Medaillen für die Kennzeichnung ihrer Obstweinstände beim Blütenfest entgegen. Viele Baumblütenbesucher steuern bewusst die Stände der Krukengewinner an und kosten sich durch die Gewinner-Weine. Dies zeigt deutlich, wie wichtig dieser traditionsreiche Werderaner Wettbewerb nach wie vor ist. (wsw)

DIE GEWINNER 2019

Diese Obstweine wurden mit “Kruken” in Gold, Silber & Bronze vom Werderschen Obst & Gartenbau e.V. ausgezeichnet. Wir gratulieren allen Prämierten und wünschen allen Obstwein-Freunden viel Spaß beim Verkosten!

– Sauerkirsch –

G  •  Obsthof Glindow 1,86
S  •  Familie Leo 2,28
B  •  Familie Lehnst 2,35

– Erdbeere –

G  •  Marius Hübner 2,10
S  •  Günter Schultz 2,60
B  •  Familie Leo 2,86

– Schwarze Johannisbeere –

G  • Familie Lehnst 1,5
S  • Stefan Lindicke 1,95
B  • Jens Czegotta 2,13

– Strauchbeerenobst –

G  •  Stefan Lindicke / Himbeere 1,63
S  • Familie Lehnst / Himbeere 1,66
B  •  Detlef Lapp / Himbeere 1,70

– Johannis- und Stachelbeere –

G  • Dietmar Bade / rote Johannisbeere 1,94
S  • Familie Leo / Stachelbeere  2,20
B  • Andreas Hirsch / Rote Johannisbeere 2,48

– Kernobst –

G  •  Jens Czegotta / Quitte 1,80
S  •  Ulrich Gaube / Apfel 2,04
B  •  Familie Lorenz / Quitte 2,35

– Steinobst –

G  •  Günter Schultz / Knupperkirsche 1,68
S  •  Stefan Lindicke / Pfirsich 1,73
B  •  Toni Geißhirt / knupperkirsche 2,13

– Exoten &  Raritäten –

G  •  Dietmar Bade / Rhabarber 2,00
S  •  Detlef Lapp / Aronia-natur 2.08
B  •  Toni Geißhirt / Rhabarber 2.10

– Mehrfrucht & Cuvées –

G  •  Rolf Rogler /Birne/Apfel 1.80
S  •  Karsten Bredow/ Erdbeer/Rhabarber 1.90
B  •  Manfred Seidel / Quitte/ Apfel 1.92

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Baugenehmigung für Feuerwehrdepot in Plessow eingetroffen

Der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter unterschreibt den Zuwendungsbescheid in Höhe von 467.500 Euro für den Neubau des Gerätehauses. Foto: wsw

Werder (Havel) OT Plessow, 17. April 2019 – Die Baugenehmigung für das Feuerwehrgerätehaus in Plessow ist heute in der Stadtverwaltung Werder (Havel) eingetroffen, wie Stadtsprecher Henry Klix mitteilte. Wir hatten hier darüber berichtet. Werders 1. Beigeordneter Christian Große dankt der Bauaufsichtsbehörde des Landkreises für die Zusammenarbeit im Baugenehmigungsverfahren. „Damit können wir die Ausschreibung vorbereiten und rufen schon jetzt Firmen dazu auf, sich am Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zu beteiligen.“ Ziel sei ein Baustart im Sommer diesen Jahres.

Der Neubau, der den modernen Einsatzanforderungen entsprechen wird, war seit langem geplant. Dringend wurde er, nachdem das alte Depot vor zweieinhalb Jahren wegen eines Elektroschadens brannte und danach unbenutzbar wurde. Das Neubauprojekt wird aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Landes Brandenburg gefördert. Die Plessower Wehr soll in diesem Jahr auch ein neues Löschfahrzeug bekommen. (h.k.)

Öffentliche Diskussionsveranstaltung zur aktuellen Kriminalitätsentwicklung und Kriminalprävention im Bereich der Stadt Werder(Havel)

Werder (Havel), 17. April 2019 – Der CDU-Stadtverband Werder (Havel) lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur aktuellen Kriminalitätsentwicklung und Kriminalprävention im Bereich der Stadt Werder (Havel) ein. Am 24. April um 19 Uhr referiert im Veranstaltungssaal des Schützenhauses auf der Insel ein Mitarbeiter der Polizeidirektion West zur aktuellen Entwicklung. Die Moderation und Leitung der Diskussion übernimmt Dr. Burkhard Mühr. Veranstalter ist der CDU-Stadtverband Werder(Havel). Um rege Teilnahme wird gebeten. (b.m., wsw)

Tierische Ostern im Naturkundemuseum Potsdam

Potsdam, 17. April 2019 – Feldhase, Kuckuck und Haushuhn: Was haben sie eigentlich mit Ostern zu tun? Beim Oster-Spezial am 20. April im Naturkundemuseum Potsdam wird dies in stündlichen Kurzführungen und Mitmachaktionen zum Ei von 11 bis 16 Uhr erklärt. Das Osterferienprogramm findet hingegen mittwochs am 17. und 24. April 2019 von 14 bis 15 Uhr für Ferienkinder in Begleitung statt. Für Hortgruppen werden separate Termine am Vormittag angeboten.

Nicht nur Hasen haben für das Osterfest eine besondere Bedeutung, auch Rotfuchs, Kuckuck und das Haushuhn gehören zu den bekannten „Ostertieren“. Museumsgäste erfahren am Samstag, dem 20. April, in kurzweiligen Führungen, welche Tiere Eier legen, verstecken oder klauen. Warum der Feldhase die Ostereier bringt, wird ebenfalls geklärt.

Anschließend erforschen Kinder mit ihren Eltern das Wunderwerk Ei anhand von zehn Experimenten an Mitmachstationen. Es werden alle Bestandteile des Eies, von der Schale bis zum Dotter, ganz genau untersucht. Dabei lernen die Museumsgäste die Geheimnisse des perfekt ausgeklügelten Vogeleies kennen und entdecken spannende Details mit der Lupe.

Im Foyer werden am Bastelstand Osterseifen aus Naturmaterial hergestellt.
Im diesjährigen Osterferienprogramm am 17. und 24. April 2019 von 14 bis 15 Uhr erfahren Ferienkinder und ihre Begleitung Spannendes über die Ostertiere und die Perfektion des Vogeleies. Warum werden Ostereier traditionell bemalt? Warum legen Hühner Eier in verschiedenen Farben und wovon hängen diese Farben ab?

Ferienkinder erfahren die Antworten in den Mitmachaktionen, die eine Führung durch das Museum sowie eine anschließende Bastelaktion beinhalten.

Osterprogramm im Überblick:

Oster-Spezial im Naturkundemuseum Potsdam
Mitmachprogramm für Familien
Samstag, 20. April 2019, stündlich von 11 bis 16 Uhr
Hinweis zum Mitmachprogramm: Ab 5 Jahren geeignet. Max. 20 Teilnehmende pro Führung.
Telefonische Anmeldung erwünscht unter der 0331/289 67 07.
Kosten: Führung und Mitmachaktion kostenfrei zzgl. Eintritt. Bastelbeitrag: 2 Euro pro Kind.

Osterferienprogramm im Naturkundemuseum Potsdam
Mitmachaktion für Familien und Kinder
Mittwoch, 17. und 24. April 2019, 14 bis 15 Uhr
Mitmachaktion für Hortgruppen
Mittwoch, 17. und 24. April 2019, 9 bis 10 Uhr
Donnerstag, 18. und 25. April 2019, 9 bis 10 Uhr
Donnerstag, 18. und 25. April, 10.30 bis 11.30 Uhr
Hinweis zum Ferienprogramm: Für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Max. 20 Teilnehmende.
Telefonische Anmeldung erforderlich: 0331/289 67 07.
Kosten: Kind 4 Euro, Erwachsener 6 Euro inklusive Eintritt.
Für Hortgruppen Kind 2 Euro, zwei Begleitpersonen frei.

Öffnungszeiten während der Feiertage:
Das Museum ist Karfreitag und Ostersonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Am Ostermontag ist das Museum geschlossen.
Außerhalb der Osterfeiertage ist das Museum dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. (lhp)

Geltower Schüler erleben digitale Verkehrserziehung

Bürgermeisterin Kerstin Hoppe war beim digitalen Rundgang durch Geltow mit dabei

Schwielowsee OT Geltow, 17. April 2019 – Gestern fand bei schönstem Frühlingswetter ein interessanter Rundgang in Geltow statt. Schülerinnen und Schüler der Meusebach-Grundschule sind gemeinsam mit Bürgermeisterin Frau Hoppe, dem Geschäftsführer der Fa. FSP Herr Isselburg, Frau Dr. Bauer vom Schulförderverein, Frau Stolz von der Meusebach-GS und zwei Schülerscouts einen ganz besonderen digitalen Parcours abgelaufen.

Durch die gute Zusammenarbeit der Grundschule, des Fördervereins und der Fa. FSP aus Geltow ist digitale Verkehrserziehung ermöglicht worden. Auf einem Tablet war ein Parcours vorgegeben, der abzulaufen war. Dabei war der Schwierigkeitsgrad für die Klassenstufen unterschiedlich. Die Klassen 1 und 2 schritten die Wege nur virtuell ab und blieben im Klassenzimmer, wobei die Klassen 3 bis 6 die Tablets mit nach draußen nahmen und im wirklichen Straßenverkehr testeten. Der Fa. FSP liegt Verkehrserziehung sehr am Herzen und daher hat der Geschäftsführer Herr Isselburg 2.500 € investiert, um den Schülern dieses Projekt zu ermöglichen. Fast ein Jahr hat die Entwicklung gedauert. (a.j., wsw)

Die 140. Baumblüte steht in den Startlöchern

Werder (Havel), 17. April 2019 – Einige zählen schon die Tage, bis es endlich losgeht, andere würden in dieser Zeit am liebsten die Stadt verlassen: In zehn Tagen startet die 140. Baumblüte! Am vergangenen Freitag fand im Precise Resort Schwielowsee die letzte große Pressekonferenz vor diesem geliebten und gleichzeitig verfluchten Jahreshöhepunkt statt.

„Die Werderaner lieben und pflegen ihre Traditionen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß bei der Eröffnung der Pressekonferenz. Das sei wie in diesem Jahr an einem kleinen Jubiläum zu erkennen: Zum 140. Mal lädt Werder (Havel) zum Baumblütenfest (27. April bis 5. Mai) ein. 1879 wurde es erstmals gefeiert, eine Punktlandung. Heute sei daraus das schönste Frühlingsfest der Mark geworden, so die Bürgermeisterin. Es beginnt am Vorabend der offiziellen Eröffnung mit dem Blütenball am 26. April im Ballsaal der Bismarckhöhe, Stargast des Abends ist Howard Carpendale. Beim Ball wird auch die neue Blütenkönigin Madeleine Reichelt inthronisiert.

Am 27. April startet der Tag mit einem Festumzug, gestaltet von rund 70 Werderaner Vereinen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Die neue Blütenkönigin wird das Blütenfest um 14 Uhr auf dem Marktplatz mit der Bürgermeisterin offiziell eröffnen. Das Stadtgebiet ist einer der Schauplätze des Familienfestes, für das dank vieler Sponsoren kein Eintritt gezahlt werden muss. Rund 340 Händler sind auf der Festmeile vertreten, sagte Rainer Wohlthat. Die Arbeitsgemeinschaft Horn und Wohlthat ist Partner bei der Ausrichtung der Veranstaltung. 70 der Händler kämen aus der Region. Die enorme Imbisspalette werde diesmal noch u.a. um vegane Angebote und Craft-Biere erweitert.

Das Musikprogramm hat mit Rock, Pop, Schlager und Country einiges zu bieten. Rund 70 Bands und Diskotheken werden auf sechs Bühnen für Unterhaltung sorgen. Die Berliner Show-Legende Frank Zander wird am 2. Mai auf der Regattastrecke und am 5. Mai auf der Bismarckhöhe erwartet. Schon am 1. Mai wird auf der Bismarckhöhe die Deutschrockband Brenner auftreten, die mit ihrem Debütalbum auf Platz 26 der deutschen Charts durchgestartet ist. Auf dem Rummel am Hartplatz sind rund 60 Schausteller vertreten, die u.a. mit Breakdancer, Wildwasserbahn und dem 55 Meter hohen Booster anreisen. An der Regattastrecke kann man sich aus 50 Metern Höhe mit dem Bungeeseil in die Tiefe stürzen. Wegen der Osterfeiertage musste die Programmplanung in diesem Jahr etwas schneller abgeschlossen sein. Doch mit viel Engagement und Herzblut wurde das 140. Programm rechtzeitig fertig.

Blütenkönigin Madeleine und Markus Siebert von der Deutschrockband Brenner, Foto: Stadt Werder (Havel)

Ein zweiter Schauplatz des Festes sind die Obstgärten. Entlang des Obstpanoramaweges werden ein gutes Dutzend Obstbauern ihre Plantagen für die Gäste öffnen. Hier könne man entspannt auf Strohballen sitzen und dem Vogelgezwitscher lauschen oder die Decke zwischen Butterblumen und blühenden Bäumen ausbreiten, so Dr. Reinhard Schmidt vom Werderschen Obst- und Gartenbaubauverein. Erstmals werden die Mitgliedsunternehmen des Obstbauvereins in diesem Jahr Getränke auf ihren Höfen durchweg in Mehrwegbechern anbieten.

Sie können in geknüpften Netzen transportiert werden. Mit den kunstgewerblichen Behältnissen lässt der Obstbauverein zum Festjubiläum eine alte Festtradition aufleben. Früher seien kleine Obstweinflaschen in den Netzen am Hals transportiert worden, damit man zum nächsten Stand laufen kann oder die Hände für einen Imbiss frei hat, so Reinhard Schmidt. Wegen des im Festbereich geltenden Glasflaschenverbotes sollten heutzutage aber nur Plastikflaschen oder Becher darin transportiert werden. Die besten Obstweine der Saison werden jährlich vom Obstbauverein prämiert, man erkennt sie an den Goldenen, Silbernen und Bronzenen Kruken.

Gäste kommen zum Baumblütenfest mit den zusätzlichen Angeboten von Bus, Bahn und Dampfer wunderbar nach Werder, betont Bürgermeisterin Manuela Saß. Parkplätze gibt es an der Festmeile nicht. Sonderbusse fahren an den Festwochenenden und am 1. Mai halbstündlich vom Bahnhof raus zu den Plantagen. Oder man fährt mit dem Fahrrad mit Zwischenstopps den Obstpanoramaweg entlang. Die Bürgermeisterin empfiehlt: „Genießen Sie unseren leckeren Obstwein in Maßen und lassen Sie das Auto zu Hause stehen.“

Die Werderaner treffen sich mit ihren Gästen beim Werdertag am 30. April. Schulen, Kindergärten, Vereine und Einzelkünstler gestalten ein buntes Programm auf dem Marktplatz. Es ist zugleich der Familientag mit vergünstigten Eintrittspreisen bei den Schaustellern.

Die Bundespolizei informiert

Am 27., 28. und 30. April sowie am 1., 3., 4. und 5. Mai 2019 gilt in den Zügen der Deutschen Bahn AG und S-Bahn Berlin GmbH auf den Strecken von und nach Werder (Havel) sowie Potsdam ein Glasflaschenverbot. Jeweils in der Zeit von 14 Uhr bis 2 Uhr ist die Mitnahme von Glasflaschen verboten. Die Bundespolizei überwacht die Einhaltung des Verbotes.

Zur Bewältigung des Reiseaufkommens verkehrt an den Wochenenden stündlich zusätzlich ein Entlastungszug in Richtung Berlin. Für die Abreise in Richtung Potsdam steht auch ein zusätzlicher Bus-Shuttle ab Innenstadt Werder (Havel) zur Verfügung. Die Abfahrt erfolgt direkt vor der Havelauen-Halle in der Potsdamer Straße.

Auf Grund des zu erwartenden hohen Reiseaufkommens und der hohen Auslastung des Bahnhofes Werder (Havel) während der Abreisephase ist mit Zugangsregulierungen zu rechnen. Für mögliche Beeinträchtigungen bittet die Bundespolizei um Verständnis und empfiehlt, sich aufWartezeiten einzustellen.

Um ein friedliches Fest und die Sicherheit aller Teilnehmer sowie aller Reisenden zu gewährleisten, wird die Bundespolizei entschlossen gegen gewaltbereite Personen vorgehen. Wir appellieren an Sie, sich deshalb friedlich zu verhalten, sich nicht an Gewalttaten zu beteiligen und sich eindeutig von Auseinandersetzungen zu distanzieren!

Zur Gewährleistung eines störungsfreien Bahnverkehrs wird der Bahnhof Werder (Havel) mit Videokameras überwacht.

Jugendschutzteams beim nächsten Blütenfest im Einsatz

Für die präventive Jugendarbeit werden zum 140. Baumblütenfest in Werder (Havel) erstmals Jugendschutzteams aus Sozialarbeitern zum Einsatz kommen. Das sieht eine Projektskizze vor, die die Stadt gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises und dem Jugendhilfeträger Stiftung JOB erstellt hat. Zwei Sozialarbeiterteams mit jeweils zwei Fachkräften sollen dann im Festbereich unterwegs sein, auf womöglich gefährdete Jugendliche zugehen, sie gezielt ansprechen und pädagogisch wirksam werden.

Die an den T-Shirts erkennbaren Teams sollen eigenständig im Rahmen ihres Auftrags agieren. Sie können bei Bedarf jedoch Sicherheitskräfte oder medizinische Hilfe hinzuziehen. Ständig unterstützt werden sie durch eine Jugendhilfefachkraft, die an einem festgelegten Ort bei Bedarf eine Nachbetreuung und Vermittlung an die Personensorgeberechtigten oder eine Kriseneinrichtung übernimmt. Das freiwillige Angebot soll gesetzliche Jugendschutz- und Ordnungsmaßnahmen ergänzen.

Mit den Jugendschutzteams sollen Alkoholmissbrauch und Betäubungsmittelkonsum möglichst eingedämmt werden. In entstehenden Konfliktsituationen sollen die Teams deeskalieren. Das Angebot schaffe „zusätzliche Ansprechpartner für die Zielgruppe selbst, aber auch für Anwohner undandere Festbesucher und ergänzt wahrnehmbar das Sicherheitskonzept für einen abgegrenzten undoftmals in der öffentlichen Kritik stehenden Themenbereich“, heißt es in der Projektskizze.

Wir wünschen allen Werderanerinnen und Werderanern sowie allen Gästen unserer Stadt ein blühendes, fröhliches, friedliches und stimmungsvolles 140. Baumblütenfest! (wh, wsw)

Die schönsten Events zu Ostern

Werder (Havel), 16. April 2019 – Ostern steht vor der Tür und pünktlich zu den Feiertagen hoppeln auch wieder zahlreiche schöne Events durch den Veranstaltungskalender.

Gottesdienste

19. April, 9 Uhr in der Kirche Glindow – Abendmahl, Prediger Pfarrer Georg Thimme, Organist Herr Barth

19. April, 10.30 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Werder – Abendmahl, Prediger Pfarrer Georg Thimme, Lektor Frau Zander, Organist Herr Barth

21. April, 6 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Werder – Abendmahl, Prediger Pfarrer Georg Thimme, Organist Herr Barth

21. April, 10.30 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Werder – Abendmahl, Taufe mit Kirchenchor, Abendmahl, Prediger Pfarrer Georg Thimme, Lektor Frau Görn-Eggert, Organist Herr Barth

21. April, 10.30 Uhr in der Kirche Glindow – Abendmahl, Predigerin Pfarrerin Andrea Paetel, Organistin Frau Rink

22. April, 10.30 Uhr in der Kirche Glindow – Abendmahl, Predigerin Pfarrerin Andrea und Frauenteam, Organistin Frau Lendel

Osterfeuer

18. April, 17 Uhr Osterfeuer in den Havelauen mit Osterhasensuche, Stockbrot und Musik von Niclas Freese, Mielestraße 2

19. April, 19 Uhr Osterfeuer Bliesendorf

20. April, 16 Uhr Osterfeuer bei Fischerei Mai & Sohn

20. April, 17 Uhr Osterfeuer im Sanddorngarten mit Live-Musik

20. April, 18 Uhr Osterfeuer auf dem Werderaner Wachtelberg

20. April, 18 Uhr Osterfeuer in Trechwitz auf dem Festplatz hinter dem Reitplatz

21. April, 18 Uhr Osterfeuer auf dem Spargel- & Erlebnishof Klaistow

Sonstiges

18. April, Eröffnung des Außenbereiches in der Wildschweinbäckerei, Beelitzer Straße 68 in Ferch

20. April, 10.30 Uhr Osterspaziergang mit der Gilde der Stadtfühtrer Werder (Havel) e.V., Treffpunkt: Info-Tafel an der Inselbrücke

21. April, 12 Uhr Familienfest im Kirschgarten Werder mit Osterbasteln, Obstweinverkostung und Ostereiersuche, Lehniner Chaussee (gegenüber vom Tannenhof)

Verkehrsprognose für die Woche vom 15. bis 21. April

Potsdam, 15. April 2019 – Auch in der ersten Osterferienwoche gibt es einiges im Straßenverkehr zu beachten:

Berliner Straße
Wegen Regenablaufsanierungen wird eine Fahrspur der Berliner Straße zwischen Gutenberg- und Holzmarktstraße sowie weiterhin eine Linksabbiegespur der Nuthestraße gesperrt.

L 204
Die L204 wird in den Osterferien zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Paaren und der Abfahrt A10/Potsdam Nord/Uetz voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgewiesen.

Behlertstraße
Wegen Leitungsarbeiten muss die Behlertstraße punktuell zwischen Berliner Straße und Mangerstraße jeweils zwischen 9-15 Uhr eingeengt werden.

Dortustraße
Wegen Leitungsarbeiten ist die Dortustraße in Fahrtrichtung Breite Straße weiterhin gesperrt. Eine Umleitung wird über Yorck- und Schloßstraße ausgewiesen.

August-Bebel-Straße
Während der Osterferien wird in der August-Bebel-Straße zwischen Stahnsdorfer Straße und Filmpark der Geh- und auch der Radweg erneuert. Die Straße wird halbseitig gesperrt und eine Einbahnstraße in Richtung Großbeerenstraße eingerichtet. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Leipziger Straße
Wegen Leitungsarbeiten ist die Einbahnstraße der Leipziger Straße bis zum Leipziger Eck verlängert. Die Einfahrt vom Leipziger Eck ist nicht mehr möglich. Anlieger können die Umleitung über Brauhausberg und Leipziger Straße nutzen.

Nuthestraße L40 – Böschung Friedrich-Engels-Straße
Der Neuendorfer Anger ist weiterhin voll gesperrt, ebenso eine Fahrspur der Auffahrt Friedrich-Engels-Straße.

Karl-Liebknecht-Straße
Wegen Sanierungsarbeiten an einem Haus ist eine Fahrspur der Karl-Liebknecht-Straße an der Kreuzung Rudolf-Breitscheid-Straße gesperrt. Es steht in jede Fahrtrichtung nur noch eine Fahrspur zur Verfügung.

Wetzlarer Straße
Wegen Markierungsarbeiten sind punktuelle Sperrungen in der Wetzlarer Straße zwischen Fritz-Zubeil-Straße und Großbeerenstraße notwendig. Wir bitten um erhöhte Aufmerksamkeit.

Alle aktuellen Informationen zum Verkehrsgeschehen in Potsdam: www.mobil-potsdam.de. (lhp)

Handballverein Grün-Weiß-Werder erlebt Premiere

Werder (Havel), 15. April 2019 – Am Sonntag, dem 7. April 2019, fanden die letzten Spiele der D-Jugend des HV Grün-Weiß in Werder statt. Die Jungs, unter Trainer Dominik Nehls, krönten die Saison mit zwei weiteren Siegen gegen den SV 63 Brandenburg-West, den Tabellendritten, und den SV Lok Rangsdorf. In der Partie gegen Brandenburg zeigte die Mannschaft noch einmal, was ihre Stärken sind. Mit viel Übersicht, einem guten Zusammenhalt und Spielstärke überzeugte die Mannschaft in Abwehr und Angriff. Gegen den direkten Tabellennachbarn kam es so zu einem 27:23 Erfolg in einer hart umkämpften Partie. Im zweiten Spiel wurde der SV Lok Rangsdorf überzeugend mit 28:13 geschlagen. In der sehr fairen Partie mit vielen schönen Spielzügen und guten Paraden des Torhüters konnten sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen und vorführen, was sie können.

Es waren die Siege 22 und 23 der laufenden Saison. In der Spielzeit 2018/ 2019 wurden nur drei Spiele abgegeben, zwei davon gegen den Meister 1. Vfl Potsdam. Mit dem zweiten Platz in der Kreisklasse qualifiziert sich die Werderaner D-Jugend zur Landesmeisterschaft, bei der jeweils die besten zwei Mannschaften aus den vier Spielbezirken aufeinander treffen. Das ist eine Premiere für die Blütenstädter. Nach dem Spiel bekamen Mannschaft und Trainer als Erinnerung an diese Spielzeit passende Shirts, mit der Aufschrift „Vizemeister – 100% Werder“.

Das starke Abschneiden in dieser Saison ist das Ergebnis der guten Nachwuchsarbeit des Vereines und des Trainers Dominik Nehls. Einige Spieler begleitet der Mannschaftskapitän der ersten Männermannschaft seit über vier Jahren, als diese in der E-Jugend begannen. Als 20-Jähriger kam Dominik von Potsdam nach Werder, um hier zu spielen, und übernahm parallel zum eigenen Spielbetrieb die neue Jugendmannschaft. Er begann, die Erfahrungen aus seiner Zeit in der Sportschule, bei den Berliner Füchsen und dem 1. Vfl. Potsdam an die Jungs weiterzugeben. Wie man sieht mit Erfolg. Neben den Fähigkeiten im Handball entwickelte sich auch ein Team, welches durch seine Geschlossenheit als Mannschaft punktet. Wie gut die Nachwuchsarbeit des HV Grün-Weiß Werder derzeit ist, erkennt man auch daran, dass nach Nils Herzmann im letzten Jahr, Finley Seidel der nächste Spieler ist, der im Sommer den Sprung auf die Sportschule in Potsdam vollzieht.

Für die im Mai anstehende Landesmeisterschaft wünschen wir der D-Jugend des HV Grün-Weiß Werder viel Erfolg. Wer mehr über den Verein wissen oder die Jugendmannschaften kennenlernen möchte, kann sich unter www.handball-werder.de oder in der Geschäftsstelle in den Havelauen informieren. Besonders die Mädchen-Mannschaften freuen sich über Verstärkung. (a.s.)

Mein Werder (170): Madeleine Reichelt

Kurz & Knackig

Name: Madeleine Reichelt
Alter: 27 Jahre
Wohnort: Werder (Havel)
Haben Sie Kinder? Nein, ich habe noch keine Kinder.

Über unsere Blütenstadt

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine Stadt, in der es einem an nichts fehlt. Hier hat man alles, was man zum Leben braucht. In Werder kann man die Ruhe in der Natur oder am Wasser genießen und die Seele baumeln lassen. Aber auch die Unterhaltungsmöglichkeiten, wie unsere Feste, sind immer wieder einen Besuch wert.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin gelernte Friseurin und arbeite seit acht Jahren bei Haarfantasien in Werder. Dort habe ich meinen Platz gefunden, mit einer tollen Chefin und lieben Kollegen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ganz besonders liebe ich den Garten meiner Eltern, in dem ich in den warmen Monaten jedes Wochenende verbringe. Natürlich gehört auch die Inselstadt zu meinen Lieblingsorten. Oder der Stadtpark, in dem ich gerne spazieren gehe.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Einem Gast unserer Stadt würde ich unbedingt empfehlen, die Bismarckhöhe zu besuchen. Der Ausblick über die Stadt ist einfach unbeschreiblich schön. Aber auch die Inselstadt muss man gesehen haben.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Ein Abstecher über den Rummel gehört schon dazu, um ein verrücktes und besonders hohes Fahrgeschäft auszuprobieren. Ansonsten bin ich gerne auf dem Marktplatz oder an der Regattastrecke.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Am besten schmecken mir Himbeere und Pfirsich.

Sie – ganz speziell

Sie tragen von nun an den Titel “Baumblütenkönigin 2019” – Herzlichen Glückwunsch! Wie geht es Ihnen damit und wie fühlen Sie sich als frisch gekrönte Hoheit?
Danke! Ich kann das alles noch gar nicht fassen, das wird wohl erst nach dem Baumblütenball so richtig bei mir ankommen. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, mich als Baumblütenkönigin zu bewerben, dieses Jahr habe ich dann einfach den Mut gefasst und Nägel mit Köpfen gemacht. Es hat geklappt.

Wie haben Ihre Familie und Freunde reagiert, als sie erfahren haben, dass Sie nun eine Königin sind?
Meine Eltern haben sich riesig gefreut, sie waren total sprachlos. Jedes Mal, wenn ich mit meiner Mama darüber spreche, ist sie sehr aufgeregt. Mein Freund und meine besten Freundinnen sind sehr stolz auf mich. Sie freuen sich schon darauf, von meinen spannenden Erlebnissen in diesem Jahr zu hören.

Als Baumblütenkönigin ist Ihr Terminkalender für die nächsten Monate sicherlich gut gefüllt. Auf welchen Termin freuen Sie sich schon ganz besonders?
Ich freue mich schon sehr auf den Baumblütenball und den Festumzug. Aber es kommen bestimmt noch viele andere tolle Veranstaltungen auf mich zu.

Möchten Sie in Ihrer Rolle als Baumblütenkönigin ein paar Worte an die Werderaner richten?
Ja, gerne! Ich freue mich auf eine ganz großartige, spannende Zeit, in der ich sicherlich viele tolle Menschen kennenlernen werde. Ich werde mein Bestes geben, um die Stadt Werder (Havel) würdevoll zu repräsentieren.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Ich habe eigentlich nur einen Wunsch und der ist, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben.

Haben Sie Vorbilder?
Meine Vorbilder sind meine Eltern. Sie sind schon seit 31 Jahren verheiratet und haben jede Hürde gemeinsam gemeistert. Sie sind klug, beruflich erfolgreich und die liebsten Menschen, die ich kenne.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Ich gucke gerne Fantasy-Filme, aber da gibt es momentan keinen speziellen.

Lieben Sie Tier? Wenn ja, Katze oder Hund?
Oh ja, ich liebe Tiere! Ich habe eine Katze zu Hause, die für mich wie ein Kind ist. Aber Hunde habe ich auch sehr gern.

Madeleine Reichelt ist die neue Baumblütenkönigin!

Madeleine Reichelt ist die neue Blütenkönigin!

Werder (Havel), 12. April 2019 – Dürfen wir vorstellen: Eure Hoheit Madeleine Reichelt! Die 27-Jährige ist die neue Baumblütenkönigin und wird von nun an unsere Blütenstadt repräsentieren. Sie folgt auf Peggy Sinning.

Madeleine Reichelt ist in Werder (Havel) aufgewachsen und hat kaum ein Baumblütenfest verpasst. Auch beim Festumzug und bei der Eröffnung auf dem Marktplatz durch die Blütenkönigin war sie oft dabei. In diesem Jahr wird sie selbst im Cabrio mit der Bürgermeisterin im Umzug durch die Stadt chauffiert und dann zur Eröffnung auf der Bühne stehen.

„Für mich ist es während der Baumblüte immer wieder schön zu sehen, wie die Stadt aufblüht“, sagt die 27-Jährige. Diese Freude und Lebendigkeit möchte sie auch in ihrem Amt weitergeben. Sie freue sich darauf, Erfahrungen zu sammeln und die Stadt noch besser kennenzulernen, so Madeleine Reichelt, die bei Udo Klier in Potsdam eine Friseurausbildung absolvierte und heute in einem Werderaner Frisörsalon tätig ist.

Welche Rolle der Obstbau für die Stadt spielt, ist ihr bereits in die Wiege gelegt worden. Madeleine Reichelt stammt aus einer alten Obstmuckerfamilie. Die „Sandosche Zwetsche“ ist eine Züchtung ihrer Werderaner Vorfahren, ihre Großeltern hätten noch in großem Stil Obst angebaut. „Ich habe als Teenager Knuppern geerntet und manchmal Oma beim Verkauf auf dem Frischemarkt geholfen“, erzählt sie.

Auch heute noch pflegen die Eltern die familiäre Obstbautradition auf dem großen Gartengrundstück. Ihr Vater habe sich schon oft gewünscht, dass sie sich mal als Blütenkönigin bewirbt. Als sie erzählte, dass es mit ihrer Bewerbung tatsächlich geklappt hat, sei er sprachlos gewesen. Ganz unvorbereitet geht Madeleine Reichelt nicht in das Amt: Sie hat sich oft mit ihrer Freundin Franziska Barche darüber unterhalten. Franziska Barche war Blütenkönigin im Jahr 2014.

Wir gratulieren Madeleine Reichelt ganz herzlich und wünschen ihr ein aufregendes, turbulentes und großartiges Jahr als Baumblütenkönigin! (wh, wsw)

Traditionelle Baumblüte in Phöben

Werder (Havel) OT Phöben, 12. April 2019 – Am 4. Mai 2019 möchte auch Phöben wieder traditionell in Obstplantagen zur alten Sitte der Baumblüte beitragen. Am Phöbener Bruch Nr. 1 – entlang der Verbindungsstraße zwischen Phöben und Kemnitz – lädt Obstbauer Manfred Seidel ab 10 Uhr zur vierten gemütlich gehaltenen Veranstaltung unter Obstbäumen ein. Auf der Plantage erstreckt sich der Zeitrahmen dann bis in die Abendstunden. Neben einer Vielzahl von Obstweinsorten sind Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen im Angebot. Der bewährte Obstwein ist auch in diesem Jahr wieder zur Wahl der „Goldenen Kruke“ der Stadt Werder (Havel) angetreten. (c.m.)

Berufsorientierungstag an der Schule am Plessower See

Am 10. April fand der zweite Berufsorientierungstag an der Schule am Plessower See statt., Fotos: wsw

Werder (Havel), 11. April 2019 – Gestern fand in der Schule am Plessower See der Berufsorientierungstag statt. Bereits zum zweiten Mal stellten sich Firmen aus der Region an der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ vor. Unter ihnen waren das RKI Berufsförderwerk Kladow für die Bereiche Maler/Lackierer, Metall, Gärtner, das Oberstufenzentrum Werder für die Bereiche Tierpfleger/in und Landwirt/in, die regiobus Potsdam-Mittelmark, das Berufsbildungswerk Oberlinhaus, die STRABAG, das Berufsförderungswerk des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg e.V., Bäckerei Exner sowie die Handwerkskammer Potsdam – Zentrum für Gewerbeförderung Götz.

Zur Zeit besuchen rund 105 Schüler in den Klassenstufen 1-10 die Schule, die seit vier Jahren das Siegel “Schule mit hervorragender Berufsorientierung” trägt. Im Rahmen eines zweistufigen Bewertungsverfahrens wurde sie im Jahr 2015 für vier Jahre ausgezeichnet.

In der Schule am Plessower See gibt es ein ganz besonderes Berufsorientierungskonzept: In der siebten Klasse absolvieren die Schüler ihr erstes Schnupperpraktikum. In Klasse 8 gehen sie für zwei Wochen in die Werkstätten im ZfG Götz und absolvieren zudem ein zweiwöchiges Blockpraktikum in Firmen am Heimatort. Für die Klassenstufen 9 und 10 erfolgt jeden Dienstag ein Praxistag in einer selbst gewählten Einrichtung, z.B. in der Altenpflege, im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Für die Klassenstufen 8-10 finden zudem jeden Montag die Workshops in den Schülerfirmen statt. Bei der Schülerfirma “Kochen mit Profis” kommt zum Beispiel jeden Montag ein Profikoch in die Schule, der vier Stunden gemeinsam mit den Kindern kocht.

Finanziert wird dies unter anderem durch die sogenannte INISEK I (Initiative Sekundarstufe I). Für die Durchführung der Schulprojekte stehen mehrzügigen Schulen und einzügigen Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ je Schule und Schuljahr in der Regel bis zu 20.000 Euro aus dem ESF zur Verfügung. Das Förderprogramm Initiative Sekundarstufe I (INISEK I) zielt darauf, die schulischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 sowie ihre Ausbildungsfähigkeit zu verbessern. Immer weniger Schülerinnen und Schüler sollen die Schule ohne Abschluss verlassen und immer mehr einen höherwertigen Schulabschluss erreichen. Die Berufs- und Studienorientierung an den Schulen soll weiter gestärkt und Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren und Einrichtungen verstetigt werden. Schülerinnen und Schüler sollen schon in der Schule erleben, wofür sie lernen. Schulen sollen sich zudem vermehrt zu Lernorten entwickeln, die in das Gemeinwesen und in bildungsfördernde regionale Netzwerke eingebunden sind.

An der Schule am Plessower See wird Berufsorientierung groß geschrieben und so stieß nun auch der zweite Berufsorientierungstag auf große Begeisterung. Die Schulleiterin Frau Becker betonte in ihrer Begrüßung, dass der direkte Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern mit den Firmen aus der Region viel Erfolg zeigt. “In diesem Jahr sind sogar mehr Berufsgruppen hier, um sich zu präsentieren, als im vergangenen Jahr.” Viele Ausbildungsplätze warten darauf, besetzt zu werden.

“Unser Ansporn ist es, für jeden Schüler einen passenden Ausbildungsplatz zu finden”, erklärt Lehrerin Maritta Krütze. Gemeinsam mit Liane Engelhardt, Lehrerin und Koordinatorin Praxislernen an der Schule, organisierte sie nun schon zum zweiten Mal den Berufsorientierungstag.

Unter den Besuchern war auch Christopher Kiefer. Im Jahr 2005 verließ er als Schüler die Schule am Plessower See. Heute hat er eine eigene Firma, KieBe Transporte, mit der er nun schon in das dritte erfolgreiche Jahr geht. Seine Lese- und Rechtschreibschwäche erschwerte ihm dem Einstieg in die Selbstständigkeit. “Ich war leider damals nicht regelmäßig in der Schule, habe es nicht wirklich ernst genommen. Heute würde ich das anders machen. In der Schule werden die Grundlagen geschaffen, ohne die es nicht geht. Hätte ich damals besser aufgepasst, wäre mir alles, was nach der Schule kam, nicht so schwer gefallen”, erinnert sich Christopher Kiefer.

Vielleicht hat ja der eine oder andere Schüler gestern ein passendes Ausbildungsfeld gefunden und eine Firma freut sich schon bald über eine/n neue/n Mitarbeiter/in! (wsw)

Die KulturGarage wird fünf Jahre alt!

Werder (Havel), 11. April 2019 – Im Sommer 2015 wurde erstmalig aus der Garage in der Eisenbahnstr. 190 eine kleine ehrenamtlich geführte Kulturstätte. Seitdem erfreuen sich für einige Sommerwochenenden immer mehr Menschen an dem charmant-rustikalen Charme der Garage und dem vielfältigen Kulturprogramm.

Zum fünfjährigen Jubiläum fährt die Garage statt an vier an fünf Wochenenden das Tor hoch – vom 10.-25. Mai und vom 13.-21. September. Auch dieses Jahr gibt es wieder die beliebte Konzertreihe Garagensound. Den Auftakt macht dabei die Jazz und Blues Combo David and Friends. Unter anderem darf sich zudem auf die Irish Folk Gruppe The Gobliners und dem Liedermacher Bastian Bandt gefreut werden. Außerdem wird der regionale Nachwuchs auf der Bühne willkommen geheißen. Die Abiturientin und Singer-Songwriterin Joesay ist die vermutlich jüngste Akteurin, die dieses Jahr in der Garage auftreten wird.

Auch wieder mit im Programm: Der Mitsingeabend mit dem Musik-Duo GabiNetti, welches zum gemeinsamen Singen bekannter Lieder einlädt. Freunde der Literatur kommen ebenfalls auf ihre Kosten. So wird die Tulipa-Bürgerbühne aus ihrem ersten Theaterstück „Johanna“ lesen – noch vor der anstehenden Uraufführung. Über das Pilgern in Brandenburg geht es in dem Buch „Kein Hawaii“, aus dem die Potsdamer Autorin Susanne Laser lesen wird, musikalisch begleitet von der Gruppe HeyOhMann!

Der Eintritt ist auch in diesem Jahr bei allen Veranstaltungen frei – Hutspende erwünscht!
Weitere Infos: www.kulturgaragewerder.de (j.z.)

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