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Vier W eröffnet neues Immobilienbüro im Glindower Kiez

Werder (Havel) OT Glindow, 19. August 2021 – Mit viel Herzblut und Engagement hat sich Juliana Pfeil in Glindow ihr eigenes Unternehmen „Vier W“ aufgebaut, das durch Ehrlichkeit, Bodenständigkeit und Professionalität überzeugt.<

Was in den eigenen vier Wänden begann, befindet sich seit Mai an einem neuen Standort in der Luise-Jahn-Straße 18. „Mit den neuen Räumlichkeiten direkt am Rahdener Platz kann ich meinen Kundinnen und Kunden nun an einem zentralen Ort mit meiner Expertise rund um das Thema Immobilien zur Seite stehen”, erzählt die Glindowerin strahlend.

Als qualifizierte und erfahrene Immobilienmaklerin (IVD/IREBS), studierte Immobilienberaterin von der IREBS Immobilienakademie und Volkswirtin (Uni Potsdam) berät Juliana Pfeil ihre Kundinnen und Kunden mit großer Fachkompetenz sowie mit Herz, Verstand und Empathie.

„Der Verkauf einer Immobilie ist meist mit vielen Emotionen verbunden. Wer sich von seinem Eigentum trennen möchte, will es in guten Händen sehen. Gerne stelle ich mich auf die einzelnen Wünsche und Besonderheiten meiner Kunden ein – ob es um den Immobilienverkauf geht, den Erwerb einer Immobilie oder um Finanzierungsfragen“, so die sympathische Unternehmerin.

„Zu meiner großen Leidenschaft und meinem hundertprozentigen Einsatz dürfen Sie meine ganz besondere Aufmerksamkeit erwarten. Ich werde mich in allen Belangen rund um Ihre Immobilienwünsche engagieren und Ihnen die nötige Zeit entgegenbringen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dafür stehe ich mit meinem Unternehmen Vier W: Alles für Ihre vier Wände“, verrät uns Juliana Pfeil bei einem Spaziergang durch den Glindower Kiez.

Das „Rundum-Sorglos-Paket“ für Käufer und Verkäufer beinhaltet u.a. die kostenfreie Wertermittlung der Immobilie oder des Grundstückes, die Entwicklung einer individuellen Vermarktungsstrategie, die Anfertigung eines Exposés, die Vorbereitung eines notariellen Kaufvertrages, die Suche nach der passenden Wunschimmobilie sowie eine persönliche und maßgeschneiderte Immobilienfinanzierung.

Senioren, denen ihr bisheriges Eigenheim zu groß geworden ist, unterstützt sie beim Wechsel in eine barrierefreie Wunschimmobilie.

Juliana Pfeil möchte sich durch die persönliche Komponente in der Immobilienabwicklung sowie die gegenseitige Vertrauensbasis von Mitbewerbern abgrenzen: „Ich liebe meinen Job und und arbeite sehr gern mit Menschen zusammen. Die Kunden sollen während der Zusammenarbeit Spaß haben, hierfür möchte ich ihnen eine gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude vermitteln – trotz schwierigen Lebensentscheidungen und hohen Investitionskosten.“ Es ist für sie das größte Lob, wenn sie durch zufriedene Kunden weiterempfohlen wird.

Juliana Pfeil engagiert sich auch für die Region: „Ich bin seit dem letzten Jahr Mitglied im Glindower Heimatverein. Zudem unterstütze ich voller Begeisterung die Eintracht Glindow und den Märkischen Golfclub mit Sponsoring.“ (wsw)

VIER W IMMOBILIEN GmbH

Luise-Jahn-Straße 18
14542 Werder OT Glindow

Telefon: +49 (0)3327.521 01 44
Mobil: +49 (0)163.46 47 188
Fax: +49 (0)3327.521 01 45

www.vier-w-immobilien.de · info@vier-w-immobilien.de

Tag des offenen Denkmals im Uferwerk

Werder (Havel), 18. August 2021 – Die Uferwerk eG beteiligt sich in diesem Jahr am Tag des offenen Denkmals. Am Sonntag, den 12. September, werden Führungen angeboten, in denen es um die Architektur des Industriedenkmals der Gründerzeit und seine bewegte Geschichte bis hin zur Wohninitiative geht.

Außerdem wird es am frühen Nachmittag einen Rundgang über das Gelände in Begleitung von Werderaner Zeitgenossen der letzten industriellen Nutzung geben, bei der ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihren Erlebnissen als Berufstätige in den Gebäuden erzählen. In fast jeder Werderaner Familie gibt es jemanden, der beim Schaltgerätewerk eine Lehre gemacht und nicht selten sein oder ihr gesamtes Berufsleben verbracht hat. Die Geschichte und Geschichten, die sich von 1945 bis 2014 auf dem Gelände abgespielt hat und haben, sollen bei diesem gemeinsamen Rundgang von ehemaligen Beschäftigten, jetzigen Bewohnern des Geländes und interessierten Gästen lebendig werden.

Schon jetzt ist die Uferwerk eG auf der Suche nach Dokumenten und Zeugnissen dieser Zeit, die diese Geschichte des Geländes in der Luisenstraße anschaulich machen: Fotos von den Werkshallen, von Festen oder Umbaumaßnahmen, Brigadebücher (als Fotos oder Objekt), Facharbeiter-Zeugnisse und ähnliches. Das genaue Programm der Veranstaltung folgt in Kürze.

Die Uferwerk eG freut sich über Zuschriften ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an: Wenke Wegner, info@uferwerk.org, Telefon: 0176 -700 77 567 (Mo-Do, 18-19 Uhr), Post: Luisenstraße 23 E, 14542 Werder.

(w.w., wsw)

Gute Fahrt fürs Ehrenamt

Werder (Havel), 17. August 2021 – Der neue VW-Up im leuchtenden gelben Netzwerk-Design mit der typischen Schnecke wurde im „Treffpunkt“ am Plantagenplatz in Werder feierlich eingeweiht. 

Das Netzwerk Gesunde Kinder steht allen Familien im Landkreis kostenfrei ab der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag offen. In dieser Zeit können die Familien von ehrenamtlichen Familienpat*innen begleitet werden. Die Pat*innen bringen ein offenes Ohr, Zeit und wertvolle Impulse für die gesunde Entwicklung des Kindes mit. Bei weiteren Bedarfen, kann auf Wunsch an die vielfältigen Unterstützungsangebote im Landkreis weitervermittelt werden. 

Der kleine Flitzer mit den gelb-weißen Streifen soll ab sofort für noch mehr Bekanntheit im Landkreis sorgen. „Wir suchen immer wieder neue, empathische und aufgeschlossene Familienpat*innen, die sich ehrenamtlich in der Region engagieren wollen“, wirbt Sarah Riemann, Leitende Koordinatorin vom Netzwerk Potsdam-Mittelmark. Zur Vorbereitung auf die Begleitung der Familien, erhalten alle Pat*innen einige Schulungen zu den wichtigen Themen der ersten Lebensjahre: wie z.B. Schlafen, Ernährung oder Bewegung.

In regelmäßigen Stammtisch-Treffen für Familienpat*innen und bei gemeinsamen Ausflügen können sich die Ehrenamtlichen austauschen und sich bei Fragen und Herausforderungen immer direkt an das Netzwerk-Team an den Standorten Werder (Havel) und Bad Belzig wenden.

„Wir wollen, dass alle Familien das Netzwerk mit seinen vielfältigen Angeboten kennen und von der ehrenamtlichen Begleitung profitieren können“, betont Riemann. Dabei spielt es keine Rolle, welche Voraussetzungen die Familien mitbringen. (s.r., wsw)

Werderaner Olympia-Export sichert sich den fünften Platz im 20 Kilometer Gehen

Werder (Havel)/Sapporo, 16. August 2021 – Es gab wahrscheinlich nur wenige Werderaner, die am 5. August ab 9.30 Uhr nicht in Gedanken oder vor dem Fernseher bei den Olympischen Spielen in Tokio mitgefiebert haben. Zu dieser Zeit startete der Werderaner Geher Christopher Linke die 20 Kilometer Distanz. 20 Kilometer … das ist in etwa so weit, als würde man vom Märkischen Golfclub in Kemnitz bis zum Filmpark Babelsberg laufen. Google Maps gibt für diese Entfernung zu Fuß knappe vier Stunden an. Christopher Linke hat die 20 Kilometer in beeindruckenden 1:21:50 geschafft. Wir haben den 32-Jährigen zwei Tage nach seiner Ankunft in Deutschland am Telefon erwischt.

Christopher, herzlichen Glückwunsch zu deinem großartigen Olympia-Erfolg! Wie geht es dir gerade?
Vielen Dank! Ich habe noch etwas mit der Zeitverschiebung zu kämpfen. Es war eine sehr lange Rückreise, von Haustür zu Haustür hat es knapp 24 Stunden gedauert. Ich habe die letzten Tage in Tokio auch nicht sehr viel geschlafen und als ich gestern Abend nach einer Stunde Schlaf hier zu Hause aufgewacht bin, musste ich mich erstmal sortieren, da ich nicht genau wusste, wo ich bin.

(Nicht nur) ganz Werder freut sich über deinen fünften Platz. Wie ist dein Olympia-Fazit?
Der fünfte Platz ist wirklich ein super Ergebnis, keine Frage! Aber von fünften Plätzen in Wettkämpfen habe ich bereits sehr viele. Ich bin einerseits zufrieden, aber erneut so knapp an einer Medaille vorbei geschlittert zu sein, ist natürlich nicht schön. Ich glaube ich bin einer der konstantesten Viert- bzw. Fünftplatzierten. Und auch wenn ich im Vorfeld gedacht habe, ein Platz unter den Top Acht bei Olympia ist bereits ein großer Erfolg, wünscht man sich ja doch insgeheim immer mehr.

Erzählst du uns etwas über deine Wettkampfvorbereitung?
Durch die Corona-Pandemie sind viele Wettkämpfe ausgefallen, die mir unglaublich gefehlt haben. Man trainiert einfach anders, wenn kein Wettkampf unmittelbar bevorsteht. Die anderthalbjährige Wettkampfpause zwischen Oktober 2019 und April 2021 war sehr hart. Bei den Deutschen Gehermeisterschaften in diesem Frühjahr bin ich nur dritter geworden, im Mai folgten dann die European Race Walking Team Championships, bei denen ich wieder gegen einen anderen Deutschen verloren habe. Das gab es seit dem Beginn meiner Karriere nicht.

Da gehen einem schon Gedanken durch den Kopf, ob man vielleicht langsam zu alt für den Spitzensport ist. Irgendwann ist es halt der Fall, dass man selbst den Willen hat zu siegen und hart trainiert, aber der eigene Körper bremst einen dann. Und so bin ich in die Olympiasaison gestartet – die Erwartungen waren also etwas getrübt. Mit der unmittelbaren Trainingsvorbereitung habe ich im Oktober 2020 angefangen, seitdem hatte ich keine Woche mehr frei. Die direkte Vorbereitung für Olympia begann etwa 8-10 Wochen zuvor.

Wie war der Wettkampf für dich?
Mir persönlich ist es nicht so wichtig, zu Beginn weit vorne zu stehen. Ich gucke eher, wer hinter mir steht, damit mir nicht beim Start die Schuhe von den Füßen getreten werden. Ich glaube nach der Hälfte der Distanz war ich ungefähr 20. Es spielt aber keine große Rolle, wo genau man im Pulk ist. Ich hätte auch gedacht, dass es langsamer losgeht, vor allem wegen des Klimas. Dass es dann doch von Beginn an gleich schnell losging, hat mich etwas überrascht. Es haben sich alle gut auf die schwierigen Bedingungen vorbereitet. Der fünfte Platz ist natürlich trotzdem ein tolles Ergebnis. Aber dass mein Traum einer Medaille erneut nicht erfüllt wurde, trübt mein Olympia-Fazit etwas. Aber mich freut natürlich, dass so viele mitgefiebert und mich unterstützt haben und mich so viele Glückwünsche im Nachhinein erreicht haben, auch von Personen, mit denen ich seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr hatte. Doch das ist gerade das tolle an Olympia: selbst der größte Sportmuffel schaut sich die Wettkämpfe gerne an.

Wie lange brauchst du nach einem Wettkampf für die Regeneration?
Ich brauche etwa ein bis zwei Tage, um mich körperlich zu erholen. Ich hatte auch keinen Muskelkater danach. Doch mental ist so ein Wettkampf eine enorme Belastung, da er mit vielen Qualen verbunden ist. Da müssen die Speicher der mentalen Stärke erstmal wieder aufgefüllt werden. Am Ende ist es immer ein Kampf mit sich selbst: Wie sehr möchte ich den Erfolg? Der eine gibt früher auf, der andere später. Wenn die Unterstützung durch Anfeuerung der Zuschauer von außen kommt, muss man sich nicht selbst motivieren. Doch wenn man die nicht hat, ist es noch schwieriger durchzuhalten. Ich habe zum Glück einen tollen Mental-Coach an meiner Seite, der mir viele Tipps gibt.

Wie geht es jetzt weiter?
Offiziell habe ich noch Saisonpause, aber ich bespreche mich zeitnah mit meinem Trainer, wie es jetzt weitergeht. Eventuell stehen noch zwei Wettkämpfe in diesem Jahr an, aber genau steht das noch nicht fest. Auf jeden Fall möchte ich eine Woche mit meiner Freundin in den Urlaub fahren. Und dann steht natürlich Olympia 2024 noch auf meinem Plan. Das wird vielleicht meine letzte Gelegenheit sein, eine Olympia-Medaille zu ergattern. Und bis dahin gibt es noch viele weitere hochklassige Wettkämpfe. Übrigens: Olympia 2024 findet in Paris statt! Das ist im Vergleich zu Tokio 2020, Los Angeles 2028 oder Brisbane 2032 ja fast ein Katzensprung und vielleicht auch für Werderaner Sportfreunde eine Chance, einmal Olympia-Luft zu schnuppern.

(wsw)

Mein Werder (292): Steffi Schönefeld

Kurz & Knackig

Name: Steffi Schönefeld
Alter: 31
Wohnort: Derwitz
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit meiner Geburt
Haben Sie Kinder? Nein, noch nicht.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Auf der Insel ist es wunderschön und man kann einige schön Ecken entdecken. Da, wo die meisten Besucher ankommen, also am Bahnhof, ist es leider nicht so schön. Aber sobald man Richtung Wasser und Insel kommt, ist es ein bisschen wie Urlaub.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin hauptberuflich Biologisch-technische Assistentin und nebenberuflich Tierfotografin im Raum Berlin/Brandenburg.

Was würden Sie lieber machen?
Mein großer Traum war es eigentlich immer, Veterinärmedizinerin zu werden. Aber mit meinem jetzigen Beruf und meiner Nebentätigkeit bin ich auch zufrieden.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Im Stall in Phöben bei meinem Pferd und mein Zuhause in Derwitz 😉 Ansonsten in der Stadt direkt auf der Insel die Regattastrecke, von dort aus kann man schöne Sonnenuntergänge sehen.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Bismarckhöhe, tolle Aussicht über die Stadt.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Auf jeden Fall Muckergarten, die vielen Menschen auf dem Rummel sind nichts für mich. Außerdem wird mir auf einer Kinderschaukel schon schlecht.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Schwarze Johanna

Sie – ganz speziell

Steffi, Sie sind Tierfotografin. Wie ist Ihre Leidenschaft für die Tier-Fotografie entstanden und können Sie uns kurz Ihren Werdegang bis zur Selbstständigkeit skizzieren?
Ich habe seit 2012 mein eigenes Pferd und wir hatten auch immer in der Familie einen Hund. Ich wollte so gerne schöne Bilder von meinen Tieren haben. Mein Freund hat eigentlich damals eher fotografiert und hatte seine erste eigene Spiegelreflexkamera. Diese habe ich mir dann geschnappt und  habe einfach geübt mit jedem Tier, das mir irgendwie vor die Linse kam. Mithilfe von Videos bei Youtube, Fachbüchern und auch einigen Coachings bei Gabrielle Boiselle oder Natalie Große von Purrpaws Fotografie habe ich mir dann nach und nach immer mehr Wissen sowohl beim Fotos machen als auch in der Bildbearbeitung angeeignet. Die Nachfrage wurde dann immer größer, sodass ich beschloss, meine Fotografie als Kleingewerbe anzumelden im letzten Jahr.

Die Fotos, die Sie von Hunden, Katzen und Pferden machen, sind ganz wundervoll. Worauf müssen Sie beim Shooting mit zumeist unberechenbaren Tieren achten und wie kann man sich so ein Shooting genau vorstellen?
Am allerwichtigsten ist es, Ruhe zu bewahren und auszustrahlen. Meist ist es auch für die Kunden und das Tier das erste Shooting ihres Lebens. Sie sind nervös und aufgeregt. Man muss ihnen ein gutes Gefühl und Zeit geben, sich an die Situation zu gewöhnen. Ich weiß vor dem Shooting immer genau, was ich für Bilder an welcher Location machen möchte, das gibt den Besitzern Sicherheit. Die meisten vertrauen mir und lassen sich gerne von mir leiten. Man trifft sich am vereinbarten Ort, lernt sich erstmal kennen, erfragt ein bisschen was über die Tiere und dann fangen wir ganz locker erstmal mit Portraits der Tiere an, dann kann der Besitzer schon mal sehen, worauf es ankommt und fühlt sich dann deutlich wohler und sicherer, wenn er mit an der Reihe ist.

Fotografieren Sie zum Beispiel auch Schildkröten oder Hamster? 🙂
Ich habe schon mal Waschbären fotografiert. Aber in der Regel sind es eher Hunde, Pferde und Katzen.

Gibt es ein Shooting, an das Sie sich besonders gerne zurückerinnern?
Ja, das war im letzten Winter. Ein Pferd an einem Wintermorgen, nach Neuschnee und Frost. Es war sehr früh morgens und die Stimmung war einfach atemberaubend. Es war super kalt aber einfach Traumhaft schön.

Sie fotografieren auch Tiere gemeinsam mit ihren Haltern. Bieten Sie auch Porträtshootings nur für Menschen an?
Nein, ich habe mich komplett der Tierfotografie verschrieben. Ich habe auch schon drei Hochzeiten fotografiert, aber nur für sehr gute Bekannte oder Familie.

Gibt es eine Kulisse, die Sie besonders gerne für Ihre Shootings aufsuchen?
Am liebsten gehe ich mit Hunden in den Wald oder in die Heide bei uns in der Nähe. Mit Pferden ist man da immer etwas eingeschränkter, da muss man meist das nehmen, was in der Umgebung ist.

Wie verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Entweder im Stall bei meinem Pferd oder mit meinen zwei Hunden und meinem Freund bei einem Spaziergang.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Gesundheit für meine Familie, meine Tiere und mich!!! Viiiele Pferde und Hunde und einen eigenen kleinen Hof, wo die Tiere dann alle mit uns leben könnten. 😉

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Jessica von Bredow Werndl, sie ist eine großartige Dressurreiterin.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm und „Das Glück der Erde“ von Jessica von Bredow Werndl

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ja, in der Fotografie habe ich so einige aber eine Dame beeindruckt mich besonders, Anne Geier aus Österreich. Eine großartige Künstlerin. Sie macht etwas, was leider kaum noch ein Tierfotograf macht, sie fängt die Landschaft mit ein auf ihren Bildern, was in Österreich natürlich auch nicht ganz so schwer ist.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Stranger Things auf Netflix, die hatten wir innerhalb von ein paar Tagen durchgeschaut.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Bestimmt 😊, ich weiß es nur nicht, weil es noch verborgen liegt.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich liebe Tiere, aber mein Herz schlägt definitiv für Hunde.

Das Programm zum Mühlenfest

Foto: Frank Mothes

Werder (Havel), 13. August 2021 – Morgen findet das beliebte Mühlenfest statt! Werderaner sowie die Gäste der Blütenstadt werden am Samstag, den 14. August, schon ab 13 Uhr vor und auf dem Mühlengelände auf der Inselstadt begrüßt, um gemeinsam zu feiern. Bis Mitternacht gibt es ein vielfältiges Programm auf dem Festgelände. Der Eintritt ist frei.

Der Einlass erfolgt über ein Online-Buchungssystem, in dem man sich anmelden kann. Jedoch gibt es auch direkt am Mühlengelände noch die Möglichkeit, sich gemäß der gültigen Umgangsverordnung registrieren zu lassen. Aufgrund des Hygienekonzeptes für die Veranstaltung und der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen ist die Teilnehmerzahl zum Mühlenfest auf 750 Menschen zeitgleich begrenzt. Eine Anmeldung vereinfacht zwar den Einlass, garantiert aber leider nicht den Zutritt.

Viele Werderaner Vereine bringen sich ein und sorgen für ein abwechslungsreiches Angebot für die jüngeren Gäste. Es gibt eine Hüpfeburg, auch der Spielplatz am Mühlenberg wird geöffnet. Vorgesehen ist, dass der Spielmannszug aufspielt. Schon traditionell werden auch die Klassiker der Dixielandband „Alte Wache“ für gute Laune sorgen.

Für die weitere Unterhaltung der Gäste sorgt DJ Marco. Ab 19 Uhr spielt dann „Feedback Berlin“ zum Tanz auf. Die Band steht für qualitativ hochwertige, handgemachte Live-Rockmusik der 70er- bis 90er-Jahre. Abgerundet wird das Programm durch aktuelle Chart-Hits. Und wenn man sich dann mit der amtierenden Baumblütenkönigin Tamara Thierschmann vor der abends schön beleuchteten Mühle fotografieren lässt, ist eine weitere schöne Erinnerung an das heimliche Lieblingsfest der Einheimischen gesichert. (wsw, wh)

Das Programm

13-14 Uhr: musikalischer Auftritt DJ Marco

13.30-14 Uhr: Auftakt Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel)

14-15 Uhr: Offizielle Eröffnung des 28. Mühlenfestes durch die Bürgermeisterin Manuela Saß in Begleitung der Baumblütenkönigin Tamara Thierschmann, Eröffnung des Spielplatzes für die kleinen Gäste, die Vereine stellen sich vor und bieten Angebote zum Mitmachen (Spielmannszug,Schachverein, Kegler, Volleyball, MC Blütenstadt), Einlage des Spielmannszugs

15-17 Uhr: Dixieland “Alte Wache” aus Potsdam im Wechsel mit DJ Marco

17-19 Uhr: DJ Marco

ab 19 Uhr: “Feedback Berlin” – Live Rock’n’Roll im Wechsel mit DJ Marco

24 Uhr: Ende

Reife Zeit – die Künstlerin Oda Schielicke feiert ihr 70. Jubiläum

Das "Seerosenspiel" mit der erfolgreichen Bieterin Viola Götzner mit Oda Schielicke

Werder (Havel), 13. August 2021 – Mit dem Motto „Reife Zeit“ hatten über 70 geladene Gäste am 9. August die Ehre und das Vergnügen, mit der Künstlerin Oda Schielicke den 70. Geburtstag und ihr reifes, reiches und schönes Leben zu feiern.

In ihrem Grußwort wies Oda Schielicke darauf hin, dass die Kunst seit nunmehr 20 Jahren ihr Lebensinhalt sei und dass seitdem kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht mit Farbe, Pinsel, Feder oder Tusche ihre Ideen, Gedanken und Gefühle gestalterisch umsetzt.

Die ohnehin schon sehr schöne Scheune des Hotel-Restaurants „Zum Rittmeister“ in Werder, war für diesen Anlass zusätzlich dekorativ mit einer Auswahl ihrer Gemälde als Galerie hergerichtet worden.

Anstelle von Geschenken hatte Oda Schielicke die Gäste darum gebeten, sich an der amerikanischen Versteigerung eines ihrer Gemälde zu beteiligen. Dabei handelt es sich um das in Öl/Acryl gemalte und 1.00 x 1,20 große Bild „Seerosenspiel“. Der Auktionator Norbert Prochnow erläuterte, dass jede anwesende Person mit einem Mindestgebot von 20 Euro mitbieten kann. Die gebotenen Beträge mussten jeweils sofort eingezahlt werden. Den Zugschlag für das Bild bekam schlussendlich Viola Gölitz aus Caputh, die das letzte Angebot vor Ablauf des vorher nicht bekanntgegebenen, zeitlichen Limits abgegeben hatte.

Insgesamt waren bei der Versteigerung 2900 Euro zusammengekommen. Der Betrag fließt in ein Hilfsprojekt des Rotary Clubs Werder (Havel) für Opfer der Flutkatastrophe. Auch auf Wunsch von Oda, sollen besonders Kinder aus betroffenen Familien damit zusätzlich unterstützt werden. Einer, der dafür in Betracht kommenden Möglichkeiten ist es, solchen Kindern einen kurzen Ferienaufenthalt in Werder zu ermöglichen, um dem heimischen Elend für ein paar Tage zu entkommen.

Weitere, speziell für diesen Zweck bestimmte Spenden sind natürlich sehr willkommen und können auf das Konto des Rotary Werder DE55 1605 0000 1000 8437 22, mit dem Verwendungszweck Spende Flutopfer überwiesen werden.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war sicherlich auch das von allen Gästen überbrachte „Regnen roter Rosen“ auf Oda Schielicke zum Lied von Hildegard Knef. Zum Ende dieser wunderbaren Feier war es offensichtlich, dass trotz der inzwischen gelockerten, aber weiterhin bestehenden Corona bedingten Einschränkungen, die Gäste dieses Abends nicht nur die ausgezeichneten Speisen und Getränke genossen. Die beschwingte und fröhliche Atmosphäre unter den Gästen war ein eindeutiger Indikator, wie willkommen es ihnen war, wieder in größerer Gesellschaft feiern zu können.

Ein großes Dankeschön an Oda Schielicke, die diesen großartigen Abend mit ihrer Unterstützung für einen guten Zweck verbunden hat. (r.s.)

Oda Schielicke

Laufen für den guten Zweck

Werder (Havel), 12. August 2021 – Für den morgigen Freitag haben sich die neuen siebten Klassen der Carl-von-Ossietzky Oberschule etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sie wollen gemeinsam auf dem Arno-Franz-Sportplatz auf der Insel Runde um Runde drehen und so Spendengelder für den Aufbau einer Kita erlaufen, die im Zuge der Flutkatastrophe komplett zerstört wurde. 

Die Idee hierzu hatten die zehn Klassenleiter gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Jördis Freiwald in der vergangenen Vorbereitungswoche. An der CvO ist es üblich, dass zu Beginn eines neuen Schuljahres die siebten Klassen fünf Kennenlerntage erleben dürfen. Auf dem Programm standen u.a. eine Werderaner Stadtrallye, die Erkundung der Schule und Methodentraining zum effektiven Lernen. So konnten sich die knapp 100 Schüler, die die fünf siebten Klassen besuchen, gegenseitig besser kennenlernen und dazu noch den Ort genauer erkunden, an dem sie den Schulalltag gemeinsam verbringen werden.

In der Vorbereitungswoche kam die Idee zur Sprache, dass die Schülerinnen und Schüler auch etwas für die Leidtragenden der Hochwasserkatastrophe tun können. Schnell einigte man sich auf einen Spendenlauf zugunsten einer zerstörten Kita. Die Siebtklässler waren sofort begeistert und haben eifrig nach Sponsoren gesucht, die pro absolvierte Runde einen bestimmten Betrag beisteuern. Ein Elternteil hat sogar angekündigt, sein Kind mit 50 Euro für jede Runde zu unterstützen! Ab 9 Uhr geht es morgen früh los.

Vielleicht gibt es ja noch Unternehmen oder Privatpersonen in Werder (Havel) und Umgebung, die die engagierten Siebtklässler mit einer Spende unterstützen möchten? Wer Interesse daran hat, meldet sich einfach bei der Schulsozialarbeiterin Jördis Freiwald unter Tel.: 03327/730638, Mobil:+4917657661533 oder per Mail an joerdis.freiwald@dw-potsdammittelmark.de 

Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern morgen viele erfolgreiche Laufrunden!

*** Nachtrag ***

Die knapp 100 Schülerinnen und Schüler haben zusammen 2006,50 € erlaufen! Eine großartige Leistung!

(wsw)

261 Impfwillige bei „Impfen to go in der Blütenstadt“

Werder (Havel), 11. August 2021 – Wie die Stadt soeben mitteilte, war der Impftag am heutigen Mittwoch ein Riesenerfolg. 261 Impfwillige nutzten die Möglichkeit, sich ohne Anmeldung impfen zu lassen. Passend dazu prangte direkt über dem Eingang des Impfzelts auf dem Hartplatz ein Banner mit dem Wort „Danke“. Das war es auch, was am Mittwoch die Stimmung auf dem Hartplatz prägte: Von der einen Seite Dankbarkeit für das unkomplizierte Impfangebot, von der anderen Seite für die Impfbereitschaft.

Die von drei Hausärzten gemeinsam mit der Stadt angestoßene Aktion sollte eine Antwort auf die aktuelle Impfmüdigkeit in Brandenburg sein. „Für viele ist die Terminvereinbarung und der Arztbesuch eine Schwelle, die wollten wir ein bisschen herabsetzen“, so Allgemeinmedizinerin Dr. Christine Falk, die mit den Allgemeinmedizinern Katja Klemm und Dr. Oliver Simsch die Impfungen vorgenommen hat. Die Idee ist voll aufgegangen.

„Es hat mir schon ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, als schon zum Start am Morgen 40 Leute vor dem Zelt gewartet haben“, so Dr. Simsch. Mit seinen drei „kampferprobten Schwestern“ sei man trotz des Andrangs zügig vorangekommen. „Wir hatten ja in den vergangenen Monaten bei zahlreichen Impfeinsätzen in Altenheimen und im Impfzentrum in Brandenburg an der Havel trainieren können.“ Am Abend dann musste sogar noch eine halbe Stunde länger als angekündigt geimpft werden, erst um 18 Uhr war der Impftag zu Ende.

„Wir haben die Impfquote in Werder heute um fast ein Prozent erhöht. Das hat wirklich unsere kühnsten Erwartungen übertroffen“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie bedankte sich vor Ort bei den Ärzten, aber auch bei den Werderanerinnen und Werderanern, die sich den Coronaschutz geholt haben. Rund 45 Prozent der Impfwilligen ließ sich mit dem Einmalimpfstoff von Johnson und Johnson impfen, die anderen 55 Prozent mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Ein zweiter Impftermin wurde gleich vereinbart.

Am späten Nachmittag machten sich Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher ein Bild von der Impfen-to-go-Aktion, „eine wirklich sehr gute Sache“, wie sie fand. Die Ministerin sprach auf dem Hartplatz mit Impfwilligen, die ihr zum Beispiel erzählten, dass sie gleich mit dem Eisgutschein, den es für die Impfung gab, zu Janny’s Eis gehen und den Tag versüßen werden. Letztlich habe auch die Ministerpräsidentenkonferenz vom Dienstag die Entscheidung ein wenig befördert, sich den „kleinen Pieks“ jetzt abzuholen.

Lobens- und nachahmenswert fand auch Holger Rostek, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg, der sich den Andrang am Nachmittag anschaute, den Impftag ohne Anmeldung. Bürgermeisterin Saß kündigte an, dass die Stadt mit den Hausärzten eine Wiederholung besprechen werde. (wh) 

„Impfen to go in der Blütenstadt“

Werder (Havel), 10. August 2021 – Aktuell hat nur jeder zweite Brandenburger einen vollständigen Impfschutz, 56,3 Prozent der Märker haben laut Impfquotenmonitor des Robert-Koch-Instituts eine Erstimpfung erhalten. Um Impfinteressierte zu erreichen, die nach einem unkomplizierten Impfangebot suchen, veranstalten mehrere Werderaner Hausärzte gemeinsam mit der Stadt am morgigen Mittwoch einen Impftag für Kurzentschlossene auf dem Hartplatz.

Ohne Anmeldung wird man sich mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson und AstraZeneca impfen lassen können. Das „Impfen to go in der Blütenstadt“ findet von 9 bis 13 und von 14 bis 17.30 Uhr statt. Ein kleiner Bereich des Hartplatzes in der Nähe des Spielplatzes ist dafür abgesperrt. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Mitzubringen sind der Ausweis, die Versichertenkarte und wenn vorhanden der Impfausweis. Es kann gern auch schon das unterschriebene Aufklärungsmerkblatt des RKI für mRNA-Impfstoffe beziehungsweise für Vektorimpfstoffe mitgebracht werden.

„Die Bundesregierung hat gesagt, dass bis September allen Bürgern ein Impfangebot unterbreitet wird“, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. Christine Falk, die den Termin angestoßen hat. „Wir bekommen das in Werder mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung  schon im August hin.“ Bei vielen Ärzten in Werder seien Impfstoffe derzeit frei verfügbar. „Die Schwelle, einen Termin zu vereinbaren, ist einigen zu groß. Andererseits gibt es viele Menschen, die ein spontanes und unkompliziertes Impfangebot annehmen würden. Die wollen wir am 11. August erreichen.“

Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson habe man den vollständigen Impfschutz bereits nach dem ersten Pieks. Wer sich mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder AstraZeneca impfen lassen möchte, der bekommt die Zweitimpfung vor Ort garantiert – inklusive Termin. „Bei AstraZeneca wird als Zweitimpfung dann der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt“, informiert Dr. Falk. Einige Impfwillige wünschten sich diese Kombination wegen ihrer guten Wirkung.

„Wir unterstützen diese Initiative von Werderaner Hausärzten ausgesprochen gern“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Wenn der Bedarf vorhanden ist, stellen wir gemeinsam auch einen weiteren Termin auf die Beine. Wir werden in Werder unseren Beitrag leisten, damit sich bei diesen Zahlen etwas tut und wir unbeschwert in den Herbst kommen.“

Übrigens: Jeder Impfwillige wird nach der Impfung auf dem Hartplatz einen Gutschein für eine Kugel Eis bekommen. Der Gutschein kann dann gleich nebenan bei Janny’s Eis, Unter den Linden 1, eingelöst werden. (wsw, wh)

Modisch durch den Sommer!

Werder (Havel), 9. August 2021 – Immer die neuesten Trends sowie eine professionelle und ehrliche Beratung gibt es in der Boutique Inselglück. Christine und Claudia Fürst haben hier vor drei Jahren ihre kleine Mode-Oase eröffnet. Vor allem die vergangenen Monate waren für das Mutter-Tochter-Gespann nicht einfach.

„Corona und die damit verbundenen Lockdowns haben unseren Traum von der eigenen Boutique ziemlich erschwert. Doch nun sind wir froh, dass wir endlich wieder normal ohne Tests und Termine für unsere Kund*innen öffnen dürfen!“, freuen sich Christine und Claudia Fürst, die tatkräftig von einer Aushilfe unterstützt werden.

Und auch die Kunden sind froh, endlich wieder unbeschwert shoppen zu können. Die ersten Urlauber konnten bereits im Inselglück begrüßt werden, es fehlen aber noch immer die Tagestouristen.

Nichtsdestotrotz gibt es im Inselglück natürlich wieder aktuelle Kollektionen und zahlreiche Lieblingsstücke zu entdecken. „Im Sommer sind gerade Basic-Kleider mit Leomuster angesagt. Große Prints machen vorerst eine Sommerpause und Platz für pastelliges Rosa, Hellblau, Beige und Kaki. Besonders beliebt sind auch Joggpants und Homewear und natürlich leichte Materialien wie Leinen, Viskose oder Bio-Baumwolle“, verraten die Fashion-Expertinnen. Und weiter: „Die Boyfriend-Jeans ist auch weiterhin angesagt, ebenso wie Slim-fit- und leichte Schlaghosen. Am besten kombiniert man die Sommergarderobe mit weißen Plateau-Sneakern.“

Wer die passenden Stücke noch nicht in seinem Kleiderschrank hat, wird im Inselglück garantiert fündig! (wsw)

Inselglück
Unter den Linden 1
14542 Werder (Havel)
www.inselglueck.com

Mein Werder (291): Brigitte Wilhelm

Kurz & Knackig

Name: Brigitte Wilhelm
Alter: 74 Jahre
Wohnort: Werder/Elisabethhöhe
Wie lange leben Sie schon in Werder? 33 Jahre
Haben Sie Kinder? Ich habe Söhne, die längst erwachsen sind, aber gefühlt meine Kinder sind und bleiben. 

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Als einen Ort, der mir Heimat geworden ist, in dem ich mich wohlfühle. Als einen Ort mit Vergangenheit, im Hier und Jetzt und mit Zukunft. Als einen Markt der Möglichkeiten.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Im Moment hat der Heimatverein Glindow Priorität, für den ich als „Jägerin und Sammlerin“ von Heimatgeschichte unterwegs bin. In Archiven fündig zu werden, kann mich beglücken. Wie auch mit Menschen zu reden, die etwas zu den Themen zu sagen haben, mit denen ich mich beschäftige. Als Pensionärin habe ich die Freiheit, Ideen zu verwirklichen und meinen Interessen nachzugehen. Lesen, schreiben, malen, fotografieren, Sport treiben und mit meinen Blumen im Garten sprechen. Langeweile kenne ich nicht.

Was würden Sie lieber machen?
Lieber? – Das weiß ich nicht. Aber Reisen mit meinem Mann, einer Freundin oder auch allein habe ich in Corona vermisst. Das möchte ich nachholen, wenn es möglich ist. Gern noch einmal wie 1997 nach Neuseeland, wo seit zwei Jahren meine Enkelin Pauline ist.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja. Es ist der freie unverstellte Blick von der Terrasse unseres Hauses über den „Vogelschutz“, wenn die Sonne am Abend immer wieder neu und anders untergeht.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Wer bei uns erstmals zu Gast ist, dem zeigen wir den Glindower Kietz, wandern entlang des Uferweges zur Ziegelei und steigen in den Alpen zum Belvedere auf. In Werder sind es der Blick von der Bismarckhöhe und ein Rundgang über die Insel, gern mit einem Abstecher in die Stadtgalerie.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
In unserem Garten, wenn die Obstbäume nacheinander blühen und hoffentlich von Spätfrösten verschont bleiben. Ansonsten bevorzuge ich Radtouren durch die Blüte, zum Sattsehen und eine sinnliche Freude zu spüren.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Die jährliche Neuauflage des leckeren Kirsch-Weines meines Mannes in Anlehnung an Oma Hedwigs Rezept. Die neue Ernte ist schon angesetzt. Ausgeschenkt wird zur Baumblüte.

Sie – ganz speziell

Sie sind Vorstandsmitglied im „Heimatverein Glindow e.V.“. Können Sie uns etwas über die Entstehung des Vereins und seine Entwicklung erzählen?
Faktisch ist dazu zu sagen, dass der „Heimatverein Glindow e.V.“ am 18. April 1994 gegründet wurde. Zwölf Gründungsmitglieder wählten aus ihren Reihen den ersten Vorstand. Beratung und Unterstützung kamen aus der Partnerstadt Rahden, besonders in rechtlicher Hinsicht so kurz nach der Wende war das hilfreich. Es war ein Glück, dass die Gemeinde Glindow das mit einem Vermächtnis vererbte Büdnerhaus im Kietz dem jungen Verein überantwortete. Unter schwierigsten Bedingungen wurde das 1993 unter Denkmalschutz gestellte Haus mit Fördermitteln saniert. Am 28. September 1997 wurde das Heimatmuseum eröffnet. Die Entwicklung des Vereines ist untrennbar mit diesem Haus verbunden. Zu den Aufgaben des Vereines gehören die Erforschung und Aufarbeitung der Heimatgeschichte, die Gestaltung von jährlichen Ausstellungen und Publikationen, die Traditionspflege und ein reges Vereinsleben der Mitglieder. Mehr darüber kann man im Museum erfahren, denn wir haben nach coronabedingten Schließungszeiten gerade eine neue Ausstellung eröffnet und laden zum Besuch ein.

Worauf dürfen sich Besucher, die zum ersten Mal im Heimatmuseum Glindow zu Gast sind, freuen?
Es gibt ein Alleinstellungsmerkmal, das für neue Besucher interessant ist: die „Schwarze Küche“, ein erhalten gebliebenes Relikt. Wir haben uns nicht von Corona entmutigen lassen und das Museum im Winter „aufgehübscht“. Nach 25 Jahren war es an der Zeit, Wände, Fußböden und Licht zu verbessern. Wir können nun das Heimatmuseum selbst als Ausstellungsobjekt präsentieren. Wir stellen uns neuen Herausforderungen und ergänzen unsere analogen Angebote durch digitale.

Im nächsten Jahr feiert das Heimatmuseum sein 25-jähriges Bestehen. Ist ein großes Fest geplant?
Es wird im September 2022 ein Fest geben. Aber vor dem Preis kommt der Fleiß. Ich recherchiere seit einem halben Jahr die Geschichte des Büdnerhauses, und kann schon jetzt sagen, dass Facetten umgeschrieben werden müssen. Ich versuche, dem Haus „Geheimnisse“ zu entlocken. Die ganze Historie und interessante Geschichten gibt es in einer Broschüre im Jubiläumsjahr 2022. Sie ist in Arbeit.

Sie sind unglaublich engagiert, was das Leben gestern, heute und morgen in Glindow betrifft. Woraus ziehen Sie Ihre Energie für die ehrenamtliche Tätigkeit?
Ich bin sehr gern im Heimatverein und habe als Chronistin eine Aufgabe übernommen, die mir liegt und Spaß macht. Seit dem „Glindower Almanach“ 2017 und dem Lesebuch „Das Leben geht weiter“ 2020, woran ich beteiligt war, entdecke ich immer wieder neue Themen, die es zu erzählen gibt und die ich auch im Kreisheimatkalender der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark veröffentlichen darf.

Sie sind ehemalige Schuldirektorin, woran erinnern Sie sich während Ihrer Schulleiterlaufbahn besonders gerne zurück?
Als Lehrerin mit dem Lehramt Sonderpädagogik habe ich ab 1992 die Förderschule für Erziehungshilfe der Evangelischen Jugendhilfe Geltow (EJHG) in Trägerschaft des Diakonieverbundes Schweicheln auf dem Franzensberg aufgebaut und 15 Jahre bis zu meiner Pensionierung geleitet. Ich habe immer noch Kontakt zu „meiner“ Schule, in der das schulische Hilfekonzept konsequent und empathisch fortgesetzt wird. Zur Einweihung im September nach einer Grundsanierung und Erweiterung bin ich eingeladen und ich freue mich sehr darauf.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
„Wünsche wachsen wie die Nessel: wild.“ (Eine Zeile aus einem Gedicht von Chris Hornbogen.) Für mich sind es die beständigen Wünsche, die immer mehr Bedeutung erlangen: Gesundheit, Toleranz der Menschen und eine friedliche Zukunft für meine Kinder, Enkel und Urenkel.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Die kann ich leider nicht mehr treffen: Frida Kahlo und Camille Claudel

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Da liegen immer mehrere gleichzeitig. So kann ich schon das nächste Buch anfassen. Ich lese im Moment „Der Duft des Waldes“, den ersten ins Deutsche übersetzte Roman der Französin Hélène Gestern.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
In der Familie, alle die dazugehören und gehörten. Da kann ich aus dem Vollen schöpfen.
Im Heimatverein Friedel Häberer, weil er gütig, klug und ehrlich ist. Und weil er mir von 90 Jahren Lebenserfahrung so viel abgibt.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Babylon Berlin hat mir gut gefallen. Und die Bücher von Volker Kutscher dazu. Und Dokumentationen mag ich.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Mein Mann würde sagen: Hoffentlich nicht, hilf mir lieber im Garten.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich habe mir immer ein Pferd gewünscht, aber nie bekommen. Puschkin, mein rothaariger Kater, hat mich entschädigt. Ich liebte ihn und er mich.

BOOT & FUN INWATER in Werder

Werder (Havel), 6. August 2021 – Die vom 27. bis 29. August 2021 in Werder (Havel) stattfindende Boots- und Freizeitmesse BOOT & FUN INWATER präsentiert ihren Besuchern in diesem Jahr noch mehr international hochklassige Bootsmodelle. 

Bereit stehen Boots-Premieren sowie Modelle renommierter Marken wie Aquador, Bavaria, Beneteau, Bente, Finval, Fjord, Galeon, Jeanneau, Marex, Nautilus, Nimbus, Prestige, Sealine, SeaRay und Sunbeam. 

Passend zum Motto „Schauen, Testen, Kaufen“ können die Traumboote auf dem malerischen Großen Zernsee Probe gefahren und direkt vom Händler gekauft werden. Erstmalig mit dabei sind drei Katamaran Modelle der noblen Linie Maison Marine. Damit erweitert die Boot-Schau ihr Portfolio um ein ganz neues Segment.

„Mit der BOOT & FUN INWATER 2021 bringen wir das Flair des Mittelmeeres nach Werder. Bei uns finden Besucher alles, was es für den stilvollen Wassersport-Lifestyle braucht, hochklassige Boote, wertiges Zubehör und zur Erfrischung zwischendurch das Glas Champagner“, erklärt Daniel Barkowski, Projektleiter BOOT & FUN. „Wir sind eine der ersten physisch stattfindenden Outdoor-Veranstaltungen der Branche und äußerst froh, Kunden und Händler wieder zusammenzubringen“, so Barkowski weiter.

Die vergrößerte Ausstellungsfläche der BOOT & FUN INWATER bildet die Basis für eine Fülle an Bootsmodellen in diesem Jahr. Besonders freuen können sich Liebhaber des Segelsports, denn dieses Segment wurde deutlich ausgebaut. 

Wer sich den Traum vom Leben auf dem Wasser erfüllen möchte oder gern die Ruhe auf dem nassen Element genießt, kann ebenfalls gespannt sein, denn auch das Angebot an Hausbooten und Elektrobooten ist so stark vertreten wie noch nie zuvor. Für das richtige Rundumsorglosprogramm sorgen die Verkaufspagoden entlang des Hafens. 

Hier wird über bootsnahe Dienstleistungen informiert oder hochwertiges Zubehör sowie funktionale Ausrüstung direkt vom Fachhändler angeboten. (b&f)

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Mitgliederversammlung der SG Töplitz am 13. August

Werder (Havel) OT Töplitz, 4. August 2021 – Für den 13. August plant der Vorstand der SG Töplitz 1922 e.V., eine Mitgliederversammlung auf dem Sportplatz durchzuführen. “Wir möchten gerne die Gelegenheit im Freien nutzen und ein kleines Fest veranstalten”, so der Vorsitzende der SG Töplitz, Michael Behrens. Es wird einen Getränkewagen geben sowie Imbissstände, eine Hüpfburg und einen DJ.

Ab 17 Uhr sind alle Töplitzer willkommen – ob Vereinsmitglied oder nicht! Gegen 19 Uhr wird es dann den Rechenschaftsbericht der letzten beiden Jahre und die Wahl des zukünftigen Vorstandes geben.

Sollte das Wetter wider Erwarten nicht mitspielen, wird das Fest spontan verkleinert. Das Ende des Festes ist für 24 Uhr geplant. “Ich bitte möglichst viele Sportfreunde darum, die Gelegenheit zu nutzen, sich endlich mal wieder treffen zu können”, so Michael Behrens abschließend. (wsw)

Aus der Zeit gefallen

Werder (Havel) OT Glindow, 3. August 2021 – Karla Nowak, Erfinderin der ersten Zeitmaschine der Welt, hat ein Problem. Ihre Erfindung ist fertig, doch es fehlt ein kleiner Teil der alles entscheidenden Formel, um das Gerät zu starten. Aber die Presse setzt sie unter Druck. Dabei ist sie ihrem Traum, den Nobelpreis zu gewinnen, schon so nah! Auch Penelope sieht in der Erfindung die Erfüllung ihres Traumes: Ihr verpatztes Gesangscasting wiederholen und dann reich und berühmt werden.

In dieser Produktion stürmen das Kleine Tulipa Theater und die Tulipa Blütenbühne, gemeinsam die Bühne des Kunsthofes Glindow. Ausgestattet mit Mikrophonen, Knisterfolie, Bohrmaschine und anderen Geräuschintensiven Materialen, erstellen sie während des Stückes immer die passende Geräuschkulisse.

„Aus der Zeit gefallen“ ist ein generationsübergreifendes Projekt vom Tulipa Theater und wird gefördert vom Fonds Soziokultur im Rahmen des Programms „NEUSTART KULTUR“ im Auftrag der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). (j.z.)

Leitung: Julia Zimmermann
Musik: Johannes Weisgerber
Bühnenbild: Anne Hölzinger
Video: Lucas Grey

Aufführungen:
Samstag, 14. August 2021, 18:30 Uhr, Kunsthof Glindow, Glindower Dorfstraße 40, 14542 Werder (Havel)
Sonntag, 15. August 2021, 15 Uhr, Kunsthof Glindow, Glindower Dorfstraße 40, 14542 Werder (Havel)

Eintritt: 10 Euro, erm. 4,50 Euro.
Ticketreservierung: julika@tulipatheater.de

Trafostationen in Werder mit heimatlichem Touch

Die Trafostation in der Brandenburger Straße, Foto: hkx

Werder (Havel), 3. August 2021 – Überall im Werderaner Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen finden sich kunstvoll verzierte Trafostationen. Verantwortlich für die tollen Kunstwerke mit heimatlichem Touch zeichnet die Firma Motivwunsch. Erst kürzlich wurde die künstlerische Fassadengestaltung der Transformatorstation „Werder (Havel) – Brandenburger Str. 127“ und „Werder (Havel) – Am Plessower See“ fertiggestellt. Die Station „Werder (Havel) – Brandenburger Str. 127“ zeigt eine Altstadtansicht aus der Wasserperspektive. Auf der Station „Werder (Havel) – Am Plessower See“ gleiten zwei Schwäne erhaben über den Plessower See.

Die Gestaltung wurde – nach Abstimmung mit der Stadt – durch die E.DIS Netz GmbH beauftragt und von der Firma Motivwunsch umgesetzt. „Sie ist ein weiterer Schritt, um die für die Versorgung der Stadt notwendige Infrastruktur angenehm ins Ortsbild zu integrieren“, sagt E.DIS-Kommunalreferent Heiko Nimpsch.

Die E.DIS habe vor 17 Jahren mit der Gestaltung der Fassaden von Trafostationen angefangen, damit sie sich besser in das Ortsbild einfügen. „Denn manch einem Bürger sind diese technischen Anlagen optisch ein Dorn im Auge – zumal sie häufig auch beschmiert werden und dann unschön aussehen.“ Einmal von Profis bemalt werden die Stationen von Schmierfinken aufgrund eines Ehrenkodex‘ in der Szene – wie zum Beispiel auch Bäume – meist verschont.

Wobei Ausnahmen die Regel bestätigen: „Die schöne Bemalung an der Station an der Magarethenstraße/ Ecke Am Plessower See muss nächstes Jahr nach großflächigen Schmierereien komplett erneuert werden“, so Heiko Nimpsch. Das gelte leider auch für die gerade erst neu gestaltete Trafostation am Seeufer – wo nebenan auch gleich die Uferbäume verunstaltet wurden. Die Sachbeschädigungen wurden angezeigt.

Bürgermeisterin Manuela Saß begrüßt dennoch das Engagement des Netzbetreibers. Ein Dutzend Trafostationen seien auf diese Weise in Werder und den Ortsteilen allein in den letzten drei Jahren verschönert worden. „Die Stationen sind technisch notwendig. Mit der heimatlichen Bemalung mit Tieren und Landschaften, geschichtlichen Momenten oder besonderen Stadtansichten bereichern sie vielerorts das Stadtbild.“

So sind auf der Trafostation am Alten Brauhaus in der City historische Bierfässer, Weinflaschen und gefüllte Obstkörbe abgebildet, zudem an den Seiten ein Weg durch blühende Plantagen und die Weintiene auf dem Wachtelberg. Auf der Station im Kemnitzer Schmiedeweg blühen das ganze Jahr hindurch die Kirschen. Und in der Puschkinstraße landet eine Wildgans spektakulär im Havelwasser. „Nur völlig entwurzelte Schmierfinken können solche Darstellungen beschädigen“, so Manuela Saß.

„Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, sagt Heiko Nimpsch. Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen – in Werder mit dem Stadtmarketing und den Entscheidern in den Ortsteilen. „Wir wollen, dass es den Bürgern letztlich auch gefällt.“

Mittlerweile gebe es eine Warteliste, nicht alle Wünsche können zeitnah erfüllt werden angesichts von rund 20.000 Trafostationen im gesamten Versorgungsgebiet. Die E.DIS Netz GmbH arbeitet bei der Gestaltung der Stationen mit vier Dienstleistern zusammen.

Pro Kunstwerk gibt E.DIS zwischen 700 und 1000 Euro aus. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 60 E.DIS-Stationen gestaltet. (wsw, wh, E.DIS)

Millionenförderung für Brauchwasserversorgung

Übergabe des Zuwendungsbescheides_Bürgermeisterin Saß und Minister Vogel, Fotos: hkx

Werder (Havel), 3. August 2021 – Für den Erhalt der Kulturlandschaft, das Mikroklima und nicht zuletzt für einen nachhaltigen Wasserhaushalt in Zeiten des Klimawandels ist das Brauchwasserwerk in Werder unentbehrlich. Jetzt kann dessen schon vor 85 Jahren aufgenommener Betrieb mit einer Millionenförderung des Landes Brandenburg für die Zukunft gesichert werden.

Brandenburgs Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Axel Vogel hat am 2. August einen Zuwendungsbescheid über 1,7 Millionen Euro zur Sanierung des Brauchwasserwerks an Werders Bürgermeisterin Manuela Saß übergeben. Mit dem Geld aus dem Zukunftsinvestitionsfonds wird eine Fortführung der Brauchwasserversorgung gesichert.

Seit 1936 werden viele Werderaner Obstplantagen, Gärten und Anlagen vom Pumpwerk in Glindow aus mit dem unentbehrlichen Havelwasser versorgt. Mit der Sanierung wird das Brauchwasserwerk grundlegend modernisiert. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird durch eine hydrologische Studie zum schonenden Wasserverbrauch im Obstbau begleitet.

„Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass gerade der Gartenbau massiv vom Klimawandel betroffen ist. Die Betriebe müssen sich auf sich verändernde Bedingungen einstellen und Vorsorge treffen. Blütenfröste und anhaltende Trockenperioden führen ohne entsprechende Präventionsmaßnahmen langfristig dazu, dass Kulturen möglicherweise aufgegeben werden müssen“, so Minister Axel Vogel. Und weiter: „Die Sicherung einer wassersparenden, effizienten Bewässerung zu Frostschutzzwecken und in Trockenzeiten ist ein wichtiger Schritt zur Anpassung an den Klimawandel, den der Gartenbau gehen muss. Mit der hier in Werder geförderten Infrastrukturmaßnahme unterstützt die Landesregierung die Unternehmen in der Region unmittelbar auf diesem Weg. Darüber hinaus erhoffe ich mir aus den Ergebnissen des Projektschwerpunktes zur Bewertung effizienter Bewässerungsmethoden Erkenntnisse für die Bewässerungsplanung, die sich übertragen lassen und landesweit Nutzen bringen.“

Bürgermeisterin Manuela Saß ergänzt: „Die Bedeutung der Werderaner Obstplantagen und Gärten für die Wirtschaft, den Tourismus und das Landschaftsbild der Stadt Werder ist immens. Umso wichtiger ist es, dass die Obstbäume und Anbaukulturen auf den durchlässigen Böden mit Wasser versorgt werden. Die Brauchwasserversorgung ist eine besonders nachhaltige Art der Bewässerung von Klein- und Hobbygärten sowie Obstanbauflächen. Sie schont die Trinkwasserreserven und sorgt dafür, dass Wasserressourcen nicht abfließen. Wir sind dem Land Brandenburg sehr dankbar, dass es den Erhalt der Brauchwasserversorgung so umfassend unterstützt. Mit Blick auf die Klimaveränderungen bin ich froh, dass mit dem Gesamtprojekt auch der Weg für die mittlerweile dringend erforderlichen Frostschutzberegnungen und einen noch sparsameren und klimagerechten Umgang mit dem Brauchwasser geebnet werden kann.“

Im Jahr 2022 soll das Brauchwasserwerk technisch saniert werden, im Folgejahr das Rohrnetz. Die Stadt steuert zu dem insgesamt 2 Millionen Euro teuren Vorhaben 300.000 Euro bei. Im Frühjahr wurde durch die Stadt bereits – in Vorbereitung der Investitionen – der Zufluss des Brauchwasserwerks vom Glindower See erneuert. Die Sanierung wird fachlich durch eine Studie der Technischen Universität Dresden zur „wassersparenden und klimaangepassten Bewässerung“ im Obstbau begleitet.

Derzeit verfügt das Brauchwasserwerk über 843 Kunden, 92 davon gewerblich registriert. Unter anderem wegen der Lage im Trinkwasserschutzgebiet ist in vielen Bereichen des Versorgungsgebietes keine Brunnenwasserversorgung möglich. Dass das Brauchwasser wärmer und nährstoffreicher ist, kommt den Anlagen in Werder zugute. Das Brauchwasserwerk läuft über einen Eigenbetrieb der Stadt, der den Betrieb bezuschusst. (wh)

Betagte Technik: Innenleben des Brauchwasserwerks

Für ein selbstbestimmtes Leben

Werder (Havel)/Potsdam, 3. August 2021 – Es ist eine erschreckende Statistik: Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen und etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. (Quelle: BMFSFJ)

Hilfe finden Betroffene zumeist über Hilfetelefone, in Beratungsstellen oder in Frauenhäusern. Solch ein Frauenzentrum befindet sich auch in Potsdam in der Schiffbauergasse 4h. Das Autonome Frauenzentrum Potsdam e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauen mit dem Ziel, Frauen und Mädchen auf individueller, zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Ebene zu stärken. Der Verein engagiert sich seit 1990 für Bildung, Kommunikation, Beratung, Vernetzung von Fraueninteressen sowie gegen Gewalt. Er ist politisch und konfessionell unabhängig.

Auch wenn der Verein bereits seit ca. 30 Jahren tätig ist, so müssen doch jährlich die Gelder bei Land und Bund neu beantragt werden, da es ein festes Budget für diese freiwilligen Tätigkeiten bis heute noch nicht gibt. Für die wichtige Arbeit der Frauen ist daher jede Spende gefragt: Finanziell, aber auch in Form von Möbeln, Bekleidung für die Frauen und Kinder, Spielsachen, Malsachen, Schulbedarf usw.

Seit vielen Jahren unterstützt der Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e.V. Kinder, die körperlich oder geistig behindert sind, aus benachteiligten Familien stammen oder ihre Eltern verloren haben, sowie gemeinnützige Vereine bei geplanten Projekten und Anschaffungen durch Sachspenden. Und so recherchierte Astrid Herma von der Allianz Hauptvertretung im Werderpark im vergangenen Jahr, welche Institution aus der Nähe für eine Spende in Frage kommen könnte.

„Persönlich liegt mir die Unterstützung von durch häusliche Gewalt betroffenen Frauen und Kindern sehr am Herzen. Bei meiner Suche im Internet bin ich auf das Autonome Frauenzentrum Potsdam e.V. aufmerksam geworden und war sofort von der Arbeit vor Ort beeindruckt. Die Frauen des Vereins kümmern sich wirklich sehr engagiert und werden nicht müde, auch jungen Mädchen zu einem selbstbewussten Umgang v.a. mit männlichen Mitmenschen zu verhelfen“, so Astrid Herma.

Als sie den Kontakt zu dem Potsdamer Verein aufnahm, kam schnell zur Sprache, dass ein neues Kinderspielzimmer im Frauenhaus in Planung ist. „Ein Tischler hatte bereits eine tolle Kletterecke gebaut und gemeinsam mit dem Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e.V. konnte ich hierfür noch einen Spielwürfel für das Frauenwohnzimmer und eine Krabbelecke für das Kinderspielzimmer beisteuern“, freut sich die Werderanerin. „Corona erschwerte die Liefersituation und den Aufbau, aber jetzt ist alles fertig und die Kinder finden eine tolle und sinnvolle Ablenkung von ihrer schwierigen Familiensituation.“

Die Unterbringung im Frauenhaus ist für betroffene Frauen oft die letzte Konsequenz, aber die einzige Möglichkeit, das eigene, selbstbestimmte Leben zurückzugewinnen. Die Mitarbeiter vom Autonomen Frauenzentrum Potsdam e.V. freut es besonders, wenn sich Frauen, die sich in ihrer Einrichtung in Obhut befinden, weiter entwickeln, sich wieder Dinge zutrauen, ihr Leben selbst in die Hand nehmen und schließlich selbstbewusst ihren Alltag gestalten. (wsw)

Das Wohnen in der Schubertstraße

Werder (Havel), 2. August 2021 – Die Haus und Grundstücksgesellschaft Werder mbH hat innerhalb von 18 Monaten einen völlig neuen Wohnkomplex in der Schubertstraße errichtet. Auf der Jugendhöhe entstehen Neubauten mit insgesamt 36 Wohnungen, die in diesem Jahr fertig gestellt werden. Bei den modernen Wohneinheiten handelt es sich um 2- und 3-Zimmerwohnungen, die über Fußbodenheizung, bodentiefe Fenster und Balkone verfügen.

HGW-Geschäftsführer Thomas Lück teilte mit, dass es noch einige freie 3-Zimmerwohnungen gibt. „Um als Mieter für solch eine Wohnung in Frage zu kommen, benötigen die Interessenten einen Wohnberechtigungsschein, den man bei der Stadt Werder (Havel) beantragen kann.“

Mit diesem Wohnberechtigungsschein (WBS), der ein Jahr gültig ist, können Personen öffentlich geförderte Wohnungen beziehen. Beispielsweise können sich auch junge Paare mit Kinderwunsch um den WBS bewerben.

WBS-Antragsberechtigt sind:

  • volljährige Wohnungssuchende bzw. Antragsteller, die während der Geltungsdauer des WBS volljährig werden
  • Wohnungssuchende, die das 16. Lebensjahr abgeschlossen haben und die Zustimmung der Sorgeberechtigten / des Jugendamtes vorliegt
  • Wohnungssuchende, die rechtlich und tatsächlich in der Lage sind, für sich und ihre Haushaltsangehörigen für längere Zeit einen Wohnsitz als Mittelpunkt der Lebensbeziehung zu begründen und einen Haushalt zu führen.

Alle weiteren Informationen gibt es unter www.werder-havel.de/service oder telefonisch unter (03327) 783 308 bzw. per Mail an wohnung@werder-havel.de.

Für die Vermietung der freien Wohnungen zeichnet Robin Stenmans von der HGW verantwortlich. Kontakt: Tel. 03327 74 08 14, E-Mail robin.stenmans@hgwwerder.de

(wsw)

Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder mbH
Am Markt 12
14542 Werder (Havel)
Telefon 0 33 27. 74 08 12
Telefax 0 33 27. 74 08 25
www.hgwwerder.de

Mein Werder (290): Sandra Szulc

Kurz & Knackig

Name: Sandra Szulc
Alter: 43
Wohnort: Werder
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit 14 Jahren
Haben Sie Kinder? Ja, zwei.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Ein grünes Fleckchen Erde, mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft mit vielen Seen drumherum und einem hügligen Profil zumindest in Werder selbst 😉 Kurz und knapp: Ein Stück Idylle.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin als Sportwissenschaftlerin und Heilpraktikerin sowie seit drei Jahren auch an der Universität Potsdam tätig.

Was würden Sie lieber machen?
Nichts, ich habe meinen Traumjob 😉

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja ich habe einen Lieblingsort, dieser befindet sich dort, wo viel Natur und wenig Menschen sind und dass wird in Werder zunehmend schwerer zu finden. Aber diese Orte gibt es noch … damit es so bleibt, verrate ich meinen Ort nicht.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Natürlich auf der Insel, aber ich empfehle immer wieder gern die vielen Obstplantagen in und um Werder. Diese sind egal zu welcher Jahreszeit immer sehenswert.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Während der Baumblüte meide ich zugegeben eher die Stadtmitte. Mir sind die vielen Leute zu viel. Wenn die Privatgärten nicht so überlaufen sind, dann kann man mich eher dort finden …

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich trinke keinen Alkohol bzw. kaum, aber früher mochte ich am liebsten den Erdbeer-/Rhabarber-Obstwein.

Sie – ganz speziell

Sie sind Sportwissenschaftlerin und Heilpraktikerin und betreiben seit 2011 Ihre Praxis für Komplementärmedizin und Prävention in Berlin Wannsee. Wie genau sieht Ihr Angebot aus und welches Konzept verfolgen Sie bei Ihrer Arbeit?
Die Philosophie meiner Arbeit basiert auf den Grundlagen der Regulationsmedizin, der Naturheilkunde, der traditionellen chinesischen Medizin und der Homöopathie. Daraus ergibt sich – wie oft missverständlich angenommen – keine Gegnerschaft zu anerkannten schulmedizinischen Verfahren, auch wenn die hier angewandten Behandlungsmethoden oftmals eine Alternative darstellen können.

In wenigen Sätzen ausgedrückt, ist mein Konzept Gganzheitlich ausgerichtet, denn insbesondere bei länger anhaltenden Beschwerden reicht es meiner Meinung nach nicht aus, nur auf den Ort zu schauen, wo es weh tut, sondern der ganze Körper sollte betrachtet werden. Das fängt bei der Psyche an und hört bei den Organen auf. Und um das zu realisieren, bediene ich mich verschiedener Behandlungsstrategien, dazu gehören u.a. die manuelle Therapie, Chiropraktik, Osteopathie, Orthomolekularmedizin, Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur und Meridiantherapie sowie die Applied Kineosiologie. Des Weiteren wird eine Sporttherapeutische Begleitung angeboten, um den bestehenden muskulären Dysbalancen nachhaltiger entgegen zu wirken.

Ihre zweite große Leidenschaft ist das Bogenschießen. Können Sie uns etwas über Ihre sportliche Laufbahn erzählen?
Das Bogenschießen allein ist nicht meine zweite große Leidenschaft. Damit würde ich den anderen Sportarten wie Rad fahren, Schwimmen, Beachvolleyball, Klettern, Badminton usw., die ich gern betreibe, nicht gerecht werden. Auf das Bogenschießen bin ich 2013 gekommen. Jedoch fand ich das lange Stehen immer sehr unangenehm. Glücklicherweise sagte man mir bei den Werderaner Bogenschützen e.V. recht zeitnah, dass es eine Alternative zum vielen Stehen gibt, das Bogenlaufen.

Das Bogenlaufen kann mit dem Sommerbiathlon verglichen werden, nur dass man hier mit Pfeil und Bogen schießt. Das Bogenlaufen (engl. Run-Archery) entpuppte sich recht schnell für mich als neue „Flamme“…. Im selben Jahr noch nahm ich bei den Deutschen und Holländischen Meisterschaften teil. Seither besteht diese Leidenschaft ungebrochen und mit jedem Jahr wuchs die Zahl der Wettkämpfe für mich. Ich absolvierte vor der Corona-Pandemie bis zu 16 Wettkämpfe pro Jahr, in einem Zeitraum von April bis November, begleitet mit vielen sportlichen Erfolgen im internationalen und nationalen Wettbewerb im Trikot der deutschen Nationalmannschaft des Deutschen Bogensport Verbandes (DBSV) und als Werderaner Bogenschützin.

Sportliche Erfolge: mehrere Deutsche Meisterschaftstitel (2014 to 2019) sowie Internationale Erfolge und Titel, z.B. beim Holland Cup und Niederländischen Meisterschaften und beim Europa Cup.

2020 war ein wettkampffreies Jahr, quasi ein Erholungsjahr, auf Grund des weltweiten Pandemiegeschehens. 2021 gab es bisher „nur” einen Wettkampf, in Chemnitz am 27.06.. Diesen habe ich in meiner Alterklasse (21-49 Jahren) gewonnen. Die Deutschen Meisterschaften 2021 in Bogenlaufen werden voraussichtlich am 14/15.08. stattfinden, das Ergebnis ist noch offen…. 😉

Sie sind bei den Werderaner Bogenschützen aktives Mitglied. Wie gestaltete sich die Vereinstätigkeit in der Coronazeit?
Durch die notwendigen Lockdown-Maßnahmen der Regierung wurde das Bogenschießtraining der Kinder und Jugendlichen auch in unserem Verein komplett auf Eis gelegt. Dadurch konnte ich die Kinder und Jugendlichen beim Bogenschießen ein halbes Jahr nicht mehr anleiten.
Auch der Laufsport, den ich immer montags für Groß und Klein leite, kam für diese Zeit vollständig zum Erliegen. Aber mit den ersehnten Lockerungen könnten wir nun wieder alle gemeinsam Schwitzen und so viele Pfeile wie möglich ins Gold schießen.

Seit 2016 sind Sie Koordinatorin und Teamchefin der Nationalmannschaft fürs Bogenlaufen. Erzählen Sie uns davon?
2015 bin ich an den Deutschen Bogensport Verband getreten und habe um die Gründung einer Delegationsmannschaft gebeten. Ich habe sehr früh schon die Notwendigkeit eines Nationalteams erkannt, da ich von Anfang an auch im internationalen Raum viele Wettkämpfe mitgemacht habe. Der DBSV hat dem schnell zugestimmt und mich gleich als Koordinatorin/Teamchefin erkoren. So konnte ich recht zeitnah ein Team zusammenstellen, mit dem wir seither Deutschland erfolgreich vertreten.

Womit verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Mit der Familie, mit guten Gesprächen unter Freunden sowie Bekannten und mit ganz viel Bewegung unter Gleichgesinnten, aber auch mit meinen Tieren 😉

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
1. Ein stärkeres Bewusstsein aller Menschen gegenüber der Natur, verbunden mit der Konsequenz, diese auch mehr zu schützen und zu pflegen.
2. Dass wir Menschen toleranter sind und
3. weniger egoistisch.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Es gibt so viele interessante Persönlichkeiten, die ich gern mal kennenlernen würde, allerdings sind diese nicht unbedingt berühmt. Daher kann ich zu dieser Frage keinen speziellen Namen nennen.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Derzeit lese ich drei Bücher; Utopie für Realisten, Unsichtbare Frauen und Homo Deus. Ich kann jedes einzelne Buch nur empfehlen.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Eine bestimmte Person als Vorbild habe ich nicht, aber ich beobachte gern Menschen und wenn ich eine Eigenschaft an ihnen entdecke, die mir zusagt, dann wird diese Eigenschaft zum Vorbild. Als Beispiel, Gelassenheit, Ruhe, Geduld behalten unabhängig wieviel Arbeit gerade auf dem Tisch liegt. Eine positive Einstellung beibehalten, auch wenn es mal nicht so läuft.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Einer meiner Lieblingsfilme ist Inception, den habe ich bestimmt schon 10x geschaut. Dieser Film ist für mich bis heute nicht langweilig geworden.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Vielleicht …, derzeit scheint es ja noch verborgen zu sein.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich mag alle Tiere, auch die ganz kleinen. Aber wenn ich vor die Wahl gestellt werde, so ist mein Lieblingstier der Elefant.

Mein Werder (289): Heiko Schwab

Heiko Schwab mit den Nachwuchskickern der Eintracht Glindow, Foto: Privat

Kurz & Knackig

Name: Heiko Schwab
Alter: 55 Jahre
Wohnort: Werder/H.
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit dem 11.11.2011 (kein Witz)
Haben Sie Kinder? Ja, zwei Söhne

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Ich würde mich der Krombacher-Werbung bedienen: Eine Perle, inmitten der Natur

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin seit über 25 Jahren selbstständiger Versicherungsmakler.

Was würden Sie lieber machen?
Versicherungsmakler

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Unser Garten in Glindow

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
In den Glindower Alpen

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Ganz klar der Muckergarten

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich habe wirklich keinen Favoriten

Sie – ganz speziell

Bei der Eintracht Glindow sind Sie Trainer der Mini-Kicker. Können Sie uns etwas über Ihre Fußball-Laufbahn erzählen und wie lange sind Sie schon bei der Eintracht Glindow aktiv?
Ich habe als Kind und Jugendlicher in der Kreisklasse bei Traktor Altranft gekickt, später während des Studiums noch in unserer Studentenauswahl. Beim FSV Eintracht Glindow bin ich seit 2012 Trainer der G-Junioren.

Wie viele Mini-Kicker gibt es zur Zeit bei der Eintracht Glindow und wird noch sportlicher Nachwuchs gesucht?
Wir haben zur Zeit etwa 15 Kinder in unserer Trainingsgruppe. Mein Freund und Trainerkollege Sebastian Gaida und ich freuen uns immer, wenn sich neue Kinder zum Probetraining anmelden.

Seit Beginn dieses Jahres trägt der Verein das Gütesiegel „Kinderschutz vom Kreissportbund“. Sie sind Ansprechpartner für Anfragen aller Art. Welche Aufgaben haben Sie als Vertrauensperson und was bedeutet Ihnen dieses Amt?
Zu meinen Aufgaben gehört in erster Linie, die Umsetzung des Kinderschutzes bei uns im Verein zu organisieren. Das fängt bei Gesprächen mit Kindern, Eltern und meinen Trainerkolleginnen und -kollegen an und geht über Weiterbildung bis hin zur Sensibilisierung aller Verantwortlichen bei der Eintracht zu diesem Thema.

Wir als Verein tragen zusammen eine große Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen, daher verpflichten wir uns, ihnen einen Schutzraum zu schaffen, in dem sie sich frei entfalten können. Es bedeutet mir sehr viel, hier in Glindow als Ansprechpartner zu fungieren, vor allem aber macht mich stolz, dass mich ausnahmslos alle Nachwuchstrainerinnen und -trainer bei der Umsetzung der Richtlinien zum Kinderschutz tatkräftig unterstützen.

Warum ist Kinderschutz im Kreissportbund so wichtig?
Ich möchte die Frage umformulieren: Warum ist Kinderschutz im Sport so wichtig? Wir haben im Kinder- und Jugendbereich viele außergewöhnliche Situationen: Für viele Kinder ist der Trainer nicht nur eine Respekts-, sondern auch eine Vertrauensperson. Mit Informationen aus dem familiären Umfeld müssen wir sehr sensibel umgehen, aber eben auch bereit sein zu handeln, wenn wir eine Gefahr für das Kindeswohl sehen.

Daneben besteht allerdings auch die Gefahr einer Abhängigkeit zwischen Kind und Trainer. Und dann ist auch das Thema „körperliche Nähe“ nicht zu unterschätzen, hier wird unseren Übungsleitern im Nachwuchsbereich eine wahnsinnige Sensibilität abverlangt.

Der Kreissportbund mit dem Referenten für Jugendarbeit Holger Jurich an der Spitze hat mit dem Gütesiegel ein Instrumentarium geschaffen, das Thema „Kinderschutz im Sport“ noch stärker in den Fokus zu rücken.

PS: Studien gehen übrigens davon aus, dass in den letzten Jahrzehnten über 200.000 Kinder im Sport missbraucht wurden – daher ist Kinderschutz so eminent wichtig !!!

An welches Erlebnis mit den Alpenkickern erinnern Sie sich besonders gerne zurück?
Ganz klar – die Übergabe der Weihnachtsgeschenke an unsere Minis im letzten Jahr – Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich die Fotos sehe .

Womit verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
Mit meiner Familie!!!

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Ich wünsche mir, dass wir einen Winter bekommen, in dem wir wochenlang auf der Havel Schlittschuh laufen können.
Ich wünsche mir, dass einem unserer Nachwuchskicker eines Tages der Sprung in die Nationalmannschaft gelingt.
Ich wünsche mir, endlich einmal einen größeren Hecht als mein Sohn zu fangen.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Jürgen von der Lippe

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Sebastian Fitzek „Das Kind“, ist allerdings etwas eingestaubt, aber ich habe ja bald Urlaub …

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Mein absolutes Vorbild ist mein Opa. Ich habe in meinem Leben keinen ehrlicheren und anständigeren Menschen getroffen! Er hat nie viel geredet, aber wenn er etwas zu sagen hatte, war da immer eine gewisse Tiefe. Dazu sein trockener Humor – herrlich …

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Forrest Gump ist ein Hammer-Film. Und „Jagd auf roter Oktober“ gönne ich mir gefühlt einmal im Jahr.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Naja, ich schreibe seit einigen Jahren Weihnachtsgedichte für unsere Kinder, es ist inzwischen eine kleine Tradition und ein Höhepunkt an Heilig Abend.
Kleine Kostprobe?

Letzte Nacht, Ihr glaubt es kaum,
da hatte ich `nen irren Traum.

Ich war der echte Weihnachtsmann.
Als erstes dachte ich: Oh Mann!

Ich soll zu allen Kindern reisen,
die Erde einmal voll umkreisen?

Das kriege ich doch niemals hin,
da kam mir plötzlich in den Sinn:

Was soll’n die Kleinen von mir denken,
wenn es nichts wird mit den Geschenken?

Im Glanz der vielen bunten Lichter
sah ich die traurigen Gesichter.

Enttäuschung pur bei Kerzenschein!
Ich schrie ganz laut: Das darf nicht sein!

Ich rief die Wichtel und die Elfen,
fasst alle an, Ihr müsst mir helfen!

Packt in den Schlitten die Pakete!
Dann schoss ich los wie ‘ne Rakete.

Zuerst flog ich nach Afrika,
dann Asien und Amerika.

Zu jedem Kind kam ich daher,
dann endlich war mein Schlitten leer.

Das Glück in all den großen Augen,
von Kindern, die doch an mich glauben,

war die Belohnung für mein Tun,
jetzt kam die Zeit um auszuruh’n.

Da bin ich plötzlich aufgewacht –
Gottlob, heut‘ ist erst Heilig‘ Nacht!

Und die Geschenke kriege ich,
weil ich so lieb war, sicherlich.

So, Herr Kollege, Du bist dran,
fang bitte mit dem Sack da an!

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Kater und Hündin, leider sind beide schwarz, daher kann man, wenn beide in einem Körbchen kuscheln, auf Fotos nichts erkennen.

Wir sind gekommen, um zu bleiben

"In Werder habe ich das Heimatgefühl wieder gefunden, welches ich in Babelsberg nicht mehr gefühlt habe." – Martin Hentschel, Inhaber der Werbeagentur PRISMA D*SIGN

Werder (Havel), 23. Juli 2021 – „Wir fühlen uns wohl, wir sind angekommen und hier zu Hause“ – Schöner kann man sich eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat nicht vorstellen. Martin Hentschel, Inhaber der PRISMA D*SIGN – Werbeagentur, zog es vor acht Jahren mit dem Marketingprojekt „HAVELAUEN“ nach Werder. Dabei fand er hier sein Glück auf ganzer Linie.

Zum einen haben er und sein Team in den vergangenen Jahren viele grafische Spuren in unserer schönen Stadt hinterlassen. Hervorzuheben sind auf jeden Fall die 7-bändige Chronik sowie das neue Corporate Design mit Logo und Silhouette unserer Blütenstadt und natürlich das Reisemagazin der Gemeinden Werder (Havel) und Schwielowsee. Aber auch an vielen Fahrzeugen, Schaufenstern, Plakaten, Flyern, T-Shirts, Internetseiten und vielem mehr haben sie innerhalb Werders prägnante Zeichen gesetzt.

Und zweitens fand Martin gleichzeitig auch sein privates Glück in einem Häuschen auf der einzigartigen Elihöhe. (Kosename für den Gemeindeteil von Glindow. Anm.d.R.) Begonnen hat die Geschichte von PRISMA D*SIGN bereits vor 18 Jahren in Potsdam Babelsberg. „Wir sind jetzt endlich volljährig“, freut sich der sympathische Geschäftsführer. Natürlich ist der Erfolg der Firma auch Dank seiner Mitarbeiter entstanden. Insgesamt fünf Azubis hat Martin bereits ausgebildet. Dabei sind Marion und Gina heute noch Teil des Teams.

„Es macht mich unheimlich stolz und glücklich, mein Wissen rund um Grafik und Werbetechnik weiter geben zu dürfen. Aktuell sind wir auch wieder auf der Suche nach einem jungen, dynamischen Team-Mitglied, das Lust hat, seine kreative Ader bei uns auszuleben.“

Und wenn Martin gerade nicht mit Rakel und Folie bewaffnet frisch geplottete Motive an ein Auto zaubert oder das Layout für ein Buch oder eine Broschüre entwirft, schlägt sein Herz für die Eintracht in Glindow. Im Verein engagiert er sich schon über zehn Jahre, kümmert sich um das Marketing, das Branding und unterstützt den Vorstand, wo er nur kann.

Und genau daher rührt auch seine neueste Idee! Mit seinem neuen Online-Shop www.meinvereins.shop möchte er Vereinen zukünftig die Möglichkeit bieten, ihre gebrandeten Trikots, Trainingsachen und Fanartikel unkompliziert und zu fairen Preisen in Kleinstauflage zu bestellen. Auch die Fans kommen dann zukünftig im Shop unkompliziert an ein Trikot ihres Lieblingsvereins – wer möchte, kann sogar eines mit individuellem Namensaufdruck erhalten.

Ab Ende Juli geht der Shop erstmalig mit unserem hiesigen Handballverein HV Grün-Weiß Werder (Havel) an den Start. Wenn sich alle produktionstechnischen und logistischen Abläufe eingespielt haben, sollen dann zügig weitere Vereine folgen. Erste positive Gespräche gab bereits. Das tolle an dem Shop-System: Am Jahresende erhalten die Vereine eine prozentuale Spende des Umsatzes, der mit ihren Artikeln generiert wurde. „Ich denke wir haben hier eine echte Win-Win-Situation geschaffen. Wir können den Vereinen mit dem Shop unkompliziert helfen und den aufwendigen internen Bestell-Prozess abkürzen“,erklärt Martin.

Vereine, die sich für eine Kooperation interessieren, können sich gerne bei ihm bewerben und informieren. Wir wünschen Martin und seinem Team viel Erfolg für dieses neue Projekt und natürlich noch viele weitere kreative Ideen – Auf die nächsten 18 Jahre! (p.d.)

PRISMA D*SIGN
Mielestraße 2
14542 Werder (Havel)
Fon: +49 3327 48 92 29
www.prisma-d-sign.de

Die ersten Versandkartons warten bereits auf ihren Einsatz. Ab Ende Juli soll der neue Online-Shop starten. www.meinvereins.shop

Sommerzeit ist Grillzeit

Werder (Havel), 21. Juli 2021 – Um einen schönen Sommertag gebührend ausklingen zu lassen, wird in vielen Werderaner Gärten der Grill angeschmissen. Ob man hierbei auf Holzkohle, Briketts oder Gas zurückgreift, ist den persönlichen Vorlieben überlassen, ebenso wie die Wahl des passenden Grillguts.

Zum Grillen eignet sich eine Vielzahl von Speisen: Ob Schweinenackensteak, Rinderlende, Lachsfilet, Dorade, Geflügelfleisch, Bratwürste, Grillkäse, Folienkartoffeln, Gemüsepäckchen, marinierter Tofu, Ananas oder Bananen … Was auf dem heißen Rost landet, entscheidet der Geschmack.

Immer beliebter werden auch die sogenannten Smoker, in denen das Fleisch nicht direkt über dem Feuer gegrillt, sondern indirekt durch Heißluft oder Rauch gegart wird. Fleisch und Fisch werden so besonders zart, saftig und geschmackvoll.

Einen Tipp gibt es von der Havelland Fleischerei Joppe: „Wichtig ist, das Fleisch etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu holen. Zudem sollte der Grill 230-250°C heiß sein, damit das Fleisch eine schöne karamellisierte Kruste erhält. Edlere Fleischstücke wie Entre Côte, Rinderfilet oder Cowboy Steak sollten mindestens 200 g betragen, sonst wird das Fleisch beim Grillen zu trocken.“

Wer es abwechslungsreicher mag, wird z.B. im Geltower Gartencenter fündig. Hier gibt es neben einer großen Auswahl verschiedener Grills auch eine gut ausgestattete Zubehör-Abteilung. Passendes Holz zum Räuchern, Edelstahlbesteck, eine Vielzahl von Büchern aber auch der zur Zeit sehr angesagte Dutch Oven sind hier zu finden. In dem gusseisernen Gefäß lassen sich spielend leicht Gulasch, Eintöpfe, Suppen aber auch Brote und Kuchen zubereiten.

Ebenfalls im Trend liegt das Grillieren auf einem Feuerring-Grill. Hierbei lodert in der Mitte das Feuer, während rundherum das Grillgut indirekt gegart wird. Das sieht nicht nur effektvoll aus, sondern hat auch den Vorteil, dass kein Fett in die Flammen tropft.

Feinschmecker können ganze Menüs auf dem Grill zubereiten – für die meisten genügt auch schon eine einfache Bratwurst. Diese sollten wenn möglich mit geschlossenem Deckel gegrillt werden und nicht direkt über den heißen Kohlen liegen. (wsw)

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Die e-motion World Werder

Werder (Havel), 19. Juli 2021 – Der durchschnittliche E-Bike-Nutzer legt eine Strecke zwischen 15 und 75 Kilometern zurück. Das ist weit mehr als die meisten Radler mit unmotorisierten Drahteseln bewältigen können. Das E-Bike hat viele Vorteile: Es unterstützt bei Wind und Steigung, auch Nicht-Sportler schaffen größere Distanzen, es schont die Umwelt und zudem macht das Fahren auch unglaublich großen Spaß! 

Bennet, Gunnar und Tanja Paulick

Drei, die sich vom E-Bike-Fieber haben anstecken lassen, sind Tanja, Gunnar und Bennet Paulick. Doch die Leidenschaft der Familie geht über das reine Fahren hinaus – Die Geltower möchten auch andere Menschen für die Fahrräder mit Elektromotor begeistern und haben am 6. Mai ein wahres E-Bike-Paradies in der Vulkan-Fiber-Fabrik in der Adolf-Damaschke-Straße in Werder (Havel) eröffnet. 

Als e-motion-Lizenzpartner bieten Tanja und Gunnar Paulick gemeinsam mit Sohn Bennet auf 840 Quadratmetern E-Bikes von 15 namhaften Herstellern an. „Wir möchten mit unserem Angebot alle Genres vom Trekkingbike über das Stylebike bis hin zum beliebten Citybike oder Mountainbike abdecken“, erklärt der 49-jährige Gunnar Paulick bei einem Rundgang durch die e-motion e-Bike Welt Werder. „Zur Zeit haben wir 170 Fahrräder auf unserer Ausstellungsfläche, die nach Terminvereinbarung kostenlos Probe gefahren werden können. Weitere Fahrräder sind bereits bestellt.“ 

Die Idee, sich mit dem Verkauf von E-Bikes selbstständig zu machen, hatte Gunnar Paulick: „Wir lebten bis vor kurzem noch in der Nähe von Stuttgart und meist habe ich bis zu 80.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto zurückgelegt. Irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich merkte, jetzt muss sich etwas ändern.“ Seine Frau Tanja ergänzt: „Gunnar kommt ursprünglich aus Neubrandenburg und ich aus Berlin. Die Abschiede von unserem Wochenendgrundstück in Ferch, wenn wir wieder Richtung Stuttgart aufbrachen, sind uns mit der Zeit immer schwerer gefallen. Wir wollten so gerne wieder zurück in die Nähe unserer Heimat und gerne auch ans Wasser.“ 

Im September 2020 ist Gunnar Paulick, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei BMW und ein Maschinenbaustudium absolviert hat, auf die Räumlichkeiten in der Vulkan-Fiber-Fabrik aufmerksam geworden. „Es war Liebe auf den ersten Blick! Die wunderbare Lage direkt am Wasser, die Nähe zum Bahnhof und das geschichtsträchtige Gebäude haben mich sofort überzeugt“, schwärmt Gunnar Paulick. „Unterschrieben haben wir den Mietvertrag dann im November 2020 und auch die Bewerbung als Lizenzpartner bei e-motion funktionierte reibungslos.“ Vor der e-motion e-Bike Welt Werder gibt es übrigens auch zahlreiche kostenlose Parkplätze. 

Die Preise für ein gutes E-Bike starten bei etwa 2.200 Euro. Zu den Fahrrädern mit Elektromotoren, die gelegentlich auch günstiger in Supermärkten angeboten werden, sagt Gunnar Paulick: „Ein E-Bike ist ein technisches Produkt, da scheitern einige Kunden bereits beim Zusammenbau und spätestens beim Installieren der Software. Ein E-Bike muss regelmäßig gewartet werden. Wir bieten unseren Kunden eine eigene Werkstatt, in der wir kleine und auch größere Reparaturen durchführen können. Zur Zeit können wir auch noch die Zweiräder von Fremdkunden annehmen.“ 

Unterstützt werden Tanja und Gunnar Paulick durch drei Mitarbeiter und Sohn Bennet. Der 20-Jährige wird demnächst seine Ausbildung als Zweirad-Mechatroniker in dem elterlichen Betrieb starten. „Wir sind ein anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb und freuen uns auch über Bewerber, die eine Ausbildung zum/r Einzelhandelskaufmann/-frau bei uns absolvieren möchten“, berichtet Tanja Paulick. Die 46-Jährige hat zuvor in einer Praxis für Physiotherapie und Naturheilkunde gearbeitet und wird ihre Erfahrungen in diesem Bereich im neuen Dreiradzentrum von e-motion anwenden können. Ältere Menschen, aber auch Personen mit Einschränkungen oder Behinderungen können sich hier über das Angebot von dreirädrigen E-Bikes informieren. 

Doch wie kann man die wertvollen E-Bikes eigentlich vor Diebstahl schützen? Ein diebstahlsicheres Schloss gibt es nicht, so die Überzeugung der Fahrrad-Profis. „Aber man kann es den Dieben etwas schwerer machen und in ein hochwertiges Schloss investieren. Wir bieten auch eine Fahrradversicherung an, deren Beitrag sich nach dem Kaufpreis und der persönlichen Wohnlage richtet. Und es ist möglich, sein Fahrrad mit einem GPS-Tracker zu versehen. So kann man es im Falle eines Diebstahls ausfindig machen.“ 

Wer sich im Vorfeld über das e-motion-Angebot informieren möchte, wird beim digitalen Schaufenster auf der e-motion-Homepage fündig, in dem alle E-Bikes detailliert vorgestellt werden. 

Zum Abschluss wollten wir von Tanja und Gunnar Paulick noch wissen, welches ihre liebste Fahrradroute in und um Werder (Havel) ist: „Eine spezielle Route können wir gar nicht nennen, dafür gibt es einfach zu viele, allen voran den Havelradweg. Mit einem E-Bike kann man aber auch prima bis zum Berliner Fernsehturm und wieder zurück radeln.“ (wsw)

Mein Werder (288): Adrian Brandt und Eric Schuder

Adrian Brandt und Eric Schuder, Foto: wsw

Kurz & Knackig

Name: Adrian Brandt und Eric Schuder
Alter: 27 und 32
Wohnort: Werder (Havel)
Wie lange leben Sie schon in Werder? Seit der Kindheit
Haben Sie Kinder? Nein

Über unsere Blütenstadt

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist ein idyllisches Örtchen, umgeben von viel Wasser. Besonders wird die Stadt durch ihre historische Insel, auf der sich neben vielen engen Gassen auch der Arno-Franz-Sportplatz befindet. Nur wenige andere Städte können einen Insel-Sportplatz vorweisen.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Eric: Ich arbeite seit ihrer Eröffnung in der Werderaner Sprint Tankstelle.
Adrian: Ich bin seit dem letzten Jahr im Controlling der Investitionsbank des Landes Brandenburg tätig, vorher habe ich bei der Industrie und Handelskammer in Potsdam gearbeitet.

Was würden Sie lieber machen?
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Arbeit und würden nichts anderes machen wollen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Adrian: Mein Lieblingsplatz ist natürlich der Fußballplatz auf der Insel. Ich bin aber auch gerne am Ufer des Großen Zernsees Richtung Havel-Therme unterwegs und auf der Bismarckhöhe.
Eric: Ich sitze gerne bei Fischer Mai an der Regattastrecke.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Eric: Im Sommer sollte man sich auf jeden Fall ein Boot ausleihen und Werder vom Wasser aus bewundern. Auf dem Wasserweg entdeckt man auch die ganzen Villen, die sich z.B. entlang der Potsdamer Straße befinden.
Adrian: Die Insel ist natürlich der Klassiker für jeden Werderbesuch, ebenso wie die vielen Obstgärten. Und auch ein Besuch in der neuen Havel-Therme ist zu empfehlen. Ich durfte vom Verein aus vor der offiziellen Eröffnung bereits Probe baden und war begeistert von dem Ambiente.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Eric: Mich zieht es schon eher mitten ins Geschehen. Am Markt haben sich immer eher die Einheimischen getroffen und auf der Regatta die Besucher von außerhalb. Neben dem Markttreiben mache ich aber auch gerne eine Tour durch die Gärten.
Adrian: Ich mag die Bismarckhöhe, aber auch den Trubel auf dem Markt. Doch am liebsten sitze ich im Garten von Lindickes im Hohen Weg. Über den Rummel bin ich meist nur rübergelaufen, um zur Insel zu kommen.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Eric: Himbeere
Adrian: Schwarze Johannisbeere von Lindicke und Himbeere von Schultz‘ens

Sie – ganz speziell

Welche Verbindung haben Sie zum WFC?
Adrian: Ich bin seit meinem fünften Lebensjahr im Verein und seit 2000 aktives Mitglied. Momentan spiele ich in der zweiten Männermannschaft und seit April dieses Jahres sind Eric und ich die kommissarischen Nachwuchsleiter. Auf der nächsten Hauptversammlung sollen wir dann offiziell gewählt werden.
Eric: Ich bin seit 1995 WFC-Mitglied, mein Vater war damals Trainer. Und seitdem habe ich – genau wie Adrian – alle Mannschaften von der f-Jugend bis zur 1. Männermannschaft durchlaufen. Ab meinem 16. Lebensjahr war ich dann auch selbst noch Trainer der d- bis a-Jugend.

An welches Erlebnis Ihrer WFC-Laufbahn erinnern Sie sich gerne zurück?
Eric: Ich denke gerne daran zurück, wie wir mit der Jugend in der Brandenburgliga gegen Energie Cottbus gespielt und den Landespokal geholt haben. Für die 13- bis 14-Jährigen war es einfach klasse, vor 400 Zuschauern zu spielen und dann auch noch Erfolg zu haben.
Mein persönliches sportliches Highlight war, als ich mit der 3. Männermannschaft nochmal Meister geworden bin, nachdem wir einen 0:2 Rückstand noch kurz vor Schluss in eine 3:2 Führung verwandelt haben – der Siegtreffer ging übrigens auf meine Kappe 🙂

Adrian: Ich erinnere mich gerne an die Hallenlandesmeisterschaft in Cottbus vor 15 Jahren zurück. Das war ein unglaubliches Erlebnis, sich mit den stärksten Mannschaften messen zu können. Und natürlich sind mir auch die Meisterschaftsfeiern gut im Gedächtnis geblieben. Gemeinsam mit Freunden sportliche Erfolge zu feiern, ist der beste Lohn für die viele Vorbereitung.

Der aktive Fußball musste durch Corona eine Zwangspause einlegen. Haben Sie Bedenken, dass sich vielleicht einige Spieler in der Zeit ein anderes Hobby gesucht haben?
Eric: Ich denke, eher das Gegenteil ist der Fall. Der eine oder andere möchte nach dieser langen Zeit des Nichtstuns sicherlich wieder aktiver werden und findet so den Weg zum Verein.
Adrian: Ich gehe bei den jüngeren Spielern auch davon aus, dass wir eher Zulauf statt Rückgang haben werden. Bei den Jugendlichen sieht dies vielleicht etwas anders aus. Sie haben sich in der Coronazeit vielleicht eine andere Beschäftigung gesucht und wenn sich dann einer entscheidet, den Verein zu verlassen, ziehen womöglich einige Kumpels mit. Und das ist für eine Mannschaft schon schwer, wenn zwei oder drei Spieler wegfallen. Hier müssen ein gutes Konzept und tolle Trainer überzeugen.

Sie sind die neuen Nachwuchsleiter des WFC. Was genau bedeutet dieses Amt und wie viele Nachwuchskicker gibt es derzeit beim WFC?
Zur Zeit gibt es etwa 200 Junior-Kicker. Unsere Aufgabe ist in erster Linie die Betreuung des Nachwuches. Wir sind die ersten Ansprechpartner für die Spieler, die Eltern und die Trainer. Zudem kümmern wir uns darum, dass alle Jugendmannschaften rechtzeitig für den Spielbetrieb gemeldet werden. Und wir akquirieren neue Trainer. Interessierte können sich jederzeit gerne bei uns melden. Auch wenn das Traineramt ehrenamtlich ist, gibt es doch eine kleine Aufwandsentschädigung und der Verein trägt auch die Kosten der Trainerausbildung. Die einzige Voraussetzung ist, dass man gut mit Kindern umgehen kann, Spaß an der Arbeit mit Kindern hat und kommunikativ ist. Bei 80 Millionen Bundestrainern, die besonders zu EM- oder WM-Zeiten in Deutschland unterwegs sind, dürfte das ja eigentlich kein Problem sein 🙂

Welche Ziele möchten Sie mit Ihrer Arbeit verfolgen?
Wir möchten natürlich gerne an die alten Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen und unsere Junioren-Mannschaften zu sportlichen Höchstleistungen motivieren. Hierfür ist es wichtig, dass wir ein neues Konzept etablieren und z.B. die jungen Kicker nicht mehr streng nach Alter den Mannschaften zuordnen, sondern das Leistungsprinzip anwenden.
Unser Ziel ist es, wieder eine A-Junioren Mannschaft aufzustellen, zur Zeit gibt es diese nämlich leider nicht und somit fehlt der Nachwuchs für unsere Männermannschaften. Die Nachwuchsarbeit ist der absolute Unterbau für einen Verein. Der WFC ist gerade noch in der Komfortzone, drei Männermannschaften stellen zu können, aber ohne junge Spieler, die nachrücken, wird es für die dritte Mannschaft wohl schwer werden, weiterhin zu bestehen.
Wir müssen daher schon bei den ganz Kleinen anfangen und z.B. in die Kitas gehen, um die Mädchen und Jungs für Fußball zu begeistern. Tolle Ferienprogramme können hier auch hilfreich sein. Problematisch ist auch, dass es nur bis zu einem gewissen Alter gemischte Mannschaften gibt, die Fußball-Mädchen müssen also irgendwann z.B. zur Turbine Potsdam wechseln und wenn sie sich dort dann gut entwickeln, kommen sie leider nicht zurück nach Werder.

Was wir somst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Eigentlich wünschen wir uns nur Gesundheit und natürlich, dass wir mit unserer Nachwuchsarbeit erfolgreich sind.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Adrian: Ich würde gerne Bastian Schweinsteiger treffen, er ist schon immer mein Fußballidol.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Eric: Keines … noch nie 🙂
Adrian: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari und „Diese verrückten 90 Minuten“ von Wolff-Christoph Fuss.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Adrian: Sportlich gesehen ist das auf jeden Fall Bastian Schweinsteiger.
Eric: Für mich ist Roger Federer ein Vorbild, er ist trotz seines Erfolges immer menschlich geblieben.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Adrian: Quantico, Scrubs, The Wolf of Wall Street
Eric: Gran Torino

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Adrian: Ich kann ganz gut organisieren und ich bin sehr zugänglich. Die Leute kommen auf mich zu, wenn sie Probleme haben, da sie wissen, dass ich niemanden verurteile.
Eric: Ich kann (nach einem Bierchen) recht viele Dialekte sprechen 🙂

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ganz klar Hund!

Wie die Zeit vergeht!

Werder (Havel), 16. Juli 2021 – Die zurückliegenden Monate haben es fast vergessen gemacht – Doch es gibt sie noch, die vielen schönen Dinge des Lebens!

Für uns gehört das Vermitteln von Modeimpressionen dazu. Das Lächeln, welches wir Ihnen ins Gesicht zaubern können, wenn unsere Outfits Ihren Stil unterstreichen. Das gegenseitige Vertrauen, das diese gemeinsamen 25 Jahre erst möglich gemacht hat.

Vor einem Viertel Jahrundert habe ich meine große Leidenschaft für Mode zum Beruf gemacht und seitdem habe ich keinen Tag meine Entscheidung bereut! 

Wir freuen uns, unsere Kunden jeden Tag aufs Neue in unserer Boutique begrüßen zu dürfen.

Da wir bedingt durch die Pandemie keine große Veranstaltung für dieses besondere Jubiläum planen konnten, möchten wir uns bei Ihnen mit einem Geburtstagsrabatt in Höhe von 25 Prozent auf Ihren nächsten Einkauf bedanken.

Zusätzlich verlosen wir unter allen Belegen vom 19. Juli 2021 bis 31. Juli 2021 ein flauschiges Badehandtuch im Wert von 49,95 Euro.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! (v.s.)

Marktstraße 1f · Ladenzeile am Werderpark · 14542 Werder (Havel)
www.vs-mode.de

Der TC Havelblick e.V. sagt Danke

Werder (Havel), 16. Juli 2021 – Der Tennisclub Werder Havelblick e.V. möchte sich mit einer ganz besonderen Aktion bei allen Mitarbeitern, die in medizinischen Berufen tätig sind, bedanken. „Für ihr Engagement und die unermüdliche Arbeit während der Pandemiebekämpfung möchten wir uns bei Krankenschwestern, Pflegern, Ärzten und Sanitätern bedanken“, so der 1. Vorsitzende Damian Dörnfelder. „Als Zeichen unserer Anerkennung bieten wir 20 Interessierten eine kostenlose Mitgliedschaft für das Jahr 2021 in unserem Verein an. Diese endet zum 31.12.2021 oder kann anschließend in eine ordentliche Mitgliedschaft umgewandelt werden.“ Wer Interesse hat, meldet sich einfach unter 0160/96 83 21 84 oder schreibt eine E-Mail an vorsitzender@tc-werder-havelblick.org. 

Der TC Werder Havelblick e.V. wurde am 5. Juni 1997 gegründet und seitdem haben sich der Verein und seine Spielstätte stetig weiterentwickelt. Heute verfügt der Verein über mehr als 100 Mitglieder, die auf vier Sandplätzen mit Flutlichtanlage spielen können. Nicht verpassen: Das große Sommerfest am 7. August auf der Anlage in der Adolf-Damaschke-Straße 35-37. (wsw)

Die blühende Gartenstadt

Herr Gzik, Eschenweg

Werder (Havel), 16. Juli 2021 – Frühblüher in farbenprächtigster Vielfalt – der meist sonnenscheinreiche Werderaner Frühling ist ein ganz Besonderer. Die vielen Spaziergänger in den Straßen unserer schönen Stadt konnten bestaunen, was die Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen im vergangenen Jahr geplant, angelegt, gepflanzt und gesteckt haben. Und so wetteiferten in kleinen Vorgärten oder großen Anlagen vor dem Haus viele Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen, Narzissen, Hyazinthen mit Tulpen und Buschwindröschen. Auch Balkonkästen wurden schon bepflanzt, Kübel vors Haus gestellt.

Die Werderanerinnen und Werderaner sind erfindungsreich – Platz für etwas Blühendes oder eine hübsche jahreszeitliche Dekoration findet sich in den kleinsten Ecken, in Türeingängen oder auf Fensterbänken.

Da sich Frühblüher in ihrer kurzen Vegetationszeit auf die Blüte konzentrieren, gibt es für die Insekten reichlich Futter und Material zum Bestäuben. Die Pracht währt nicht lang, dann beginnt schon die nächste Vegetationsperiode – der Sommer.

Den inzwischen acht Jurymitgliedern unseres städtischen Wettbewerbs „Blühende Gartenstadt“ ist es erneut gelungen, in der Vielfalt die schönsten Gärten zu finden. 23 Vorschläge wurden eingereicht, sechs haben es nach der Abstimmung in der Jury geschafft und werden nun ausgezeichnet und prämiert. Die Auszeichnungen gehen an:

Familie Böhme, Berliner Straße 72
Familie Lüdtke/Ulbrich, Wachtelwinkel 13
Familie Langer, Kemnitzer Chaussee 39
Herr Gzik, Eschenweg 1A
WG Havelblick, Schubertstraße 1
Familie Nickel, Erdebergweg 15A

Hätten Sie’s gewusst?: Kirschlorbeer gehört in keinen Garten

Mit großem Bedauern stellten die Jurymitglieder bei ihren Wegen durch die Kernstadt und durch die Havelauen fest, dass auch in unserer Blütenstadt immer mehr Kirschlorbeer gepflanzt wird. Dabei gehört die ursprünglich aus Kleinasien stammende giftige Pflanze zu den Arten, die der Umwelt keinen Nutzen bringen.

Der NABU Bremen warnt auf seiner Internetseite sogar ausdrücklich vor der „hochgiftigen, ökologischen Pest“, die dieser Strauch für die Natur darstellt. „Wer Kirschlorbeerhecken pflanzt, begeht ein Verbrechen an der Natur“, stellt NABU-Geschäftsführer Sönke Hofmann klar, „selbst eine Betonmauer ist ökologisch wertvoller, auf ihr wachsen mit der Zeit wenigstens Flechten und Moose.“ Bestenfalls ein wenig Unterschlupf finden Vögel zwischen den Blättern, ernähren kann die Pflanze sie nicht. Und weiter heißt es: Auf dem Kompost bleiben die Blätter lange unangetastet. „Das ist ja auch kein Wunder, an die giftigen Blätter wagen sich ja nicht mal die Mikroben ran“, wettert Hofmann.

Dabei gebe es jede Menge heimischer Alternativen, vom Weißdorn über die Schlehe bis zur Haselnuss, von der Hagebutte bis zu kleinwachsenden Weiden für Ungeduldige. „Wer unbedingt eine wintergrüne Giftpflanze als Hecke haben möchte, sollte Eiben pflanzen“, empfiehlt der NABU.

Melde ist Unkraut und essbar

Auf der anderen Seite gibt es in unserer Stadt auch viele Liebhaber von essbaren Gartenpflanzen. So entdeckte eine Jurorin in einem Vorgarten ein ganzes Beet voller Melde. Was andere Gärtnerinnen und Gärtner bekämpfen, kommt hier als Salat oder gedünstet als schmackhafte Spinat-Variante auf den Tisch. Denn die Gartenmelde ist eine alte Nutzpflanze.

Die Werderaner Melde-Anbauerin ist sich der ‚Gefahr‘ bewusst, wie sie im Gespräch am Gartenzaun berichtete. Melde wächst schnell, darum schneide sie die Pflanze ab, bevor sie blüht. Damit verhindert sie ein Ausbreiten im Garten – denn dann hätte sie ein Unkrautproblem. Verzichten möchte sie auf den Genuss der Melde nicht, den sie auch als Lieferant von den wichtigen Vitaminen C und A als Beigabe zum gesunden Smoothie nutzt.

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Weltklasse-Geher Christopher Linke von Bürgermeisterin verabschiedet

v.l.: Manuela Saß, Maco Gerloff, Christopher Linke und Klaus-Dieter Bartsch, Foto: Stadt Werder (Havel)

Werder (Havel)/Tokio, 16. Juli 2021 – „Unsere ganze Stadt drückt Ihnen am 5. August 2021 ab 9.30 Uhr Ortszeit Werder (Havel) die Daumen und ich ganz persönlich wünsche Ihnen maximale Erfolge und vor allem, dass Sie mit Ihrer Leistung zufrieden sein werden!“ – Bürgermeisterin Manuela Saß verabschiedete in dieser Woche bei einem kleinen Empfang Christopher Linke. Der Werderaner Spitzensportler nimmt an den Olympischen Spielen in Tokio teil. Für den Weltklasse-Geher ist es nach London 2012 und Rio 2016 bereits der dritte Start bei dem größten sportlichen Ereignis der Welt. Begleitet wurde Christopher Linke bei dem Besuch bei der Bürgermeisterin von seinem Betreuer und Mental-Coach Maco Gerloff. Klaus-Dieter Bartsch, Chef des Stadtsportbundes, überreichte eine Goldmedaille „Sieger der Herzen“.

Vom 30. Juli bis zum 9. August 2021 werden die Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio ausgetragen, die Ausdauer-Spezialisten, zu denen Christopher Linke gehört, müssen wegen der Hitze in Tokio allerdings im 800 Kilometer entfernten Sapporo auf der Insel Hokkaido antreten. Für Linke wäre die Hitze kein großes Problem: „Es wird immer gesagt, ich wäre ein Hitzespezialist. Das stimmt nicht ganz. Richtig ist aber, dass mir die Hitze weniger ausmacht als vielen anderen Gehern. Ich kann einfach auch bei harten Bedingungen gut gehen. Ich hoffe auf harte Bedingungen“, lächelt der 1988 geborene Leichtathlet. Auf die 20 Kilometer Gehen bereitet sich Christopher Linke intensiv vor. In den vergangenen Tagen sogar in einer Hitzekammer. Bei anfangs 38, jetzt 32 Grad und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent trainierte er jeweils bis zu zwei Stunden auf dem Laufband und auf dem Fahrrad. Eine Herausforderung für den Körper, der sich auch sein Zwillingsbruder Norman einmal stellte. „Er hat das erstaunlich gut gemeistert“, lobt er seinen Bruder, der keinen Spitzensport betreibt, allerdings bei der Feuerwehr aktiv ist.

Hitze ist das eine, eine entsprechende Abkühlung das andere. Fehlte es doch lange Zeit an praktikablen Lösungen. Aber die Kühlung des Kopfes ist enorm wichtig, erzählt Christopher Linke. In Zusammenarbeit mit seiner handwerklich talentierten Schwester wurden so mehrere Kappen genäht, die jeweils Raum für austauschbare Eisbeutel im Nacken und auf dem Kopf bereithalten.

„Hitzetraining ist ein bisschen wie jeden Tag Wettkampf. Das ist wichtig, denn es gab fast anderthalb Jahre keinen Wettkampf“, zeigt sich Christopher Linke extra motiviert. Hinter ihm liegt „eine Saison mit vielen Kompromissen“. So konnte er beispielsweise für ihn wichtige Höhetrainings nicht absolvieren. Aber er ist „gut drauf“, die Unterstützung von Maco Gerloff möchte er nicht mehr missen. Neben seinem Trainer Ronald Weigel, sei der ehemalige Hammerwerfer (77 Meter) Gerloff eine wichtige Stütze. Während Weigel als Bundestrainer bei den olympischen Spielen dabei sein wird, muss er auf Gerloff in Sapporo verzichten. Ohnehin seien es besondere Spiele, denn die Athleten müssten sich aufgrund der Pandemie extrem isolieren. Linke hofft, andere Sportler zumindest beim Essen treffen zu können. Auch dann aber auf Abstand. Das erschwere den Aufenthalt zusätzlich, denn in Sapporo sind ansonsten nur die Marathonläufer untergebracht. Olympisches Feeling sei eher nicht zu erwarten, wenn man sich immer nur allein im Hotelzimmer aufhalten müsse und auch Zuschauer beim Wettkampf nicht zugelassen werden. „Schade, denn gerade in Japan ist das Gehen sehr populär“, bedauert er. Tägliche PCR-Tests sind auch für die geimpften Athleten Pflicht.

Beim Wettkampf selbst hofft der Sportsoldat auf eine Steigerung. „Ich mag es, wenn es immer schneller wird.“ Schwieriger einzuschätzen sind Läufe, bei denen es gleich am Anfang Ausreißer gibt, die die Geschwindigkeit extrem steigern. Aber durch seine Vorbereitung fände er sicher sein eigenes Tempo und müsste dann einschätzen, wie er den Wettkampf gestalte. Bei Geschwindigkeiten bis zu 15 Kilometer pro Stunde geht Christopher Linke, dabei müssen immer die strengen Gehregeln eingehalten werden. 4,2 Meter pro Sekunde – eine außergewöhnliche Leistung des Werderaners.

Der SC Potsdam, dem Linke angehört, entsendet insgesamt sieben Leichtathletinnen und -athleten zu den Olympischen Spielen. Eine so große Anzahl hatte der SC Potsdam bei Olympia noch nie. Während es für Geher Christopher Linke die dritte und Nils Brembach, ebenfalls Geher, die zweite Teilnahme an Olympischen Spielen ist, sind alle anderen Neulinge.

2024 will Christopher Linke auch in Paris wieder dabei sein. „So lange ich bei den 20 Kilometern national konkurrenzfähig bin, bleibe ich dran.“ Die 50 Kilometer-Distanz, die Christopher Linke ebenfalls in vielen Wettkämpfen erfolgreich absolviert hat, ist keine olympische Disziplin mehr. (wh)

Mit neuem Style in den Sommer

Werder (Havel), 15. Juli 2021 – Es waren turbulente Wochen – während draußen die 30 Grad Marke kaum unterboten wurde, haben die Mitarbeiter des Möbelhaus C.H.R.I.S.T. kräftig angepackt und mit Unterstützung von Designern das Haus komplett neu dekoriert. Ein bizarrer Anblick war das schon, als sich hunderte Vasen, Bilderrahmen und Deko-Elemente auf einem Haufen türmten.

Was für Männer nach Staubfängern aussieht, ließ insbesondere die Herzen der Damen höher schlagen. Nach und nach wurden die einzelnen Bereiche mit neuen Design-Tapeten verziert, bis dann die neue Deko Stück für Stück und stilsicher ihr neues Plätzchen fand. Die vielen kleinen Details, die sich nun in Küchen-, Polster-, Wohn- und Schlafzimmerausstellung wiederfinden, machen die hochwertigen Möbel erst lebendig und vermitteln dem Besucher einen guten Eindruck, wie sich das neue Lieblingsmöbel in das eigene Zuhause einfügen wird.

Die Inspiration für Deko-Elemente gibt es dabei frei Haus. Für alle, die sich in Gestaltungsfragen rundum in professionelle Hände geben möchten, steht der hauseigene Planungsservice rund um Farben, Stoffe, Muster und dekorative Stilelemente gern zur Seite. 

Jetzt neu im Sortiment: Büromöbel

Ab sofort finden Sie auf 60m2 hochwertige Büromöbel vom Chef-Büro bis Front-Office mit höhenverstellbaren Schreibtischen, Bürostühlen, Aktenschränken und Regalsystemen. Möbelstücke, die technisches Equipment elegant verbergen, den Fernseher für ein Meeting herausfahren und viele Annehmlichkeiten mehr, die ein modernes, funktionales Arbeitsumfeld kreieren. 

Die Experten vor Ort beraten Sie gern zu allen Fragen rund um die neue Einrichtung  Ihrer Praxis, Kanzlei, das Großraumbüro oder für Ihr Home-Office. (wsw)

Möbelhaus C.H.R.I.S.T. GmbH
Berliner Straße 105 · 14542 Werder (Havel)
Mo.-Fr. 10-19 Uhr
Sa. 10-18 Uhr
Tel.: (03 32 7) 4 91 07

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