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Ein Blick hinter die Kulissen

Werder (Havel), 11. Juli 2019 – Ein krosser Boden, vieeeel Käse und frische Toppings sind die Zutaten für eine leckere Pizza. Und frisch aus dem Ofen sollte sie sein!
Mit dem Vorurteil, dass es so etwas nur beim waschechten Italiener gibt, räumt das Team um Toni Geißhirt, der seit Anfang Mai neuer Franchisenehmer der Werderaner World of Pizza ist, bei unserem Besuch auf.

Es ist 10 Uhr am Vormittag und die Teigmaschine läuft schon – da staunen wir nicht schlecht. Der Teig wird hier täglich frisch zubereitet und in die Pizzagrößen World, Classic und Jumbo portioniert. Dann ruht er bis zum nächsten Tag, bevor er mit allerhand frischen Zutaten belegt wird. Champignons & Co werden hier nicht etwa als Convenience-Ware angeliefert, sondern frisch geputzt, geschnitten und serviert. Geht nun eine Bestellung ein, setzt sich die Maschinerie in Bewegung. Der Teig wird in Form gebracht und mit Tomatensoße bestrichen. Die Soßen für Pizza und Burger, die Dressings für Salate und viele andere Grundzutaten werden von WORLD OF PIZZA frisch im eigenen Werk in Ludwigsfelde gekocht und gehen von dort direkt in die Filialen.

„Das ist einer von vielen Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass ich mich für das Konzept von WORLD OF PIZZA entschieden habe“, erzählt Toni. Wir kennen den sympathischen jungen Mann in Werder natürlich schon lange. Aus Obstwein-Toni ist nun der Pizza-Toni geworden, der Unter den Linden dafür sorgt, dass hungrige Werderaner mit Leckerem an der Haus- oder Bürotür, auf dem Boot oder in der Gartenanlage versorgt werden.

Bevor er den operativen Betrieb übernommen hat, ist er in der Potsdamer Mutter-Filiale für zwei Monate in die Lehre gegangen, hat alles gelernt, was für den erfolgreichen Betrieb notwendig ist. „Das war schon eine sehr intensive Zeit, in der ich viel gelernt habe“, erzählt Toni weiter, während er den vorbereiteten Pizzaboden mit Mango und Käse belegt. Im Hintergrund heizt der Backofen hoch, in dem die Pizza dann bei 260 Grad für circa fünf Minuten backt, bis sie schön knusprig ist und abschließend, geschnitten und mit den Toppings, wie beispielsweise Serrano Schinken und Ruccola, bestreut wird. Fertig! Wir probieren natürlich sofort und stellen fest: Pizza schmeckt auch vormittags um halb elf schon lecker.

Damit die Pizza dann auch möglichst frisch bei den hungrigen Gästen ankommt, hat der Jungunternehmer in eine moderne Warmhaltetechnik investiert. Spezielle Taschen werden im Laden vorgewärmt und heizen die Speisen dann bis zu einer halben Stunde eigenständig weiter. So ist es möglich, eine Pizza oder einer Burger, wie frisch aus dem Ofen auch bis in entferntere Ortsteile zu liefern. Natürlich kann man sein Essen auch selbst Unter den Linden abholen und wer ganz besonders hungrig ist, nimmt einfach in der kleinen Sitzecke Platz. Unsere Pizza haben wir schon längst verputzt als pünktlich um kurz nach 11 das Telefon klingelt: „Herzlich willkommen bei WORLD OF PIZZA, mein Name ist Toni, was kann ich für Sie tun?“, er zwinkert uns noch zu, während er die erste Bestellung des Tages entgegennimmt. Der Drucker rattert und der Bon landet in der Küche. Fünf Mal Jumbo Pizza mit Käse im Rand. Das Team krämpelt die Ärmel hoch und macht sich gut gelaunt an die Arbeit. „Wie kommt denn eigentlich der Käse in den Rand“ fragen wir im Gehen. „Das verraten wir euch beim nächsten Besuch!“ (wsw)

Reit- und Geländeturnier in Phöben

Werder (Havel) OT Phöben, 11. Juli 2019 – Am 13. und 14. Juli veranstalten die Polo- und Reitanlage Phöben und der Pferdesportverein am Phöbener Bruch e.V. erneut ein Reit- und Geländeturnier. Erstmalig wird in Phöben die Landesmeisterschaft Vielseitigkeit für Reiter aus Berlin & Brandenburg ausgerichtet.
Die Reiter der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Ostprignitz-Ruppin können bei diesem Event erneut an den Kreismeisterschaften Vielseitigkeit auf dem Geländeplatz der Polo- und Reitanlage Phöben teilnehmen.
Täglich ab 8 Uhr wird es am kommenden Samstag und Sonntag sportlich auf der Polo- und Reitanlage Phöben in der Phöbener Chausseestraße 30. Wer sich dieses PS-starke Event nicht entgehen lassen möchte, folgt am besten den Wegweisern des Turniers. Parkmöglichkeiten für PKW stehen kostenfrei zur Verfügung. Besucher sind herzlich willkommen!

Was Sie erwartet:

  • Landesmeisterschaft Vielseitigkeit Berlin-Brandenburg der Altersklasse Reiter (Prüfung 16, Sonntag)
  • Kreismeisterschaften Vielseitigkeit Potsdam-Mittelmark & Ostprignitz-Ruppin (Prüfung 15, Sonntag)
  • Qualifikation zum Bundeschampionat für 5 u. 6 jährige Geländepferde (Prüfung 7 + 14, Samstag)
  • Nürnberger Führzügel Pokal für Junioren (Prüfung 19, Sonntag)
  • Qualifikation Dressur-Pony-Cup 2019 (Prüfung 21, Sonntag)
  • Dressur- und Springprüfungen der Klassen E – L (Samstag)

Wir wünschen den Organisatoren und Besuchern zwei tolle Veranstaltungstage und allen Reitern sportliche Erfolge! (wsw)

Der Obstbau und Fontane

Obstverschiffung zu Werder

Werder (Havel), 10. Juli 2019 – Auch unsere Stadt Werder (Havel) nicht! Hat der Dichter doch einiges zu unserem Städtchen und seinen Einwohnern notiert, was man gerne in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ nachlesen kann.
Aber warum wanderte er eigentlich nach Werder, was hat ihn besonders interessiert an der kleinen Insel inmitten der Havel und was hat er auf seinem Weg hier vorgefunden? Die Gilde der Stadtführer Werder (Havel) e.V. hat sich für uns auf Spurensuche begeben:

Beim Nachschlagen werden wir schnell fündig: das Interesse am Obstbau beginnt schon in seiner frühesten Jugend und hängt mit den Werderschen zusammen, die er beobachten konnte, wenn sie im Sommer täglich auf dem Berliner Markt ihre Ware verkauften.
„Jeden Morgen, auf unserem Schulwege, hatten wir ihren Stand zwischen Herkules- und Friedrichsbrücke zu passieren, und wir können uns nicht entsinnen, je anders als mit ‚Augen rechts‘ an ihrer langen Front vorübergegangen zu sein. … Welche Pfirsiche im Weinblatt! Die Luft schwamm in einem erfrischenden Duft, und der Kuppelbau der umgestülpten und übereinander getürmten Holztienen interessierte uns mehr als der Kommodenbau von Monbijou und, traurig zu sagen, auch als der Säulenwald des Schinkelschen Neuen Museums.“

Markt an der Friedrichsbrücke, Berlin

Es war also die alte Sehnsucht, die ihn antrieb. Die Neugier darauf, was er hier im Zusammenhang mit Obstbau, Obsternte und dem Transport nach Berlin erfahren würde. Die Werderschen erleben, wenn sie am Nachmittag ihre Tienen auf das Schiff nach Berlin brachten. Was waren das für Menschen, die hier lebten und aus dem kleinen Fischerdorf eine bedeutsame Obst- und Gartenbaustadt gemacht hatten?

Fontane kam im Jahr 1869. Werder war zu dieser Zeit eine Stadt mit ca. 4.500 Einwohnern. Seit 1852 gab es eine Eisenbahnstation und seit drei Jahren Gasbeleuchtung auf der Insel. 1858 war der Umbau der Heilig-Geist-Kirche von einem eher unscheinbaren Gotteshaus zu einer „Kleinstadtkathedrale von besonderer Schönheit“ – wie es auch einmal treffend formuliert wurde – abgeschlossen. Der Weinbau, der über lange Zeit große wirtschaftliche Bedeutung hatte, war nur noch in kleinen Resten vorhanden, der Obstanbau war bereits gut etabliert. Im Jahr 1861 wurde die erste Werdersche Obstzüchtergenossenschaft gegründet: Werder hatte sich zur Obstkammer Berlins entwickelt.

Das Leben spielte sich zu dieser Zeit vor allem auf unserer kleinen Insel ab. Dort wohnten die Menschen, dort gingen sie zur Schule, kauften ein und trafen sich abends im Gasthaus um die Ecke. Dort war alles, was man zum Leben brauchte: Post, Kirche, Apotheke, Bäcker und Schuster. Die Vorstadt, wie wir sie heute kennen, gab es in dieser Form noch nicht. Hier sah man nur wenig Bebauung (ca. 50 Häuser), dafür aber an den Hängen von der Eisenbahnstraße zur Bismarckhöhe viele Obstplantagen – vornehmlich Süßkirschen.

Fontane kam mit dem Zug. Es war heiß und windstill an diesem Tag und der Fußmarsch in die Stadt – wie er es beschrieb – kein reines Vergnügen. Auf seinem Weg vom Bahnhof in den Ort bewunderte er die großen Plantagen, die an dieser Wegstrecke lagen: „… Gärten und Obstbaumplantagen zu beiden Seiten; links bis zur Havel hinunter, rechts bis zu den Kuppen der Berge hinauf. Keine Spur von Unkraut; alles rein geharkt; der weiße Sand des Bodens liegt oben auf. Große Beete mit Erdbeeren und ganze Kirschbaumwälder breiten sich aus.“

Was liegt im Fontanejahr also näher, als das Thema „Fontane und der Obstbau“ aufzugreifen und seinem Weg durch die Stadt und über die Insel zu folgen. Werders Gilde der Stadtführer tut genau das an folgenden Terminen in diesem Sommer: 13. Juli, 20. Juli und 17. August.
Die Führungen beginnen immer 16 Uhr an der neuen Tourismusinformation am Plantagenplatz 9 und enden nach ca. 90 min. an der Anlegestelle der „MS Bismarckhöhe“. Dank der Unterstützung durch die Stadt Werder (Havel) und den Landkreis können diese Führungen kostenlos angeboten werden. (gds)

Die tollsten Snacks für coole Kids

Die Wassermelone ist der Sommersnack Nummer 1

Werder (Havel), 10. Juli 2019 – Nicht nur für Kinder gehört ein leckeres Eis zum Sommer einfach mit dazu, schließlich sind die sahnig-köstlichen Erfrischungen an heißen Tagen ein absolutes Muss. Doch wer allzu oft zu den verlockenden Kalorienbomben greift, tut seinem Körper mit dem enthaltenen Fett und Zucker leider nichts Gutes. Wie können die Kleinen trotzdem cool naschen? 

Gefrorene Joghurt-Häppchen

Besonders einfach gemacht sind die gefrorenen Joghurt-Häppchen. Hierfür püriert man einfach Naturjoghurt, griechischen Joghurt oder Kokosjoghurt mit etwas Himbeeren, Erdbeeren oder anderen Früchten. Wer mag, gibt noch gemahlene Vanille oder für die Süße etwas Agavendicksaft hinzu. Anschließend füllt man die Mischung in Eiswürfelformen (am besten aus Silikon) und stellt sie für mindestens vier Stunden in den Gefrierschrank. Herauslösen und wegschlecken!

Früchte-Hörnchen

Eine Eiswaffel in der Hand zu halten, gehört zu den größten Freuden der Kindheit. Wenn anstelle von Eis frische Früchte in der Waffel sind, wird daraus ein einfacher und vor allem gesunder Snack. Die Eiswaffeln kann man in vielen Lebensmittelgeschäften kaufen. Füllen Sie in die knusprigen Hörnchen einfach Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren oder halbierte Kirschen und fertig ist das Früchte-Hörnchen! 

Gefüllte Wassermelone

Kaum eine Frucht ist im Sommer beliebter als die Wassermelone. Mit nur 24 Kilokalorien pro 100 Gramm ist sie ein genussvolles Leichtgewicht und sie liefert gleich noch jede Menge Flüssigkeit mit, besteht die Wassermelone doch – der Name sagt es bereits – zu 95 Prozent aus Wasser. Besonders lecker schmeckt sie, wenn man sie mit Joghurt und Früchten füllt. Hierfür halbiert man eine Babywassermelone und höhlt eine Hälfte etwa zu einem Drittel aus. Das entnommene Fruchtfleisch wird kleingeschnitten und mit Naturjoghurt gemischt. Anschließend füllt man die Mischung zurück in die ausgehöhlte Melone und garniert sie mit gefrorenen Früchten wie Johannisbeeren oder Himbeeren.

Mit diesen leckeren und einfachen Snacks kommen die Kleinsten cool durch den Sommer und auch die Erwachsenen können ohne Reue naschen. (wsw)

Ferienprojektwoche auf der Streuobstwiese

Doreen Bendler vom Zuckerbaum e.V., Foto: wsw

Werder (Havel) OT Glindow, 9. Juli 2019 – Ein dunkelbrauner Labrador schlendert gemütlich durchs Gras, ein Mädchen liegt in einer Hängematte und liest, zwei Jungs naschen eine Wassermelone, während bunte Wimpelketten leicht im Wind wehen. Man fühlt sich inmitten dieser idyllischen Natur sofort entschleunigt und möchte sich sogleich zu den zwei schnatternden Mädchen auf die bunte Decke legen. Was sich die beiden wohl für Geheimnisse zu erzählen haben?

Wir sind zu Besuch auf der Streuobstwiese vom Zuckerbaum e.V. Jeder, der schon einmal von der Arbeit dieses besonderen Vereins gehört hat, weiß, dass jedes Kind, das hier auf den ersten Blick so unbekümmert durch die Wiesenblumen springt, eine traurige Geschichte zu erzählen hat. Der Zuckerbaum e.V. kümmert sich um die gesunden Geschwister schwerst und unheilbar kranker Kinder. Diese sogenannten Schattenkinder kommen im Alltag oftmals zu kurz, weil die ganze Kraft der Familie für die Pflege des kranken Geschwisterkindes benötigt wird. Zwei Brüder zum Beispiel haben einen Bruder zu Hause, der seit zweieinhalb Jahren im Wachkoma liegt. Der Kleine ist gerade einmal viereinhalb Jahre alt. Ein anderes Mädchen mit einem selbstgebastelten Strohhaarband auf dem Kopf trägt eine kleine Schatulle mit Fotos immer bei sich. Darin befinden sich Bilder ihrer bereits verstorbenen Geschwister. Die Last, die auf den kleinen zarten Schultern dieser Kinder liegt, ist unbeschreiblich. Sie müssen viel zu früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Hier auf der Streuobstwiese können sie einfach wieder Kind sein.

In der Ferienprojektwoche vom 1. bis zum 7. Juli hat der Zuckerbaum e.V. gemeinsam mit dem KINDERHILFE e.V. unter dem Motto “Eine Woche nur für MICH” ein tolles Programm für die sieben Mädchen und sechs Jungen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren auf die Beine gestellt. “Zu den 13 Kindern, die hier jeden Tag auf der Wiese sind, kommen noch etwa 15 Helfer hinzu”, erklärt uns Doreen Bendler vom Zuckerbaum e.V. “Es kommen extra freiwillige Helfer aus Bielefeld, Bayern oder Prenzlau, die hier auf der Wiese ihre Zelte aufgeschlagen haben, um uns in dieser Woche zu unterstützen.”

Ohne die Unterstützung der Ehrenamtlichen wäre die Durchführung solch einer Ferienprojektwoche auch gar nicht möglich. Die Küchenfeen bereiten täglich leckeres Essen zu, ein eigener Shuttledienst holt die Kinder, die zum Teil aus Potsdam und Berlin kommen, früh ab und bringt sie nachmittags wieder nach Hause, Zelte müssen auf- und wieder abgebaut werden und den Kindern wird eine Fülle an Aktivitäten geboten, bei denen eine erwachsene, helfende Hand nicht fehlen darf.

So probieren sich einige wagemutige Kids am (gesicherten) Baumklettern, andere Kinder formen im Ton-Zelt in einer Gemeinschaftsarbeit eine große Ritterburg aus Ton, in einem anderen Zelt können die Kinder malen und basteln und auf einer Decke haben vier kleine Mädchen bei unserem Besuch einen “Beautysalon” mit Schminke, Nägel lackieren und Haare frisieren eröffnet. Und wer lieber alleine sein möchte, findet in den vielen Hängematten Platz. Ein Morgen- und Abendkreis mit Doreen rahmte jeden Tag auf der Streuobstwiese inhaltlich ein und in einem täglichen Arbeitskreis konnten die Kinder ihre eigenen Stärken erörtern.

Am ersten Tag der Ferienprojektwoche gingen die Kinder auf eine große Schnipseljagd durch Glindow. Startpunkt war die Wiese an der Glindower Grundschule, von wo es zu Tante Uschi ging. Dort erhielten die Kinder einen Stadtplan und einen ersten Hinweis, der sie in die Obstland-Apotheke führte. Von dort ging es weiter ins Kleine Seerestaurant, wo neben Kirschkernweitspucken auch ein Pizzaessen auf dem Plan stand. Die nächste Station war das Heimatmuseum, gefolgt von der Feuerwehr. Hier durften die Kids sogar in einem Feuerwehrwagen Platz nehmen. Von dort ging es über den Hort Sunshinekids zur letzten Station, dem Spielplatz hinter der Grundschule. Die Kinder, die in fünf verschiedenen Gruppen unterteilt und immer im Abstand von zehn Minuten die Schnipseljagd erfolgreich gemeistert haben, erhielten als Gewinn jeweils ein Puzzlestück pro Gruppe. Zusammengesetzt ergab das Puzzle eine Schatzkarte, die sie zu einer großen Truhe führte. In ihr befanden sich viele kleine Schatztruhen, die die Kinder in ihrer Ferienprojektwoche dekorieren und mit allerlei Erinnerungsstücken füllen konnten.

Nastja Bohlmann vom KINDERHILFE e.V. erzählt uns: “Für die Vorbereitung der Woche haben wir fünf Treffen und etwa eine Million Telefonate gebraucht. Unser Verein arbeitet seit dem letzten Jahr gemeinsam mit dem Zuckerbaum e.V. an der Ferienprojektwoche. Wir brauchten ein Team, das die Woche inhaltlich ausarbeitet, ein anderes Team, das sich das Programm für die Kinder überlegt sowie ein Organisationsteam.” “Und wir mussten natürlich schauen, wie wir das alles finanzieren”, ergänzt Doreen Bendler. Das Essen, die ganzen benötigten Materialien, ein Mietwagen und eine Fahrkostenpauschale für die ehrenamtlichen Helfer, die von weiter weg kommen, sind nur einige Punkte auf der Kostenliste. Sowohl der Zuckerbaum e.V als auch der KINDERHILFE e.V. finanzieren sich allein durch Spenden.

Am Sonntag, dem 7. Juli, fand die große Abschiedsveranstaltung der Ferienprojektwoche statt. An diesem Tag durften auch die Eltern und Geschwister auf die Wiese kommen und sich die ganzen tollen Bastelarbeiten, Bilder und Tonfiguren ansehen, die die Kinder während der vergangenen Tage gefertigt haben. “Wir haben noch so viel Energie für weitere Veranstaltungen dieser Art”, berichtet Doreen. Doch wie bei allem, fehlt es auch hier an Geld. Wer spenden und den Verein unterstützen möchte, findet unter www.zuckerbaum.org und www.kinderhilfe-ev.de die entsprechenden Informationen. “Wir freuen uns aber auch über Spielmaterialien wie Wikinger-Schach oder Bälle. Wer will, kann einfach bei mir anrufen unter 01523 3855319 und nachfragen, was gerade benötigt wird”, schlägt Doreen zum Abschied vor.

Bereits zum siebten Mal fand diese tolle Ferienprojektwoche statt. Hoffentlich ist auch im nächsten Jahr wieder Geld für die Durchführung da. (wsw)

Ab aufs Wasser des Glindowsees

Ein Trend, der von den Gewässern nicht mehr wegzudenken ist: Stand Up Paddling

Werder (Havel) OT Petzow, 9. Juli 2019 – Es ist ein Trend, den Wasserbegeisterte vor gar nicht allzu langer Zeit entdeckt haben und der heute nicht mehr von der Havel und ihren Seen wegzudenken ist. Für diejenigen, die sich zum ersten Mal auf das mit Luft gefüllte Board trauen, ist es anfangs etwas wackelig, aber hat man das mit dem Gleichgewicht erst einmal hinbekommen, ist es einfach Entspannung pur. Die Rede ist vom Stand Up Paddling. 

Beim Stand Up Paddling stellt man sich ungefähr schulterbreit auf das Board und bewegt sich mithilfe eines Paddels geräuschlos übers Wasser. Ungeübte versuchen erst einmal, kniend die Balance auf dem Board zu halten – dies ist vor allem für Kinder eine tolle Variante. Doch hat man den Dreh erst raus, kommt man ziemlich schnell voran. Entlang der Uferzone ist das ein richtiges Abenteuer, bei dem man viel entdecken kann. 

Seit Mai kann man diese lautlose Art des Wassersports auch ganz bequem mieten. „Ich war sofort von dem Konzept begeistert“, erzählt uns Dorothee Berger vom Sanddorn-Garten in Petzow. Auf dem Gelände des Hofes mit Zugang zum Glindowsee steht seit kurzem ein echtes Novum des Wassertourismus‘: eine kolula SUP-Station. In den stylischen Kisten warten 12 SUP‘s darauf, gemietet zu werden. 

Dorothee Berger - hier neben kolula Gründer Steven Bredow - ist von der neuen SUP-Mietstation im Sanddorn Garten in Petzow begeistert., Foto: wsw

Die beiden Gründer von kolula, Lars Ermisch und Steven Bredow, kommen aus der Wassersport-Szene und möchten mit ihrem innovativen und intuitiven Vermietsystem mehr Menschen Lust auf ihr Element machen. Die Kombination aus Wellenreiten und Kanufahren schafft eine echte Freizeit-Alternative für alle, die auf der Suche nach Entspannung oder schweißtreibenden Ganzkörper-Workouts sind oder einfach die wunderschönen umliegenden Seenlandschaften erkunden wollen. 

Stand Up Paddling ist die am schnellsten wachsende Wassersportart der Welt und eine der abwechslungsreichsten. Einzige Voraussetzung: man muss schwimmen können. „Autos, Fahrräder oder Taxen lassen sich schon länger direkt und right now buchen – ab sofort gilt das Prinzip auch für Stand Up Paddle Boards“, erzählt uns Steven Bredow, der gemeinsam mit seinem Partner in den letzten Jahren an der Umsetzung für die Vermietstation arbeitete und in diesem Jahr damit an den Start ging. 

Lars Ermisch blickt auf langjährige Erfahrungen im Sportmanagement großer Marken der Surfszene zurück. Mit-Gründer Steven Bredow ging schon als Leistungssportler des Kanu Clubs Potsdam aufs Wasser und eröffnete seinerzeit die erste Stand Up Paddling Schule. 

Und so funktioniert’s: Online vollautomatische Vermietstation in der Nähe auswählen, Stand Up Paddle Board zur Wunschzeit buchen, Schließfach vor Ort per Link übers Handy öffnen und ohne Wartezeit lospaddeln. „Wir haben es selbst ausprobiert und es ist wirklich super einfach und komfortabel. Für die Kinder ist es natürlich ein riesen Spaß“, erklärt Dorothee Berger.

Wie beim innovativen Schließsystem der Vermietstationen legen die beiden Gründer auch beim Equipment Wert auf Qualität: die Stand Up Paddle Boards sind von der Premium Marke Fanatic und für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Jedes Board ist zusätzlich mit einer Leash, also einer Sicherheitsleine für das Fußgelenk, und einem wasserfesten Beutel fürs Handy oder Geldbörse ausgestattet.

Um die Natur und Seenlandschaften nicht zu gefährden, weisen die Gründer sowohl online bei der Buchung als auch an den Vermietstationen vor Ort auf einzuhaltende Regeln auf dem Wasser und erste Schritte für Neulinge hin. Der Preis für eine Stunde auf dem Wasser beträgt pro Person 14,99 Euro. Derzeit sind Bredow und Ermisch auf der Suche nach weiteren Standorten für die kolula SUP Vermietstationen. 

Im Sanddorn-Garten dürfen die Gäste schon kräftig paddeln und sich nach dem Ausflug aufs Wasser mit einem leckeren Stück Kuchen und einem Kaffee oder einem Eis belohnen. Mehr Infos zu kolula SUP und den Standorten auf www.kolula.com. (wsw)

Stand Up Paddle Board zur Wunschzeit buchen, Schließfach vor Ort per Link übers Handy öffnen und ohne Wartezeit lospaddeln - Das bietet kolula

Werders jüngster Stadtteil

Werder (Havel), 8. Juli 2019 – Knapp 3000 Menschen haben sich bereits für ein Zuhause in den Werderaner Havelauen entschieden. Nördlich der Bahnschienen ist in den letzten Jahren ein beliebter Stadtteil entstanden, dessen Einwohnerzahl sich von knapp 500 im Jahre 2007 bis heute versechsfacht hat. 

Die tolle Lage am Wasser, die naturnahe Umgebung, mehrere Bildungseinrichtungen (Kitas/Schulen), ein Einkaufszentrum, eine Marina sowie kurze Wege zum Bahnhof und den Autobahnanschlüssen machen die Havelauen zu einer höchst attraktiven Wohnlage. Ursprünglich wurden die ehemaligen „Werderschen Wiesen“ 60 Jahre lang militärisch genutzt, bis sie ab 2010 eine komplette Neuausrichtung erlebten. 

2010 gründete sich die Projektgesellschaft Havelauen. Ihr Ziel war es, aus dem vorhandenen Areal einen neuen Lebensmittelpunkt zu machen. Maßgeblich an der Neugestaltung der Havelauen beteiligt, waren die HPG, die TRAX und Strala-Bau. Das Areal, das 2010 von der insolventen MEGA AG abgekauft wurde, setzte sich aus 184.000 Quadratmetern Nettobauland für Wohngebiete, 120.000 Quadratmetern Misch- und Sondergebietsflächen sowie 268.000 Quadratmetern für öffentliche Flächen zusammen.

Die Idee, dieses herrliche Stückchen Erde zum Wohngebiet zu entwickeln, ist aber nicht neu, sondern schon über 100 Jahre alt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab es einen offiziellen Bebauungsplan für die „Werderschen Wiesen“. Es sollte ein üppiger Gartenstadtteil entstehen mit Kirche, Dorfplatz und Wohnhäusern im Landhausstil. Der Beginn des ersten Weltkrieges machte die Umsetzung dieser Pläne jedoch zunichte. 

Während des Wirtschaftsaufschwungs in den Goldenen Zwanziger Jahren wurden die ursprünglichen Pläne um fantastische, ja fast utopische Ideen ergänzt. Die Rede war von einem Klein-Venedig mit befahrbaren Kanälen. Doch diese optimistischen Ziele mussten der Weltwirtschaftskrise weichen. 

Ab Mitte der 1930er Jahre errichtete das von Hermann Goering geleitete Reichsluftfahrtministerium (RLM) auf Teilen der „Werderschen Wiesen“ die Luftkriegsschule (LKS) Werder. Neben den für den Flugbetrieb notwendigen Einrichtungen, wurden auch Lehrsaalbauten und Wohnhäuser für die dort stationierten Ausbilder und Flugschüler errichtet. Bis 1945 wurden rund 1.500 Luftwaffenpiloten in Werder ausgebildet. 

Nach Kriegsende wurde die LKS Werder von den Sowjets als Kaserne genutzt. Nach dem Abzug der Roten Armee im Jahr 1994, fiel das Gelände wieder an die Stadt Werder zurück und die Pläne für die Errichtung eines neuen Stadtteils flammten nach einem fast 100-jährigen Dornröschenschlaf wieder auf. 

Neben den militärischen Altlasten wurde auch der Name entsorgt und die „Havelauen Werder“ waren bereit für eine komplette Umstrukturierung. Zwischen 2010 und 2017 investierten die Unternehmen HPG und TRAX etwa 17 Millionen Euro in die Erschließungsanlagen. Sie bauten mehr als zehn Kilometer Straßen und Verkehrswege, bildeten und erschlossen rund 250 Baugrundstücke zur individuellen Bebauung und schufen Voraussetzungen für den Bau von mehr als 500 Wohnungen in den Havelauen. 

Die Grundstücke sowie die Wohnungen sind äußerst begehrt, sodass nur noch wenige Immobilien zum Kauf/zur Miete angeboten werden. Die Lage direkt an den Ufern von Zernsee, Havel sowie eines großen Bootshafens ist einmalig. Die Havelauen teilen sich in eine Nord- und eine Südhälfte. Im nördlichen Teil befinden sich die Einfamilien- und Reihenhäuser und im südlichen Teil lädt eine Promenade an der Hafenbucht zum Flanieren ein. Diese erstreckt sich an der künstlich angelegten Hafenbucht bis hin zur Therme. 

Wer in den Havelauen ein Zuhause gefunden hat, geht hier auch nicht mehr so schnell wieder weg. Denn die „Auenländer“, wie sich die Bewohner der Havelauen nennen, haben vor der Haustür alles, was sie zum Leben brauchen. (wsw)

Ein Morgen auf der Riegelspitze

Werder (Havel), 08. Juli 2019 – „Guten Morgen“, tönt es freundlich über den Platz. „Bei uns arbeitet man den ganzen Tag mit Menschen, die gute Laune haben. Ist ja schließlich Urlaubszeit“, freut sich Fanny Kinkel, als wir sie an einem lauen Sommermorgen beim Rundgang über den Campingplatz Riegelspitze begleiten. Es ist recht früh und an der großen Badestelle ist es noch ruhig. Am Nachmittag lachen hier Familien mit Kindern, die sich daran erfreuen, so nah am und vor allem auch im Wasser zu urlauben. Und das Angebot hier wächst stetig.

Ganz neu sind zwei Finnhütten, die „Kotas“ genannt werden und ein wenig skandinavisches Flair an die Havel bringen. Bis zu vier Personen finden hier gemütlich Platz, eine kleine Küche und ein kleines Bad sorgen für Komfort. Sie wollten schon immer Mal in einem Zirkuswagen übernachten? Kein Problem! Neben diesem außergewöhnlichem Schlafgemach hat man außerdem die Wahl zwischen Lodges, unterschiedlichsten Ferienhäusern und dem kleinsten Arrangement, den Übernachtungsfässern, die gern von Radwanderern genutzt werden. Nach dem Routinecheck im Sanitärbereich, in dem sich auch ein mit liebevollen Details eingerichtetes Kinder-Badezimmer befindet, steigt uns schon der Duft frischer Brötchen in die Nase. Das kleine Café rundet das Angebot seit letztem Jahr ab und vesorgt die Gäste morgens mit frisch Gebackenem und Kaffee. 

„Jetzt aber schnell – um 8 Uhr öffnen wir die Rezeption“, verabschiedet sich Fanny Kinkel. Auch als Tagesgast kann man den Campingplatz besuchen – für ein kleines Entgeld gibt es echtes Urlabsfeeling und das gleich nebenan. (wsw)

Mein Werder (182): Christiane Küstner

Christiane Küstner ist die neue Kirschkönigin 2019/20, Foto: privat

Kurz & Knapp

Name: Christiane Küstner
Alter: 32
Wohnort: Werder
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Seit 1986 mit einer dreijährigen Unterbrechung in Ferch
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? Ich habe keine Kinder und möchte derzeit auch keine Kinder.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
als Erlebsnisstädtchen

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Medizinprodukteberaterin und telefonische Kunderbetreuerin in einen Sanitätshaus.
Außerhalb meiner Arbeit bin ich viel mit meiner Kamera unterwegs, treffe mich mit der Familie, den Freunden und besuche naheliegende Feste, Restaurants, Bars und genieße die Augenblicke.
Und nun werde ich dazu noch ein ganzes Jahr dem Königinnen-Amt meine Freizeit widmen.

Was würden Sie lieber machen?
Im Moment möchte ich nichts anderes machen – mir macht meine Arbeit Spaß, ich fühle mich wohl und habe tolle Kollegen. Für meine Freizeitgestaltung bin ich immerhin selber verantwortlich und gestalte diese so, wie ich es gern habe.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja, ich bin gern am Wasser – entweder findet ihr mich auf einer der Bänke an der Ziegelei oder auch mal an der Regattastrecke in Werder beim Eis naschen.

Rummel oder Muckergarten?
Beides – als Werderanerin gehört es sich, den Rummel zu besuchen und abends den Bands zu lauschen und mitzutanzen. Die Muckergärten werden selbstverständlich auch mit dem Radel abgefahren. Es muss doch der Wein unterm Obstbaum gekostet werden.

Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
… dort, wo gerade gute Musik läuft

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Dieses Jahr hat mir besonders gut die schwarze Johannisbeere von Rzegotta geschmeckt.
Ansonsten bevorzuge ich keinen speziellen Obstwein, ich entdecke jedes Jahr wieder eine neue Lieblingssorte.

Sie – ganz speziell

Wie haben Ihre Verwandten und Freude darauf reagiert, dass Sie Kirschkönigin wurden?
Da es wirklich keiner wusste, gab es einen ganz großen „Wow“-Effekt. Mich haben sehr viele Glückwünsche erreicht – somit sehe ich die Resonanz positiv.

Das Kleid wurde schon traditionell von Manu Giese entworfen., Foto: wsw

Das Kleid hat wie schon traditionell Manu Giese genäht – durften Sie mitbestimmen, wie es aussieht?
Oh ja, wir waren uns sehr schnell einig, in welche Richtung wir uns bewegen – sie sah mich anfangs als „Ronja die Räubertochter“ und ich sah mich als „Cruella de Vil“ – und dann kam der Stehkragen. Wir waren so überzeugt davon, dass wir alles weitere darauf aufbauten. Nur Hand in Hand und mit dieser guten Zusammenarbeit kann solch ein Projekt funktionieren.

Welche Veranstaltungen / Termine haben Sie in der nächsten Zeit, wo dürfen sich die Leute auf Sie freuen?
Mein erster großer Auftritt und meine offizielle Krönung waren gestern beim Kirsch- und Ziegelfest. Ansonsten freue ich mich über viele Einladungen und Veranstaltungen, die ich besuchen kann.
Über Facebook „Kirschkönigin Glindow“ werde ich rechtzeitig bekannt geben wo ich zu sehen bin.

Als Kirschkönigin unterstützen Sie auch ein besonderes Projekt. Welches ist das und warum ist Ihnen das wichtig?
Mein Projekt sind meine eigenen entworfenen Postkarten. Ich habe Postkarten von Glindow gestaltet und drucken lassen. Es gibt derzeit acht verschiedene Motive von Glindow und es werden weitere auch aus Werder dazukommen. Jede Postkarte für sich zeichnet den Ort Glindow aus. Auf den Rückseiten stehen auch wertvolle Informationen zu den Motiven. Diese Postkarten sind bei und nach dem Kirsch- und Ziegelfest gegen eine angemessene Geldspende bei mir, im Heimatmuseum Glindow und auf dem Erzeugermarkt der Familie Giese erhältlich. Die Spendengelder gehen an die Kameradinen und Kameraden der Feuerwehr zusammen mit der Jugendfeuerwehr und dem Förderverein e.V. der Ortsfeuerwehr Glindow und an den Zuckerbaum e.v
Es ist in meinen Augen für jedermann gedacht: für Jung, für Alt, für Sammler, für Brieffreundschaften und für den Tourismus. Dieses Projekt ist eine gute Mischung zwischen sozialem Engagement und der Leidenschaft zu dem Ort Glindow.
Ich hoffe auf großen Zuspruch und dass ich am Ende meiner Amtszeit zwei große Schecks überreichen kann.

Die Postkarten hat Christiane Küstner selbst entworfen. Sie werden für den guten Zweck verkauft., Foto: privat

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen? 
Da fällt mir tatsächlich keine ein.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Tim Pieper und die Tiefe Havel

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Viele Menschen beeindrucken und inspirieren mich. 
Von vielen anderen kann man unheimlich viel lernen. 
Eine Vorbildperson gibt es für mich nicht.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -Serie? Warum?
Ich bin ein großer Marvel Filme Fan.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Sicherlich liegt weit verborgen ein Talent, wenn ich es entdecke, sage ich Bescheid 🙂

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Tiere sind Bestandteil unserer Erde – man sollte sie mögen.
Ich habe eine verrückte Katze Names Lotti.

Die Urlaubszeit sorgenfrei genießen

Werder (Havel), 6. Juli 2019 – Es ist Urlaubszeit und das bedeutet Ruhe und Entspannung vom Alltag. Für Familien, die einen Angehörigen zu Hause pflegen, stellt sich oft die Frage nach der Versorgung während genau dieser Zeit. Wer ein Familienmitglied in der Häuslichkeit umsorgt, ist meist rund um die Uhr im Einsatz und leistet dabei Großartiges. Eine kleine Auszeit, sich selbst auch mal etwas zu gönnen, ist wichtig und schafft einen Ausgleich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die KARINA Hauskrankenpflege GmbH kann hier unterstützen.

Verhinderungspflege – 42 Tage Anspruch im Jahr

Bei Vorliegen eines Pflegegrades der Stufen zwei bis fünf haben Sie und Ihr Angehöriger Anspruch von  bis zu 42 Tagen der sogenannten Verhinderungspflege. Dabei ist Voraussetzung, dass der oder die zu Pflegende mindestens sechs Monate durch eine private Pflegeperson betreut worden ist. Ob nun für den Urlaub, für das Wahrnehmen eigener Termine oder dem Nachgehen Ihrer Hobbies, die Leistungen der Verhinderngspflege können Sie stundenweise über das Jahr verteilt in Anspruch nehmen. 

Unterstützung im Alltag für mehr Selbstbestimmtheit

Eine weitere Möglichkeit für die Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit von Senioren bei der Gestaltung ihres Alltags, bieten die sogenannten Entlastungsleistungen. Jeder, der einen Pflegegrad hat, hat auch Anspruch auf diesen Gegenwert in Höhe von 125 € pro Monat, egal ob er zu Hause oder in einer Einrichtung betreut wird. 

Unser Vitaltreff

In unserem Vitaltreff bieten wir unseren Seniorinnen und Senioren ein geselliges Umfeld bei gemeinsamen Spielenachmittagen, Kochen, Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten in der Regionn und vielem mehr. Mit unserem Shuttlebus holen wir Sie von zu Hause oder aus der Wohngemeinschaft ab und bringen sie anschließend wieder zurück. Eine willkommene Abwechslung, bei der wir immer gemeinsam entscheiden, wonach uns der Sinn steht. Wir beraten Sie gern, stellen uns auf Ihre Bedürfnisse ein und bieten Ihnen individuelle Unterstützung, um die kleinen und großen Hürden des Alltags zu meistern.

Zur Erweiterung des Teams sucht die KARINA Hauskrankenpflege GmbH jederzeit Pflegefachkräfte, Heilerziehungspfleger (m/w), Pflegekräfte und Hauswirtschaftskräfte. (wsw)

Das Service-Extra bei der GTÜ

Werder (Havel), 6. Juli 2019 – Seit Januar 2017 ist Wolfram Schulz in Werder für die Prüfungen, Abnahmen und Gutachten für des Werderaners liebstes Alltagsgefährt zuständig. Seine KFZ-Prüfstelle befindet sich in der Berliner Str. 105.

Nachdem er viel Berufserfahrung als KFZ Mechaniker sammeln konnte, ließ er sich zusätzlich zum Prüfingineur ausbilden und eröffnete bereits in 2014 sein eigenes GTÜ-Partnerbüro in Werder. 

Ganz neu ist, dass Wolfram Schulz jetzt auch Einzelabnahmen nach Paragraf 19(2) und Vollgutachten nach Paragraf 21 durchführen. Im Februar hat der Bundesrat hierzu Verordnungen geändert, die Ende März in Kraft getreten sind. 

„Um diese Kompetenzen zu erhalten, muss man über eine spezielle Weiterbildung entsprechende Zusatzqualifikationen erwerben“, verrät Wolfram Schulz. Er freut sich sehr, seinen Werderaner Kundinnen und Kunden nun auch dieses Extra an Service anbieten zu können. 

In Werder kümmern sich die Profis aber auch um Untersuchungen und Gutachten nach Unfällen oder anderen Kfz-Schäden. Die Sachverständigen haben dafür die modernste Technik und arbeiten definitiv neutral. Angeboten werden auch Änderungsabnahmen und Oldtimergutachten. (wsw)

Mit dem Fahrrad zu Berners

Werder (Havel), 5. Juli 2019 – „Wir hätten gern Räucherfisch, ein Brötchen mit Bismarckhering und ein Eis.“ – So oder so ähnlich klingen die Sätze, die Fischerfamilie Berner zur Zeit mehrmals täglich hört. Die Arbeit auf dem Hof mit Einfahrt direkt gegenüber der Autobahnauffahrt Richtung Töplitz hat jetzt sieben Tage die Woche geöffnet. Wer mit dem Fahrrad entlang des Havel-Radwegs vorbei kommt, macht hier gern ein Päuschen, lässt die Seele mit Blick auf die Havel baumeln und genießt heimischen Fisch und – ganz neu– auch einen leckeren kukki-Cocktail. Den Räucherofen heizt Nick Berner jetzt täglich an und wer auf den Hof kommt, kann sich dem typischen Räucherduft kaum entziehen. Ein Plätzchen, an dem man gerne verweilt. Als Fischerfamilie durch und durch beginnt der Tag der Berners früh am morgen, wenn die Reusen kontrolliert werden. Der eine oder andere große Wels ging auch schon ins Netz. Natürlich gibt es neben Räucherfisch auch Frischfisch. „Wer gern etwas Frisches für die Pfanne haben möchte, der kann bei uns auch gern Fisch bestellen“, verrät Nick Berner. Wer bei der Fischerfamilie Berner Halt macht, sollte sich die Fischsuppe nach altem Rezept von Papa Wolfgang, der den Fischerhof seinerzeit gründete, schmecken lassen. Neben den ganzen Köstlichkeiten und gekühlten Drinks bietet der cica zwei Hektar große Angelteich allen Petrijüngern die Möglichkeit, ihr Glück auf Karpfen, Barsch & Co zu versuchen. (wsw)

Wir machen euch fit

Werder (Havel), 5. Juli 2019 – Das Training genießen, dabei abschalten und sich nur auf sich selbst konzentrieren! eGym Fitnessgeräte machen das Gerätetraining komfortabel und sicher. Nach einmaliger Anpassung durch unsere geschulten Trainer stellen sich die Geräte in Sekunden automatisch richtig ein. Man muss sich also nicht mehr merken, welche Sitzhöhe bei welchem Gerät passend ist oder mit welchen Gewichten man aktuell trainiert. 

Melden Sie sich einfach an und schon kann es losgehen. Das macht das Training besonders sicher, denn unangemessene Trainingsgewichte oder gesundheitsschädigende Sitzpositionen sind ausgeschlossen. An eGym Geräten trainiert man so bequem, wie noch nie und natürlich nach den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. 

„Wir freuen uns sehr, unseren Mitgliedern neben unserem goßen Cardiobereich und dem abwechslungsreichen Kursangebot auch diese innvoative Form an Fitnessgeräten anzubieten“, freut sich Maik Beyer, der den Club im Werderpark vor 17 Jahren eröffnet hat. Seitdem hat sich in der Branche viel getan, aber der Geschäftsführer ist emsig und hält seinen Club auf dem neuesten Stand und macht es seinen Kunden so komfortabel wie möglich. 

Auch bei heißen Temperaturen ist der Enjoy Fitnessclub angenehm temperiert. So gibt es auch im Sommer keine Ausreden mehr, nicht in den Club zu gehen! (wsw)

Ausstellung in der Kfz-Zulassungsstelle – Prävention von Verkehrsunfällen mit Wildtieren

Im Gutshof in Werder (Havel) befindet sich u.a. die KFZ-Zulassungsstelle des Landkreises. Foto: wsw

Werder (Havel), 3. Juli 2019 – Die Ausstellung des Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg soll die Besucher für die Hintergründe der hohen Anzahl an Verkehrsunfällen mit Wildtieren im Land Brandenburg sensibilisieren. Sie informiert über heimische Wildtierarten und deren Verhalten, über kritische Tages- und Jahreszeiten sowie über stark frequentierte Landschaftstypen und Regionen. Außerdem werden Empfehlungen gegeben, wie Wildunfälle vermieden oder vermindert werden können und was nach einem Wildunfall zu tun ist. 

Mit dem Besuch der Ausstellung sollen Bürgerinnen und Bürger im Land Brandenburg mehr über das Verhalten hiesiger Wildtiere lernen und Anzeichen für möglichen Wildwechsel besser deuten können. Die Ausstellung richtet sich in erster Linie an Kraftfahrer, die durch das erlangte Hintergrundwissen dazu motiviert werden sollen, den kritischen Bereichen/Zeiten mit erhöhter Aufmerksamkeit, angepasster Geschwindigkeit sowie Bremsbereitschaft zu begegnen.

Kartenspiel „Spitz die Löffel“ zu gewinnen

Wöchentlich haben die Besucher der Ausstellung die Möglichkeit, das Kartenspiel “Spitz die Löffel” zu gewinnen. Das Kartenspiel wird begleitend zur Ausstellung verlost.
Dazu liegen im Ausstellungsbereich Gewinnkarten aus, die ausgefüllt in eine aufgestellte Box gesteckt werden müssen. Aus den richtigen Einsendungen wird jeweils einmal pro Woche ein Gewinner ermittelt. Dieser erhält dann auf dem Postweg das unterhaltsame und lehrreiche Kartenspiel. 

Weitere Informationen
Das Kartenspiel des Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg und des Forums Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg vermittelt auf unterhaltsame Art und Weise interessantes Wissen über Lebens- und Verhaltensweisen brandenburgischer Wildtiere. Obwohl vorrangig für Kraftfahrer entwickelt, um für mehr Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit in Hinblick auf Wildtiere und damit verbundene Unfallrisiken im Straßenverkehr zu werben, eignet sich „Spitz die Löffel“ für Jung und Alt.

Hintergrund

Wälder und Felder sind die Lebensräume vieler Wildtiere. Da diese Landschaftstypen ungefähr zwei Drittel der Fläche Brandenburgs ausmachen, kommt es häufig zu Begegnungen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen. Fast jeder fünfte Verkehrsunfall in Brandenburg ist auf einen Zusammenstoß mit einem Wildtier zurückzuführen. Das sind 16.000 polizeilich gemeldete Wildunfälle im Jahr, Tendenz steigend. Die Dunkelziffer bei Unfällen mit geringen Sachschäden ist hoch. 

Zahlreiche Ansätze zur Vermeidung von Wildunfällen sind darauf ausgerichtet, das Queren der Wildtiere zu verhindern bzw. zu lenken. Die Wirkung blauer Wildwarnreflektoren ist umstritten; auch Wildzäune können nicht flächendeckend zum Einsatz kommen. Hinweisschilder auf Wildwechsel und die damit verbundene Herabsetzung des Tempolimits haben oft nur wenig Wirkung auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, denen Experten zufolge häufig das Verständnis für die Sinnhaftigkeit der Geschwindigkeitsbegrenzungen fehlt. Die Wanderausstellung und das Kartenspiel setzen deshalb bei der Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf Gefahrensituationen auf mehr Hintergrundwissen, damit Wild am Straßenrand früher entdeckt und Gefahrensituationen schneller erfasst werden können, und appellieren an ein risikobewussteres Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg wurde ins Leben gerufen, um eine flächendeckende Umsetzung und wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung von Maßnahmen und Projekten der Verkehrssicherheitsarbeit auf regionaler und kommunaler Ebene zu gewährleisten. Es wird gefördert vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.netzwerk-verkehrssicherheit.de. (lpm)

Das 23. Kirsch- und Ziegelfest steht in den Startlöchern

Am kommenden Samstag wird die neue Kirschkönigin Christiane Küstner, hier neben Fred Witschel, auf dem 23. Kirsch- und Ziegelfest Glindow gekrönt., Foto: wsw

Werder (Havel) OT Glindow, 2. Juli 2019 – In wenigen Tagen feiert Werders Ortsteil Glindow das beliebte Kirsch- und Ziegelfest. Vom 5. bis zum 7. Juli findet an unterschiedlichen Veranstaltungsorten ein buntes und unterhaltsames Programm statt. 

Eröffnet wird das 23. Kirsch- und Ziegelfest am Freitag, dem 5. Juli, um 17 Uhr auf der Festwiese Jahnufer. Ein Familiennachmittag für Groß und Klein unter dem Motto „Ton in Ton“ mit musikalischer Unterhaltung durch die Band „Purfürst und Wein“ läutet die Feierlichkeiten für das Wochenende ein. Sportlich wird es dann ab 18.30 Uhr wenn die Eintracht Glindow auf dem Sportplatz bei einem spannenden Abendfußballturnier um den Kirschpokal spielt. Um 19 Uhr wird beim Familienkino auf der Festwiese der Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gezeigt. 

Am Samstag, dem 6. Juli, kann die Frauensportgruppe Glindow beim Volleyballturnier um den Kirschpokal im Strandbad Glindow ihr ganzes sportliches Können zeigen. Nach einer kurzen Verschnaufpause startet um 14 Uhr mit dem Festumzug das Highlight des Wochenendes. Zahlreiche Vereine, Betriebe, Schul- und Kindereinrichtungen sowie Gäste, angeführt vom Spielmannszug der Spargelstadt Beelitz, werden bei ihrem Umzug durch Glindow wieder für allerhand Begeisterung sorgen. Ab 14.45 Uhr wird dann das bunte Nachmittagsprogramm für Groß und Klein auf der Festwiese Jahnufer eingeläutet. Durch das Programm, dessen Höhepunkt die Krönung der neuen Kirschkönigin Christiane Küstner ist, führt Bianca Balzer. Mit dabei ist natürlich auch Niclas Freese mit seiner Gitarre. 

Übrigens: Für den Kirsch-Rezepte-Wettbewerb können neben Kuchen auch Desserts und andere Köstlichkeiten mit Kirschen eingereicht werden. Die Produkte werden am 6. Juli ab 9 Uhr im Heimatmuseum entgegen genommen. Die Anleitungen sollten für die Rezeptesammlung des Heimatvereins beigefügt sein. Für das Kuchenbuffet des Heimatvereins sind Kuchenspenden aller Art sehr gern willkommen. Sie können am 6. Juli ab 9 Uhr im Heimatmuseum oder ab 13 Uhr im Festzelt abgegeben werden.

Neben der Ehrung der Sieger aus dem Kirsch-Rezepte- und Fotowettbewerb stehen Kirschkernweitspucken, Ziegelsteinzielwurf, Kinderschminken und eine Modenschau auf dem Programm. Den Abschluss bildet ab 19 Uhr der Kirschtanz mit der Band „Extraleicht“. 

Der Sonntag beginnt um 9 Uhr mit einem Frühgottesdienst in der Dorfkirche bis um 11 Uhr das Musikprogramm „Fly me to the moon“ inklusive großer Mitsing-Aktion auf der Festwiese Jahnufer startet. Ebenfalls ab 11 Uhr beginnt der Tag der offenen Tür in der Neuen Ziegel-Manufaktur Glindow und im keramik&kulturGUT Glindow. Um 14.30 Uhr lädt ein tolles Musikprogramm für die ganze Familie zum Mitmachen ein und zum Ausklang des Kirsch- und Ziegelfestes singt der Gemischte Chor Glindow in der Dorfkirche. 

Am Festwochenende haben das Heimatmuseum und das Ziegeleimuseum mit der Sonderausstellung zur Geschichte der Ziegelei geöffnet.

Führungen durch die Ziegelmanufaktur: 

Samstag: 12, 13.30 und 15 Uhr

Sonntag: 10, 11.30 und 13 Uhr

Das Heimatmuseum mit der Sonderausstellung zu Theodor Fontane „Sieh, das Gute liegt so nah!“ hat jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Wir wünschen allen Beteiligten, Gästen und Organisatoren ein tolles Festwochenende! (wsw)

Trainingsauftakt des Handballoberligisten aus Werder (Havel) / 6. SommerHandballCamp

Werder (Havel), 1. Juli 2019 – Am Montag, dem 17. Juni 2019 startete das Männerteam des HV Grün-Weiß Werder die Vorbereitung auf die Spielsaison 2019/20. Die ersten Trainingseinheiten finden nicht in der Sporthalle statt, sondern Trainer Steffen Schieke und Co-Trainer Mathias Marschke laden die Mannen auf die Sportanlage auf die Insel von Werder ein. Im Vordergrund steht dort die Laufarbeit.

Bis zum ersten Spieltag in der Oberliga Ostsee-Spree sind in der zehnwöchigen Saisonvorbereitung mehrere Trainingsspiele geplant, u.a. auch gegen Drittligisten 1.VfL Potsdam. Vom 19. bis 21.07. wird das Team schon traditionell am Handball Open Air Megawood-Turnier in Aschersleben teilnehmen.

Am 10. August führt der HV Grün-Weiß Werder ein Blitzturnier durch. Teilnehmer sind, neben Werder, das Männerteam vom Partnerverein HC Neuenbürg 2000 (Badenliga) und die HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst (Brandenburgliga).
Neben den Hauptakteuren, wird sich zukünftig ein aufgestocktes Betreuerteam um die Belange der Mannschaft kümmern und somit das sportliche Umfeld auf ein neues Niveau heben. So ist u.a. für die Fitness zukünftig Jan Wiesner zuständig. Er erwirbt zurzeit die A-Lizenz zum Fitnesstrainer. In den vergangen Jahren betreute er das Frauenoberligateam von Grün-Weiß. Matthias Lessig leitet das Torwarttraining. Sein Einsatz ist umso höher einzuschätzen, bringt er doch als ehemaliger Co-Trainer beim 1. VfL Potsdam, bei den Berliner Füchsen und in den letzten Jahren beim HC Oranienburg eine immense Erfahrung mit. Für die physiotherapeutische Betreuung ist weiterhin Vivian Barabas-Boistätig zuständig. Weiter zum Betreuerteam gehören Vivian Fröhlich und Dominik Nehls (Videobearbeitung).

Für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 16 Jahren findet in den Sommerferien das 6. SommerHandballCamp mit Unterstützung des HV Grün-Weiß Werder statt. GCamp-Organisationschefin Katja Umlauf lädt alle Handballinteressierten dazu ein, einen Teil ihrer Ferien gemeinsam zu gestalten. Insgesamt werden die Teilnehmer ein interessantes Ferienprogramm erleben, wo nicht nur das Handballspielen im Fokus steht, sondern viele Aktionen, wie Fahrradtouren, Wanderungen, Ausflüge mit dem Boot, Lagerfeuer u.v.m. stattfinden. Übernachtet wird in Gemeinschaftszelten im Werderaner Schwimmbad am Plessower See.

Das 6. SommerHandballCamp findet in zwei Durchgängen statt. Vom 15. Juli bis 19. Juli und vom 22. Juli bis 26. Juli. Anmeldungen und Nachfragen können gerne an Katja Umlauf gerichtet werden unter sommercamp2019@gmx.de. (s.d.)

DRK bittet um dringend benötigte Blutspenden

Berlin, Potsdam, Cottbus, 1. Juli 2019 – Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ruft dringend zur Blutspende auf. Anhaltend hohe Temperaturen haben aktuell zu einem massiven Einbruch der Spenderzahlen geführt. Die Sommerferien in Berlin und Brandenburg stellen das DRK bei der Sicherstellung der Blutversorgung in der Region vor eine weitere Herausforderung.

Blut ist nur sehr begrenzt haltbar. Blutplättchen, die beispielsweise für die Behandlung von Tumorerkrankungen benötigt werden, sind nur vier Tage einsetzbar. Die aktuelle Situation stellt für die Patientenversorgung eine ernsthafte Bedrohung dar. An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in seinem Versorgungsgebiet 1.750 Blutspenden, um den Bedarf von Kliniken zu decken.

Bitte werden Sie zum Lebensretter und nehmen Sie die vom DRK angebotenen Blutspendetermine in Ihrer Region wahr!

Auch bei großer Hitze sind Blutspenden unbedenklich. Sie sollten lediglich darauf achten, vor und nach der Spende genug zu trinken (Wasser, Fruchtsaftschorlen, Kräutertee). Außerdem sollten längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengung direkt nach einer Blutspende vermieden werden.

Auf jedem DRK-Blutspendetermin stellt ein Arzt die Spendefähigkeit im Rahmen eines vertraulichen Gesprächs fest.

Am 9. Juli findet von 16-20 Uhr beim DRK Werder in der Eisenbahnstraße 6 wieder ein Blutspendetermin statt. Alle Termine sind unter www.blutspende.de einsehbar oder können kostenfrei über das Servicetelefon 0800 11 949 11 erfragt werden.

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt.In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. drei Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. (drk)

Benefiz Tandem-Fahrrad-Tour 2019

Werder (Havel), 1. Juli 2019 – Wenn zwei große Herzen und jede Menge Sportgeist zusammenkommen, geht es auf eine Reise für den guten Zweck.

Vom 1. bis 18. Juli 2019 fahren Roland Töppel aus Cottbus und Andreas Filert aus Berlin mit ihrem restaurierten DDR-Tandem rund 1.000 km durch Deutschland. Die Rundfahrt von Cottbus zum Kap Arkona und zurück gilt dem guten Zweck. Mit ihrer Aktion sammeln die beiden Ruheständler Spenden für den Ambulanten Malteser Hospizdienst. Damit wollen sie den „stillen Dienst am Nächsten“ würdigen, den Ehrenamtliche oft ganz im Verborgenen leisten, wenn sie sterbende und schwerstkranke Menschen begleiten und ihnen ein Leben in Würde bis zum letzten Tag ermöglichen. “Auf unserer Fahrt hoffen wir, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und auf das Thema Sterbe- und Trauerbegleitung aufmerksam machen zu können”, so die beiden Ruheständler.

Morgen machen Roland Töppel und Andreas Filert auch in Werder (Havel) Halt. Wer die Tour tagesaktuell verfolgen, selbst mitmachen oder spenden möchte, findet unter www.tandem.malteser-cottbus.de alle wichtigen Informationen.

Die Tour im Überblick:

01.07.2019: Start um 9.30 Uhr in Cottbus am Ostsee
01.07.2019: Dahme
02.07.2019: Werder/Havel
04.07.2019: Neuruppin
05.07.2019: Waren/Müritz
07.07.2019: Demmin
08.07.2019: Stralsund
10.07.2019: Dranske
11.07.2019: Kap Arkona an der Ostsee
11.07.2019: Sassnitz
12.07.2019: Greifswald
13.07.2019: Altentreptow
14.07.2019: Templin
15.07.0219: Berlin
17.07.2019: Brandenburger Tor
17.07.2019: Bad Saarow
18.07.2019: Ankunft am Ostsee in Cottbus

Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein und bieten für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr Hilfe weltweit. 72.000 Engagierte sind an 700 Orten in Ehren- und Hauptamt tätig. Insgesamt gibt es eine Million Förderer und Mitglieder. (mhev, wsw)

Mein Werder (181): Wolfram Schulz

Kurz & Knackig

Name: Wolfram Schulz
Alter: 41 Jahre
Wohnort: Werder
Haben Sie Kinder? Ich habe einen fünfjährigen Sohn.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine Stadt, in der man sich kennt, eingebettet in eine herrliche, ruhige Lage am Wasser, aber dennoch nah an Berlin.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin seit 2008 Sachverständiger der GTÜ, seit 2015 selbstständig und seit 2017 habe ich eine eigene Prüfstelle. Ich biete diverse Dienstleistungen rund ums Kfz an, wie Haupt- und Abgasuntersuchung, Abnahmen, aber auch Schaden- und Wertgutachten.

Was würden Sie lieber machen?
Eigentlich ist das, was ich mache, genau das, was ich wollte. Über die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, die Arbeit als Kfz-Mechaniker und dann das berufsbegleitende Studium im Fach Maschinenbau bin ich diesen Weg seit 1997 gegangen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Im Wald am Plessower See beim Joggen kann man wunderbar den Kopf vom Alltag frei bekommen.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Insel sollte man die Altstadt gesehen haben und vom Weinberg oder von der Bismarkhöhe den Ausblick über die Stadt genießen.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Wir sind gern in den Gärten und genießen den Obstwein. Ich bin aber auch gern mit meinem Sohn auf dem Rummel im Autoscooter, auch wenn ich leider nur noch Gas geben darf.

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich koste immer wieder die Sorten, die meine Frau lecker findet. Meist lande ich aber doch wieder bei der Erbeere.

Sie – ganz speziell

Sie beschäftigen sich den ganzen Tag mit Autos, was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Beruflich habe ich doch vorwiegend mit modernen Fahrzeugen zu tun, auch wenn Oldtimer ab und an den Alltag abwechslungsreich gestalten. Daher beschäftige ich mich in meiner Freizeit leidenschaftlich gern mit der Restaurierung von alten Motorrädern und alten Autos.

Wir haben gehört, dass Sie auch ein ganz besonderes Hobby haben. Erzählen Sie uns davon? 
Ich fahre sehr gerne auf dampfbetriebenen Schmalspurbahnen mit, möglich nah hinter der Lok, damit man die Geräusche der Dampfmaschine hören und genießen kann.

Seit wann sind Sie selbstständig?
Seit 2015 bin ich als Büroinhaber der GTÜ in Werder selbstständig und im Jahr 2017 habe ich mit der Eröffnung meiner Kfz-Prüfstelle weiter zu meiner Verwurzelung in Werder beigetragen.

Gibt es für Sie noch weitere Ziele für die Zukunft?
Meine Firma weiter auszubauen und mich in Werder stärker zu verwurzeln. So bin ich seit einiger Zeit im MC Blütenstadt e.V. aktives Mitglied und wurde dieses Jahr zum Kassenwart gewählt.

Was wir sonst noch wissen wollen…

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Den Dänen Jorgen Skafte Rasmussen, nur leider lebt er nicht mehr. Er hat innerhalb weniger Jahre in Zschopau in Sachsen die weltgrößte Motorradfabrik aufgebaut.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Berliner Blau“ von Philipp Kerr

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Konkrete Vorbilder habe ich keine. Ich nehme mir lieber verschiedene, für mich positive Eigenschaften verschiedener Persönlichkeiten zum Vorbild.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Die Krimiserie „Die Zwei“ mit Toni Curtis und Roger Moore

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ich kann mich einmal im Kreis drehen, Chaos hinterlassen und meine Frau damit in den Wahnsinn treiben. ;-D

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Haustiere sind für mich wichtig. Inzwischen haben wir leider nur noch unseren Kater Basti.

An EU-Badestelle Plessower See vermehrt Zerkarien vorgefunden

Werder (Havel), 28. Juni 2019 – An der EU Badestelle Plessower See sind bei der letzten Kontrolle des Gewässers durch das Team Hygiene/Umweltmedizin des Landkreises vermehrt Zerkarien vorgefunden worden. Ein entsprechendes Merkblatt wurde an der Badestelle angebracht.
Zerkarien treten durch Wasservogelpopulationen insbesondere im Flachwasser auf und vermehren sich vorzugsweise bei Wassertemperaturen über 20 °C.
Zerkarien (ca. 0,5mm groß) können „versehentlich“ die Haut des badenden Menschen befallen und somit eine Abwehrreaktion beim Menschen in Form von unangenehm juckendem Hautauschlag, ähnlich einem Insektenstich, hervorrufen, der aber in der Regel ungefährlich ist (sogenannte Badedermatitis). Das Verschlucken von Zerkarien ist für den Menschen ungefährlich. (lpm)

Folgendes Merkblatt wird an betroffenen Badestellen (bisher nur Plessower See) veröffentlicht:

Merkblatt Zerkarien
In unseren Naturgewässern kommt es bei gewissen Wasservögeln, vor allem bei Enten, zu einer Wurminfektion (Entenbilharziose). Der Zyklus dieser Parasitenerkrankung beginnt mit der Abgabe von Wurmeiern durch den Vogelkot ins Wasser. 

Aus diesen Eiern schlüpfen im Wasser Wimperlarven (Mirazidien), die sich verschiedene v.a. im Schlamm der Uferbereiche lebende Wasserschneckenarten (Zwischenwirte) suchen und in diese eindringen. In den Schnecken entwickelt sich wiederum eine zweite Generation an Larven, die sogenannten Gabelschwanzlarven oder Zerkarien.

Eine Schnecke gibt Tausende dieser Zerkarien ins Wasser ab, diese suchen sich im Normalfall wieder Wasservögel, um für einen neuen Zyklus heranreifen zu können. 

Diese Zerkarien (ca. 0,5mm groß) können „versehentlich“ die Haut des badenden Menschen befallen und somit eine Abwehrreaktion beim Menschen in Form von unangenehm juckendem Hautauschlag, ähnlich einem Insektenstich, hervorrufen, der aber in der Regel ungefährlich ist (sogenannte Badedermatitis). 

Das Verschlucken von Zerkarien ist für den Menschen ungefährlich.

Das Auftreten von Zerkarien in unseren heimischen Naturbadegewässern steht in keinem Zusammenhang mit der hygienischen Wasserqualität.

Vielmehr ist die Wassertemperatur entscheidend, da die Zerkarie die Schnecke erst bei Temperaturen über 20 °C verlässt.

Vorbeugemaßnahmen und Maßnahmen bei Kontakt mit Zerkarien:

• keine Entenfütterung, damit die Entenpopulation nicht zu groß wird 
• kein bzw. nur kurzer Aufenthalt im pflanzenreichen Flachwasserbereich 
• nach dem Baden den Körper kräftig mit dem Handtuch trocknen 
• nicht kratzen, damit es zu keiner Sekundärinfektion kommt

Mein Werder (180): Bernd Lorenz

Kurz & Knackig

Name: Bernd Lorenz
Alter: 65
Wohnort: Werder(Havel) OT Glindow
Haben Sie Kinder? Ja, zwei Töchter.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder besticht durch eine traumhafte Lage am Wasser, eine wunderschöne restaurierte Altstadt an der Havel und eine gute Infrastruktur.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich genieße seit zwei Jahren das Rentnerleben und kann mich noch mehr meinem Hobby widmen. Mit großer Leidenschaft beschäftige ich mich mit der Obstweinherstellung und betreibe zum Baumblütenfest unseren Blütengarten Lorenz. Freude bereitet mir auch die Mitarbeit im Obst- und Gartenbauverein.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Mein Lieblingsort in Werder ist der Glindower See.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Die umliegenden Höhenzüge um Werder sind ein ganz besonderes Naturerlebnis. Die Blicke auf Stadt-Land-Fluss sind immer wieder schön.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Natürlich der Blütengarten unserer Familie.

Sie – ganz speziell

Was bedeutet Obstwein für Sie?
Unsere Familie ist schon in der vierten Generation mit dem Obstbau verbunden. Da war es naheliegend, das Obst aus dem Garten auch zu Wein zu veredeln. Es bereitet mir auch viel Freude, immer wieder neue Obstweinsorten zu kreieren, so speziell auch diverse Mehrfruchtweine, z.B. Apfel/Quitte oder Birne/Quitte oder mal was Ausgefallenes wie einen Pfingstrosenwein.

Baumblüte 2019 – Wie war die Blüte für Sie und Ihre Familie?
Es ist immer wieder eine Freude, nach langer Vorbereitung das Fest in unserem Blütengarten stattfinden zu lassen. Wenn dann noch das Wetter mitspielt und viele gut gelaunte Gäste kommen, dann macht das einen glücklich.

Gab es besondere Momente?
Besondere Momente in unserem Blütengarten sind für uns immer die Besuche der Baumblütenkönigin, der Glindower Kirschkönigin und des Glindower Carnevalclubs. Wenn dann noch unsere alten Apfelbäume blühen, sind die schönsten Fotomotive garantiert. Wenn immer am 1. Mai unsere Hausband “Strings” aus Potsdam spielt, kann man bei einem guten Blues für einen kurzen Moment einfach abschalten.

Was ist Ihre Lieblingssorte Obstwein?
Dieses Jahr ist es die Schwarze Knupper und die Erdbeere/Holunderblüte.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Gesundheit für meine Familie, die Kinder und Enkelkinder, ein friedliches Miteinander und noch viele schöne Momente im Leben.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Sofern er noch leben würde, den Meeresforscher Jacques Cousteau.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Die Brückenbauer von Jan Guillou.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Beides, Katze und Hund

Vollsperrung der B1 in Geltow

Liniennetz: Linienänderungen zum Baustellenfahrplan

Schwielowsee OT Geltow, 20. Juni 2019 – Durch die baustellenbedingte Sperrung der Bundesstraße B1 in Geltow sowie der Bauarbeiten auf der Breiten Straße und Zeppelinstraße in Potsdam im Zeitraum informiert regiobus:

Von Montag, 24. Juni 2019, Betriebsbeginn,
bis Dienstag, 09. Juli 2019, Betriebsschluss

sind folgende Änderungen der Linien 580, 610 und 631 notwendig:

Die Linienabschnitte S Potsdam Hauptbahnhof < > Potsdam, Zum Bahnhof Pirschheide (Linien 580, 631) werden nicht bedient.

Die PlusBus-Linie 580 beginnt und endet an der Haltestelle Werder (Havel), Bahnhof.
· Es besteht am Bahnhof Werder (Havel) Anschluss zum RE1 nach S Potsdam Hauptbahnhof.
· Im Abschnitt Lehnin, Busbahnhof < > Werder (Havel), Bahnhof kommt es zu veränderten Abfahrtszeiten

Die Linie 631 wird in folgende Abschnitte geteilt:

I. Linie 631 Werder (Havel), Bahnhof < > Geltow < > Caputh-Geltow, Bahnhof (alle 15/30 min)

· Es besteht am Bahnhof Werder (Havel) Anschluss zum RE1 nach S Potsdam Hauptbahnhof.
· Am Bahnhof Caputh-Geltow besteht Anschluss zur RB23 nach S Potsdam Hauptbahnhof.

Zur Umfahrung empfehlen wir die Züge des RE1 und der RB23 zu nutzen!

II. Linie 631E Potsdam, Bahnhof Pirschheide < > Geltow, Kuckucksweg (Kleinbus, alle 20 min)

· Es besteht Anschluss an Tram 91 in/aus Richtung S Potsdam Hauptbahnhof
· Im Nachtverkehr verkehrt die Linie bis/ab Potsdam, Platz der Einheit.

Die Linie 610 verkehrt zwischen Caputh-Geltow, Bhf. und Potsdam, Platz der Einheit/Westüber Wildpark-West (alle 60 min).

· Hier ist mit erheblichen Verspätungen und verlängerten Fahrzeiten aufgrund der Bauarbeiten zu rechnen.>
· In Richtung Potsdam verkehren alle Fahrten ca. 20 min früher.
· Es besteht am Bahnhof Potsdam, Park Sanssouci Anschluss an den RE1 nach S Potsdam Hauptbahnhof.

Achtung: Von Donnerstag, 04. Juli 2019, 18:00 Uhr bis Freitag, 05. Juli 2019, 23:15 Uhr kommt es in Geltow aufgrund der Sperrung der Kreuzung Hauffstraße/Caputher Chaussee zu weiteren Einschränkungen.

Alle Baustellenfahrpläne sind ab Freitag, 21. Juni 2019 in die Fahrplanauskunft eingearbeitet und über unsere Website www.regiobus.pm abrufbar.

Wir hoffen auf das Verständnis unserer Fahrgäste und stehen diesen gern von Mo.-Fr. 7-15:00 Uhr unter unserer Servicenummer 0331/ 7491-30 für Fragen zur Verfügung. (a.l.)

Werderaner Oberschüler ließen die letzten Kräfte beim Sportfest raus

Der letzte Tag vor der Zeugnisausgabe war in der CvO sportlich., Fotos: Jördis Freiwald

Werder (Havel), 19. Juni 2019 – Für den letzten Tag vor der Zeugnisausgabe hatten sich die Sportlehrer der Carl von Ossietzky Oberschule mit angegliederter Primarstufe unter der Leitung von Nico Ditrich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Am 18. Juni fand ein Sport- und Spielfest für die siebten bis neunten Klassen statt, welches ungewöhnlich interessant und herausfordernd für die Schüler war.

Auf dem Sportplatz in Werder wurde Fußball gespielt, gelaufen, weit gesprungen und Schlagballweitwurf geübt. Auf dem Schulgelände und in den Sporthallen gab es Zweifelderball, Badminton, Dreibeinlauf, Büchsenwerfen, Gummibärchenschätzen u.v.m.

Die Schüler kämpften gestern bei heißen Temperaturen um den Klassensieg. Im Rahmen der heutigen Zeugnisausgabe wurden die Auszeichnungen dann in der Sporthalle verliehen. Die besten schulischen Leistungen der Schüler wurden prämiert und die Schüler erfuhren für ihre Mühen besondere Wertschätzung durch Klassenleiter und Schulleitung. Das Schuljahr 2018/2019 ist somit Geschichte.

Allen Schülern, Lehrern und Eltern einen wunderbaren Sommer! (j.f., wsw)

Glindow hat eine neue Kirschkönigin

Die ehemalige Kirschkönigin Melanie Mach gibt den Titel an Christiane Küstner weiter., Fotos: wsw

Werder (Havel) OT Glindow, 18. Juni 2019 – Heute wurde offiziell die neue Kirschkönigin 2019/2020 auf einer Kirschplantage in Glindow vorgestellt. Zwischen dunkelroten, leckeren Kirschen meisterte die neue Hoheit Christiane Küstner ihren ersten Pressetermin mit Bravour. 

Die 32-Jährige ist gebürtige Glindowerin und arbeitet als Kundenbetreuerin im Sanitätshaus. Christiane Küstner freut sich auf ein erfolgreiches Jahr als Kirschkönigin und auf zahlreiche Abenteuer in, um und mit Glindow. In den vergangenen zwei Jahren war sie als Ehrenamtliche im Festkomitee des Kirsch- und Ziegelfestes tätig und hat ehemalige Kirschköniginnen begleitet, die Rockzipfel gezupft und Frisuren gerichtet. Nun steht sie selbst als Hoheit im Mittelpunkt und ist gespannt, was sie in ihrer Amtszeit alles tolles erleben wird. 

Als erstes Projekt hat sie Postkarten mit acht verschiedenen Motiven entworfen, die im Heimatmuseum Glindow, im Erzeugermarkt der Familie Giese und bei ihr persönlich erhältlich sind. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an die Freiwillige Feuerwehr Glindow und den Zuckerbaum e.V. 

Wir gratulieren Christiane Küstner ganz herzlich und wünsche ihr ein aufregendes, abwechslungsreiches und spannendes Jahr als Kirschkönigin! (wsw)

So war das Havelauenfest 2019

Auf der Bühne und davor wurde den Zuschauern beim Havelauenfest wieder einiges geboten., Fotos: Werderfoto

Werder (Havel), 17. Juni 2019 – Viele bunte Marktstände, ein Hüpfburgen-Hindernisparcous, ein Wasserbällebad, der beliebte „Baggerspaß“ der Firma Frey, eine große Bühne und vieles mehr verwandelten die Promenade in den Havelauen in eine große Festmeile. 

Los ging es am Samstag, dem 15. Juni, mit der feierlichen Eröffnung des Bühnenprogramms durch Radio Potsdam-Moderator Paul Schröder und Havelauenfest-Initiatorin Franzi Hollatz von den Auenländern. Auf der Bühne zeigten unter anderem das Männerballett des Karnevalsclub Werder e.V., die Peewees & Juniors der Pirates Cheerleader und die Tanzschule Vizavi ihr Können. Ein tolles Kinderprogramm begeisterte vor allem die kleinen Besucher. Für beste musikalische Unterhaltung sorgte Niclas Freese mit seiner Band Village 19, die auch am Sonntag auf der Bühne zu sehen waren, und abends heizten Raina & The Girls den Zuschauern ein. Getanzt wurde bis in den Sonnenuntergang und weit darüber hinaus.  

Und auch am Sonntag lockten viele Highlights die Besucher in Scharen in die Havelauen. Neben dem Bienentanz „Bee-Happy“ von den Kirschblüten des Glindower Carneval Club e.V. sorgte eine Modenschau der Boutique La Boom für staunende Gesichter. Abends präsentierten Robby Schulze & Band mit Sebastian Hillmann am Saxophon Balladen, Popsongs aber auch rockige Klänge aus eigener Feder.

Die Schmetterlingsaktion, die Wirsindwerder gemeinsam mit den Auenländern veranstaltet hat, stieß auf positive Resonanz. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben in den vergangenen Wochen fleißig die bunten Schmetterlinge aus unseren Zeitungen ausgeschnitten und haben somit an der Verlosung teilgenommen. Der Hauptgewinn war ein Wochenendtripp für zwei Personen von Wörlitz Tourist Reisebüro GmbH & Co. KG. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Das Team der Auenländer GmbH bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren und Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses tollen Festes beigetragen haben. 

Wir freuen uns schon auf das nächste Havelauenfest 2020! (wsw)

Mein Werder (179): Claudia Altendorf

2013 war Claudia Altendorf Baumblütenkönigin und denkt immer noch gerne an diese schöne Zeit zurück., Fotos: Privat

Kurz & Knackig

Name: Claudia Altendorf
Alter: 32
Wohnort: Groß Kreutz
Haben Sie Kinder? Eine Tochter (5 Wochen alt)

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Als grünen Arm Berlins 😊 Werder bietet Idylle, Ruhe und Entspannung in einzigartiger Wasserlage, ist aber gleichzeitig auch super an Berlin und Potsdam angebunden. Man hat in Werder also beides aus beiden Welten, Großstadtnähe und Grün in einer Stadt, einfach einzigartig. Glaubt man nicht? Dann einfach in Werder in ein Boot steigen und schauen, wie schnell man am Wannsee ist. 

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin Lehrerin am Oberstufenzentrum Werder und darf tagtäglich den wohl schönsten Aussichtspunkt über Werder aus meinem Büro auf der Bismarkhöhe genießen. Hier fungiere ich als Vorbild, Motivator und Lernbegleiter und versuche, den Schulalltag mit kleinen und großen Erfolgserlebnissen zu füllen.

Was würden Sie lieber machen?
Nichts, es ist mein Traumberuf! Ich erfreue mich daran, junge Menschen auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft ein Stück begleiten zu dürfen und bei kleinen Stolpersteinen auf ihrem individuellen Weg etwas Neues, Großes daraus zu bauen. Zudem habe ich einfach tolle Kollegen und Chefs 😉. Rundherum, ich gehe einfach gerne zur Arbeit.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns wo?
Ja, im Ortsteil Phöben. Ich bin in diesem süßen, verschlafenen Dörfchen aufgewachsen und liebe den Sandberg, insbesondere den tollen Ausblick über Werder und Umgebung. Dieser lud als Kind zum Entdecken der Natur ein, als Jugendlicher zum Nachdenken und Treffpunkt mit Freunden. Heute als Erwachsener finde ich dort einen idealen Platz zum Krafttanken und einen Ausgangspunkt für ausgiebige Spaziergänge mit dem Hund.

Wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der schönen Werder Insel, um sich nach einem Spaziergang durch die malerischen Gassen mit einem fangfrischen Fischbrötchen im Arielle zu belohnen und dabei vom Steg aus dem bunten Treiben auf dem Wasser zuzuschauen. Abgerundet wird ein perfekter Werderttag bei einem leckeren Eis bei Janny`s unter den Linden, wo sich Einheimische und Touristen treffen und tolle Gespräche entstehen. Urlaubsfeeling pur!

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Ganz klar der Muckergarten. Ich liebe es, den Panaromaweg mit dem Rad entlang zu fahren und an den unterschiedlichen Obstgärten Halt zu machen. Dann heißt es picknicken, auf einem Heuballen sitzen oder einen schattigen Platz zwischen den Obstbäumen ergattern, Löwenzahnkränze flechten und die Seele baumeln lassen, Dazu ein Becher Obstwein und tolle Menschen um einen herum, perfekter Tag!

Und welchen Obstwein bevorzugen Sie?
Ich habe viele probiert, bin aber immer wieder auf die Schwarze Johanna zurückgekommen.

Sie – ganz speziell 

2013 waren Sie Baumblütenkönigin. Wie war dieses Jahr für Sie und was sind Ihre schönsten Erinnerungen an diese Zeit? 
Das Jahr war extrem schnelllebig, da man zahlreiche Termine wahrgenommen hat. So richtig bewusst wird man sich der Bedeutung des Amtes erst in der Retroperspektive. Ich würde alles wieder genauso machen und empfehle jeder Werderanerin, sich für das aufregende und dankbare Amt zu bewerben. Erinnerungen habe ich viele und dank meiner Mutter wurden diese auch in einem Buch festgehalten. Besonders hervorheben möchte ich die Erfahrung, meine Heimatstadt vertreten zu dürfen und dadurch viel intensiver kennenzulernen. Bereichernd waren insbesondere die Begegnungen mit den verschiedensten Personen, Ämtern und Vereinen dieser Stadt, die soviel Zeit und Engagement aufbringen, um unsere bunte Blütenstadt immer noch ein Stückchen lebenswerter zu machen. 

Ihre Eltern haben die Eisdiele Jannys Eis. Wie sehr fühlen Sie sich damit verbunden und was ist jetzt zu dieser traumhaften Jahreszeit Ihr Lieblingseis?
Eis liegt bei uns in den Familiengenen. Da ich hier mein erstes Taschengeld verdient habe, viele Leckereien probieren durfte und immer über den neuesten Klatsch und Tratsch in Werder Bescheid wusste, ist es heute noch toll, gerade bei dem herrlichen Wetter, viel Zeit in der Eisdiele zu verbringen und selbstverständlich meine Eltern tatkräftig zu unterstützen. 
Lieblingseis? Da bin ich nicht festgefahren, gibt es doch jedes Jahr zahlreiche neue Sorten, sodass es kulinarisch nie langweilig wird.

Sie sind gerade Mama einer kleinen Tochter geworden. Herzlichen Glückwunsch nochmal von uns! Wie sehr hat sich Ihr Leben seitdem verändert?
Vielen Dank zunächst 😊. Von einem Tag auf den anderen verändern sich die Prioritäten schlagartig, aber es ist einfach das erhabenste Gefühl, Verantwortung für so einen kleinen Wurm zu haben und tagtäglich bei der Entwicklung zuschauen zu dürfen. Die Nächte sind ganz klar kürzer geworden, die Augenringe tiefer und die Kleidung ist voll mit Sabberflecken, aber das alles ist schnell vergessen, wenn man in das süße Gesicht dieses kleinen, zarten Wesens schaut und ein Lächeln erhaschen darf.

Was machen Sie sonst noch gerne in Ihrer Freizeit?
Wir reisen sehr viel, erkunden neue Länder und lassen uns von den Sitten der unterschiedlichen Menschen inspirieren. Ansonsten gehe ich gerne joggen, um den Kopf frei zu bekommen und hoffe, dass es irgendwann einmal einen Blütenmarathon gibt 😉. 
Eine weitere große Leidenschaft von mir ist die Mode. Ich finde es unheimlich spannend, sich immer neu zu entdecken und seine Persönlichkeit auf ganz unterschiedlichen Wegen ausdrücken zu können. Aus diesem Grund ist Mode für mich ein Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung. 

Wir haben gehört, Sie sind eine Leseratte, was lesen Sie gerne? 
Neben meiner aktuellen Lektüre rund um das Thema Baby, meinst du? Gerade liegt auf meinem Nachttisch das Buch „Oje, ich wachse!“ von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij.
Ansonsten lese ich unheimlich gern Psychothriller von Sebastian Fitzek.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?
Wünsche relativieren sich, wenn man Mutter geworden ist. Das wohl höchste Gut, welches ich jedem Menschen wünsche, ist die Gesundheit.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Vera Birkenbihl, eine tolle Querdenkerin, die leider nicht mehr unter uns weilt. Das „gehirn-gerechte“ Lernen war ihr Markenzeichen.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Oje, ich wachse!“ von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Meine Eltern und mein Ehemann. Meinen Vater für seinen Ehrgeiz, Ziele zu verfolgen und nicht aufzugeben, meine Mutter als „gute Fee“ der Familie, die immer ein offenes Ohr für uns hat und gerne auch mal als Tiersitter einspringt, und mein Mann für seine Geduld, wenn die Frau mal wieder alles auf einmal und jetzt sofort will 😊.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie?
Club der toten Dichter.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Trotz grausamer Stimme mein Kind mit Liedern ruhig zu stimmen 😉.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund? 
Ja ich liebe Tiere und da wir sowohl einen Hund, als auch eine Katze haben, bin ich Fan von beidem.

Laues Lüftchen oder steife Briese? – In der SVV weht ein anderer Wind

Werder (Havel), 14. Juni 2019 – Bei der gestrigen konstituierenden Stadtverordnetenversammlung wurde einem schnell bewusst: Von nun an weht ein anderer Wind in der SVV! Ob dieser Wind eher wie ein laues Lüftchen durch die Parteien und Ausschüsse wehen wird, oder sich zu etwas stürmischerem zusammenbraut, werden die nächsten Monate zeigen.

Die CDU-Fraktion ist mit zehn Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung auch in dieser Legislaturperiode die stärkste Partei. Doch eine Zählgemeinschaft, bestehend aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, StadtMitGstalter mit Ingo Krüger und den Freien Bürgern, möchte mit insgesamt 17 Sitzen der Vorherrschaft der CDU entgegentreten.

Die Stimmung im Schützenhaus war nicht nur wegen der hohen Temperaturen hitzig. “Wir werden viel zu tun haben. Viele verantwortungsvolle Aufgaben warten auf uns”, leitete Bürgermeisterin Manuela Saß die konstituierende SVV ein. Sie dankte nochmals allen Wahlhelfern und übergab dann das Wort an den an Lebensjahren ältesten Stadtverordneten, Gerhard Optiz. Der 83-Jährige freute sich sehr über den gut gefüllten Saal. Neben den 33 gewählten Stadtverantwortlichen waren auch zahlreiche Einwohner am gestrigen Donnerstagabend in das Schützenhaus gekommen.

Für den Vorsitz der SVV standen Anette Gottschalk (CDU) und Dr. Claudia Fehrenberg (FB) zur Wahl. Mit 17 Stimmen setzte sich Anette Gottschalk knapp gegen ihre Mitstreiterin durch, die 15 Stimmen erhielt. Es gab eine Enthaltung. Die Mitglieder der Zählgemeinschaft schienen über dieses Ergebnis erstaunt, sie hätten wohl eher mit einem Entscheid für Dr. Fehrenberg gerechnet. Dr. Claudia Fehrenberg wurde dann als 1. Stellvertreter gewählt, Peter Hinze (Die Linke) verbuchte mit 20 Stimmen die Position des 2. Stellvertreters für sich. Sein Mitkandidat Wolfgang Tränkner (AfD) erhielt 12 Stimmen.

Der Hauptausschuss setzt sich aus acht Mitgliedern + Bürgermeisterin zusammen. Daraus ergeben sich drei Sitze für die CDU und fünf Sitze für die Zählgemeinschaft (je ein Sitz für SPD, Die Linke, B90/Die Grünen, SMG/Ingo Krüger, FB).

Die Stadtverordnetenversammlung bildet die folgenden empfehlenden Ausschüsse und Besetzungen:
· Wirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus, Finanzen
CDU: Walter Kassin, Stephan Hübner, Steffen Lehmann
SPD: Dr. Esther Hartwig
Die Linke: Dr. Gabriele Janke
B90/Die Grünen: Elke Rietz
FB: Fred Witschel
SMG/Ingo Krüger: Ingo Krüger
AfD: Marlon Deter

· Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt
CDU: Peter Kreilinger, Steffen Lehmann, Dirk Lutze
SPD:Joachim Lindicke
Die Linke: Peter Hinze
B90/Die Grünen: Markus Altmann
FB: Dr. Claudia Fehrenberg
SMG/Ingo Krüger: Elmar Schlenke
AfD: Wolfgang Tränkner

· Soziales, Bildung, Kultur, Sport, Ordnung
CDU: — (wird nachgereicht), Gerhard Opitz, Alexander Mai
SPD: Nadine Lilienthal
Die Linke: — (wird nachgereicht)
B90/Die Grünen: Nina Meyer-Blankenburg
FB: Fred Witschel
SMG/Ingo Krüger: Anika Lorentz
AfD: Jürgen Koch

· Rechnungsprüfungsausschuss
CDU: Werner Große, Frank Ringel, Anette Gottschalk
SPD: Anja Spiegel
Die Linke: Dr. Gabriele Janke
B90/Die Grünen: Katharina Weber
FB: Dr. Claudia Fehrenberg
SMG/Ingo Krüger: Anika Lorentz
AfD: Marlon Deter

· Badausschuss
CDU: Peter Kreilinger, Stephan Hübner, Anette Gottschalk
SPD: Dr. Esther Hartwig
Die Linke: Timo Ritter
B90/Die Grünen: Markus Altmann
FB: Dr. Claudia Fehrenberg
SMG/Ingo Krüger: Elmar Schlenke
AfD: Wolfgang Tränkner

Für die Stadtverordneten wird vor allem das Thema Bürgerbeteilung eine große Rolle spielen. Wie diese Bürgerbeteiligung genau aussehen soll, darüber müssen sich die ehrenamtlich Tätigen aber erst noch einig werden.
Am Ende möchten doch alle Mitglieder der SVV nur das Beste für Werder (Havel). Und über die Meinung, was das Beste für unsere Stadt ist, können die Stadtverordneten in Zukunft noch ausreichend diskutieren. Unwetterwarnungen müssen vorerst jedenfalls (noch) nicht bekannt gegeben werden (wsw)

Folgende Vertreter wurden bei der Kommunalwahl am 26. Mai von den Werderanerinnen und Werderanern in die Stadtverordnetenversammlung gewählt:
CDU
Große, Werner
Kreilinger, Peter
Bobka, Hermann
Gottschalk, Annette
Kassin, Walter
Hübner, Stephan
Lutze, Dirk
Dr. Wick, Ditmar
Lehmann, Steffen
Mai, Alexander

SPD
Lindicke, Joachim
Spiegel, Anja
Lilienthal, Nadine
Dr. Hartwich, Esther

DIE LINKE
Dr. Janke, Gabriele
Hinze, Peter
Ritter, Timo

B90/DIE GRÜNEN
Altmann, Markus
Rietz, Elke
Meyer-Blankenburg, Nina
Weber, Katharina

AfD
Deter, Marlon
Koch, Jürgen
Tränkner, Wolfgang

FDP
Opitz, Gerhard

FB
Wilhelm, Sigmar
Dr. Fehrenberg, Claudia
Thierschmann, Tamar

BBT
Ringel, Frank

StadtMitGestalter mit Ingo Krüger
Schlenke, Elmar
Lorentz, Anika
Krüger, Ingo

Sanierung B1 in Geltow zwischen Kuckucksweg und Caputher Chaussee

Schwielowsee OT Geltow, 14. Juni 2019 – Die B 1 in Geltow ist eine der am stärksten befahrenen Bundesstraßen im westlichen Brandenburg. Die Straße und Gehwege wurden im Jahre 1997 grundhaft ausgebaut. Aufgrund von Problemen mit der Straßendecke wurde diese bereits im Jahr 2004 abgefräst und neu aufgebracht. Im Rahmen der kontinuierlichen Kontrolle der Straßen hat der Landesbetrieb Straßenwesen in diesem Jahr Schäden an der Fahrbahn festgestellt.

Um hier die Ursachen zu ergründen wurden Bohrkerne aus der Straße gezogen. Im Ergebnis war festzustellen, dass nicht nur die oberen vier Zentimeter beschädigt sind, sondern auch die darunter liegende acht Zentimeter starke Binderschicht. Um noch weitere Schäden von der Straße abzuwenden, sind eine Erneuerung der Deck- und Binderschicht (14 cm) und eine Risssanierung der Tragschicht notwendig. Des Weiteren weisen die vorhandenen Schacht- und Ablaufabdeckungen Verwerfungen auf. Diese werden in dem Zusammenhang reguliert und teilweise erneuert.

Die Gemeinde Schwielowsee ist ein anerkannter Erholungsort. Um diesem Titel gerecht zu werden, möchte das Land Brandenburg gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützend beim Erhalt dieses Prädikates wirken.

Durch die Baufirma STRABAG wurde mit Unterstützung von Universitäten und Ingenieurbüros ein neuer Straßenbelag entwickelt. Dieser nachhaltige High-Tech-Asphalt (NaHiTAS) reduziert durch seine photovoltaischen Eigenschaften, die durch die Abstreuung mit Titandioxid versetztes Material hervorgerufen wird, den Stickstoffanteil. Das Titandioxid reagiert mit Licht als Katalysator und beschleunigt dabei deutlich die Umwandlung von Stickoxid in Nitrate in einer sehr geringen Konzentration. Gleichzeitig erfolgt auch eine Lärmreduzierung der Abrollgeräusche der Fahrzeuge. Diese in Deutschland innovative Bauweise wird in der Ortsdurchfahrt Geltow eingebaut.  

Leider haben Straßenbauarbeiten immer Beeinträchtigungen für die Nutzer zur Folge. Die Baumaßnahme kann und darf aus Arbeitsschutzgründen und wegen der vorhandenen Straßenbreite nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Häuser sind durch die Abschnittsbildung in der Regel über das rückwärtige Ortsstraßennetz erreichbar. Der Abschnitt des Knotens im Bereich Caputher Chaussee wird zeitgleich mit den anderen beiden Bauabschnitten unter halbseitiger Sperrung saniert.

Nach Fertigstellung der einzelnen Bauabschnitte muss zum Aufbringen der Deckschicht und der Abstreuung mit dem Titandioxid die Straße für einen Tag voll gesperrt werden, das soll ab Donnerstag, dem 4. Juli 2019 ab 19 Uhr und am Freitag, dem 5. Juli 2019 erfolgen.

Gemeinsam mit dem Baubetrieb hat sich der Landesbetrieb Straßenwesen einen engen Zeitplan gesteckt. Baubeginn ist der 24. Juni 2019 um 7 Uhr mit der Vollsperrung in beiden Richtungen und Bauende wird der 10. Juli 2019 sein, wobei die letzten Tage für Restarbeiten vorgesehen sind. 

“Es ist uns bewusst, dass diese Maßnahme mit Einschränkungen verbunden ist, wir diese aber durch Ausnutzung der hellen Tageszeit und des Samstags minimieren wollen”, teilt Frank Schmidt, Dezernatsleiter Planung West, mit.

Durch die Vollsperrung ist leider auch kein Busverkehr durch Geltow möglich. Konkrete Informationen dazu erfolgen direkt durch Regiobus vor der Baumaßnahme.

Der PKW-Verkehr aus Richtung Potsdam wird über die Forststraße – Werderscher Damm – An den Entenfängerteichen – Straße Am Wasser zur B 1 geleitet. 

Der PKW-Verkehr in Richtung Potsdam wird über Ferch – Caputh- Michendorf – B 2 nach Potsdam geführt. Der LKW-Verkehr wird großräumig über die Autobahnanschlussstelle Glindow – Anschlussstelle Michendorf geführt.

Für die Müllabfuhr wird gesorgt.

Nach Abschluss der Baumaßnahme wird die Wirkung des Straßenbelages durch die Universitäten weiterhin wissenschaftlich begleitet. Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet  um Verständnis für die Beeinträchtigungen. (f.s.)

Mit dem Katamaran über die Havel

Mit dem Katamaran kann man am 15. und 16. Juni zwischen Phöben und Töplitz pendeln.

Werder (Havel) OT Töplitz, 14. Juni 2019 – Im Rahmen der 25. Brandenburger Landpartie am 15. und 16. Juni wird mit Unterstützung des Landkreises Potsdam-Mittelmark (PM), der Stadt Werder (Havel) und des Weinvereins Werder (Havel) e.V. die Havelquerung zwischen Phöben und der Insel Töplitz für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht. Von der Bootsvermietung Reiner Tanz in Phöben, Hauptstraße 37, fährt ein Motorkatamaran nach Töplitz, zur Straße „An der Fähre“, alte Fährstelle, welcher Wanderer und Radfahrer mitnimmt. Ziel ist es, dass Radfahrer und Wanderer die von den oben genannten Unterstützern empfohlene Bacchustour, entlang der nördlichsten Weinberge in unserem Land, erleben können. 

Der Motorkatamaran kann an beiden Ufern auch telefonisch geordert werden unter: 

  • Bootsvermietung Reiner Tanz: 03327 – 730847 / mobil: 0175 – 96 69 560
  • Fahrtzeiten an beiden Tagen von 11-18 Uhr

Diese Tour wurde erstmals zur Grünen Woche 2019 in Berlin vorgestellt und führt über nachstehende Weinberge zwischen Werder und Potsdam, die ebenfalls an diesem Wochenende geöffnet haben und zu einem guten Tropfen aus der Region mit folgenden Winzern einladen:

  • Werderaner Wachtelberg, Winzer: Dr. Manfred Lindicke
  • Galgenberg in Werder, Winzer: Dr. Manfred Lindicke
  • Phöbener Wachtelberg „Kagelwit“, Winzer: Jens-Uwe Poel
  • Bio-Weingut Klosterhof Töplitz, Winzer: Klaus Wolenski
  • Königlicher Weinberg am Klausberg in Potsdam, Winzer: Andreas Kramp

Zur Wegfindung bietet die Genießertour „Wie Gott im Havelland – Bacchus lässt grüßen“ eine hilfreiche Unterstützung; zu finden unter der Hompage www.geniessertouren.org.

Auf der Insel Töplitz findet am 15. Juni in der Zeit von 15 bis 22 Uhr vor dem Feuerwehrgerätehaus in der Neu-Töplitzer-Straße das Feuerwehrfest zum 95. Jubiläum statt.

Auch die Galerie auf dem Dorfplatz am Bürgerhaus hat an diesem Wochenende ein attraktives Programm. Nach dem Eröffnungskonzert um 16 Uhr in der benachbarten Dorfkirche mit Lesungen aus „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von Theodor Fontane lädt der Havelland Art e.V. um 17 Uhr zur Fontaneausstellung in die Galerie ein.

Angelfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Am Samstag ab 9 Uhr findet der 19. Kinder- und Jugendtag des Landesanglerverbandes Brandenburg am Sacrow-Paretzer-Kanal statt. Hier kann jeder, der Lust hat, mitangeln.

Nach dem Wochenend-Probelauf werden die Ortsteile Phöben und Töplitz mit Unterstützung der Stadtverwaltung Werder (Havel) ein Förderprojekt bei der lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fläming/Havel einreichen, um Fördermittel aus der Leader-Förderung für die ländliche Entwicklung in der Region zu beantragen. Ziel ist es, die alte Fährlinie zwischen den Orten mit einem Wassertaxi wiederzubeleben und die Anbindung des Inselwanderweges F.3.1. an den Havelradweg auf der Phöbener Seite zu schaffen. Somit würde die Insel Töplitz keine Sackgasse mehr sein, sondern von Potsdam aus die kürzeste Verbindung zum Havelradweg nach Brandenburg a. d. Havel darstellen. In die andere Richtung lässt sich die Geniessertour über die Weinberge erkunden. Wir hoffen somit auf eine infrastrukturelle Erschließung unserer Insel für Radtouristen und Wanderer, für die perspektivisch auch der Ausbau der Fahrradstrecke zum Genussweg vorgesehen ist. (f.r.)

Straßenbaumaßnahme : Vollsperrung der Landesstraße 90 zwischen Werder (Havel) und Phöben

Werder (Havel) 14. Juni – Wie bereits seit einiger Zeit zu erkennen ist, baut der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg gemeinsam mit der Stadt Werder (Havel) die Landesstraße 90 zwischen Werder (Havel) und Phöben aus. Die Straßenbauarbeiten laufen planmäßig. Wie bereits informiert, wird die Baumaßnahme in mehreren Abschnitten realisiert, für die es auch zeitweilig erforderlich wird, die L 90 und die Autobahnauffahrten voll zu sperren.

Das soll nunmehr in den Sommerferien im Zeitraum vom 20.06.2019 bis zum 03.08.2019 erfolgen.
In diesem Zeitraum wird die L 90 zwischen der Apfelallee (Kolonie Zern) und der Autobahnauffahrt Richtung Autobahndreieck Werder (Havel) für den KFZ-Verkehr voll gesperrt.

Die Autobahnauffahrt in Richtung Dreieck Havelland kann in dieser Zeit ebenfalls nicht genutzt werden. Die Autobahnauffahrt, aus Richtung Phöben kommend, in Richtung Autobahndreieck Werder (Havel) – Groß Kreutz ist jedoch voll nutzbar.
Der LKW-Verkehr wird während der Zeit der Sperrung über die B 1 zur Anschlussstelle Groß Kreutz geführt.

Für den Anliegerverkehr steht eine Umleitung über die Kemnitzer Chaussee und den Fuchsberg zur Verfügung. Die Umleitungen sind ausgeschildert, um Beachtung der Hinweise und Geschwindigkeitsbegrenzungen wird gebeten.
Die Änderungen im Busverkehr werden über gesonderte Aushänge in den Haltestellen bekannt gemacht.

Die Baustrecke bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar, die Anlieger erhalten gesonderte Informationen über die Zufahrt zu ihren Grundstücken während der Bauzeit.
Alle Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung der Beschilderung sowie um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. (wh)

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