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Großer Stolz trotz kleiner Enttäuschung

Was waren das für aufregende, schweißtreibende, aber auch schöne Wochen für die vier Auszubildenden des EDEKA Unser Markt in Werder. Nun ist es geschafft, vorüber und nicht mehr zu ändern.

Bereits im Februar berichteten wir über die U21 Azubi und Nachwuchs Projektwoche des Unternehmensverbundes Edeka Minden-Hannover. Bei diesem Projekt, das nun schon zum 10. Mal stattgefunden hat, übernehmen Azubis eine Woche lang die volle Verantwortung für ein selbstgewähltes Projekt in ihrem jeweiligen Edeka-Markt. Von der Idee über die Planung bis hin zur Durchführung und die Dokumentation sind die Azubis selbst verantwortlich.

Unter dem Motto: „Gesund und schnell – Das Street Food Duell“  haben die kreativen Schützlinge von Katrin Schneider das Projekt in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem Paten, dem Marktleiter Kevin Mudra, und in Zusammenarbeit mit der Christine Berger GmbH & Co. KG ganz dem Vitaminspender Sanddorn gewidmet. Am vergangenen Dienstag fand dann der U21 Team Award statt, an dem die besten Projekte gekürt worden sind. Man könnte sagen, es war die „Oscarverleihung“ der Edeka.

Die 2000 Gäste, die am frühen Dienstagnachmittag ihre Plätze in der Eilenriedehalle des Hannover Congress Centrum (HCC) einnahmen, konnten sich auf ein buntes und begeisterndes Showprogramm freuen. Bei insgesamt 1500 Azubis aus Einzelhandel, Großhandel und Produktion stieg jedes Mal die Aufregung und das Herz schlug bis zum Hals, als die Laudatoren der einzelnen Kategorien die Bühne betraten, um jeweils die fünf Nominierten Edeka Märkte zu nennen. Insgesamt wurden Preise in neun Kategorien verliehen. Trotz des für sie selbst großen Erfolgs des Projektes konnten sich die vier Werderaner Azubis leider nicht gegen die anderen Edeka Märkte und die großen E Center durchsetzen und die Jury von sich überzeugen.

Kabarettist, Entertainer und Moderator Detlef Simon führte durch die knapp dreieinhalbstündige Preisverleihung. Er kündigte neben Vorstandsmitglied Stephan Wohler oder dem MegaAzubi 2015 Sonja Smirnow auch den Genussmenschen Reiner „Calli“ Calmund als Laudator oder Stand-up-Comedian Maxi Gstettenbauer an. Zudem gab es akrobatische und tänzerische Highlights. Die Show hatte also einiges zu bieten.

Und obwohl sich die vier Werderaner keinen Preis sichern konnten, waren die Wochen des Projektes für sie trotzdem ganz Besondere. Denn in der Umsetzung haben sie mit dem Sanddorn Chutney selbst ein eigenes Produkt entwickelt, das ab sofort fester Bestandteil des Sortiments der Christine Berger GmbH & Co. KG ist und im EDEKA Unser Markt in Werder und allen anderen Geschäften, in denen die Sanddorn Produkte verkauft werden in den Regalen steht. Das macht stolz!

Sie konnten bei der Entwicklung des Produktes und an den Aktionstagen im Markt ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sich mit Street Food, dem „neuen Stern am Michelin-Himmel“ – wie es Reiner Calmund so schön sagte – auseinanderzusetzen, machte den jungen Auszubildenden riesigen Spaß.

So bedanken sich Carolin Otte, Sandra Walther, Lucas Kiener und Dustin Lilje besonders bei Katrin Schneider und Kevin Mudra, aber auch bei den Kunden des EDEKA Unser Markt und allen anderen, die die Aktionstage zum Erfolg machten.

Sie selbst freuen sich schon jetzt auf die Grillsaison, bei der das Sanddorn Chutney nirgendwo fehlen sollte. Egal ob warm oder kalt, auf Wraps, Burgern oder Sandwiches – es gibt nahezu keine Grenzen der Verwendung. Überzeugen Sie sich selbst vom Geschmack der süß-scharfen Soße.

Mein Werder (15): Martha Goldmann

Kurz und knackig

Name: Martha Goldmann
Alter: 31
Wohnort: Werder, Ortsteil Töplitz
Seit wann bist du in Werder zuhause? – Seit Juni 2014
Hast Du Kinder oder möchtest du gerne welche haben? – Ich habe 2 Töchter (9 und 6)

Was arbeitest / machst Du so den lieben langen Tag? Was würdest lieber machen?

Ich bin seit einigen Jahren selbstständig mit einem Stoffladen direkt am Bahnhof Werder (Havel) in der Kesselgrundstraße 1-5.
Hier gibt es vor allem Kinderstoffe und Nähzubehör. Gelernt habe ich ursprünglich Buchbinderin (Einzel- und Sonderfertigung) in der Staatsbibliothek zu Berlin. 2006, als meine erste Tochter geboren wurde, kam das „Selbernähen“ auf. Was in Holland schon lange üblich war, war in Deutschland noch nicht so sehr verbreitet. Die Firma „Farbenmix“ brachte die Schnittmuster nach holländischem Vorbild auf den deutschen Markt und die Nähszene wuchs stetig. Die Schnitte waren leicht verständlich und für Anfänger perfekt. Eine bebilderte Anleitung gab es (und gibt es bis heute immer noch) im Internet zu jedem Schnittmuster.

Mein erstes genähtes Teil war der Zipfelpullover „Hannel“ von Farbenmix. Heute ein Schnitt, der gar nicht mehr wirklich gefragt wird. Die Schnitte sind sehr modern und trendy geworden. Auch in der Nähszene gibt es Trends, die eine Saison boomen und dann stark abebben. Jahre später habe ich einen Gewerbeschein beantragt, um hin und wieder ein Teil verkaufen zu können. Mittlerweile verkaufe ich Schnittmuster, Stoffe und  Nähzubehör und gebe Nähworkshops in meinem Laden. Auch Kindergeburtstage kann man bei mir feiern. Mein Label heißt „Martchen“. So wurde ich als Kind von der Verwandschaft gerufen. Ich fand das als Kind natürlich total doof, aber als Erwachsene mag ich es wieder sehr gerne und es erinnert mich an eine Verwandte, die mich immer so nannte.

Meine Öffnungszeiten sind aktuell Montag und Dienstag von 16 bis 18 Uhr und Donnerstag und Freitag von 10 bis 13 Uhr. Zusätzlich ist der 1. Samstag im Monat von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Sobald meine zweite Tochter in die Schule geht, hoffe ich die Öffnungszeiten noch weiter ausdehnen zu können. Online findet man mich auf www.martchen.de und auf Facebook auf https://www.facebook.com/Martchen.eu/

Was würde ich lieber machen? Ach, da gibt es viel. Mehr Zeit für Ehrenämter; mehr Zeit, um noch mehr Instrumente zu lernen; mehr Freizeit (als Selbstständiger arbeitet man ja irgendwie … ständig); mehr Reisen … vermutlich das, was jeder eben so gerne machen würde und wofür einfach nie Zeit da ist. Für meine Kinder nehme ich mir aber viel Zeit, das ist mir trotz der vielen Arbeit immer sehr wichtig.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Hast du einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?

Im Sommer sind wir in den Ferien und am Wochenende immer morgens an der Badestelle in Töplitz und frühstücken dort auf einer Picknickdecke. Die Kinder gehen dann auch gleich schwimmen. Es gibt wenig Worte, die beschreiben könnten, wie schön es ist, diese Auszeit vom Alltag zu haben. Das ist so entspannend wie Urlaub.

Was ist das Besondere an deinem Ortsteil?

Das Besondere an Töplitz ist erst einmal, dass es eine Insel und somit an allen Seiten umgeben von Wasser ist. Ich wohne seit fast zwei Jahren hier und muss täglich über die Autobahnbrücke nach Werder und es vergeht kein Tag, an dem ich den Blick über das Wasser nicht großartig finde.

Töplitz ist ein kleines Dorf, welches aber nicht stehen bleibt. Wir haben eine großartige Grundschule, eine neugebaute Kita, einen Einkaufsladen, einen Bäcker, eine Kunstgalerie und einen Supermarkt. Außerdem eine Badestelle, Wälder und Wiesen. Wir haben den Insellauf (Halbmarathondistanz) und den AkkuschrauberCup und einen Yachthafen. Natürlich auch viele Vereine, eine Feuerwehr (die jetzt auch ein neues Gebäude bekommt) , Ferienhäuser und Hotels. Trotzdem bleibt Töplitz einfach nur ein Dorf mit all’ seiner Ruhe und Entspannung.

Welche ist Deine Lieblings-Jahreszeit und warum?

Definitiv der Frühling. Nach dem Winter ist es am schönsten, wie die ganze Natur erwacht. Die zwitschernden Vögel, die ersten Frühblüher und die ersten Knospen an den Gehölzen kündigen die bevorstehende Jahreszeit mit den steigenden Temperaturen an. Man selber erwacht ja auch aus einer Trägheit und will im Garten endlich richtig loslegen, um endlich bald wieder blühende Beete und tüchtige Bienen und Hummeln zu sehen.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?

Ich würde einen Besuch der Insel von Werder empfehlen inkl. Eis essen bei Dolci e Gelati. Ein Boot muss auch unbedingt, z.B. vor der Insel, gemietet werden. Werder bedeutet „Flussinsel“ und wer in Werder ist, muss auch AUFS Wasser. Eine Fahrradtour durch Werder, vor allem auch durch Töplitz, ist ebenfalls absolut empfehlenswert.

Werderaner oder Werderscher?

Ureinwohner (Werdersch) oder Zugezogener (egal wann = Werderaner), das ist hier die Frage! Wie stehst Du dazu?

Ich bin als Zugezogener dann wohl Werderaner und wusste bis eben gar nicht, dass es den Begriff „Werdersch“ gibt. Scheinbar ist es letztlich doch nur wichtig, was man für ein Mensch ist und nicht woher man kommt. Das ist ja generell ein guter Tipp fürs Leben, oder?

Wie bist Du nach Werder gekommen?

Dazu muss ich einmal länger ausholen. Wir sind Juni 2014 relativ spontan umgezogen. Nach 30 Jahren Berlin wollten wir einfach weg. Der Zeitpunkt passte einfach. Wir haben die Landkarte genommen und geguckt, wo man außerhalb Berlins wohnen kann und dennoch mit einem Zug schnell in Berlin sein kann, da mein Mann in Berlin arbeitet. Die Wahl fiel schnell auf Werder. Man wohnt „weit draußen“, alles ist umgeben von Wasser und man hat einen direkten Zug nach Potsdam und Berlin. Wir bewarben uns auf eine Doppelhaushälfte und beim Besichtigungstermin wurde auch über Töplitz (vor allem über die Töplitzer Grundschule) gesprochen.

Töplitz? Nie gehört und zuhause gleich einmal gegoogelt. Das gefiel uns gleich noch mehr. Ein Dorf mit Kita und Grundschule mit Supermarkt und einem Einkaufsmarkt, der alles zu haben scheint. Es gibt eine traumhafte Badestelle, Wald, Wiesen und Felder.
Zufälligerweise war auch dort eine Doppelhaushälfte zu vermieten, für die wir uns bewarben. Tatsächlich bekamen wir sie und haben es nicht einen Tag bereut, hergezogen zu sein. Keinen Tag haben wir Berlin vermisst. Töplitz hat uns alle total entstresst und entschleunigt.

Das Gefühl „Heimat“ kam erst in Werder auf. Ich liebe diese Stadt so viel mehr, als ich Berlin jemals geliebt habe. Es fühlt sich an, als hätte ich hier schon immer gelebt. Ich habe hier auch direkt guten Anschluss gefunden und wurde gut aufgenommen. Meine Nachbarn sind wahnsinnig nett und liebenswert und feste Freundschaften haben sich auch in kurzer Zeit gefunden.

Meine Töchter waren 4 und 7 als wir herzogen. Beide haben sich so gut eingelebt und sind hier mittlerweile richtig verwurzelt.

Marmelade oder Wein?

Obstbau ist in Werder Tradition. Hast Du einen Garten? Mit Obstbäumen? Und was machst Du aus den Früchten, die Du erntest? 

Ich mag Wein total gerne. Aber nur weißen oder roséfarbenen Wein. Ich trinke ihn aber nur in einem Restaurant oder mit Freunden. Zuhause eigentlich nie.
Ansonsten Marmelade und alles Andere was man aus Früchten machen kann. Hier in meinem Garten habe ich leider nicht so viele Fruchtsträucher und Bäume wie ich gerne hätte. Es ist zudem leider recht schattig. Aber immerhin einen riesen Kirschbaum haben wir. Aus den Kirschen machen wir Konfitüre und naschen das Meiste direkt vom Baum.
Im Herbst machen wir beispielsweise viel Apfelmus und Apfelkompott. Der Klassiker Erdbeermarmelade wird bei uns auch im Sommer hergestellt.

Liebst du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Klar liebe ich Tiere. Ich selber habe zwei Hunde, drei Kater und zwei Kaninchen. Allesamt gerettet. Die Kaninchen wurden aus schlechter Haltung gerettet und leben im Garten in einem großen sechs Quadratmeter-Gehege und sind keine Spielzeuge oder Kuscheltiere. Die Kater sind zum Teil aus dem Tierheim und Handaufzuchten aus schlechter Haltung und die beiden Hunde sind aus Spanien gerettet.
Ich finde Schafe, Ziegen und Esel auch noch ganz toll und Wombats. Aber halten werde ich diese Tiere wohl nie. Bei den Wombats scheitert es ja schon an der Klimaregion.

Welche berühmte Person würdest du gern einmal treffen? Welche Fragen würdest du ihr stellen?

Eine schwierige Frage. Es gibt wenige Schauspieler oder Promis, die ich treffen wollen würde. Wenn ich da jemanden nennen müsste, wäre es vermutlich die britische Schauspielerin, Theaterdarstellerin und Oscarpreisträgerin Maggie Smith. Fragen hätte ich da wenige, ich würde einfach nur gerne mit ihr eine nette Zeit verbringen und Tee trinken.
Eine zweite Person, die mir spontan einfiel, ist Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Gerade mal 18 und eine Friedensnobelpreisträgerin und 15 weitere soziale Preise. Sie ist so eine Kämpferin, die einen Mordattentat durch die IS überlebte und weiter für die Rechte der Mädchen und Frauen in Pakistan und auf der Welt kämpft. Unermüdlich und selbstlos. Vermutlich hätte ich auch da wenige Fragen und würde einfach nur gerne sagen, dass ich sie unglaublich inspirierend und mutig finde. Es sollte viel mehr Malalas geben auf der Welt – sie wäre vermutlich eine bessere Welt …

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

Kathy Reichs – Hals über Kopf. Leider liegt es da schon sehr lange. Ich komme einfach zu selten zum Lesen. Zwischendurch höre ich aber viele Hörbücher. Mein aktuelles Lieblingsbuch ist  „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes, da freue ich mich sehr auf den Film, der bald in die Kinos kommt.

Hast du Vorbilder? Welche und warum?

Schon wieder so eine schwierige Frage. Vorbild ist jeder, der irgendetwas tut, was mich inspiriert und berührt.
Ärzte ohne Grenzen sind für mich Vorbilder, die wochenlang unbezahlten Urlaub nehmen und auf eigene Kosten in ein Krisengebiet reisen, um da Menschen zu operieren.

Meine Tochter hat sich im vergangenen November die Haare von hüftlang auf Kinnlänge schneiden lassen, um die Haare einer Organisation zu spenden, die daraus Perücken für Kinder macht, die aufgrund einer Krebstherapie keine Haare mehr haben. Das war sehr bewegend, weil ich dazu nicht den Schneid hätte, mich von meinen Haaren einfach so zu trennen.

Generell sind alle Menschen Vorbilder, die in ihrer Freizeit und ohne etwas dafür zu verlangen, anderen Menschen, der Umwelt und Tieren auf irgendeine Art und Weise helfen und unterstützen. Das bewundere ich Tag für Tag.

Hast du einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?

Ich bin der absolute Serienjunkie. Ganz toll fand ich beispielsweise “Downton Abbey”. Eine britische Serie, die das Leben einer englischen Adelsfamilie in den Anfängen des 20. Jahrhunderts zeigt und dabei in vielen Staffeln sehr detailgetreu ist und politische und gesellschaftliche Probleme thematisiert. Wer Maggie Smith nicht kennt, sollte diese Serie unbedingt sehen.

Hast Du ein verborgenes Talent?

Verborgene Talente? Die kenne dann vermutlich selbst noch nicht.
Aber ich bin z.B. ein Selbermacher. Ich restauriere gerne Möbel, backe und koche gerne, mache gerne große Buffets und erwische mich hin und wieder bei dem Gedanken, ein veganes Catering zu eröffnen.

Ansonsten spiele ich noch Querflöte und das auch im dem Mehrgenerationen-Ensemble „Tico Tico“ der Kreismusikschule Werder (Havel). Wenn ich da nicht spiele, dann begleitet mich mein Mann auf dem Klavier und meine Tochter auf dem Cello. Seit ein paar Wochen nehme ich Unterricht auf der Bratsche, das wäre dann das vierte Instrument, das ich lerne. Mein Hauptinstrument wird aber sicher die Querflöte bleiben.

Was müssen wir dringend noch von dir wissen?

Neben meinem Stoffladen in Werder organisiere ich mit meiner Freundin und Kollegin Katrin auch den Zucker & Zimt Kreativmarkt in Potsdam Babelsberg auf dem Weberplatz. Für 2016 sind drei Termine geplant. Der nächste Termin ist schon der 24. April 2016.

65 Handwerker präsentieren dort ihre selbstgemachten Dinge. Dazu gibt es auch für Kinder Möglichkeiten, etwas herzustellen und natürlich auch (selbstgemachtes) Essen.
Die Internetseite dazu ist: www.zucker-und-zimt-kreativmarkt.de
Facebook: https://www.facebook.com/zuckerundzimtkreativmarkt/

Das Wichtigste in meinem Leben ist und bleibt aber dennoch meine Familie. Eine Freundin sagt, ich wäre ein Familienviech und sie hat vermutlich recht. Die wichtigste Zeit ist uns die gemeinsame Zeit mit der Familie und die steht immer vor allem Anderen.

Eine neue Feuerwache für Töplitz

Der Töplitzer Ortsvorsteher Frank Ringel, Werders Altbürgermeister Werner Große und der Geschäftsführers der HGW Thomas Lück bei der Grundsteinlegung.

Werder (Havel) – Am Freitag um 11 Uhr wurde der Grundstein für eine Feuerwache in Töplitz  für rund 20 Kammeraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Töplitz, gelegt. Die Feuerwache wird von der städtischen Wohnungsbau Gesellschaft HGW finanziert und gebaut. “Nach längerem Warten auf die Baugenehmigung freuen wir uns heute, dass wir diese wichtige infrastrukturelle Lücke nun geschlossen haben. Mit der Grundsteinlegung haben wir die Grundlage für einen nunmehr zügigen Baufortschritt geschaffen. Wir hoffen, dass die Kameradinnen und Kameraden am 30.11.2016 ihr neues und modernes Gerätehaus beziehen können “, sagt Geschäftsführer Thomas Lück am heutigen 15. April 2016.
Bürgermeisterin Manuela Saß betonte, dass die HGW ein verlässlicher Partner der Stadt auch für infastruktuerelle Projekte ist. Hat doch die HGW für die Stadt bereits den Kindergarten in Töplitz und für den Landkreis die Rettungswache in Werder (Havel) gebaut. Stolz ist man besonders darauf, dass die HGW mit ihren Sanierungs-und Neubauprojekten mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Der Neubau ist zwingend erforderlich weil die Bedingungen in der alten Feuerwache in keinster Weise mehr den Anforderungen an die heutige Zeit entsprechen.

An dem Tag mit dabei war Altbürgermeister Werner Große, der als Aufsichtsratsvorsitzender der HGW auch die Ehre hatte, den ersten Mörtel in die Grube hinabfallen zu lassen. Neben vielen Feuerwehrleuten kamen auch die Kinder der Töplitzer Schule zum Termin und überreichten den neuen Nachbarn freudestrahlend selbstgemalte Bilder. Auf die Frage, wer von den Kindern denn später mal Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann werden wolle, ertönte fast einstimmig ein lautstarkes “iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiich”.

Wir werden in rund 15 Jahren nachforschen und berichten 🙂

BlütenTherme: Berater für die Stadt

Das Interesse der Werderaner an der Arbeit des Badausschusses ist wohl doch geringer als bisher angenommen. In teilweise bissigen Kommentaren in den sozialen Medien gab es die Forderung nach mehr Transparenz und öffentliche Teilhabe – gestern Abend bei der Sitzung des Badausschusses im Alten Rathaus auf der Insel waren nicht mal eine Handvoll interessierter Bürger zugegen. Die Einwohnerfragestunde fiel entsprechend kurz aus, Bürgermeisterin Manuela Saß und die Ausschussvorsitzende Anja Spiegel bedauerten das.

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Diese Vision des Bades findet man noch immer auf der Internetseite der Kristall Bäder AG.

Und während die Kristall Bäder AG auf ihrer Internetseite dem aktuellen Sachstand hinterher hinkt und noch immer mit Baufortschritten und künftigem Badespaß in Werder wirbt, wie hier zu lesen ist, gab es in der vergangenen Woche den finalen Schritt zur Trennung der beiden Partner. Wirsindwerder.de berichtete ja, dass die Stadt den Vertrag mit dem bisherigen Investor aus Bayern einvernehmlich aufgehoben hat und seit dem 1. April für Bau und Baustelle allein verantwortlich ist. Über den Inhalt der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart, wie die Bürgermeisterin noch einmal betonte.

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Die Stadt hat sich mit der Trennung von der Kristall AG gegen einen mit Sicherheit jahrelang dauernden Rechtsstreit entschieden, der die Bautätigkeit über vier, fünf Jahre lahm gelegt hätte. “Danach wäre der Bau nicht mehr zu gebrauchen. Dann lieber die Therme für die Bürger jetzt fertig bauen”, begründete Saß den Schritt. Und ja, ein Vergleich sei immer ein Kompromiss, bei dem beide Seiten aufeinander zu gehen müssen”. Nun steht aber die Aussicht, in zwei Jahren doch baden gehen zu können.

Gestern Abend informierte die Bürgermeisterin im öffentlichen Teil der Sitzung zunächst zum Sachstand. Nachdem die Verträge zur “Scheidung” von der Kristall AG abgeschlossen wurden, dauere die Abwicklung noch an. Das behindere aber in keiner Weise, so Manuela Saß. Wurde das Gelände jetzt zügig aufgeräumt und hat die Kristall Bäder AG ihre Bauschilder abgeholt und die Container beräumt,  steht auch die Sicherung des Baukörpers an. Die Bauzäune stehen, Zugänge werden zugemauert. “Das ist kostengünstig und am sichersten”, sagte die Bürgermeisterin. Zur Promenade steht bereits ein bleibender Zaun. Das Betreten der Baustelle ist selbstverständlich verboten. Es gibt tägliche mehrere Sichtkontrollen vor Ort. Das Baumaterial, das noch am Hotel lagert, muss gesichert werden. Darum wird sich eine Fachfirma kümmern. In den nächsten sechs Monaten wird es keine Bautätigkeit geben, sagte die Bürgermeisterin.
Sie sei sich im Klaren darüber, dass die Bürger wissen wollen, wie es weiter geht. “Fakt ist, dass bislang 17,2 Millionen Euro in die Therme geflossen sind. Fakt ist auch, dass bis zur Fertigstellung noch mehr Geld fließen wird. Aber wir haben jetzt die Fäden in der Hand, die Zukunft des Areals zu gestalten. Das ist eine schöne Aufgabe, die wir aber ohne Hektik angehen werden”. 942 000 Euro investiert die Stadt in den Kauf von Grundstücken am Bad – die Energiezentrale, die Parkplatzerweiterung und den so genannten Bademantelweg. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass die Stadt diese Grundstück von der Kristall AG zurückkauft, handele es sich um Grundstücke, die einem Dritten gehörten, stellte die Bürgermeisterin klar.

Entschieden werden muss, ob die Therme von der Stadt gebaut und dann verpachtet oder selbst betrieben wird, oder ob der Bau erneut in andere Hände gegeben wird und die Therme verkauft wird. Zur Entscheidungsfindung werden kompetente beratende Gutachter hinzugezogen, die Kompetenzen in Planung und Bäderbau haben. Die Berater werden die genannten Varianten auf die Wirtschaftlichkeit hin prüfen, aber auch, ob der 2010 geplante Bau mit Blick auf die Bäder-Konkurrenz jetzt noch den Anforderungen an ein modernes Bad genügt oder ob es hier Änderungen geben muss.  “Wir erwarten in dieser genauen Analyse Daten, Fakten und Zahlen. Die Berater und erste Ergebnisse dazu werden wir im nächsten Badausschuss präsentieren”. Die nächsten Termine der Sitzung des Gremiums sind am 18. Mai und am 24. Juni. “Diese Termine der Sitzungen sind wiederum mit einem öffentlichen Teil geplant”, informierte Manuela Saß.

Endlich Spargelzeit!

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger, Brandenburger Politiker, die diesjährige Beelitzer Spargelkönigin Sarah Wladasch und Schlager-Star Damar Frederic eröffneten heute auf dem Kirchplatz in Beelitz die diesjährige Spargelsaison.

Spargel

Erstmals war damit kein Spargelbetrieb, sondern ein Platz der Ort für den offiziellen Saisonstart. Aber auch wenn das aktuelle Frühlingswetter dafür sorgt, dass schon jetzt reichlich Spargelpakete über die Ladentische gehen, wollten die Mitglieder des Vereins Beelitzer Spargel e.V. und der Landesgartenbauverband auch in diesem Jahr nicht auf ihre Eröffnungszeremonie verzichten und für ihr „Spargelwirtschaftswunder“ werben. Nach dem symbolischen Spargelanstich gab es in der Gaststätte „Zur Alten Brauerei“ das schmackhafte Gemüse.

Vogelsänger: „Die Stadt Beelitz hat für mich in den vergangen Jahren einen Wandel vollzogen, der sich in den Menschen und in den Aktivitäten dieser Stadt und ihrer Region wiederspiegelt. Die Entwicklung der Unternehmen, das im Wortsinn sichtbare Wachstum der Region, der Stolz auf seine Tradition finde ich bewundernswert. Als Brandenburger ,Spargelhauptstadt‘ hat Beelitz mit seinen Ortsteilen einen wesentlichen Anteil daran, die Nachfrage nach regionalen Gartenbauprodukten insgesamt zu erhöhen.“

In diesem Sinn kann Spargel auch ein Türöffner für die Vermarktung heimischer Agrarerzeugnisse sein. Nach der Spargeleröffnung folgen bis zum Kürbis alljährlich die weiteren Saisonstarts.

Insgesamt nutzen Brandenburgs Spargelbetriebe für den Anbau des Gemüses 4 108 Hektar.  Aber: Nur 2 861 Hektar stehen davon im Ertrag und damit in der Statistik.
Nach einer eher durchschnittlichen Saison 2015 erwarten die Spargelbauern in diesem Jahr wieder eine bessere Ernte. 15 900 Tonnen wurden insgesamt eingebracht. Aber abgerechnet wird auch in Brandenburg zum Schluss. Hier endet die Spargelsaison auch wieder offiziell neben zu Johanni am 24. Juni. Dann gilt das Motto: Kirschen rot – Spargel tot.

Mit mehr als 2 500 Hektar Anbaufläche kommen fast 75 Prozent der Brandenburger Spargelernte aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Prominente Namen auf der Spargellandkarte sind beispielsweise auch Vetschau und Kremmen: Neben Beelitz werden die Stangen eben auch in der Niederlausitz, in der Prignitz und in Oberhavel sowie im Barnim oder im Oderland angebaut.

Sichtbar setzen die Brandenburger auf die weiße Variante der Stangen. Auch die Berlin-Brandenburger Küchentradition steht auf Weiß, wie sich an den speziellen Speisekarten ablesen lässt, die in den kommenden Wochen in den Restaurants ausliegen. Grün wird in der Mark eher mit Süddeutschland verbunden. Innovationsfreudig wie die heimischen Betriebe nun einmal sind, gibt es aber auch Kulturen mit Grünspargel.

Die Märkische Streusandbüchse hat ihr Gutes: Die leichten, sandigen Böden mit ihren unterschiedlichen Lehmanteilen eignen sich gut zum Spargelanbau.

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Der Erfolg datiert mehr als 100 Jahre zurück, als 1861 der Ackerbürger und Glasermeister Herrmann den ersten Beelitzer Spargel nach Berlin brachte. Die Großstädter kamen auf den Geschmack. Dennoch gingen zu DDR-Zeiten die Anbauzahlen zurück. Spargel wurde zur Bückware – leider auch im übertragenen Sinne. Dennoch wurde – vor allem in Berlin – die Erinnerung an die Beelitzer Stangen in Zeiten der Teilung und der Mangelwirtschaft bewahrt. Nach 1990 hat kein anderes Gemüse in Brandenburg so einen Aufschwung genommen wie der Spargel.

Seit 1997 kürt der Verein Beelitzer Spargel eine Spargelkönigin. Aktuelle Amtsinhaberin ist Sarah Wladasch. Die 28-Jährige ist Mitarbeiterin in einer Pflegestation in Beelitz und hat auf den Spargelhöfen Jakobs in der Gastronomie ausgeholfen.

Die Grundsatzfrage, ob Spargel überhaupt gesund ist, lässt sich auch eindeutig beantworten: Der „Polizist der Niere“ hat nur 17 Kalorien je 100 Gramm Frischesubstanz, dafür jede Menge Eiweiß, Kohlenhydrate zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine. Die Artbezeichnung officinalis weist auf seine medizinische Wirkung hin. Als Gemüse ist er nicht nur hochwertige Diabetikerkost, sondern regt ganz allgemein den Stoffwechsel an, reinigt das Blut, schwemmt Schlacken aus dem Körper, unterstützt die Leber-, Nieren- und Lungenfunktion und verhilft zu reiner Haut. Der Gehalt an Kalium und Asparaginsäure hat ihm den schon erwähnten Beinamen „Polizist der Niere“ eingebracht.

Alle Spargelhöfe sind hier aufgelistet.

Frühlingserwachen auf dem Frischemarkt

Mit viel lokalpolitischer Prominenz, der Werderaner Blütenkönigin Tamara Thierschmann, der Glindower Kirschkönigin Maria Kneiphoff und einigen hundert Gästen feierte der Werdersche Obst- und Gartenbauverein am vergangenen Samstag das “Frühlingserwachen” auf dem Frischemarkt am Werderpark.

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Bei herrlichem Sonnenschein begrüßte Manuela Saß, Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel), die Gäste und lobte die Arbeit des Obst- und Gartenbauvereins, der den Erzeugermarkt im Januar 2015 übernahm und vor rund einem Jahr auch offiziell eröffnete. Wünschte die Bürgermeisterin bei der Eröffnungsfeier im April 2015 gute Erfolge bei Entwicklung und der Vermarktung durch den Werderschen Obst- und Gartenbauverein, konnte sie am Samstag nach einem guten Jahr konstatieren, dass dies erfreulich gut gelungen ist.
Für viele Werderaner und für viele Stammkunden aus dem Umland – auch aus Potsdam oder Berlin – ist der Frischemarkt inzwischen zu einer festen Größe geworden, um sich mit saisonalen und regionalen Produkten einzudecken. An rund 40 Ständen – im Winter weniger – werden in der Saison Obst und Gemüse, Käse, Fisch, Wurst, Fleisch, Honig, Beet- und Balkonpflanzen und Schnittblumen und vieles mehr angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch temporäre Standbetreiber – ob nun Töpferwaren oder Textilien, Lederwaren und Haushaltsbedarf und demnächst natürlich auch Spargel.

Am vergangenen Samstag waren noch mehr Obstbauern des Vereins als sonst vor Ort, um sich und ihre Produkte zu präsentieren. Die Kreisvorsitzende der CDU Potsdam-Mittelmark und Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig konnte sich bei ihrem Rundgang über den Markt – begleitet vom Vorsitzenden des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins, Walter Kassin, und den Königinnen davon überzeugen.

Hatte Vereinschef Walter Kassin im vergangenen Jahr angekündigt, den Marktplatz nicht nur zu nutzen, sondern auch entwickeln zu wollen, können sich die Besucher jetzt vom Werden und Wachsen überzeugen. Inzwischen wurde der Randstreifen mit Bodendeckern bepflanzt, mit dem Marktleiter gibt es einen festen Ansprechpartner, der Platz wird regelmäßig gereinigt, die Pflanzen gepflegt. Demnächst werden Fahrradständer an verschiedenen Standorten fest installiert, zudem sollen dekorative Holzgroßkisten bepflanzt werden. Zwei große Sonnenschirme mit dem Logo des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins warten auf ihren Einsatz an sonnigen Tagen bei den Veranstaltungen, die auch in diesem Jahr wieder fest geplant sind. Die nächsten sind beispielsweise der Flohmarkt am Sonntag, dem 15. Mai, es folgt die “Erdbeerzeit” am 28. Mai.
Alle Veranstaltungen findet man auf der Homepage des Vereins und im Veranstaltungskalender des Stadtportals wirsindwerder.de

Der Stand von Werders jüngstem Obstweinkelterer Toni Geißhirt war umlagert von den Neugierigen, die den Obstwein des neuen Jahrgangs kosten oder Tonis Obstweine kaufen wollten. Noch vor der Abgabe der Bewerberweine um die “Goldene Kruke” gab es Blindproben, bei denen die Verkoster tippen konnten, wer eine der begehrten “Kruken” erhalten wird. Richtige Tipps werden etwas gewinnen. Aber noch stehen ja die Gewinner nicht fest – bekannt gegeben werden die erst am 20. April. Werdersänger Karsten Perenz sorgte in bewährter Weise mit seinen Liedern zur Gitarre für lockere Stimmung, Kinder konnten sich frühlingshaft schminken lassen. Der Verein informierte mit druckfrischen Flyern zum bevorstehenden 137. Baumblütenfest.

Der Werdersche Obst- und Gartenbauverein dankt allen Mitgliedern des Vereins und Standbetreibern für ihr Engagement, für ihre Unterstützung und Treue und insbesondere Verena Steinberg, die an diesem Tag auf dem Marktgelände das 20jährige Bestehen ihres benachbarten Geschäftes „VS Mode, die anzieht!“ mit einer imposanten Modenschau feierte, sowie Kathrin Loth, die ebenfalls das 20jährige Bestehen ihres benachbarten Salons “Haarfantasien” mit einer gelungenen Frisurenshow auf dem Frischemarkt feierte.

(Die Fotos in der Galerie sind von Detlev Huber, low und per)

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Morgen tagt der Badausschuss – öffentlich

Am 13. April 2016 findet ab 19.30 Uhr die zweite öffentliche Sitzung des Badausschusses der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel) im Sitzungssaal des Alten Rathauses auf der Insel statt. Wie wirsindwerder.de bereits berichtete, haben sich die Stadt Werder (Havel) und die Kristall Bäder AG einvernehmlich getrennt. Erste Ergebnisse für die weitere Planung werden für den Juli 2016 erwartet und dann den Stadtverordneten und Bürgern vorgestellt.
Über die Tagesordnung der morgigen Sitzung des Badausschusses kann man sich auf der Homepage der Stadt unter Rathaus online – Bürgerinfo – Ausschüsse informieren.
Im öffentlichen Teil der Sitzung gibt es unter anderem auch eine Einwohnerfragestunde und einen Sachstandsbericht (Stand April 2016) zur BlütenTherme.

Wir gratulieren den Gewinnern – Frühling in Werder

Wir gratulieren ganz herzlich unseren Gewinnern, die gestern (10. April 2016) um 17 Uhr auf dem Frühlingsspaziergang von rund 1400 Gästen gewählt wurden.

Gewinner_Frühlingsspaziergang11. Platz
Kita Märchenwald aus Phöben. Die Kinder können sich auf einen Tag auf dem Spargel- & Erlebnishof in Klaistow freuen. Der Bustransfer, der von den Bliesendorfer Landfrauen gesponsert wurde, ist inklusive. Oben drauf gab es noch einen Check vom Pro Werder (Havel) e.V. über 100 € zur freien Verwendung.

Gewinner_Frühlingsspaziergang22. Platz

Kita HannaLegoranTo aus den Havelauen. Für die Kinder geht es in den Sanddorngarten  von Christine Berger für eine Führung durch die gläsenre Manufaktur mit anschließender Gummibärchenverkostung

Gewinner_Frühlingsspaziergang33. Platz

Die Kita Regenbogen aus Glindow freut sich bestimmt über einen tollen Nachmittag voller Spiel und Spaß im “Meer for Kids”.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Kindern, Erziehern und Eltern, die diesen tollen Wettbewerb möglich gemacht haben.

WERDERclassics

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Mein Werder (14): Tom Lessig

Name: Tom Lessig

Alter: 26 Jahre

Wohnort/Ortsteil: Werder Innenstadt

Seit wann bist Du in Werder zuhause?
Seit meiner Geburt 1989

Hast Du Kinder oder möchtest du gerne welche haben?
Nein. Ich habe keine Kinder. Später bestimmt.

Was arbeitest/machst Du so den lieben langen Tag?
Ich bin Finanzanwärter und absolviere ein duales Studium zum Diplom Finanzwirt, das ich voraussichtlich im September dieses Jahres abschließen werde. Das ist schon ein recht anspruchsvolles Studium – es folgen dann noch zwei Jahre für eine Spezialisierung.

Was würdest Du lieber machen?
Die Welt bereisen – im Urlaub.

Wie würdest Du Werder einem Fremden beschreiben?
Mir wurde einmal erzählt, dass jemand auf der Suche nach der schönsten Stadt viel durch Deutschland reiste und letztendlich hier in Werder sesshaft geworden ist. Daher empfehle ich jedem Fremden, einmal die vom Wasser umgebene Blütenstadt selbst zu besuchen und sich nicht nur beschreiben zu lassen.

Hast Du einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Die Insel. Man identifiziert Werder einfach auch mit der Insel. Wenn die Sonne scheint, kommen alle. In die Sonne, in die Eisdielen, zur Regattastrecke.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Dein Lieblingsort auf der Baumblüte?
In der Woche der Baumblüte gehe ich auch mal auf den Rummel, aber am Wochenende in die Muckergärten – abseits der Hauptrouten.

Was ist Deine Lieblings- Jahreszeit und warum?
Frühling. Man bekommt automatisch gute Laune im Frühling. Auf dem Balkon werden die Blumen in Ordnung gebracht, dort genieße ich den Blick aufs Wasser und den Sonnenlauf. Mein kleiner Luxus.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Bismarckhöhe. Und da uns die meisten Touristen wohl zur Baumblüte besuchen, empfehle ich, sich von dort aus das Abschlussfeuerwerk bei einem Becher Obstwein anzuschauen.

Was macht den typisch „Werderaner“ für Dich aus?
Immer ein wenig Gelassenheit im stressigen Alltag, ein offenes Ohr für Familie und Freunde sowie die absolute Begeisterungsfähigkeit für den Sport. In Werder gibt es aufgrund der gebührenfreien Hallennutzung unglaublich viele Vereine. Das ist ein weiterer Vorteil der Stadt Werder – den Menschen den Sport kostenfrei zu ermöglichen.

Marmelade oder Wein?
Wein. Und wenn Obstwein, dann Schwarze Johannisbeere.

Wie bist Du zum Handballsport gekommen?
Durch meine Eltern, die haben beide nicht nur Handball gespielt. Meine Mutter war zu DDR-Zeiten eine erfolgreiche Basketball-Spielerin. Mein Vater hat mich und meinen Zwillingsbruder schon als Kinder mit in die Halle genommen – eine richtige Entscheidung.

Was nervt Dich richtig?
Das werde ich mit Sicherheit nicht öffentlich sagen. Das teile ich den Personen lieber selber mit, auch wenn ich damit das Risiko eingehe, auch mal anzuecken. Aber dafür wissen sie immer, was ich gerade denke.

Wenn von Dir berichtet wird, bekommst Du immer Attribute wie „stark“, „sensationell“ oder „nervenstark“. Woher nimmst Du die Kraft für Deinen Sport?
Solche Formulierungen sind immer mit Vorsicht zu genießen, denn momentan gibt es auch nicht viel Angriffsfläche bei bisher zwei verlorenen Spielen. Aber wie unser Trainer so schön sagt: „Nichts ist vergänglicher als der Erfolg“. Das heißt, wenn es einmal schlecht läuft, stehen dort wahrscheinlich Attribute wie „schwache Leistung“ oder „Fliegenfänger“.
Deshalb hole ich mir Lob und Kritik entweder von unserem Trainerteam oder von meinen Freunden ab, aber mit Sicherheit nicht aus der Presse. Außerdem habe ich noch nie erlebt, dass einer allein ein Spiel gewonnen hat.

Du hast gerade Deinen Vertrag mit Grün-Weiß Werder verlängert. Was sind Deine Ziele mit dem Verein? Der Aufstieg scheint ja sicher.
Es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Ein möglicher Aufstieg in die Regionalliga wird momentan vom Vorstand gründlich durchdacht und birgt auch viele Risiken, denn ab der Regionalliga beginnt der Leistungssport – dort erfolgt die Integration nur durch Leistung, das heißt, der Trainingsumfang steigt, das Klima wird rauer und das Verletzungsrisiko nimmt zu.
Und wenn wir zehn Spiele hintereinander verlieren, wird die höchste Kunst darin bestehen, dass uns die Trainer jede Woche neu motivieren.

Ich denke, meine sportlichen Ziele stehen bei dieser Entwicklung eher im Hintergrund, da ich mich aus dem Leistungssport schon vor Jahren verabschiedet habe und meine Leistungsspitze hinter mir liegt. Mir war das Risiko damals zu groß, alles auf eine Karte zu setzen, da viele Talente durchs Raster fallen, sich schwer verletzen oder von Stadt zu Stadt ziehen müssen, um mit Handball ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist für mich persönlich nicht mehr erstrebenswert.
Für den Verein ist es aber dennoch wichtig diesen Weg zu gehen, um den jungen Sportschülern diese Erfahrung zu ermöglichen.

Gibt es ein Leben nach dem Handball? Wie sind Deine Pläne?
Bisher habe ich auf Familienfeiern oft mit Abwesenheit geglänzt, das ist natürlich immer ein Streitthema innerhalb der Familie, aber ganz aufzuhören kann ich mir momentan noch nicht vorstellen.

Liebst Du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Katze.

Welches Buch liegt auf Deinem Nachttisch?
„20 52 – Der neue Bericht an den Club of Rome. Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre“ von Jørgen Randers. Die zentrale These des Buches lautet, dass die absolute Wachstumsgrenze der Erde im Laufe der nächsten einhundert Jahre erreicht wird, wenn es der Menschheit nicht gelingt, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Hast Du einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Mein Sonntagabendprogramm besteht meistens aus „TerraX“ und dem „Tatort“. Für mich der perfekte Abschluss des Wochenendes.

Hast Du ein verborgenes Talent?
Ich habe im vergangenen Jahr mal Wakebord ausprobiert. Das hat mir viel Spaß gemacht, das werde ich wiederholen.

Was dürfen wir noch von Dir wissen?
Ich liebe Satire. „Die Anstalt“ oder die „heute Show“ sehe ich sehr gern.

Unser nächstes Heimspiel ist am 16. April um 18.30 Uhr gegen den SV 63 Brandenburg-West.

“Frühlingserwachen” morgen auf dem Frischemarkt!

Jürgen Gentz

Am morgigen 9. April 2016 eröffnet der Werdersche Obst- und Gartenbauverein offiziell die Saison auf dem Frischemarkt am Werderpark. Dazu sind alle Werderaner und ihre Gäste eingeladen! Um 9 Uhr gehts los – erwartet werden die Bürgermeisterin Manuela Saß und weitere Vertreter der Stadtpolitik aus der Stadt Werder und ihren Ortsteilen, die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Potsdam-Mittelmark Saskia Ludwig sowie die Blütenkönigin Tamara Thierschmann. 

An diesem besonderen Tag unter dem Motto “Frühlingserwachen” werden noch mehr Obstbauern des Vereins als sonst vor Ort sein, um ihre neuen Weine zu präsentieren. So ist die Erstverkostung der neuen Obstweine der Obstbauern – präsentiert von Werders jüngstem Obstweinkelterer Toni Geißhirt ein besonderer Höhepunkt. Wer an der Verkostung teilnimmt, kann auch tippen, welcher Wein eine der begehrten “Kruken” gewinnt. Die Weine für die Bewerbung für die “Goldene Kruke” werden am Sonntag eingereicht. Die Tipper, die wissen, wie ein guter Obstwein schmecken muss und richtig tippen, bekommen einen kleinen Preis.

Auf dem Markt, auf dem das ganze Jahr über regionale und saisonale Produkte – neben frischem Obst und Gemüse – auch Beet- und Balkonpflanzen, Schnittblumen, Wurst und Fleisch, Fisch und Käse angeboten werden, erwartet die Besucher an diesem Tag ein vielfältiges Imbissangebot und ein buntes Unterhaltungsprogramm sowie Informationen des Vereins zum bevorstehenden 137. Baumblütenfest.

Der Werdersche Obst- und Gartenbauverein freut sich ganz besonders, mit Verena Steinberg an diesem Tag auch das 20jährige Bestehen ihres Geschäftes „VS Moden“  feiern zu können. Dabei erwartet die Besucher des Frischemarktes ab 10.30 Uhr eine Modenschau mit Überraschungen. Auch für die kleinen Besucher gibt es Kurzweil – sie können sich frühlingshaft bunt schminken lassen. Und ab 12 Uhr wird mit einem Schaufrisieren der 20jährige Jubiläum des Friseursalons HaarFantasien von Kathrin Loth gefeiert.

Der Verein freut sich auf viele Gäste und Sonnenschein. Achtung: Die Marktstraße ist morgen gesperrt.

Trennung von Kristall Bäder AG

Es ist vollbracht – nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen haben sich die Stadt Werder (Havel) und die Kristall Bäder AG einvernehmlich getrennt. Der Vertrag zur Errichtung und zum Betrieb der BlütenTherme Werder (Havel) wurde durch Abschluss einer entsprechenden notariellen Vereinbarung aufgehoben. Das wurde soeben in einer gemeinsamen Presseerklärung beider Parteien – der Stadt Werder (Havel) durch ihre Bürgermeisterin und der Kristall AG, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Gerd Bittermann, veröffentlicht.

Die Stadt Werder (Havel) hat bereits zum 1. April 2016 die Verantwortung für die Baustelle übernommen und gewährleistet bis zum Vollzug der notariellen Urkunden die Sicherheit auf der Baustelle.

Nach Trennung von der Kristall Bäder AG bereitet die Stadt derzeit alle erforderlichen Entscheidungen zur zukünftigen Entwicklung, Fertigstellung und zum Betrieb der BlütenTherme vor. “Wir freuen uns, nach den konstruktiven Gesprächen zu dem einvernehmlichen Ergebnis gekommen zu sein und können nun endlich beginnen, alles in die Wege zu leiten”, freut sich unsere Bürgermeisterin Manuela Saß. Erste Ergebnisse werden für den Juli 2016 erwartet und dann den Stadtverordneten und Bürgern vorgestellt.

Die Kristall Bäder AG verabschiedet sich aus Werder (Havel) und konzentriert sich zukünftig auf den Betrieb ihrer anderen Thermen.

Es geht also voran – wir halten Euch natürlich wie immer auf dem Laufenden!

 

VS Mode – 20 Jahre Mode, die anzieht

Modenschau
Modenschau

“Ich war so glücklich und so motiviert, als ich vor 20 Jahren angefangen habe. Es war natürlich nicht immer leicht. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen. Aber ich habe viele schöne Erinnerungen. Und ruckzuck sind 20 Jahre um! Und ich bin immer noch glücklich und motiviert. Ich danke meinen Kunden und von Herzen meinen Mitarbeiterinnen für die Treue!” – Verena Steinberg, Inhaberin von “VS Mode, die anzieht!”, lädt am kommenden Samstag anlässlich ihres Firmenjubiläums zu einer Dankeschön-Party mit Modenschau und Überraschungen ein. Erleben werden die Gäste die Modenschau open air auf dem Gelände des Fischmarktes bei der Veranstaltung “Frühlingserwachen” am Strengfeld – direkt vor dem Geschäft. Beginn ist um 10.30 Uhr.

In das Geschäft am Strengfeld sind im Laufe der beiden Jahrzehnte, auf die Verena Steinberg jetzt zurückblickt, viele Kundinnen gekommen. Und viele sind immer wieder gekommen und sind ihr treu. Hier muss man sich keine Gedanken darüber machen, wenn man eben nicht Größe 36/38 trägt. “Wissen Sie, was meine Kundinnen schätzen?”, fragt die engagierte Geschäftsfrau. “Dass ich ihnen nicht zum Munde rede. Die wollen eine ehrliche Beratung. Es kommt sogar vor, dass ich sage: Nein, ziehen Sie das mal wieder aus. Ihre Augen strahlen nicht. Wir finden etwas anderes für Sie”. Ob jung oder jung geblieben, sportlich, festlich oder Business – hier findet jeder sein Lieblingsteil. “VS Mode, die anzieht!” ist übrigens ein zertifiziertes “1a Fachgeschäft”.

Und mit diesem Konzept und der Tatsache, dass es bei “VS Mode, die anzieht!” nicht den Einheitslook aus den Centern gibt, sondern immer ein interessantes und abwechslungsreiches Sortiment mit kleine Stückzahlen an ausgesuchter Ware, hat sie Erfolg. “Wir haben meist nur ein Stück pro Größe. Das dann aber auch in großen Größen, und zwar in den echten großen Größen!”
Boutiquenware sei eben keine Massenware. “Ich bestimme, was hier hängt. Im Kaufhaus kommt das vom Schreibtisch, hier kommt das von einer Frau, die viel unterwegs ist und Trends frühzeitig erkennt”, macht sie den Unterschied klar.
Und dafür ist sie oft auf Achse, besucht Messen oder Hersteller. Sie legt großen Wert auf europäische Produktion mit hoher Qualität. “Viele Kunden sind gottseidank wählerisch und kaufen nur, was ihnen wirklich gefällt und was sie wirklich brauchen”. Und dann dürfen es beim Preis auch mal ein paar Euro mehr sein. Die Preise sind angemessen, aber nie überteuert.
Verena Steinberg liebt selbst das Individuelle und nutzt das als bestes Rezept für ihre Einkäufe – zur Zufriedenheit ihrer Kundschaft.

Hier bei “VS Mode, die anzieht!” sind also Fashion Victims genauso an der richtigen Adresse wie die modebewussten Kunden, die sich über alle Größen hinweg mit Stil und Geschmack kleiden wollen.
“Und übrigens, der alte Zopf, nachdem es in Boutiquen ja ach so teuer ist, ist abgeschnitten”, sagt Verena Steinberg. Sie lädt alle ein, einfach mal herein zu kommen und sich umzuschauen. “Der Kunde steht bei uns – ohne ihn zu bedrängen – im Mittelpunkt”. Das ist die Philosophie von Verena Steinberg, die weiß, dass man sich im Wettbewerb nur mit Esprit, Qualität, Kreativität und Innovation behaupten kann. Und natürlich gibt es zum Einkauf in entspannter Atmosphäre einen Kaffee oder eine Schokolade bei ihr.

Ihre Mitarbeiterinnen können sich auf jeden Kunden einstellen und haben aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrungen ein sehr gutes Auge für Stil, Farben und Muster. Dazu gibt es Pflegetipps für edle Stoffe oder Materialmixe. “Meine Mädels geben Empfehlungen für den jeweiligen Kunden auch aufgrund seiner bereits gekauften Artikel”, lobt sie das Können und die Aufmerksamkeit ihres Team.
Sollte mal ein Teil nicht richtig passen, gibt es einen Service mit einer Änderungsschneiderei. Farblich abgestimmt zur Kollektion bekommt man mit Schals, Taschen, Schuhen, interessanten Modeschmuck bis hin zum verrücktem Regenschirm immer auch die passenden Accessoires zum neuen Outfit.

Bei VS Mode gibt es Kollektionen u.a. von diesen Firmen:
Monari, Nü, Kenny S, Simclan/Vetono, Isilk, Fox’s, Vanilia/Askari, Von Zeiten, Frieda, Freddies

Und hier gibt es einige Bilder aus den vergangenen Jahren von “VS Mode, die anzieht!”

Schaufrisieren open air!

Loth1
HaarFantasien-Inhaberin Kathrin Loth.

Natürlich können Sie sich Ihre Haare selbst schneiden, färben, föhnen oder wellen – aber mit höchster Wahrscheinlichkeit können das Friseure sehr viel besser. Und deshalb ist man immer gut beraten, das auch den Profis zu überlassen. Dazu kommt noch das ganz wunderbare Gefühl der Auszeit vom Alltag, die man sich nimmt, während sich jemand fachlich kompetent um einen kümmert. Einfach schön!

“Haare sind für uns mehr als nur ein Beruf. Sie sind Berufung, Motivation und Lifestyle zugleich” – Seit 20 Jahren kümmert sich Kathrin Loth mit dieser Philosophie um ihre Kundschaft. In ihrem frisch modernisierten Salon am Werderpark und seit über zwei Jahren auch in dem neuen Salon in den Havelauen arbeiten neben der Friseurmeisterin Loth eine weitere Friseurmeisterin und insgesamt 12 vielfältig in Schnitt, Coloration und Styling ausgebildete Friseurinnen. Den Salon in den Havelauen führt die Meisterin Christiane Kolbow. “Sie ist immerhin auch schon seit 18 Jahren bei mir”, freut sich die Inhaberin.

“Bei uns ist immer etwas los”, kann Kathrin Loth auf volle Terminbücher verweisen. Einen Termin sollte man unter 03327 49421 auf jeden Fall vereinbaren, das ist nur bei Männern und Kindern nicht nötig. Im Salon wird nicht wie am Fließband gearbeitet – jeder Kunde bekommt viel Aufmerksamkeit.
Haarfülle, Haarstruktur und Haarqualität müssen ebenso wie individuelle Wünsche, der Style und die Persönlichkeit beachtet werden, egal, ob es bei der Verschönerung klassisch oder topmodisch hergeht. Eine individuelle Beratung gehört eben dazu. Angeboten werden auch hochwertige Haarverlängerungen und Haarverdichtungen. Dafür wurden die Mitarbeiterinnen eigens in den speziellen Techniken ausgebildet. “Bei den entsprechenden ärztlichen Indikationen können sich Frauen dafür sogar einen Zuschuss von der Krankenkasse holen”, informiert Kathrin Loth.

Gestartet war Kathrin Loth am Werderpark 1996 noch als GbR, nach acht Jahren wurde die aufgelöst, aus zwei benachbarten kleinen Salons am Strengfeld wurde der Umzug nach vorn an die Straße in den heutigen großen und hellen Salon beschlossen und umgesetzt. Das ist nun auch schon wieder neun Jahre her.
Kathrin Loth ist ein Energiebündel: “Ich mag keinen Stillstand”, lacht sie jeden Stress einfach weg.
Sie freut sich auf den kommenden Samstag, dem 9. April 2016, wenn Sie anlässlich des 20jährigen Jubiläums ihres Salons am Werderpark ab 12 Uhr auf dem Gelände des Frischemarktes ein Schaufrisieren veranstaltet. Freuen dürfen sich die Zuschauer auf eine Damen und einen Herren, die sich vor einem großen Publikum verschönern lassen. Kathrin Loth wird das Schaufrisieren moderieren und dabei auch die Trends für den Frühling/Sommer 2016 vorstellen. “Wir sind ja ohnehin interessiert an den neuesten Trends und arbeiten immer modebewusst”, sagt sie.  “Locken kommen gerade wieder groß raus und natürliche Haarfarben”, verrät sie schon mal zwei Details. Auf alle Neuigkeiten in Sachen Farben und Style der aktuellen Saison dürfen die Besucher der Jubiläumsparty also gespannt sein.

Im Friseursalon selbst gibt es an diesem Tag auch noch eine Tombola. Wer einen Euro für ein Los einsetzt, hat die Chance, einen der vielen Preise zu gewinnen. Im Lostopf sind unter anderem Gewinne wie Haarschnitt-Gutscheine, Ermäßigungen für den nächsten Friseurbesuch und verschiedene Haarkosmetikprodukte sowie kleine Trostpreise. Der Hauptgewinn ist ein Rundumwohlfühlpaket bestehend aus Kosmetikbehandlung/Beratung/Haarschnitt/Farbe! Der Erlös der Tombola geht an die Kita in der Elsastraße.

HaarFantasien Werderpark
Auf dem Strengfeld 3b-3c
14542 Werder (Havel)
Telefon: 03327 49421

HaarFantasien Havel-Auen
Zum Großen Zernsee 3
14542 Werder (Havel)
Telefon: 03327 7820273

Das Team von HaarFantasien:

Abgabe Goldene Kruke

Walter Kassin (4)Wie in jedem Jahr richtet der Obst- und Gartenbauverein Werder (Havel) auch zum Baumblütenfest 2016 den Wettbewerb um die „Goldene Obstwein Kruke“ aus. Die Hersteller von hausgemachten Werderaner Obstweinen können sich mit ihren Produkten der Jury stellen.  Die Proben werden am Sonntag, dem 10. April 2016, in der Zeit von 10  bis 12 Uhr bei Weinbau  Dr. Lindicke, Büro, Am Plessower Eck 2 (Abfahrt Lehniner Chaussee) entgegen genommen.  Wie schon im vergangenen  Jahr werden die Proben  nur in Plasteflaschen entgegengenommen. Die Auszeichnung der besten Obstweine  2016 mit der „Goldenen, Silbernen und Bronzenen Kruke“ wird  in diesem Jahr erstmals im Rahmen einer Pressekonferenz mit der Stadt Werder (Havel) eine Woche vor Beginn des Festes erfolgen. Alle Sieger werden dazu eingeladen.

Der Verein bittet darum, nur Weinproben aus heimischen, hier angebauten Früchten abzugeben. In der Herstellung sollen als unterste Grenze 50 Liter vorhanden sein und auch während des Festes angeboten werden. Wie Walter Kassin, der Vorsitzende des Vereins, mitteilt, werden die Gewinner der Goldenen Kruken 2015 gebeten, am 10. April ihre “Wanderpokale“, also die Kruken,  mit abzugeben.

Windindustriegiganten drohen

logoWaldkleeblattZaucheEine “grüne” Energiewende mit Windkraft? Das ist inzwischen für viele Menschen schwer vorstellbar – aber für unsere nächste Umgebung soll das nach dem Willen der Erbauer riesiger Windkraftanlagen und mit Unterstützung der brandenburgischen Landesregierung bald Realität werden.
Dagegen gibt es massiven Widerstand. 80 000 Stimmen müssen bis zum 6. Juli für das laufende Volksbegehren gesammelt werden, damit sich die Landespolitik nochmals mit dem Anliegen der nunmehr 96 landesweiten Bürgerinitiativen und vieler Bewohner Brandenburgs befasst.

Der Förderverein Elisabethhöhe e.V. lädt darum zu einem Informationsabend ein. 50 Windindustriegianten im Wald von Werder (Havel) werfen ihre Schatten voraus. Eveline Kroll, die Vorsitzende der Bürgerinitiative Bliesendorf im Waldkleeblatt Natürlich Zauche e.V.,  wird über den aktuellen Stand der Planung zur Aufstellung der Windkraftanlagen im Windpark Werder mit den daraus folgenden Auswirkungen auf das Ökosystem Wald, Schutzgut Mensch und Natur berichten. Gezeigt wird ein kurzer Film von Dietger Spiegel über den Werderaner Wald in vier Jahreszeiten und über den Soonwaldsteig im Hunsrück, der bereits zu einem “Industriewald” mit 200 Meter hohen Windrädern umgewandelt worden ist.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 7. April 2016, ab 19 Uhr auf Schultz’ens Siedlerhof statt. 

Mein Werder (13): Toni Geißhirt

Name: Toni Geißhirt
Alter: 19 Jahre
Wohnort: Werder (Havel)

Seit wann bist Du in Werder zuhause? – Immer schon, also seit fast 20 Jahren.

Hast Du Kinder oder möchtest du gerne welche haben?
Nein, Kinder habe ich nicht. Das Thema ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht wirklich relevant, da ich mich erst einmal ausschließlich auf meine „Obstweinkarriere“ konzentrieren möchte.

Was arbeitest / machst Du so den lieben langen Tag?
Noch bin ich Schüler und versuche mich momentan so gut wie möglich auf mein Abitur zu konzentrieren.
Ansonsten verbringe ich meine Zeit in meiner Weinwerkstatt und kümmere mich um meine geliebten Obst- und Blütenweine.

Was würdest Du lieber machen?
Mich den ganzen Tag um meine „guten Tröpfchen“ kümmern.

Was ist Dein Berufswunsch und warum?
Mein größter Traum ist ein Obstweinhof mit Hofladen und Restaurant. Ich kann mir einfach nichts Besseres vorstellen, als die Leute mit meinen hausgemachten Obst- und Blütenweinen glücklich zu machen. Auf meinem eigenen Hof würde ich Veranstaltungen planen, Obstweinverkostungen durchführen und viele andere schöne Dinge verwirklichen, die in meinem Kopf noch so herum schwirren. Ich kann ja noch nicht alles verraten …

Wie würdest Du Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine traumhafte Stadt, die jede Generation willkommen heißt. Ob jung oder alt, jeder kann sich an unserer Blütenlandschaften erfreuen und bei unserem jährlichen Baumblütenfest den hausgemachten Obstwein genießen.

Hast Du einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Meinen Lieblingsort verrate ich Euch nicht. Nur soviel: es ist ein wundervoller Ort, an dem man eine fantastische Aussicht auf unser Werder hat und dabei die Blütenpracht bewundern kann.
Sollte sich mein Traum erfüllen und ich mein Hobby zum Beruf machen können, dann soll mein eigener Hof an diesem wunderschönen Fleck entstehen.

Rummel oder Muckergarten? – Wo ist Dein Lieblingsort auf der Baumblüte?
Auf der Baumblüte stehe ich am liebsten hinter einem meiner Obstweinstände und schenke meinen hausgemachten Obstwein aus. Es macht mich einfach unglaublich glücklich.

Was ist Deine Lieblings-Jahreszeit und warum?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich zwei Lieblings-Jahreszeiten. Im Frühling erwacht das Leben und wir können die Blütenlandschaften bestaunen und im Sommer liebe ich das Ernten unseres vollreifen Werderaner Obstes.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Natürlich an einem meiner Obstweinstände zur Baumblüte. Ich finde, jeder sollte sich einmal neben dem Erkunden unserer Landschaft ein Gläschen von „Tonis Obstwein“ gönnen.

Ureinwohner („werdersch”) oder Zugezogener („egal wann = Werderaner“), das ist hier die Frage! Wie stehst Du dazu?
Ich kenne den Unterschied selbst erst seit einem guten Jahr, wenn ich ehrlich bin. Aufgeklärt hat mich die „Muckersche“ darüber. Ich dachte immer, dass ich ein „Werderscher“ bin, weil ich schon immer in Werder lebe, das stimmt aber gar nicht.
Ich bin im Potsdamer Krankenhaus geboren und somit bin ich nur ein „Werderaner“. Wirklich sehr schade, „Werderscher“ hört sich irgendwie besonders an, haha … Jetzt nenne ich mich aber immer „Altwerderaner“, wenigstens eine kleine Besonderheit im Wort.

Was macht den typisch „Werderschen“ für Dich aus?
Der typische „Werdersche“ ist für mich eine offene und hilfsbereite Person, die immer ein offenes Ohr für Menschen mit Problemen hat.

Obstbau ist in Werder Tradition. Und Du bist ja schon eine Berühmtheit dieser Stadt – als jüngster Obstweinhersteller! Wie lange machst Du das schon, wie kam es dazu?
Ich keltere Obstweine, seit ich 13 Jahre alt war. Schon damals konnte ich mir nichts Besseres vorstellen, als Obstwein zu keltern. Damals habe ich mit einem 10 Liter Weinballon angefangen. Mein Vater hat seinen Wein immer im alten Garten in Glindow gemacht. Selbstverständlich nur für den häuslichen Gebrauch. Als der Garten dann verkauft wurde und der Ballon leer in unserem neuen Garten stand und ich sowieso etwas Langeweile hatte, dachte ich mir, warum fängst du nicht einfach mal an … Das habe ich dann schließlich auch getan und ging zum „Werderaner Frischemarkt“, um mir ein paar Kilogramm Bauernpflaumen zu kaufen. Diese habe ich dann nach altem Rezept zu einer Maische verarbeitet, die ich nach einer zehntägigen Gärung abpresste. Der Saft wurde dann weiter vergoren und nach Gefühl noch verfeinert. Im nächsten Frühjahr wurde er dann von Bekannten der Familie verkostet und alle waren begeistert. Diese Begeisterung der Menschen machte mich stolz, sodass ich meine Produktionsmenge bis heute jährlich immer weiter ausgedehnt habe.

Und warum nennt man Dich „Himbeertoni“?
Mich nennt man „Himbeertoni“, weil mein erster persönlicher Erfolg ein wohlschmeckender Himbeerwein war. In meinem zweiten „Obstwein-Jahr“ habe ich mein Sortiment erweitert und nach Sorten gesucht. Als erstes kam mir die „Himbeere“ ins „Obstweingedächnis“. In den Sommerferien ging ich Himbeeren pflücken und kelterte daraus einen leckeren Himbeerwein. Diesmal waren es nicht nur die Bekannten der Familie, sondern auch Besucher des Frischemarktes in Werder, die von meinem Wein begeistert waren und mich schließlich zum „ Himbeertoni” tauften.

Wieviele Liter Wein hast Du für die aktuelle Saison in Deinen Fässern und Ballons?
Zum 137. Baumblütenfest habe ich etwa 3500 Liter Obstwein gekeltert.

Und welche Sorten?
Ich habe knapp 20 Sorten Obst- und Blütenweine hergestellt.
Darunter die beliebten Sorten Schwarze Johannisbeere und Sauerkirsche. Aber auch Exoten wie Robinienblüte und Eberesche wurden gekeltert. Die Himbeere darf beim „Himbeertoni“ natürlich auch nicht fehlen.

Und wo kommt das Obst dafür her?
Teilweise aus Gärten von Bekannten und Verwandten und bei etwas größeren Mengen von kleinen Bauern aus der Umgebung.

Wieviele und welche Proben wirst Du am kommenden Wochenende zum Wettbewerb um die „Goldene Kruke“ einreichen?
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, da ich die nächste Woche auch nochmal dazu nutzen werde, um einige Sorten auf ihre Qualität zu prüfen.
Aber ich denke, dass ich auf etwa zehn Proben kommen werde. Darunter Schwarze Johannisbeere, Weiße Johannisbeere und Himbeere.

Welcher ist Dein Lieblingswein?
Mein Lieblingswein ist der Himbeerwein. Hätte man bei meinem Namen auch gar nicht vermutet, oder ? ( hehe )
Die Schwarze Johannisbeere trinke ich jedoch auch sehr gerne.

Trinkst Du selbst gern Wein?
Jaaa, selbstverständlich. Ich bin wirklich ein leidenschaftlicher Weintrinker und verwöhne meinen Gaumen gern mit dem Genuss eines guten Tröpfchens.

Liebst Du Tiere?
Ja, ich liebe Tiere sehr.

Wenn ja, Katze oder Hund?
Hunde. Ich habe einen kleinen Hund, sehr süß, mein Mäxchen.

Welche berühmte Person würdest Du gern einmal treffen?
Ich würde gerne mal Helene Fischer treffen.

Welche Fragen würdest Du ihr stellen?
Ob sie mir ihr Erfolgsrezept für ihre fantastischen Lieder verraten kann.

Welches Buch liegt auf Deinem Nachttisch?
Im Moment das „Rebsorten ABC“. Ich versuche gerade heraus zu finden, welche genaue Wirkung der Boden auf die Pflanze hat.

Hast Du Vorbilder?
Ja, die habe ich.

Welche und warum?
Robert Dahl, Inhaber von „Karls Erlebnishof“.
Herr Dahl ist mein Vorbild, da er es geschafft hat, seinen Traum zu verwirklichen.
Er hat aus dem Nichts und aus eigener Kraft einen Erdbeerhof mit Erlebnisdorf für Kinder gezaubert. Heute ist er Inhaber mehrerer Erdbeerhöfe und vermarktet sein Obst national in seinen hübschen Obsthütten. Er hat bewiesen, dass man es schaffen kann. Daran nehme ich mir ein Beispiel und versuche auf meine Art und Weise auch meinen Traum zu verwirklichen.
Vielleicht stehe ich im mittleren Alter auch mal da und kann sagen, dass ich es geschafft habe, meinen größten Traum zu erfüllen.

Hast Du einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Einen Lieblingsfilm habe ich nicht, jedoch schaue ich mir sehr gerne Filme an, in denen vom Baumblütenfest und von Werder (Havel) berichtet wird.

Hast Du ein verborgenes Talent?
Das kann ich nicht sagen. Allerdings möchte ich mich in Zukunft noch dem Destillieren von diversen Dingen widmen. Also zum Beispiel mit der Verarbeitung zu Obstbränden. Ich finde die Destillation hoch interessant und hoffe, dass ich in dieser Richtung auch ein wenig Talent und Geschick beweise.

Was müssen wir noch von Dir wissen?
Meine hausgemachten Obstweine sind zum Baumblütenfest und auf meiner Homepage (www.tonis-obstweine.de) erhältlich. Zum 137. Baumblütenfest findet man mich an folgenden fünf Standorten: Marktplatz Werder, Unter den Linden, Eisenbahnstraße (Höhe Rat der Stadt), Hoher Weg (Etwa in der Mitte vom Hohen Weg) und Hoher Weg (250 Meter weiter Richtung Friedrichshöhe).

Außerdem lade ich Interessierte das ganze Jahr über gern zu einer traditionellen Obstweinverkostung in gemütlicher Runde inklusive Bewirtung ein. Wer sich dafür interessiert, kann mich einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben: 0152 54164212 oder tonis-obstweine@gmx.de.

Singt: Oh oh oh oh Obstwein!

Klaus Büttner ist ein König! Und wer ihm den Thron des Werderaner Blütenkönigs streitig machen will, braucht Frohsinn (3)rekordverdächtiges sportliches Vermögen, übermenschlichen Geschmackssinn, fledermausartige Hörfähigkeit, roboterartige Treffsicherheit und Gefühlssinn im Nanobereich.

Getestet werden diese an Supermann grenzenden Fähigkeiten mit viel Spaß am kommenden Samstag ab 14 Uhr open air an der Regattastrecke, wenn der kleinste Karnevalsverein der Blütenstadt wieder den Blütenkönig sucht.

Die Bewerber messen sich unter anderem beim Obstweinsorten erraten und dem Karaoketest sowie auf einem sportlichen Parcours.  Zu Gast an diesem Tag ist auch der RV Borussia Werder 1895 e.V.; mit Spannung wird erwartet, wie sich die Bewerber auf einem Einrad des Vereins halten werden.  Mit Sicherheit sorgen auch die weiteren Spiele für beste Unterhaltung – da haben sich die Freunde des Frohsinns allerhand ausgedacht. Zuviel sollte man gar nicht verraten. Vor, zwischen und nach den Spielrunden gibt es traditionelle musikalische Einlagen der Freunde des Frohsinns, ein Fass Freibier und mit Sicherheit gute Laune – denn das Publikum darf und soll bei den mitreißenden Medleys natürlich mitsingen.
Bernd Zube, Vizepräsident des Vereins, der seit Februar auch offiziell Mitglied im Bund Deutscher Karneval ist, verweist darauf, dass es für die Bewerber nicht leicht wird – bereits zweimal hat Klaus Büttner seinen Thron verteidigt! “Die Sonne scheint, wenn der König ruft!, ist sich die männliche Hoheit sicher, dass es frühlingshaft schön werden wird an diesem Tag, zu dem sich viele Gäste aus der Stadt und aus befreundeten Vereinen bereits angekündigt haben. Büttner will natürlich seinen Thron erfolgreich verteidigen!

Der neue König wird dann mit seinem Gefolge auch beim Blütenumzug zum kommenden Baumblütenfest dabei sein. Die Wagen der Freunde des Frohsinn (2)Frohsinns sind ja bekanntermaßen immer auffällig und mit tausenden Blumen geschmückt. In diesem Jahr nimmt der Verein mit drei Wagen teil. Und zur berühmt-berüchtigten “Obstweinmucke” auf der selbst erbaute Bühne und am Stand des Vereins neben der Gaststätte Fischstübchen auf der Insel wird dann das Baumblütenfest gerockt. Live angekündigt wird ein Konzert der Nachwuchsrockband Village 19. “Die ziehen Jung und Alt an, die spielen, was aktuell ist, aber auch alte Hits”, kündigt Bernd Zube an. Zum Gegenbesuch zum Blütenfest hat sich auch bereits eine hochrangige Abordnung des Carneval Verein Oppenheim 1838 e.V. angekündigt – die Freunde des Frohsinns hatten den Verein der Werderschen Partnerstadt zur 1250 Jahr-Feier Oppenheims besucht.

Der kleine Verein mit gerade mal 25 Mitgliedern ist überaus aktiv. “Wir sind drauf und dran, auch wieder in Werder Karnevalsveranstaltungen zu organisieren”, berichtet Präsident Christian Zube. Bernd Zube: “In den vergangenen Jahren hatten wir in Bliesendorf immer ausverkaufte großartige Veranstaltungen. Auch die Bliesendorfer seien traurig, dass die Gaststätte schließt und es damit keine Veranstaltungen in dem Werderaner Ortsteil geben kann. Wir werden den Fans aus Bliesendorf bei unseren Veranstaltungen in Werder – wo, wird noch nicht verraten – einen Busshuttle zur Verfügung stellen”. Gefeiert wird der Karneval ganz traditionell – mit Zeremonienmeister, Tanzmariechen, Gesang, Männerballett, Büttenreden, Show und viel Musik. “Karneval in seiner Urform”, sagt Christian Zube. Bernd Zube ergänzt: “Wie man ihn aus Mainz kennt!” Zur Fortbildung waren die Freunde des Frohsinns auch schon im Wiegenland des Karnevals. “Rosenmontag in Köln, der Umzug, die Prunksitzung, legendär”! – Da geraten die Werderaner, die ja selbst zu den Urgesteinen des Karneval in Werder gehören, in Stimmung. Werder Helau!

wirsindwerder.de hat den Verein beim Üben belauscht.

Hier gibt es alle Neuigkeiten und Termine des Vereins. Dort kann man sich auch melden, wenn man die Freunde des Frohsinns buchen möchte.

 

 

 

Sanddorn Spezialitäten & Regionales

Die Vielfalt der Sanddornprodukte im Spezialitätenmarkt des Frucht-Erlebnis-Garten in Petzow.

Die Vielfalt der Sanddornprodukte im Spezialitätenmarkt des Frucht-Erlebnis-Garten in Petzow.


Spezialitätengeschäft und Hofladen Sanddon Garten (1)

Adresse: Fercher Straße 60, 14542 Werder (Havel) OT Petzow
Kontakt: Telefon 033 27 – 46 91-0 E Mail: info@sandokan.de
Web: www.sanddorn-garten-petzow.de
Öffnungszeiten: Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr


Auf dem Gelände des Sanddorn-Gartens Petzow finden Sie gleich zwei Läden, in denen Sie viele Sanddorn-Produkte und zahlreiche Köstlichkeiten aus der Region kennenlernen und kaufen können. Selbstverständlich können Sie auch etliche Produkte verkosten.

Unsere Läden bieten Ihnen mehr als 70 Produkte aus unserer eigenen Herstellung. Ob Sanddorn oder andere Wildfrüchte – alle Delikatessen werden nach eigenen Rezepten liebevoll und schonend hergestellt. Für unsere Sanddorn-Produkte verwenden wir ausschließlich BIO-Sanddorn aus eigenem Anbau.

Besonders beliebt sind unter anderem unsere naturreinen Sanddorn-Produkte wie zum Beispiel der Bio-Sanddorn-Muttersaft und unser Sanddornöl. Probieren Sie aber auch unsere Weine, Liköre, Fruchtaufstriche und Süßigkeiten. Gern stellen wir Ihnen einen Präsentkorb nach Ihrer Auswahl zusammen. Schauen Sie doch mal in unserem Online Shop vorbei. Zusätzlich bieten wir Ihnen in unserem Hofladen frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.

Seit dem vergangenen Jahr bieten wir außerdem unsere erste Sanddorn Kosmetik. Christine Berger-Kosmetik bietet drei Sanddorn-Hyaluron-Systeme, die eine ganzheitliche und nachhaltige Körperpflege ermöglichen. Ob Tagescreme, Reinigunsmilch, Body- und Aftersun-Lotion, Massageöl oder Fluid und Nachtcreme zur Intensivpflege,

Im Café & imbiss am Kräutergarten können Sie nach dem Bummeln ein selbtsgebackenes Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee genießen. Für den großen Hunger laden wir sie herzlich ein in unserem Restaurant “Orangerie am See” platz zu nehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Sanddorn Garten Petzow

Kräutergarten finden Sie über 150 verschiedene Gewürzpflanzen und Kräutern

Sanddorn Garten PetzowSanddon Garten (2)

Adresse: Fercher Straße 60, 14542 Werder (Havel) OT Petzow
Kontakt: Telefon 033 27 – 46 91-0  E Mail: info@sandokan.de
Web: www.sanddorn-garten-petzow.de oder www.sandokan.de
Öffnungszeiten: Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr


Herzlich Willkommen in unserem Sanddorn Garten!

Auf unserem Hof genießen Sie vielfältige Angebote rund um Sanddorn  und andere regionale Produkte – mit allen Sinnen inmitten schönster Natur.

Vor mehr als 20 Jahren hat die Christine Berger GmbH & Co. KG damit begonnen, das drei Hektar große Gelände einer ehemaligen Gärtnerei in Petzow zu einem der Ausflugsziele in Brandenburg für Groß und Klein zu entwickeln. Naturerlebnis, Entdecker- und Bildungslust stehen hier im Einklang mit kulinarischen und kulturellen Genüssen. Mit seinen vielfältigen Bereichen schafft der Sanddorn-Garten eine einzigartig abwechslungsreiche Erlebniswelt. Das Spektrum reicht dabei vom Sanddorn- und Wildfrucht-Lehrpfad über den Kräutergarten, den Spezialitätenmarkt und das Restaurant „Orangerie am See“ bis zur jüngst eröffneten „Gläsernen Produktion“.

Sehen, riechen, schmecken, fühlen und die Ruhe des direkt am Glindower See gelegenen Gartens genießen – das und noch viel mehr machen den Besuch heute zu einem einzigartigen Erlebnis.

Wesentlicher Bestandteil des Erlebens des Sanddorns sind zahlreiche Veranstaltungen. Zu den Highlights zählen zum Beispiel die traditionellen Hof- und Sanddornerntefeste.  Das Restaurant „Orangerie am See“ bietet zudem über das ganze Jahr hinweg ein umfangreiches Kleinkunst-Programm mit Kabarett, musikalisch-kulinarischen Abenden und Konzerten.

Ihr Team vom Sanddorn Garten Petzow

August, 2019

Keine Events

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Mein Werder (12): Charleen-Luisa Scheufler

Name: Charleen-Luisa Scheufler
Alter: 18 Jahre
Wohnort/ Ortsteil: Groß Kreuz OT Bochow
Seit wann bist du hier zu Hause? – Seit 2003, davor habe ich in Berlin gewohnt.

Hast du Kinder oder möchtest du gerne welche haben? – Nein, aber wer weiß, was die Zukunft so mit sich bringt.

Was arbeitest/ machst du den lieben langen Tag?

Noch bin ich Schülerin und versuche mich momentan so gut wie möglich auf mein Abitur zu konzentrieren. Ansonsten verbringe ich meine Zeit entweder zuhaus, bei meinem Freund oder mit Freunden.

Was würdest du lieber tun?
An einem Strand liegen, die Seele baumeln lassen oder durch die Metropolen Europas reisen. Aber man kann ja nicht alles haben (leider, leider).

Wie würdest du Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine (Urlaubs-) Stadt, die es auf erstaunliche Art und Weise immer wieder schafft, jegliche Alters- und Interessengruppen zu verbinden. Besonders im Frühling oder Sommer und wenn die Kirschen in der Blüte stehen, ist die Stadt eine Oase für jedermann.

Was verbindest du mit Werder?
Natürlich meine Schulzeit, da ich sieben Jahre meiner Schullaufbahn auf dem Ernst-Haeckel-Gymnasium verbracht habe und diese nun mit einem hoffentlich gutem Abitur erfolgreich beenden werde. Außerdem natürlich – wie soll es auch anders sein – die Baumblüte. Ich liebe dieses Fest einfach und bereits im Winter packt mich oftmals schon die Vorfreude auf das nächste Jahr.

Hast du einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Ich würde sagen mein Lieblingsort ist eine kleine Badestelle gegenüber der künftigen Therme in den Havelauen. Im Sommer lässt sich – für meine Begriffe – wirklich nirgends ein so idyllisches Fleckchen Erde in Werder finden.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist dein Lieblingsort auf der Baumblüte?
Definitiv Rummel. Wenn ich auf mein 10-jähriges Ich zurückblicke, das lachend und schreiend in der Sound Machine sitzt, lässt sich diese Frage eigentlich schnell beantworten. Mittlerweile ziehe ich jedoch auch die RBB-Bühne auf der Insel vor, wenn ich mir auch den ein oder anderen Abstecher zum Rummel nicht verkneifen kann.

Schauen wir mal ein bisschen über den Tellerrand. Was ist das Besondere an deinem Ortsteil Bochow?
Das Besondere liegt meiner Meinung nach in unseren Wäldern und alten Kirschplantagen. Muss man mal den Kopf freibekommen, ist ein Spaziergang oder ein Picknick dort genau das Richtige.

Marmelade oder Wein
Wein, auch wenn in manchen Situationen  jedoch die Marmelade die bessere Wahl gewesen wäre.

Obstbau hat in Werder Tradition. Habt ihr einen Garten? Mit Obstbäumen? Was macht ihr aus den Früchten, die ihr erntet?
Ja, wir haben einen großen Garten mit Teich, Pool und diversen Obstbäumen. Darunter Quitte, Kirsche, Pfirsich und ein paar Johannisbeersträucher. Entweder die Früchte werden direkt auf den Sonnenliegen im Sommer verputzt oder wir kochen Marmelade daraus. Die Pfirsichmarmelade meiner Mutter ist der Wahnsinn.

Welche ist deine Lieblingsjahreszeit in Werder? Warum?
Der Sommer, obwohl ich eher ein Winterliebhaber bin. Warum lässt sich einfach sagen, ich liebe die Kirschblüten und dass das Dolce e Gelati auf der Insel wieder öffnet.

Fallen dir drei positive Eigenschaften eines Werderaners ein? Welche?
Spontanität, Offenheit und Begeisterungsfähigkeit

Wo muss ein Besucher der Stadt unbedingt gewesen sein?
Jeder sollte mal durch die kleinen Gassen der Insel und an der Regattastrecke entlang spaziert sein.

Liebst du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Hund. Katzen mögen mich generell eher weniger, vielleicht weil wir von der Engstirnigkeit her gar nicht mal so unterschiedlich sind.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?
Die Physiker von Dürrenmatt. Eines der besten Bücher, die ich je lesen durfte.

Hast du einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Ich bin eigentlich kein großer Fan von Serien, aber “Reign” finde ich sehr gelungen. Das ist eine Serie, die in der Zeit der Könige in Europa spielt.

Was müssen wir noch von dir wissen? Ehrenämter, Vereine…
Ich bin Mitglied der PETA und engagiere mich gegen Tierversuche in Kosmetika, Tierquälerei weltweit, besonders in “Sea Life”- und Wasserparks sowie gegen Zirkustierhaltungen. Tiere liegen mit sehr am Herzen und deswegen möchte ich versuchen, ihnen soweit es mir möglich ist zu helfen, schließlich haben sie keine Stimme, die sie erheben können. Also müssen wir es für sie tun.

Du hast bald dein Abitur in der Tasche. Wo zieht es dich dann hin?
Ich werde danach erstmal eine Weile arbeiten, um mir eine finanzielle Grundlage zu schaffen. Danach hatte ich vor, ins Ausland zu gehen. Indonesien ist momentan mein Favorit. Jedoch möchte ich nicht über eine Organisation dorthin, sondern eher Backpacker-mäßig, auf eigene Faust. Mal sehen, was ich danach mache.

In “Leben, Lieben, Lachen”, der Revue, die du gemeinsam mit dem Theaterkurs deiner Schule auf die Bühne gebracht hast, hast du eine russische Partyqueen gespielt. Typisch in Glitzerkleid, Fellmantel und russischem Akzent. Wie kam es dazu`Hat dieser Charakter etwas gleich mit dir?
Olga ist ein sehr extrovertierter und lebensfreudiger Charakter, genau in diesem Punkt gleichen wir uns. Obwohl es mich schon etwas Überwindung gekostet hat, mich in einem Paliettenkleid vor die Menge zu stellen, bin ich letztendlich froh darüber, mir diese Rolle entwickelt zu haben. Olga entstand eigentlich aus dem einfachen Prinzip, dass ich auf keinen Fall singen wollte. Also dachte ich mir den bestmöglichen Grund aus, meinen Text eher zu sprechen. Dies ging für mich am besten mit einem Akzent. Ich habe diese Vorurteile Russen gegenüber aufgegriffen und sie in meiner Rolle als Olga übertrieben versucht darzustellen. Besonders durch die Kleidung und die Gesten. Jetzt, im Nachhinein wünschte ich mir, dass ich manchmal etwas von Olgas Mut in meine tatsächliche Persönlichkeit bringen könnte, aber vielleicht werde ich daran in meiner Zeit im Ausland arbeiten.

Viel Spaß beim Lesen der  anderen Beiträge zu Mein Werder!

Ratgeber (3): Kaninchen

Kaninchen
So süß! Man möchte die kleinen Fellchen sofort streicheln. Foto: pixabay

Sooooo süß! Ja, Kaninchen sind superniedlich. Die kleinen kuschligen Fellchen möchte man sofort streicheln. Und gerade jetzt in der Osterzeit gibt es wieder einige Menschen, die denken, Kaninchen wären total anspruchslos und pflegeleicht und bestimmt lustige Spielgefährten für die Kinder. Das ist leider in vielen Fällen nicht so, denn eine artgerechte Haltung muss gewährleistet sein. Wenn dies möglich ist, und die Eltern kleineren Kindern beibringen, dass es sich nicht um Plüschtiere, sondern um fühlende Lebewesen handelt, dann ist gegen die Haltung nichts einzuwenden. Das bestätigt auch unsere Tierärztin Dr. Inga Vetrella-Paare. Die Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere ist davon überzeugt, dass Kinder mit elterlicher Unterstützung die notwendigen Aufgaben meistern können. “Es spricht also nichts dagegen, dass ein Kind diese wunderbaren Tiere hält”, sagt sie. Dabei erleben und erlernen Kinder dann Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt im Umgang mit Lebewesen.

Mindestens zwei Kaninchen halten

Kaninchen2
Kaninchen sollten nicht allein gehalten werden. Sie sind sehr sozial. Foto: pixabay

Durch ihre seitlichen Augen haben Kaninchen einen guten Rundblick, ihr räumliches Sehen ist allerdings nicht so gut. Dafür sehen sie in der Dämmerung besser als Menschen, und sie können sehr gut hören und riechen. Nicht alle Kaninchen lassen sich gern hochheben und umhertragen. Sie strampeln dann, möglicherweise kratzen sie auch. Wenn ein Kaninchen hochgehoben werden muss, sollte man einen Tragegriff anwenden, bei dem man mit beiden Händen Rumpf, Hinterbeine und den Brustkorb abstützt. Ebenso lassen sich nicht alle Kaninchen gern streicheln, aber sie zeigen dann durch Wegschieben der Hand, dass sie genug haben. Besonders wenn sie neu in der Familie sind, sollte man ihnen die Zeit geben, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Bevor sich das Tier vertrauensvoll nähert, können übrigens Wochen vergehen. Um das Kennenlernen zu erleichtern, kann man sich zu dem Tier auf den Boden setzen und Leckerli oder eine Möhre zum Knabbern anbieten.
“Am Abend und am frühen Morgen sind Kaninchen munterer als am Tag!”, klärt Dr. Vetrella-Paare über eine Besonderheit auf, die die Halter vor der Anschaffung wissen müssen. Zudem ist es wichtig, dass man nicht nur ein einziges Kaninchen hält. “Kaninchen sind soziale Tiere, sie müssen mindestens zu Zweit gehalten werden”. Und auch die gemeinsame Haltung von Meerschweinchen und Kaninchen sei möglich: “Aber dann muss jedes Tier jeweils einen Partner der selben Spezies haben”. Während Meerschweinchen vier bis acht Jahre alt werden, können Kaninchen sogar sieben bis 12 Jahre leben. Auch das sollte bei der Anschaffung bedacht werden. “Wenn man weibliche und männliche Tiere zusammen hält, ist es empfehlenswert, eines davon kastrieren zu lassen, um nicht unkontrolliert Nachkommen zu bekommen. Manchmal werden weibliche Kaninchen im Alter aufgrund von zystischen (blasigen) Veränderungen der Gebärmutter aggressiv. In diesen Falle sollte man das weibliche Tier kastrieren”, klärt Vetrella-Paare auf und ergänzt: “Wenn man männliche nicht kastrierte Tiere zusammen hält, führt das zu ständigen Rangordnungskämpfen”. Wer schon mal Kaninchen beobachtet hat, staunte vielleicht, dass die Tiere ihren eigenen Kot fressen. Dafür gibt es eine Erklärung: “Im Blinddarm erfolgt der Aufschluss der Rohfasern der Nahrung.  Um diesen besonders vitaminreichen Nahrungsbrei auszunutzen, fressen die Kaninchen den Blinddarmstuhl.” Hätten Sie’s gewusst?

Kaninchen brauchen Auslauf

Kaninchen sind sehr saubere Tiere – die in der Regel sogar aufs “Kaninchenklo” gehen. Die Fellpflege ist relativ einfach: Ab und zu sollte man bei langhaarigen Tieren kontrollieren, dass es keine verfilzten Haarstellen gibt. Ansonsten reicht es, wenn man sie ab und zu bürstet.  Zweimal im Jahr wechseln Kaninchen ihr Fell. Die Futtergefäße, die Heuraufe und die Tränke müssen  regelmäßig und gründlich gereinigt werden, ebenso das Gehege oder der Käfig. Das Kaninchenklo sollte mit kaninchenverträglicher Streu ausgestattet sein. Hier ist Hygiene für die Tiere besonders wichtig, eine tägliche Reinigung sollte selbstverständlich sein.

Das Gehege oder der Käfig darf nicht der alleinige Lebensraum sein, die Tiere brauchen ausreichend Platz und viel Auslauf.  “Zwei Kaninchen brauchen mindestens drei bis vier Quadratmeter Platz”, weiß die Tierärztin. Eine Haltung in der Wohnung in entsprechenden Gehegen – am besten mit Möglichkeiten zum Verstecken – ist möglich, wenn die Tiere, die gern rennen und Haken schlagen, Auslauf bekommen. “Idealerweise sollte es eine Auslaufmöglichkeit geben – am besten im Garten. Kaninchen buddeln auch sehr gern!”
Kaninchen reagieren sensibel auf Lärm, ihr Gehege sollte in einer ruhigen Ecke stehen. Auch Zugluft ist nicht gut für die kuschligen Gesellen – Schnupfen oder andere Erkältungskrankheiten können die Folge sein. Und: Kaninchen knabbern sehr gern! Und werden – wenn man nicht aufpasst, ganz sicher Schränke, Tische, Kabel, Tapeten oder auch die Zimmerpflanzen anknabbern. Das ist nicht nur für den Halter ärgerlich, die Tiere können sich verletzen oder gar vergiften, beispielsweise an bestimmten Zimmerpflanzen. Wenn man aber den Tieren ausreichend Beschäftigung, Platz zum Rennen, Haken schlagen und Buddeln gibt, sind Kaninchen nicht aggressiv, sondern man wird mit putzigen, ausgeglichenen Tierchen belohnt.

Vielfältiges Futter

Kaninchen3
Kaninchen lieben frisches Gemüse. Foto: pixabay

Kaninchen sind – obwohl sie gern knabbern – keine Nagetiere. Sie brauchen Heu (Raufutter), Frischfutter, Grünfutter, Blätter, Blüten, Stiele, Nagematerial und frisches Wasser. Brot übrigens ist kein Futter, Kaninchen brauchen überhaupt kein getreidehaltiges Futter. Heu muss permanent angeboten werden, weil die Kaninchen damit ihre Verdauung in Schwung halten.
Das Frischfutter (ca. 100 Gramm pro Kilogramm Kaninchengewicht) setzt sich aus etwas Obst und einem höheren Anteil Gemüse zusammen. Das kann Blumenkohl, Feldsalat, Gurke, Sellerie, Fenchel, Chicorée oder Brokkoli sein. Kein verantwortungsvoller Halter verfüttert angegammeltes Gemüse! Verwelktes Futter kann zu einer Aufgasung des Darms der Kaninchen führen. Ein Apfel oder anderes Obst ergänzt das Angebot beim Frischfutter. Zuviel Obst ist ungeeignet, der da steckt viel Zucker drin, eine mögliche Folge wäre Übergewicht. Grünfutter kommt von den Pflanzen, die auf Wiesen wachsen. Wer das selbst sammelt, sollte aufpassen, keine giftigen Pflanzen beizumischen. Zweige oder Äste als Nagematerial sorgt nicht nur für eine schöne Beschäftigung der Tiere, es wirkt gleichzeitig als Zahnpflege. Die Zähne wachsen ja beim Kaninchen ein Leben lang. Wer sich unsicher ist, was gefüttert werden darf und was nicht und zu den im Handel erhältlichen Fertigfuttermischungen sollte man sich zuvor beim Tierarzt beraten lassen, das gilt auch für gesunde Leckerli.

Kaninchen werden geimpft gegen RHD – die so genannte Chinaseuche, die allerdings auf Menschen nicht übertragbar ist. Für die Tiere ist RHD eine der gefährlichen Erkrankungen, die jeder Kaninchenhalter kennen sollte. “Beispielsweise auf Ausstellungen oder über Grünfutter kann die RHD übertragen werden”, informiert unsere Tierärztin über die Kaninchenkrankheit, bei der das Tier Fieber und Atembeschwerden bekommt. Sehr oft ist diese Krankheit tödlich. Ebenso die Myxomatose, die über Stechmücken übertragen wird. Dabei gibt es Schwellungen an der Ohrbais und pockenartige Knoten. Auch die Myxomatose endet meist mit dem Tod des Tieres.

Unser monatlicher Ratgeber wird präsentiert von der Tierarztpraxis in den Havelauen. Auf der Seite von Dr. Inga Vetrella-Paare finden Sie auch die anderen Tierratgeber zum Nachlesen.

Tiere

Ein Freund, ein guter Freund, dass ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Dass der Hund zu unseren Freunden zählt, wenn nicht sogar unser bester Freund ist , können rund 2.500 Herrchen und Frauchen in Werder (Havel) und Umgebung wohl nur bestätigen. Das wir unseren Freund hegen und pflegen, mit ihm spielen und ihn erziehen, versteht sich von selbst. Folgende Unternehmen in Werder Havel und Umgebung kümmern sich um das Wohl Ihres Lieblings.

Alles für den Hund

Hundeschule Werder Havel

Hundeschule Werder Havel Adresse Hundeplatz: An der Phöbener Chaussee, 14542 Werder (Havel) Kontakt: Telefon 0176 - 20 166002 Web: www.hundeschule-werder.de E-Mail: HuSchuWerder@aol.com "Man kann in...

Pfotentreff – Die Hundeschule
Neu-Töplitzer Str. 18, 14542 Werder (Havel)  OT Töplitz – 033202 70430

Hundesalon FELLspeziell
Grüner Weg 18, 14542 Werder (Havel) – 0151 547 416 14

Hundepflege Salon Puppi
Kemnitzer Chaussee 15, 14542 Werder (Havel) – 03327 43339

Hundefriseur Ingo Theisen
Schwielowseestraße 16, 14548 Schwielowsee OT Caputh – 033209 70697

Hundefriseur und Tierpension CIBA
Kemnitzer Straße. 5A, 14550 Groß Kreutz – 033207 – 71391

Mein Werder (11): Heidemarie Garbe

Frau Obstzüchter lacht gern. Foto: privat
Frau Obstzüchter lacht gern. Foto: privat

Name: Heidemarie Garbe
Alter: 65
Wohnort/Ortsteil: Werder
Seit wann sind Sie in Werder zuhause? – Seit 1958.
Haben Sie Kinder? – eine Tochter

Was arbeiten / machen Sie den lieben langen Tag?

Ich bin die Wirtin des Heimatmuseums Café Muckerstube in Werder. Bei mir gibt es Essen und Trinken wie vor 100 Jahren. Ich backe selbst – wie es auch unsere Ahnen bewerkstelligten. Ab sechs Personen bereite ich ein zweites Frühstück wie bei Opa. Auch zum Abendbrot wird geladen – da gibt es beispielsweise Fleischkuchen mit Püree oder Kartoffelkuchen mit Heringshappen und rotes Apfelmus. Lecker ist auch der Pudding in alten Puddingformen. Bei Gesellschaften bis zum 25 Personen brauche ich dann schon entsprechende Topfgrößen!
In der Muckerstube halte ich Vorträge und bin außerhalb als “Muckersche” oder “Frau Obstzüchter” unterwegs. Als Mitglied der Gilde der Stadtführer kümmere ich mich gern um die Gäste unserer Stadt. – Langeweile gibt es nicht. Mein Hobby wurde meine Mission!
Außerdem habe ich hier im Haus noch eine Ferienwohnung.

Was würden Sie lieber machen?

Nix!

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?

Werder – mit dem Wasser drumherum und mit dem Grün und mit dem Flachland – hier wird man zum Radfahren verleitet. Und was wir zu bieten haben, innerhalb der fast 700-jährigen Geschichte der Stadt – das ist sehens- und erkundenswert!

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Eine Bank auf der Insel. Von dort aus habe ich einen herrlichen Blick auf’s Wasser, über die Havel.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Zur Baumblüte nehme ich mir einen halben Tag frei, nehme mein Fahrrad und enteile dem Trubel der Stadt. Dann setze ich mich unter einen blühenden Baum und genieße bei einem Kaffee die Natur. Zum Rummel in der Stadt: Ich kaufe da ganz sicher keine Schlüpper. ,-)

Was ist das Besondere an Ihrem Ortsteil?

Meine Innenstadt! Die Straße Unter den Linden ist ja der “Broadway” von Werder. Der müsste noch mehr ein kulinarischer Broadway werden, mit noch mehr kleinen Restaurants, Geschäften, Boutiquen. Eine schöne Verbindung der Vorstadt – und da beziehe ich schon die Bismarckhöhe mit ein – mit der Inselstadt.

Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

Das Frühjahr! Ich freue mich über das erste zarte Grün – das ist nach den tristen, langen Tagen des Winters wunderbar. Ein schöner Moment beispielsweise, den Maienaustrieb einer Tanne zu sehen.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?

Am Wasser. Auf dem Wasser. Im empfehle unbedingt, mit dem MS Bismarckhöhe die schöne Ansicht vom Wasser aus zu genießen.
Und natürlich sollten alle Gäste der Stadt bei einer fundierten Stadtführung dabei sein.

Werderaner oder Werderscher? Wie stehen Sie dazu?

Ich stamme aus Glindow – bin also eine Werderanerin. Könnte auch nie eine Werdersche werden, selbst, wenn ich einen Werderschen heiraten würde.

Was macht den typisch “Werderschen” für Sie aus?

Der kennt alles, der weiß alles und gibt kein Geld aus. Der hält die Cents zusammen.

Wie sind Sie nach Werder gekommen?
Mit dem Auto!
Meine Eltern haben hier auf diesem Grundstück in der Brandenburger Straße ein Haus gebaut. In Glindow wohnten wir zur Miete.

Marmelade oder Wein?
Obstanbau ist in Werder Tradition. Haben Sie einen Garten? Mit Obstbäumen? Und was machen Sie aus den Früchten? Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?

Ich verrate keine Rezepte! Das haben schon viele Leute gefragt, aber ich habe da meine Grundsätze, besonders wenn es um meine Rezepte für die alten Gerichte geht.
Einen Garten habe ich nicht. Aber früher gab es für meine Mutti ein jährliches Pflichtprogramm beim Konservieren von Obst: 80 Gläser Erdbeeren, 80 Gläser Süßkirschen, 80 Gläser entsteinte Sauerkirschen, 80 Gläser Pfirsiche. Bei der “Kür” kam dann beispielsweise noch Apfelmus dazu. Da war also immer viel zu tun. Wenn es dann um das sonntägliche Kompott ging, wurden wir Kinder in den Keller geschickt. Da hieß es dann natürlich: “Immer ich!”. Mein Bruder holte immer Süßkirschen, ich immer Pfirsiche. Manchmal ging auch meine Mutter in den Keller. Sie holte Pflaumen. So sorgte sie dafür, dass alles verbraucht und gegessen wurde. Eine kluge Hausfrau.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Ich liebe Tiere, aber ich habe keinen Hund, weil ich den in Werders Innenstadt nicht halten möchte. So ein Tier will laufen, hier wäre er den ganzen Tag eingesperrt.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?

“Die Geschichte Brandenburgs”. Ein sehr sehr dickes Buch. Das fällt mir jeden Abend auf die Nase …

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?

Meine Eltern sind für mich Vorbilder. Sie waren fleißig, sie haben etwas erreicht im Leben. Meine Mutter hat nach einem arbeitsreichen Tag noch meine Hausaufgaben durchgesehen, auch mal einen Aufsatz für mich geschrieben – damals konnte ich noch nicht so spinnen …
Meine Eltern hatten immer einen Spruch parat, heute kenne ich die Geschichten dahinter und weiß, dass die auch stimmen: “Der frühe Vogel fängt den Wurm” oder “Die Kirche bleibt im Dorf”.
Den Grundstock für mein heutiges Leben hat meine Mama gelegt; sie hat die Sammlung hier in der Muckerstube begründet. Und die Gäste bringen immer noch Geschirr oder anderes Gerät zu mir. Jedes Teil hat eine schöne Geschichte.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Nein. Da ist nichts verborgen. Ich kenne alle meine Talente. Talent ist ja auch, Talente zur richtigen Zeit am richtigen Ort einzusetzen.

Ich bin ausgeglichen. Es kommt alles, wie es kommt. Schön, dieses geniale Stadium erreicht zu haben.

Was müssen wir noch von Ihnen wissen – Ehrenämter, Vereine …

Ich bin Mitglied der Gilde der Stadtführer, Mitglied im Heimatverein und als “Muckersche” Ehrenmitglied im Werderschen Obst- und Gartenbauverein.

Und wer heute nachmittag mit uns singen möchte, ist ab 14.30 Uhr in die Muckerstube zum “Frühlingssingen” eingeladen.
Dabei werden alte Volkslieder als Hausmusik – wie wir es noch bei den Großeltern erlebten – von den Gästen mitgesungen. Dazu gibt es die Texte und Noten und auch für die musikalische Unterstützung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich gibt es Kaffee und Kuchen!

im Heimatmuseum Café „Muckerstube“

Bitte festhalten – Busfahrer trainieren für Eure Sicherheit

PM Bus 1

Sicherheit im Straßenverkehr ist nicht nur die private Angelegenheit eines jeden Autofahrers. Mit rund 10,5 Millionen Fahrgästen im Landkreis Potsdam Mittelmark, hat die Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft mbH (BVSG) eine hohe Verantwortung gegenüber ihren Kunden.

Jedes Jahr veranstaltet die BVSG ein Fahrsicherheitstraining für ihre Busfahrer, wie auch am gestrigen Donnerstag. Ziel der Übung ist es, auch bei schwierigen Witterungsbedingungen und unvorhergesehenen Verkehrssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und vor allem richtig zu handeln.

„Die Kollegen testen das Fahrverhalten des Busses in verschiedenen Situationen und frischen fahrphysikalische PM BusZusammenhänge auf. Ebenfalls werden einfache Notmanöver gelernt, für den Fall, dass es auf der tagtäglichen Linienfahrt doch einmal brenzlig werden sollte“, erläutert Peter Huptas, Personaltrainer bei der BVSG, die Ziele des Trainings.

Nur wer einmal auf regennasser Fahrbahn so richtig gebremst hat, kann verstehen, wie sich ein Bus in einer solchen Situtation verhält. Besonders wichtig ist es der BVSG, dass die Fahrer auch selbst einmal die Rolle des Fahrgastes einnehmen, um zu erfahren, wie sich eine Vollbremsung anfühlt. Welche Kräfte bei einer Bremsung mit nur 25 Kilometer pro Stunde wirken, ist für alle sehr erstaunlich.

Höhepunkt eines jeden Fahrsicherheitstrainings ist das Überfahren der hydraulischen Dynamikplatte. Diese computergesteuerte Bodenplatte lenkt den Bus gezielt auf der Hinterachse aus, so dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät. Ziel der Übung ist es, mithilfe von Brems- und Lenkmanövern ein unkontrolliertes Ausbrechen des Busses zu verhindern. Auch für routinierte Fahrer ist das die größte Herausforderung des Tages.

Das Fahrsicherheitstraining ist fester Bestandteil des Qualitätsmanagement im Unternehmen. Das BVSG-Fahrpersonal wird regelmäßig zweimal im Jahr im internen Dienstunterricht geschult.

Wir wünschen allzeit gute und vor allem eine sichere Fahrt.

Mehr Informationen auf www.pm-bus.de

Regionalität ist Trumpf

Gruppenbild mit Königin und Bachus.

Ein vorfrühlingshafter, sonniger Tag in Werder – und so machte sich gestern eine gutgelaunte Presserunde auf den Weg zum Galgenberg. Schöne Auszeichnungen und Prämierungen haben hiesige Unternehmen erhalten und  Landrat Wolfgang Blasig hatte zu einem Termin eingeladen, um sich bei den ausgezeichneten Unternehmen für das Engagement und die Fachkompetenz in Verbindung mit Kreativität zu bedanken.

Die Schuffelgärten

Beim Stopp an den Schuffelgärten nutzte Walter Kassin, der Vorsitzende des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins, die Gelegenheit, dem Landrat und seinen Gästen die nach historischem Vorbild angelegten Etagengärten zu erläutern. Hier wird seit drei Jahren auf vier Parzellen im märkischen Sand nicht nur geschuffelt, hier mühen sich die Pächter ausschließlich manuell und nach alten Traditionen um den Obstanbau. Die meisten Bäumchen sind noch recht klein – aber in ein paar Wochen wird es hier auch schön blühen.

Das Besucherzentrum

Noch vor den Schuffelgärten und dem Aufgang zum Weinberg steht das ehemalige Lindowsche Anwesen am Plantagenplatz. Werders 1. Beigeordneter Christian Große berichtete vom Fortgang der Planungen für den Um- und Ausbau des Gebäudekomplexes zum Besucherzentrum. Immerhin 1,5 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Über das ehrgeizige Projekt hatte er wirsindwerder.de bereits in einem Interview Auskunft gegeben. Die Baugenehmigung hofft Große noch in diesem Jahr zu bekommen, um zügig mit der Sanierung des geschichtsträchtigen Einzeldenkmals beginnen zu können. Dass die Touristeninformation im alten Gefängnis auf der Insel zu klein ist, sei bekannt.

Die Weinberge

Auf dem Weg zu den Rebstöcken in der ältesten Weinbergslage der Stadt Werder erläuterte Katharina Lindicke am Fuße des Galgenberges an einem Hinweisschild die Lage der vier Weinberge auf 10,4 Hektar in unserer Stadt. Am 11. und 12. Juni 2016 sind die Weinberge mit einem “Tag der offenen Weinberge” übrigens auch Bestandteil der 22. Brandenburger Landpartie.

Oben auf dem Weinberg hatte die Gesellschaft bei blauem Himmel einen schönen Rundumblick, denn an den Weinstöcken gibt es der Jahreszeit entsprechend nicht so viel zu sehen. Doch Katharina Lindicke vom Weinverein konnte über den Weinanbau in Werder allgemein und schöne Erfolge aktuell berichten: alle Rebstöcke sind vermietet, die Erträge machen äußerst zufrieden. Im Herbst 2015 wurde erstmals der Wein Pinotin vom Galgenberg abgefüllt. Weiterhin stehen dort Muscaris-, Cabernet Blanc- und Vb 6-04-Rebstöcke. Vb 6-04 – ein merkwürdiger Name für einen Wein? Stimmt. Die Rebsorte entstand aus einer Kreuzung von Sauvignon und Riesling mit Resistenzpartnern, sie gehört zu der neueren, sogenannten “CAL”-Serie des Schweizer Züchters Valentin Plattner. Diese Reben sollen besonders widerstandsfähig gegen Pilze sein, die Winzer benötigen dann weniger Spritzmittel.

Der Marketingpreis

Zur Förderung innovativer Produktentwicklungen und Vermarktungskonzepte im ländlichen Raum lobte pro agro, der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., zur Internationalen Grünen Woche Berlin 2016 den Wettbewerb um den 17. pro agro-Marketingpreis 2016 – „Neues aus Brandenburg“ in den drei Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus aus. Zusätzlich wurde auch in diesem Jahr in der Kategorie Ernährungswirtschaft der EDEKA-Regionalpreis verliehen.

42 Bewerbungen aus den Kategorien Ernährungswirtschaft (18), Direktvermarktung (9) sowie Land- und Naturtourismus (15) wurden in diesem Jahr von einer kompetenten Fachjury begutachtet und bewertet.
Ausgezeichnet wurden neue Ideen und attraktive touristische Programme, gute Produkte und regionale Spezialitäten. Im Restaurant “Zum Scharfrichter” bedankte sich der Landrat bei fünf ausgezeichneten Unternehmern. “Diese Erfolge können sich sehen lassen”. Die Region hätte als Genussregion allerhand zu bieten – zum Leben und zum Arbeiten. “Und Werder ist die Blüte”, fügte Blasig hinzu.

Die Ausgezeichneten

Kategorie Land- und Naturtourismus
1.Platz – Linden-Akademie
„Genießer Touren Brandenburg“

Die Genießertouren sind verschiedene Wander-, Fahrrad- und Kulturerlebnistouren, die sowohl den Großstädtern, den Besuchern der Region Brandenburg, als auch den lokalen Unternehmern einen erholsamen Mehrwert bieten sollen. Die Partner der Genießertour präsentieren sich als eine regionale Gemeinschaft von Dienstleistern, die sich gegenseitig durch gemeinschaftliche Aktionen stärkt und inspiriert. Jede Tour wurde von einem Partner entworfen und enthält mehrere Gasthöfe, Restaurants, Hotels, traditionelle Handwerker oder Künstler als Punkte auf der Karte, die den Besuchern empfohlen werden um dort zu rasten, Kultur zu erleben oder die regionalen Spezialitäten kennenzulernen. Alle neun Touren gibt es als handlichen Flyer, wer regelmäßigen Neuigkeiten zu den aktuellen und kommenden Genießertouren bekommen möchte, kann sich hier für den “Genießerbrief” eintragen. Alle Wanderkarten mit dem ganz speziellen Insiderwissen kann man sich zusenden lassen, als PDF kann man sie hier downloaden.

Linden-Akademie, Geschäftsführer: Ralf Weißmann
Kunersdorfer Straße 1, 14552 Michendorf
Tel.: 033205 62379, info@lindenakademie.de, www.geniessertouren.org

2.Platz – Glina Whisky Destillerie und Erlebniswelt
„Glina Whisky Erlebniswelt“

Die Erlebniswelt ermöglicht den Besuchern, durch das Getreidefeld zu laufen und die einzelnen Sorten wie z.B. Roggen für den Rye Whisky oder die Sommergerste für den Single Malt Whisky im Wachstum zu sehen, danach die Lagerung in modernen Silos bis zur Schroten-Einmaischgärung und der abschließenden Destillation. Im Anschluss sieht man die Befüllung der Fässer. Auch kann die Abfüllung des Whiskys nach der vorgegebenen Ruhezeit von mindestens drei Jahren und die Etikettierung der abgefüllten Flaschen beobachtet werden.
Das überzeugende Konzept, die Stufen der regionalen Whiskyherstellung vor Ort im Rahmen der Glina Whisky Erlebniswelt für den Besucher ganzheitlich erlebbar zu machen, kommt aus Werder! Das Motto der Firma: Vom Getreidefeld ins Whiskyglas, alles aus einer Hand. Der Whisky wurde nach seiner Herkunft benannt. “Glina”, erstmals erwähnt 1238, stammt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie Ton und Lehm. Daraus leitete sich der heutige Ortsname Glindow ab.

Glina Whisky Destillerie und Erlebniswelt, Geschäftsführer: Michael Schulz
Karl-Liebknecht-Straße 17a, 14542 Werder/Havel
Tel.: 03327 732986, info@glina-whisky.de, www.glina-whisky.de

Kategorie Ernährungswirtschaft
2.Platz – DithmarscherGeflügel GmbH & Co. KG
„Gänsepfanne, tiefgefroren, ofenfertig gewürzt“

Auch wenn der Name irreführend klingt – aus Neuseddin kommt diese Gänsepfanne. Dort arbeiten 50 Fachkräfte im Standort der Dithmarschen Geflügel GmbH & Co. KG. Die Gänse stammen von einer alten Dithmarscher Rasse ab, für deren Erhalt sich das Unternehmen vor über 50 Jahren entschieden hat. Sie wachsen in kontrollierter bäuerlicher Freilandhaltung heran.
In der stabilen Aluschale befindet sich eine halbe Gans mit einem Gewicht von 1600 Gramm. Sie ist in eine Brusthälfte mit Flügel und einen Keulenteil zerlegt. Die halbe Gans ist bereits mit einem speziellen Gewürz versehen, das nur natürliche Zutaten enthält. Neben Salz und Pfeffer enthält das Gewürz auch Zwiebeln und Kräuter. In den Kräutern befindet sich u.a. Beifuß. Das gefrorene Produkt ist für zwei bis drei Personen gedacht. Die Schlachtung, Zerlegung und Verpackung erfolgt in der Schlachterei in Seddiner See. Die Gänsepfanne ist gut geeignet für “Gänse-Neulinge” zum Ausprobieren und unkompliziert in der Zubereitung.

Dithmarscher Geflügel GmbH & Co. KG,
Geschäftsführer: Karl-Heinz Heller,
Am Fuchsbau 24, 1454 Seddiner See, OT Neuseddin
Tel.: 033205/ 2678-0, kontakt@dithmarscher-gefluegel.de, www.dithmarscher-gefluegel.de

Kategorie “Weingüter kleiner als zehn Hektar”
Das Weingut Weinbau Dr. Lindicke aus Werder überraschte auf der Grünen Woche als nördlichstes und größtes Weingut des Bundeslandes Brandenburg in der Kategorie Weingüter kleiner als zehn Hektar bei der Auszeichnung “Beste Regent-Weinerzeuger 2015”. Und es geht dabei auch um Nachhaltigkeit und Schonung der Umwelt: Bei den Reben für diesen trockenen, milden und samtigen Rotwein kann aufgrund der robusten Gesundheit der Aufwand für Pflanzenschutzmittel um 60 bis 80 Prozent reduziert werden.
Zuvor hatte die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) im Herbst des vergangenen Jahres Lindickes Regent 2013 aus dem Holzfass bereits mit einer Goldmedaille geehrt. Anlass war ein deutschlandweites Regent-Forum der Gesellschaft. Deutschland ist das Haupt-Verbreitungsgebiet von Regent.

Weinbau Dr. Lindicke Qualitätswein Saale-Unstrut
Ansprechpartner: Katharine Lindicke
Am Plessower Eck 2, 14542 Werder (Havel),
Tel.: 03327 741410, weinbau@lindicke.de
Homepage: www.weinbau-lindicke.de

Kategorie “Edeka-Regionalpreis”
Für die Jubiläumsedition “Brandenburger Apfel-Sanddornsaft” wurde die Christine Berger GmbH & Co. KG auf der Grünen Woche mit dem Edeka-Regionalpreis ausgezeichnet. Seit 30 Jahren gibt es den erwerbsmäßigen Anbau des Sanddorns in Brandenburg. Dafür hat Christine Berger diese Jubiläumsedition entwickelt. Hier trifft die milde Süße des Brandenburger Apfels auf den kräftigen Geschmack des Bio-Sanddorns aus eigenem Anbau.
Anfang der 90er Jahre von Christine Berger gegründet, ist das Petzower Unternehmen heute einer der führenden Anbieter von Sanddorn-Produkten in Deutschland. Mit 150 Hektar gehört dem Familienunternehmen mittlerweile ein Drittel der Sanddornanbauflächen in Brandenburg. Das Besondere: Hier stammt alles aus einer Hand. Die gesunde Superfrucht wird auf eigenen Agrarflächen in Brandenburg bio-zertifiziert angebaut, selbst geerntet und schonend zu über 70 Produkten weiterverarbeitet.

Christine Berger GmbH & Co. KG
Geschäftsführerin Christine Berger
Fercher Straße 60
14542 Werder (Havel), OT Petzow
Tel.: 03327 46910, info@sandokan.de, www.sandokan.de

Cindy Linke wird neue Blütenkönigin

Cindy Linke heißt die neue Blütenkönigin! Die 27-jährige tiermedizinische Fachangestellte übernimmt zum 137. Baumblütenfest vom 30. April bis zum 8. Mai 2016 in Werder (Havel), die Krone von Tamara Thierschmann und wird ein Jahr lang unsere Stadt repräsentieren und uns auch ins 700-Jahre-Festjahr der Stadt begleiten. 

Unsere neue Baumblütenkönigin Cindy Linke
Den ersten Fototermin hat Cindy lächelnd absolviert.

Erstmals in der Geschichte der Blütenköniginnen seit der Wende gab es nur diese eine Bewerberin, aber im Termin überzeugt Cindy. Sie hat Humor und der Bezug zu Werder ist auch sehr schnell hergestellt. “Dass es keine weiteren Bewerberinnen gab, wusste ich nicht. Das habe ich auch erst beim Treffen bei der Stadtverwaltung erfahren”, sagt Cindy, die zwar schon länger in der Tierarztpraxis  den Havelauen arbeitet, aber erst seit Januar 2016 auch in der Blütenstadt wohnt. “Zu meiner Einweihungsparty in Werder gab es Obstwein! Jetzt weiß ich auch, wie schnell er zu Kopf steigen kann und was das Wort ‘Bretterknaller’ bedeutet”.

Cindy war noch nie auf der Baumblüte und freut sich besonders auf den Blütenball. “Mehrere Bewerberinnen zu finden, war nie einfach”, sagte der 1. Beigeordnete der Stadt, Christian Große, bei der Pressekonferenz und betont noch einmal die vielen Aufgaben und Termine, die eine Baumblütenkönigin im Laufe des Jahres im Kalender zu stehen hat. Die Stadt denkt für die Zukunft über eine möglicherweise andere Handhabe nach.

Aber zurück zu Cindy:

Sie hat sich nach eigener Aussage in die Stadt Werder und die Umgebung verliebt, wohnt in einer kleinen Wohnung mitten auf der Insel. Beim Spazieren mit dem Hund ihrer Freundin fühlt sie sich in Werder wie im Urlaub.

“Ich war vorher schon ein bisschen aufgeregt”, gibt sie zu. Aber sie hatte sich gut vorbereitet, unter anderem war auch unser Imagefilm hilfreich, wie sie erzählt. “Die Geschichte der Stadt Werder ist faszinierend!” Das Erkennen von Obstsorten hat die aus Pasewalk stammende Cindy bereits geübt – “meine Mama hat Obstbäume im Garten”.

Von der Familie gibt es natürlich die volle Unterstützung, von der Chefin auch.

Dass sie es auch gegen andere Bewerberinnen geschafft hätte – davon ist ihre Chefin Inga Vetrella-Paare überzeugt. “Ich freue mich, dass sich Cindy beworben hat. Und ich weiß, worauf wir uns einlassen”, spielt sie auf den möglichen Zeitaufwand der Blütenkönigin bei der Ausübung ihres Amtes an. Man müsse die Mielestraße jetzt in Blütenköniginnenstraße umbenennen, scherzt sie mit Verweis auf den Praxissitz in den Havelauen. In der Praxis habe man schon seit einiger Zeit darüber gesprochen, dass sich Cindy bewerben solle. Aus dem immer wiederkehrenden Scherz wurde ein Plan, der nun verwirklicht wird!

Wir wünschen Cindy eine tolle Amtszeit und sind sicher, dass sie es ganz wunderbar meistern wird.

Entspannte Atmosphäre bei der Vorstellung der Baumblütenkönigin im Cafe Jacob
Entspannte Atmosphäre bei der Vorstellung der Baumblütenkönigin im Café Jacob.
Die amtierende Blütenkönigin Tamara Thierschmann und ihre Nachfolgerin - Cindy Linke.
Die amtierende Blütenkönigin Tamara Thierschmann und ihre Nachfolgerin – Cindy Linke.

Messe Neue PotsdamBau

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Sie wollen sich informieren, ob und wie Ihr Traum vom eigenen Grundstück und den eigenen vier Wänden verwirklicht werden kann? Sie sind Besitzer eines Grundstücks und wollen bauen oder haben bereits gebaut? Sie sind Hausbesitzer und wollen sich über Renovierungs-, Modernisierungs- oder Sanierungsmöglichkeiten informieren?

Die “Neue PotsdamBau”, nach eigenen Angaben die größte Haus-, Bau- und Immobilienmesse im Umland von Berlin, findet vom 18. bis 20. März 2016 in Potsdam statt. In diesem Jahr wird sie ihre Hallen erstmals neben dem Stern-Center in Potsdam öffnen. Mit ihrer Ausrichtung auf Interessenten aus Potsdam, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie den südwestlichen Berliner Stadtbezirken ist sie an diesem Standort sehr gut zu erreichen. Mehr als 3 000 kostenfreie Parkplätze in unmittelbarer Nähe werden den Besuch erleichtern.
Trotz voller Auftragsbücher werden sich weit mehr als 100 Anbieter präsentieren und somit ihre gute Auftragslage für die Zukunft sichern. Die Hallenkapazität musste bereits um 25 Prozent erweitert werden. Rund um die Themen Bauen, Wohnen, Renovieren, Sanieren, Modernisieren und Energie sparen wird auf der Messe viel Neues aber auch Altbewährtes angeboten.

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Interessenten können hier herausfinden, ob und vor allem wie der Traum von den eigenen vier Wänden realisiert werden kann. Hausbesitzer wissen das Angebot der Messe und die Möglichkeit der persönlichen Kontaktaufnahme, besonders zu kompetenten Anbietern aus ihrer Region, zu schätzen. Auch für Fachleute der Branche bietet die Messe verschiedenste Angebote und darüber hinaus eine hervorragende Gelegenheit, mit Berufskollegen zu fachsimpeln. Zudem gibt es ein umfangreiches Besucherfachprogramm, u. a. zu Themen wie “Chancen und Grenzen eines kostenfreien Energiechecks bei der Sanierungsplanung”, “Energetische Sanierung beim Einfamilienhaus im Überblick”, “Wie gehen Einbrecher vor? Erfahrungen und Hinweise der Polizei zum Thema Einbruchschutz” oder “Rechts-ABC für Bauen und Immobilienkauf”.

Einen Überblick über das gesamte Besucherfachprogramm gibt es hier.

Weitere Informationen zur Messe gibt es im Internet.

Wir verlosen 5 Gutscheine für freien Eintritt für jeweils 2 Personen! Wer gewinnen möchte, schreibt uns einfach eine E-Mail an info@wirsindwerder.de
Die Gewinner werden benachrichtigt!
Viel Glück und viel Spaß auf der Messe!

Termin:
18. – 20. März 2016 (Freitag, Samstag und Sonntag)

Öffnungszeiten:
18. März 2016 – 15 bis 20 Uhr (Freitag)
19. März 2016 – 10 bis 20 Uhr (Samstag)
20. März 2016 – 10 bis 15 Uhr (Sonntag)

Veranstaltungsort / Adresse:
Stern-Center Potsdam
Außenfläche West
Stern-Center 1-10
D – 14480 Potsdam

Eintrittspreise:
5 Euro, ermäßigt: 3 Euro
Kinder bis einschließlich 16 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt

Parkmöglichkeiten:
2 100 kostenfreie Parkplätze auf den Parkdecks des Stern-Center, weitere Parkplätze bei Porta Möbel und SB Möbel Boss

Sonstiges:
Für kleinere Kinder wird eine kostenfreie Kinderbetreuung (Basteln/Malen/Spielen) eingerichtet.

Das Messerestaurant, betrieben durch Fleischerei und Partyservice Bothe, sorgt mit einem Imbissangebot für das leibliche Wohl.

Messeteilnehmer aus Werder (Havel)
Vertriebs-, Beratungs- und Servicegesellschaft Rolf Dankes mbH
Lutze Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau GmbH
Brauer Solar Haustechnik GmbH

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