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Das Bundeskriminalamt warnt vor Betrug am Telefon

Telefonbetrug: Das Bundeskriminalamt warnt heute mit einer Pressemitteilung vor einer üblen Betrugsmasche.

Werder (Havel), 13. September 2016 – Die Tat beginnt mit einem Telefonanruf: Angebliche BKA-Beamte bitten Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Verbrechensbekämpfung. Sie bringen ihre Gesprächspartner mit ausgeklügelten Geschichten dazu, ihnen mehrere tausend Euro zu überweisen. Die Betrüger geben eine Mobiltelefonnummer an und halten ihre ausgedachten Identitäten über viele Tage und Wochen aufrecht. Manche Opfer überweisen mehrfach größere Summen. Der Kontakt reißt irgendwann ab – das Geld ist weg. Deshalb warnt das Bundeskriminalamt heute in einer Pressemitteilung überregional vor diesen Betrügern.

Diese Vorgehensweise ist kein Einzelfall. „Das BKA geht aufgrund der Masse der Fälle und der Professionalität der Täter davon aus, dass die Taten banden- und gewerbsmäßig begangen werden“ sagt ein BKA-Experte für Telefonbetrug. Der Name des Experten wird an dieser Stelle nicht genannt – die Täter reagieren derart schnell auf polizeiliche Präventionsmaßnahmen, dass es möglich wäre, dass sein Name bei der nächsten Betrugswelle mit Bezug auf diese Warnmeldung missbräuchlich verwendet werden würde.

Ein weiteres Problem: Nur etwa jeder fünfte bis siebte Fall von Telefonbetrug wird bei der Polizei angezeigt. Viele Opfer schämen sich, dass sie auf die Masche hereingefallen sind.

Das Bundeskriminalamt warnt und rät eindringlich: Mitarbeiter deutscher Strafverfolgungsbehörden würden sich niemals mit einer direkten Geldforderung zur Unterstützung ihrer Arbeit telefonisch, schriftlich oder persönlich an Sie wenden. Lassen Sie sich also nicht auf Forderungen ein und leisten Sie keine Zahlungen. Auch wenn Sie unter Druck gesetzt und Ihnen mögliche staatliche Konsequenzen angedroht werden, sollten Sie sich nicht verunsichern lassen. Notieren Sie sich Name, Rufnummer und Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten und wenden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche Polizeidienststelle, um Anzeige zu erstatten.

Weitere Informationen finden Sie auf den Informationsseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention http://www.polizei-beratung.de  sowie bei jeder Polizeidienststelle.

13. Kinderuni in Golm – Jetzt anmelden

Werder (Havel), 12. September 2016 – Um Prinzen und Prinzessinnen, allerlei Bösewichte und Hexen und die rätselhafte Geheimschrift der Brüder Grimm geht es bei der 13. Potsdamer Kinder-Universität, zu der am 7. Oktober rund 2.000 Dritt- und Viertklässler auf dem Campus Golm erwartet werden. Einige der insgesamt 15 Vorlesungen laden in diesem Jahr ein zu einer Reise in die Vergangenheit: ins alte Preußen, zu archäologischen Schätzen oder auch in die Welt der Sagen und Märchen. Vom heutigen 12. bis zum 23. September können Lehrerinnen und Lehrer ihre Klassen anmelden unter www.kinder.uni-potsdam.de.

Wie herrschten Könige vor etwa 300 Jahren? Und was mussten die heranwachsenden Prinzen und Prinzessinnen lernen, um eines Tages auf den Thron zu gelangen? Antworten darauf weiß der Historiker Frank Göse, der bei der diesjährigen Kinderuni erklärt, wie der Unterricht bei den Prinzen und Prinzessinnen aussah. Wer hier eher an die Märchen der Brüder Grimm denkt, ist in der Vorlesung von Vinzenz Hoppe richtig. Der Germanist schaut sich mit den Kindern den Briefwechsel zwischen Jacob und Wilhelm Grimm an und nimmt deren Geheimschrift genauer unter die Lupe.

Von historischen bis zu naturwissenschaftlichen Themen reicht das Spektrum der 15 Vorlesungen, die von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Potsdam altersgerecht aufbereitet werden. So zeigen junge Biologinnen mit Experimenten, welch winzige Lebewesen sich in einem Wassertropfen tummeln, und der Chemiker Andreas Taubert erklärt, wie die Chemie dabei helfen kann, einen gebrochenen Knochen zu reparieren. Daneben gibt es eine Reihe von Vorlesungen, die sich mit den Kindern selbst beschäftigen: Da geht es um Taschengeld oder die philosophische Frage, warum wir uns ständig verändern und doch immer wir selbst bleiben.
Vom 12. bis zum 23. September können Lehrerinnen und Lehrer ihre dritten und vierten Klassen für eine der Vorlesungen unter www.kinder.uni-potsdam.de anmelden. Die erste Staffel beginnt um 9.30 Uhr, die zweite Staffel um 11.15 Uhr. Im Anschluss an die Vorlesungen können die Schüler in der Mensa Mittag essen und sich bei Bewegungsspielen austoben oder bei einem Gummibärchentest Interessantes über den Geschmack erfahren.

Zeit: 7. 10. 2016, Begrüßung: 9 und 10.45 Uhr

Ort: Campus Golm, Karl-Liebknecht-Str. 24-25, 14476 Potsdam

Christin Schiffner beim Sommerfest des Bundespräsidenten

Christin Schiffner vor dem Schloss Bellevue in Berlin.

Berlin / Werder (Havel) – 12. September 2016 – Bundespräsident Joachim Gauck hat am 9. und 10. September zum fünften Bürgerfest in das Schloss Bellevue und den Schlosspark eingeladen. Mit dem Bürgerfest würdige der Bundespräsident die Menschen in Deutschland, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement zu einer starken Zivilgesellschaft beitragen.

Christin wurde beim Empfang natürlich interviewt.
Christin wurde beim Empfang natürlich interviewt. Bestimmt hat sie auch von ihrer Heimatstadt Werder erzählt.
Christin Schiffner mit ihrer Freundin Jana Volpers, die sie zum Empfang begleitete.
Christin Schiffner mit ihrer Freundin Jana Volpers, die sie zum Empfang begleitete.

Am 9. September würdigte der Bundespräsident Bürgerinnen und Bürger mit einer persönlichen Einladung, die sich in besonderer Weise für andere Menschen oder gesellschaftliche Anliegen einsetzen. Am 10. September stand das Bürgerfest unter dem Motto Tag des offenen Schlosses: Alle Bürgerinnen und Bürger waren herzlich eingeladen. An beiden Tagen war das Fest gut besucht: Insgesamt folgten rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger der Einladung.

Und wie hier berichtet, gehörte Christin Schiffner aus Werder zu den persönlich Eingeladenen. “Christin ist Auszubildende und ehrenamtlich bei der DRK Wasserwacht Potsdam als Rettungsschwimmerin und Sanitäterin tätig. Auch während ihrer Ausbildung ist Christin Schiffner sehr aktiv und eine große Unterstützung“, hieß es in der Einladung.

Christin und Jana - hier mit Johannes von der Band Revolverheld.
Christin und Jana – hier mit Johannes von der Band Revolverheld.

Der Bundespräsident hieß die Gäste gemeinsam mit Daniela Schadt willkommen. Anschließend besuchten sie das Fest und informierten sich über die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements.

Zur Idee des Bürgerfestes gehört es, dass sich zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit präsentieren. Zur Begegnung luden das Königreich Belgien und das Land Schleswig-Holstein ein, die in diesem Jahr auf dem Bürgerfest als Partnerländer zu Gast waren.

Tag des offenen Schlosses

An diesem Tag des Bürgerfestes nahm der Bundespräsident an einem Bühnengespräch zum Thema “Jung, entschlossen, engagiert!” teil. Mit jungen Menschen diskutierte er über ihre Motivation, die Gesellschaft mitzugestalten und ein Stück besser zu machen.

Am Ort der Begegnung, der in diesem Jahr unter dem Motto “Vielfalt bewegt” stand, konnten die Gäste unter anderem den Begegnungschor erleben, in dem Berliner und Geflüchtete gemeinsam Lieder aus den Herkunftsländern der Chormitglieder sangen, oder die Live-Schaltung nach Rio zu den Paralympics mitverfolgen.

Zudem waren die Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, den Berliner Amtssitz und die historischen Räume von Schloss Bellevue zu erkunden. Musikalische Höhepunkte waren die Konzerte mit den Bands Antiheld und Steal a taxi sowie dem Berliner Kammerorchester. Mitmach-Aktionen für alle Altersgruppen rundeten das Programm ab: Sportbegeisterte konnten sich an Turnstationen und einem Rhönrad ausprobieren oder ein Basketballtraining mit Alba Berlin absolvieren. Für die jungen Gäste gab es ein abwechslungsreiches Programm im “Bellevue Kunterbunt”. Auch für kulinarische Genüsse war gesorgt. (red)

Mein Werder (36): Olaf Baden

Olaf Baden. Foto: privat

Kurz & knackig – Über Sie:

Name:    Olaf Baden

Alter:  60 Jahre

Wohnort/Ortsteil: Glindow

Seit wann sind Sie in Werder zuhause?   – Seit 1989

Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben?
Ja, wir haben zwei Söhne und wir sind sehr stolz auf sie.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Wenn es die Zeit erlaubt, fahre ich morgens mit dem Rad durch das schöne Havelland und kümmere danach um meine Sprachaufträge.
Da geht es manchmal nach Leipzig, Berlin oder nach Hamburg.

Was würden Sie lieber machen?
Ich bin mit meinem Beruf zufrieden.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder liegt vor der Toren Berlins im Südwesten. Man hat hier alles was man braucht: Traumhafte Landschaft, Seen, Radwege, Obstplantagen, bodenständige Leute und eine gute Verkehrsanbindung zur Haupstadt.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Ja, habe ich, das ist der Fuchsberg in Glindow. In der Nähe der ehemaligen Telegraphenstation hat man einen super Blick auf Werder und die Region. Für mich ein Kraftpunkt, dort kann man seine Seele baumeln lassen.

Welche ist Ihre Lieblings-Jahreszeit und warum?
Der Sommer. Klasse zum Radeln und zum Ernten.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Für mich ein Geheimtipp, habe ich erst spät entdeckt. Mitten in der Stadt, ein Weinberg, am Wachtelwinkel. Tolles Panorama und super Weinfeste!

Sie sind die wohl berühmteste Stimme Werders. Werden Sie hier oder anderswo an Ihrer markanten Stimme erkannt?
Eher weniger. Hier in Werder bin ich Werderaner. Erst am Mikrophon verwandele ich mich dann zum professionellen Sprecher.

Sie waren fast zehn Jahre die Stimme bei der ARD-Doku-Soap „Panda, Gorilla & Co.“, wir kennen Sie seit vielen Jahren als die Stimme bei „Fakt“, Sie sind die Off-Stimme vieler großer Veranstaltungen im TV, Sie sprechen Werbung, Reportagen, Dokumentationen, Hörbücher – Welche Arbeiten machen Ihnen besonders viel Spaß?
Bei den Fernsehsendern und bei den Sprecheragenturen in Deutschland bin ich bekannt. Da gibt es oft Castings wie beim Schauspiel. Wenn eine seriöse Stimme gesucht wird, die auch Emotionen transportieren kann, dann habe ich gute Chancen, den einen oder anderen Auftrag zu bekommen. So war es bei der Dresdner Bank, so ist es aktuell gerade bei Casper.com und so war es auch bei „Panda, Gorilla & Co.“ Wenn man sein Handwerk kann, dann sind die Dinge gar nicht mehr schwer, dann fließt einem alles leicht von der Hand. In meinem Job hatte ich eigentlich immer eher logistische Probleme. Von einer Stadt in die andere Stadt und das auf die Minute genau. Das war nicht immer leicht. Gerade habe ich zuhause ein sehr schönes Hörbuch produziert: „Vom Weihnachtsmann, der an zwei Ecken zugleich stehen kann.“ Sehr schöne Geschichte. Sehr rührend. Da habe ich versucht alles in die Stimme reinzulegen, was mir im Moment möglich ist. Ich glaube, die Geschichte wird vielen Menschen gefallen.

Was wir sonst noch wissen sollten . . .

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ja, ich liebe Erdmännchen. Wenn ich in einem Zoo bin , bleibe ich bei ihnen immer besonders lange stehen. Die Tiere sind sehr „familienverbunden“. Einer ist für den anderen da.

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Es gibt so viele kluge Leute, von denen man etwas lernen kann. Einige leben schon lange nicht mehr, wie zum Beispiel Hildegard von Bingen. Vieles von ihrem Wissen ist Gott sei Dank in Büchern erhalten geblieben … Also Pflanzen und Heilkräuter. Das ist schon spannend. So eine Wanderung über Wildkräuter würde ich auch gern mal mitmachen. Vielleicht bietet ja jemand so etwas an? Vielleicht im Wald hinter Bliesendorf, da wo hoffentlich keine Windräder hinkommen werden!  Dort spazieren zu gehen und Pilze zu sammeln ist immer sehr schön für mich.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Jan Becker „Du kannst schaffen, was Du willst“.  Es geht da um unser Unterbewusstsein, um Hypnose. Habe mir mal bei Youtube einiges über ihn angeschaut. Ist schon irre. Gute, schnell wirkende Entspannungstechniken kann man von ihm lernen.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
In meiner Jugend hatte ich Vorbilder. Meist waren es Schauspieler oder Sprecher. Die wollte ich kopieren. Das gelang aber nicht. Hundertmal habe ich mir Aufnahmen von ihnen angehört und wollte es genau so können wie sie. Es ging nicht. Heute, 40 Jahre später, habe ich meinen eigenen Stil. Da muss ich auch nicht mehr üben. Das Unterbewusstsein stellt einem das zur Verfügung, womit man es jahrelang gefüttert hat. Ein berühmter Mensch hat einmal gesagt: Alles, was Du 10 Tausend Stunden in Deinem Leben immer und immer wieder gemacht hast, das kannst Du dann. Und so ist es.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Mein Lieblingsfilm ist:„Man nannte ihn Hombre“. Ein Western mit Paul Newman. Damals war ich 14, als ich ihn sah. Solche Filme liebe ich. Lange Filmeinstellungen, keine schnellen Schnitte, reduziertes Spiel der Schauspieler, einprägsame Synchronstimmen. Einfach authentisch und glaubwürdig.

Haben Sie ein vielleicht noch verborgenes Talent?
Ja, vielleicht. Seit einem Jahr bin ich unter die Bäcker gegangen. Dinkelbrötchen kann ich schon. Sind ganz schnell ausverkauft, in der Familie.

Hörproben:
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Die Internetseite mit vielen Informationen und weiteren Hörproben von Olaf Baden finden Sie hier.

Handball am Sonntag: David gegen Goliath?

obere Reihe (v.l.): Dominik Nehls, Moritz Bruck, Yannick Schindel, Alex Wirt, Christoph Drescher, Lucas Appel mittlere Reihe (v.l.): Charlene Naumann (Physio), Fabio Pastor, Tobias Frank, Laurent Terlunen, Nils Jürschke, Florian Schugardt, Silvio Krause (Trainer) vordere Reihe (v.l.): Lucas Schönebeck, Robert Schütz, Tom Lessig, Matthias Petsch, Tom Göres, Florian Lemaitre, Joe Boede es fehlen: Robin Huntz, Niko Harnge, Marius Hoffmann, Max Ziegler (Co.-Trainer), Max Borrmann (Athletiktrainer) Foto: Tom Klement werderfoto.de

Werder (Havel), 9. September 2016 – Die Drittliga-Premiere unserer Werderaner Handballer die SG Flensburg/Handewitt II.  ist gerade mal eine Woche her und schon Geschichte. Mit 22:28 verlor die 1. Mannschaft vom HV Grün-Weiß-Werder. Aber am Sonntag gibt es schon das nächste Heimspiel. Um 16 Uhr beginnt der Kampf gegen die „Adler“ vom Drittligisten VfL Potsdam.

“Trifft Klein auf Groß, David auf Goliath oder Traum auf Wirklichkeit? Nein, es treffen Freunde auf Freunde!“ – heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins in der Vorschau auf das sicher spannende Spiel, in dem die Werderaner beweisen wollen, dass sie es mit dem ehemaligen Kooperationspartner aus Potsdam aufnehmen können und zu Recht aufgestiegen sind.

Zu erwarten ist, dass nicht alle Zuschauer in die Halle kommen – die Kapazitäten sind in der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium einfach begrenzt. Der Handballverein bietet aber allen Fans und Interessierten die Möglichkeit, das Spiel per Video-Livestream anzuschauen. In den Räumen des Ernst-Haeckel-Gymnasiums wird dafür ein Public-Viewing aufgebaut. Hier wie in der Halle auch ist eine kleine gastronomische Versorgung gesichert.

Auch die 2. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder startet in die neue Saison. Am Sonntag steigen ab 10 Uhr die ersten Pflichtspiele im HVB-Pokal für die Drittliga-Reserve in Potsdam in der Ballspielhalle am Luftschiffhafen. Gegner an diesem Tag werden der 1. VfL Potsdam 2 sowie der HC Neuruppin sein.

Und auch die Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder hat die Vorbereitungsphase auf die sportliche Saison beendet und trifft im Landespokal am Sonntag in der Potsdamer Sporthalle in der Heinrich-Mann-Allee 103 ab 12 Uhr auf die Verbandsligisten HSC Potsdam und SV Union Neuruppig. Das neu formierte Team unter der Leitung von Steffen Scherping ist in beiden Spielen favorisiert. Sollten sie diesen Spieltag für sich entscheiden, stünden die Frauen im Viertelfinale des HVB Pokals.

Riesengaudi und sportliche Wettkämpfe beim 10. Akkuschrauber-Cup in Töplitz

Gründungsvater des Akkuschrauber-Cups in Töplitz: Steffen Belikat mit dem ersten Fahrzeug. Damit fing alles an ...

Werder (Havel), 9. September 2016 – Es ist heiß, sehr heiß an diesem Freitag-Nachmittag. Wer kann, sucht sich ein schattiges Plätzchen, bewegt sich nur, wenn es unbedingt nötig ist oder liegt auf einer Wiese am Badestrand. Wer Urlaub hat, erst recht. Steffen Belikat hat Urlaub, aber er schraubt und bastelt und tüftelt und schwitzt. Noch zwei Tage bis zum nun schon 10. Akkuschrauber-Cup in Töplitz. Und morgen hat Steffen Belikat nicht mehr so viel Zeit – der Rennparcours muss aufgebaut werden. Und am Abend wird in geladener Runde schon mal auf das Jubiläum des Akkuschrauber-Cups angestoßen.

Fand der Akkuschrauber-Cup traditionell am zweiten Wochenende im September samstags statt, wurde er im Jubiläumsjahr nun auf den Sonntag verschoben – in Töplitz findet am morgigen Samstag das traditionelle Volleyballturnier der SG Töplitz statt. Da will man sich in bester Dorfmanier nicht ins Gehege kommen.

Am Sonntag gibt es das Spektakel ab 10 Uhr auf dem großen Parkplatz vor dem Landgasthof „Am Mühlenberg“. Der Weg dahin ist im Ort ausgeschildert. Anmeldungen werden am Sonntag noch ab 9 Uhr angenommen.

Er und das Team vom Deutschen Akkuschrauber Rennsportverein (DASRV e.V.) haben mit diesen Rennen eine wunderbare Nische besetzt, die die ganze Familie begeistert. Und so kommen, wie Belikat berichtet, inzwischen bereits die Söhne der Fahrer der ersten Rennen zu den Treffen. Selbst gebaut und geschraubt, mit diesem außergewöhnlichen Antrieb – das beschäftigt inzwischen viele in Töplitz. Und wer kein eigenes Fahrzeug hat, kann sich beim Verein für den Wettbewerb eins mieten. Und die sind tiptop gepflegt – dafür sitzen Belikat und seine Vereinskollegen an den jährlichen Schraubertagen und vielen weiteren Stunden ihrer Freizeit an den Bobbycars, Kettcars und diversen technisch überaus interessanten Eigenbauten mit Akkuschraubern als Antrieb – und basteln, schrauben, tüfteln. So lange, bis es läuft.

Steffen Belikat hatte die Idee, diese Wettbewerbe in Töplitz zu organisieren, nachdem er im Fernsehen einen Bericht über das Akkuschrauberrennen der Fakultät Gestaltung der HAWK Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen sah. Das erste Rennen dort fand ausschließlich unter Studierenden statt.
Damals wie heute geht es bei diesen Rennen nicht nur um die Geschwindigkeit, die man mit den ausschließlich mit handelsüblichen Akkuschraubern angetriebenen Gefährten erreichen kann, sondern auch darum, eine ungewöhnliche Lösung in Leichtbau zu zeigen.

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Zwei handelsübliche Akkuschrauber bringen dieses außergewöhnliche Gefährt auf Geschwindigkeit.

Der Ingenieur Belikat war begeistert. Und die Idee, das auch in Töplitz auszurichten, wurde umgesetzt, nachdem Belikat das alte und nicht mehr benutzte Bobycar aus der Nachbarschaft erfolgreich umgebaut hatte. Die dafür nötigen Akkuschrauber hatte er noch in der Werkzeugkiste – sein Hausbau war inzwischen beendet. Die Teilnahme an entsprechenden österreichischen Wettkämpfen krönten die Töplitzer immer mit Plätzen unter den ersten Fünf. Doch inzwischen würden, wie Belikat berichtet, diese Rennen nicht mehr an Wochenenden, sondern mitten in der Woche ausgetragen, eine Teilnahme der Töplitzer damit unmöglich.

Der Aufwand für die Rennen wurde mit den Jahren immer größer, die Beteiligung und die Begeisterung wuchs, der Verein wurde gegründet, um das Ganze auch auf finanziell solide Füße zu stellen. „Hier in Töplitz haben wir wohl inzwischen die größte E-Mobil-Dichte weit und breit“, sagt Belikat lächelnd. Und das bei nicht einmal 2000 Einwohnern. Der Zusammenhalt im Dorf sei großartig, viele seien sogar in mehreren Vereinen aktiv. Die Feuerwehr unterstütze den Cup, der auch für Zuschauer ein sehenswertes Spektakel mit spannenden Duellen ist.

„Schlimme Unfälle gab es noch nie“, sagt Belikat. Ein paar Abschürfungen oder ähnliches, aber mehr nicht. Dabei gab es auf der alten Strecke sogar einen Geschwindigkeitsrekord von 43 km/h, den schaffte nie wieder einer. „Es muss ja auch alles sicher sein“. Auch dafür stehen die Kameraden der Feuerwehr an den Posten bereit – um im Ernstfall schnell helfen zu können.

Rund um die Rennen am Sonntag gibt es natürlich die Versorgung der Fahrer und Gäste mit Getränken, Kaffee und Kuchen, diversen Leckereien sowie mit Gegrilltem.
Neben den obligatorischen Rennen wird es weitere Highlights am Rande des Geschehens geben. Vom „20 Meter Rückwärtsfahren“ auf Zeit über „Bobbycar-Ritterspiele“ mit Lanze bis hin zum Kinderschminken werden weitere Programmpunkte angeboten. Die Fahrer in den Endläufen werden beim Zieleinlauf mit kleinen Feuerwerken begrüßt.

Und übrigens – auch am Sonntag soll es nach den bisherigen Wettervorhersagen noch heiß sein. Genau das richtige Wetter für die heißen Kisten!

Hier gibt es weitere Informationen zu den Rennregeln auf der Vereinsseite.

Wertstoffhof Werder nimmt kein Styropor-Dämmmaterial mehr an

Werder (Havel), 9. September 2016 – Wie die APM GmbH heute mitteilte, tritt zum 1. Oktober 2016 die neue Abfallverzeichnis-Verordnung in Kraft. Damit werden u.a. Styroporbaustoffe beziehungsweise Styropordämmstoffe, die den Flammschutzhemmer Hexabromcyclododecan (HBCD) enthalten, als gefährlicher Abfall eingestuft.

HBCD dient aufgrund seiner technischen Eigenschaften als Flammschutzmittel und wird vor allem in der Gebäudedämmung eingesetzt. Dieses HBCD ist langlebig, baut sich chemisch und biologisch nur langsam ab, reichert sich in biologischem Gewebe an und hat schädliche Wirkungen auf Organismen.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie beim Umweltbundesamt unter: https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-werden-hbcd-haltige-daemmstoffe-abfallrechtlich

Aus den vorgenannten Gründen ist die Annahme von Dämmstoffabfällen aus Styropor, weder als Monocharge, noch als Bestandteil von Baumischabfällen auf den Wertstoffhöfen der APM GmbH wegen der dort geltenden gesetzlichen Vorschriften ab sofort nicht mehr möglich. 

“Wir bedauern diese leider erforderliche Reduzierung des Annahmeumfangs sehr und bitten Sie, unter Berücksichtigung des genannten Sachverhaltes, um Verständnis. Die zuständigen Behörden und relevanten Entsorgungsanlagen arbeiten momentan unter Hochdruck daran, gesetzeskonforme Entsorgungswege zu schaffen“, hieß es in einer entsprechenden Pressemitteilung der Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark (APM) GmbH.

Nicht in diese Kategorie gehören die kleinteiligen Kunststoffe, die etwa bei Paketen als Füllmaterial verwendet werden. Diese können weiterhin über den Gelben Sack entsorgt werden. 

Für Fragen und Abstimmungen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der APM-Abfallberatung, Frau Belz (Tel. 033843-30654) und Frau Mehl (Tel. 033843-30671), gern zur Verfügung.

Welttag der Alphabetisierung: Hürden abbauen

Werder (Havel), 9. September 2016 – Von vielen unbemerkt, dennoch wichtig – gestern war der 50. UNESCO-Welt-Alphabetisierungstag. Es gibt immer noch viele Menschen, die erhebliche Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Bundesweit können mehr als 7,5 Millionen Menschen nicht ausreichend lesen und schreiben.

Das Land Brandenburg unterstützt diese Frauen und Männer dabei, diese Hürden abzubauen – das bekräftigte Bildungsminister Günter Baaske gestern anlässlich des 50. UNESCO-Welt-Alphabetisierungstags. Das Bildungsministerium unterstützt die Alphabetisierung von Erwachsenen durch regionale Grundbildungszentren und den deutlichen Ausbau von Kursangeboten mit dem Ziel, die Zahl der erwachsenen Analphabeten in den nächsten Jahren weiter zu senken.

Baaske: “Wer sich beruflich engagiert, Kinder erzieht, im Sportverein aktiv ist – wer am Leben teilhaben will, muss sicher lesen und schreiben können. Das ist die Grundvoraussetzung für ein unabhängiges und selbständiges Leben. Weiterbildung eröffnet den Menschen eine zweite Chance. Deshalb haben wir ein Programm zur Alphabetisierung und Grundbildung aufgelegt, mit dem wir die Lese- und Schreibkenntnisse von Erwachsenen verbessern wollen.“

Für das Förderprogramm zur Alphabetisierung und Grundbildung stehen bis Ende 2020 insgesamt sechs Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Landesmitteln zur Verfügung. Regionale Grundbildungszentren in Potsdam, und Frankfurt (Oder), den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Uckermark beraten und ermutigen erwachsene Analphabeten, deren Angehörige und Ratsuchende. Die Grundbildungszentren vermitteln das passende Bildungsangebot, damit Erwachsene besser lesen und schreiben lernen. Das Kursangebot zur Alphabetisierung und Grundbildung wurde erheblich ausgeweitet, landesweit gibt es seit dem zweiten Halbjahr 2015 einschließlich 2016 rund 260 Kurse.

Das Grundbildungszentrum Potsdam befindet sich in der Volkshochschule Potsdam in der 2. Etage des Bildungsforums, Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Sprechzeiten
mittwochs 15 bis 18 Uhr
(Raum 2-19)
donnerstags 10 – 12 Uhr (Raum 2-19)
und nach Vereinbarung
Telefon: 0331 281295761

Baaske ermuntert erneut dazu, diese Angebote in Anspruch zu nehmen: „Die regionalen Grundbildungszentren helfen, bestehende Vorurteile gegenüber Analphabeten abzubauen und sie konkret zu unterstützen. Die kostenfreien Kurse bieten sehr gute Lernmöglichkeiten in kleinen Gruppen und vor allem ein lernfreundliches Klima“.

Pünktlich zum 50. Weltalphabetisierungstag gibt das Bildungsministerium die Broschüre: „Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene im Land Brandenburg“ heraus. Sie weist den Weg zu den Unterstützungsangeboten im Land Brandenburg, liegt in allen Grundbildungszentren aus und kann über die Pressestelle des Bildungsministeriums, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam bezogen werden.

Weitere Informationen:
www.mbjs.brandenburg.de
Broschüre: Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene im Land Brandenburg

Treffpunkt Wirtschaft PM zum Thema Spionage

Werder (Havel), 5. September 2016 – Der 1. Beigeordnete und stellv. Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Christian Stein, und die Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel), Manuela Saß, laden Unternehmer/innen und Existenzgründer/innen zum dritten Treffpunkt Wirtschaft PM in diesem Jahr ein.

Wie gewohnt, organisiert das Wirtschaftsforum PM die Veranstaltungsreihe, diesmal zum Thema IT-Sicherheit in Unternehmen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 29. September 2016 ab 18 Uhr im Schützenhaus/Restaurant Bürgerstuben, Uferstraße 10, 14542 Werder (Havel) statt.

In Zeiten zunehmender Digitalisierung ist die IT-Sicherheit zu einem bedeutenden Thema für Unternehmen und Existenzgründer/innen geworden. Herr Ulrich Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrates der NETFOX AG, wird in seinem Inputbeitrag über die Digitalisierung und die neuesten Entwicklungen sprechen. Im Anschluss berichtet das Landeskriminalamt über aktuelle Fälle aus dem Land Brandenburg. In zwei Parallelbeiträgen wird dann ein tieferer Einblick in die Thematik gewagt, hier können die Teilnehmenden auch konkrete Fragestellungen an die Referenten richten. Der erste Beitrag kommt von Kerstin Ehret von der alpha 2000 GmbH zum Thema „Cyberangriffe, die unsichtbare Gefahr aus dem Internet“. Der zweite Beitrag mit dem Titel „Hilfe – Sicherheitsvorfall, Hackerangriff, Datendiebstahl, Digitale Erpressung … was nun?“ wird von Nico Müller von der DigiFors GmbH referiert. Die Teilnehmenden werden gebeten, sich für einen der beiden Beiträge zu entscheiden.

Zum Abschluss der Veranstaltung bietet das traditionelle Come Together die Gelegenheit zum Austausch mit Experten und anderen Unternehmern/innen bei einem kleinen Imbiss.

Gebeten wird um rechtzeitige Anmeldung (bis zum 22. September 2016) bei Caroline Stallbaum (Technologie- und Gründerzentrum „Fläming“ GmbH), Tel.: 033841 65-390, Fax: 033841 65-403, E-Mail: caroline.stallbaum@tgz-belzig.de oder unter dem Anmeldelink auf www.wirtschaftsforum.PM. Hier gibt es das Programm.

Unser Werder (35): Bennet und Gerret Marx

Kurz & Knackig

Name: Bennet Marx und Gerret Marx
Alter:  10 Jahre
Wohnort/Ortsteil: Glindow
Seit wann seid ihr in Werder zu Hause? – Seit Dezember 2005

Es sind gerade Ferien, da gibt es – zum Glück – keine Hausaufgaben zu erledigen. Was macht ihr so den lieben langen Tag?
Wir angeln, klettern, schwimmen, spielen mit Freunden, spielen Klavier und entwickeln neue Ideen.

Was würdet ihr lieber machen?
Wir würden gern immer etwas zu tun haben. Lange Weile mögen wir überhaupt nicht.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würdet ihr Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist echt schön mit viel Wasser und Fisch. Es gibt viel Obst und das, was man mit damit machen kann.

Habt ihr einen Lieblingsort in Werder? Wenn ja, wo?
Den Bolzplatz in Glindow und den Springesee.

Welche ist eure Lieblingsjahreszeit und warum?
Sommer: weil wir sehr gern draußen sind und schwimmen und es gibt viel Ferien.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Insel und beim Eisladen auf der Insel.

Über euch!

Gerret, du schreibst gern Gedichte. Wie bist du dazu gekommen und worüber schreibst du?
Gerret:
Über Gefühle und was mir in den Sinn kommt.

Willst du damit später einmal Geld verdienen oder was möchtest du eines Tages arbeiten?
Unbedingt arbeiten. Ich will Arzt werden und das Schreiben bleibt ein Hobby.

Bennet, dein Bruder ist ein kleiner Poet, was ist dein liebstes Hobby?
Bennet: Fußball spielen! Ich bin Torwart.

Ihr seid Zwillinge, da gibt es bestimmt auch mal Raufereien. Aber was macht Ihr am liebsten zusammen, wo seid Ihr ein tolles Team?
Beim Fußballspielen sind wir ein tolles Team. Wir spielen in einer Mannschaft. Gerret im Mittelfeld und Bennet im Tor.

Trotz des ähnlichen Aussehens: Was unterscheidet euch am meisten voneinander?
Bennet ist ein Glückspilz (keinen Armbruch).
Gerret ist ein Pechpilz (4xArm gebrochen).
Bennets Kopf ist ein wenig runder.
Gerrets Kopf ist ein wenig ovaler.
Bennet kann keine Tiere töten (Fische oder so) und auch nicht essen.
Gerret hat damit kein so großes Problem wie Bennet.
Bennet lernt in seiner Freizeit spanisch, Gerret geht zur Christenlehre.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würdet ihr gern einmal treffen? Welche Fragen würdet ihr ihr stellen?

Bennet: Luca würde ich gern treffen, das ist ein Video-Blogger auf Youtube. Er hat mehrere Kanäle auf der Plattform. Sein Hauptkanal ConCrafter hat 1,8 Mio Abonnenten. Fragen würde ich ihn: “Ist es schwer als Youtuber?“ Außerdem würde ich gern Roman Bürki treffen und ihn fragen: “Wie fühlt es sich an ein Fußballprofi zu werden?”

Gerret: Ich würde gern Pierre-Emerick Aubameyang treffen und ihn fragen: “Wie hast du deinen Salto gelernt?“ Oder Julian Weigl, den würde ich fragen “Was machst du so, wenn du nicht Fußball spielst?”

Welches Buch liegt auf eurem Nachttisch?

Bennet:  Die “Tintenherz-Reihe”

Gerret: „Eragon” und “Die Tribute von Panem”

Habt ihr Vorbilder? Welche und warum?
Bennet: Roman Bürki, weil ich selbst auch einmal Torwart-Profi werden möchte und er beim BVB spielt.

Gerret: Vorbilder: ja, aber noch mehr bewundere ich die Arbeit der Ärzte, wie sie Menschen und Leben retten, Krankheiten heilen und Verletzungen bearbeiten.

Habt Ihr einen Lieblingsfilm oder –serie?
“Harry Potter“,”Der Hobbit”

Habt ihr ein verborgenes Talent?
Bestimmt!

Gerret, der kleine Poet, dichtete hier über das, was ihm über das Leben in den Sinn kommt:

Leben
Das Leben ist ein Spiel und wir sind die Figuren nichts können wir entscheiden oder vermeiden das bestimmt das Schicksal. Ob glücklich zu sein oder in einer Qual haben wir den überhaupt eine Wahl irgendetwas zu machen, natürlich wir können lachen wir können probieren es so zu sehn damit wir verstehen warum wir diese Peron sind, oder laufen blind Ferngesteuert vom Schicksal irgendwo hinein und lassen andere deswegen allein, wir können alle was Besonderes sein wir können uns groß fühlen oder klein,  verirre dich nicht in den Lügen und gönne dir im Leben vergnügen. Lass die Kerzen nicht erlöschen lass sie höher aufflammen lass deine langen Hände bis zum Horizont greifen und die Sterne erreichen, du musst nicht immer ausweichen lass so manches gegen dich prallen und lass diese Sorgen mit dem Wind dir entgegen Schallen. die Fragen  kannst du eintauchen  lassen und so manche Erinnerungen verblassen, seh dem Schicksal in die Augen zieh deine Steuerung heraus und kehre zurück in dein Haus beginne dort dein neues Leben wo du selbst entscheidest was für dich kommt und dein Leben langsamer verronn.

Gerret Marx in 13 min in Wut auf das Leben. 20.6.2016

 

Christin Schiffner: Zu Gast beim Bundespräsidenten

Christin Schiffner. Die Werderanerin fährt zum Empfang des Bundespräsidenten.

Werder (Havel), 2. September 2016 – Christin Schiffner wird am 9. September vom Bundespräsidenten Joachim Gauck empfangen. Die 21-jährige Werderanerin ist aber überhaupt nicht aufgeregt. Und sie weiß auch nicht so genau, was sie erwartet. Sie weiß aber schon, was sie anziehen wird: ihr Lieblingskleid, das sie schon zum Abiball trug. Ein schlichtes schwarzes Etuikleid mit Spitze im Oberteil. Ihre langjährige Freundin Jana Volpers wird sie begleiten.

Bundespräsident Joachim Gauck lädt alljährlich, in diesem Jahr am 9. und 10. September, zum Bürgerfest in das Schloss Bellevue und den Schlosspark ein. Mit dem Bürgerfest würdigt der Bundespräsident die Menschen in Deutschland, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement zu einer starken Zivilgesellschaft beitragen.
Am 9. September dankt der Bundespräsident rund 4 000 Engagierten mit einer persönlichen Einladung, die gesellschaftliche Herausforderungen aktiv angehen, ihre Werte leben und anderen Menschen helfen. Sie werden von 17 bis 24 Uhr seine Gäste sein.

Und zu diesen ausgewählten 4 000 Gästen gehört Christin Schiffner. Sie freut sich, fühlt sich natürlich auch geehrt, weiß aber nicht so richtig, warum sie eingeladen wurde. „Andere machen viel mehr als ich“, stapelt sie ein bisschen tief. Denn ist es schon beachtlich, dass sie seit acht Jahren ehrenamtlich bei der Wasserwacht Potsdam tätig ist.
Waren es vor ihrer Ausbildung bis zu 400 Stunden jährlich, schafft sie das jetzt während ihrer Ausbildung zur Geomatikerin (Kartograph) nicht mehr. Dieser Beruf war anfangs nicht so der Traumberuf, „aber jetzt ist es perfekt“, sagt Christin. „Das ist die beste Vorbereitung auf mein Studium“. Geowissenschaften will sie nach der Ausbildung in Potsdam studieren.

Seit zwei Jahren wohnt sie erst mit ihrer Mutter in Werder, „aber unsere Familie stammt von hier“. Sie mag die Stadt, und wenn sie mal ins Kino oder mit Freunden etwas trinken gehen möchte, kann sie das bequem mit ihrem Auto machen und hat sie kein Problem damit, dass hier vielleicht nicht so viel los ist. Auch das Fotografieren macht ihr Spaß. „Landschaften, Freunde, Sport, Trainingslager“ – Motive gibt es genug und eine gute Ausrüstung hat sie mit einer Spiegelreflexkamera und einer Bridgekamera auch. Sogar eine Hochzeit hat sie bereits mit ihrer Kamera begleitet.
Allerdings bleibt wenig Zeit für Hobbys oder altersentsprechenden Vergnügungen, denn an den Wochenenden ist sie ja bei der Wasserwacht. Was gehört zu den Aufgaben bei der Wasserwacht? „Strandaufsicht, havarierte Boote abschleppen, Personensuche … und viele Lehrgänge, Sitzungen und Weiterbildungen“ – und mit Baywatch habe das alles gar nichts zu tun, lacht sie.

Christin schwamm schon vor der Schulzeit als kleines Mädchen gut, war Leistungsschwimmerin, hörte damit in der 5. Klasse wieder auf und machte jahrelang gar nichts. „Durch Zufall hörte vom Schwimmmeister in Geltow von der Wasserwacht – und jetzt bin ich auch schon acht Jahre dabei“. erzählt sie. Als ausgebildete Rettungsschwimmerin kann sie nicht nur gut, sondern auch ausdauernd schwimmen und natürlich tauchen. Sie hat die Griffe gelernt, die man braucht, um Menschen im Wasser abzuschleppen. Aber auch Befreiungsgriffe, die vielleicht nötig wären, wenn es aggressiv wird. „Tatsächlich ist das eine anspruchsvolle Ausbildung“, sagt sie. In drei Wochen beendet sie außerdem die Ausbildung in Theorie und Praxis zur Wasserretterin.
Aber das ist noch nicht alles. Sie hilft bei der Wasserwacht auch im Hintergrund. „Trainingslager organisieren, Listen führen, Kostenberechnungen …“ – Sie kann einiges aufzählen. Christin betreut außerdem einmal pro Woche eine Trainingsgruppe, ihr Trainer beaufsichtigt das zwar noch, weil sie bislang noch keine Ausbildung als Rettungschwimmer-Ausbilderin hat. Aber das kommt auch noch …

Auch in der Berufsausbildung hat sie schöne Erfolge vorzuweisen. Mit einer Schülergruppe des Potsdamer Humboldt-Gymnasium und mit ihrem Kollegen Lucas Meyer hat sie einen Spezial-Stadtplan für Flüchtlinge entwickelt, den es jetzt im Erstaufnahmelager der Landeshauptstadt gibt und der den Flüchtlingen wichtige Wege in der Stadt Potsdam aufzeigt.
Handlich, mehrsprachig, mit den Bus- und Tram-Linien, mit wichtigen Gebäuden wie Beratungsstellen, Krankenhäusern, Polizei oder Stadthaus, Theater oder Bibliothek soll er die Orientierung erleichtern. Ein kleiner Sprachführer mit gebräuchlichen Sätzen, Fragen und Antworten sowie wichtigen Telefonnummern ergänzt den Stadtplan. Dafür gab für Christin und ihre engagierten Mitstreiter der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) den Ravenstein-Förderpreis zur Förderung des kartographischen Nachwuchses in der Bundesrepublik Deutschland.

Das ist doch alles sehr beachtlich für eine so junge Frau, oder? Und wieder ist Christin bescheiden: „Naja, wie gesagt, ich komm gar nicht mehr auf so viele Stunden. 200 vielleicht im Jahr. Es gibt bei der Wasserwacht welche, die kommen auf viel viel mehr!”
Wir sind uns aber sicher, dass Christin genau diese Ehre verdient hat. Und wünschen ihr einen schönen Nachmittag und Abend im Schloss Bellevue und im Schlosspark.

 

Kinder-Ferienspaßtag des Rotary Club Werder (Havel)

Werder (Havel), 1. September 2016 – Die Sonne schien, als die 20 Kinder der Tee und Wärmestube Werder erwartungsvoll am Bootssteg an der Inselbrücke Werder in einen erlebnisreichen Tag starteten. Zum 2. Mal in Folge hatte der Rotary Club Werder (Havel) zu einem sportlich und künstlerisch geprägten Ferientag geladen. Am Steg warteten bereits Organisatorin Gabriele Richter, RC Werder (Havel), und Hendrik Scholz, Drachenboot-Weltmeister und Europameister im Kanadier, die gemeinsam die Kinder sicher in Schwimmwesten verpackt in die Boote setzten. Pünktlich um 14.30 Uhr fiel der Startschuss zur Bootstour mit anschließendem Wettbewerb: Boot mit Steuermann Hendrik gegen Boot mit Steuerfrau Antje Buchwald, jeweils mit 10 kleinen Paddlern, lieferten sich über 200 Meter ein Kopf an Kopf-Rennen. Die Kids waren begeistert und gaben wirklich ihr Bestes.

Bei der anschließenden Preisverleihung nahmen die jungen Sportler stolz ihre Urkunden in Empfang – als Erinnerung an diesen schönen Ferientag.

TShirt Finale

Als Dank für die tolle sportliche Leistung gab es „lecker Süßes“ im gemütlichen Garten der Kirchengemeinde Maria Meeresstern. Hier hatten die Künstlerinnen Oda Schielicke und Gudrun Weiss bereits alle Vorbereitungen getroffen, um mit den Kindern T-Shirts zu bemalen. Alle waren mit Feuereifer bei der Sache und so sind 20 tolle Kunstwerke entstanden, von denen eines schöner ist als das andere. Unterdessen wurde fleißig gegrillt, denn die Mägen wollten auch gefüllt werden.

Junger Künstler

Das absolute Highlight des Tages aber war das Dankeschön der Kinder. Sie hatten gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Tee und Wärmstube ein musikalisches Programm vorbereitet und die Vorführung hat wirklich alle begeistert. „Wir danken Euch sehr dafür liebe Kinder, ihr habt das so toll gemacht. „Hallo Lieblingsmensch“ und „Ein Hoch auf uns“ wird noch lange bei uns nachklingen. Ihr ward den ganzen Tag über super Gäste und wir sehen euch immer wieder gerne bei uns. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit euch!“, so Gabriele Richter.

Zukünftige DesignerinnenDanke an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, besonders an Krüger und Till für die kostenlose Überlassung der Boote, an den Fotografen Reinhard Stragis, an die Kirchengemeinde für die kostenlose Überlassung des Geländes und an Hendrik, der nun 20 neue Fans hat.

Gabriele Richter, Rotary Club Werder (Havel), Öffentlichkeitsarbeit

Hier gehts zu einem kleinen Video – die Kinder bedanken sich mit einem Lied:

„Markt der Möglichkeiten“ in Werder zum Weltalzheimertag 

Werder (Havel), 1. September 2016 – Am Mittwoch, dem 21. September, findet zwischen 15 und 17 Uhr der “Markt der Möglichkeiten“ im „Treffpunkt“ Werder am Plantagenplatz statt.

An diesem Tag präsentieren sich ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Pflege, Beratungsstellen, Selbsthilfeinitiativen, Behörden, Unternehmen sowie Anbieter niedrigschwelliger Angebote aus Werder, mit dem Ziel, Menschen in Werder für das Leben mit Demenz zu sensibilisieren.

Betroffene, Angehörige und Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf kurzem Weg über entsprechende Angebote für demenziell Erkrankte zu informieren und mit den Mitarbeitern der Einrichtungen direkt ins Gespräch zu kommen, Kaffee und Kuchen werden von ehrenamtlich Mitarbeitenden des „Treffpunkt“ angeboten.

Bereits am Vormittag gibt es ab 10 Uhr einen einstündigen Gottesdienst mit den Seniorenheimen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in der ev. Heilig Geist Kirche in Werder (Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke)

Ab 17 Uhr werden die Bürgermeisterin der Stadt Werder, Manuela Saß,  und Dr. med. Christian Kieser von der EvB Sozial gGmbH Grußworte an die Teilnehmer und Gäste richten.

Ab 17.30 und bis 19 Uhr gibt es eine Autorenlesung mit Bildpräsentation und moderiertem Gespräch für Angehörige von Menschen mit Demenz und Interessierten mit Anke Mehlig unter dem Titel „Minutenbunt – Fluch und Gnade des Großen Vergessens“ .

BBZ “TREFFPUNKT” Werder
Plantagenplatz 11
Tel: 03327 42423

 

Welt-Alzheimertag 2016

Das Motto für den Welt-Alzheimertag und die Woche der Demenz 2016 in Deutschland lautet

“Jung und Alt bewegt Demenz”

WeltalzheimertagDie Woche der Demenz findet in diesem Jahr vom 19. bis 25. September statt. Sie wird von der nationalen “Allianz für Menschen mit Demenz” ausgerufen.

In Deutschland organisieren die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen jedes Jahr eine Reihe von regionalen Veranstaltungen.

Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen.

Weltweit sind etwa 46 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 131,5 Millionen ansteigen, besonders dramatisch in China, Indien und den afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Der Welt-Alzheimertag wird von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) (www.alz.co.uk) weltweit unterstützt.

Was passiert am Welt-Alzheimertag?

In Deutschland organisieren die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen jedes Jahr eine Reihe von regionalen Veranstaltungen. Mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten usw. machen sie die Öffentlichkeit auf das Thema Alzheimer aufmerksam.

Immer wieder geht es darum, auf die Situation der 1,5 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hinzuweisen. Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.

https://www.deutsche-alzheimer.de/termine/welt-alzheimertag.html

Kunstakademie „orphee“: Tag der offenen Tür am 11. September

Werder (Havel), 23. August 2016 – Mit Beginn der zweiten Schulwoche öffnet am 12. September die Kunstakademie „orphee“ wieder ihre Türen in der Mielestraße 2 und Kinder können unter fachkundiger Anleitung von Gabriele Karele und Sandra Dahlmann ihre kreativen Ideen beim Töpfern, Malen und Handarbeiten (Nähen, Stricken, Filzen, Weben, …) umsetzen.
Ein Kunst-Workshop für Kinder findet in den Herbstferien vom 26. bis 28.Oktober statt, in dem sich Kinder in verschiedenen Techniken probieren können.

Am 11. September wird bei einem Tag der offenen Werkstatt zwischen 11 und 17 Uhr das Kursprogramm von September bis Dezember 2016 vorgestellt. Angesprochen sind besonders Kinder, die sich an diesem Tag auch gleich künstlerisch versuchen können. Natürlich gibt es für alle Gäste vielfältige kreative Angebote und bestimmt interessante Begegnungen bei einer Tasse Kaffee und Kuchen.

Auch die Erwachsenenkurse Keramik, Fotografie, Weben, Handarbeiten und Schneidern erfreuen sich großer Beliebtheit. Vielfach ist die wöchentliche kunsthandwerkliche Betätigung auch Ort der der Begegnung und des Gedankenaustausches. So kann die Mutti das Handwerk des Webens an den historischen Webstühlen bei Annett Rothkehl-Wendt erlernen und die Kinder sind gleichzeitig beim Malen und Töpfern dabei.

Neu ist auch die Zusammenarbeit der Kunstakademie mit dem deutschlandweit organisierten „Filznetzwerk e.V.“. Die Regionalgruppe Berlin/Brandenburg unter der Leitung von Susanne Schächter-Heil hat bei „orphee“ eine Heimstatt gefunden. Den Künstlerinnen kann man am Samstag, dem 10. September 2016, ab 10 Uhr über die Schulter schauen und Anregungen für ein eigenes Tun erleben.

Gern gestalten die Mitglieder des Kunstvereins auch kreative Kindergeburtstage. Informationen dazu und zum Kursprogramm unter der Telefonnummer 03327 70884 oder im InternetWerner Wendt

„Mein Werder“ (34): Sebastian Heller

Sebastian Heller. Foto: WFC

Kurz & knackig

Name: Sebastian Heller
Alter: 28 Jahre
Wohnort/Ortsteil: 14542 Werder (Havel). Zehn Minuten vom Sportplatz entfernt 😀

Seit wann sind Sie in Werder zuhause? – Schon immer!
Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? – Noch habe ich keine. Kinder sind das Beste – deshalb möchte ich natürlich irgendwann welche haben. 😀 Am besten 11 – dann kann ich den ganzen Tag Fußball mit ihnen spielen und sie trainieren.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich arbeite in der Stadtverwaltung Werder (Havel) und bin dort für den Bereich Schule zuständig. Nach der Arbeit geht’s meist gleich weiter zum Fußball. Entweder als Spieler in der 1. Männer oder als Trainer der 2. Männer des WFC!

Was würden Sie lieber machen?
Eine Weltreise. Viele andere Kulturen kennenlernen. Ein Leben ohne Uhr führen.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Kennste Baumblüte? Dat mit dem Wein! – Das kennen dann die meisten bzw. hatten gute Erfahrungen mit unserem Wein. Ansonsten lädt Werder zum Erholen ein. Wenn du baden willst – geh baden – wenn du schick was essen gehen willst – geh essen – wenn du Sport treiben willst – such dir einen der vielen Sportvereine aus!
Ganz besonderen Charme hat für mich die Insel, hier gibt es immer mehr kleine, schicke & gemütliche Cafés.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Ich bin 6 von 7 Tagen in der Woche auf unserem Fußballplatz als Spieler oder Trainer anzutreffen. deshalb würde ich sagen, ist das einer meiner Lieblingsorte. Du musst was machen, was dir Spaß macht und dich dabei wohlfühlen. Ansonsten könnte ich dort nicht so oft sein.

Welche ist Ihre Lieblings-Jahreszeit und warum?
Herbst oder Frühling – ich lebe in einer Dachgeschosswohnung. Im Sommer ist es viel zu heiß und im Winter zu kalt. 😀 Spaß beiseite. Ich bin ein Winterkind. Ich mag es, wenn es frisch schneit und alles weiß ist. Es ist leider so selten, aber dafür umso besonderer.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Auf der Insel. Unbedingt! Ein Eis holen und einfach mal durch die ganzen Gassen schlendern.  Noch besser –  ein Boot organisieren und damit die Insel umrunden. Das ist einfach nur entspannend.  Zur Baumblüte würde ich unbedingt den Turm der Bismarckhöhe empfehlen. Hier hat man einen einzigartigen Blick über ganz Werder! Für mich selbst ist das gerade zur Baumblüte fast schon eine Tradition, dorthin zu gehen und für ein Stündchen das Geschehen zu beobachten!

Über Sie!

Seit wann sind Sie Mitglied im WFC und wie sind Sie dahin gekommen? Was bedeutet Ihnen „Fußball“?
Ich spiele seit meinem 5. Lebensjahr beim WFC Fußball. Zwischendurch war ich bei Babelsberg 03 und Hertha BSC – ehe es mich wieder zu den Wurzeln zurückgeführt hat. Ich kann mich erinnern, dass ich damals unbedingt zum Fußball wollte, weil mein bester Freund (Grüße an Marcel Stosch! 😀) im Verein war. Er hat dann nach einem Jahr aufgehört.
Ich bin geblieben. Bis jetzt. Fußball bedeutet mir viel – im großen und ganzen geht es nicht ums gewinnen oder verlieren. Viele verschiedene Charaktere finden sich zusammen und bilden ein Team. Wenn das gut funktioniert, ist der Sinn erfüllt. Alle finden sich gern zusammen, verfolgen ein gemeinsames Ziel und schließen so neue Freundschaften.

Sie sind Fußballspieler der 1. Männermannschaft des Werderaner FC.
Welche Position spielen Sie? Ist das Ihre Wunschposition?
Rechtsverteidiger. Ein früherer und sehr erfolgreicher WFC Trainer (Grüße an Sven Thoß 😀) sagte mal, ich sei „polyvalent” einsetzbar! Bis auf Torwart habe ich immer alles gespielt.
Das kommt mir heute als Trainer zugute, weil ich so viele verschiedene Blickwinkel für alle Positionen im Feld erhalten konnte. Ich habe mich früh dafür interessiert, wie eine Mannschaft am besten auf dem Feld funktionieren kann. Von daher sind Positionen für mich nicht so von großer Bedeutung. Viel wichtiger ist, dass alles Zahnräder greifen. Müsste ich eine Lieblingsposition sagen, wäre das irgendwas Zentrales – hier hat man den größten Einfluss auf das Spielgeschehen.

Wie viele Tore wollen Sie in dieser Saison schießen?
Kommt drauf an, wie viele Elfmeter wir bekommen.  Aus dem Spiel heraus bin ich kein Goalgetter. Tore sind mir aber nicht wichtig. Der Erfolg der Mannschaft als Team oder in der Tabelle ist von größerer Bedeutung. Dafür verzichte ich auch gerne auf alle Tore.

Was ist das Ziel der Mannschaft in dieser Saison?
Zuallererst eine eingeschworene Truppe zu werden. Wir haben etliche Abgänge und viele Neuzugänge. Wir haben fast jedes Jahr einen regen Spielerwechsel. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Über die Jahre konnte ich beim WFC gut beobachten, dass wir uns von der individuellen Klasse jedes Jahr ein Stück verbessern. Von der individuellen Qualität her würde ich uns deshalb dieses Jahr mittlerweile in der Tabelle weit oben sehen. Das ist aber von vielen Faktoren abhängig.

Zudem agieren Sie als Trainer der 2. Mannschaft? Was gehört da zu Ihren Aufgaben?
Ich darf das Training planen und coachen. Außerdem bin ich dafür verantwortlich, dass wir untereinander eine geile Truppe sind und bleiben. Nur so kannst du erfolgreich sein. Besonders im Misserfolg zeigt sich, ob du als Truppe zusammenhältst oder auseinanderbrichst. Hältst du zusammen, hast du immer gewonnen!
Im Vordergrund steht, dass alle Spaß haben und gern zum Training und Spiel kommen.  Natürlich geht es aber auch darum, am Wochenende ein Spiel zu gewinnen.
Jeder, der Sport treibt und am Wettkampf teilnimmt, trägt automatisch den Ehrgeiz in sich, erfolgreich zu sein.

Wie bekommen Sie Beruf / Training / Spielbetrieb unter einen Hut?
Bleibt da noch Zeit für das Privatleben?
Privatleben? Ich hab keins. Spaß 😀
Das funktioniert alles. Ansonsten würde ich das auch so nicht machen können. In manchen Angelegenheiten muss man natürlich zurückstecken. Ich weiß, dass diese Konstellation nur über einen gewissen Zeitraum machbar ist. Solange ich alles mit Leidenschaft erfülle und dabei nichts zur unbedingten Pflicht wird, zieh’ ich es durch. Aber Fußball ist auch ein Teil von mir, deshalb weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt irgendwann mal ohne Fußball sein werde.

Was wir sonst noch wissen sollten . . .

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Hund!

Welchen berühmten Fußballer würden Sie gern einmal treffen? Warum?
Den hab ich schon getroffen. Unseren Nachbarn. Jerome Boateng. Früher bei Hertha BSC. Das war schon eine andere Welt – bei ihm hat man gesehen, wo der Weg hingehen wird. Ich kann mich an eine Situation erinnern, da war er verletzt und musste bei seiner damaligen A-Jugend Mannschaft zuschauen. Er sagte zu seinem Betreuer, er habe Bedenken, nach seiner Verletzung wieder zurück in die Mannschaft zu finden. Ich glaube, der wusste damals noch gar nicht, wie gut er wirklich ist 😀
Aber das zeigt auch wie bodenständig ist.

Welche Fragen würden Sie ihm stellen?
Brauch’ ich nicht mehr. 😀

Welcher ist Ihr Lieblingsverein in der Bundesliga und warum?
FC Bayern München. Als Kind wurde ich gefragt – und scheinbar habe ich mich intuitiv für den besten Verein entschieden. Mir gefällt das “MIA SAN MIA” und der Anspruch, immer die Nr. 1 sein zu wollen. Das bin ein bisschen ich. Wenn ich eine Sache mache, dann will ich Sie zu 100 Prozent machen und dabei der Beste sein. 😀

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Die Bücher wurden mir grade gestern leider alle geklaut. Ich bevorzuge Apps, und wenn mich eine Sache interessiert, befrage ich meinen zweiten besten Freund Mr. Google – suche mir was im Internet – und belese mich dann.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Eigentlich nein. Kurt Krömer gefällt mir. Sein Humor ist einfach unschlagbar!
Ich glaube, dass generell vieles leichter wird, wenn man die Sachen mit Humor nimmt und nicht alles so bierernst sieht.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Oh, da gibt es viele Serien. Ich bin ein absoluter Serienjunkie. Es ist Wahnsinn, welche Qualität aus Amerika kommt. Man kann Wochen mit einer Serie verbringen, wobei jede Folge super spannend ist oder unterhaltsam ist. “Prison break”. “Game of Thrones”. “Breaking bad”. “Sons of Anarchy”. Und gefühlte 1000 mehr. Ich glaube, Serien sind meine Bücher. 😀

Haben Sie ein vielleicht noch verborgenes Talent?
Von einem verborgenen Talent weiß ich leider nichts. Ich glaube, ich könnte gut moderieren oder Synchronsprecher sein. In meinem Freundes- oder Fußballerkreis werde ich manchmal der „Franz“ genannt. Ich kann Franz Beckenbauer ziemlich gut imitieren. Einige andere Fußballgrößen sind auch noch dabei. 😀

 

Götz Lemberg – „H_V_L-CUTS”

Werder (Havel), 27. August 2016 – Im August lockt das Havelland sommerliche Besucher, Kunstinteressierte und Fotofreunde mit einer besonderen Attraktion. An insgesamt sechs historischen Standorten entlang des Flusslaufs der Havel zeigt der Künstler Götz Lemberg „H_V_L-CUTS”, das groß angelegte fotografische Portrait einer Flusslandschaft. Auch die Stadtgalerie „Kunstgeschoss“ in Werder ist dabei. Zu sehen sind noch bis zum 4. September hier in Werder ein 16 Meter langes Flusspanorama der Unteren Havel aus 480 Fotos. Götz Lemberg befuhr dafür mehrere Wochen die Havel zwischen Potsdam und Havelberg und setzte aus seinen fotografischen „Schnitten“ das Flusspanorama zusammen. Geöffnet ist die Stadtgalerie donnerstags, samstags und sonntags, jeweils 13 bis 18 Uhr.

Das umfangreiche Porträt ist an zentralen Kunst-Orten entlang der Havel zu sehen. Diese Route entlang der Havel ist zugleich eine Reise durch die Region und ihrer Geschichte. Sie verbindet zwei Landkreise und die Landeshauptstadt Potsdam, Kirchen, Denkmäler und Schlösser. Sie führt vom Kunstverein KunstHaus Potsdam über die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Schloss Caputh, die Kirche Petzow, die Stadtgalerie Werder, die Havel-Land-Art e.V. Galerie Töplitz bis zur St. Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Vorhandene Radwege schaffen eine Entdeckerroute und integrieren sich in das touristische Angebot der Region.
Weitere Informationen gibt es hier: www.kunst-geschoss.de/havelcuts.html

An folgenden Orten ist das groß angelegte fotografische Portrait einer Flusslandschaft zu sehen:

Havel-Land-Art e.V.
An der Havel 68, Dorfplatz
OT Töplitz
14542 Werder (Havel)

Kunstverein KunstHaus Potsdam
Ulanenweg 9
14469 Potsdam

Landkreis Potsdam-Mittelmark
Kirche Petzow (Galerie)
Fercher Str. 52
14542 Werder (Havel)

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
Berlin-Brandenburg
Schloss Caputh
Straße der Einheit 2
14548 Schwielowsee OT Caputh

Stadt Werder (Havel)
Stadtgalerie „Kunstgeschoss“
Uferstraße 10
14542 Werder (Havel)

St. Marien-Andreas-Kirche Rathenow e.V.
Kirchplatz 10
14712 Rathenow 

„Ich und mein Garten“ – August

Die Wunderblume und ihre Samen.

Werder (Havel), 26. August 2016 – Ob nun Balkon, kleiner Vorgarten, Terrasse oder großer Garten – in diesen Tagen mit den tropischen Temperaturen tragen wir viel Wasser zu unseren blühenden Schätzchen. Aber mit dem wachen Blick des Gärtners erspähen wir den Stand der Dinge: Wo können jetzt schon Samen gewonnen werden? Ich bin immer stolz wie Bolle, wenn ich sagen kann: Diese Blume habe ich selbst gezogen. Und bei Samen aus dem eigenen Garten weiß man einfach, was man hat. Das ist außerdem preiswerter, als sich jedes Jahr neu aus dem Fachhandel mit Samen einzudecken.

Fast nichts falsch machen kann man dabei bei der „Wunderblume“. Deren Samen sammle ich jetzt schon fleißig ab, während ich wie seit Wochen schon die erschlafften, verwelkten Blüten abzupfe, um Platz für neue zu machen.
Die Wunderblume gibt es in vielen Farben, sogar zweifarbig. Die zarten, zauberhaften Blüten öffnen sich erst gegen Abend, dann duften sie sogar lieblich. Dünger braucht die Wunderblume kaum, wenn sie in einem mittelmäßig nährstoffreichen Boden sitzt, reicht das schon aus. Ich hatte schon prächtige Ergebnisse im blanken märkischen Sand. Sie braucht allerdings – da sie einen sonnigen Standort liebt – regelmäßig Wasser.

Die Samen der Wunderblume bieten sich als Mitbringsel für Gartenfreunde an, denn die Aussaat und auch die Pflege ist so einfach, dass es bestimmt jedem gelingt – ob nun im Topf, Kübel oder als Staude im Boden. Winterhart ist sie in den seltensten Fällen. Man kann aber die Staude überwintern, dazu wird sie Ende Oktober aus der Erde geholt, mit ein bisschen Erde in eine Zeitung gewickelt und dunkel gelagert. Austrocknen sollte sie nicht. Wer mag, kann die Wunderblume im zeitigen Frühjahr in einem Töpfchen auf dem Fensterbrett säen, nach zwei Wochen sieht man schon die Ergebnisse. Aber wenn es frostfrei ist, kann man die Samen direkt aussäen. Sie braucht viel Platz, wird schön buschig und bis zu einem Meter hoch oder noch höher.

Der Samen der Wunderblume - hier in einer Tasse. Eine kleine Papiertüte ist genau so praktisch.
Der Samen der Wunderblume – hier in einer Tasse. Eine kleine Papiertüte ist genau so praktisch.

Ich persönlich finde es fast einfacher, die Wunderblume jedes Jahr neu auszusäen – sie schenkt doch so viele Samen! Aber bitte aufpassen, das kleinere Kinder diese Samen nicht in die Hände bekommen – die sind giftig! Die Wurzel hingegen als Tee genossen, soll hilfreich bei Verdauungsbeschwerden sein.
Die schwarzen Kügelchen sind gut zu sammeln, wenn man eine Zeitung unter die Blume legt, leicht schüttelt, oder einfach wartet, bis die Samen von selbst zu Boden fallen. Den Samen sammle ich in einer Tasse, ein Briefumschlag oder kleine Papiertüten sind genauso praktisch. Beschriften nicht vergessen … obwohl dieser Samen ja sehr einzigartig aussieht und schwer zu verwechseln ist.

Der Samen der Akelei.
Der Samen der Akelei.

Der Samen der Akelei, den man jetzt auch schon sammeln kann, ist sehr viel kleiner. Hier muss man warten, bis die Blüte vollständig vertrocknet ist, um ihn zu gewinnen. Dann am besten über einem weißen Blatt Papier sanft ausschütteln. Trocken lagern, Papiertütchen, beschriften …

 

Sonnenblume
Sonnenblume: Der Blüte muss richtig trocken lagern, sonst schimmelt sie schnell.

Auch Sonnenblumen sind großzügige Spender von Samen. Dazu passe ich den Zeitpunkt kurz vor dem endgültigen Verblühen ab. Zum Trocknen kommen die Blüten dann in den Schuppen. Bis die Sonnenblumen richtig durchgetrocknet ist, dauert es ein, zwei Wochen.  Sie dürfen keinesfalls feucht werden, sie schimmeln wirklich schnell. Lagern sie aber trocken, lösen sich die Kerne leicht und werden ebenso trocken bis zum nächsten Jahr gelagert. Natürlich samen sich Sonnenblumen auch selbst aus – wenn man den Standort nicht ändern möchte, kann man der Natur ihren Lauf lassen. Und so haben auch die Vögel reichlich Futter.

Bei den Ringelblumen schneide ich großzügig den Blütenkopf ab und hänge sie in den Schuppen. Erst beim Durchtrocknen werden die Samen sichelförmig und können abgezupft werden. Ebenso die Tagetes. Erst wenn sie wirklich getrocknet ist, erhält man guten Samen. Lupinen bieten jetzt schon ihre Schoten an – und wie immer gilt auch hier – der Trocknungsprozess ist das Wichtigste beim Samengewinnen. Zinnienblüten, Stockrose, Frauenmantel – viele Blumen und Stauden geben gern ihren Samen her.
Und es macht einfach Freude, ihnen dann im nächsten Jahr wieder beim Wachsen und Blühen zuzusehen. Mit Gärtnerstolz: Die habe ich selbst gezogen … Aber jetzt muss ich in den Garten – gießen. Diese Hitze!

 

Entdeckungs-Touren zu Bio-Produzenten

Werder (Havel), 26. August 2016 – Wie schon in den vergangenen Jahren öffnet denn’s Biomarkt auch in diesem Jahr für große und kleine Interessierte die Türen zu Berliner und regionalen Bio-Herstellern. Beim gemeinsamen Blick in die Produktion erleben die Teilnehmer das Handwerk hautnah und können die Macher mit Fragen löchern. Diese stellen jeden Tag mit Überzeugung und Hingabe Bio-Produkte her.

Die Termine:
Di,  20. September 2016  BioBackHaus
Mi, 21. September 2016  ökotopia

Weitere Touren sind im November geplant.

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Rund ums Backen geht es beim BioBackHaus. Foto: denn’s Biomarkt

Beim BioBackHaus wird der Produktionsleiter Theo Köster persönlich durch sein Reich führen. Vom Kneten, Formen und Backen bis hin zum Probieren von Brot, Brötchen und Süßem lernen die Besucher den gesamten Backprozess kennen.

ökotopia steht für Tee und Kaffee. Die Anlieferung erfolgt in großen Säcken. Vor Ort werden die Mischungen erstellt und jede Tüte einzeln abgefüllt. Dabei kann man die vielen Einzelschritte am besten nachvollziehen, wenn man seine eigene Teemischung für zu Hause kreiert.

 

 

 

Tickets gibt es in jedem Berliner und natürlich auch im Werderaner denn’s Biomarkt.

Der Preis wird bei der Tour in Form eines gleichwertigen Einkaufsgutscheins erstattet (1 Erwachsener inkl. 1 Kind 10 €, jedes weitere Kind 5 €)

Die Führungen dauern erfahrungsgemäß ca. 1,5 bis 2,5 Stunden. Die Gruppen sind zwischen 10 und 20 Leuten groß – abhängig vom konkreten Hersteller und seinen Möglichkeiten vor Ort.

Alle Details finden Interessierte auf www.denns-biomarkt.de

 


Über denn’s:
denn’s Biomarkt betreibt über 200 Bio-Supermärkte in Deutschland – einen davon im Werderpark.

Die Bio-Produkte mit einer transparenten Herkunft und fairen Preisen werden sorgfältig ausgewählt. Die Qualität der Lebensmittel hat dabei höchste Priorität.
Zusätzlich spielen die Bio-Erzeugnisse aus der Region eine große Rolle im denn’s Biomarkt. Viele Produkte aus dem Obst- und Gemüsesortiment sowie Molkereiprodukte und Backwaren stammen aus der Region des jeweiligen Markt-Standorts.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der entscheidende Vorsprung im Wettbewerb. Sie bedienen unsere Kunden freundlich und kompetent. Teamgeist und Kollegialität werden gelebt. Zusätzlich investieren wir kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Podiumsdiskussion zur Wahl des Landrates

Die Bewerber für das Landratsamt: Amtsinhaber Wolfgang Blasig, Andreas Schramm, Klaus-Jürgen Warnick, Franz-Herbert Schäfer, Sven Schröder (v.l.)

Werder (Havel), 25. August 2016 – Eine Podiumsdiskussion zur Landratswahl findet am 1. September 2016 ab 19 Uhr  im „Fliegerheim“ Borkheide statt.

Die Wahl des Landrates des Landkreises Potsdam-Mittelmark findet – wie hier berichtet – am 25. September 2016 statt. In Vorbereitung dieser Wahl hat der Verein Waldkleeblatt-Natürlich Zauche alle Kandidaten und Interessierte zu einer Podiumsdiskussion in das „Fliegerheim“ (Friedrich-Engels-Straße 9, 14822 Borkheide) eingeladen.

Unter dem Motto „Umwelt- und energiepolitische Leitlinien für den Landkreis PM in der nächsten Legislaturperiode“ diskutieren die Kandidaten: Amtsinhaber Landrat Wolfgang Blasig (SPD), Franz Herbert Schäfer (CDU), Andreas Schramm (Piraten), Sven Schröder (AfD) und Klaus-Jürgen Warnick (DIE LINKE).

Den Kandidaten wurden in Vorbereitung der Diskussion Wahlprüfsteine mit den Schwerpunkten:

  • Ziele für die Entwicklung des Ländlichen Raumes,
  • Biologische Vielfalt / Naturentwicklungsgebiete im Wald/ Unterschutzstellungen,
  • Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien im Landkreis Potsdam-Mittelmark – insbesondere von Windkraftanlagen,
  • Bürgerbeteiligung und Transparenz

übergeben. Sie werden den Inhalt der Diskussion bestimmen, wie die Organisatoren des Abends, Dr. Winfried Ludwig, Vorsitzender des Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V., und die stellvertretende Vorsitzende Eveline Kroll, mitteilen.

Aktuelle Informationen auf www.waldkleeblatt.de

Saisonstart in der Lohnmosterei Thierschmann

Vor dem Pressen werden die Äpfel zerkleinert.

Werder (Havel), 23. August 2016 – Angelika Thierschmann hat kaum Zeit, den Kopf zu heben – aber sie lächelt. In der Lohnmosterei Thierschmann in der Plötziner Chaussee 1a läuft die Produktion auf Hochtouren. Fast alle Familienmitglieder sind beschäftigt, die Handgriffe sitzen, hier arbeitet ein eingespieltes Team. Im Hintergrund läuft ein Radio, es duftet nach Apfel.

„Wir sind die einzige Mosterei, die auch die Sommeräpfel verarbeitet“, erklärt Angelika Thierschmann den Andrang, noch bevor die eigentliche Apfelernte in unserer Gegend beginnt. Die aber soll in diesem Jahr eine ganz besonders gute werden, wie von den Obstbauern vorhergesagt wird. Die gesunde Frucht wird hier im Land Brandenburg auf über 800 Hektar Apfelanlagen geerntet. Auch in Werder (Havel) und dem Umland gedeihen viele Äpfel, was für Thierschmanns eine Menge Arbeit bedeutet. Denn auch viele Privatleute lassen hier ihre Ernte zu leckerem Saft verarbeiten.

„Die Mindestabnahme sind 60 Kilogramm“, erklärt Angelika Thierschmann. Aus 100 Kilogramm Äpfel werden dann rund 70 Liter Saft. Und Tochter Tamara, Werders Blütenkönigin 2015/16, ergänzt: „Man sollte unbedingt vorher anrufen und einen Termin vereinbaren“.
Ihr Tipp: „Erst ernten, wenn man einen Termin hat, dann sind die Äpfel schön frisch. Momentan sollte man sich auf ein bis zwei Wochen Wartezeit einrichten“. Denn der Saft ist immer nur so gut wie die Äpfel, aus denen er gepresst wird. Bei Thierschmanns gibt es 100 Prozent Natur – weder Zucker, irgendwelche Chemie, Konzentrate oder Wasser werden hinzugefügt. Wer also in seinem heimischen Garten ohne Chemie arbeitet, erhält ebenso chemiefreien Saft.

So viel Arbeit gibt es hier in der Plötziner Chaussee 1a, dass die mobile Mosterei kaum noch auf Tour geht. „Wir haben einen Termin am Wildgehege Glauer Tal, den machen wir seit vielen Jahren und auch wieder in diesem September“, erzählt Angelika, während ihre flinken Hände weiter arbeiten. „Als wir dort das erste Mal waren, um die Äpfel von den Baumpaten dort zu pressen, gab es uns und ein Zelt. Inzwischen ist das ein richtiges Volksfest geworden – mit vielen Ständen, vielen Gästen und verschiedensten Angeboten. Ein Schäfer kommt auch immer, der bekommt für seine Schafe den Trester“. Eine schöne Tradition, mit der sie nicht brechen möchte, auch wenn der Aufwand für die Fahrt und den Aufbau recht hoch ist.

Zur neuen Saison gibt es einen neuen kleinen Hofladen – dort stellt Angelika Thierschmann voller Stolz an einer Schaufensterpuppe das schöne Königinnen-Kleid ihrer Tochter Tamara aus. Zudem gibt es dort unter anderem verschiedene Säfte aus der eigenen Produktion, hausgemachte Obstweine, Honig von der Imkerin Simone Harder, Fruchtaufstriche von Claudia Jessen, das Werderaner Kinderbuch „Die Abenteuer von Moppel und Mücke“ von Christine Pohl und auch die praktischen Saftständer für die „Bag in Box“-Systemverpackungen.

Die Säfte gibt es nämlich in Flaschen oder den beliebten fünf oder zehn Liter fassenden „Bag in Box“-Verpackungen. In diesen Pappboxen lagern die mit Saft gefüllten Innenbeutel, Bags genannt. Daraus kann man den Saft tropffrei „zapfen“, ein Hahn ist gleich dran. Durch die spezielle Bauweise kommt keine Luft in den Beutel, so ist der Saft lange haltbar. Das praktische und ökologische an diesem System: Die Box ist mehrfach verwendbar. Beim nächsten Mal kauft man einfach nur noch die Bags. Und wenn man einen Saftständer hat, dann holt man wirklich auch noch den letzten leckeren Tropfen Saft aus dem Innenbeutel.

Den Duft der Äpfel nimmt Angelika Thierschmann in der Produktionshalle kaum noch wahr. „Wenn die Saison beginnt und ich den ersten Tag in der Mosterei bin, dann rieche ich das noch. Aber schon nach ein, zwei Stunden ist das vorbei“, lächelt sie. Und hat schon wieder die nächste Runde an der Presse vor sich. Die wird mit Starkstrom betrieben, der Heizkessel für das Erhitzen wird mit Flüssiggas auf die nötige und dann konstante Temperatur gebracht.

Denn nur mit Hitze können die Säfte keimfrei und somit lange haltbar gemacht werden. Bei der Pasteurisierung werden die Rohstoffe kurz und schonend auf mindestens 78 Grad Celsius erhitzt. Dabei bleiben der leckere Geschmack und auch die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten, die Bakterien jedoch überleben das nicht, auch Gärungsprozesse können nicht beginnen. Ohne Pause kommt der heiße Most in saubere Flaschen. Derart keimfrei bleibt der Saft dann lange haltbar.

Wer übrigens keine eigenen Äpfel oder andere Früchte wie beispielsweise Erdbeeren, Quitten, Birnen oder Kirschen hat, muss natürlich nicht auf Saft verzichten – im neuen Hofladen gibt es Saft von Früchten, die Thierschmanns ausschließlich bei Obstbauern aus der Region kaufen und dann für den Verkauf auf dem Hof traditionell pressen. Alle Informationen und Preislisten gibt es auf der Internetseite der Lohnmosterei Thierschmann.

Wer sich mit seinen Äpfeln in der Lohnmosterei Thierschmann anmelden möchte, kann das unter 0177 4027251 oder 033207 784087 machen. In diesen Tagen kann es dann passieren, dass man mit unserer ehemaligen Baumblütenkönigin Tamara Thierschmann spricht. Die hilft hier und da ein Stündchen im Betrieb beim Telefondienst aus. Es ist einfach viel zu tun in der Apfelsaison in der der Lohnmosterei Thierschmann!

 

“Apfelfest” auf dem Frischemarkt

Werder (Havel), 23. August 2016 – Am Samstag, dem 10. September 2016, wird auf dem Frischemarkt am Werderpark von 9 bis 13 Uhr das Apfelfest 2016 gefeiert. Der Werdersche Obst- und Gartenbauverein und alle Händler des Frischemarktes laden ein, einen unterhaltsamen Markttag zu erleben! 

ApfelfestDer Werdersche Obst- und Gartenbauverein hat wieder einen unterhaltsamen Tag vorbereitet. Apfel- und Birnenverkostung, „Apfelschießen” für Groß und Klein, eine Hüpfeburg sowie musikalische Unterhaltung stehen auf dem Programm. 

Der Pomologe Dr. Fritz Brudel wird Fachfragen rund um den Apfel beantworten.
Außerdem werden an diesem Tag durch die Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel), Manuela Saß, und dem Vorsitzenden des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins, Walter Kassin, die Gewinner des Wettbewerbes „Unsere Stadt blüht auf“ 2016 ausgezeichnet. 

Die Werderaner und Werderanerinnen waren bei diesem Wettbewerb aufgefordert, Bilder von schönen Gärten, Balkons oder Terrassen einzureichen. Auch hübsch gestaltete Gehwege konnten eingereicht werden.

„Mein Werder“ (33): Frank Kleber

Frank Kleber baut kleine mechanische Kunstwerke: Armbandchronographen.

Kurz und knackig

Name: Frank Kleber
Alter: 47
Wohnort/Ortsteil: Werder OT Bliesendorf
Seit wann sind Sie in Werder zuhause? – Seit 2005

Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? 1 Sohnematz, der 15 ist.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich baue kleine mechanische Kunstwerke, die eigentlich keiner braucht, aber viele gern hätten. Ich mach’ Armbandchronographen.

Was würden Sie lieber machen?
Dieser Beruf ist so schön, dass ich eigentlich nichts anderes machen würde wollen. Auch ein Lottogewinn, wenn ich ihn hätte, würde daran nichts ändern. Uhrmacherei ist nicht einfach so ein Beruf, sondern für mich eher eine Berufung.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist aus meiner Sicht ein kleines idyllisches Örtchen mit vielen interessanten Ecken, in dem man genießen, entspannen und sich wohlfühlen kann. Es hat die Ruhe und Stressfreiheit, die man sich wünscht. Werder ist nicht aufdringlich und fordernd, es läd eher ein, Kraft zu tanken und mal abzuschalten.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und Warum?
Ich sitze sehr gern mit meiner Frau am Wasser in Werder, oder wir spazieren durch die Kleingartensparte. Auch bin ich gern bei Herrn Gröninger im Schmuckatelier auf der Insel. Es ist die Ruhe und Ausgeglichenheit, die einem überall begegnet. Genau das, was man braucht, um kreative Gedanken zu entwickeln.

Welche ist Ihre Lieblings- Jahreszeit und warum?
Jede Jahreszeit hat ihre schönen Zeiten. Für mich ist die schönste Jahreszeit allerdings der Frühling. Wenn die ersten Frühblüher aus dem Boden schauen und die Sonne das erste Mal richtig wärmt, einfach schön. Die Vorfreude, wieder die Gartenmöbel und den Sonnenschirm auf die Terrasse zu stellen und am Wochenende bei Sonnenschein zu frühstücken, das sind  Frühjahrs-Highlights für mich. Und dann die Baumblüte in Werder, sowohl das eine als auch das Fest an sich.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Natürlich im Frühjahr zum Baumblütenfest. Obstwein trinken und die Werderschen Gärten genießen. Aber auch auf der Insel Fisch essen oder einfach nur dort spazieren. Werder hat viele kleine Eckchen, die man für sich entdecken kann, wenn man möchte.

Über Sie!

Gelernt haben Sie das Uhrmacherhandwerk nicht – erzählen Sie uns von Ihrem doch ungewöhnlichen Werdegang bis zur ersten „Kleber“?
Oh, da könnte ich sehr viel schreiben, aber das wäre dann zu viel.
Richtig, gelernt im eigentlichen Sinne mit einer Lehre usw. habe ich es nicht. Ich bin gelernter Industriekaufmann und habe schon mein ganzes Leben damit zugebracht, geschickt handwerklich unterwegs zu sein. Uhren haben mich von frühester Kindheit fasziniert.
Und irgendwann kam ich zu einer alten, kleinen Armbanduhr, die nicht mehr ging. Und da kam mir die Idee und Herausforderung, diese alte Armbanduhr selbst zu reparieren. Das ist nun ca. 17 Jahre her. Also habe ich mir die ersten Werkzeuge besorgt und aus kaputt ganz kaputt gemacht. Was sicherlich nicht sonderlich schön war.
Ich habe dann den fachkundigen Rat einiger Uhrmacher der Region gesucht und gefunden, parallel Uhrmacherausbildungsbücher besorgt und gefühlt 100mal gelesen, und durch ehrgeiziges Üben und Probieren doch geschafft, nach Monaten die erste Uhr zu reparieren.

Im Freundeskreis hatte sich das natürlich herum gesprochen und so kamen dann die ersten Anfragen von Freunden, ob ich in die alten Schätze derer mal schauen könnte, ob da nicht was zu machen ist. Als auch das dann gelang und immer mehr Werkzeug und die ersten kleinen Maschinchen in meine Räume gelangten, wuchs der Aufgaben- und Anfragebereich immer weiter. Dann kamen die ersten Anfragen zur Teileherstellung verschlissener oder gar nicht mehr vorhandener Teile.

Alles lief ca. 10 Jahre so und entwickelte sich immer weiter. Es kamen die ersten Anfragen von fremden Menschen mit ihren alten Uhren, die da was hörten. Und zum Schluss habe ich die kompliziertesten Teile gemacht, Gehäuseteile hergestellt, Uhrengläser gefräst, Schrauben gedreht, kaputte Schalthebel nachgebaut und und und.

Der Moment kam dann 2010, da hatte ich die Idee, eine eigene Uhr zu bauen. Also habe ich dann die Reparaturen weitestgehend eingestellt und mich mit der Entwicklung der eigenen Uhr beschäftigt. Ich habe viel gezeichnet und konstruiert und dann war es soweit. In Zeichnung lag sie da, die eigene Uhr. Also ging es daran, diese Uhr zu bauen.
Im Internet habe ich nach nächtelangem Suchen die ersten Hersteller für z. B. Gehäuse und Zifferblätter gefunden, zu denen ich danach überall hinfuhr und die Zusagen bekam, mein Projekt zu unterstützen. 2011 war der Moment gekommen. Ich hielt meinen ersten Armbandchronographen in Händen.
Den 2. Step in Sachen Uhrmacherberuf erfuhr ich 2013, als ich mein Können der Kreishandwerkerschaft in Potsdam vorlegte. Man hörte sich in einem Vortrag an, was ich bis dato uhrmacherisch gemacht hatte und kam danach sofort zu dem Entschluss, mich als Uhrmacher in die Handwerksrolle zu Potsdam einzutragen und bestätigte mir, dass ich mich ab sofort Uhrmacher nennen darf. Auch das war ein erhebendes Ereignis meiner „Uhrmacherlaufbahn“.

Sie haben 2013 beim renommierten „Uhren-Magazin“, das mit der „Goldenen Unruh“ einen der wichtigsten Preise für die besten mechanischen Uhren der Welt verleiht, den fünften von zehn Plätzen in der Kategorie „Uhren bis 5000 Euro“ errungen und haben etablierte Hersteller von Luxusuhren überholt. Was ist das Besondere an ihrer ausgezeichneten „Clubtime Vigour“?
Das war mit Sicherheit für mich ein sehr bedeutendes Ereignis.

2011 präsentierte ich meine erste Serie, die Clubtime Classic. 2012 kam als Erweiterung die zweite Serie, Clubtime Vigour. Diese Uhr hatte den Unterschied, das man den Aufzugszustand der Uhr auf dem Zifferblatt mittels Zeiger ablesen konnte. Ich fand diese Uhren schon immer so schön, aber ich konnte Sie mir nie leisten, deshalb baute ich diese Erweiterung dann ein.
Dieses Uhrenmodell „Vigour“ fand ich so schön gelungen, das ich bei den Initiatoren der „Goldenen Unruh” anrief und fragte, welche Voraussetzungen gegeben sein müssten, damit ich da auch mitmachen könnte. Man war da im ersten Step erstmal verblüfft, da man mich nicht kannte, aber nach einigem Informationsaustausch bekam ich grünes Licht. Also startete ich 2013 in der Kategorie B mit 93 weiteren weltführenden Uhrenmarken. Und was soll ich sagen, ich habe auf Anhieb den 5. Platz belegt.

Das Besondere an dieser Uhr scheint im Betrachter zu liegen. Vielen Uhrenfreunden hat diese Uhr einfach gefallen. Deshalb habe ich so viele Stimmen bekommen. Natürlich könnte ich über die Formensprache und Zifferblattgestaltung in Verbindung mit der Anordung der Uhrenfunktionen sprechen, das diese Uhr zu etwas Besonderem macht, aber das Wichtigste ist und war zu diesem Zeitpunkt der Uhrenwahl der Uhrengeschmack der Anderen.

Sie „bauen“ Uhren für Menschen, die etwas Einzigartiges am Handgelenk tragen wollen und bereit sind, dafür auch einen entsprechenden Preis zu bezahlen. Wie lange arbeiten Sie an einem Modell? Und wie viele Einzelteile sind da verbaut?
Man sitzt schon eine ganze Weile an einer Uhr. Durchschnittlich vergehen je nach Uhrenmodell zwischen 80-200 Stunden, bis ich sie fertig in Händen halte. Teiletechnisch betracht, abhängig vom Modell, besteht das Uhrwerk aus ca. 200-260 Teilen.

Was sind die wichtigsten Teile einer Uhr?
Die wichtigsten Teile einer Uhr kann man gar nicht so leicht beschreiben. Wenn auch nur ein Teil im Uhrwerk fehlt bzw. nicht richtig funktioniert, geht die ganze Uhr nicht bzw. nicht richtig.

Haben alle Ihre Uhren einen Handaufzug?
Mittlerweile gibt es vier Serien aus meiner Fertigung. Drei davon sind Handaufzugsuhren und eine Serie, die „Clubime Move“ Serie macht eine Ausnahme, diese ist mit automatischem Aufzug. Dieser automatische Aufzug ist ein auf das Handaufzugsuhrwerk von mir aufgesetzte Modul mit handgefertigten Aufzugsrotor, an dem ich schon allein 20 Stunden sitze. Die nun im kommenden Herbst 5. Serie „Clubtime Lunar“ ist auch wieder eine Serie mit Handaufzug.

Mein Herz hängt an den Handaufziehern …

Machen Sie das alles allein oder haben Sie Angestellte in Ihrer Manufaktur?
Von der Produktentwicklung bis zur Vermarktung usw. mache ich alles allein.

Wenn man sich Bilder von Ihren Uhren ansieht – es sind richtige kleine Kunstwerke aus der Welt der Präzision. Woher kommen die Teile – oder sind da auch eigene Anfertigungen dabei?
Der Uhrmacher, der seine Uhr selbst baut, konzentriert sich in erster Linie auf das Herstellen des Uhrwerks. Ich selbst nutze ein altes schweizer Chronographenwerk der Firma Venus als Basis und bediene mich dieser Teile. Dieses Rohuhrwerk wird bei mir komplett umgearbeitet. Die Bearbeitungstiefe liegt bei ca. 95%. Die Aufsatzmodule bzw. auch die Automatikebene kommen mittlerweile aus der eigenen Fertigung. Es macht nicht immer Sinn, jedes Teil selbst zu fertigen. Uhrenteile sind teils so komplex und kompliziert hergestellt, das es spezialisierte Firmen gibt, die sich z. B. nur auf das Herstellen von Zahnradwellen spezialisiert haben.

Bei meiner Uhr sind derzeit 18 Zulieferer integriert. Die Aufzugskrone z. B. kommt aus Frankreich, die Drücker und Saphirgläser aus der Schweiz, die Gehäuse aus Deutschland usw.

Wie viele Uhren kommen pro Jahr aus Ihrer Werkstatt?
Durchschnittlich schaffe ich derzeit pro Jahr ca. 50 Uhren.

Das Herz ihrer Uhren ist das mechanische Laufwerk, haben alle ihre Modelle den Glasboden, sodass man das Laufwerk sehen kann?
Ja, unbedingt. Erstens bin ich ein Freund davon und zweitens soll man sehen, wieviel Arbeit in solch einem Uhrwerk steckt. Und immer, wenn ich in eine von meinen Uhren schaue, bin ich wieder fasziniert und selbst beeindruckt. Und das Gefühl kann teile ich gern mit Anderen.

Gibt es auch Modelle für Damen? Und wo kann man Ihre Uhren kaufen?
Spezielle Uhrenmodelle für Damen in Bezug auf die Größe der Uhr gibt es nicht. Die Uhrengröße am Damengelenk hat in den letzten Jahren sehr zugenommen. Heute trägt die Frau eher maskuline Uhren. Meine Uhren haben einen Durchmesser von 42 Millimeter und sind damit im absolut zeitlosen Größentrend. Ca. 20 Prozent meiner Kunden sind Damen und tragen diese Uhren sehr gern. Gestalterisch kann man gerade bei den Damenvarianten sehr individuell auf den Kunden eingehen. Interessante Farben, Brillantenbesatz oder Zifferblattmaterialien kommen hier in erster Linie zum Einsatz, die die Einzigartigkeit einer Anfertigung unterstreichen.

Meine Uhren können Sie direkt bei mir kaufen, bzw. wir sind deutschlandweit auf Lifestyle und Fachmessen als Aussteller präsent. Auch dort besteht die Möglichkeit, Uhren zu kaufen.

In den Fachhandel zu kommen, gestaltet sich als sehr schwierig. Dennoch haben wir es geschafft, die ersten Konzessionäre zu finden: Firma Zewi in Berlin, Kurfürstenstraße 178 oder in Baden Baden in der Sophienstraße 3 bzw. bei Mconcept in Potsdam, Mittelstraße 37.
In allen Geschäften werden derzeit kleine Kollektionen präsentiert und zum Kauf angeboten.

Wie erhalten Sie sich ein scharfes Auge und eine ruhige Hand, zwei Eigenschaften, die ja bei Ihrer Profession sicher sehr wichtig sind?
Das Auge ist eher nicht so anspruchsvoll, es ist trainiert. Wenn Sie ca. acht Stunden nur durch Lupen schauen, kann das natürlich sehr anstrengend sein. Aber nach diesen Jahren bin ich daran gewöhnt. Kaffee sollte man nicht allzu viel morgens trinken. Es gibt gewisse Arbeitsprozesse, die ich nur zu bestimmten Tageszeiten ausführe, da ich dann z. B. absolut ruhige Hände habe.

Wenn jemand eine alte Uhr zu Hause hat  – nehmen Sie auch Reparaturen an? Und können Sie auch den Wert einer Uhr feststellen?
Gern kann immer bei mir nach einer Reparatur angefragt werden.
Die Wertebestimmung einer Uhr ist nicht immer einfach und subjektiv. Der Wert ist das, was ein Andere bereit ist zu zahlen. Aber sicherlich kann ich zu 90% einschätzen, was für die ein oder eine Uhr erzielbar sein könnte.

Was wir sonst noch wissen wollen . . .

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Tiere lieben, ja. Wenn, dann den Hund. Unsere Nachbarn haben fast alle Hunde, die ich gern mag. Ich selber bin Aquariumfreund.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
In Bezug auf die Uhrmacherei gibt es einige Vorbilder, die mich inspiriert haben und ähnlich gestartet sind, wie ich. Mich beeindrucken Menschen, die handwerklich richtig was können.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Auf dem Nachtisch liegt z. Z. „die Uhrmacherschule“ ein Ausbildungsbuch aus dem 1. Lehrjahr. Ich habe ausschließlich Fachliteratur und lese keine anderen Bücher.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Meine Lieblingsfilme sind die alten James Bond 007 Filme. Tolle Autos, tolle Uhren, alles toll. Das muss damals ‘ne schöne Zeit gewesen sein ….

Haben Sie ein vielleicht noch verborgenes Talent?
Ich glaube nicht, meine Frau sagt immer zu mir, dass ich alles reparieren kann. Und das merke ich auch. Fast jeder aus meinem Umfeld ist schon zu mir gekommen und hat mir was gezeigt mit der Frage: Kannst Du das reparieren? … meistens ging es … ☺

 

Die Helden von Werder – 24 Stunden lang, 365 Tage im Jahr

Zugführer Ronny Seiler und der Pieper, der ihn Tag und Nacht 365 Tage im Jahr zu den Einsätzen ruft.

Werder (Havel), 19. August 2016 – Retten, löschen, bergen, schützen – In Amerika werden sie zu Recht wie Helden verehrt – die Männer und Frauen von der Feuerwehr. Das ist hierzulande leider nicht überall so – es soll sogar Menschen geben, die genervt sind, wenn die Kameraden zu einem Einsatz ausrücken und dabei die entsprechenden Signale von den Einsatzwagen ertönen. „Inzwischen brüllt ja nicht mal mehr die laute Sirene, wenn wir gerufen werden“, sagt Werders Zugführer Ronny Seiler, und er zeigt auf seinen Pieper: „Den höre nur ich“.

Vielfältige Aufgaben

Aber der Pieper liegt eben auch am Bett, falls es nachts losgehen muss. Insgesamt kommt er in diesem Jahr bereits auf knapp 100 Einsätze, im Jahr werden es meist über 200. Und dass es sich bei den meisten Einsätzen nicht um ein Stündchen handelt, die er unterwegs ist, ist wohl klar. Gerufen werden die Feuerwehrleute ja nicht nur zu Bränden – sie sind hoch qualifizierte und kompetente Allroundhelfer  – beim Bergen, übrigens auch aus dem Wasser, sie leisten technische Hilfe bei Verkehrsunfällen, pumpen Keller leer oder räumen umgestürzte Bäume weg. Sie beseitigen Ölspuren, leisten Tragehilfen, öffnen Türen, kümmern sich um Brandmeldungen, die keine sind,  und besetzen Brandsicherheitswachdienste bei Veranstaltungen.

Auf dem Papier sind es 30 Werderaner Kameraden, regelmäßig dabei sind 15 Leute. Da verteilt sich viel Arbeit auf wenige Schultern! Wenn es dann an einem Wochenende mehrere Einsätze gibt, dann braucht es wirklich eine verständnisvolle Familie. „Die müssen richtig dahinter stehen“, weiß auch Ronny Seiler. Seiner Frau hat er beim Heiratsantrag gesagt, dass sie die Feuerwehr quasi „mitheiratet“. Denn neben den Einsätzen Tag und Nacht, deren Zahl niemand vorher sagen kann, gibt es technische Dienste, die abzudecken sind, Aus- und Weiterbildungen, Übungen und vieles mehr. Das frisst Zeit. Und dennoch, Ronny Seiler ist mit 14 Jahren eingetreten, inzwischen seit 21 Jahren dabei! Menschen zu retten, zu helfen – das ist irgendwie sein Ding, obwohl er wahrlich keine große Sache draus macht. Jüngst spendete er Knochenmark, um einer jungen, an Blutkrebs erkrankten Australierin zu helfen. Er hatte sich – wie viele seiner Werderaner Kameraden – typisieren lassen.

Da muss sich in den Köpfen etwas ändern

Auch die Arbeitgeber müssen mitziehen. „Tageseinsätze werden ja oft von Kameraden, die von der Stadt angestellt sind, Bauhofmitarbeiter beispielsweise, geleistet“, so Ronny Seiler. Er selbst ist mit einer Hausmesstechnik-Firma selbstständig. Aber andere Firmen haben vielleicht nicht immer so viel Verständnis, wenn der Pieper die Kameraden zu einem Einsatz ruft. Da muss sich in den Köpfen der Verantwortlichen noch viel ändern. Schließlich verlassen sich die Menschen auf die Feuerwehr, die eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt.

Und wer denkt, dass in den meisten Städten Deutschlands auch Berufsfeuerwehren gibt, liegt falsch. Die vielfältigen Aufgaben werden hauptsächlich durch freiwillige Kräfte abgesichert. Es gibt in Deutschland rund 1,3 Millionen Feuerwehrleute – davon sind mehr als eine Million ehrenamtlich tätig!

„Meist wird die Mitgliedschaft eine ‚Familienangelegenheit‘. Da sind oft nicht nur Väter und Söhne dabei, inzwischen auch Töchter“, weiß Ronny Seiler und verweist beispielsweise auf die Quasi-Dynastie der Werderaner Familie Kranig bei der Feuerwehr. Er würde es seiner Tochter nicht verweigern, wenn sie mitmachen wollte, „sie muss aber nicht“, lächelt Seiler.
Immerhin gibt es manchmal ja auch Dinge zu sehen, die man normalerweise nicht sieht und auch nicht sehen möchte. Schwere Unfälle, schwerste Verwüstungen, Brandopfer, Tote: „Ich versuche, nicht in die Gesichter zu sehen“, sagt Ronny Seiler. Dennoch erwischt es ihn auch, gehen ihm die Fälle nah. Bei einem ausgebrannten Pkw nach einem Unfall auf der A9 bei Beelitz beispielsweise sah er auf der Rücksitzbank auch den verkohlten Rest des Kindersitzes … „Das packt man nicht so schnell weg – gerade als Vater“. Aber für ihn und die Kameraden gibt es da nur eine Maxime: „Man muss funktionieren“.

Seltenes “Dankeschön”

Um so schöner, aber leider auch sehr selten ist es, wenn sich jemand bei den Kameraden für die geleistete Hilfe bedankt. Aber auch das kommt mal vor, und Ronny Seiler zeigt auf ein Bild mit zwei Mädchen, die sich damit bei der Feuerwehr für das gerettete Leben bedanken.
„Das war auch ein wirklich schlimmer Unfall. Da musste jeder Handgriff sitzen, um die Mädchen zu retten. Ein falscher Griff hätte alles noch schlimmer machen können“, erinnert er sich ganz genau an die Situation. Umso mehr freute er sich über die Grüße und den Dank: “Das motiviert und bestärkt dann doch im Ehrenamt“.
Das Gebiet, für das die Werderaner Feuerwehr zuständig ist, umfasst auch 64 Autobahnkilometer. Dass es gerade hier in unseren Autobahnbereichen häufig und auch teilweise sehr schwere Unfälle gibt, weiß jeder. Und so gehören Einsätze in diesem Bereich zu einem Tätigkeitsschwerpunkt der Werderaner Freiwilligen Feuerwehr, die übrigens bereits 126 Jahre besteht. Koordiniert werden die Einsätze von der Feuerwache Brandenburg, dort befindet sich die Leitstelle für Potsdam-Mittelmark, die Stadt Brandenburg und Teltow-Fläming.

Förderverein für die Kameraden der Feuerwehr

Seit 2007 gibt es in Werder (Havel) auch einen Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Den Förderverein verbinden die Werderaner meist mit dem „Weihnachtsbaumverbrennen” auf dem Hartplatz vor der Insel. Eine wirklich schöne, inzwischen Tradition gewordene Veranstaltung.
Heiko Zemlin, Chef des Fördervereins, sagt: “Mit dem Reinerlös aus diesem Fest decken wir zum größten Teil unsere Ausgaben für unsere Unterstützungstätigkeit. Mit dem Besuch und dem Verzehr von Speisen und Getränken unterstützen die Gäste also indirekt die Freiwillige Feuerwehr Werder (Havel). Da treffen ehrenvoller Zweck und ein gemütlicher Abend aufeinander, und vielleicht ist es deshalb unseren weit mehr als 60 Helferinnen und Helfern ein ungeheurer Ansporn, dieses Fest jährlich immer weiter zu verbessern und zu festigen. Für den 14. Januar 2017 sind die Vorbereitungen für unser 10. Fest schon wieder in vollem Gange“.

So ein Fest auszurichten ist eine Herausforderung für den Verein. Immerhin wird das auch alles ehrenamtlich gemacht – keiner der Vereinsmitglieder ist hauptberuflich Organisator: „Das ist eine besondere Herausforderung, die wir sehr gerne angehen, da ein jeder an diesen Abenden eine ganz besondere gemeinschaftliche Stimmung verspürt. Und der höchste Lohn für uns ist, dass es für alle Besucher ein ebenso gelungener Abend wird“, betont Heiko Zemlin.

Aber der Förderverein hat sich natürlich nicht nur gegründet, um diese jährliche Veranstaltung zu organisieren. “Wir als Förderverein kümmern uns konsequent um die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) bei der Erfüllung von Aufgaben, die nicht in Gesetzen, Erlassen und Dienstvorschriften geregelt sind. Wir statten daher die Feuerwehr nicht mit technischem Equipment aus, sondern kümmern uns in erster Linie um die Nachwuchsgewinnung, die Pflege der Kameradschaft und um die Alters- und Ehrenabteilung“, erläutert Heiko Zemlin.

Es sei nämlich sehr schwierig geworden, in der heutigen Zeit Kinder und Jugendliche für die langjährige Feuerwehrmannausbildung zu motivieren. “Auch der demografische Wandel in Deutschland ist bei unserer Feuerwehr zu spüren. Bei dem vielfältigen Freizeitangebot in unserer Stadt entscheiden sich viele lieber nur für Spiel und Spaß. Dagegen ist die Ausbildung zu einem einsatzbereiten Feuerwehrmann schon sehr mühselig und mit viel Theorie, Disziplin und Arbeit verbunden und dauert viele Jahre lang“, erklärt Heiko Zemlin.

Und so hilft der Förderverein, indem er viel bei Kindern und Jugendlichen wirbt und vor allen Dingen Spaß bringt, indem der Förderverein die benötigten Geldmittel zur Verfügung stellen, um den Kinder der Jugendfeuerwehr Exkursionen und Ausflüge zu ermöglichen. „Im vergangenen Jahr waren sie in Thüringen, besuchten den Baumwipfel-Park, die Therme und fuhren Draisine. Aber auch Eisessen, ein Besuch im Spaßbad oder aber ein gemütliches Grillen mit den Kindern und deren Eltern richten wir aus“, zählt Zemlin einige der Aktivitäten auf.

“Doch nicht nur um die Nachwuchsgewinnung sorgen wir uns. Auch die aktiven Kameraden brauchen unsere Unterstützung“, weiß der engagierte Feuerwehrkamerad Zemlin. “Nicht nur personell versuchen wir aktive Einsatzkräfte zu gewinnen, sondern wir wollen Anreize setzen, dass die Kameradschaft unter ihnen immer weiter verbessert wird. So hatten wir eine schöne hölzerne Sitzecke angeschafft, auf denen sich die Kameraden nach anstrengenden Einsätzen erholen können. Wir haben auch Fitnessgeräte zur Verfügung gestellt, Jogginganzüge und einen Fernseher angeschafft oder unterstützen die Weihnachtsfeiern finanziell”.

Ebenso sehr liegt dem Förderverein die Pflege der Beziehungen zu den Kameraden, die aus Gesundheits- oder Altersgründen keinen aktiven Dienst mehr leisten können, am Herzen. “Ihre jahrelange Tätigkeit – so finden wir – gebührt auch nach ihrer aktiven Zeit höchster Respekt”. Heiko Zemlin kümmert sich liebevoll um alle runden Geburtstagskinder und organisiert mit ihnen verschiedene Zusammenkünfte.

Aufklären und um Nachwuchs werben

Doch nicht nur die Unterstützung der Jugend, der aktiven Kameraden und der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr steht im Vordergrund der Arbeit des Vereins. Genauso wichtig ist für die Vereinsmitglieder die Aufklärungsarbeit bei den Bürgerinnen und Bürgern. „’Bei allen sich bietenden Gelegenheiten klären wir mit unserem kleinen Infostand über den Brandschutz auf“, berichtet Zemlin.

Der Verein mit seinen über 50 Mitgliedern – neue sind jederzeit herzlich willkommen –  ist Mitglied im Stadtsportbund und auch gern bereit, anderen Vereinen zu helfen. Sei es mit Equipment oder personell.

Wer die Feuerwehr in Werder unterstützen möchte, kann dies auch mit einer Spende hier tun und erhält natürlich eine Spendenbescheinigung:
Bankverbindung: VR Bank Fläming eG
Kontonummer: DE 891606 2008510 37530 00

Heiko Zemlin ist unter 0172 3144324 erreichbar und freut sich auf Anfragen zum Verein und zur Mitgliedschaft im Förderverein. Hier entlang geht es zur Internetseite des Fördervereins und hier zur Facebook-Seite.

Wer sich für die ehrenamtliche Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr – ob nun als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – interessiert – Informationen und Ansprechpartner gibt es auf der Facebook-Seite der Feuerwehr und alle 14 Tage dienstags direkt in der Feuerwehrwache in der Kemnitzer Straße, Beginn jeweils 18.30 Uhr. Der nächste Termin ist der 23. August 2016.

 

Tolle Ferien im Hort „Sunshine Kids”

So schön können Ferien sein! Und "Schloss Glindowsouci" ist besonders gelungen!

Werder (Havel), 19. August 2016 – Die Kinder und Erzieher des Hortes „Sunshine Kids“ in Glindow hatten für diesen Sommer ein schönes Ferienthema: Das Leben auf Schlössern und Burgen“.
“Dieses Ferienthema nahmen wir zum Anlass, gemeinsam ein Projekt mit dem Apfelhotel ‘Granny Smith‘ in Glindow ins Leben zu rufen“, berichten die „Sunshine Kids“.
Die Ausflüge führten nach Sanssouci, zum Stadtschloss (Landtag), Kloster Lehnin und Schloss Petzow.

“Hier holten wir uns Anregungen zum Bau von eigenen Schlössern und Burgen“. Die fünf entstandenen Bauwerke sind seit heute im Apfelhotel ausgestellt und können ab Anfang September von allen besichtigt werden. Als Dankeschön gab es für alle eine leckere Eiskreation. Höhepunkt des Projektes wird der Schlossball zum Abschluss der Ferien sein.

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Offensive „Aktiv sein im Alter”

Werder (Havel), 18. August 2016 – Der Landkreis führt im Jahr 2016 seine Offensive „Aktiv sein im Alter“ weiter. Er wendet sich gezielt an Bürger ab dem 55. Lebensjahr. Wie der Landkreis heute mitteilte, soll die Offensive „Aktiv sein im Alter“ Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Potsdam-Mittelmark animieren, Angebote und Aktivitäten vor Ort selbst zu entwickeln und im Sinne einer generationenübergreifenden Arbeit zu veranstalten.

Projekte

Der Landkreis ruft weiterhin zur Projektinitiative auf, mit der Zielstellung, die Begegnung und die Identität vor Ort zu stärken und ein generationenübergreifendes Miteinander zu beleben.

Konzeptideen können weiterhin beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingereicht werden. Formulare für die Beantragung gibt es direkt über den Fachdienst Soziales und Wohnen oder auf der Internetseite des Landkreises.

Letzter Abgabeschluss ist der 15. September 2016

Ansprechpartnerin ist im Fachdienst Soziales und Wohnen,
Frau Daniela Berlin – Tel.: 033841 91 368 oder per E-Mail: sozialamt@potsdam-mittelmark.de

Förderung von Bildungsveranstaltungen oder Kursen

Ziel ist es, dass Angebote auch in kleineren Orten stattfinden können. Zu vielfältigen Themen werden vom Landkreis Potsdam-Mittelmark Bildungsangebote, Workshops oder Vorträge vermittelt und finanziert. In Anspruch nehmen können diese Veranstaltungen alle Bürgerinnen und Bürger ab dem 55. Lebensjahr. Grundvoraussetzung ist eine Teilnehmerzahl von fünf Personen und ein Veranstaltungsraum vor Ort.

Die gewählten Themen sind breit gefächert gehen über Bewegung und Ernährung über Kultur und Sprache, Rechtsfragen bis hin zum Umgang mit neuen Medien. Auf der Homepage des Landkreises Potsdam Mittelmark ist der Themenkatalog jeweils aktuell hinterlegt.

Der Landkreis: “Rufen Sie in unsere Koordinierungsstelle an! Lassen Sie sich zu Themen beraten oder bringen Sie eigene Wünsche mit. Eine schriftliche Antragstellung ist nicht notwendig!”

Ansprechpartnerin in der Koordinierungsstelle ist
Frau Monika.Haferkamp –  Tel.:  03381 2099728 oder per E-Mail: aktivsein-imalter@t-online.de

Themen und Angebote  

Gesundheit und Bewegung                     

“Auch im Alter fit für den Notfall – Senioren leisten Erste Hilfe”
Nordic Walking
Informationen zur Akupunktur
Yoga
Tanzen
Radfahren in der Gruppe
Hörtraining
Senioren im Straßenverkehr
Entspannung durch Klangerlebnisse
Reittherapie für Senioren

Neue Medien
PC
Tablet
Smartphone

Kunst, Kultur, Kreativität und Sprache
Handweberei
Körbe flechten
Schreibwerkstatt
Philosophie
Heimatgeschichte
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Die Themen und Angebote sind nicht abschließend, eigene Wünsche können eingearbeitet werden. Anrufe unter: 03381 2099728 oder per E-Mail: aktivsein-imalter@t-online.de

Der BRANDENBURG-TAG – das Landesfest

Werder (Havel), 17. August 2016 – Das Landesfest BRANDENBURG-TAG gehört zu den größten Festen für die ganze Familie im Land. Am 3. und 4. September 2016 feiern Menschen aus nah und fern unter dem Motto “Hoppegarten gut im Rennen …” zwischen Kaiserbahnhof und Klubtribüne in der Gemeinde Hoppegarten das 15. Landesfest. Der BRANDENBURG-TAG hat für alle Altersgruppen traditionell viel zu bieten. Viele unterschiedliche Veranstaltungsbereiche und abwechslungsreiche Bühnenprogramme laden zum Verweilen und Mitmachen ein.

Der BRANDENBURG-TAG ist eines der beliebtesten Feste im Land. Als etablierte Marke mit vielen bekannten Submarken lockt es alle zwei Jahre tausende Besucher in die Ausrichterkommunen.

Am 3. und 4. September 2016 wird nun also die Gemeinde Hoppegarten zum Anziehungspunkt für die ganze Familie. Den Facettenreichtum des Landes Brandenburg erleben die Besucher während der zwei Veranstaltungstage auf den Bühnen oder in Aktionen, die auf dem Festgebiet präsentiert werden. Die Vielfalt der Themen Politik, Kultur, Medien, Wirtschaft, Schule, Sport, Ehrenamt und Natur werden für zahlreiche Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bei Jung und Alt weckt das Zusammensein bei kulinarischen Köstlichkeiten aus allen Regionen des Landes, beeindruckende Bühnenshows regionaler Rundfunk- und Fernsehsender, Infotainment, Musik und Mitmachaktionen heute schon Vorfreude.

Die Gemeinde Hoppegarten

Unter dem Motto „Hoppegarten … gut im Rennen“ präsentieren sich die Gemeinde und das Land Brandenburg in seiner gesamten Vielfalt den Gästen aus Nah und Fern auf dem 15. Landesfest.

Zwischen Kaiserbahnhof, Kaisertribüne und auf der Galopprennbahn wird ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm für die ganze Familie und alle Altersgruppen geboten.

Beim Bummel über das Festgebiet erleben die Gäste die Besonderheiten Brandenburgs.

Regionale Produkte können vor Ort, direkt vom Erzeuger erworben werden – ob Backspezialitäten, Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukte, Wein, Honig, Konfitüren und vieles mehr.

Wer mehr über die Arbeit der Landesregierung und der Landesbehörden erfahren möchte, sollte deren Präsentationszelte und Freiflächendarstellungen besuchen. Eine besondere Würdigung erfahren traditionell die ehrenamtlich arbeitenden Menschen im Land Brandenburg. In einem besonderen Bereich stellen sie sich mit ihrem Engagement vor Ort dar und laden zum Dabeisein und Erfahrungsaustausch ein.

Leona Heine, die erfolgreiche junge Musikerin aus Hoppegarten, ist Botschafterin des diesjährigen Landesfestes – BRANDENBURG-TAG. Ihr Song „Weites Land“ wurde anlässlich des BRANDENBURG-TAGs für Hoppegarten komponiert und Leona Heine wird diesen natürlich auch am 3. und 4. September in Hoppegarten für alle Besucherinnen und Besucher präsentieren. Hier hören: Der Song „Weites Land”

Weitere Informationen gibt es hier: www.landesfest.de

Handball: “6. Havelcup” mit spannenden Spielen

Werder (Havel), 16. August 2016 – Bevor Werders in die 3. Liga aufgestiegenen Handballer des HV Grün-Weiß Werder am 3. September mit einem Heimspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt II in die neue Saison starten (19 Uhr, Halle am Ernst-Haeckel-Gymnasium), gibt es am kommenden Samstag, dem 20. August, die sechste Auflage des „Havelcups“.

Zwischen 10 und 19 Uhr treffen hochklassige Männermannschaften aufeinander – das sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Tagesticket kostet schmale drei Euro! Zu sehen gibt es dafür mit Sicherheit spannende Spiele. Gespielt wird jeweils 2 x 20 Minuten. Die Siegerehrung ist für 19 Uhr vorgesehen.

Die Teilnehmer am 6. Werderaner Havelcup sind:

– die SG LVB Leipzig Handball (3. Liga Ost),
– der Oranienburger Handballclub e.V. (3. Liga Nord),
– die zweite Mannschaft der Füchse Berlin (Oberliga Ostsee-Spree) sowie
– die HSG Nienburg 1.Herren (Oberliga Niedersachsen) und
– HV Grün Weiß Werder (Aufsteiger in 3. Liga Nord)

“In diesem Jahr freuen wir uns insbesondere auf die Teilnahme des Oranienburger HC und dem damit verbundenen Wiedersehen mit unseren ehemaligen Trainern Christian Pahl und Matthias Lessig. Christian war vor sechs Jahren maßgeblich daran beteiligt, den Werderaner Havelcup ins Leben zu rufen und zu einer festen Instanz im Vorbereitungskalender der 1. Männermannschaft zu machen. Trotz der in diesem Jahr anstehenden sportlichen Rivalität in der 3. Liga Nord pflegen beide Mannschaft einen sehr freundschaftlichen und konstruktiven Umgang miteinander. So hat beispielsweise Matthias Lessig seine aktive Unterstützung bezüglich des Erlernens der vielen ligenbedingten Neuerungen (Videoportal, elektronisches Spielprotokoll uvm.) angeboten. Wir sind stolz darauf, in Euch einen tollen und erfolgreichen Nachbarverein zu haben“, heißt es in einer Mitteilung des HV Grün-Weiß Werder.

 

Mein Werder (32): Eddy Benkendorf

Kurz & knackig:

Name: Eddy Benkendorf

Alter: 25 Jahre

Wohnort/Ortsteil: Werder

Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Zu Hause in Werder bin ich leider erst ab dem 1. September, hat ein Weilchen gedauert, eine passende Wohnung zu finden. Aber was lange währt, wird gut ☺.

Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? Noch habe ich keine Kinder. Momentan steht die Kinderplanung nicht im Vordergrund. Aber ich denke schon, dass früher oder später mal ein Kind kommt ☺

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine idyllische kleine Stadt, direkt an der Havel gelegen und vom Wald umgeben. Quasi ein kleiner Naherholungsort mit Stadtcharakter.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?
Da ich bisher überwiegend dienstlich in Werder unterwegs war, ist die Frage nach einem Lieblingsort schwer zu beantworten.
Oftmals fahren wir nach unserem Dienstabend zum Italiener in den Havelauen, um dort den Tag mit einer leckeren Pizza direkt am Wasser ausklingen zu lassen.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Also ehrlich gesagt, kann ich mich zwischen diesen beiden Orten gar nicht entscheiden. Oder soll ich besser sagen – keinen von beiden? Zur Baumblüte bin ich immer an einem Ort und das ist das Sanitätszelt an der Kirche auf der Inselstadt. ☺

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag? Was würden Sie lieber machen?
Fangen wir mal mit der Arbeit an, ich arbeite hauptamtlich im Rettungsdienst auf der Rettungswache in Werder. Wenn ich nicht gerade arbeiten oder bei der DLRG bin, fotografiere ich gern, treffe mich mit Freunden und genieße einfach mal die freie Zeit auf der Couch.
Zu der Frage, was ich lieber machen würde: Gar nichts, denn ich sehe meinen Beruf als Berufung an und ich würde mich immer wieder für ihn entscheiden.

Wie sind Sie zur DLRG gekommen?
Ich habe mich damals schon seit geraumer Zeit für den Katastrophenschutz interessiert, eines Tages habe ich mal gegoogelt, was es in meiner Umgebung so gab. Dabei bin ich auf die „SEG Werder“ gestoßen, diese waren 2008 noch unter der Federführung des Malteser Hilfsdienstes.
2011 entschied man sich dann, den Verein mit allen Mitgliedern der SEG zu wechseln, da viele schon seit Jahren auch bei der DLRG waren und so bin auch ich dann bei der DLRG gelandet.

DLRG: Katastrophenschutz, Wasserrettung, Sanitäter – die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat viele Aufgaben – welche sind die wichtigsten?
Die Kernaufgabe der DLRG ist im Wesentlichen die Wasserrettung. Diese ist auch die wichtigste Aufgabe, denn ohne die Wasserrettung würde es weitaus mehr Ertrinkungstote geben. Natürlich kann auch die DLRG dies nicht verhindern. Aber sie kann dazu beitragen, durch Ausbildung und Präsenz das Risiko zu verringern.

Auch ist die Ausbildung bei der DLRG ein wichtiges Thema. Die DLRG bildet unter anderem Sanitäter aus, bietet Erste-Hilfe-Kurse an und nicht zu vergessen auch sämtliche Ausbildung im Bereich Wasser wie „Seepferdchen” und Rettungsschwimmer.

Eine weitere wichtige Aufgabe der DLRG ist auch der Katastrophenschutz, dieser untergliedert sich in zwei Bereiche. Einmal die Wassergefahren – z.B. Hochwasser – und die allgemeine Gefahrenabwehr, wie z.B. Unterstützung bei Großschadenslagen (Einsätze, bei denen es viele Verletzte/Betroffene gibt) bei denen wir z.B. tätig sind.

Des Weiteren bietet die DLRG auch sanitätsdienstliche Absicherungen am und auf dem Wasser an. Dadurch kann im Notfall schnell geholfen und Schlimmeres verhindert werden.

Sie sind der Leiter der DLRG SEG Werder – welche sind die Aufgaben der DLRG SEG in Werder und Umgebung? Und was machen Sie persönlich?

Die DLRG SEG Werder ist in erster Linie eine Einheit, die sich auf Großschadenslagen im Landkreis Potsdam-Mittelmark wie z.B. Busunfälle oder große Evakuierungen spezialisiert hat. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn es mehr als zehn Verletzte Personen gibt, die behandelt werden müssen. Dafür werden wir rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr über sogenannte Funkmeldeempfänger (Pieper) alarmiert. Man könnte dies mit einer Freiwilligen Feuerwehr vergleichen. Wir bauen zusammen mit anderen Einheiten aus dem Landkreis eine kleine Zeltstadt auf, in der wir pro Stunde 25 Patienten versorgen können. Glücklicherweise kommt die Einheit selbst selten zum Einsatz, dieses Jahr hatten wir zwei Einsätze, das war einmal der Gebäudebrand in der Neujahrsnacht in Beelitz und der große Gefahrgutunfall auf der Autobahn.

Außerdem sichern wir mit unseren Mitgliedern diverse Veranstaltung sanitätsdienstlich ab, z.B. das Havelauenfest, das Werderaner Mühlenfest, die Baumblüte, die Potsdamer Erlebnisnacht, die Potsdamer Schlössernacht uvm.

Meine Aufgaben in der SEG sind u.a. die Koordinierung der ganzen sanitätsdienstlichen Absicherungen, Personaleinteilung und Verwaltung, Ausbildungsorganisation und Ausbildung der Einsatzkräfte, Bestellung des medizinischen Verbrauchsmaterials und der Einsatzkleidung sowie die gesamte Personalverwaltung. Das Ganze mache ich natürlich nicht alleine, mein Stellvertreter unterstützt mich, wo immer er kann.

Im Einsatz bin ich Gruppenführer eines Behandlungszeltes oder in der Einsatzleitung des Behandlungsplatzes tätig.

Jetzt stellen sich bestimmt einige die Frage, warum hier nichts von Wasserrettung steht, oder? Wir arbeiten sehr eng mit der DLRG Ortsgruppe in Potsdam zusammen. Diese hat vom Landkreis Potsdam-Mittelmark den Auftrag, hier die Wasserrettung durchzuführen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, uns voll und ganz auf unsere Aufgaben an Land zu konzentrieren, im Grunde genommen sind wir allerdings sehr miteinander vermischt, denn viele unserer Mitglieder sind auch in der Ortsgruppe Potsdam aktiv.

Wie ist die technische Ausstattung der SEG?
Stationiert sind wir in den Havelauen, dort wurde eine alte Industriehalle für unsere Zwecke umgebaut. Dort haben wir u.a. einen Schulungsraum, Büro, Lager, Sanitäranlagen M/W getrennt, Umkleideräume M/W getrennt und eine riesige Fahrzeughalle, in der aktuell 13 Einsatzfahrzeuge stehen. Diese werden allerdings nicht alle durch uns besetzt.

Wir besetzen von diesen 13 Fahrzeugen sieben Fahrzeuge und betreiben ein achtes in Kooperation mit dem DRK. Zu den sieben Fahrzeuge zählen fünf Notfall-Krankenwagen, die für Großschadenslagen konzipiert wurden. Ein normaler Krankenwagen kann nur einen Patienten liegend transportieren. Wir allerdings können zwei Patienten nebeneinander transportieren, da unsere Fahrzeuge mit zwei Tragen ausgestattet sind.
Des Weiteren verfügen wir noch über einen Mannschaftswagen, der dazu dient, Einsatzkräfte an die Einsatzstelle zu bringen.
Eines unserer neuesten Fahrzeuge ist das Führungsfahrzeug, welches mit einem mobilen Büro verglichen werden kann. Das Fahrzeug besitzt eine festeingebaute Telefonanlage mit einer Festnetznummer, man kann mit einem Laptop über WLAN des Fahrzeuges ins Internet gehen und vor Ort auch sofort wichtige Dokumente ausdrucken.
Wie schon erwähnt, besetzen wir zusammen mit dem DRK ebenfalls ein Einsatzfahrzeug. Den sogenannten Gerätewagen-Rettungsdienst. Auf diesem Auto ist ein Zelt verlastet, in das acht bis zehn liegende Patienten passen. Außerdem noch diverses Equipment wie Beatmungsgeräte, Defibrillatoren, Verbandstoffe und einiges mehr.

Wie viele Mitglieder gibt es in Werder?
Aktuell besteht unsere Einheit aus rund 40 Einsatzkräften, wovon aus Werder selbst rund 15 Einsatzkräfte kommen. Der Rest kommt aus der näheren Umgebung.

Suchen Sie Nachwuchs, wenn ja, in welchen Bereichen?
Wir sind stets auf der Suche nach Nachwuchs für unseren Katastrophenschutz und Sanitätsdienst, da wir – wie bereits erwähnt – jederzeit einsatzbereit sind.
Selbstverständlich sind wir auch auf der Suche nach Interessenten für die Wasserrettung. Wir arbeiten, wie ebenfalls bereits erwähnt, sehr eng mit der DLRG Ortsgruppe Potsdam zusammen. Diese unterstützt uns, wann immer es geht, umgekehrt machen wir dies natürlich auch.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?
Die Voraussetzungen sind nicht sehr hoch. Das Mindestalter zum Eintritt in die SEG beträgt 16 Jahre. Jedoch ist Teamfähigkeit sehr wichtig, denn Sanitäts- und Rettungsdienst ist Teamarbeit! Außerdem man muss gern an und mit Menschen arbeiten. Eine Ausbildung zum Sanitäter erhält man bei uns.

Was wir sonst noch wissen wollen . . .

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
So genau habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aktuell gibt es niemanden.

Welche Fragen würden Sie ihr stellen?
Gute Frage, spontan fällt mir keine ein.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Momentan keins, ich komme auch gar nicht zum Lesen aufgrund des anstehenden Umzugs.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Ich habe keine Vorbilder.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
Meine aktuelle Lieblingsserie ist “Navy CIS LA”. Hier ist alles vereint, Komödie und Action zusammen, ist manchmal ganz witzig.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ich kenne keins … Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich mag Tiere sehr gerne. Allerdings besitze ich momentan keine. Durch den Schichtdienst habe ich einfach keine Zeit, mich genügend um die Tiere zu kümmern. Wenn ich die Möglichkeit hätte, könnte ich mich ehrlich gesagt nicht zwischen Hund oder Katze entscheiden. Beides sind schöne und dankbare Tiere.

Fakten zur Landratswahl

Werder (Havel), 12. August 2016 – Am 25. September wird die erste Direktwahl eines Landrats in Potsdam-Mittelmark stattfinden. Bislang wurde der Repräsentant und rechtliche Vertreter des Landkreises durch den Kreistag gewählt. Der Sitz des Landkreises Potsdam-Mittelmark ist in der Niemöllerstraße 1, 14806 Bad Belzig.

Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein besitzt. Insgesamt sind rund 175 000 Wahlberechtigte in den fünf mittelmärkischen Wahlkreisen aufgerufen, mit ihrer Stimme den neuen Landrat zu bestimmen. Eine eventuelle Stichwahl ist am 9. Oktober 2016 geplant.

Der Landrat ist als Beamter auf Zeit Leiter der Kreisverwaltung. Er ist rechtlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises und wurde bislang für die Dauer von acht Jahren durch den Kreistag gewählt.

Zu dieser ersten Direktwahl treten neben Amtsinhaber Wolfgang Blasig (SPD) auch  Franz-Herbert Schäfer (CDU), Klaus-Jürgen-Warnick (Die Linke),  Sven Schröder (AfD) sowie  Andreas Schramm (Piraten) an. Die Grünen und die FDP verzichteten auf einen Kandidaten. Weibliche Bewerberinnen für den Posten gab es nicht.

Wahlberechtigte Personen, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, erhalten gemäß der Brandenburgische Kommunalwahlverordnung bis zum 3. September 2016 eine Wahlbenachrichtigung. Briefwahl ist möglich.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Das Wählerverzeichnis zu den Wahlen zum Landrat für die Wahlbezirke der Stadt Werder (Havel) kann in der Zeit vom 5. bis 9. September 2016 während der allgemeinen Öffnungszeiten im Schützenhaus, Bürgerservice, Uferstraße 10, eingesehen werden.

Montag: 8 bis 13 Uhr
Dienstag: 8 bis 12 Uhr, 13 bis 18 Uhr
Donnerstag: 8 bis 12 Uhr, 13 bis 18 Uhr
Freitag: 7 bis 12 Uhr

Profile

Wolfgang Blasig: „Ich will für acht Jahre antreten. Die Potentiale des Landkreises wollen mit aller Kraft, Mut und voller Motivation angepackt werden. Schon jetzt ist Potsdam-Mittelmark der erfolgreichste Landkreis Ostdeutschlands. Gemeinsam wollen wir dies mit Ehrgeiz weiter ausbauen.“ Die SPD Potsdam-Mittelmark und Wolfgang Blasig wollen das Profil des Landkreises weiter schärfen, dazu soll die Verkehrsanbindung in allen Teilen des Landkreises verbessert, der Breitbandausbau vorangetrieben und der soziale Ausgleich im Landkreis gestärkt werden.

Franz-Herbert Schäfer: „Ich freue mich auf die Herausforderungen, die das Amt des Landrates mit sich bringt. Aus meiner Sicht hat die Wirtschaftsförderung unter allen Politikfeldern ein besonderes Gewicht. Denn die Bindung von Unternehmen, in unserem Landkreis gerade der kleinen und mittleren Unternehmen, von Gewerbetreibenden, Selbständigen und – nicht zuletzt mit Blick auf unsere Landkreisstruktur – von Landwirten ist Garant für die Schaffung und für den Erhalt unseres regionalen Wohlstandes.“

Klaus-Jürgen Warnick:  “Ein Landrat zum Anfassen, nicht nur auf den Zeitungsfotos, eine Verwaltung, die nicht nur funktioniert, sondern Bürgeranliegen mit Priorität behandelt, Solidarität der Starken mit den Schwachen auch über Gemeindegrenzen, Stärkung der öffentlichen Hand in allen Fragen, die das Dasein der Menschen in Potsdam-Mittelmark unmittelbar betreffen” waren Kernaussagen seiner Bewerbungsrede. Das Kreisentwicklungsbudget müsse weiter erhöht werden, damit Kommunen in der Peripherie des Landkreises nicht abgehängt werden.

Sven Schröder: Sven Schröder sagt, dass er kandidiere, um neue Lösungskonzepte bei der Unterbringung von Flüchtlingen und der Infrastruktur auf den Weg zu bringen. Er sieht sich besonders in der Verantwortung, die metropolenferneren Räume attraktiver zu machen und die landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten zu unterstützen. Darüber hinaus möchte er als weiteres Kernthema das derzeit durch Personalmangel und Umstrukturierungen angeschlagene Gesundheitswesen in PM stärken. Als überzeugter Windkraftgegner setzt er sich zudem für einen sofortigen Stopp des Windkraftausbaus ein.

Andreas Schramm: Schramm will für mehr Mitsprache der Bürger und Transparenz im Landkreis zu sorgen. “Im ländlichen Bereich ist eine deutlich verbesserte Mobilität zu gewährleisten. Im Bereich des Wohnungsbaus werde ich mich dafür einsetzen, dass neben der Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum verstärkt mehr barrierefreier Wohnraum zur Verfügung gestellt wird. Bei beabsichtigten Eingriffen in die Umwelt sind die betroffenen Bürger zu befragen. Der Bereich Radverkehr muss stärker gefördert werden. Auch ist die flächendeckende Versorgung mit freiem WLAN ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Wegfall der Kita-Gebühren für Bürger mit schmalem Geldbeutel”.

(alle Zitate und Aussagen sowie Fotos von den Internetseiten der jeweiligen Parteien der Kandidaten)

Jetzt geht es endlich wieder rund!

Werder (Havel), 10. August 2016 – Der Ball rollt wieder – am Wochenende startet wieder die Punktspielsaison 2016/17. Am heutigen Mittwoch bestreitet die 1. Männermannschaft des Werderaner FC aber zuvor ihr letztes Testspiel gegen den Landesklassenvertreter Kickers Potsdam. Anstoß ist um 19.30 Uhr auf dem Arno-Franz-Sportplatz.

Trainer André Kather hat seine Spieler – darunter viele neue Gesichter – in den vergangenen Trainingswochen gefordert. Werders Fußballfans können sich also heute schon auf die neue Saison einstimmen. Die beginnt dann mit dem Heimspiel am Samstag ab 15 Uhr gegen den TuS Sachsenhausen. Der war auch der letzte Gegner vor der Sommerpause, Endstand war 1:1. “Nun steht diese Begegnung aber unter anderen Vorzeichen, wollen beide Teams mit einem mit einer guten Leistung in die Saison starten. Das Gesicht der Mannschaft des Werderaner FC hat sich während der kurzen Sommerpause auf einigen Positionen geändert und auch bei den Gästen gibt es Veränderungen. Trainer André Kather und seinem Co. Trainer Martin Nitzsche stehen am Samstag noch nicht alle Spieler zur Verfügung, da sich noch einige Spieler im Urlaub befinden“, informiert WFC-Chef Klaus-Dieter Bartsch.

Eine kontinuierliche Trainerarbeit mit der 1. Männermannschaft ist gesichert – Trainer André Kather hat um weitere zwei Jahre verlängert. Nitzsche ist ein weiteres Jahr Co-Trainer. Bartsch: „Wir haben die Mannschaft fast komplett umgestaltet. Fünf Abgänge – darunter Leistungsträger – mussten kompensiert werden“. Tim Wolter beispielsweise war 14 Jahre beim WFC und wechselte jetzt in die Landesklasse West zu Fortuna Babelsberg, ebenso Felix Thoss. Alexander Brauner geht in Richtung ESV Lokomotive Potsdam, ebenfalls Landesklasse West.

„Ich glaube, wir haben jetzt mit den jungen, talentierten und gut ausgebildeten sowie den beiden neuen erfahrenen Spielern unter den Neuzugängen eine gute Truppe zusammen, die es gilt, schlagkräftig zu formen“. Das Ziel ist klar abgesteckt: „Wir wollen um einen einstelligen Tabellenplatz mitspielen“.

Klaus-Dieter Bartsch als „Urgestein“ des Werderaner Fußball-Lebens kann mit Stolz berichten, dass keine der Mannschaften abgestiegen ist. „Wir haben jetzt 17 Mannschaften im Spielbetrieb. Im Verein haben wir 500 Mitglieder, davon 350 aktive Sportler“. Er ist als Stadtsportbundchef bei vielen Sportveranstaltungen, drückt allen Vereinen der Stadt die Daumen für die sportlichen Erfolge, freut sich über den Aufstieg der Glindower Fußballmannschaft – sein Herz hängt aber natürlich besonders am WFC. Und so freut er sich auch auf die Einrichtung eines Vereinszimmers, das jetzt geplant ist.

Sein großer Wunsch ist, dass noch mehr Werderaner zu den Spielen kommen. Der Eintritt kostet preiswerte vier, ermäßigt zwei Euro. Und geboten wird ein guter Fußball, wie Bartsch weiß. „Die Spieler haben es verdient, dass die Fans ihre Leistungen würdigen. Natürlich können wir nicht in jedem Jahr um Platz 1 spielen“.

Dankbar ist Bartsch der Riva-Residenz, die dem Nachwuchs des WFC bequeme Fahrten zu den Spielen ermöglicht. „Wenn der Bus für die Senioren nicht benötigt wird, dürfen wir ihn nutzen. Ich danke Nadine Anderson für diese Hilfe“, sagt Bartsch, der natürlich allen Sponsoren des Vereins dankt. Hauptsponsor ist weiterhin das Möbelhaus Christ und die HGW. „Kleine wie große Sponsoren – alle sind uns wichtig“, betont er.

Den Spielplan für die Brandenburgliga findet man hier und hier.

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2.und 3. Männer müssen am Sonntag auswärts ran

Die 2. und 3. Männer starten am Sonntag, 14. August 2016, in die neue Saison, wobei die 2. Männer bei der SG Saarmund antritt. Die 3. Männermannschaft muss nach dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse zur TSV Perwenitz reisen. Beide Begegnungen werden um 15 Uhr angepfiffen.

Trainer für Kindermannschaften gesucht

Es gibt viele neue Bewohner in Werder und viele Kinder möchten Fußball spielen. Der WFC sucht deshalb für die Minikicker, E- und F-Junioren sowie für die D-Junioren neue Trainer, die mit viel Begeisterung und Engagement den Nachwuchsbereich des Werderaner FC Viktoria 1920 e.V. unterstützen und weiterentwickeln möchten. „Das ist keine schwere, aber ein verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Klaus-Dieter Bartsch. „Die Übungsleiter werden von uns unterstützt und gefördert, es gibt eine kleine Aufwandsentschädigung. Man sollte mit Kindern umgehen können und natürlich Spaß am Fußball haben“. Wer Interesse hat, kann sich direkt bei Klaus-Dieter Bartsch (0172 349 4217) oder beim Nachwuchsleiter Axel Grohe (0177 7260415) melden. „Wir freuen uns über jeden. Also, nehmt Euer grün-weißes Herz in die Hand und meldet Euch“.

C Junioren- Es kann wieder los gehen

Auch wenn die C Junioren noch ihre verdienten Ferien genießen, laufen hinter den Kulissen schon die Vorbereitungen für die neue Saison. Allein vier Testspiele – alle auf dem neuen Kunstrasenplatz auf Werders Insel – sollen zeigen, wie die Mannschaft in die neue Saison startet. Das erste Testspiel findet am 27. August ab 10 Uhr gegen den Brandenburgliga-Aufsteiger FSV Luckenwalde statt. Es folgen am 4. September, 11 Uhr, der SV Babelsberg 03 II, am 8. September,  18 Uhr, die SpG Töplitz/Bornim und am 11. September, 11 Uhr, der FSV Babelsberg 74. Punktspielauftakt ist dann am 18. September um 10 Uhr, ebenfalls in Werder. Der Gegner ist dann die SSV Einheit Perleberg.

Das Trainerteam freut sich auf die neuen Herausforderungen und hoffentlich vielen Fans. Betreuen werden die Mannschaft Henry Ullrich und Maximilian Bodenstab. Max kommt von Eintracht Glindow, spielt dort in der 1. Männermannschaft. Der 18Jährige wird nun in Werder auch seine ersten Trainererfahrungen auf dem Großfeld sammeln. Als dritter Trainer steht, wenn Not am Mann sein sollte, weiterhin Dirk Junkel zur Verfügung. Trainingsauftakt ist mit Max Bodenstab und Dirk Junkel am 16. August, 18 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Werder. Wer Interesse hat, in dieser tollen Mannschaft mitzuwirken, kann sich jederzeit melden.
Weitere Infos unter: www.wfc-nachwuchs.de

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