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Die Wette

Die Karnevalssaison hat Werder fest im Griff. Nicht nur die einschlägig bekannten Narren des KCW, des Glindower und Töplitzer Karnevalsvereins, nein – auch die Stadtverwaltung macht mit.

Denn wenn die Karnevalisten am 11.11. um 11:11 Uhr das Rathaus stürmen und den Stadtschlüssel an sich reißen, steht auch traditionsgemäß eine Wette mit der Stadtverwaltung an.

Die Wette dieses Jahr:

“Der KCW wettet, dass die Bürgermeisterin es nicht schafft, am 8. Februar 2016 eine Tanzgruppe mit

mindestens elf Tänzern aus der Stadtverwaltung oder der Stadtverordnetenversammlung auf die Bühne zu bringen, die einen mindestens 1,11 Minuten dauernden Formationstanz aufführt und zwar gekleidet in den Farben unserer Stadt ”

Wie die Fotos beweisen, wird hinter den Mauern des Rathauses schon fleißig geübt. Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, kann sich die gesamte Show bei der letzten Karnevalsveranstaltung des KCW am Rosenmontag anschauen. Wirsindwerder ist natürlich mit dabei und wird das komplette Ergebnis der schweißtreibenden Trainingseinheiten festhalten.

Alle Informationen zu den noch kommenden Karnevals- Veranstaltungen und Restkarten finden Sie auf den Seiten der Vereine:

http://www.kcw-ev.de/karnevalsclub-werder

http://www.gcc-helau.de

http://www.toeplitzer-kc.de

Werder HELAU!

Ferien in Werder

Play Station, DVD, Handyspiele – irgendwann ist das doch wirklich laaaangweilig. Aber es sind Ferien – und für alle Daheimgebliebenen heißt es, die Woche Erholung vom Schulalltag zu nutzen. Wir haben ein paar Tipps gesammelt. Liebe Eltern – geben Sie die Tipps an Ihre Kinder weiter!
Tipp 1: Schockt Eure Eltern, lest ein Buch!
Die Ferienveranstaltungen unserer Bibliothek in der Brandenburger Straße 1a leider alle restlos ausgebucht, aber bei einem Bestand von über 25 000 Medieneinheiten sollte doch für Kinder und Jugendliche etwas Passendes dabei sein. Die Mitarbeiterinnen beraten gern! Geöffnet ist die Bibliothek montags und dienstags von 10 bis 17, donnerstags von 13 bis 20, freitags von 10 bis 17 und jeden ersten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr. Mittwochs ist die Fundgrube des Wissens geschlossen.
Ihr könntet Euren jüngeren Geschwistern ja auch mal ein Buch vorlesen. Natürlich haben wir auch dafür einen Tipp: “Die Abenteuer von Moppel und Mücke in und um Werder” von der Werderaner Autorin Christine Pohl. Das Buch haben wir hier vorgestellt: “Moppel und Mücke”.

Tipp 2: Kino mit Freunden
Natürlich kann man entspannt vor dem heimischen Fernsehgerät abhängen, aber verabredet Euch doch mal wieder mit Euren Freunden zum Kinobesuch. Im Scala, dem Kino in der Eisenbahnstraße sind in dieser Woche zwei Kinderfilme im Programm. Dienstag, 13 und 15 und am Mittwoch, 13 Uhr, wird der Film „Sebastian und die Feuerretter“ gezeigt: In dem Alpendorf Saint Martin lebt der 10-jährige Waisenjunge Sebastian. Anstatt in die Schule zu gehen, jagt er lieber mit seiner Berghündin Belle über die Wiesen. Am meisten freut sich Sebastian auf die Rückkehr seiner Tante Angelina.

"Sebastian und die Feuerrette" im Kino in Werder. Foto: Neue Visionen Filmverleih
“Sebastian und die Feuerretter” im Kino in Werder. Foto: Neue Visionen Filmverleih

Doch als er sie mit seinem Großvater César abholen will, erfahren sie Schreckliches: Angelinas Flugzeug ist abgestürzt und hat den Wald in Brand gesetzt. Als einziger glaubt Sebastian daran, dass Angelina überlebt hat und gerettet werden muss. Eisige Bergspitzen, felsige Abgründe und brennende Schluchten – hier muss sich die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der klugen Berghündin und dem abenteuerlustigen Jungen bewähren.
Am Dienstag ab 11 und am Mittwoch um 9.30 und 11 Uhr wird für die jüngsten Zuschauer der Zeichentrickfilm „Der Mondmann“ gezeigt: Es gibt ihn wirklich, den Mondmann. Er ist ein sehr neugieriges Wesen und möchte nur zu gern wissen, wie es auf der Erde so ist. Er nimmt den nächsten Kometen und beginnt ein tolles Abenteuer: Blumen, Tiere, Düfte lernt er auf der Erde kennen – und den schlauen Erfinder Bunsen van der Dunkel. Der hat so was wie den Mondmann noch nie gesehen und ist ganz fasziniert. Die beiden werden Freunde. Nur der mächtige Präsident hält den Mondmann für eine gefährliche Bedrohung. Er ist das Oberhaupt der Erde und möchte nun auch den Mond erobern – und unbedingt den Mondmann einfangen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Tipp 3:  Mit Ton matschen und Gefäße herstellen
In der Langerwischer Keramikwerkstatt der Künstlerin Sabine Breithor findet am Samstag, dem 6. Februar 2016, zwischen 10 und 13 Uhr ein Ferienworkshop für Eltern und Kinder statt. Unter fachlicher Anleitung könnt Ihr Gefäße aus Ton gestalten und auch schon österliche Ideen umsetzen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 033205 25205 oder 0170 7453879. Die Adresse: Neu-Langerwisch 14 in 14552 Michendorf / OT Langerwisch. Informationen gibt es hier.

Tipp 4: Verkleidet Euch wild!
Eine zünftige Faschingsféte für Kinder veranstaltet der Glindower Carneval Club e.V. am Sonntag, dem 7. Februar, ab 15 Uhr im Deutschen Haus in Glindow.

Tipp 5: Das Wetter ist mies? Spielt drinnen!
In den Winterferien hat der Werderaner Indoorspielplatz  „Meer-For-Kids“ in der Mielestraße 2 bereits ab 10.30 Uhr geöffnet. Auf einer Fläche von über 1000 Quadratmeter sind Spiel, Spaß und Spannung garantiert. Klettern, Springen, Rutschen oder Go-Kart-Fahren … dies und noch vieles mehr bietet der Hallenspielplatz kleinen und großen Kindern. Ein Spielbereich für die ganz Kleinen und ein Bistro ergänzt das Angebot.

Tipp 6: Werdet Cheerleader!
Bewundert habt Ihr sie doch schon länger, oder? Die sportlichen Cheerleader des Handballvereins Werder trainieren donnerstags zwischen 17 und 18.30 in der Havelauenhalle (5 bis 15 Jahre). Schaut da mal vorbei und sprecht mit Fanny Kinkel, der Abteilungsleiterin Cheerleading. Die kann man auch anrufen: 0171 1491974.
Die Cheerleader Seniors (ab 16 Jahre) trainieren mittwochs von 20.30 bis 22 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Hackel-Gymnasiums Werder.

Tipp 7: Fahrt doch mal nach Potsdam!
Das gilt natürlich nur für diejenigen, die das schon allein dürfen …
In der Biosphäre Potsdam in der Georg-Hermann-Allee 99 beispielsweise gibt es am Donnerstag zwischen 11 und 13 und zwischen 14.30 und 16.30 Uhr einen Schokoladenworkshop. Dabei könnt Ihr die Geheimnisse rund um die Kakaofrucht kennenlernen und Schokolade selbst herstellen.  Anmeldung ist erforderlich unter  0331 55 07 40.
Weitere Tipps für viele verschiedene Potsdamer Ferienveranstaltungen gibt es hier: http://www.potskids-online.de/
Und weitere Anregungen gibt es im Familienpass Brandenburg. Dort sind mehr als 600 Angebote für In- und Outdoor-Spaß in Brandenburg verzeichnet. Der Familienpass Brandenburg gewährt Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent und teilweise freien Eintritt für Kinder. Einige Tipps sind auch für einen Kurzurlaub gut geeignet. Der Pass ist eine Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASF) und wird in Kooperation mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und Freizeitanbietern erstellt. Er kostet 3 Euro (inkl. Versandkosten) und ist über den Online-Shop unter www.familienpass-brandenburg erhältlich. Weitere Informationen und alle Tipps im Überblick auf www.familienpass-brandenburg.de oder auf www.reiseland-brandenburg.de

Tipp 8: Plant Eure Karriere!
Dieser Tipp richtet sich an die Jugendlichen, die sich um einen Ausbildungsplatz für den Herbst 2016 bemühen und die Ferien nutzen, um sich schlau zu machen. Wen das noch nicht interessiert, der springt zum nächsten Tipp!
Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Potsdam hält im Februar nämlich wieder ein buntes und vielseitiges Veranstaltungsangebot für interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit. Insgesamt sechs Termine stehen auf der Agenda:
Wie sieht die perfekte Bewerbungsmappe aus? Und wenn ich zum Vorstellungsgespräch geladen werde, was kommt auf mich zu?
Im Winterferien-Spezial des BiZ werden genau diese Aspekte beantwortet.
Am Dienstag, den 2. Februar um 13 Uhr, werden im Workshop „Originell bewerben – kreativ und online!” Hinweise und Ratschläge zum Erstellen einer Bewerbung und zu den Besonderheiten der Onlinebewerbung gegeben.
Im Abi – Workshop „Das Vorstellungsgespräch” am Mittwoch, 3. Februar ab 10 Uhr, erfahren Abiturienten, welche Hürden im Vorstellungsgespräch zu nehmen sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben sich selbst in praktischen Übungen und erhalten ein direktes Feedback von den anderen Kursteilnehmern.
Tipps und Tricks für die richtige Bewerbungsstrategie gibt es im Workshop „Das perfekte Vorstellungsgespräch“ am Donnerstag, 4. Februar um 10 Uhr. Durch praktische Übungen werden die Teilnehmer auf ein Vorstellungsgespräch und die dort anstehenden Fragen vorbereitet.
Alle, die beruflich kreativ gestalten und designen wollen, erhalten am Donnerstag, 18. Februar ab 16 Uhr, einen Überblick über „Design- und Medienberufe“. Um 16 Uhr stellt die Fachhochschule Potsdam die Design-Studiengänge Kommunikationsdesign, Produktionsdesign und Interfacedesign vor. Außerdem werden um 17 Uhr hier Informationen zu den Inhalten und Voraussetzungen einiger interessanter Ausbildungsberufe wie z.B. Mediengestalter/in für Bild und Ton, Mediengestalter/in für Digital und Print (Konzeption und Visualisierung) oder auch Fotograf/in präsentiert.
Für die ersten 20 Anmeldungen zur 17 Uhr-Veranstaltung besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Veranstaltung professionell erstellte Bewerbungsbilder kostenfrei durch einen teilnehmenden Fotografen erstellen zu lassen. Das BiZ der Agentur für Arbeit Potsdam befindet sich im Horstweg 102-108 (Straßenbahnhaltestelle Waldstraße/Horstweg).
Für alle Termine wird um vorherige Anmeldung gebeten: Tel. 0331 880 2149, E-Mail: potsdam.biz@arbeitsagentur.de

Tipp 9: Hört Euch schlau!
Wenn Ihr einen Computer habt, könnt Ihr auf der Internetseite von Radio Teddy viel lernen. Auf www.radioteddy.de gibt es jede Menge Wissenswertes zum Anhören. Von „A“ wie „Ab auf die Drachenwiese“ bis „Z“ wie „Zähneputzen – vor oder nach dem Frühstück“ gibt es knackige Informationen zu vielfältigsten Themen im Podcast.

Tipp 10: Sucht Schätze!
Bei Kemnitz wurde ja mal eines der größten germanischen Gräberfelder der römischen Kaiserzeit in Brandenburg mit über 925 Bestattungen entdeckt. Das Fürstengrab von Kemnitz müsst Ihr aber nicht mehr entdecken – das haben Wissenschaftler schon für Euch erledigt. Die Funde befinden sich im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster – ein Besuch in diesem Museum lohnt sich immer. In dieser Ferienwoche gibt es dort auch Kinderführungen und Workshops für Kids. Informationen gibt es hier: www.landesmuseum-brandenburg.de

Aber wir haben für Euch einen kleinen Schatz versteckt – im Stadtpark Werder! Macht Euch auf die Suche! Wer den wirsindwerder-Schatz findet, schickt uns bitte ein Foto davon an info@wirsindwerder.de, wo, wie und wer ihn gefunden hat. Und natürlich dürft Ihr den „Schatz“ dann behalten! Wir sind gespannt auf Eure Bilder. Und nebenbei könnt Ihr toben, Verstecken spielen, super schnell rennen und gern auch mal laut sein. Habt Spaß – wir wünschen Euch tolle Ferien!

Familientipps gibt es übrigens auf unserem Stadtportal hier.

Mein Werder (4): Marianne Schneider

Zu jedem Gemälde gibt es eine Geschichte.

Name: Marianne Schneider
Wohnort: Werder “Städtchen”
Seit wann in Werder zu Hause: seit 3.12.2012
Kinder: zwei Töchter

Was machen Sie so den lieben langen Tag?

Mein Tag beginnt meist um 5:30 Uhr. Bei einer guten Tasse Kaffee mache ich Frühstück für meinen Mann, kümmere mich um den Haushalt und nehme mir nach getaner Arbeit die erste Auszeit des Tages. Je nach Jahreszeit zieht es mich bereits in der Früh in den Garten. Die frische Luft macht mich munter und glücklich.

Was würden Sie lieber machen?

Wenn sich der Haushalt von selbst erledigen könnte, wäre das toll. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag kreativ austoben. Meine Leidenschaft gilt der Malerei und meinem Garten.

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?

Wir haben hier in Werder das große Glück, dort wohnen zu können, wo andere Urlaub machen. Am schönsten ist das Frühjahr, wenn mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen alle Bäume und Sträucher zu blühen beginnen und man das einsetzende idyllische Treiben an und auf der Havel beobachten kann.

Welche ist Ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

Jede Jahreszeit hat ihre ganz besonderen Reize. Zum Beispiel das Frühlingserwachen, wenn aus den zarten Knospen die ersten prächtigen Blüten erwachsen oder der mystische Herbst, der alles in ein ganz besonderes Licht taucht.

Ganz besonders mag ich den Frühsommer, wenn die Rosen in voller Pracht stehen. In meinem Garten habe ich mehr als 100 Rosenstöcke gepflanzt. Hierin steckt ein Großteil meines Herzblutes. In drei Jahren harter Arbeit habe ich mir aus einem von Brombeerbüschen und mannshohem Unkraut durchzogenen Stück Land eine blühende Oase geschaffen. Das Anlegen hat mich gelehrt, was Geduld wirklich bedeutet.

Mein kleines Paradies teile ich gerne mit allen Werderschern, Werderanern und Besuchern unserer Stadt. Also, schauen Sie doch mal rein!

Wein oder Marmelade?

Marmelade! Es gibt viele tolle Rezepte. Meine Gäste lasse ich gern raten, was sie auf dem Frühstückstisch bei mir finden. Mein Lieblingsrezept ist Marmelade aus grünen Tomaten. Unreife Tomaten kann man wunderbar einkochen, durch ein Sieb streichen, mit ein bisschen Wodka aufgießen und gelieren. Einfach lecker.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?

“Dunkle Havel” von Tim Pieper.

Hund oder Katze?

Wir wohnen hier mit unseren zwei Katzen Gremi & Margiani.

Haben Sie Vorbilder?

Meine Großmutter war bis zum Tag ihres Ablebens eine stets arbeitssame Frau. Ich habe sie immer bewundert und erinnere mich gern und oft an all das, was sie mir mit auf den Weg gegeben hat. „Kind, wenn Du Dich ausruhen willst, warte bis Du tot bist – da hast Du mehr Zeit als Dir lieb ist“.

Haben Sie ein verborgenes Talent?

Meine Kreativität zeichnet mich aus und begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. Im Jahre 2001 konnte ich mein erstes Ölgemälde verkaufen und es macht mich schon ein bisschen stolz, dass es in Kiew bei „Olga“ hängt. Viele weitere Bilder, zu deren Motiven mich viele Reisen inspirierten, folgten und sind bis heute in der ganzen Welt verteilt.

In unserem alten Muckerhof, den wir liebevoll restauriert haben, konnte ich mich richtig austoben. Es war mir besonders wichtig, den alten Charme zu erhalten. Unzählige Relikte, wie alte Muckerleitern, Schlüssel, Backsteine und Ziegel haben mich dabei inspiriert und sind auch heute noch in ihrer ursrpünglichen Form erhalten. Ich sammele alte, naturbelassen Dinge, wie Steine und Hölzer, der alte Hof war das reinste Eldorado. Auch einen lange von mir gehegten Traum konnte ich erfüllen. Aus einem alten Stall wurde mein kleines Atelier, in dem ich mich kreativ verwirkliche und meine Werke ausstelle. Das Atelier “Mein Hühnerstall“ hat sich zu einem kleinen Laden für Kunst, Garten- und Wohnaccessoires entwickelt.

Da ich mir ein Leben ohne Blumen nicht vorstellen kann, finden meine Gäste hier eine kleine, aber feine Auswahl an blühenden und grünen Topfpflanzen sowie liebevoll gebundene Blumensträuße. Ich designe mein Atelier je nach Jahreseit ständig neu. Das Dekorieren liegt mir im Blut und ich freue mich, wenn sich Besucher von meinen saisonalen Dekorationen und den vielen alten, charmanten Dingen inspirieren lassen.

Zum „Tag der offenen Gärten“ am 4. und 5. Juni lade ich Sie recht herzlich ein. Wer nicht so lange warten mag, ist immer Freitags von 10 bis 18 Uhr und Samstags von 10 bis 13 Uhr willkommen, allerhand Schönes zu entdecken. Ich freue mich immer auf neugierige Besucher.

www.schaumalrein.net

Auf den Spuren von Hagemeister …

„Ich habe erkannt, dass zum atmenden Leben Bewegung gehört und dass diese nur durch feinste Unterschiede im Farbauftrag erreicht werden kann. Wenn ich landschaftliche Dinge sehe, so bemerke ich immer einen Kampf von Licht und Luft um die Herrschaft über sie.” (Karl Hagemeister)

 

Wir schreiben das Jahr 1848, als auf der Insel Werder in dem beschaulichen Häuschen in der Kirchstraße 14 Karl Hagemeister das Licht der Welt erblickt. Vielleicht war der 12. März damals ein sonnig warmer Tag, vielleicht hatte Herr Winter dem Frühling aber auch noch nicht das Feld überlassen und es war windig und bitterkalt. Egal bei welchem Wetter, als Sohn eines Obstzüchters und Fischers war er von Anfang an ein Naturbursche, half dem Vater beim Obstbau, der Fischerei und Jagd und schon früh hatte Karl Hagemeister einen ausgeprägten Sinn für die Schönheit der märkischen Natur, der Flüsse und Seen.

Doch lange hielt es ihn nicht in unserer Blütenstadt. An einer Volksschule in Berlin Pankow unterrichtete er gerade rund ein Jahr das Fach Zeichnen, als sein Entdecker, der Landschaftsmaler Ferdinand Bellermann ihn an seinen Lehrer Friedrich Preller vermittelte. Er gab den Beruf auf, um ab 1871 an der „Fürstlich Freien Zeichenschule Weimar“ zu studieren. Auf einer Studienreise zum bayrischen Hintersee lernte er den Maler Karl Schuch kennen. Mit ihm und später auch mit dem Malerkollegen Wilhelm Trübner bereisten sie Wien, München, Brüssel und Venedig.

Seine Heimat ließ ihn jedoch nie los. Im Mai 1884 zog es ihn endgültig zurück ins Havelland, wo er in Ferch in einem angemieteten Haus ein Zuhause und nach den vielen Eindrücken der Reisen seine eigenen Themen und Motive für die Malerei fand. Neben Pinsel und Spachtel waren seine Finger und Handballen Arbeitsmittel, um Werke wie „Seerosenteich“, „Landschaft bei Ferch“ oder „Blick über Wildrosen auf den Schwielowsee“ zu malen.

Weil er keinem Stil so richtig zugeordnet werden kann, sondern seiner eigenen Art treu blieb, fand er nicht die Aufmerksamkeit, die ihm zugestanden hätte. Das änderte sich erst ab 1912, als er deutschlandweit bekannt und finanziell besser gestellt wurde. Doch die Inflation nach dem ersten Weltkrieg machte auch das wieder zunichte. Hagemeister erkrankte 1916 – er sollte sich nie wieder richtig erholen, malte fortan nicht mehr und starb 85-jährig in Werder.

Die Kunsthistorikerin Hendrikje Warmt hat in einer umfangreichen Forschungsarbeit – „Karl Hagemeister – In Reflexion der Stille“ – den Bezug zwischen Hagemeisters Biografie und künstlerischem Werk hergestellt. Anfang Dezember 2015 stellte sie ihr Buch im Potsdam Museum vor. Auf 528 Seiten sieht man über 800 Abbildungen seiner Gemälde und Zeichnungen und kann einen Blick in seine Gedanken werfen, die er in Tagebüchern niederschrieb. Karl Hagemeister war durch und durch ein Naturmensch und malte das, was er in der Landschaft der Mark Brandenburg sah.

Einen echten Hagemeister kann man seit Ende des vergangenen Jahres nun auch direkt “um die Ecke” auf Werders Inselstadt bewundern. In kuschliger Wohnzimmer-Atmosphäre begrüßen Liane Schulz und ihre Tochter Julia Belß ihre Gäste im „Café & Brasserie Hagemeister“. Vor fünf Jahren haben sie das alte Wohnhaus in der Baderstraße gekauft. Als Mutter Liane dann fernab ihres Büroalltags noch eine neue Herausforderung suchte und Tochter Julia als gelernte Hotelfachfrau die nötige Erfahrung mitbrachte, entschlossen sich die beiden, in den alten Mauern des Hauses ein gemütliches Café auf zwei Etagen für Einwohner, Touristen und Besucher zu schaffen.

Bei einem leckeren Frühstücksbuffet, Kleinigkeiten zum Mittagstisch oder dem selbstgebackenen Kuchen, köstlichem Tee und Kaffee lässt es sich gut aushalten im „Hagemeister“. Die Leidenschaft der beiden zum Sammeln alter Gemälde sieht man dem Café an, denn an nahezu jeder Wand kann man künstlerische Werke bestaunen. Früher einmal ein Zigarrenladen, gibt es neben den Gaumenfreuden in der oberen Etage einige ausgewählte regionale Produkte wie Schultz’ens Liköre, vegane handgefertigte Seifen von SauberKunst aus Lehnin, den Insel Honig oder kleine Geschenkartikel zu kaufen.

Bis zum Frühjahr sollen die vier Ferienwohnungen im Hinterhaus noch fertiggestellt werden. „Alle haben einen Kamin und eine Terrasse oder Balkon“, erzählt Julia Belß stolz. An Gemütlichkeit also nicht zu übertreffen. Gäste können dann die schönen Plätze und kleinen Gassen auf der Inselstadt erkunden. Den ein oder anderen Weinliebhaber werden die beiden in Zukunft dann wohl in das Weindepot in der oberen Etage entführen, in dem es ein paar Schätze von besonderer Qualität gibt. All’ diese kleinen Köstlichkeiten kann man in den warmen Sommermonaten auch im Innenhof und im Garten genießen.

„Karl Hagemeister erfährt auf Werders Insel kaum Beachtung“, meint Liane Schulz. So kam es dazu, dass die beiden Frauen ihrem Café seinen Namen gaben. Ganz ruhig und unaufgeregt wie er selbst, ist das „Hagemeister“ eine schöne Bereicherung für unsere Inselstadt. Am 15. April findet passend zur rustikalen Umgebung eine „kulinarische Krimilesung mit Tim Pieper“ statt, bei der er zu Tapas und Wein aus seinem Krimiroman “Dunkle Havel” lesen wird. Der spielt ja bekanntlich in Werder und Potsdam, vorgestellt haben wir das Buch hier.

Informationen gibt es wie immer auch in unserem Veranstaltungskalender. Täglich ab 9 Uhr öffnen die Türen des Cafés in der Baderstraße 3. Montag und Dienstag ist Ruhetag.

In unserer Rubrik Essen und Trinken finden Sie weitere Cafés und Restaurants hier in unserer Blütenstadt.

Ich und mein Garten: Januar

Kaum ist der Schnee wieder geschmolzen, blicke ich sehnsüchtig aus dem Fenster in den Garten. Ach, die Gießkanne habe ich am Hochbeet vergessen, da hatte ich es wohl mal wieder besonders eilig. Aber das Eis darin ist inzwischen auch wieder zu Wasser geworden. Ja, es könnte schon wieder losgehen – natürlich habe ich schon flotte neue Gartenhandschuhe gekauft, Petersiliensamen auch. Ich weiß, es wird nochmal richtig kalt. Aber bevor es im Frühling wirklich losgehen kann, gibt es in den kommenden Wochen noch andere Arbeiten zu erledigen.

Also lege ich los: Die Gießkanne wird weggeräumt. Und da stehe ich im Schuppen schon vor einer großen Herausforderung. Ich besitze ja mehrere Gießkannen und sehe im Schuppen in jeder Ecke eine oder mehrere. Bei einem Tee am Küchentisch wird die neue Ordnung im Schuppen mit kleinen Umbauten und neuen Regalen durchgeplant und später durchgeführt. Gerümpel von der Sorte “vielleicht brauche ich das nochmal” räume ich konsequent raus. Sperrmüll kann man hier anmelden, eine Tour zum Wertstoffhof Werder in der Hans-Grade-Straße 1 ist dienstags bis freitags von 8.30 bis 17 Uhr und samstags von 8.30 bis 12 Uhr möglich.

Spaten, Schuffel, Schaufeln – alle Gartengeräte werden inspiziert, gereinigt und wenn nötig geschärft oder repariert. Dabei findet sich im Schuppen auch das Körbchen mit dem restlichen Saatgut aus dem vergangenen Jahr an – wie immer habe ich einfach viel zu viel gekauft. Aber mit einer kleinen Keimprobe auf dem Fensterbrett lässt sich leicht feststellen, was davon noch brauchbar ist. Dafür nehme ich eine kleine, möglichst flache Schale, lege zwei angefeuchtete Lagen von der Küchenrolle hinein, streue ein paar Samen drauf und decke das Ganze mit Klarsichtfolie ab. Nun noch abdunkeln und fertig. Nach ein paar Tagen und wenn man alles schön feucht hält, wird klar, welches Saatgut noch einwandfrei ist.

Zurück im Schuppen werden Blumentöpfe, Kübel und Kästen gesichtet. Ein Punkt für mich: Im Herbst habe ich es tatsächlich geschafft, alle Töpfe und Kübel vor dem Einräumen auf dem Hof zu waschen. Kaputte Tontöpfe werden in einen Jutesack gesteckt und mit dem Hammer noch stärker zerkleinert. Sie dienen dann als Unterschicht in den Kübeln, um Staunässe zu vermeiden.

Das sieht vielleicht nicht so hübsch aus, ist aber wichtig: Im Garten liegen noch ein paar Haufen mit altem Laub und Geäst, das hatte ich im Herbst nach dem Harken nicht weggeräumt, um sie als Überwinterungshilfe für Igel anzubieten. Außerdem ist Laub ja kein Abfall! In und unter den Haufen wohnen viele Klein- und Kleinstlebewesen, die wiederum für die Belebung des Bodens sorgen.

Zurück an den Küchentisch und bei der nächsten Tasse Tee versuche ich, meine Planungen für den Garten zu verfeinern. Ich weiß im Voraus, dass ich auch mit dem besten Zeitmanagement nicht alles schaffe, aber ein grober Plan oder eine Zeichnung, was wo wachsen soll, schadet nicht. Zudem kann ich die Erfahrungen der vergangenen Jahre nutzen, Standorte optimieren oder neue finden. Nebenbei prüfe ich, ob die Oleander und die Palme in ihrem Winterquartier nicht zu trocken sind. Gedüngt wird natürlich noch nicht, das Wasser darf nicht eiskalt sein.

Sehnsüchtig stehe ich dann draußen bei den Forsythien, die blühen natürlich noch nicht. Aber für mich sind sie ein Zeitmesser: Wenn die blühen, dann dürfen die Rosen nach dem Herbstschnitt ihren alljährlichen Radikalschnitt bekommen. Aber ein paar Zweige von den Forsythien schneide ich ab – die bekommt man im Haus schon zur Blüte. Und wie wohl alle Menschen sehne ich mich nach den Frühblühern – Zaubernuss, Winterlinge, Schneeglöckchen und dann die Krokusse, die Tulpen … noch fehlt es an Farbe im Revier.

Dann kümmere ich mich eben um die Dipladenie. Mein Lieblingsdurchblüher und Verwandter des Oleander steht auch noch im Winterquartier, möchte jetzt aber schon ein wenig mehr Licht. Geschnitten wird Anfang Februar bis März. Je später der Schnitt, desto später die Blüte! Wie bei den meisten Schnitten lautet die Grundregel: Keine Angst! Auch das im Sommer so farbenprächtige Wandelröschen im Winterquartier kommt mit ins Helle. Ausgetrocknet ist es nicht – sehr gut. Das werde ich erst dann kräftig schneiden, wenn der Austrieb beginnt.

Im Januar können auch die schon Obstbäume geschnitten werden, der Kompost darf umgesetzt werden. Und – immer frostfreie Tage vorausgesetzt – ist jetzt höchste Zeit, Kompost auf den Beeten zu verteilen. Und da ich genau weiß, wo er steht, versuche ich (mal wieder) den Kampf gegen den Giersch aufzunehmen. Dieses lästige Unkraut hat den Ruf, dass man es nie wieder los wird. Aber halt, bei der Recherche stoße ich auf Informationen, die besagen, dass der Giersch Heilkräfte besitzt, um Gicht und Rheuma zu behandeln! Das muss ich mir dann doch nochmal überlegen, ob ich anfange zu buddeln.

Ich bin keine richtige Gärtnerin und für Tipps immer sehr dankbar! Welche Arbeiten fehlen noch? Was machen Sie im Januar in Ihrem Garten? Schreiben Sie uns, teilen Sie Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern und Leserinnen!

Und hier bei uns auf unserem Stadtportal wirsindwerder.de/heim-garten gibt es natürlich auch jede Menge Informationen und Service für alle Interessierten: Ob für den heimischen Garten oder Balkon, das Haus oder die Wohnung, hier findet man alles rund ums Thema Heim & Garten.

(EF)

Übrigens …
Als „Pflanze des Jahres“ 2016 ist das hübsche einjährige Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) gekürt worden! Nicht verwunderlich, denn die beliebte Sommerblume blüht unermüdlich von Ende Juni bis in den Oktober hinein mit zarten, offenen Schalenblüten, die meist weiß, rosa oder purpurfarben sind.
Jetzt gibt es eine spannende Neuzüchtung mit zartgelben Blüten: Sie machen die Sorte ‚Xanthos‘ zu einer Besonderheit unter den Schmuckkörbchen. Den ganzen Sommer bildet sie immer neue, ungefüllte hellgelbe Blüten mit einem Durchmesser von etwa sechs Zentimetern. Zahlreiche Bienen, Hummeln und andere Insekten sammeln hier Nektar und Pollen. Aufgrund seiner bemerkenswerten Qualität wurde `Xanthos´ mit der begehrten Fleuroselect Goldmedaille ausgezeichnet.
Die kompakten, gut verzweigten Pflanzen werden etwa 60 cm hoch und sind sehr standfest. Dadurch wächst diese Sorte nicht nur gut in Beeten, sondern eignet sich auch für die Kultur im Kübel. Lassen Sie also nicht nur Ihren Garten, sondern auch Balkon oder Terrasse in warmen Gelbtönen erstrahlen!

Schmuckkörbchen können ab Anfang April im Haus vorgezogen werden. Bedecken Sie die Samen mit 0,5 – 1 cm Erde und halten Sie sie feucht. Nach dem Aufgang brauchen die Sämlinge viel Licht, damit sie kompakt wachsen. Nach etwa drei Wochen die Jungpflanzen ins Beet pflanzen. Wenn die Witterung es zulässt, können Schmuckkörbchen ab Anfang Mai auch direkt ins Beet gesät werden. Wählen Sie einen Standort mit eher magerem Boden. Auf nährstoffreichen Böden bilden Schmuckkörbchen viel Laub, blühen aber erst sehr spät und bilden nur wenige Blüten.
Sie lieben Sonne, gedeihen aber auch im Halbschatten.
Das Kiepenkerl-Saatgut erhalten Sie im Gartenfachhandel. Weitere Informationen finden Sie unter www.nebelung.de. (akz-o)

Café für Menschen mit Demenz

Treffpunkt Werder am Plantagenplatz 11

In jungen Jahren scherzt man noch über seine Vergesslichkeit, das Unvermögen, sich Namen oder Telefonnummern merken zu können. In mittleren Jahren dann verzweifelt man manchmal, wenn die Worte fehlen, wenn man für den Moment nicht in der Lage ist, einfachste Dinge beim Namen zu nennen. Und bei einigen Menschen – beileibe nicht bei allen – wird irgendwann die Diagnose ‘Demenz’ gestellt. Nicht jeder, der zerstreut oder vergesslich ist, ist gleich an Demenz erkrankt. Nicht jede Wesensveränderung im Alter führt zwangsläufig zu dieser Diagnose. Aber die Warnsignale dafür sollten ernst genommen werden.

Einfache Hilfe für die Alltagskompetenz.
Einfache Hilfe für die Alltagskompetenz.

Typischerweise im Alter tritt sie auf, die Demenz. Das Gedächtnis lässt nach, Denken fällt schwer, die Sprache wird holperig, Alltagsaufgaben werden zur Hürde, Verhalten und Persönlichkeit ändern sich. Und wer das als normale Alterserscheinung verharmlost, will oftmals nicht wahrnehmen, dass es sich um eine Erkrankung handelt. Demenz ist nur der Überbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen. Allein in Deutschland leben über eine Million Menschen mit einer Demenzerkrankung, 700 000 davon sind an Alzheimer Demenz erkrankt. Die Ursachen der Krankheit sind noch weitestgehend unbekannt.
Angehörige von Erkrankten müssen mit großen Herausforderungen beim Umgang und bei der Pflege der Erkrankten klar kommen. Keine leichte Aufgabe – das ist klar.

Um Betroffenen und Angehörigen eine Plattform zu bieten, eröffnet am Donnerstag, dem 28. Januar 2016, ein offenes Café im Werderaner Begegnungszentrum “Treffpunkt” am Plantagenplatz. Der “Treffpunkt”, seit 2014 in Trägerschaft des Klinikums Ernst von Bergmann, hält bereits zahlreiche Angebote für Jung und Alt bereit. Nun wird das Angebot um das Projekt “Lokale Allianz für Menschen mit Demenz” erweitert. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert dieses Projekt für zwei Jahre.
Im Rahmen des Projektes entsteht ein offenes Café, um für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen einen Ort zum gemeinsamen Austausch und Miteinander zu bereiten. Auch gibt es in diesem Rahmen die Möglichkeit für Gespräche mit Experten. “Nur dann, wenn man umeinander weiß und miteinander in Kontakt ist, können lebendige Strukturen entstehen, die es Betroffenen und Angehörigen leicht machen, ein passendes Angebot zu finden.”, sagt Sigrid Hilburg vom “Treffpunkt”.

Ein weiteres Ziel des Cafés ist es, mehr über die Bedürfnisse von Demenzkranken und ihren Angehörigen zu erfahren. Diese will die Projektkoordinatorin Frau Nicol Bremer im Gespräch erfahren und auswerten. In das Angebot eingebunden werden ehrenamtlich Mitarbeitende sowie verschiedene professionelle Akteure aus dem Gebiet der Stadt Werder.
Diese Akteure sollen aber nicht nur im Café zusammen kommen, sondern sich zu einem lokalen Bündnis zusammen finden, in dem die Bedarfe erfasst und verschiedene Angebote gemeinsam entwickelt und angestoßen werden. So ist z.B. der Aufbau einer Selbsthilfegruppe für Angehörige geplant oder auch der Aufbau eines Gesprächskreises für Betroffene – immer im Hinblick auf die Bedürfnisse der demenziell Erkrankten und deren Familien.

Termine:
Das “Café für Menschen mit Demenz” findet regelmäßig statt an jedem 4. Donnerstag im Monat, 15 bis 16.30 Uhr, im “Treffpunkt”, Plantagenplatz 11, 14542 Werder (Havel). Das Café öffnet zum ersten Mal seine Türen am 28. Januar 2016. Nächste Termine sind: 25. Februar, 24. März, 28. April, 26. Mai und 23. Juni 2016.

Hintergrund:
Der “Treffpunkt”  Werder ist eine Einrichtung der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, in Werder am Plantagenplatz gelegen. Mit Unterstützung der Stadt Werder und des Landkreises Potsdam-Mittelmark bietet das Haus ein vielfältiges Angebot aus den Bereichen Begegnung, Erwachsenenbildung und Beratung.
Lokale Allianz für Menschen mit Demenz
Bis zum Jahr 2016 sollen in ganz Deutschland bis zu 500 “Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz” entstehen. Ziel des Bundesmodellprogramms ist es, Demenzerkrankten und ihren Angehörigen direkt in ihrem Wohnumfeld die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert Projekte für jeweils zwei Jahre. Mehr unter www.lokale-allianzen.de

Ernst von Bergmann Sozial gGmbH
Die Ernst von Bergmann Sozial gGmbH ist eine 100%ige Tochter der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH. Sie umfasst die bisher als Psychosoziale Dienst im Klinikum Ernst von Bergmann gekannten Angebote: Tageszentrum mittendrin mit der Tagesstätte und der Kontakt- und Beratungsstelle i-Punkt (Potsdam), die Ambulante Wohnhilfe/ Projekt 72 (Potsdam), die Tee- und Wärmestube (Werder), die Wohn- und Eingliederungshilfe (Werder) sowie der “Treffpunkt”  Werder.

Windräder: Aktivisten starten Volksbegehren

Über 3 300 Windturbinen drehen sich derzeit im Land Brandenburg – wenn es windig ist. Für rund 1 000 weitere Windräder laufen die Genehmigungsverfahren. Damit zählt Brandenburg beim Ausbau der Windenergie zu den führenden Bundesländern. Windenergie – eine Technologie, die jedoch nicht nur Freunde hat. Überall in Deutschland und gerade auch in Brandenburg reg sich der Widerstand in der Bevölkerung gegen den Bau immer neuer Windparks und immer höherer Anlagen. Seit vielen Jahren kämpfen die inzwischen fast 100 landesweiten Initiativen gegen Windkraftanlagen in Brandenburg.

Über 30 000 Unterschriften hatten die Windkraftgegner bereits bei einer ersten Kampagne gesammelt. Doch diese Volksinitiative scheiterte im vergangenen Herbst im Potsdamer Landtag. Die rot-rote Koalitionsmehrheit und die Grünen lehnten die Forderungen nach einem größeren Mindestabstand der Anlagen zu bewohnten Siedlungen ab. Auch das geplante Verbot von Windrädern im Wald wurde abgeschmettert.

Die Dachinitiative der Windkraftgegner,  “Rettet Brandenburg”, hat darum jetzt ein Volksbegehren gestartet. Das Volksbegehren wird von der CDU, der AfD und den Abgeordneten von BVB/Freie Wähler im Landtag unterstützt. Und offen unterstützt werden die Windkraftgegner dabei in unserer Region unter anderem von den Rathäusern in Werder (Havel), Beelitz und Stahnsdorf. Bis Juli sollen 80 000 Brandenburger unterschreiben.

Im Regionalplan des Landes Brandenburg ist zu lesen, dass auf einer Gesamtfläche von insgesamt 15 000 Hektar Windräder gebaut werden könnten. Ein kleiner Vergleich: Die Stadt Werder hat mit allen Ortsteilen eine Gesamtfläche von 11 700 Hektar.
Elf Windräder beispielsweise sollen nördlich der Autobahn A10 errichtet werden – zwischen Autobahn und dem Werderaner Ortsteil Bliesendorf. Die sollen so hoch werden, wie die Betreiberfirmen noch nie welche gebaut haben – bis zu 200 Meter. Damit wären sie jeweils höher als der 158 Meter hohe Kölner Dom und so hoch wie der Berliner Fernsehturm an der Kuppel. Außerdem wurde der Landesentwicklungsplan durch Gerichte gekippt – momentan gibt es nicht einmal eine gesetzliche Regelung zu den Mindestabständen zu Wohnsiedlungen. Bislang galt ein Mindestabstand von einem Kilometer – auch das zu wenig für die Aktivisten. “Rettet Brandenburg” fordert, diesen Abstand auf die sogenannte “10-H-Regelung” anzuheben, also auf die zehnfache Höhe des Windrades.

„Die überdimensionalen Anlagen zerstören die typische Landschaftsbild, gleiches gilt für die Kulturlandschaft. Darüber hinaus wird der Tourismus stark beeinträchtigt“, sagte Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU), als der Hauptausschuss der Stadt den Antrag des Unternehmens ablehnte. „Die Genehmigung von Windenergieanlagen verbietet sich ausdrücklich aus Gründen des Landschaftsschutzes in diesem Bereich.“ Allerdings muss das Landesumweltamt diese Absage in ihrem Anhörungs-Verfahren nicht berücksichtigen.

Aber nicht nur den Wald – bis zu 100 Hektar müssten gerodet werden – gilt es nach dem Willen der Bürgerinitiativen zu schützen. In dem Plangebiet um Bliesendorf gibt es einzigartigen Dünen, die über 10 000 Jahre alt und damit von hohem kulturhistorischen und wissenschaftlichen Wert sind. Außerdem sind nach Ansicht von Naturschützern viele seltene Vogelarten wie beispielsweise der Rotmilan bedroht, ebenso die Fledermauspopulationen. Und wie steht es um die Belastungen für die Menschen? Neben der optischen Aspekte wegen der “Verspargelung der Landschaften” oder der blinkenden Warnlichter verweisen die Gegner auf gesundheitliche Belastungen durch die Akustik und die Infraschall-Schwingungen. Und mit einem Aufruf an die Belegschaft zur Unterstützung des Volksbegehrens gegen Windräder in Wäldern und für größere Mindestabstände zu Bebauungen wendete sich die Unternehmensführung der RECURA-Gruppe im Bundesland Brandenburg Anfang des Jahres an ihre Belegschaft. Kliniken, Gesundheits- und Reha-Zentren oder Pflegeeinrichtungen der Recura-Gruppe gibt es unter anderem in Beelitz und Potsdam.

Fakten:
Die Unterschriften für das Volksbegehren werden nicht auf der Straße gesammelt – vielmehr können sich Brandenburger ab dem 16. Lebensjahr in Ämtern in der Nähe ihres Wohnorts in Unterschriftenlisten eintragen. Eine Eintragung ist auch mit einem zuvor beantragten Eintragungsschein per Brief möglich.
Kommen für die zweite Stufe, eben das jetzt gestartete Volksbegehren, genügend Unterschriften zusammen – mindestens 80 000 bis zum 6. Juli – dann muss sich das Parlament wieder mit den selben Forderungen befassen. Lehnen die Abgeordneten sie erneut ab, kommt es zur dritten Stufe: dem Volksentscheid. Für diesen müssten noch einmal die Bürger abstimmen. Wenn die Mehrheit der Teilnehmer – und zugleich mindestens ein Viertel aller Stimmberechtigten – dafür ist, gilt die Vorlage als angenommen.

Linkempfehlungen:
http://waldkleeblatt.de/
http://www.vi-rettet-brandenburg.de/
http://borkwalde-bloggt.de/2016/01/17/unser-wald-soll-weiter-leben/
http://www.werder-havel.de/content/aktuelles/aktuelles_volksbegehren.php
http://www.werder-havel.de/pdf/15/2015_volksinitiative_windkraftraeder.pdf

Mein Werder (3): Walter Kassin

Name: Walter Kassin
Alter: in zwei Tagen 71
Wohnort: Werder
Seit wann in Werder zu Hause: seit 1948, geboren in Italien
Kinder: ein Sohn, eine Tochter und zwei Enkelkinder

Was machen Sie so den lieben langen Tag?

Organisieren, organisieren, organisieren.

Was würden Sie lieber machen?

Organisieren, organisieren, organisieren.

Das macht mir Spaß. Ich bin ein Netzwerker. Und es ist immer erfreulich, wenn ich merke, dass ich etwas bewegen kann, meine Anregungen angenommen werden und ich Anerkennung bekomme. Mein Leben lang bin ich weitergekommen, weil ich hart arbeiten kann und Ideen habe – nicht wegen irgendwelcher ‘Beziehungen’.

Nach dem Ende meiner Lehre begann ich meine Arbeit in der GPG Pomona, qualifizierte mich zum Meister und wurde Leiter eines Betriebsteiles in Glindow. Damals war ich beispielsweise auch bei der Beschlussfassung zum Anlegen des heutigen Weinberges dabei. Vor der Wahl war ich nicht ‘politisch’. Mit der Wahl im Mai 1990 wurde ich aber ins Stadtparlament gewählt und wurde für vier Jahre als Wahlbeamter Beigeordneter für Bildung, Kultur, Sport und Tourismus. Nach Ablauf der Wahlfunktion blieb ich in der Stadtverwaltung und führte das weiter, was ich in den ersten vier Jahren nach der Wende begann: So beispielsweise das Baumblütenfest in eine neue Form zu bringen, den Tourismus aufzubauen, dabei unter Einbeziehung des Wein- und Obstbaues auch weitere Feste der Stadt zu organisieren. Ich freue mich, dass unsere Tradition heute in anderen Schienen weiterlebt. Und immer habe ich gearbeitet und organisiert …

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?

Ich würde erzählen von der schönen Lage, von der Natur, vom Pilze sammeln oder Rad fahren: Werder ist eine so hübsche Stadt, hier passiert so viel und rundherum viel Wasser und Wald. Das habe ich immer allen empfohlen: Hier wohnen, um für Arbeit, Kultur, Nachtleben oder was auch immer die kurzen Wege nach Potsdam und Berlin nutzen zu können.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?

Der Blick von Geltow auf Werders Insel ist wunderschön. Ich fahre oft den Radweg durch Geltow, um diesen Blick zu haben: Werders Insel und im Hintergrund die Höhenzüge. Das ist im Frühling der Hammer, wenn es blüht. Deshalb führen meine Radtouren immer gern dahin, nur hinten an der Eisenbahnbrücke müsste mal was passieren. Da fehlt eine Fußgänger- und Fahrradbrücke.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?

Auf dem Panoramaweg. Sechs, sieben mal fahre ich da lang zur Baumblüte.

Auch sonst fahre ich da mit dem Rad oder dem Auto oft lang, wenn ich unterwegs bin. Einfach, um zu sehen, wie sich in der Natur alles entwickelt. Den Panoramaweg als Obstanbaugebiet weiterzuentwickeln ist mein erklärtes Ziel. Da kann man noch so viel machen, Neupflanzungen sind nötig, weil die Kirschanlage langsam alt wird. Da habe ich viele Ideen und da führe ich auch viele Gespräche mit den Landwirten.

Welche ist Ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

Ganz klar der Frühling. Und dann bis in den Sommer hinein. Ich bin Gärter von Beruf – ich liebe das Erwachen der Natur, ich beobachte Grashalme und Knospen. Das ist die Zeit zum Auspflanzen, die Beete werden bearbeitet, der Garten gestaltet. Pflanzen werden vorgezogen, das Gemüse für die spätere Ernte. Ich bin mit der Natur groß geworden, ich liebe die Natur. Deshalb bin ich Gärtner geworden.

Wo muss ein Besucher unserer Stadt unbedingt gewesen sein?

Auf der Insel. Das ist ein ‘Muss’ für jeden Besucher. Und natürlich die Schuffelgärten.

Ureinwohner (Werderscher) oder Zugezogener (Werderaner), das ist hier die Frage. Wie stehen Sie dazu?

Da es in Werder kein Krankenhaus gab, können ja eigentlich nur die Hausgeburten ‘Werderscher’ sein. Ich bin im Krankenhaus geboren. Ich bin Werderaner und stolz darauf. Da muss man doch nicht so einen Kult drum machen!

Wie sind Sie nach Werder gekommen?

Der erste Cassin kam 1678 mit den Hugenotten nach Werder. Meine italienischen Vorfahren waren bereits Weinbauern. Meine Familie ist seitdem fest in Werder verwurzelt – wir haben Verbindungen zu vielen Familien, unter anderem Pape, Hintze, Baumgarten oder Lindicke. Einer meiner bekanntesten Vorfahren ist wohl Wilhelm Ludwig Casin. (Der Name Kassin wurde in der Schreibweise des öfteren verändert.) Wilhelm Ludwig, 1802 geboren und ins Eheregister später eingetragen als “Bürger und Weinmeister”, trat sein Erbe an, um den Obstbau in seiner Vaterstadt zu fördern. Aus den Weinbergen wurden immer mehr Obstplantagen. Wilhelm Ludwig wollte – den hiesigen Boden- und Klimabedingungen entsprechend – eine besonders frühe Kirsche züchten. Nach Jahren hatte er Erfolg. Um 1850 nannte er seine Kirsche “Kassins Frühe”. Dieser Baum stand noch bis in die 1970er Jahre in der so genannten Sandscholle im Wachtelwinkel, unterhalb des Wachtelberges in Werder. Den Nachbarn blieb der Zuchterfolg nicht geheim. Als sie auf Anfrage bei Wilhelm Ludwig keine Edelreiser bekamen, wurden ihm von diesem Baum sämtliche Edelreiser abgeschnitten und gestohlen. Dennoch schaffte die ‘Herzkirsche’ von und mit Wilhelm Ludwig ihren ‘Siegeszug’. Immerhin ist sie bis heute weit verbreitet und inzwischen sogar in der Schweiz, in Holland, in England und Amerika zu Hause.

Als 1878 der Obstbau-Verein Werder gegründet wurde, waren auch drei Kassins dabei. Und mein Großvater Gustav Friedrich Adolf Kassin II., Obstzüchter und Gärtner-Lehrmeister mit eigenem Lehrbetrieb, war der Begründer des heutigen Obstbaumuseums am Alten Rathaus auf der Insel. Damals in 50er Jahren entstand das Museum im ehemaligen Scharfrichterhaus, heute eine Gaststätte. Aus dem Hause Baumgarten am Plessower See heiratete er meine Großmutter Anna Angelika Baumgarten. Ihr gemeinsamer Sohn, mein Vater, Obstzüchter Karl Adolf Kassin III., wurde 1920 geboren, der Krieg verschlug ihn nach Italien, wo er meine Mutter kennen lernte und wo ich geboren wurde und 1948 schließlich nach Werder kam.

Marmelade oder Wein?

Beides! Und Marmelade mache ich natürlich selbst und probiere gern auch neue Obstmischungen dafür aus.

Hund oder Katze?

Ich mag Tiere. Aber einen Hund könnte ich nicht halten, ich bin zuviel unterwegs. Das wäre verantwortungslos. Katzen mögen mich, ich hatte zwei Pflegekatzen. Die eine ist mir zugelaufen, ließ sich füttern, aber niemals anfassen – bis kurz vor ihrem Tode. Damit hat sie sich von mir quasi verabschiedet.

Hobbys? Ehrenämter?

Im Ruhestand hatte ich mich entschlossen, den Obst- und Gartenbauverein als Vorsitzender zu führen. Ich möchte in meiner Heimatstadt mithelfen, alte Traditionen zu pflegen. Wissen über regionale Obstsorten und die Tradionen des Obstanbaus in Werder wird durch unseren Verein weitergegeben und bewahrt. Zum Obst- und Gartenbauverein Werder (Havel) gehören derzeit 30 Mitglieder und 20 Ehrenmitglieder, die Obst und Gemüse anbauen und weiter verarbeiten, Pflanzen züchten und den regionalen Standort fördern. Wir haben den Frischemarkt in eigene Regie übernommen – das läuft sehr gut, ebenso meine Idee mit den Schuffelgärten. Jährlich wiederkehrende Events wie Frühlingserwachen, die Eröffnung der Erdbeer-, Kirsch- und Apfelsaison, größte Tomate, größter Apfel, Kirschsteinweitspucken und Adventsmarkt beleben unseren Markt. Da habe ich noch viele weitere Ideen für die weitere Entwicklung! Und da freue ich mich auch besonders darüber, dass sowohl unsere Bürgermeisterin Manuela Saß als auch der erste Beigeordnete Christian Große uns immer unterstützen und die Leistungen anerkennen.

Ebenso ist es wohl kein Geheimnis, dass ich eine ‘Frohnatur’ bin. Schon zu DDR-Zeiten war ich Karnevalist. Das begann Anfang der 60er Jahre mit dem Karnevals Club Werder (KCW). Jetzt bin ich Präsident des Karnevalsverbandes Berlin-Brandenburg und im Präsidium des Bund Deutscher Karneval e.V.

Andere sagen, dass ich eine karnevalistische “Legende” bin oder ein “Urgestein” …

Stolz bin ich jedenfalls darauf, dass wir ‘Ost’-Vereine es mit unserer Arbeit geschafft haben, die Anerkennung von den Karnevals-Vereinen aus den alten Bundesländern zu bekommen und sogar Ideen eingebracht haben, die sich durchgesetzt haben. Wir bringen da richtig viel Bewegung hinein. Da könnte ich noch so viel erzählen … Wichtig ist mir aber immer die Jugendarbeit! Ohne Jugend keine Zukunft!

 

Das geht runter wie Öl!

Das wissen alle: ein schönes Kompliment, ein herzlicher Dank, gute Wünsche – all’ das ‚geht runter wie Öl‘.
Der Ursprung dieser bekannten Redewendung hat allerdings nichts mit Öl zu tun, obwohl durchaus auch ein gutes Öl beim Herunterschlucken dem Gaumen und der Speiseröhre schmeichelt und etwas Gutes für die Gesundheit ist. Das behaupten natürlich viele Genießer auch vom Bier – und tatsächlich bezeichnet die Redewendung,dass etwas runtergeht wie Öl den Abgang, also den Nachgeschmack von Bier.

Wir bleiben aber beim Öl. Wussten Sie beispielsweise, dass Arganöl als kostbarstes Öl der Welt gilt? Die Arganie (auch Arganbaum genannt) trägt die Früchte, aus denen dann das wertvolle Lebensmittel hergestellt wird. In seiner Seltenheit ist Arganöl nur vergleichbar mit Trüffel. Die Ernte der Arganfrüchte ist besonders schwierig, denn die Arganie kann nicht mit Maschinen geschüttelt werden. Wegen der spitzen Dornen kann aber auch keine Handlese stattfinden. Deshalb warten die Berber (die ursprüngliche Ethnie der nordafrikanischen Länder), bis die Arganfrüchte von selbst zu Boden fallen oder sie schicken ihre Ziegen in die Bäume, die dann tatsächlich auf die Bäume klettern und Früchte und Blätter fressen. Die Kerne sind mit ihrer extrem harten Schale 16 mal härter als Haselnüsse und so löst sich im Magen der Ziegen lediglich das Fruchtfleisch vom Kern und dieser wird unversehrt wieder ausgeschieden. Danach geht es dann auf ‚Ziegenkökeljagd‘, damit den Berbern auch ja kein Kern entgeht. Arganöl ist aber nicht nur in der Kulinarik beliebt, ebenso wird „Marokkos weißes Gold“ für verschiedenste Kosmetika eingesetzt.

Öl – ganze Supermarktregale sind voll davon, wir alle kochen, braten, baden, verwöhnen damit und darin. Die Auswahl ist riesengroß. Der Geschmack wird vor allem durch die Pflanzenart und die Herstellung bestimmt. Ob Aprikosenkernöl, Arganöl, Erdnussöl, Hanföl, Haselnussöl, Kürbiskernöl, Kokosnussöl, Leinöl, Nachtkerzenöl, Sonnenblumenöl, Schwarzkümmelöl, Sesamöl, Senföl, Traubenkernöl oder Walnussöl – wir könnten die Liste noch weiterführen, beschränken uns aber hier auf die Auswahl, die man in Werders Ölmühle bekommt.
Das kostbare Arganöl gibt es zwar in der Ölmühle in Werder zu kaufen, hergestellt wird es aber hier nicht. Denn 1998 erklärte die UNESCO das Gebiet, auf dem die letzten Bäume seiner Art wachsen, zum Biosphärenreservat. Herstellung des Öls ist dort weitestgehend Sache der marokkanischen Frauen.

In unserer Werderaner Ölmühle in der Berliner Straße 109 (ehemaliges „Haus Frühling“) ist die Herstellung der Öle keine reine Frauensache. Hier arbeitet Sebastian Wedow, das Herz der Ölmühle, gemeinsam mit seiner Partnerin Sofija Radojkovic und dem Mitarbeiter Dariusz Erfurt daran, den Kunden mit hervorragenden Ölen ein Stückchen mehr Lebensqualität zu geben. Ausgesuchte Saaten von bestmöglicher Qualität, vorwiegend aus biologischem Anbau und die Herstellung machen das Öl aus Werder so besonders. In einem schonenden Verfahren werden die Öle mit Wasserkühlung kalt gepresst und bleiben naturbelassen. Das heißt, sie sind ungefiltert, frei von jeglichen chemischen oder anderen Zusätzen und haben damit Rohkostqualität.
Schon seit 2005 gibt es die Ölmühle in Werder. Und Sie erfahren erst heute davon? Da sind Ihnen auf jeden Fall einige Jahre und viele Fläschchen Öl durch die Lappen gegangen. Zeit, das nachzuholen. Sebastian Wedow und sein Team sind auch auf Märkten in Potsdam und Berlin anzutreffen. Dort, im direkten Kontakt – und das ist Wedow besonders wichtig – können sie den Käufern aber immer auch noch einige individuelle Worte mit auf den Weg geben. „Es gibt so viel zu den Ölen zu erzählen, wir können sie, selbst wenn wir wollten, gar nicht in ein Supermarktregal stellen“, bestätigt Sofija Radojkovic. Gepresst wird in Werder übrigens nur auf Bestellung. Und das ist schon ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Es gibt nicht DAS eine Öl. Es kommt immer darauf an, wofür es verwendet und was im Körper damit erreicht werden soll. Dabei sind auch Vergleiche der verschiedenen Öle zwecklos: „Vergleichen kann man nur innerhalb des gleichen Öls. Denn da gibt es Qualitätsunterschiede“, so Radojkovic weiter. Ein Ölivenöl kann man mit keinem Kürbiskernöl vergleichen. Zwei Leinöle untereinander können aber schon Unterschiede aufweisen.
Das Gespräch mit den Kunden ist wie auf den Märkten auch direkt in der Ölmühle wichtig. Reaktionen wie: „Schön, dass es Sie gibt“ sind nicht selten. Ein offenes Ohr und Tipps und Tricks für die Verwendung der Öle gehören zur Geschäftsphilosophie. Sowohl Sebastian Wedow als auch Sofija Radojkovic haben so viele Erfahrungen, so viel Wissen, so gute Tipps parat – es lohnt sich, zuzuhören.

Zwar ist die Herstellung der Öle und das ganze Drumherum natürlich viel Arbeit. Aber „die Arbeit ist ein guter Bestandteil unseres Lebens“, sagt Sebastian Wedow. Der ausgebildete Atempädagoge schätzte schon sehr früh den gesundheitlichen Wert naturbelassener, frischer Öle. Am Anfang war da nur diese Vision, seine Erfahrung als Ölmüller an andere weiter zu geben. Doch die Freude am Tun bewog ihn, die Ölmühle zu gründen. Jetzt sind 10 Jahre vergangen, die Freude am Ölmüller-Dasein ist geblieben. Auch sein tiefgehendes Wissen zu verschiedenen Themen der alternativen Gesundheit ist er immer bereit zu teilen. Das macht einen Besuch in der Ölmühle, der „alternativen Gesundheitsbude“, wie er selbst sagt, so besonders.
Mit seiner Erfahrung und dem stetigen Wachstum seines Wissens wächst auch das Sortiment weiter. Davon kann man sich auch im Internet überzeugen. Das Werderaner Öl und verschiedene andere Produkte können im Onlineshop der Ölmühle bestellt werden, ansehen kann man sich dort auch ein kleines informatives Video. Geöffnet hat die Ölmühle freitags von 10 bis 18 Uhr.

Für einen kleinen Energie-Kick hier einige Öltipps:
Kokosnussöl
Das Multitalent, reich an Vitaminen, Mineralien und Vitalstoffen – ideal zum Braten, Backen und Frittieren. Man genießt ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis, indem man Kokosöl mit Honig, Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme als Brotaufstrich kombiniert.
Schwarzkümmelöl
Hat einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, schmeckt würzig-aromatisch. Nur 1-2 Teelöffel pur am Tag können förderlich für das Immunsystem sein und sollen einen königlichen Teint geben.
Leinöl
Als eines der ernährungsphysiologisch wertvollsten Speiseöle mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren ist es besonders beliebt zu Quark und Kartoffeln – aber Achtung, Leinöl ist nicht ewig haltbar, aber frisch gepresst immer ein Genuss.
Kürbiskernöl
Enthält alle wichtigen und gesunden Spurenelemente, Vitamine und Mineralien und sollte in keinem modernen und gesundheitsbewussten Speiseplan – zum Beispiel zu einem leckeren Salat oder in der Suppe – fehlen.

Die Ölmühle Werder (Havel)
Berliner Straße 109
14542 Werder (Havel)
www.oelmuehle-werder.de
Tel.: 03327 66 8 22 7
E-Mail: info@oelmuehle-werder.de

Grüne Woche – Werdertag!

Es ist schon Tradition, dass die Brandenburghalle 21A an einem Tag innerhalb der Internationalen Grünen Woche von unserer Blütenstadt “übernommen” wird. Am kommenden Samstag, dem 23. Januar, erwartet die Besucher ein buntes Bühnenprogramm mit einer Essenz aus Werderaner Unternehmen, Vereinen und Persönlichkeiten.

Die gute Stimmung beginnt bereits um 8.30 Uhr, wenn sich drei voll besetzte Busse aus Werder auf in Richtung Messe am Funkturm machen. Insesamt 150 Mitwirkende zählt allein das Bühnenprogramm mit Beginn um 10.30 und um 13 Uhr. “Für die Stadt ist es jedes Jahr eine besondere Freude, dass sich so viele Vereine und Unternehmen in das Programm und an eigenen Ständen einbringen und somit die Stadt von ihrer besten Seite präsentieren”, sagt unsere Bürgermeisterin Manuela Saß.

Wen Ihr auf der Grünen Woche aus Werder alles findet:

  • Baumblütenkönigin Tamara und Kirschkönigin Maria
  • Karneval Club Werder e.V.
  • Glindower Karnevalsclub GCC Helau
  • Pirates Cheerleader
  • Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr
  • Vizavi Tanzschule
  • RV Borussia 1896 e.V.
  • Weinverein Werder e.V.
  • Karsten Perenz
  • Christine Berger GmbH & Co.KG
  • Schultzens Siedlerhof
  • Havellandfleischerei Joppe
  • Werder Frucht
  • Werder Feinkost
  • Werderaner Tannenhof
  • Werdersche Obst- und Gartenbauverein
  • Herbafoood GmbH
  • Hogab GmbH
  • und  natürlich die Stadt selbst.

Die Grüne Woche ist auch in diesem Jahr die erste und auch eine der wichtigsten Aktionen zum Thema Stadtmarketing.

Die weltgrößte Messe rund um das Thema Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau findet übrigens schon seit 1926 statt. Auf einer Gesamtfläche von 125 000 Quadratmetern präsentieren sich über 1 600 Aussteller aus aller Welt.

Mehr Informationen zur gesamten Messe findet Ihr unter www.gruenewoche.de.

Wir sind natürlich am Samstag für Euch dabei und berichten fleißig!

 

 

Mein Werder (2): Anett Simmen

Name: Anett Simmen
Alter: 41
Wohnort / Ortsteil: Altstadtinsel Werder (Havel)
Seit wann bist du in Werder zuhause?
Seit Anfang 2008

Was arbeitest / machst Du so den lieben langen Tag?

Ich bin Choreographin und Regisseurin. Meine künstlerische Leidenschaft liegt in der  Realisierung von sogenannten Crossover-Produktionen. Heißt, ich verbinde unterschiedlichste Elemente der darstellenden Kunst. Mit professionellen Tänzern, Artisten, Performern, Sängern, Schauspielern und / oder Musikern setze ich mich kreativ auseinander und erarbeite mit ihnen Stücke oder Shows für Theater, Varieté und Event. Zudem coache ich Artisten bei der Entwicklung ihrer Acts oder helfe Zirkusunternehmen bei der Erstellung ihres Programms.

Viel Zeit verbringe ich jede Woche in meinem Auto. Ich bin deutschlandweit (manchmal auch international) aktiv. Und wenn ich nicht gerade telefoniere, organisiere oder choreographiere, mache ich mir sehr gern bei der Fahrt ein Hörbuch an und lasse Geschichten, Erzählungen oder auch Fach- und Sachliteratur, gekrönt von vorbeiziehenden Landschaften, auf mich wirken.

Vier Mal im Monat fahre ich zudem in eine Behindertenwerkstatt im Süden Brandenburgs und arbeite in der dortigen Theaterwerkstatt mit ganz besonderen Menschen. Durch ihr Handicap haben sie gerade im darstellerischen Bereich eine Ausdrucksstärke entwickelt, die mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Nicht ihre Behinderung, sondern ihre Spielfreude, ihr Authentizität und ihre Lust, sich zu präsentieren, stehen im Mittelpunkt der erarbeiteten Sequenzen. Die aktuelle Inszenierung heißt „SinnFlut“ und kann sich gern am 9. April 2016 angesehen werden (Informationen dazu gibt es hier)

Des Weiteren trainiere ich u.a. auch Kinder und Jugendliche im Artistik-, Akrobatik-, Theater- und Tanzbereich. Ich gebe mein Wissen sehr gern an den Nachwuchs weiter und erfreue mich immer wieder, wenn diese Arbeit Früchte trägt.

Mein Büro und meine Wohnung befinden sich auf unserer wunderschönen Insel und ich fühle mich in meinem dortigen Umfeld sehr, sehr wohl.
In Werder und Potsdam baue ich zur Zeit sukzessive ein professionelles Ensemble auf. Zum Ensemble, „Company VoLA“, gehören im Augenblick 14 Darsteller. Darunter Tänzer, Artisten, Feuerkünstler, Freestyler, Vertical-Dancer, Sänger und Musiker. Wir kommen aus acht Nationen und zeigen auch, wie sich Künstler unterschiedlichster Herkunft und Nationalität gegenseitig bereichern können und eine gemeinsame Bühnensprache sprechen. Gerade durch die Vielfalt an Darstellungsformen begeistern wir unser Publikum.

Was würdest Du lieber machen?

Oft stehe ich früh um 4.00 Uhr auf und gehe manchmal weit nach Mitternacht schlafen, um alles zu schaffen, was zu meiner Arbeit gehört. Training geben, Büroarbeit, Workshops und Proben organisieren sowie vor- und nachbereiten, Choreographien entwickeln, Theaterstücke und Shows kreieren, Recherchieren, Musiken schneiden, Kostüme und Bühnenbilder entwerfen, fit bleiben, Anfragen beantworten, Buchhaltung führen, Meetings organisieren, Ideen für Kunden entwickeln, Inszenierungen promoten, Gelder für den Aufbau der Company akquirieren, Lagerraum und Requisiten pflegen, Netzwerken, Politiker überzeugen, Zukunftsvisionen spinnen und aktuelle Herausforderungen managen. Ich habe keinen geregelten Tagesablauf, kein geregeltes Einkommen, oft bin ich unterbezahlt, für manches werde ich gar nicht bezahlt, habe wenig Zeit für Freunde und Relaxen.

Jedoch nein, ich möchte nichts auf dieser Welt beruflich lieber tun als diese Arbeit! Mein Job füllt mich leidenschaftlich aus.

Manchmal möchte ich sehr gern mehr Menschen um mich herum davon überzeugen, dass Kunst und Kultur ein wahnsinnig wichtiger Part des gesellschaftlichen Lebens ist und viel mehr gezielt gefördert werden sollte. Der wahre Wert von Künstlern wird oft übersehen. Es wird manchmal weit unterschätzt, welch’ große Rolle Musiker, Theaterschaffende, Filmemacher, Tänzer, Schauspieler, Maler und andere Kreative im ganz allgemeinen Leben eines jeden einzelnen von uns spielen.
Können Sie sich ein Leben ohne Musik, Poesie, ohne Schauspiel, Theater, darstellende und bildende Kunst vorstellen?
Nehmen wir uns ein paar Sekunden Zeit und stellen uns das tatsächlich vor. Keine Musik im Radio, keine CD, kein Bild an der Wand, keine Verzierung am Haus, kein Gedicht, kein Roman, keine Konzerte, keine Theateraufführung, kein Film im Kino und Fernsehen, kein Tanzabend, kein Musikinstrument … Wie arm wäre doch eine Gesellschaft, auch wenn sie alles Geld der Welt besäße!

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Hast du einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?
Ich sitze sehr gern im Museumsgaststübchen „Kuddeldaddeldu“. Im Frühling und Sommer –  mit Obstwein auf der Terrasse am Wasser, im Herbst und Winter – mit Tee im „Wohnzimmer“. Das ganze Ambiente strahlt eine urige Gemütlichkeit aus und ich genieße es, dort unter netten Menschen und Freunden zu verweilen.

Was ist das Besondere an Deinem Ortsteil?

Mein Ortsteil, die Insel, besticht natürlich durch das Wasser drumherum und die kleinen Gassen mit den schönen Häusern darauf. Sie verbreitet gemütliches, dörfliches Flair und ist trotzdem nicht einengend. In den Cafés kann man sich niederlassen und regionale Spezialitäten genießen. Und die Großstädte Potsdam und Berlin sind sehr nah. Alles in allem ein perfektes Fleckchen Erde, um anzukommen.

Was ist Deine Lieblings-Jahreszeit und warum?

Ich habe keine wirkliche Lieblingsjahreszeit. Lange Zeit war ich überzeugt, dass ich den Herbst nicht mag. Alles grau, düster, nass … Doch als ich diesen zweimal nicht erleben konnte, da ich beruflich längere Zeit im Ausland war, fehlte mir genau diese etwas düstere Stimmung und ich genoss den darauffolgenden Herbst.
Der Frühling trägt viele Farben in sich, der Sommer fühlt sich frei an, der Herbst hat etwas Mystisches. Der Winter hat eine besondere Akustik, wenn der Schnee liegt, dabei jedes Geräusch absorbiert wird und alles so still ist. Für mich hat somit jede Jahreszeit ihren Reiz.

Werderaner oder Werderscher?

Ureinwohner (Werdersch) oder Zugezogener (egal wann = Werderaner), das ist hier die Frage! Wie stehst Du dazu?

Wie bist Du nach Werder gekommen?

Ich bin „Zugezogene“, Fazit Werderanerin.
Vorher habe ich in Berlin gelebt. Doch ich wollte raus aus dieser Stadt. Irgendwie war mir das Leben dort dauerhaft zu hektisch und zu anonym. Ich brauchte Abstand davon. Die Nähe zu Berlin war mir wiederum wichtig. Mein Ziel war Potsdam. Doch dann las ich eine Annonce „Wohnung … Potsdam-Nähe … auf Werders grüner Insel …“ Ich dachte mir, das schaust du dir mal an. Ich hatte noch nicht den Fuß in die Wohnung gesetzt, da war ich verliebt … in die Insel.
Meine Wurzeln liegen im Süden Brandenburgs. Dahin fühle ich mich sehr verbunden, doch in Werder fühle ich mich mittlerweile zu Hause.

Marmelade oder Wein?

Wein!

Liebst Du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Ja, ich liebe Tiere, habe jedoch kein eigenes Haustier. Hund oder Katze? Nun ja, beide haben ihren Charme. Katzen sind unabhängig, eigensinnig und sie umschmeicheln so charmant, zaghaft, fordernd, wenn sie etwas wollen. Da kann ich kaum widerstehen. Zum Thema Hund: Kommt ein wenig auf den Hund an, doch die meisten erobern mein Herz im Sturm.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

John O’Donohue „Schönheit“. Dieses Buch dient mir regelmäßig als Inspirationsquelle.

Was müssen wir dringend noch von dir wissen?

Ich bin gern draußen. Ob wandern, Kanu fahren oder mit dem Bike, ich liebe es mein Zelt aufzuschlagen, am Lagerfeuer zu sitzen oder auch ein einfaches Picknick im Grünen. Da kann ich die Seele baumeln lassen und der Natur lauschen.

Hier gibt es ein schönes Video von der Aufführung der Company VoLA zur Veranstaltung “10 Jahre Edeka Katrin Schneider” in Werder (Havel): https://vimeo.com/146574422

 

Ein Ausschuss für die Therme

In der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag wurde der Haushalt der Stadt Werder (Havel) für das Haushaltsjahr 2016 mehrheitlich mit 22 Ja-Stimmen, jedoch ohne die Stimmen der Grünen und Linken beschlossen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hermann Bobka, der die Arbeit der Verwaltung und der seit vielen Jahren stark agierenden CDU lobte, betonte, dass Werder immer einen ausgeglichenen Haushalt hatte, der der wachsenden Stadt eine kontinuierliche Entwicklung sichere. Mit rund 41 Millionen Euro plant die Verwaltung der Blütenstadt 2016. Allein 11,2 Millionen Euro ihrer Einnahmen überweist die Stadt als Kreisumlage für den Haushalt Potsdam-Mittelmark. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Werderaner beträgt 408,50 Euro. Ein guter Wert, die Potsdamer beispielsweise müssen sich mit einer Verschuldung pro Kopf von weit über 1000 Euro herumschlagen. Pro Einwohner gibt die Stadt statistisch gesehen rund 1 000 Euro aus. 500 000 Euro sind für die Vereins- und Brauchtumpflege vorgesehen. Die Sportvereine allein sollen Zuschüsse von 181 000 Euro erhalten. Für die Beseitigung von Baumängeln am Parkhaus werden 254 000 Euro veranschlagt. Rund eine Million Euro sollen für die Unterhaltung der Straßen, Plätze und Grünanlagen bereitgestellt werden. Dies sind nur einige Zahlen aus dem neuen Haushalt. Und obwohl es noch nicht einmal eine Baugenehmigung für die neue Feuerwache in Töplitz gibt, sind die Mietzahlungen dafür eingeplant. Alle nötigen Unterlagen für die Baugenehmigung liegen der Unteren Baubehörde in Teltow seit Monaten vor. Altbürgermeister Werner Große machte seinem Unmut Luft, indem er die die Baubehörde als “Bauverhinderungsbehörde” abkanzelte. Abgeschlossen sein soll der Neubau im Sommer 2016.

Dennoch meldete sich in der Stadtverordnetenversammlung die Fraktion Die Linke  mit einem Änderungsantrag zu Wort. Gleich um 800 000 Euro sollte der eigentlich zur Abstimmung kommende Haushaltsentwurf erweitert werden, forderte Gabriele Janke im Namen ihrer Fraktion. Eingesetzt werden sollen die Mittel für Positionen wie sozialpolitische Ausgaben für die Einstellung einer Schul-Sozialpädagogin oder als Zuschüsse für die HGW für den Bau preiswerter und bezahlbarer Mietwohnungen. Auch hier hatte Werner Große Antworten parat. Schulsozialarbeit gehöre in die Verantwortung des Kreises und der hätte bislang keine Stelle bereitgestellt. Und während die HGW längst Pläne für sozialen Wohnungsbau in der Schublade hätte, hat das Land festgestellt, dass in Werder kein erhöhter Wohnungsbedarf vorliege. Bürgermeisterin Manuela Saß fragte die Opposition, warum sie ihre Forderungen nicht schon längst in den dafür zuständigen Ausschüssen eingebracht hat. Am Abstimmungstag noch Änderungsanträge einzubringen, sei wahrlich keine politische Kultur.

Auch unser Dauerbrenner Therme war Thema: Bislang sind im Haushalt aufgrund der laufenden Verhandlungen lediglich 246 000 Euro für Geschäftsaufwendungen, etwa Gerichts-, Sachverständigen- und Steuerberatungskosten veranschlagt. Mit einem Nachtragshaushalt ist zu rechnen, jedoch müssten die Entwicklungen beobachet werden, so die Einschätzung der Bürgermeisterin. Es seien noch keine weiteren Schritte außer der bereits kommunizierten Trennung der Stadt von der Kristall Bäder AG festgelegt worden, demzufolge könnten auch noch keine weiteren Ausgaben im Etat festgehalten werden. Zudem gibt es auch Haushaltsreste von über einer Millionen Euro, die eingesetzt werden könnten. Um die Vorgänge um die Therme transparent und nachvollziehbar zu gestalten, wurde am Donnerstagabend auch die Bildung eines kompetenten zeitweiligen Bad-Ausschusses der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Sachkundige Bürger werden hier nicht berufen. Die CDU-Fraktion erhält vier, die SPD einen, Die Linke einen und die Freien Bürger nach dem Losverfahren gegen Grüne/B90 einen Sitz. Den Vorsitz des somit siebenköpfigen Ausschusses wird Anja Spiegel von der SPD haben. Der kommunalen Verfassung entsprechend, so Bürgermeisterin Manuela Saß, wird der Ausschuss öffentlich tagen, es wird aber auch Bereiche geben, die nicht öffentlich verhandelt werden.

Uni: Bronzeplastik zum Gedenkan an Stasi-Opfer

Einweihung der Bronzeplastik auf dem Uni Campus in Golm
Einweihung der Bronzeplastik auf dem Uni Campus in Golm

Zum Gedenken an die Opfer des Ministeriums für Staatssicherheit wurde am heutigen Freitag auf dem Campus Golm der Universität Potsdam eine Bronzeplastik eingeweiht. Bis 1990 befand sich dort die „Juristische Hochschule Potsdam“ des Ministeriums für Staatssicherheit, deren konspiratives Wirken spätestens mit dem Film „Das Leben der Anderen“ auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.

Maßgeblichen Anteil an der Initiative hat die Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig (CDU), die heute bei der Einweihung in Golm ihre Intention in ihrem Grußwort unterstrich. Dabei sagte sie u.a.: “Vor einem viertel Jahrhundert stand dort hinten eine hohe Mauer. Es war nicht die Berliner Mauer, die eine Flucht in die Freiheit unmöglich machen sollte. Nein, es war eine Mauer der Abschottung der Studierenden der Juristischen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit. Die Nachbarn sollten nicht erfahren, was hier vor sich ging. Mittlerweile ist diese Mauer verschwunden und trotzdem wissen viele Studenten im Jahre 2016 nicht was bis vor 26 Jahren in ihrem Hörsaal gelehrt wurde. … Am Ort des Geschehens weist bis heute nichts darauf hin! Dieser Stein, diese Bronzeplastik, soll für die Studierenden ein Anstoß sein. Die individuellen Rückschlüsse und Bewertungen werden sicher unterschiedlich ausfallen. Aber genau darum geht es: Die Studierenden sollen sich selbst auf Spurensuche begeben. (Den Wortlaut ihrer Rede gibt es hier)

Bei der Einweihung zugegen waren u.a. die Verlegerin Friede Springer, der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, Prof. Klaus Schroeder und der Berliner Bildhauer, Maler und Grafiker Volker Bartsch.
Bartsch hat die von namhaften Spendern finanzierte Bronze gestaltet. Der Bronzeguss enthält u.a. folgende Aufschrift: „Hier und an den angegliederten Fachschulen wurden insgesamt etwa 30 000 Personen vor allem zur Überwachung und Bespitzelung der eigenen Bevölkerung aus- und weitergebildet.“

Hintergrund: Die Universität Potsdam nimmt ihr 25-jähriges Jubiläum zum Anlass, sich auch mit der Geschichte derjenigen Einrichtungen auseinanderzusetzen, deren Räumlichkeiten sie heute nutzt. Dazu gehört die berüchtigte „Juristische Hochschule Potsdam“ des Ministeriums für Staatssicherheit, an der in den Jahren 1951 bis 1990 unter dem Vorwand der Wissenschaftlichkeit Grundlagen für das Unrecht und die Grausamkeiten geschaffen wurden, welche die Stasi vielen Menschen widerfahren ließ. „In unserem Jubiläumsjahr möchten wir der Opfer dieser Untaten gedenken. Unser Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die die Aufstellung der Bronzeplastik ermöglicht haben“, sagt der Präsident der Universität Potsdam, Professor Oliver Günther, der zur Einweihung sprach.
Im Verlauf des Jubiläumsjahres wird die Universität Potsdam weitere Gelegenheiten bieten, sich mit der Geschichte ihrer drei Standorte in Golm, Griebnitzsee und Am Neuen Palais zu beschäftigen. Im Projekt „Zeitzeichen“ entstehen Informationstafeln, die auf dem jeweiligen Campus aufgestellt werden. Hintergrundwissen hierzu vermittelt dann ein ergänzendes Internetportal.

Mein Werder (1): Ronny Bläser

Kurz und knackig – Über Dich
Name: Ronny Bläser
Alter: 33 Jahre
Wohnort/Ortsteil: Werder Havel
Seit wann bist du in Werder zuhause?
Seit 2013

Was arbeitest / machst Du so den lieben langen Tag?

Ich arbeite bei einer Online Direktbank als Kundenbetreuer im Bereich Marketing und Interessenten. Zudem betreue ich einen Teil der Kunden, die als private Vermieter spezielle Konten bei uns führen.

Was würdest Du lieber machen?

Ich habe meinen Berufsweg mit einer Ausbildung und einigen Jobs in der Gastronomie begonnen. Mein Traum ist es, einmal ein eigenes kleines Hotel oder eine Pension zu führen. Ich liebe es, Gästen eine entspannte Auszeit zu ermöglichen.
Der Gast mit all’ seinen Erwartungen und Wünschen steht bei mir im Mittelpunkt. Ich berate und empfehle gern. Ich überrasche gern und gebe gern Ratschläge. Ich helfe gern und erfreue mich an schönen Erinnerungen, die meine Gäste mitnehmen können. So stelle ich mir das vor, was ich lieber machen würde.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Hast du einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?

Ich kann – glaube ich – mit Recht sagen, dass ich nicht nur einen Lieblingsplatz habe. Zusammengefasst würde ich jedoch sagen, dass alle Möglichkeiten in Werder, die mir ein schönes Frühstück oder ein tolles Brunch oder im Sommer ein schönes kühles Getränk bieten, definitiv meine Lieblingsorte sind.

Was ist Deine Lieblings-Jahreszeit und warum?

Ganz klar der Frühling. Nach der langen dunklen Jahreszeit fühle ich mich im Frühling sehr aufgekratzt. Es wird wärmer, die Natur blüht langsam auf, die Sonne lässt sich länger blicken und insgesamt bin ich im Frühling sehr aktiv.

Werderaner oder Werderscher?

Ureinwohner (werdersch’) oder Zugezogener (egal wann = werderaner), das ist hier die Frage! Wie stehst Du dazu?

Da ich ein „Zugezogener“ bin, kann ich die Frage nur damit beantworten. Für mich macht das aber keinen Unterschied. Ich bin in Senftenberg in der Lausitz aufgewachsen und daher Senftenberger, fühle mich jedoch in Werder und der Umgebung hier sehr wohl.

Wie bist Du nach Werder gekommen?

Die Suche nach einem Proberaum für meine damalige Band hat mich nach Werder verschlagen. Es gibt unweit vom Bahnhof die Möglichkeit für Bands, eine Proberaum anzumieten. Da haben wir uns vor ein paar Jahren mit der Band niedergelassen. Meine Freundin und ich hatten später sowieso vor, in eine etwas größere Wohnung umzuziehen. Die Anbindung von Werder an die Bahn ist ja nahezu perfekt und sonst gibt es hier auch alles in der unmittelbaren und schnell erreichbaren Nähe. Die Entscheidung, von Potsdam nach Werder zu ziehen fiel uns daher nicht sehr schwer.

Liebst du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?

Ich bin genauso ein Katzen-Fan wie auch eine Hunde-Fan. Wir haben zwei Kater zu Hause und haben viel Freude an den Beiden. Grundsätzlich bin ich aber auch Freund aller Tiere.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

Ich habe weder Nachttisch noch ein Buch darauf liegen. Nein, im Ernst, ich lese schon. Das beschränkt sich jedoch auf Sach- und Fachbücher. Ich bilde mich gern weiter und lese, um zu verstehen, was ich noch nicht weiß. Fantasy und ähnliches möchte ich lieber als Film sehen oder selber als Film produzieren?

Was müssen wir dringend noch von dir wissen?

Meine größte Leidenschaft neben der Musik ist die Fotografie. Hier bin ich sehr aktiv und will noch viel lernen. Ich poste viele meiner Bilder auf Facebook und vielen anderen Community-Plattformen.
Im letzten Jahr habe ich mich einer Fotogruppe der Orphée Werk Kunst Akademie angeschlossen.
Wir haben viele Ideen und sind ständig mit unseren Kameras unterwegs. Bald werde ich unser Wissen in der Fotografie auch bei Fotokursen für alle Interessierten anbieten. Man darf also gespannt sein.

Ab und zu bekomme ich Anfragen zu Bildern, ob diese für Firmen, Werbung oder Broschüren verwenden werden dürfen. Das bestätigt mich natürlich in dem, was ich da mache. Ausgelernt habe ich deswegen trotzdem noch lange nicht. Ich suche immer wieder neue Herausforderungen und freue mich über Freiwillige, die Ihre Ideen fotografisch mit mir umsetzen möchten oder mal ein Hunde- oder Tiershooting anfragen. Sehr gefreut hat mich die Möglichkeit, einige meiner Bilder am Eingang des Kunstgeschosses im Schützenhaus auf der Insel auszustellen. Das verbindet mich natürlich auch sehr mit Werder und macht mich stolz, hier zu wohnen und mich einbringen zu können.
Von mir wird es also noch viel zu sehen geben und vielleicht findet der ein oder andere genau deswegen den Kontakt zu mir. Gern über meine Webseite rbpicture.de oder Facebook
Hier könnt Ihr ein Video von mir sehen. Ein besonderer Dank geht an:
https://www.facebook.com/Orphée-werk-kunst-akademie und natürlich an www.wirsindwerder.de

Ratgeber (1): Unsere Tiere im Winter

Der Winter ist doch noch zu uns gekommen – wir Menschen ziehen die dicke Jacke an, stülpen uns eine Mütze auf den Kopf und gehen mit dicken Stiefeln raus. Doch was müssen wir bei unseren Haustieren beachten? Euer Stadtportal wirsindwerder.de hat sich bei Dr. Inga Vetrella-Paare, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere mit Praxissitz in der Mielestraße 2 in den Havelauen, schlau gemacht.

Androzh, Lotte und Iza genießen es sichtlich im Schnee zu toben
Androzh, Lotte und Iza genießen es sichtlich im Schnee zu toben

Während wir Zweibeiner in dieser Jahreszeit statt zum Apfel gern mal zur Vitamintablette greifen, ist das bei gesunden Haustieren nicht nötig. Ebenso wie eigentlich gesunde Menschen, die sich vielseitig ernähren, brauchen auch Tiere keine zusätzlichen Gaben von Vitaminen oder Mineralstoffen – „eine gute Futterqualität vorausgesetzt“, wie Dr. Vetrella-Paare bestätigt.
Zu jeder Jahreszeit brauchen Hunde natürlich Bewegung an der frischen Luft. Bei älteren oder kränklichen Tieren darf die Gassi-Runde bei Minusgraden durchaus mal kürzer ausfallen. Alle anderen Hunde toben auch gern, wenn es kalt ist. Empfindliche Pfoten können mit entsprechenden Salben eingecremt werden. Dr. Vetrella-Paare: „Melkfett oder Olivenöl sind auch geeignet, um die Pfoten vor Streusalz oder Splitt zu schützen.“ Dass man sich die Pfoten nach dem Aufenthalt im Freien ansieht und notfalls reinigt, versteht sich ja von selbst.
Die so modernen Mäntelchen oder andere Winterkleidung sind nur nötig, wenn die Hunde sehr zierlich, kurzhaarig oder kränklich sind. „Ein gutes Winterfell schützt einen gesunden Hund eigentlich ausreichend. Aber die Entscheidung muss man von Rasse zu Rasse treffen“, meint Dr. Vetrella-Paare.
Sie warnt davor, Hunde zu viel Schnee fressen zu lassen – auch wenn die das mögen: „Der kalte Schnee kann zu Durchfall oder Erbrechen führen“. Zudem ist der Schnee vielerorts verunreinigt. Auch das kann dem Magen schaden.
Dass sich der Hund schüttelt, um nach dem Spaziergang den Schnee aus dem Fell zu bekommen, reicht meist aus. Im Notfall kann man den Schnee auch noch aus dem Fell bürsten. Sollte das Tier jedoch klatschnass sein, sollte man es durchaus mit einem Tuch trocken rubbeln.
Katzen sind charakterstark – wenn es ihnen zu kalt ist, suchen sie sich ohnehin ein warmes Plätzchen und regeln ihren Ausgang allein. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass eine vorhandene Katzenklappe auch immer zugänglich ist.
Wer einen Fischteich sein Eigen nennt, kann jetzt beobachten, dass auch der zufriert. „Vorsicht“, mahnt Dr. Vetrella-Paare, die Oberfläche darf auf keinen Fall vollständig zufrieren. „Die Sauerstoffzufuhr muss gewährleistet sein. Da gibt es entsprechende Eisfreihalter, beispielsweise aus Styropor“.
Pferde bleiben erfahrungsgemäß im Winter ohnehin nicht acht oder mehr Stunden draußen, es mangelt ja auch an Gras. „Mit ihrem Winterfell sind sie aber für kürzere Zeiten draußen sehr gut geschützt“. Pferde, die aus verschiedenen Gründen kein Winterfell haben, sollten bei ihrem Aufenthalt im Freien mit Decken geschützt werden, empfiehlt die Fachtierärztin.
Bei Meerschweinchen, die im Haus gehalten werden, gibt es ihrer Erfahrung nach nicht viel zu beachten. „Eine gesunde Ernährung ist natürlich auch hier wichtig“. Sollte es sich um Meerschweinchen handeln, die draußen gehalten werden, „sollte der Unterschlupf mindestens 4 bis 5 Grad warm sein“. Unempfindlicher sind da schon Kaninchen. Die haben ein dickes Fell. Die Ställe der Kaninchen sollten jedoch dick mit Stroh ausgepolstert sein, so dass sich die Langohren schön einmummeln können und auch vor Wind oder Schneefall geschützt sind.
Wie den meisten Haustieren und übrigens auch den Menschen – schadet auch den Wellensittichen zu warme und trockene Zimmerluft. „Man muss für Feuchtigkeit im Raum sorgen, zum Beispiel mit Zimmerpflanzen“, rät Dr. Vetrella-Paare. „Das Wasserangebot für die Tiere sollte erhöht werden, außerdem können Luftbefeuchter an die Heizung gehängt werden“. Durch regelmäßiges Lüften bleibt die Luft sauerstoffreich. Hier ist aber zu beachten, dass die Wellensittiche keiner Zugluft ausgesetzt sind.
Kommen Sie gut durch den Winter – mit gesunden Haustieren! Und wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich bei Dr. Vetrella-Paare die Antworten holen. (www.tierarzt-havelauen.de, Tel. 03327 7274702, E-Mail: info@tierarzt-havelauen.de)

"Häh! sieht alles anders aus hier" Lotte und Vanity auf Erkundungstour!
“Häh! sieht alles anders aus hier” Lotte und Vanity auf Erkundungstour!
Und nach der Sause im Schnee, kuscheln !
Und nach der Sause im Schnee, KUSCHELN !

Zahlen, Daten, Fakten: Werder 2015

2015: Bevor das Jahr sich endgültig in die Schublade “abgehakt” verabschiedet, werfen wir heute noch einmal einen Blick zurück. Was war eigentlich im vergangenen Jahr zahlenmäßig in Werder  los?

Also erstmal vorneweg: Der durchschnittliche Werderaner war 2015 46,05 Jahre alt. Wir befinden uns also gerade in der Blüte unseres Lebens. In der Blütenstadt Werder auch nicht anders zu erwarten, stimmts? Zum Stichtag am 31. März 2015 lebten in Werder genau 25 000 Einwohner, ein halbes Jahr vorher waren es 24 204. Werder wächst: 2015 zogen 1 889 Menschen in unsere Stadt. Die Differenzen in der Gesamteinwohnerzahl ergeben sich aus Wegzügen und Sterbefällen und Nebenwohnsitzen.

207 kleine Zwerge erblickten das Licht der Welt – alle erhielten eine Baby-Begrüßungskarte von der Stadt, 185 Elternordner fanden interessierte Leser und Leserinnen; 158 Mal haben Verliebte ihre Liebe auf dem Standesamt besiegelt. Allein am 15. 5. 2015 gab es sieben Eheschließungen. 126 Mal haben sich die nicht-mehr-so-Verliebten scheiden lassen.

2 288 Hundehalter haben 2 407 Hunde zur Hundesteuer angemeldet.

Etwas nachlässig waren die Werderaner im vergangenen Jahr mit ihren Schlüsseln. Während 2014 nur 20 Schlüssel im Fundbüro abgegeben wurden, waren es 2015 schon 37. Passt doch bitte in diesem Jahr mehr auf eure Schlüssel auf. Gut zu wissen: gefundene EC-Karten werden an das ausstellende Kreditinstitut übergeben und Brillen an Optiker.

Das waren die Bücher, die in der Stadtbibliothek im vergangenen Jahr am häufigsten ausgeliehen wurden:

  • Lutz Seiler: „Kruso“
  • Jeff Kinney: „Gregs Tagebuch 1“
  • Kerstin Gier: „ Silber – das erste Buch der Träume“
  • Guilia Enders: „Darm mit Charme“
  • Tiptoi: „Wir reisen durch Europa“

Außerdem haben 12 Werderaner Kinder an dem Projekt: „Lesen macht stark“ des Bundesministeriums Bildung und Forschung teilgenommen. Unter dem Motto „Gebt den Kindern das Kommando“ konnten sie sich überlegen, was sie ändern würden, wären sie einmal der „Chef“ von Werder. Wir haben auch darüber berichtet und die daraus entstandenen Fotostorys gibt es auf der Homepage der Stadt.

Eine stattliche Zahl: Die Besucherzahlen auf der Homepage www.werder-havel.de sind mit 1 477 385 im Vergleich zum Vorjahr 2014 (1 188 274) leicht gestiegen, wobei gleichzeitig weniger Seiten aufgerufen wurden. Allein im April – also vor dem Baumblütenfest – waren es 7 938 005 Zugriffe. Ingesamt im ganzen Jahr 2015 sogar 27 912 934. Am meisten interessierten sich die Besucher dann für das Programm für das 136. Baumblütenfest.

2015 wurden in unserer Stadt 288 Gewerbe neu an-, 121 um- und 223 abgemeldet.

206 unserer Kleinsten sind im Jahr 2015 eingeschult worden. Ingesamt haben Werders Grundschulen, die Oberschule und das Gymnasium 2 171 Schüler.

Eine interessante Zahl aus dem Sachgebiet Tiefbau der Stadt: 366 105 Euro gab die Stadt für die Bewirtschaftungs- und Stromkosten für unsere Straßenbeleuchtung aus, dazu kamen 68 025 Euro für Reparaturkosten an einigen der insgesamt 3 000 Lichtpunkte.

Die Gilde der Stadtführer führten 1 542 Gäste über die Insel, mit dem Bus wurden 1 035 Personen begleitet und bei Vorträgen hörten 119 Personen zu. 1 219 Gäste hatten Vergnügen an thematischen Führungen.

Dem Stadtsportbund gehören 41 Vereine mit rund 3 800 Mitgliedern an. Davon sind 60 Prozent Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren.

Zum 21. Mal nahm die Stadt Werder (Havel) an der Ausstellung der Internationalen Grünen Woche teil.

Laut dem Landesamt für Statistik und Beherbergungsbetriebe gab es 180 591 Übernachtungen in Werder. Da diese Zahl aber nur Übernachtungsmöglichkeiten mit mehr als acht Betten einschließt, wir in Werder aber auch viele kleine Ferienwohnungen haben und viele Bootstouristen auf Gastliegeplätzen verweilen, wird nach inoffiziellen Informationen mindestens von einer Übernachtungszahl von ca. 370 000 ausgegangen. 2 793 Wohnmobile nutzen den Stellplatz im Zentrum der Stadt und somit auch Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten.

Werder (Havel) und das Umland ist nach wie vor für viele Tagestouristen und Kurzurlauber ein beliebtes Ausflugsziel. Nach Schätzung der Stadtverwaltung waren etwa 1,2 Millionen Tagesausflügler 2015 in Werder unterwegs. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt dabei schon 3,9 Tage. Im vergangenen Jahr waren es nur 3,6 Tage. Und schon damit liegt unsere Stadt über dem statistischen Mittel in Deutschland! Aber das wundert uns nicht, bei den vielen Dingen, die man in Werder und Umgebung unternehmen kann, oder? Immerhin hat die Stadt Werder mit ihren Ortsteilen eine Gesamtfläche von 11 610 Hektar.

Wer jetzt nach unserem kleinen Einblick in das Jahr 2015 noch nicht genug hat und sich noch näher informieren möchte, kann das unter http://www.werder-havel.de/pdf/15/2015_Jahrespressekonferenz.pdf tun.

Werderaner kochen für Flüchtlinge

“Gedeckte Tische sind Brücken zwischen den Menschen!” – Schöner kann man das Motto der “Welcome Dinner” nicht zusammenfassen. Eine Idee, ursprünglich von der schwedischen Lehrerin Ebba Åkerman, sorgt inzwischen in Europa und auch in vielen deutschen Städten dafür, dass Integration beginnt und in kleinen Schritten gelingt. Heraus aus einer gesichtslosen Menge Menschen und einer Situation, von der Politik als “die Flüchtlingskrise” gebrandmarkt, setzen sich Menschen an einen Tisch. Essen, reden – oftmals aufgrund der Sprachbarrieren mit Händen und Füßen – und erkennen, dass alles Menschliche einfach damit beginnt, miteinander zu kommunizieren und den Weg zu gehen. Den Weg, der zusammen führt, den Weg, der sicherlich kein leichter sein wird.

“Jeden Tag kommen mehr Flüchtlinge in unser Land mit der Hoffnung auf ein sicheres und besseres Leben. Es ist schwer, in der Fremde ein neues Leben zu beginnen, eine neue Sprache zu lernen, neue Freunde zu finden”, heißt es auf der Internetseite der Potsdamer Welcome Dinner und eine der beiden Initiatorinnen ist Sabine Lang. “Es ist eine so simple Idee, jeder kann mitmachen”, sagt die Potsdamerin, die selbst schon Gastgeberin war. “Eigentlich kann man schlicht nur einen Teller dazu stellen”, beschreibt sie die Idee, “meistens jedoch betreiben die Gastgeber schon mehr Aufwand”. Dennoch bleibt es überschaubar. Man kann zum Frühstück, zum Mittagessen, zu Kaffee und Kuchen oder zum Abendessen einladen. Und meist haben diese gemeinsamen Mahlzeiten ganz wunderbare Ergebnisse. Gastgeber und Gäste bleiben in Kontakt, Integration wird im besten Sinne gelebt. Man erfährt von fremden Kulturen, anderen Bräuchen. Man wird ziemlich direkt erfahren vom Gräuel des Krieges, der viele dieser Menschen vertreibt aus ihrer Heimat und zu Flüchtlingen, Migranten oder Asylsuchenden macht.

Und genau so hat es auch Beate Fronk und ihre Familie in Werder erlebt. Fawaz, Abdel, Ahmed und Mahmud aus dem Neuseddiner Flüchtlingscamp waren zu Gast bei den Fronks: “… es war so schön. So nette Jungs. Wir hatten intensive Gespräche, haben des im Krieg umgekommenen Freundes von Ahmed gedacht, aber auch getanzt. Es war ein gelungener Abend und alle sind immer wieder herzlich willkommen. Ich werde jetzt Ausschau nach Sponsoren für Mitgliedschaften im Fitness halten, damit die Jungs ein bisschen Ausgleich und Kommunikation mit anderen Menschen haben. Eure Idee ist toll. Danke für diese Kontakte.“ So schrieb Beate an die Organisatorinnen der Welcome Dinner. Und gegenüber wirsindwerder sagte sie: “Wir alle hören und lesen die Berichte. Man fragt sich, was man tun kann – konkret, persönlich.” Und dann hörte sie über Bekannte von den Welcome Dinners und war überzeugt: “So funktioniert Integration. Die Politik kann nur die Rahmenbedingungen vorgeben, machen müssen das die Menschen”. Sie ist sich der Pro und Kontra-Situation in Deutschland wohl bewusst. Aber Beate Fronk und ihre Familie gehören zu denen, die nicht lamentieren, sondern sich fragen, “Was können wir tun?”. Und die Idee der Welcome Dinner war genau richtig für sie. “Unsere Gäste kamen aus Syrien – Damaskus und Aleppo. Wir alle wissen, wie es da aussieht.”
Beate Fronk wird sich nach diesem Treffen – der Schwierigkeiten bewusst – weiter engagieren, sie sucht Sponsoren, um den Flüchtlingen im Neuseddiner Fitness-Center Trainingszeiten zu ermöglichen, sie will – um bessere Kommunikation zu ermöglichen – Wege finden, Sprachkurse zu vermitteln.
Gedeckte Tische öffnen Herzen, da ist sich Sabine Lang von der Potsdamer Initiative sicher. “Jedes Dinner ist schön”, ist ihre gute Erfahrung. Bei den Fronks gefiel ihr beispielsweise, dass Gerry Fronk auf dem Foto mit einem Weinglas in der Hand zu sehen ist. “Das beweist die Toleranz auf beiden Seiten”. Man wisse ja vorher nicht, ob die Gäste Alkohol trinken oder nicht. Toleranz ist ja, das zu respektieren. Und die Toleranz der Gäste ist eben die, zu respektieren, das für uns ein Glas Wein zum Essen dazu gehören darf.
Die Gäste, die bislang in Potsdam und dem Umland bewirtet wurden, kamen aus Albanien, Iran, Kamerun, Palästina, Syrien und Tschetschenien. Jeder kann Gastgeber sein – auf der Internetseite welcomedinner-potsdam.de kann man sich informieren und eintragen.

Beate und Gerry Fronk waren Gastgeber bei einem welcome dinner.
Beate und Gerry Fronk waren Gastgeber bei einem welcome dinner.

Zuhause im Alter

Vielen jungen Menschen erscheint nichts schöner, als die Koffer zu packen und fernab des gewohnten Umfeldes Neues kennenzulernen. Auszureißen, den Alltag hinter sich zu lassen und manchmal auch unvernünftige, naive Dinge zu tun, steht auf vielen To-Do-Listen. Auch mehrere Umzüge in vielleicht nur zehn Jahreen sind heutzutage keine Seltenheit, man bekommt einen Job fern der Heimat – dann zieht man halt’ um. Die Lebensumstände ändern sich, es wird geheiratet, Kinder kommen – dann sucht man sich eben eine neue, größere Wohnung.

Den meisten älteren Menschen hingegen fällt es schwer, die vertraute Umgebung zu verlassen. Unsicherheit und Angst versperren dann immer öfter den Gang vor die Haustür. Über viele Jahre gepflegte Gewohnheiten spielen dabei eine große Rolle.

Wenn die aktuelle Wohnsituation ein unbeschwertes Leben im Alter aber nicht mehr zulässt, ist manchmal doch noch ein kleiner Wandel nötig. Eine Neuerung, ein bisschen frischer Wind, aber keinen Sturm! Den Lebensmittelpunkt zu verlagern, fällt sicherlich nicht leicht. In Werders neuem Stadtteil, den Havelauen, gibt es nun gleich zwei neue Möglichkeiten, den Lebensabend in einer schönen Umgebung, so selbständig wie möglich, in Frieden, umsorgt und betreut zu verbringen. Und zwar genau auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten.

Riva Residenz

Die Riva Residenz will Komfort und Sicherheit, Idylle und das pulsierende Leben vereinen. Im Quartier Riva Werder wurden gerade 47 Apartments für Senioren bezugsfertig. Geboten werden Komfort und Mobilität durch Barrierefreiheit – vom Fahrstuhl bis zur Dusche, zwei oder drei Zimmer mit elegantem Bad und lichtdurchfluteten Räumen. Die im Alter so wichtige Sicherheit gibt es durch eine individuelle Betreuung, einen eigenen Hausnotruf und viele weitere Dienstleistungsangebote. „Wir ermöglichen den Mietern ein selbstständiges, individuell gestaltetes und aktives Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter“, versichert Nadine Andersson, die für die Vermietung in der Riva Residenz zuständig ist. Und in der Nachbarschaft finden sich dann schnell neue Bekanntschaften, Langeweile soll es nicht geben. Jeder kann sein eigenständiges Leben erhalten – aber gleichzeitig, wenn er möchte, die Gemeinschaft mit anderen nutzen.

Die Hafenpromenade in unmittelbarer Nähe lädt zum Flanieren ein. Cafés, Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten und öffentliche Verkehrsmittel sind bequem zu Fuß zu erreichen. Auch die Senioren sollen weiter am aktiven Leben beteiligt sein.

Unsere Havelauen haben sich zu einem beeindruckenden Stadtteil mit toller Infrastruktur gemausert. Ein idealer Standort für zahlreiche Unternehmen, ein großartiger Wohnort für junge Familien mit Kindern ebenso wie für ältere Menschen.

Die Riva Residenz stellt hierbei auf der einen Seite eine Wohneinrichtung für all diejenigen Senioren dar, die ihre körperlichen und geistigen Aktivitäten noch gut selbst beherrschen und bestimmen, den Komfort von alltäglicher Hilfe aber zu schätzen wissen.

Kontakt: Riva Residenz, Zum Großen Zernsee 6 A-C, 14542 Werder (Havel) Tel: 0176 / 76378523 Mail: info@riva-residenz.de

Casa Reha – Zernseehaus

Das Casa Reha auf der anderen Seite ist das neue Seniorenheim für all jene Senioren, die im Alltag auf Mithilfe anderer angewiesen sind. Ebenfalls in Fußnähe zum Großen Zernsee liegt der erst im November fertiggestellte „Zernseehof“. In einer der modernsten und in allen Bereichen senioren- und behindertengerechten Einrichtung stehen die Bedürfnisse des Einzelnen im Mittelpunkt, die medizinische Betreuung ist jederzeit abgesichert.

Der große Lichthof und das Außengelände sind liebevoll angelegt und ermöglichen einen willkommenen Aufenthalt an der frischen Luft. Spaziergänge rund um den „Zernseehof“ zeigen die wunderschöne Natur der Havelauen. Der Bahnhof Werder ist schnell zu erreichen, ruckzuck ist man in Potsdam und Berlin.

Egal ob Friseur, Fußpflege, gutes Essen, das Freizeitprogramm, ärztliche Betreuung oder Gymnastik und Sport. Das Team des Casa Reha möchte, dass sich jeder ihrer Bewohner zu Hause fühlt. Und wenn es dazu gehört, dass das langjährige Haustier auch im Heim unterkommt, findet sich dafür eine Lösung.

Kontakt: Casa Reha – Zernseehaus, Elsastraße 22, 14542 Werder (Havel) Tel: 03327 – 6689 -0 Mail: kontakt_zernseehof@casa-reha.de

Zuhause in der Riva Residenz. Zuhause im Casa Reha. Zwei Möglichkeiten für das Wohnen in den Havelauen, die auf den ersten Blick recht ähnlich scheinen und doch unterschiedlicher nicht sein können.

Egal, wofür sich die neuen Bewohner entscheiden: die Umgebung in den Havelauen macht es einem unglaublich leicht, sich gut einzuleben. Da wird das Heim- oder Fernweh schnell kleiner. Egal ob es der kleine Einkaufsbummel, ein Spaziergang an der Promenade, ein schneller Besuch in der Apotheke oder ein Abendessen im Restaurant ist.

Die Havelauen – ein idealer Standort für zahlreiche Unternehmen, ein großartiger Wohnort für junge Familien mit Kindern ebenso wie für ältere Menschen.

Willkommen in Werders Havelauen!

 

Musikschulen & Musiker

Gitarrenfabrik Werder

Gitarrenfabrik Werder Adresse: Scheunhornweg 39 Werder (Havel) Mobil: +49 160 44 76 457 Web: www.gitarrenfabrik-werder.de E-Mail: adi@gitarrenfabrik-werder.de Öffnungszeiten: Termine nach Vereinbarung Bist du bereit für deine Karriere als Musiker oder...

So feucht fröhlich….

…. war “Unser Beach”!

Am vergangenen Donnerstag feierten rund 120 Gäste das 10jährige Jubiläum von KATRIN SCHNEIDER Edeka – Unser Markt. Das Team gab sich besonders viel Mühe bei der Ausrichtung der Veranstaltung unter dem Motto “Unser Beach”. Sogar ein Sandstrand mit Palmen, Liegestühlen und Stranddeko wurde vor dem Markt hergerichtet.

Die Party war feucht fröhlich, sowohl angesichts der leckeren Cocktails an der Beachbar, als uch von oben 😉 Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Sommerliche Rhytmen und eine eigens inszenierte Show machen den Abend zu etwas ganz besonderem.

Das Team EDEKA bedankt sich mit den Fotos bei all seinen Gästen, allen Mitwirkenden und freut sich auf die nächsten 10 Jahre.

ZUM KOMPLETTEN FOTOALBUM

 

 

Spargel- und Erlebnishof Klaistow

Spargel- und Erlebnishof Klaistow Buschmann & Winkelmann

Adresse: Glindower Straße 28,14547 Beelitz OT Klaistow
Kontakt: Telefon 033 206 – 610 70. Web:  www.buschmann-winkelmann.de
Öffnungszeiten: täglich geöffnet bis 20.12.2015 und wieder ab 19. März 2016

Herzlich Willkommen auf dem Erlebnishof für die ganze Familie – Erlebnis pur durch das ganze Jahr.

Zu Beginn der Saison im Frühjar erwachen die Bewohner unserer Wildgehege aus dem Winterschlaf und freuen sich jedes Jahr auf die ersten Besucher. Stolze Rothirsche, munteres Damwild, scheues Muffelwild und kräftige Wildschweine samt Nachwuchs tummeln sich in den weitläufigen, naturbelassenen Wildgehegen in unserem typisch Brandenburger Forst. Nur wenige Schritte vom Getümmel des Hofes gelegen, beginnt das Naturerlebnis gleich neben dem Streichelgehege. Wer möchte, kann kann bei einer Waldführung mit Tierfütterung alles über die Bewohner des Waldes erfahren. Alle Infos unter www.spargelhof-klaistow.de/unser-hof/naturwildgehege/

Auf dem Hof können sich Groß und Klein das ganze Jahr austoben, Riesenrutsche und Hüpfeburgen erklimmen und eine schöne Zeit verbringen. Je nach Saison, finden zahlreiche Veranstaltungen auf dem Hof statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Januar, 2021

Keine Events

Das weiße Gold – Spargeltzeit in Klaistow

Von April bis zum 24. Juni, dem Johannisstag, ist Spargelzeit. Danach ist der Spargel im wahrsten Sinne des Wortes gegessen. Zwar könnte die Ernte auch darüber hinaus fortgesetzt werden, jedoch benötigen die Spargelpflanzen eine Regenerationsphase um bis zur nächsten Saison Kraft zu sammeln. Und die vielen Fans des Saisongemüses haben dann jede Menge Zeit für die Vorfreude auf die kommende Spargelzeit. Mehr Informationen gibt es unter www.spargelhof-klaistow.de/saisons/spargelsaison

Erdbeerzeit – die rote süße

Im Mai beginnt die Erdbeerzeit, dann können wir uns am großartigen Geschmackserlebnis der süß-aromatischen Früchte erfreuen. Und im Juni laden Felder zur Selbstpflücke ein. Wer seine Erdbeeren nicht zu Marmelade verarbeiten will und zu Hause einfach pur oder mit Eis und Sahne genießen möchte, bekommt bei uns auch leckere selbstgemachte Marmelade im Hofladen. Gut zur Geltung kommen die leuchtend roten Früchte auch auf einem Erdbeerkuchen. Während der Erdbeersaison können Sie ihn sich jeden Tag frisch gebacken von unserer Hofbäckerei schmecken lassen.

Trendfarbe blau

In den Sommermonaten gibt die blaue Frucht bei uns den Ton an. Unsere Heidelbeeren erwarten Sie jeden Tag erntefrisch und Sie können die reifen Beeren auch selbst pflücken. Im Hofladen finden Sie unsere hausgemachten Heidelbeernudeln, die zusammen mit Vanillesauce oder Heidelbeerkompott bei Kindern für Begeisterung sorgen. In den Regalen können Sie noch viele weitere Heidelbeerprodukte entdecken und auch die Dekoscheune folgt dem blauen Sommertrend. Oder besuchen Sie unser idyllisch in den Heidelbeeranlagen im Kiefernwald gelegenes Heidelbeercafé.

Den Beginn eines beerenstarken Sommers feiern wir mit unsem traditionellen Heidelbeerfest bei dem sich die Klaistower Heidelbeerkönigin präsentiert und es allerhand blaue Naschereien rund um die blaue Powerfrucht zu genießen gibt.

Der orange Herbst – Kürbiszeit mit Ausstellung, Meisterschaft & Co.

Im Herbst begeistert alljährlich die größte Kürbisausstellung Berlin-Brandenburgs – in diesem Jahr unter dem Motto “Flieger.Flügel.Flugobjekte“

Während unserer neunwöchigen Kürbissaison erwartet Sie über 100.000 Kürbisse! Vom 3. September bis zum 6. November leuchten die farbenfrohen Herbstfrüchte überall auf unserem Hof, nicht nur an den riesigen Kürbisfiguren.
Das gemeinsame Kürbisschnitzen gehört ebenso zur Kürbiszeit bei uns in Klaistow wie die leckere Kürbisküche, das große Angebot an Kürbissen und Kürbisprodukten oder auch die hausgemachten Spezialitäten von Kürbisbrot über Kürbiskuchen bis hin zu Kürbis-Eis. Alle Informtionen über die Kürbissaison gibt es unter www.spargelhof-klaistow.de/saisons/kuerbissaison

Im Winter haben wir nur Stroh in Kopf

Eine Getreide-Sortenschau, landwirtschaftliche Geräte zur Strohverarbeitung, Schautafeln und ein Kinderkino bieten Ihnen kurzweilige Informationen. Hinzu kommen Bäckervorführungen „Vom Korn zum Brot“ und für die heimische Backstube kann aus Getreidekörnern selbst Mehl gemahlen werden. Noch mehr Schmackhaftes, aber auch Dekoratives aus Getreide und Stroh, lässt sich in unserem Hofladen entdecken. Besonders viel Spaß bringt das Strohballen-Labyrinth. An den Wochenenden können allerhand Dinge aus Stroh,Sternen oder Kränze, gebastelt werden. an. Zu Beginn der Adventszeit kommen nachmittags die gemütlichen Vorlesestunden „Geschichten im Stroh“ hinzu und das alles bei freiem Eintritt! Alle Informationen zum Strohfestival unter www.spargelhof-klaistow.de/saisons/stroh-advent/stroh-festival

Garagentor auf und Bühne frei!

„Raum ist in der kleinsten Hütte“ wusste schon Friedrich Schiller. Und wie groß ein Theater ist, legt der fest, der es eröffnet! Gabriele und Julia Maria Zimmermann – Mutter und Tochter – laden ein, in ihrer entsprechend einladend umgestalteten Garage Kultur zu erleben. Die Garage hat Vater Zimmermann geräumt, um Platz zu machen für einen temporären Kulturtempel.

„KulturGarage“ ist folgerichtig der Name des Kooperationsprojektes der Musikschule Gabriele Zimmermann und des TulipaTheaters von Julia Maria Zimmermann. In der Eisenbahnstraße 190 werden ab dem 27. August und bis zum 20. September 2015 verschiedene Künstler Theater, Musik, Lesungen und vieles mehr präsentieren.

So sind am 27. August ab 10 Uhr Kinder ab drei Jahren zu den „Abenteuern der Plüschis““ eingeladen, am 28. und 29. August gibt es jeweils ab 19 Uhr eine Theater-Spaziergangs-Show über das Baumblütenfest in Werder. Bevor es am 20. August beim gemeinschaftlichen „Krimigucken“ ab 20 Uhr spannend wird, ist ab 18 Uhr eine Talkshow mit Werderaner Persönlichkeiten geplant. „Anfang Zwanzig“ heißt das erste Buch von Julia Zimmermann, aus dem sie bei einer szenischen Lesung am 11. und 12. September vorträgt.

Open Stage, Konzertabende und Improvisationstheater stehen ebenso auf dem Programm wie eine Sekt Matinée, bei der am 20. September ab 11 Uhr Hits aus der Schallplattensammlung aufgelegt werden und mit der das Projekt endet.

Ein rundes Programm und ein willkommener Versuch, Werders Kulturlandschaft zu bereichern. Julia Maria Zimmermann alias Julika Tulipa bringt einige Erfahrung in das ambitionierte Projekt ein. Sie spielte und sang einige Jahre auf dem Theaterschiff Potsdam in so erfolgreichen Inszenierungen wie beispielsweise „Männer“, „Sekretärinnen“ oder „Die Kleinbürgerhochzeit“. Nach dem Studium der Theaterpädagogik sammelte sie bundesweit an verschiedenen Orten wertvolle praktische Erfahrungen. Ihr Netzwerk aus Freunden und ehemaligen Kommilitonen nutzend, präsentiert sie nun das vielschichtige Kulturprogramm „KulturGarage“ in Werder. Ergänzend kann sie sich auf den großen Erfahrungsschatz ihrer Mutter verlassen. Die Musiklehrerin leitet in der Eisenbahnstraße ihre Musikschule. Gemeinsam planten die Zimmermann-Frauen dieses vorerst einmonatige Programm für Kinder, Erwachsene und Familien – eine Fortsetzung ist im Erfolgsfalle geplant.

Mit Ausnahme der eintrittsfreien musikalischen Programmpunkte wird um frühzeitige Reservierung unter 03327 66 81 86 oder per E-Mail an julika@tulipatheater.de gebeten.

Alle Programmpunkte findet ihr in unserem Eventkalender unter Kulturgarage

Kulturgarage (2)Julia und Gabi Zimmermann

Mein Werder – Shirley Sue Giese ist talentierte Reiterin mit großen Zielen

Seit Jahren machen Karl Grandt vom Radio Sender R4H – das Radio für barrierefreie Köpfe – und der Berliner Globetrotter Sven Marx (vom Pflegefall zum Globetrotter) mit unterschiedlichen Aktionen auf die Thematik Inklusion aufmerksam. Sie sind die Akteure der „INKLUSION braucht AKTION“ Tour 2015. Kürzlich starteten beide mit dem Fahrrad von Flensburg nach Rom. Im Gepäck haben sie die Inklusionsfackel des „Netzwerk Inklusion Deutschland“ und eine speziell angefertigte Inklusions-Skulptur. Diese Skulptur erhält der Papst  am 2. September in einer Privat-Audienz aus den Händen der beiden Radler.

In der vergangenen Woche wurde begleitend dazu ein Aktionstag in Berlin ausgerichtet. Als Teilnehmerin vom Brandenburgischen Präventions- und Rehasportvereins e.V. war Shirley Sue Giese aus Werder dabei (wirsindwerder berichtete auf Facebook). Die zehnjährige blinde Dressurreiterin fuhr publikumswirksam bei schönstem Sommerwetter auf einem Tandem mit zweifachen Olympiasiegerin im Hochsprung Ulrike Nasse-Meyfarth um das Brandenburger Tor und noch ein paar Kilometer weiter.

„Es war schön, aber auch sehr anstrengend“ – so das Fazit des Teenagers zu dieser außergewöhnlichen und spektakulären Aktion. Neben vielen anderen war auch der ehemalige Kunstturner Ronny Ziesmer mit seinem Rennrollstuhl als Botschafter der Tour dabei. Akteure auf unterschiedlichsten „Rädern“ begleiteten die Tour eskortiert von der Polizei  dann in Richtung Stadtgrenze.

Reiten lernen kann wohl jeder, und viele Mädchen können sich kein schöneres Hobby vorstellen – Talent jedoch kann man nicht erlernen, das hat man. Und Shirley Sue hat unbestritten dieses Talent, entdeckt von der Familie. Kein Wunder – Mama Christin Giese ist Inhaberin des Reiterhofes „Pony’s Paradise“ in Glindow und förderte das Talent frühzeitig. Shirley nahm als kleines Mädchen sogar erfolgreich an Turnieren teil, ohne dass die Preisrichter bemerkten, dass sie blind ist! Inzwischen reitet Shirley auf ihrem Pferd Donna Domara viele Regel- oder Handicapturniere. Bei Regelturnieren – oft ist Shirley die jüngste Teilnehmerin – steht ihr dann ein „Caller“ zur Verfügung, der ihr die entsprechenden Positionen zuruft. Ansonsten gibt es keinerlei Vergünstigungen.
Der Schulbesuch der Grundschule Glindow (auf dem jüngsten Zeugnis standen drei Zweien – ansonsten alles Einsen),  wöchentliches Training an verschiedenen Orten im Land Brandenburg, Turniere und Freizeit müssen unter einen Hut gebracht werden. Dabei kann sich die kleine Dressurleistungssportlerin nicht nur auf die Eltern, sondern ganz besonders aber auf die Großeltern verlassen, wie Mama Christin mit großer Dankbarkeit sagt. Reiten ist inzwischen viel mehr als nur ein Hobby für Shirley Sue – sie hat ein klares Ziel, Selbstvertrauen und großen wettkämpferischen Ehrgeiz: „Ich möchte 2020 an den olympischen Spielen teilnehmen!“ Die XVI. Paralympischen Sommerspiele werden im Herbst 2020 in Tokio, der Hauptstadt Japans,  ausgetragen. Christin Giese, die ihrer Tochter diese sportliche Höchstleistung durchaus zutraut, ergänzt: „Das wäre vom Alter her die erste Möglichkeit einer Teilnahme“.

Informationen:

www.Inklusion-braucht-Aktion.de
Ziel des Projektes ist es, Vorurteile und „Barrieren in Köpfen“ abzubauen und durch inklusive Aktionen während der Tour neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen, Institutionen und Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen und erlebbar zu machen. In einer Privat-Audienz mit dem Papst am 2. September wird die Fackel gesegnet, und 2016 von Sibirien aus über das Nordkap nach Brasilien zu den Paralympics in Rio de Janeiro per Rad von den beiden „Weltenbummlern“ gebracht. 2017 geht die Fackel mit auf eine anderthalbjährige Weltumradelung.

Brandenburgischer Präventions- und Rehasportverein e.V.  (BPRSV):  http://www.bprsv-online.de/

Aktiv unterstützt wurde der Aktionstag in Berlin neben Shirley von weiteren Sportlern und Botschaftern des Brandenburgischen Präventions- und Rehasportvereins e.V.  (BPRSV). Das ist ein gemeinnütziger Sportverein im Landessportbund Brandenburg, der sich zum Ziel gesetzt hat, mit sportlichen Mitteln vor allem denen Hilfe und Betreuung zu geben, die gesundheitsbewusst ihre Lebensqualität verbessern wollen. Der Verein organisiert Rehasport sowie Funktionstraining und fördert den Behindertensport.

Karina Hauskrankenpflege

Karina Hauskrankenpflege GmbH
Adresse:      Berliner Straße 109, 14542 Werder (Havel)Logo Karina
Kontakt:      Telefon 03327 567041
Web:            www.karina-hauskrankenpflege.de
E-Mail:         info@karina-hauskrankenpflege.de
Bürozeiten: Mo bis Do 8 bis 18 Uhr, Fr 8 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung
24-Std.-Bereitschaftsdienst (außerhalb der Bürozeiten) Telefon: 0172 97543 75

Das Höchstmaß
an Pflege und Betreuung – bis 24 Stunden täglich

Gesundheit ist ein hohes, empfindliches Gut. In jedem Lebensalter und meist unerwartet kann plötzlich Hilfe notwendig werden. Dann ist Karina für Sie gern da – mit vielen fleißigen, geschulten und liebevollen Händen, die Sie oder Ihre Angehörigen auf fachlich höchstem Niveau und mit viel Empathie umsorgen, pflegen und betreuen. An erster Stelle stehen die Patienten, auf deren Wünsche individuell eingegangen wird.

Als modernes Unternehmen pflegen wir eine offene und familiäre Kommunikation. Für alle Fragen von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern nehmen wir uns viel Zeit und finden gemeinsam eine Lösung.
Unsere Patienten werden von examinierten Krankenschwestern und -pflegern, examinierten Altenpflegerinnen und -pflegern, Heilerziehungspflegern und Pflegehelfern mit speziellen Qualifizierungen betreut.

Im Bereich der Pflege gibt es laufend neue Entwicklungen. Die modernen Erkenntnisse der Pflegewissenschaft fließen in das Unternehmen ein. Das Team wird kontinuierlich weitergebildet. Zudem werden die internen Abläufe ständig optimiert. Dafür sorgt unser Qualitätsmanagement.

 

Wir verstehen uns als Partner des Arztes und arbeiten vertrauensvoll mit ihm zusammen, denn der Patient erhält bei uns so die bestmögliche Behandlung und Hilfe.

Die Karina Hauskrankenpflege GmbH wurde 2004 von der Geschäftsführerin Karina Eggert gegründet. Das Familienunternehmen betreut heute Menschen in und um Werder (Havel) und steht ihnen gerne beratend zur Seite.

– Medizinische Leistungen auf ärztliche Anordnung
– Pflege nach dem Leistungskatalog
– Beratungsbesuche bei Empfängern von Pflegegeld
– Versorgung von Patienten in ambulant betreuten Wohngemeinschaften
– Unterstützung bei Beantragung einer Pflegestufe

Wir kommen zu Ihnen nach Hause. Als ihr zuverlässiger Dienstleister in allen Pflege- und Gesundheitsfragen, der täglichen hauswirtschaftlichen Versorgung, Paliativversorgung und vielem mehr. Ambulante Pflege betrifft auch jüngere Patienten, die nach Operationen unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Zu unseren Kunden gehören auch Kinder mit Diabetes, die wir für die regelmäßigen Insulin-Injektionen im Kindergarten oder in der Schule aufsuchen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Karina bieten in ambulant betreuten Wohngemeinschaften all denen ein neues Zuhause, die Wert auf ein ganz persönliches Umfeld legen und gleichzeitig die Sicherheit einer professionellen Betreuung schätzen. Viele gemeinsame Aktivitäten und ein hohes Maß an Integration in die täglichen Haushaltsaufgaben, wie z.B. gemeinsames Kochen stärken das Mieinander und sorgen für eine familiäre Atmosphäre.

Im Vitaltreff fördern wir das Beisammensein – auch mit Spaziergängen und Ausflügen inkl. Hol- und Bringservice. Im Vitaltreff gibt es Freizeit- sowie therapeutische und aktivierende Angebote, beispielsweise Mobilitäts- und Gedächtnistraining sowie Förderung der Orientierung und Kreativität. Das Angebot richtet sich auch an Personen, die in der Tagesstrukturierung einen erhöhten Betreuungsbedarf haben. Die Versorgung mit Mittag, Kaffee und Kuchen wir abgesichert.

In unserer 2016 eröffneten Kindertagesstätte „Abenteuerland“ betreuen wir 50 Kinder. Auch diesen Erziehungs-, Bildungs-, Betreuungs- und Versorgungsauftrag nehmen wir sehr ernst. Unsere Schützlinge werden im Rahmen der familienergänzenden Förderung altersentsprechend und entwicklungsadäquat betreut.

Nach dem brandenburgischen Kita-Gesetz übernehmen wir die Aufgabe, die Entwicklung der Kinder durch ein ganzheitliches Bildungs-, Erziehungs-, Betreuungs- und Versorgungsangebot zu fördern, die Entfaltung der körperlichen, geistigen und sprachlichen Fähigkeiten der Kinder sowie ihre seelischen, musischen und schöpferischen Kräfte zu unterstützen, das gleichberechtigte, partnerschaftliche, soziale und demokratische Miteinander sowie das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderung zu fördern.

Neuigkeiten von KARINA

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trinitas

trinitas
Therapie. Bewegung. Sport. GmbH

Geschäftsstelle: Brandenburger Str. 37, 14542 Werder(Havel)
Telefon:    03327 – 56 78 06  (Sporttherapie)
Telefon:    03327 – 49 15 4  (Physiotherapie)

Standort am Bahnhof Werder:Kesselgrundstraße 1-5, 14542 Werder (Havel)
Telefon:    03327 – 57 13 777

Standort Potsdam:An der Pirschheide 28, 14471 Potsdam
Telefon:    0331 – 95 12 019 (Sporttherapie)

Email: info@trinitas-tbs.de

Besuchen Sie uns unter: www.trinitas-tbs.de oder bei FACEBOOK.

Bewegungsqualität schafft Lebensqualität

Immer mehr Menschen werden in unserer heutigen Zeit im Laufe ihres Lebens durch gesundheitliche Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat geplagt. Hierzu zählen Junge wie Alte sowie sporttreibende als auch nicht sporttreibende Menschen.  Die Ursachen liegen in Fehl- bzw. Überlastungen, zu viel oder zu wenig Bewegung im Alltag oder einfach gesagt in einem Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit. Die Folge ist ein Verlust an Bewegungsqualität und damit einhergehend eine immer stärker werdende Einschränkung der Lebensqualität, denn die Bewegungsqualität bestimmt die Lebensqualität. Erhalt bzw. die Rückgewinnung von Bewegungsqualität

Die trinitas steht für Therapie, Bewegung & Sport! Unser Ziel ist es unseren Patienten,  ausgehend von ihren individuellen Parametern und mit gezielten Übungssprogrammen bei der Rückgewinnung ihrer Bewegungsqualität zu helfen oder diese zu erhalten. Um dies erreichen zu können, legen wir besonderen Wert auf eine ständige individuelle Betreuung unserer Patienten/Mandanten durch unsere Therapeuten.

  • Physiotherapie
    • Manuelle Maßnahmen
    • Physikalische Anwendungen
    • Krankengymnastik
  • Ergotherapie
    • Gestaltungstherapie
    • Berufliches Coaching
    • Sensorische Integrationstherapie.
  • Sporttherapie
    • Rehabilitationssport
    • Funktionales Training
    • Medizinische Trainingstherapie
  • Präventive Gesundheitskurse
    • Rückenschule
    • Herz-Kreislauftraining
    • Entspannung
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
    • Fit am Arbeitsplatz
    • Gesundheitstage
    • Firmenfitness
  • Alternative Gesundheitskurse
    • Aroha
    • Pilates
    • Yoga
  • Breiten- und Leistungssportbetreuung
    • Verletzungsprophylaxe
    • Trainingsbetreuung
    • Individuelle Wettkampfvorbereitung
  • Persönliche Beratung und Betreuung
    • Ernährungsberatung
    • Trainingssteuerung
    • Einzel- bzw. Partnertraining
  • Sportphysiotherapie
    • Taping
    • Akute Intervention
    • Wettkampfbetreuung

Die Gesichter hinter Trinitas

Alexander Hirt

Geschäftsführender Gesellschafter
Diplom-Sportwissenschaftler (Rehabilitation und Prävention)

Schwerpunkt: Leistungssportbetreuung und Ärztenetzwerk

Kontakt: hirt@trinitas-tbs.de
Tel. 0176 – 726 125 12

Denny Legde

Geschäftsführender Gesellschafter
Diplom-Sportwissenschaftler (Rehabilitation und Prävention)

Schwerpunkt: Buchhaltung und Finanzen

Kontakt: legde@trinitas-tbs.de
Tel. 0176 – 726 124 94

Dönerhaus 21


Adresse: Zum Großen Zernsee 3 , 14542 Werder (Havel)
Kontakt: Telefon 03327 – 7842580/ 81  Fax 03327 – 7842582
Öffnungszeiten: täglich von 09:00 – 23:00 Uhr


Herzlich Willkommen im Dönerhaus 21.

Bei uns bekommen Sie das “drehende Grillfleisch” in allen erdenklichen Varianten, stets frisch, mit hausgemachten Soßen und in ordentlichen Portionen. Wer lieber einen Burger und Pommes mag, ist hier auch gut beraten. Zu gutem Fastfood, frisch Gezapftem und türkischen Getränken, wie Tee und Ayran, lädt das freundliche Bistro mit Plätzen im Innen-und Außenbereich ein. In unserer Lounge Ecke kann man das “schnelle Essen” auch etwas ausdehnen und im Anschluss noch eine Shisha genießen oder einen Kaffee trinken. Modern ausgegstattet und weit entfernt von einer normalen “Dönerbude”

Wer nicht lange warten möchte, kann auch gerne telefonisch oder per Fax vorbestellen. Das fertige Essen ist dann zum Wunschzeitpunkt abholbereit.

Am Sonntag ist bei uns übrigens Familientag. Nach einem leckeren Mittagessen bekommen alle kleinen Gäste (bis 12 Jahre) ein Haribo – Eis gratis!

Schauen Sie doch mal bei uns vorbei!

Werders Fußballverein feiert 95. Jubiläum

WFC Jubiläum PlakatFußball ist der Volkssport Nummer 1 in Deutschland und Europa. Und das ist auch in der Blütenstadt Werder (Havel() so. Seit 95 Jahren gibt es den Werderaner FC Viktoria. Ein Verein, der immer noch wächst und sich durch den Nachwuchs immer weiter entwickelt. Immerhin 500 Mitglieder hat der WFC, davon sind fast 300 Kinder oder Jugendliche im Alter zwischen vier und 18 Jahren. Damit ist der Verein der größte in der Stadt Werder.

Gefeiert werden soll das Jubiläum am kommenden Samstag ab 13 Uhr auf dem Arno-Franz-Sportplatz. Nicht nur die Vereinsmitglieder sind eingeladen – kommen dürfen und sollen alle Familienangehörigen der Vereinsmitglieder, alle Interessierten und natürlich die Fans des renommierten Clubs. Die 1. Männermannschaft – seit dem 1. Juli mit dem neuen Trainer André Kather – spielt in der Brandenburgliga, die 2. Männermannschaft in der Kreisoberliga Havelland, die 3. Männermannschaft in der Kreisliga. Aber auch der Nachwuchs ist sehr erfolgreich!

Auf dem traditionsreichen Gelände an den Werder Wiesen wird das Spektakel genau an dem Tag gefeiert, an dem der Verein vor 95 Jahren gegründet wurde. Klaus-Dieter Bartsch, 1. Vorsitzender des Vereins, kündigt ein Fest mit vielen Highlights an: “Unser Organisationsteam hat ein vielseitiges Programm für Jung und Alt auf die Beine gestellt”.

Bereits ab 11 Uhr findet ein Festakt im Saal des Schützenhauses statt, bevor ab 13 Uhr die Feierlichkeiten auf dem Sportplatz beginnen. Bartsch: “Viele Überraschungen warten auf die Vereinsmitglieder, Sponsoren und unsere Bürger der Stadt. Das Jubiläumsfest bietet für alle Altersgruppen ein umfangreiches Programm. Die Kids können bei Sport, Spiel und Spaß ihre Kräfte messen, wobei ein Tischkicker, eine Kletterwand sowie weitere Module aufgebaut sind. In einem Bus werden unter fachkundiger Beratung selbstständig Gerichte zubereitet. Kinder können am „kleinen Lagerfeuer“ Stockbrot backen. Für den Motorrad- und Autofan stehen Oldtimer zur Besichtigung vor Ort. Bei einem Gewinnspiel gibt es tolle und hochwertige Preise zu gewinnen und weitere Überraschungen sind geplant. Vereine der Stadt beteiligen sich mit Programmen, die auf und vor der Bühne vorgeführt werden. Natürlich darf der Fußball an diesem Tag nicht zu kurz kommen und so werden sich die Mannschaften des Werderaner FC präsentieren. Ab ca. 17 Uhr wird dann bei Diskomusik das Tanzbein geschwungen. Die Eltern backen leckeren Kuchen und Wurst vom Grill gibt es auch. Für Getränke ist natürlich auch gesorgt.“

Gleich zum Start des Festes wird Herthinho, das Maskottchen von Hertha BSC, mit den Kids eine Runde Fußball spielen – sicher ein großes Vergnügen für die Zuschauer. Ebenso ein Publikumsmagnet dürfte das Fußballspiel sein, das ehemalige Spieler des WFC gegen eine Mixmannschaft des Männerbereiches bestreiten. So können sich Werders Fußballfans u.a. auf Daniel Knuth, Carsten Pannek, Martin Müller, Matthias Müller, Ingo Hecht, Edgar Hecht, Roland Fege, Frank Reschke, Andreas Herzog, Sebastian Hackbart, Robert Koschan, Erik Herber, Kalle Schulz, Mathias Zube, Dirk Junkel, Sven Junkel, Tim Wolter und Eik Mellin freuen! Aber auch Werders ehemaliger Trainer Mathias Morack wird dabei sein.

In der Halbzeitpause zeigen Werders jüngste Kicker, die Minis, unter Anleitung ihres Trainers Mathias Zube ihr fußballerisches Können. Zuvor werden Werders neues Trainergespann und die Neuzugänge der 1. Männermannschaft Ondrej Suchacek, Dymitro Ronys, Andreas Plaue und Karsten Busch der Moderatorin Ellen Fehlow, die auch am Nachmittag durchs Programm führen wird, Rede und Antwort stehen. Einige Vereine der Stadt zeigen vor und auf der Bühne ein kleines Showprogramm.  Die Nachwuchskicker und auch die Besucher  haben die Möglichkeit, das DFB-Sportabzeichen abzulegen.

“Ein ereignisreicher Tag, auf den wir uns alle freuen. Und es gibt neben dem sportlich-vergnüglichen Wettstreit auf dem Rasen viele Angebote, die einen tollen Tag für die ganze Familie vesprechen. Das Wetter wird großartig für die Gäste auf dem Arno-Franz-Sportplatz”, lädt Klaus-Dieter Bartsch herzlich alle Werderaner ein.

Alle Informationen: www.werderanerfc.de

Bernstein für den besten Freund

Ein neuer Modetrend für Hunde? Nein nein, hinter den schicken Hundehalsbändern aus Bernstein steckt viel mehr. Sie sind wahre Zeckenwunder! Der Bernstein enthält natürliche, ätherische Öle und entfaltet durch Reibung am Fell der Tiere einen harzig-würzigen Geruch. Dieser, für uns Menschen angenehme Geruch, wird von Zecken, Flöhen usw. als abstoßend empfunden und hält die kleinen Blutsauger von unseren Lieblingen fern. Schon nach zwei bis drei Wochen Tragezeit soll der Effekt einsetzen. Von Zeit zu Zeit muss die Kette mit klarem Wasser gespült und anschließend in der Sonne getrocknet werden.

Gerade für die “kleinen” Hundebesitzer ist das wunderbar, denn Bello kann nach Herzenslust geknuddelt werden, ohne dass der Nachwuchs mit den chemischen Zeckenbekämpfern in Kontakt kommt.

Laut unseren Recherchen im Netz gehen die Meinungen von Herrchen und Frauchen, wie so oft, auseinander. Bei den einen hilft es prima, andere wiederum sprechen von Aberglaube und Geldschneiderei.

Wir für unseren Teil haben entschieden, dass es Wert ist darüber zu berichten. Angesichts der Tatsache, was die chemischen Mittelchen kosten, ist die Investition auch überschaubar. Schick aussehene tut es allemal.Und wenn es nur einen Hund gibt, dem es vielleicht hilft, freuen wir uns und haben eine kleine Mission erfüllt.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit gemacht und kann uns darüber berichten.

Übrigens: Wer selbst Bernsteine hat, kann sich gerne an die Goldschmiede Rammelt wenden. Herr Rammelt hat schon einige Halsbänder aufgezogen und kennt die besten Tricks, wie das Schmuckstück auch lange hält.

Wir wünschen allen eine zeckenfreie Zeit, einen traumhaften Sommer und viel Spaß in der Natur!

20er

Alle Bilder in den Gallerien sind zum freien Download. Interessenten die Fotos in Originalgröße und ohne Sponsorlogo wünschen, wenden sich bitte direkt an unsere Fotografen von Werderfoto. Mail: info@werderfoto.de

Viel Spaß beim schmökern.

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Wir sind laut!

Spielmannszug (1)Mit Freude am Musizieren und einem großem Repertoire aus den Genres Märschen, Rock, Pop bis hin zu Klassik, ist der 25 Musiker starke Werderaner Spielmannszug bei seinen Auftritten weder zu übersehen noch zu überhören.
Um die 45 Mal im Jahr tritt der Verein auf und ist dabei Aushängeschild für Werders Musikalität auf vielen wichtigen Anlässen, wie der Grünen Woche und den zahlreichen Festumzügen in unserer Region.
Ab dem 8. Lebensjahr darf kräftig mit getrommelt, geflötet und marschiert werden. Instrumentale Vorkenntnisse sind dabei zwar von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig. Im Vordergrund steht neben der Musik ein reges Vereinsleben und das gemeinsame Hobby. An zwei Tagen in der Woche findet das Training für Anfänger oder Fortgeschrittene in der Feuerwache Werder statt. Jeden Donnerstag von 17:30 – 19:30 Uhr sind Neugierige herzlich dazu eingeladen, ihr Können bei einer Probestunde zu testen. Der Verein freut sich über lautstarke Unterstützung.

Alle Termine und Kontakt unter www.spielmannszug-werder.de

Adresse Trainingsstätte
Feuerwache Werder (Havel)
Kemnitzer Straße 119
14542 Werder (Havel)

 

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