Pressemitteilung der CDU bezüglich des Baumblütenausfalls

Werder (Havel), 12. September 2019 – Der Pressesprecher und der Vorsitzende der CDU Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Werder Havel äußern sich zur aktuellen Situation in Sachen Baumblüte wie folgt:

“Es war und ist ein Anliegen der CDU Fraktion, dem Baumblütenfest eine neue Note zu geben. Ein Anknüpfen an die wirklichen Traditionen und eine Verringerung der zuletzt unerträglichen Negativauswirkungen auf die betroffenen Anwohner sind geboten. Diese Neuausrichtung sollte freilich, so sah es der Antrag der CDU vor, für die gestaltbare Zukunft wirken. Erst Bürgerbeteiligung, dann Neusteuerung. Die nunmehrige Absage ist der Beratung zuvorgekommen. Sie resultiert vor allem aus Sicherheits- und Verantwortlichkeitsfragen sowie wirtschaftlichen Aspekten, die in der Ausschreibung nicht so zu klären waren, dass die Verantwortlichen der Stadt diesen Weg hätten gehen wollen bzw. können. Nicht erkennbare Perspektiven einer Verbesserung des Festes waren nur ein Teilaspekt”, so der Pressesprecher der CDU-Fraktion Peter Kreilinger.

“Wegen der Vertraulichkeit des Bieterverfahrens sind keine näheren Angaben möglich, aber alle Fraktionen haben nach Information der Verwaltung über die Ergebnisse der Ausschreibung zugestimmt, dass unter diesen Bedingungen ein Zuschlag nicht möglich ist”, so der Fraktionsvorsitzende Hermann Bobka.

“Die Obstbauern werden sicherlich Wege finden, die Baumblüte – die als Naturereignis natürlich nicht ausfällt – zu nutzen, um in einem ihnen angenehmen Umfang und ohne die vielen Negativbegleiterscheinungen sowie in eigener Verantwortung zu feiern”, so Bobka.

Den Vergabeproblemen wohnt jetzt auch die Chance inne, mit der Werderaner Bürgerschaft in Ruhe zu klären, was sie bei einer Konzentration auf die Höfe und Plantagen konkret vermisst und in Zukunft von Seiten der Stadt als organisiertes Fest ergänzt werden soll. Dem Signal, dass Werder nicht darauf wartet, von bereits betrunken anreisenden Chaoten überrannt zu werden, stimmt sicherlich die überwältigende Mehrheit der Werderaner zu, so Kreilinger abschließend. (p.k., h.b.)