PS-starke Ausbildung bei regiobus

Steve und Jan sind Auszubildende bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Foto: wsw

Werder (Havel), 1. November 2019 – Der Berufswunsch von Steve stand schon in der zweiten Klasse fest: Er wollte Busfahrer werden. Der heute 21-Jährige hat das geschafft, was sich wohl die meisten Menschen für ihr Berufsleben wünschen: die Erfüllung des Traumberufes. Er ist im zweiten Lehrjahr zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH. 

Zuvor hatte der Neuruppiner bei einem anderen Unternehmen aus der gleichen Branche gelernt, fühlte sich dort jedoch nicht so gut aufgehoben wie jetzt am regiobus-Standort in Werder (Havel). Täglich pendelt er nun zwischen Neuruppin und Werder hin und her. Im zweiten Lehrjahr stehen der Erwerb des Führerscheins der Klasse D sowie das Führen von Kraftomnibussen auf dem Programm. Bald wird Steve also selbst auf dem Fahrersitz eines Busses Platz nehmen können. 

Einen Schritt weiter ist da schon Jan. Der 18-jährige Werderaner befindet sich bereits im dritten Lehrjahr und darf seit Februar dieses Jahres auch schon selbst die 300 PS-starken Busse fahren. „Ein Kindheitstraum war der Beruf des Busfahrers bei mir zwar nicht, aber im Laufe meiner Schulzeit hat sich der Wunsch, Busfahrer zu werden, dann doch immer mehr gefestigt“, verrät er uns im Gespräch. Oft schauen die Fahrgäste noch etwas irritiert, wenn der 18-Jährige hinter dem Steuer sitzt. „Die meisten Busfahrer sind ja doch etwas älter als ich“, erzählt Jan schmunzelnd. 

Den schulischen Teil der Ausbildung absolvieren die Azubis im Oberstufenzentrum Hennigsdorf, die praktische Arbeit findet auf den Betriebshöfen in Bad Belzig, Beelitz, Potsdam, Stahnsdorf oder Werder (Havel) statt. Theorie und Praxis wechseln sich im zwei- und acht-Wochen-Rhythmus ab. 

Auf die Frage, was man für die Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr mitbringen muss, verraten uns die beiden: „Freude am Fahren natürlich, Flexibilität, dreidimensionales Sehen und man sollte ganz gut Kopfrechnen können.“ „Und man darf kein Problem damit haben, seine Kumpels mit dem Bus zur Disco zu fahren“, ergänzt Jan. 

Für eine ganz andere Ausbildung bei regiobus hat sich Antonia entschieden. Die junge Frau macht eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin für Nutzfahrzeuge. Privat hat sie immer schon gerne unter die Motorhaube von PKW‘s geschaut. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel Elektronik sich dort befindet“, schwärmt Antonia. Der moderne regiobus-Fuhrpark mit Bussen von acht bis 21 Meter Länge, teilweise mit Hybridantrieben und Sonderausstattungen, bietet der Auszubildenden vielfältige technische Herausforderungen.  

Zurzeit absolvieren 16 junge Menschen ihre Ausbildung bei regiobus. Herr Wildemann, der die Ausbildungsbetreuung leitet, hat am 16. Oktober mit allen Azubis einen Escape-Room in Berlin besucht. Teambildung wird bei regiobus nämlich großgeschrieben und das schon von Beginn an. „Wir nehmen den Bildungsauftrag der Lehrlinge sehr ernst. Der einstige Lehrling von heute, ist der uns langfristig erhaltene Mitarbeiter von morgen!“, lautet das Motto des Ausbildungsleiters. „Der Umgang mit uns Azubis ist wirklich toll, der Ton immer freundlich“, versichern uns Jan und Steve. 

Dass bereits die Azubis bei regiobus ernst genommen werden, zeigt sich übrigens auch im aktuellen Azubiprojekt: Ein unter anderem für die Fahrten der Auszubildenden bereitgestelltes Fahrzeug wird nach den Ideen der Jugendlichen designt. Hieran arbeiten die Jugendlichen des zweiten Lehrjahres bereits, welche den Van vor kurzem schon zur dienstlichen Nutzung übergeben bekamen. 

Wer jetzt selbst Interesse an einer Ausbildung bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH hat, kann sich unter www.regiobus.pm informieren. Der Ausbildungsbeginn für das kommende Lehrjahr ist der 3. August 2020, der Bewerbungszeitraum läuft noch bis Dezember 2019.  

Wir wünschen den jungen Frauen und Männern weiterhin viel Freude bei ihrer Ausbildung und den (zukünftigen) Busfahrern eine allzeit gute Fahrt! (wsw)