regiobus setzt mit Desinfektionsinnovation auf Aktivsauerstoff als langanhaltenden Schutz in den Bussen

regiobus Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig (re.) freut sich, den Fahrgästen mehr Schutz bieten zu können und über das Engagement der Azubis Leon Eilert und Matti Hainke (m.), Foto: regiobusPM

Potsdam-Mittelmark, 27. Mai 2020 – Wie kann man die Reise mit dem Linienbus noch sicherer machen? Regiobus setzt auf ein innovatives neues Langzeitdesinfektionsmittel. Der Clou: Die antimikrobielle und so auch antivirale Wirkung beruht auf Aktivsauerstoff, der bei der Beleuchtung der Beschichtung entsteht. Einmal aufgetragen wirkt es bis zu 12 Monate gegen Bakterien, Viren, Pilze und sogar multiresistente Keime, so der Hersteller und dies völlig unschädlich für den Menschen. Kein Biozid oder sonstige giftige Stoffe kommen bei diesem neuentwickelten Mittel namens Dyphox zum Einsatz.

„Kollegen aus Regensburg und Tübingen haben bereits gute Erfahrungen mit dem Desinfektionsmittel gesammelt. Mit ihm entfällt das aufwendige tägliche Auftragen bisher verwendeter Mittel. Die zertifizierte Langzeitwirkung trägt zur Sicherheit über die gesamte Einsatzzeit der Fahrzeuge bei. Das kann natürlich nur gut für unsere Fahrgäste und Mitarbeiter sein“, so der regiobus Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig. Er ist stolz darauf, dass regiobus mit dem Mitteleinsatz als drittes Verkehrsunternehmen bundesweit wiederum zu den Vorreitern in der Branche gehört. Die Wirkung ist im Klinikeinsatz erprobt und von verschiedenen Prüflaboren (Qualitylabs BT GmbH Nürnberg, Eurovir Hygiene Labor GmbH), zertifiziert worden.

Die Innovation wurde bei regiobus gleich noch mit einer Weiterbildung für den Nachwuchs verbunden: Zwei Azubis des ersten Lehrjahres bekamen die Aufgabe, den Einsatz und die Logistik des Auftragens des Mittels bei den 150 Linienbussen der regiobus zu planen. Dazu gehören neben dem richtigen Ablauf natürlich auch der Arbeitsschutz und die Busplanung. Eine Herausforderung, der sich Matti Hainke und Leon Eilert gern stellten. Zusammen mit Teams der anderen vier Betriebshöfe der regiobus werden sie in den kommenden Tagen an die weitere Umsetzung gehen. Mitte Juni sollen dann alle Busse der regiobus ausgestattet sein. (a.l.)