„Solange die Bäume in Werder blühen, wird es auch ein Blütenfest geben.“

Christian Große im Interview mit Radio1

Werder (Havel), 12. September 2019 – Auch der Sender Radio1 berichtete über das Baumblütenthema und führte dazu ein Interview mit dem 1. Beigeordneten Christian Große. Er bezieht sich darin u.a. auf die Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz 2016, die dazu beigetragen haben, dass sich die Sicherheitsbestimmungen auf einem Fest, wie der Baumblüte, radikal geändert haben. 

Anders als beim Münchener Oktoberfest gebe es in Werder keinen abgeschlossenen Veranstaltungsbereich. „Zur Baumblüte wird die komplette Innenstadt bespielt, täglich werden rund 100 Betonpoller bewegt, die unsere Bewohner einkesseln und das ist so nicht mehr tragbar“, so Christian Große.  Mit der Neuausrichtung des Festes wolle man ein Stück weit wieder zurück zu dessen Wurzeln. Dass die Stadt das Baumblütenfest ohne Veranstalter ausführe, hält Große für ausgeschlossen. Der organisatorische Aufwand ist komplex, die Anforderungen an eine ausführende Agentur sind hoch und werden durch den Fakt erschwert, dass man nicht weiß, welche neuen Anforderungen in den Folgejahren zu erfüllen sind. 

Große rief eindringlich dazu auf, sich bei dem nun startenden Beteiligungsprozess zu engagieren. Damit spricht er Obstbauern und Bewohner gleichermaßen an, denn für die Zukunft wünsche man sich natürlich ein Fest, das für die Obstbauern wirtschaftlich einträglich ist, aber auch die breite Akzeptanz in der Bevölkerung findet. 

Das Image des Festes habe in den vergangenen Jahren arg gelitten. „Von der größten Drogenparty Deuschlands wird gesprochen. Das kann nicht unser Anspruch an das Image unserer Stadt sein, von dem wir alle profitieren“, erklärte Große weiter. Abschließend sagte er: „Solange die Bäume in Werder blühen, wird es auch ein Blütenfest geben.“ (wsw)