SPD Werder (Havel) zur städtischen Verkehrsbefragung

Werder (Havel), 30. Januar 2020 – Am vergangenen Wochenende endete die Rücksendefrist zur Verkehrsbefragung der Werderaner Einwohner. Darin sollten sie dokumentieren, welche Wege sie am 14. Januar zurückgelegt haben. Durch die Auswertung soll ein mögliches genaues Bild über die Verkehrsströme in der Stadt gewonnen werden.

Die SPD-Fraktion begrüßt, dass nun endlich etwas geschieht. „In Werder stehen die Ampeln beim Thema Verkehr schon lange auf rot. Auto- und Radfahrer kommen sich tagtäglich in gefährlicher Art und Weise in die Quere, in den Stoßzeiten bilden sich an den relevanten Verkehrsknotenpunkten lange Staus und der öffentliche Nahverkehr deckt nicht alle Stadtgebiete in einem ausreichenden Maß ab“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Esther Hartwich, die auch Mitglied des Verkehrsausschusses ist. „Es wird Zeit, dass die Stadt hier aktiv wird und ein zeitgemäßes Verkehrskonzept entwickelt. Wir werden das Thema in den nächsten Wochen intensiv begleiten und sind von daher schon sehr gespannt auf die Ergebnisse der Erhebung.“

Die Befragung sollte von der Werderanerinnen und Werderanern mittels gedruckten Fragebögen erfasst und per Post an das Rathaus zurückgesandt werden. „Zeitgemäße Konzepte benötigen zeitgemäße Prozesse. Es stellt sich die Frage, ob in Zukunft nicht auch bei solchen Umfragen auf digitale Hilfsmittel zurückgegriffen werden kann, um die Rückmeldequote zu erhöhen und das Auswertungsverfahren zu erleichtern“, so Hartwich weiter. (spd)