Spenden für den Volksbund

Kreuzgruppe auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Halbe/Brandenburg. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Foto: Uwe Zucchi

Werder (Havel), 2. November 2018 – Der Landesverband Brandenburg der Deutschen Kriegsgräberfürsorge bittet auch in diesem Jahr um Spenden. Diese werden im November bei der Stadtverwaltung Werder (Havel), im Bürgerservice, Uferstraße 10, während der Sprechzeiten entgegengenommen.

„Seit fast 100 Jahren obliegt dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Verantwortung über 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Diese Aufgabe übernahm er im Auftrag des Staates“, heißt es in einer Mitteilung des Landes.

Als Mitglieder- und Spendenverein sorge der Volksbund für den Bau und die Pflege von Kriegsgräbern von Soldaten wie Zivilisten, kümmere sich um die Umbettungen, nehme noch immer Schicksalsklärungen vor und engagierte sich in einer alle Generationen umfassenden Gedenk-, Versöhnungs- und Bildungsarbeit.

In Halbe widmet sich der Volksbund insbesondere der Bildungsarbeit, heißt es weiter in der Mitteilung. Viele Tausende Besucher informierten sich dort alljährlich auf dem Waldfriedhof über die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort finden auch die vielen heute aufgefundenen Kriegstoten der Region ihre letzte Ruhestätte.

Gunter Fritsch, der Präsident des Landtages Brandenburg a.D. und Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, und Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Schirmherr, danken für die bisher geleistete Unterstützung und bitten auch in diesem Jahr um Spenden. „Ihre Spende wird dazu beitragen, dass die Ruhestätten der zahllosen Toten durch Krieg und Gewaltherrschaft als Mahnmale für ein friedliches Miteinander erhalten bleiben“. (wsw)