Staatssekretär Genilke unterstützt Stadt bei Autobahnbrücke Kemnitz

Rainer Genilke, Christian Große, Manuela Saß

Werder (Havel), 7. Oktober 2021 – Es ist eines der größten und wichtigsten Zukunftsprojekte unserer Stadt: die Unterführungen für Autofahrer und für Radfahrer im Bereich des Stadtbahnhofs. Mit den Bauausschreibungen soll nach Landesangaben im Jahr 2024 begonnen werden. Für voraussichtlich zwei Jahre wird unter Vollsperrung gebaut.

Die Umleitungsstrecke wird auf der Kemnitzer Chaussee / Dicke Eiche zwischen Werder und Kemnitz verlaufen. Verkehrstechnisches Nadelöhr wäre in dieser Zeit die marode Autobahnbrücke im Werderaner Ortsteil Kemnitz, da sie bisher nur einspurig befahrbar ist. Ein Neubau, geplant durch die Autobahn GmbH des Bundes, soll Abhilfe schaffen.

Der Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, Rainer Genilke, hat der Stadt Werder (Havel) Unterstützung beim Bauprojekt „Autobahnbrücke Kemnitz“ zugesagt. „Wir begrüßen ausdrücklich die Planungen der Autobahn GmbH des Bundes, den Brückenneubau nachhaltig und mit einem Radweg zu errichten“, sagte Rainer Genilke bei einem Vor-Ort-Termin. „Die Kemnitzer Autobahnbrücke ist von besonderer Wichtigkeit für die Umleitungsverkehre während der Bauphase zur Bahnübergangsbeseitigung in Werder (Havel).“

Der Baubeginn ist im August nächsten Jahres anvisiert, die Bauzeit beträgt ein Jahr. Die Stadt hat sich dafür eingesetzt, dass der Kemnitzer Brückenneubau zweispurig mit Radweg gebaut wird. Auf der unter anderem als Schulweg genutzten Verbindung plant die Stadt seit längerem, einen eigenen straßenbegleitenden Radweg zu bauen.

„Wir arbeiten intensiv daran, die Möglichkeiten für Radfahrer in Werder in verschiedenen Bereichen weiter zu verbessern“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Dazu gehört auch die Verbindung nach Kemnitz. Wir benötigen hier eine Strecke, die für die Umleitungsphase beim Bau des Eisenbahntunnels am Bahnhof Werder und weit darüber hinaus allen Anforderungen unserer Stadt gerecht wird. Ich freue mich deshalb sehr, dass Staatssekretär Rainer Genilke uns bei einer vernünftigen Lösung unterstützt.“

Werders 1. Beigeordneter Christian Große ergänzt: „Es gab zwar Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen zu diesem Thema. Seit Anfang des Jahres ist die Zuständigkeit aber auf die Autobahn GmbH des Bundes übergegangen. Wir erhoffen uns hier eine gute Zusammenarbeit mit der noch jungen Autobahn GmbH.“ (wsw, wh)