Stadt plant Wettbewerb „Blühende Gartenstadt“

Der Vorlage zufolge soll der Wettbewerb für die Bewohner der Stadt Anlass sein, ihre Vorgärten, Haus- und Hofgärten, Balkone, Terrassen, Fensterkästen, Hauseingänge und Fassaden weiter zu verschönern, um eine weitere Aufwertung der grünen Bereiche zu erreichen.

Werder (Havel), 9. November 2018 – Die Stadt Werder (Havel) plant einen Wettbewerb „Blühende Gartenstadt“. In dieser Woche – am 14. November – wird die entsprechende Vorlage in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vorgestellt und auch im Hauptausschuss einen Tag später diskutiert. Beide Ausschüsse tagen öffentlich.

Unter dem Motto „Es wird durchgeblüht“ folgen bereits viele Bewohner der Blütenstadt dem Buchtitel und Motto des bedeutendste Staudengärtner und -züchter des frühen 20. Jahrhunderts Karl Foerster. So soll der Wettbewerb in Werder auch während der gesamten Vegetationszeit laufen. Sehen und erleben kann man das nicht nur beim Spaziergang durch die „Offenen Gärten“, eine Aktion, an der sich auch einige versierte Hobbygärtnerinnen und -gärtner in Werder beteiligen. Beispielhaft sei hier der Hofgarten der Familie Hauch genannt, den wir hier vorgestellt haben.

Der Vorlage zufolge soll der Wettbewerb für die Bewohner der Stadt Anlass sein, ihre Vorgärten, Haus- und Hofgärten, Balkone, Terrassen, Fensterkästen, Hauseingänge und Fassaden weiter zu verschönern, um eine weitere Aufwertung der grünen Bereiche zu erreichen.

Unter Verantwortung des 1. Beigeordneten Christian Große soll eine Gruppe versierter Bürgerinnen und Bürger die vorgelegten Vorschläge bewerten. Die Auszeichnung soll aus einer Urkunde, einer Plakette, die öffentlich sichtbar gemacht werden kann und einer finanziellen Unterstützung zur weiteren Pflege des Objektes bestehen. Zur finanziellen Förderung des Projektes „Blühende Gartenstadt“ stehen aus dem Haushalt 5.000 Euro pro Jahr zweckgebunden zur Verfügung.

Die Gartenkultur in Werder sei eine ganz besondere, heißt es in der Vorlage, die unter der Federführung des 1. Beigeordneten entstand. In Werder sei der überwiegende Teil der Bevölkerung auf irgendeine Weise mit dem Gartenbau verbunden. „Diese über Generationen genährten und gepflegten gärtnerischen Traditionen hatten als Grundlage den schonenden Umgang mit der Natur unter behutsamer Einflussnahme“. Das so erworbene gärtnerischen Wissen sei ein riesiger Erfahrungsschatz. Der Ruf Werders als Blüten- und Gartenstadt sei unbedingt erhaltenswert. (wsw)