Standgeflüster mit der Bürgermeisterin

Bei unserem Besuch der Internationalen Grünen Woche haben wir Bürgermeisterin Manuela Saß getroffen und ihr einige Fragen gestellt.

Rasende Reporter: Unsere Schülerpraktikanten Carolina und Yannick waren auf der Grünen Woche unterwegs., Foto: wsw

Werder (Havel)/Berlin, 25. Januar 2019 – Die Grüne Woche ist nicht nur zum Vorstellen verschiedener neuer Produkte und deren Herstellung da, sondern auch, um wichtige Dinge über die Landwirtschaft zu lernen, die man wissen sollte. Manche Kinder denken zum Beispiel noch, die Milch kommt aus dem Kühlschrank, das sagt auch Frau Saß, die Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel) im Interview am Dienstag, dem 22. Januar, auf der Grünen Woche am Werdertag.

Wir haben tolle Antworten auf interessante Fragen bekommen. Die wohl wichtigste Frage war, warum die Grüne Woche für Werder so wichtig ist? Sie hat uns erzählt, dass es schon eine Gartenbautradition geworden ist, auf die Grüne Woche zu fahren. Viele landschaftliche Erzeugnisse kommen aus Werder. Und natürlich soll Werder sich präsentieren, um zu zeigen, was unsere schöne Blütenstadt so auf der Kirsche hat!

Warum konnte sie uns so viel erzählen? Logisch, sie ist doch die Bürgermeistern! Aber da stellt sich die Frage, warum sie überhaupt Bürgermeisterin werden wollte? „Werder ist die schönste Stadt der Welt. Hier ist meine Familie zu Hause, hier bin ich zu Hause. Es ist unglaublich, dass andere hier Urlaub machen und wir hier wohnen und leben. Deshalb bin ich einfach sehr glücklich, diesen Job machen zu können!“, verriet sie uns.

Doch so ein Job ist bestimmt sehr anstrengend, da braucht man sicherlich auch einen Ausgleich. Unsere Frau Saß verbringt ihre Freizeit gerne mit ihrer Familie. Zu Hause im Garten lässt sich die Ruhe auch super genießen. Und wenn sie nicht gerade im Garten ist, kann sie auch in Norwegen toll entspannen und die klare Luft einatmen. Aber egal, wie schön es in Norwegen ist, die Freude auf Werder, da wo ihr Zuhause ist, ist immer riesig.

Und so ist es für Frau Saß natürlich sehr wichtig, die Blütenstadt auch auf der Grünen Woche vorzustellen, damit die Welt sieht, wie schön Werder ist. Den Werdertag gibt es erst seit 1999 auf der Messe in Berlin. Frau Saß meint, auch Kinder können auf der Grünen Woche etwas lernen, es ist bloß für die Eltern jüngerer Kinder etwas schwerer, sich frei zu bewegen, da die Grüne Woche und besonders die Brandenburghalle sehr voll sind und man als Elternteil leicht das Kind aus den Augen verlieren kann. Das ist auch einer Schulklasse am Dienstag passiert, da wurde ein Schüler mindestens zwanzig Minuten in der Brandenburg Halle vermisst. Die Tier- und die Blumenhalle jedoch sind super für kleine Kinder geeignet. Das sagte auch Frau Saß auf Nachfrage. 

Wir bedanken uns bei ihr, dass Sie sich Zeit genommen hat, unsere Fragen so ausführlich zu beantworten. (Carolina und Yannick)