Tagesvorschau Grüne Woche – Der Spielmannszug beim Werdertag

Verantwortlich für den musikalischen Einzug in die Halle 21 und dabei beim Bühnenprogramm ist der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel). Chefkoch Jacob Tracy vom Hotel und Restaurant zum Rittmeister aus Werder wird als Erster ins Kochstudio gehen.

Konzentration auch bei den jüngsten Mitgliedern des Werderaner Spielmannszuges. Alle Fotos: wsw

Werder (Havel), 21. Januar 2019 – Wenn sich unsere Stadt morgen auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert, darf der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr nicht fehlen. Bereits beim klingenden Einmarsch in Halle 21A macht der Spielmannszug wie in jedem Jahr auf das Bühnenprogramm der Blütenstadt aufmerksam. Und die Tambourmajorin ist dabei seit über zehn Jahren Jeanette Förster. Nicht nur, wenn sie ihren Stab, den so genannten „Küs“ schwingt, hört alles auf die dirigierenden Kommandos der „Frontfrau“. Die Glindowerin ist auch Vorstandsvorsitzende des Vereins, einer Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr, der 1995 gegründet wurde.

Bei der ersten Probe des noch jungen Jahres, die wir kürzlich belauschten, gab allerdings der musikalische Leiter Christian Mennecke den Takt an. Immer freitags abends zwischen 18 und 20 Uhr schallt es durch die Übungsräume bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Kemnitzer Straße. Nach dem üblichen „Warmspielen“ wurde dabei auch der „Großstadtbummel“ geübt. Ein neuer Titel mit Mitsinge-Charakter, der morgen bei der Grünen Woche für gute Laune sorgen soll, wie Christian Mennecke ankündigt. Die Arbeit daran begann bereits im Trainingslager des vergangenen Jahres, live gespielt haben die Mitglieder des Spielmannszuges den Titel kürzlich bereits beim traditionellen „Lasst die Bäume brennen“. Auch ein neues Kinderlied „Die schwäbische Eisenbahn“ bereichert das ohnehin bunte Repertoire des Spielmannszuges – Märsche, Rock und Pop, aber auch volkstümliche Musik bis hin zur Klassik werden so bearbeitet, dass sie beim Marschieren gespielt werden können.

Denn die Proben finden im Sitzen statt. Um die Musikstücke dann problemlos auch beim Marschieren spielen zu können, gibt es auch Marschtrainings, um die „Hand-Auge-Fuß-Koordination“ zu trainieren, wie Christian Mennecke sagt. Man geht durch den Takt anders und man fällt auch nicht hin, lacht er. „Man schaut ja auch auf den Vordermann“.

Hier darf jeder mitmachen – Vorkenntnisse sind nicht nötig. Zu den Proben kommen auch Interessierte, die am Telefon bei der Anmeldung sagen „Wir haben euch gesehen und es war toll“, berichtet Christian Mennecke, der seit 15 Jahren im Verein ist. Inhalt der Proben sind auch Notenlehre, Instrumentenlehre und allgemein Disziplin, Ordnung, Marschtraining – und natürlich auch der Zusammenhalt, wie Mennecke sagt, der auch 2. Vorsitzender des Vereins ist – und „Mädchen für alles“, lacht er.

Von der freundlichen und gelassenen Lockerheit im Verein profitieren alle, die hier sitzen – ob jung oder alt. 32 aktive Musiker sind es im Moment, davon 14 Kinder, 13 Frauen und fünf Männer. Da geht noch mehr – Interessierte alle Altersstufen sind willkommen. Und ob nun Lyra, Querflöte, Becken, kleine oder große Trommel  – sein Instrument kann man sich meist aussuchen. „Die Grenzen werden durch die finanziellen Möglichkeiten gesetzt“, weiß Mennecke, dass beispielsweise eine Lyra über 1000 Euro kostet. Die musizierenden Mitglieder des Vereins kommen nicht nur aus Werder (Havel) selbst, einige kommen wie Mennecke aus Beelitz, aus Kloster Lehnin, Lehnin, Dahmsdorf oder Schmergow. Im vergangenen Jahr habe man sich nach einem Bruch neu aufgestellt, so Mennecke, und dabei gleich auch verjüngt. Und so wird sich bei den Einzeltrainings im Rahmen der freitäglichen Proben auch um Notenlehre gekümmert.

Bei Investitionen wird der Verein unterstützt – von Spendern und Sponsoren, auch mit der Feuerwehr und der Stadt gibt es eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, wie Mennecke betont. Fördermittel allein würden nicht ausreichen, Anschaffungen zu finanzieren. Die Sparkasse ist ein großer Unterstützer, ebenso die städtische HGW mit ihrem Geschäftsführer Thomas Lück, ist Mennecke für den Verein dankbar.

Momentan ist man auf der Suche nach freundlichen Firmen in Werder (Havel) und der Region, die die Anschaffung eines Autos unterstützen. „Wir haben über 100 Firmen in Werder angeschrieben, jede Hilfe ist willkommen“, ruft Mennecke auf und kündigt auch persönliche Gespräche an. Denn privates Engagement reiche nicht mehr aus – ohne ein weiteres Auto bekäme man die Mitglieder und die Instrumente nicht mehr zu den Auftritten. Und davon gibt es neben den traditionellen Terminen wie bei den Tagen der offenen Tür der Feuerwehr, beim Baumblütenumzug, beim Baumblütenlauf im Stadtwald, dem beschriebenen „Lasst die Bäume brennen“ eben auch viele Dorf- und Stadtfeste, Musikfeste oder Leistungsvergleiche auf nationaler und sogar internationaler Ebene. Und nicht zuletzt steht 2020 das zu feiernde Jubiläums des Spielmannszuges ins Haus.

Christian Mennecke. Foto: wsw

Tagesvorschau Grüne Woche - Werdertag

Am Messedienstag präsentieren sich auf der Hallenbühne der Brandenburg-Halle Werder und Potsdam-Mittelmark.

Werbung für Baumblütenfest

Mit ihren 26.000 Einwohnern zählt die Havelstadt zu den zehn beliebtesten Reisezielen im Land. Grund dafür sind nicht allein die auf einer Havelinsel gelegene, hübsche Altstadt, die einmalige Landschaft und die Möglichkeiten für den Wassersport. Werder ist Brandenburgs „Gartenhauptstadt“. Hier werden zahlreiche Obstsorten gezüchtet, die bis heute im Anbau sind. Schon als der Obstbau in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts expandierte und ganz Berlin frisches Obst aus Werder bekam, wurde die Stadt ein beliebtes Ausflugsziel. Die Werderschen haben schnell begriffen, dass Gartenbau, Kulturlandschaft und Stadtgrün Pfunde sind, mit denen sie wuchern können. So ist es bis heute geblieben.

Neben großen Unternehmen wie die Havelfrucht GmbH engagieren sich eine Reihe kleinerer Direktvermarkter – viele aus alten Gärtnerfamilien (Stand 145) – erfolgreich für den heimischen Obstanbau. Das Gebiet um Werder ist reich an besonders schmackhaften Obstsorten. Das fachliche Niveau ist hoch. Aus DDR-Zeiten rührt das Knowhow im Sanddornanbau, für den vor allem die Unternehmerin Christine Berger mit ihrer Tochter Dorothee stehen (Stand 146). Eine uralte Tradition ist der Weinbau (Stand 147). Der Obstbauer Dr. Manfred Lindicke hat ihn seit der Wende wiederbelebt. In elf Monaten wieder hochinteressant sind die Gewächse des Werderaner Tannenhofs (Stand 144). Schultzens Siedlerhof hat sich einen Namen mit – im Wortsinn – ausgezeichneten Obstbränden gemacht (Stand 154). Mit im Angebot sind Obstwein und Whisky. Am Stand der Stadt Werder (Havel) (Stand 143) werden wechselnde Unternehmen unter anderem Kemnitzer Brauspezialitäten, Havel-Räucherfisch und leckeres Landbrot anbieten. Hier gibt es auch Informationen zu Urlaub und Freizeit im Werderaner Havelland.

Eröffnet wird das Werderaner Bühnenprogramm durch Bürgermeisterin Manuela Saß, Baumblütenkönigin Peggy Sinning und Kirschkönigin Melanie Mach. Passend zur Jahreszeit sorgen Tänzerinnen und Sänger des Karneval Clubs Werder (Havel), des Töplitzer Karnevalclubs, der Tanzgruppe Vizavi, der Linedance-Gruppe der SG Töplitz 1922 e.V. und das Duo „Karsten und sein Drama“ des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins e.V. dafür, dass die fünfte Jahreszeit auch in die Brandenburg-Halle 21A einzieht – unterstützt vom örtlichen Spielmannszug.

Mittelmärkische Spezialität: Kochen mit Spargel und Musik

Potsdam-Mittelmark gehört zu den wachstumsstärksten Regionen deutschlandweit: So wird die Region auf der Hallenbühne für den Besuch des Landkreises werben.

Begegnungen zwischen Mensch und Tier

Auf der Alpaka-Erlebnisfarm Willeminenhof in Deetz begrüßen 13 Alpakas, fünf Guanakos und zwei Minipferdchen die Gäste. Mit ihren Angeboten auf dem weitläufigen Gelände verbinden Ulrike und Hartmut Winter Tourismus mit Gesundheitsförderung und ermöglichen Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Ulrike Winter wird den Besuchern ihr Konzept erläutern und neugierig auf die Farm machen. Ein besonderes Erlebnis sind die Alpaka-Wanderungen, Naturunterricht oder Kindergartenausflüge. Wer von so einem Tag mehr als eine schöne Erinnerung mit nach Hause nehmen möchte, findet im Hofladen Alpaka-Produkte.

Königliches Gemüse

Im Herzen der Mittelmark liegt die Spargelstadt Beelitz. Mit ihrem berühmten Edelgemüse zeigt die über tausend Jahre alte Ackerbürgerstadt, dass ein Gemüse eine ganze Region über Ländergrenzen hinaus berühmt machen kann. Der Beelitzer Spargel wird hier seit 1861 angebaut und wächst heute auf mittlerweile 1.800 Hektar. Durch seine Qualität und Frische sowie die Vermarktung als saisonales Erlebnis auf rund 15 Höfen und an vielen Saisonständen begeistert Beelitzer Spargel Jahr für Jahr Feinschmecker in Berlin und Brandenburg und darüber hinaus.

Die Spargeltanzgruppe Beelitz wird Tänze, die das Ensemble nach historischen Vorlagen einstudiert hat, auf die Hallenbühne bringen. Bereits seit 1997 zeigen die Frauen ihre Tänze nicht nur beim jährlichem Beelitzer Spargelfest Anfang Juni, sondern auch bei vielen Veranstaltungen außerhalb der Stadt. Die Trachten wurden nach alten Fotos Beelitzer Spargelstecherinnen aus der Zeit um 1880 nachgeschneidert. Der große Hut wird Hegeländer genannt. Die langen Röcke schützen bei der harten Arbeit vor Sonne und Insekten.

Regionale Landwirtschaft trifft regionale Kultur

Die Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“ zählt mit über 3.800 Schülern zu einer der größten im Land. Die Angebote richten sich an alle Altersgruppen. Das Bläserensemble Saxomania der Regionalstelle Werder (Havel) unter der Leitung von Reinhard Loose wird die Brandenburg-Halle mit ihrem Auftritt hoffentlich zum Kochen bringen. Das Repertoire reicht von Klassik, Rock Pop, Schlager, Volksmusik bis zum Jazz.

Genießertouren

Ralf Weissmann, Gastwirt und Hotelier des Gasthofs Zur Linde im Michendorfer Ortsteil Wildenbruch, wird dem Publikum die „Genießertouren“ der Region Fläming und Havel präsentieren. Jede der aktuell zwölf „Genießertouren“ ist eine persönliche Empfehlung eines ortsansässigen Gastronomen für einen Tagesausflug zu Sehenswürdigkeiten, Künstlerateliers, Manufakturen, Landhöfen, die nicht jeder Reiseführer kennt. Naheliegend werden die Tipps mit kulinarischen Entdeckungen verbunden. Ob mit dem Fahrrad, Auto oder zu Fuß – die Touren bieten für jeden Geschmack etwas.

1001 Nacht in Mittelmark

Das Teltower Tanzstudio Aladdina wird auf der Bühne mit Showtänzen aus „Tausend und einer Nacht“ begeistern. Aladdina unter Leitung von Ellen Leptin war 1994 das erste Studio für orientalische Tanzkultur im Land Brandenburg. In einer ehemaligen Malzmühle wird in Teltow für Auftritte und Tanz-Shows geprobt. Das Repertoire umfasst neben orientalischem und Bollywoodtanz auch Flamenco, Afro- und Hula-Tanznummern, weiterhin Showtänze von Fantasy bis Stepptanz, die zum Teil mit internationalen Gastdozenten einstudiert werden.

Lecker aufs Land

Unter dem Titel „Lecker aufs Land“ wird Thomas Syring (Stand 130) seine Produkte präsentieren. Sein Vanilleeis mit Kürbiskernöl sollten Messebesucher unbedingt probieren. Thomas Syring war der erste brandenburgische Landwirt, der mit dem Anbau von Ölkürbis begonnen hat. 2004 gründete er seinen Bio-Betrieb. Seitdem bewirtschaften er und seine Mitarbeiter 100 Hektar Agrarfläche mit Steirischem Ölkürbis, verschiedenen Speisekürbissen sowie Getreide.

Musikverein Ziesar

Zum Abschluss des Potsdam-Mittelmark-Tages wird der Musikverein Ziesar mit seinem Blasorchester für Unterhaltung sorgen. Der Musikverein Ziesar bekam bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1995 den Kommunalen Kulturpreis und 1996 den Lottoförderpreis für Schulmusik. Seinen Sitz hat der Verein im Gebäude der Thomas-Müntzer-Ganztagsoberschule in der 1000-jährigen Stadt Ziesar. Das Orchester, dessen Repertoire von Blasmusik über klassische Musik bis zu Popmusik reicht, ist ebenfalls viel unterwegs. Unter der Leitung von Manfred Geserick war das Blasorchester bereits in vielen europäischen Ländern zu Gast, unter anderem in Spanien, Belgien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Polen, Dänemark, Schweiz, Österreich, Frankreich und Luxemburg.

Holzlatschen und Chaoskids

Mit Holzlatschen zu tanzen ist eine alte Tradition im Fläming. Die Tänzer der „Holzlatschen“ aus Schmögelsdorf haben Spaß am Tanzen und präsentieren traditionelle Tänze auf der Hallenbühne. Getanzt werden Polka Tänze in Holz-latschen – einem urtraditionellen flämischen Schuh. Der alte Brauch soll weiter gelebt werden.

In der Zirkus-AG „Chaoskids“ der Grundschule „Albert Schweizer“ aus Treuenbrietzen erproben die Kinder selbständig und frei unter Anleitung und mit entsprechender Hilfeleistung unterschiedliche Zirkus-Kunststücke und Tricks.

Gretchen und Sabinchen

Marktfrau Gretchen und Sabinchen mit ihrem Schuster machen auf Treuenbrietzen aufmerksam und geben einen kurzen Einblick in die Geschichte und Geschehnisse in der Stadt. Friedrich-Heinrich Himmel kommt hinzu und begleitet die beiden Frauen. So soll auf die Themen- der Stadtführungen im Jahr 2019 neugierig gemacht werden.

Wilder Fläming

1991 startete die Produktion am Standort in Treuenbrietzen. Zunächst nur mit den beiden Gesellschaftern. Im November 2008 eröffnete die Familie Griebsch auf ihrem Vierseithof in Bardenitz die neue Produktionsstätte des Fläming-Wildhandels mit einem nunmehr sieben-köpfigen Fachteam. Hinter der Fassade alter Pferde-, Kuh- und Schweineställe verbirgt sich ein sehr moderner EU-Wildzerlegebetrieb des Landes Brandenburg. Der Fläming-Wildhandel ist seit Unternehmensgründung darauf spezialisiert küchenfertig zerlegtes und vorgehäutetes Wildbret zu produzieren. Selbstverständlich erfolgt die Herstellung unter täglicher veterinärmedizinischer Überwachung und nach den Vorgaben des EU-Lebensmittelrechts.

Junge Musiker aus Marzahna

Im äußersten Süden der Region hat sich das Jugendmusikschulorchester Marzahna unter der Leitung von Dirk Gutewort in den letzten 20 Jahren zu einer festen Größe des musikalischen Lebens der Region entwickelt. Traditionelle Musik aus dem Fläming, Deutschland und der Welt gehört zum Repertoire des Jugendmusikschulorchesters Marzahna. Erweitert um Schlagzeug und E-Bass werden in klassischer Blasorchesterbesetzung in erster Linie Titel aus der Film- und Unterhaltungsmusik gespielt, mit besonderem Schwerpunkt auf lateinamerikanischer Musik.

Zu Gast in Gut Schmerwitz

Gut Schmerwitz, in früheren Zeiten ein herrschaftliches Gut, später volkseigenes Gut und landwirtschaftlicher Zweckbetrieb einer Suchthilfeorganisation, wurde zum 1. April 2000 von der Familie van Schoonhoven erworben. Das 1.500 Hektar umfassende Gut liegt im „Hohen Fläming“, 80 Kilometer südwestlich von Berlin, im Landkreis Potsdam- Mittelmark des Landes Brandenburg. Der gesamte Betrieb befindet sich im „Naturpark Hoher Fläming“ und ist mit dem Auto, der Regionalbahn oder dem Fahrrad bequem zu erreichen.
Auf Gut Schmerwitz erwartet die Besucher ein Hofladen mit frischen eigenen und anderen Bio-Produkten, eine Töpferei, das Töpfer-Café, Ferienwohnungen und Landwirtschaft zum anfassen. 

Produktvielfalt direkt vor Erzeuger

Neben der Pflanzen- und Tierproduktion ist die Produktion von kaltgepresstem Rapsöl ein wichtiges Standbein der „Hoher Fläming eG Rädigke Niemegk“. Inzwischen ist die Genossenschaft mit vier Rapsölen auf dem Markt. Außer dem kaltgepressten Rapsöl gibt es drei weitere Kreationen, abgefüllt mit Chiliflocken und –schoten, angesetzt mit frischem Knoblauch und getrockneten Knoblauchscheiben verfeinert und das feine Sanddorn-Rapsöl- gemeinsam mit dem Sanddorn-Unternehmen Christine Berger aus Petzow entwickelt, welches 2018 auf der Grünen Woche mit dem 3. Platz des pro agro Marketingpreises 2018 ausgezeichnet wurde.

Pro-agro-Kochstudio

Chefkoch Jacob Tracy vom Hotel und Restaurant zum Rittmeister aus Werder wird als Erster ins Kochstudio gehen und die Messebesucher mit einem Kartoffel-Apfel-Blutwurst-Törtchen, in Kürbisöl pochierterm Havel-Zander und Kürbis-Sauerkraut überraschen.

Kochen mit Bell, Book & Candle und Dirk Michaelis

Am Nachmittag wird Jens Beiler vom Zickengang in Golzow Trechwitzer Rinderbraten mit Kreuzkümmelkruste, Mangokohlrabi und abgebräunten Kartoffelknödel zubereiten. Tatkräftige Unterstützung erhält er dabei von der Berliner Band Bell, Book & Candle.

Anschließend kocht Jörg Peter Semler vom Fliegerheim Borkheide Wildknackwurst „Fläminger Art“ auf lauwarmen Kürbis-Ingwer Ragout. Prominente Untersützung dafür bekommt er vom deutschen Sänger und Komponisten Dirk Michaelis.

Brandenburger Naturlandschaften: Stechlin-Ruppiner Land

Am Stand der Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs präsentiert sich heute der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land (Stand 155). 180 Seen, darunter die Hälfte der Klarwasserseenfläche Brandenburgs, und Wald auf fast zwei Drittel der Fläche laden Naturliebhaber ein. Das 680 Quadratkilometer große Gebiet liegt im Norden Brandenburgs zwischen den Städten Fürstenberg/Havel, Gransee, Neuruppin und Wittstock/Dosse. Der Naturpark ist 60 Kilometer von Berlin entfernt. Für Entdeckungen und die Lust an kleinen und großen Abenteuern bietet das Großschutzgebiet an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und in Nachbarschaft zum Naturpark Uckermärkische Seen das Richtige: eine weite, kaum zerschnittene Landschaft, würzigen Duft der ausgedehnten Wälder und das klare Wasser unserer Seen. Der Naturpark ist wie geschaffen, ihn zu Fuß, per Rad oder vom Boot aus zu entdecken. Mit dem Besucherzentrum des Naturparks NaturParkHaus Stechlin aus Menz wird der Naturpark Werbung für die Region im Norden Brandenburgs machen. (mlul/wsw)