Traditionelles Treffen der Glindower Vereinsvorstände

Werder (Havel) OT Glindow, 11. Januar 2019 – Das Treffen der Glindower Vereinsvorstände auf Einladung des Ortsbeirates zu Jahresbeginn hat sich zu einer Tradition entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die Vorhaben im neuen Jahr. Das diesjährige Treffen fand am 9. Januar im „Kleinen Seerestaurant“ am Jahnufer in Glindow statt. In den 14 Redebeiträgen informierten die Vorstände über ihre Arbeit, Erfahrungen und Pläne für ein lebendiges Vereinsleben und tauschten ihre Erfahrungen aus. Auch die evangelische Kirchengemeinde Werder brachte sich in die Diskussion ein.

Der Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm bedankte sich im Namen des Ortsbeirates bei allen Vereinsmitgliedern und Vorständen für die geleistete Arbeit, ihren persönlichen Einsatz und die Zusammenarbeit. Er dankte ebenso den Verantwortlichen in der Stadt Werder, vertreten durch den 1. Beigeordneten Christian Große und den Vorsitzenden des Stadtsportbundes Klaus-Dieter Bartsch. Christian Große hob wertschätzend das ehrenamtliche Engagement der Vereine hervor.

Einige Auszüge aus den Redebeiträgen der Vereine:

Der Glindower Karneval konnte dank der Unterstützung des Gebäudeeigentümers die Gaststätte „Deutsches Haus“ weiter nutzen. Das garantierte, dass die Karnevalsveranstaltungen in den Räumlichkeiten gut vorbereitet und aufgeführt werden konnten. Es hat sich gezeigt, dass auch verschiedene andere Möglichkeiten einer effektiven Nutzung gefunden wurden. Drei ausverkaufte Auftritte des Wandertheaters „Ton und Kirschen“ in der Vorweihnachtszeit im Saal des Hauses waren ein kulturelles Highlight. Sie zogen nicht nur Glindower Besucher, sondern auch die Liebhaber des Theaters aus anderen Orten an. Ebenso gefragt war das Haus beim Glindower Weihnachtsmarkt. Die Gespräche mit dem Gebäudeeigentümer, der Stadt Werder, dem GCC und dem Ortsbeirat über die weitere Perspektive sollen nach der Karnevalssaison fortgeführt werden. 

Ein großes Ereignis für den Glindower Fußballverein wird die lang ersehnte Fertigstellung des Vereinsgebäudes auf dem Sportplatz in Glindow sein. Dann kann auch das 70-jährige Vereinsjubiläum gebührend gefeiert werden. 

Das Kirsch- und Ziegelfest als Fest der Vereine wird traditionell am ersten Juliwochenende stattfinden. Neu ist, dass das Fußballturnier bereits am Freitagabend stattfindet, sodass es keine Überschneidungen mit dem Volleyballturnier im Strandbad Glindow am Samstag geben wird. Das Festkomitee wird in der nächsten Ortsbeiratssitzung das Konzept vorstellen. Alle Vereine sind aufgefordert, bei der Vorbereitung im Festkomitee aktiv mitzuwirken.

Die Aktivitäten des Heimatvereins stehen ganz im Zeichen des Fontane-Jahres. Die neue Ausstellung im Heimatmuseum stellt Wander-, Rad- und Paddeltouren von Glindow aus vor. Auch einige Fontane-Lesungen werden im Heimatmuseum stattfinden. Auch ist vorgesehen, die optische Telegrafenstation am Panoramaweg mit Unterstützung der Stadt Werder zu erneuern. Zum Abschluss des Fontane-Jahres am Aktionstag „Feuer und Flamme“ wird am Heimathäuschen ein Birnbaum der Sorte „Melanchtonbirne“ gepflanzt. An der Vorbereitung und Organisation beteiligen sich wieder mehrere Vereine aus Glindow, so z.B. der Förderverein der KITA Regenbogen und der Freiwilligen Feuerwehr. 

Der Förderverein zur Heimatpflege Elisabethhöhe hat einen neuen Vorstand gewählt. Er wird das Vereinsleben neu strukturieren und die Anwohner mehr einbeziehen. Ein erster Erfolg in dieser Richtung war die Weihnachtsfeier. Neben den bestehenden Kontakten zur KITA „Spatzenhaus“ stellt sich der Verein auch auf die Unterstützung der neuen Kita, die auf Elisabethhöhe gebaut wird, ein. 

Der Förderverein „Historische Ziegelei“ hat sich stabilisiert. Ein neuer Vorstand hat seine Arbeit aufgenommen und die Mitgliederzahl hat sich erhöht. Reges Interesse besteht bei den Besuchern an der Geschichte der Ziegelherstellung. Die Keramischen Werkstätten in Glindow sind inzwischen in die Vereinsarbeit integriert, was eine große Bereicherung ist.

Der Gemischte Chor Glindow hat seine Zuhörer wie schon in den vergangenen Jahren mit seinen Auftritten erfreut. Leider bietet die Schule nicht mehr genügend Platz für die Proben des mitgliederstarken Chores. Die Bemühungen, den Saal in der KITA „Sternenzelt“ zu nutzen, werden weiter fortgesetzt und vom Ortsbeirat unterstützt.

Glindow ist im vergangenen Jahr um einen Verein reicher geworden. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr hat sich gegründet. Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, die Nachwuchsgewinnung und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen sollen sein Profil bestimmen.

Ein Aufruf zum weiteren Kampf gegen die geplanten Windräder mit 250 m Höhe im Wald ohne Rücksicht auf die Anwohner und die Flora und Fauna in der Nähe der Stadt Werder und ihrer Ortsteile wurde vom Verein Waldkleeblatt e.V. vorgetragen. Dass der Kampf weitergeführt werden muss, war das Credo der Aussage. Der Verein lud zum Waldwandertag am 19.Mai nach Bliesendorf ein.

Der Schulverein der Grundschule, der Förderverein der Kita „Regenbogen“ und die Frauensportguppe gestalten ein lebendiges und engagiertes Vereinsleben.

In diesem Jahr feiert der Kleintierzüchterverein das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem Kleintierzüchterverein der Partnerstadt Rahden. Der Anglerverein begeht sein 70-jähriges Jubiläum.

Abschließend dankten Christian Große und Klaus-Dieter Bartsch allen Vereinsvorständen für ihre Ausführungen und sagten die Unterstützung der Stadt Werder (Havel) bei der Lösung der angesprochenen Aufgaben zu. 

Der Ortsbeirat hat die Vereinsarbeit in den vergangenen Jahren in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit gestellt. Die vorgestellten Vorhaben der Vereine werden in vielfältiger Form unterstützt, dabei sind das Miteinander und der Erfahrungsaustausch zwischen den Vereinen von großer Bedeutung. (Sigmar Wilhelm, Ortsvorsteher)