Vorstand von Die LINKE. Werder fordert klare Auseinandersetzung mit rechtsextremen, rechtspopulistischen und nationalistischen Parteien und Organisationen

Werder (Havel), 8. Februar 2020 – „Was in Thüringen passierte, darf sich in keinem Bundesland wiederholen. Die Wahl eines Ministerpräsidenten in einer unheiligen Allianz zwischen FDP, CDU und AfD ist unakzeptabel“, erklärt die neugewählte LINKE.-Vorsitzende des Ortsverbandes Werder (Havel), Christiane Fritzsche. „Der Brandenburger AfD-Landesvorsitzende meint, Thüringen solle als Modell für Brandenburg gelten. Wir, die LINKE in Werder, fordern insbesondere die Spitze des CDU-Landesverbandes auf, sich von solchen zynischen Gedankenspielen eindeutig zu distanzieren“, fährt Fritzsche fort. Die unmittelbar nach der Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten ausgesprochenen Glückwünsche durch die Brandenburger CDU-Führung ließen aber befürchten, dass auch in Brandenburg CDU-Politiker bereit sein könnten, mit dem Feuer zu spielen, ergänzte Christiane Fritzsche.

Klar solidarisiere sich Die LINKE. in Werder mit all jenen, die in Berlin, in vielen Städten Thüringens und der gesamten Bundesrepublik auf die Straße gegangen seien und in den nächsten Tagen weiter protestieren wollen. „Haltung ist angesichts des spürbaren Rechtsrucks innerhalb der sogenannten bürgerlichen Mitte gefragt und Haltung zeitigt auch Erfolg“, so Fritzsche. „Wir fordern den sofortigen Rücktritt von Kemmerich als Thüringer Ministerpräsident, die Neuwahl des MP durch den Thüringer Landtag. Bodo Ramelow hat bewiesen, dass er in Thüringen hohen Respekt genießt. Es muss endlich Schluss sein mit der Denunzierung und Gleichsetzung der Partei Die LINKE. mit der rechtsextremen AfD“. (c.f.)