„Wann und wo es möglich war, hat es keinen Stillstand gegeben.“

Ein weihnachtliches Grußwort von Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm

Liebe Glindowerinnen und Glindower,

das zweite Jahr unter Corona-Bedingungen hat uns einiges abverlangt. Viele Bereiche des privaten und gesellschaftlichen Lebens waren von Einschränkungen betroffen und leider hat sich die Lage an der Schwelle zum neuen Jahr 2022 sogar noch verschärft. 

Der Ortsbeirat Glindow hat alle Möglichkeiten genutzt, unter diesen schwierigen Bedingungen die kommunalpolitische Arbeit sowie die Vereinstätigkeit verantwortungsvoll, auf der Grundlage von Sicherheitskonzepten, fortzusetzen bzw. zu unterstützen. Den Vereinen und seinen Mitgliedern gehört unser großer Respekt. Doch die Hoffnungen, dass sich am Jahresende die Situation verbessert, werden sich nicht erfüllen. Wir bedauern sehr, dass öffentliche Veranstaltungen zum großen Teil abgesagt werden müssen. 

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Wann und wo es möglich war, hat es keinen Stillstand gegeben. So hatte der Fußballverein den Trainings- und Spielbetrieb wiederaufgenommen, der GCC bereitete sich auf die Karnevalssaison vor, der Gemischte Chor probte in der Kirche und in der „Kita im Kunsthof“ für seine beliebten Weihnachtskonzerte, das Ziegeleimuseum war geöffnet, die Freiwillige Feuerwehr und der Förderverein luden zum Tag der offenen Tür ein. Der Schützenverein zu Glindow 1924 e. V. war nicht nur Gastgeber verschiedener Meisterschaften, sondern stellte sein Vereinsgelände für das Kirsch- und Ziegelfest zur Verfügung, damit es im Sommer in einem kleineren Format gefeiert werden konnte. Mehrere Glindower Vereine informierten an ihren Ständen über ihr Profil und ihre Aktivitäten und luden zum Mitmachen ein. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit wahr, am Stand des Ortsbeirates Vorschläge und Wünsche für die Erarbeitung des Ortsentwicklungskonzeptes einzubringen. Der Heimatverein Glindow beendete seine diesjährige Saison am „Aktionstag Feuer und Flamme“ mit einem vom „MusikVerein der Blütenstadt Werder (Havel) e.V.“ angeführten Fackelzug, unterstützt von vielen Helferinnen und Helfern. Mit einer stimmungsvollen Illumination des Heimatmuseums machte der Verein auf das 25-jährige Bestehen des Museums im kommenden Jahr aufmerksam. Der liebevoll vorbereitete Glindower Weihnachtsmarkt und leider auch die Chorkonzerte dürfen in der Vorweihnachtszeit nicht stattfinden. 

Dank und Anerkennung sprechen wir den Betrieben, Firmen, Gesundheitseinrichtungen, der Grundschule und dem Hort, den Kitas und allen Beschäftigten aus, die am Limit gearbeitet haben und es immer noch tun. 

Trotz Corona hat sich auch im öffentlichen Bereich vieles entwickeln können. Das war nicht selbstverständlich. Der Grundstein für den neuen Bildungscampus wurde gelegt. Damit verändert sich zukünftig nicht nur die Bildungslandschaft. Es eröffnen sich auch Nutzungsmöglichkeiten für unsere Vereine. Der Radweg nach Klaistow wurde fertiggestellt, womit sich die Sicherheit der Radfahrer erhöht und der Tourismus aufgewertet wird. Mögen auch die Sanierungs- und Baumaßnahmen in Glindow mit ständig wechselnden Linienführungen oft strapaziös für Anwohner und Nutzer gewesen sein, sie waren notwendig und zielführend. Freuen können sich viele Kinder. Den neuen Spielplatz in der Dorfstraße haben sie voll angenommen und er wird sehr gern bespielt. Sie belohnen uns mit ihrem Lachen. Auch die Restaurierung der Kirchenorgel konnte in diesem Jahr abgeschlossen werden, an deren Kosten sich der Glindower Ortsbeirat mit 5.000 Euro beteiligte. Ein großes Sorgenkind bleibt weiterhin das Fehlen eines Bürgerzentrums in Glindow. Die Erwartungshaltungen für eine baldige Umsetzung des Vorhabens sind auf breiter Ebene hoch.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein hohes Gut ist und bleibt die Gesundheit. Ich wünsche Ihnen im Namen des Ortsbeirates ein besinnliches Weihnachtsfest und ausdrücklich ein gesundes neues Jahr 2022. Ich möchte Sie bitten, alles was in Ihren Kräften und in Ihrer Verantwortung liegt, dafür zu tun. 

Ihr Sigmar Wilhelm
Ortsvorsteher Glindow