Warnung vor Astabbrüchen

Bereits über 500 Abbrüche registriert: Der Landesbetrieb  Straßenwesen Brandenburg rät allen, die per Auto, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Es muss nicht immer so sichtbar sein wie hier bei diesem dicken Ast - aber Astabbrüche gehören derzeit zu den Gefahren im Straßenverkehr. Foto: wsw

Werder (Havel), 7. September 2018 – Vor allem ältere Straßenbäume leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Deshalb kommt es an den Straßen des Landes und auch in unserer Region immer wieder zu Astabbrüchen. Darunter sind auch Kronenteile und stärkere Äste, wie die Stadt informiert. Bislang wurden bereits über 500 Abbrüche registriert. Der Landesbetrieb  Straßenwesen Brandenburg rät allen, die per Auto, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Die Ursache der Astabbrüche ist in der Regel eine nicht ausreichende Wasserversorgung. Dadurch lassen in den Ästen der Zelldruck und damit die Spannung im Holz nach, wodurch es zum Ausbrechen ansonsten völlig gesunder und belaubter Äste kommen kann. Bei diesen Grünastabbrüchen handelt es sich um unvorhersehbare Ereignisse, die auch durch die regelmäßig durchgeführten Baumkontrollen nicht vorhergesagt oder vermieden werden können, so das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg in einer Mitteilung. (wsw)