Töplitz

Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal in Töplitz? Ewig her? Da ist so viel Wasser dazwischen? – Dabei hat Werders ausgesprochen zauberhafter Ortsteil Geschichte, viel Wasser, Natur und ein lebendiges Dorfleben. Die Infrastruktur ist hervorragend – Töplitz als einen Schlafort zu bezeichnen, wäre grundfalsch. Es gibt eine Arztpraxis, Zahnarzt, einen Tierarzt, eine Hauskrankenpflege, Bäcker, Fleischer, Hofkäserei, einen Inselmarkt und einen Einkaufsmarkt sowie eine stattliche Anzahl von Gewerbetreibenden. Das Dorfleben ist geprägt von aktiven Vereinen, einem grundsätzlichen Zusammenhalt, tollen Veranstaltungen und einer Grundruhe, die sehr erholsam wirkt. Die Uhren gehen hier nicht langsamer als anderswo, aber sie ticken irgendwie entspannter.

Bei Veranstaltungen – egal welcher Art – machen (fast) alle Töplitzer irgendwie mit, organisieren sich und die Veranstaltungen und Feste. Das neue Inselzentrum in der alten Feuerwehr hat es längst geschafft, einen festen Platz einzunehmen, den Töplitzern einen Ort zum Feiern oder für Versammlungen zu bieten, hier gibt es die Möglichkeit, zu trainieren oder sich in Vereinen zu treffen. Großen Andrang gibt es aus der gesamten Region, wenn zum Insellauf gerufen wird. Ob der 1,8 Kilometer lange Familielauf, der ebenso lange Schnupperlauf, der 6,7 Cuplauf oder die 6,7 Kilometer lange Walking-Strecke und natürlich der 21,2 Kilometer lange Halbmarathon – in vielen Kalendern ist der Insellauf im Mai eines jeden Jahres ein fester Termin. Besonders mitgliederstark und ebenso aktiv ist die SG Töplitz 1922 e.V. – Badminton, Fußball, Gymnastik, Hundesport, Laufgruppe, Line Dance, Tischtennis und Volleyball bieten hier Möglichkeiten für sportliche Betätigung für Jung und Alt. 

Töplitz hat es irgendwie geschafft, eher als Werder in den alten Akten aufzutauchen. 1313 bereits wurde die Insel an das Kloster Lehnin verkauft und ist somit – was die Ersterwähnung betrifft – älter als die Blütenstadt. 2003 wurde Töplitz eingemeindet, zuvor gehörte Töplitz im Zusammenschluss mit Bliesendorf, Glindow, Grube, Golm, Kemnitz, Phöben und Plötzin seit 1992 zum Amt Werder. Der heutige Ortsteil entstand erst 1974 durch den Zusammenschluss der vorher selbständigen Gemeinden Alt Töplitz, Leest und Neu Töplitz.

Eine Radtour bietet sich an, wenn man Töplitz mit Alt Töplitz, Eichholz, Göttin, Leest und Neu Töplitz erkunden möchte. Denn auf so einer kleinen erholsamen „Reise“ bekommt man nicht nur die wirklich malerische Flusslandschaft mit den vielen kleinen Seen zu sehen – Wälder, Wiesen, Felder und nicht zuletzt der Weinberg – wunderschön.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem lieben Freund Detlev Huber für die tatkräftige Unterstützung mit Bildern und verweisen an dieser Stelle auf sein liebevoll und stets aktuelles Portal mit vielen Hinweisen rund um den Ortsteil unter www.toeplitz.de.

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