Zukunftstag: Berufe kennenlernen

Potsdam, 4. März 2019 – Am 28. März öffnen Unternehmen, Hochschulen, Krankenhäuser, Polizei, Behörden und andere Einrichtungen erneut ihre Türen für Schülerinnen und Schüler. Mädchen und Jungen ab der Jahrgangsstufe 7 können am 17. Zukunftstag Berufe kennenlernen, sich ausprobieren und wichtige Erfahrungen für ihre Berufswahl sammeln.

Im vergangenen Jahr hatten sich rund 6.500 Brandenburger Jugendliche am Zukunftstag beteiligt. Rund 730 Veranstalter stellten gut 9.000 Praktikumsplätze bereit. Bildungsministerin Britta Ernst und Arbeitsministerin Susanna Karawanskij rufen alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse auf, sich auch in diesem Jahr rege am Zukunftstag zu beteiligen.

Auf dieser Internetseite können die Angebote für Potsdam und den Landkreis Potsdam-Mittelmark gefiltert werden, andere Auswahlmöglichkeiten werden ebenso angeboten. So gibt es beispielsweise noch drei freie Plätze für Mädchen für den Schnuppertag in die Ausbildungsberufe der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH in Niemegk, vier freie Plätze für Mädchen für “Berufe mit 300 PS – Einblicke in die Welt des ÖPNV” bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Betriebshof Werder (Havel), zwölf freie Plätze für Mädchen für einen Unternehmensrundgang bei der Werder Frucht GmbH in Groß Kreutz. Für den Besuch des Besuch des Logistikbataillons der Bundeswehr in Beelitz gibt es jeweils noch acht freie Plätze für Jungen und Mädchen. Ein Blick auf die Aktionskarte lohnt sich also noch!

Ministerin Ernst: „Der Zukunftstag bietet den Schülerinnen und Schülern die tolle Möglichkeit, die Berufswelt hautnah kennen zu lernen. Und wer später vielleicht studieren will, kann sich in einer der teilnehmenden Universitäten oder Hochschulen aus erster Hand informieren.“

Ministerin Karawanskij: „Es gibt so viele verschiedene Ausbildungsberufe. Nicht nur die zehn ‚beliebtesten‘. Frauen werden in technischen Berufen genauso dringend gesucht wie Männer in sozialen. Ich finde, der Zukunftstag ist eine super Idee für alle, die sich schon mal ohne Stress orientieren wollen. Ein Dankeschön gebührt allen Unternehmen, die gemeinsam mit vielen Akteuren diesen Tag möglich machen. Ich würde mich freuen, wenn viele junge Leute zu der Erkenntnis kämen: „Ich mach’s in Brandenburg.“

Die Anmeldung für den Zukunftstag erfolgt auf der Aktionslandkarte des Zukunftstages im Internet. Dort erscheinen tagesaktuell die Angebote und freien Plätze in den verschiedenen Regionen. In den zurückliegenden Jahren haben sich Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Handel, Gesundheitswirtschaft, Kunststoffe-Chemie, Metall-Elektro, Ernährungswirtschaft, Energie, Optik, Medien und IKT, Verkehr, Mobilität und Logistik sowie Tourismus beteiligt, aber auch die Universitäten und Hochschulen, so die Filmuniversität Babelsberg, die Fachhochschule Potsdam, die Universität Potsdam, die Technische Hochschule Wildau, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Brandenburgisch-Technische Universität Cottbus-Senftenberg. Traditionell beteiligen sich am Zukunftstag auch Fraktionen des Brandenburger Landtags sowie Ministerien, darunter das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Der Zukunftstag wird mit 57.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Bildungsministerium betreut. Der Brandenburger Zukunftstag findet jährlich parallel zum bundesweiten „Girls’ und Boys’ Day“ statt. (mbjs/wsw)